Hertha BSC Hertha BSC
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Förderkreis Ostkurve e.V.

15.02.2009 - 19:38 Uhr
Förderkreis Ostkurve e.V. |#21
29.10.2010 - 08:32 Uhr
Alos, erstmal: Fanrechte gibt es nicht - das Hausrecht hat der Stadionbetreiber bzw. der austragende Verein.

Das es hier anscheinend zu erst zu einer Genehmigung kam, die dann widerrufen wurde, ist sicher Ärgerlich. Darüber kann man diskutieren.

Wenn ich als "Fan" kilometerweit reise und mir jede Menge Zeit und Geld ans Bein binde - und dann meine Mannschaft nicht unterstütze, weil ich kein Fänchen an den Zaun binden darf - Sorry, da fehlt mir das Verständnis.

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Förderkreis Ostkurve e.V. |#22
29.10.2010 - 10:44 Uhr
Ich habe weder mit dem Förderkreis Ostkurve zu tun,
noch bin ich ein "unter der Woche Auswärtsfan"

ABER

wo ist der Sinn den friedlichen Fans solche kleinen Dinge zu verbieten?

Hausrecht hieße ja dann auch, dass man die "gegnerischen" Fans komplett
aussperren könnte........
Oder wie bei Union, mit Hertha Outfit nur im Gästeblock sitzen darf.......

Wie kann man das hinnehmen?

Ich finde das Verhalten der Ostkurve RICHTIG, konsequent und richtig.

Bravo für diese mutige und unpopuläre Entscheidung.

Nur so kann sich evtl. einmal eine ordentliche Fankultur entwickeln.


Ps.
Hooligans würden ins Stadion gehen, erst recht unter solchen Bedingungen.
Intelligente Fans handeln anders!
Förderkreis Ostkurve e.V. |#23
29.10.2010 - 10:59 Uhr
In Koblenz wurde offenbar mit allen Mitteln versucht, es dem übermächtigen Gast so schwer wie möglich zu machen! Die schriftliche Zusage der Organisatoren vom Vortag gilt in jedem normalen Geschäftsverhältnis als bindendes Dokument!
So lange aber die Vereine für ein solches Vorgehen gegenüber der Gastmannschaft ungeschoren davon kommen, wird sich daran nie etwas ändern!
Hier sind die alten Herren vom DFB gefragt, geeigente Maßnahmen zu ergreifen! Daher würde ich von Seitens Hertha direkt eine Beschwerde beim DFB einreichen! Ob und wie das unsere Verantwortlichen gemacht haben oder nicht kann ich natürlich nicht beurteilen. Solche Proteste zeigen den Verantwortlichen aber immerhin, dass hier Handlungsbedarf besteht!
Und von wegen Hausrecht: Es ist eben die einzige Waffe der Fußball-Fans, nicht mehr ins Stadion zu gehen und dafür auch kein Geld auszugeben! Also genau richtig reagiert!

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Hertha BSC!
Karlsruher SC!
Förderkreis Ostkurve e.V. |#24
29.10.2010 - 14:27 Uhr
Zitat von Santorin2001:
Wenn ich als "Fan" kilometerweit reise und mir jede Menge Zeit und Geld ans Bein binde - und dann meine Mannschaft nicht unterstütze, weil ich kein Fänchen an den Zaun binden darf - Sorry, da fehlt mir das Verständnis.


Man muss sich aber nicht alles gefallen lassen. Daher eine absolut nachvollziehbare Entscheidung, meiner Meinung nach!

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Stell dir vor, es ist Fußball und keiner geht hin....

"Von meinem dreizehnten Jahr an war mir das eine klar, daß ich entweder ein Dichter oder gar nichts werden wolle."

Hermann Hesse

Danke Kay!
Förderkreis Ostkurve e.V. |#25
29.10.2010 - 14:48 Uhr
Zitat von Santorin2001:

Wenn ich als "Fan" kilometerweit reise und mir jede Menge Zeit und Geld ans Bein binde - und dann meine Mannschaft nicht unterstütze, weil ich kein Fänchen an den Zaun binden darf - Sorry, da fehlt mir das Verständnis.


Danke , das sehe ich ganz genauso!

Das ist auch bei mir der Knackpunkt, wem wurde sozusagen durch das Fernbleiben geschadet?

Weder der Einsatzleitung der Staatsgewalt und deren Ausführungsorgane, die somit sogar weniger, auf Krawall gebürstete Auswärtsfans :) ,zu betreuen hatte, noch der Tus die ja schon die Kohle für die verkauften Karten kassiert hatte.

Noch wird ein Deutschladweiter Aufschrei durch das Land gehen, da die Hertha bis auf round about 100 000 Menschen , allen anderen völlig egal ist.

"Geschadet" wurde , richtig, nur der eigenen Mannschaft.

Ganz großes Kino!

Und natürlich den Koblenzer Wurst- und Bierverkäufern im Stadion, die weniger Umsatz gemacht haben. :)

@ Flash und LaLaLaLa, Carlos_Da_Silva und alle Juristen

Könntet Ihr mir mal die Fanrechte von denen Ihr sprecht irgendwie zukommen lassen....

Ich dachte immer mit dem Kauf der Eintrittskarte bzw. dem betreten des Stadions/ der Örtlichkeit akzeptiere ich das geltende Hausrecht, das man als Fan Rechte hat ist mir völlig neu.

Zitat von Carlos_Da_Silva :

Die schriftliche Zusage der Organisatoren vom Vortag gilt in jedem normalen Geschäftsverhältnis als bindendes Dokument!
(...)
Und von wegen Hausrecht: Es ist eben die einzige Waffe der Fußball-Fans, nicht mehr ins Stadion zu gehen und dafür auch kein Geld auszugeben! Also genau richtig reagiert!


Mhh nach meinem Verständnis der Demokratie gibt es reichlich "Waffen" um sein Anliegen durchzusetzten, die sind sogar im GG zu finden. ;)

Nehmt Euch einen Anwalt und er sorgt dafür das Euch ,nach dem geltenden Recht , ein passendes und gerechtes Urteil zugesprochen wird....

Naja , mir ist die Entwicklung der OK und die Politik die dort betrieben wird sowieso schon seit Jahren suspekt. Deshalb werde ich mich ,wie die Jahre zuvor schon, nicht mehr dazu äußern.

Ich bin ja eh nur ein Fan zweiter Klasse, der sowieso kein echter Herthaner ist. :D

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Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Förderkreis Ostkurve e.V. |#26
29.10.2010 - 15:19 Uhr
@Donhelli.

Als Fan hat man genauso viel Rechte wie jeder anderer Bürger auch, so sollte es zumindestens sein. Dass ein Verein, bzw. die Polizei willkürlich Stadonverbote aushängen kann ohne Anhörungsrecht des Betroffenen ist für mich eine Schmach fürs Deutsche Rechtssystem. Aber gut, das hat ja nur bedingt damit zu tun.

Der ausschalggebende Punkt war einfach meiner Meinung nach wieder diese Willkür von Polzei, Ordner, oder was auch immer, auf einmal die, bis vor Stunden erlaubten Sachen strikt zu sanktionieren und nicht zu dulden ! Und das alles nur weil sich in der Vorwoche die Herren aus Jena schlecht benommen hatten.

Man muss sich als Fan, wie gesagt, nicht alles gefallen lassen. Das machen sie auch ein Glück nicht, diesmal in dem sie dem Stadion fernblieben. Stellt euch vor sie nehmen alles in Kauf? Dann würde sich diebezüglich auch nie was ändern....

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Stell dir vor, es ist Fußball und keiner geht hin....

"Von meinem dreizehnten Jahr an war mir das eine klar, daß ich entweder ein Dichter oder gar nichts werden wolle."

Hermann Hesse

Danke Kay!
Förderkreis Ostkurve e.V. |#27
29.10.2010 - 15:19 Uhr
Also ich mag auch mal meinen Senf dazu geben...

Wenn man von Fanrechten spricht, dann meint man nicht, bzw nicht nur das "Recht" auf Fanutensilien usw. es geht doch vielmehr darum wie mit "uns" Fans umgegangen wird. Es geht darum das Auswärtsfans in Blöcken eingesperrt werden, Stadionverbote vergeben werden ohne das es dafür Richtlinien gibt. Es ist dir sicherlich auch bekannt das es eine Datei Gewalttäter Sport gibt, diese wird willkürlich geführt, du bekommst nicht mal mitgeteielt wenn du in diese Datei eingetragen wirst, es ist auch nicht so das dort "nur" Daten wie die Namen, Anschrift und Geb.Datum eingetragen werden, nein auch was du für nen Auto fährst, dein Beruf und dein Arbeitgeber und was du sonst so für "vorlieben" hast.

Ich habe selbst erlebt, wie ein Papa der seinen kleinen Sohn auf den Schultern hatte zur Seite geschubst wurde von einem wirklich sehr "freundlichen" Beamten, als dieser Mann sich dann bei dem Polizisten beschweren wollte, bzw fragen was das soll gab er ihm eine mit dem "Stock"
(ich möchte dazu anmerken das es wirklich keine Notwendigkeit gab für den Polizisten dort so einzugreifen geschweige denn den Herrn vorher so zu schubsen)

Ich habe dies nicht weiter verfolgt, auf jedenfall habe ich dann erfahren das dieser Papa, 2 Jahre Stadionverbot bekam und in diese besagte Datei aufgenommen wurde.

Ich kann verstehen das einigen Leute solche Dinge oder auch die Sache an sich völlig egal sind, auf der anderen Seite finde ich es klasse das andere Leute dagegen etwas machen wollen.

Die Demo zum Erhalt der Fankultur war z.B. ein Anfang und hat gezeigt das doch einige sich dafür bzw für die "Rechte" der Fans einsetzen.

Man muss halt auch mal die unterschiede erkenne, zwischen "uns" Fans hier und denen der "aktiven Fanszene" ich war eine ganze Weile dieser zugehörig ich habe jedes WE mitbekommen was da abläuft, ich weiß auch das einige, bzw viele halt auch selbst an manchen Dingen schuld sind bzw es auch schulidge trifft, aber wiederum habe ich sehr viele Leute gesehen die unschuldig niedergeknüppelt worden sind, oder mit Stadionverbot belegt worden sind weil sie z.b. einen Strohhalm geworfen haben und dieser in Richtung eines Uniformierten "geflogen" ist.

Es gibt dort weder eine Norm, noch prüft irgendjeman diese Sachverhalte und es ist auch nicht so das die dir/mir/uns oder wem auch immer diese Sachen nachweisen müssen, nein du musst beweisen das du unschuldig bist, und das ist sehr schwierig da eine Aussage eines Polizisten ungefähr genauso viel Wert ist wie die Aussage von 50 "Fans"...

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Hertha BSC - SG Gerstensaft
Indiana Pacers - Indianapolis Colts
Förderkreis Ostkurve e.V. |#28
29.10.2010 - 17:37 Uhr
Das mag ja sein, hat aber nicht unmittelbar jetzt damit zu tun, dass die Hertha-Fans dort in Koblenz Ihre Mannschaft im Stich gelassen haben.

Und noch etwas anderes: Neulich war hier auch das Thema, das man ja nicht kontrollieren kann, wer alles zu den Auswärtsfahrten mitfährt. Wenn dann da bekannte Krawaller mit Stadionverbot trotzdem mitgenommen werden, muss sich die "Reisegruppe" nicht wundern, wenn die Polizei, sagen wir mal, das eine Auge mehr auf diese Gruppe wirft. Und das geht am besten, wenn die "Horde" in einen Block eingepfercht ist.

Im übrigen finde ich es ganz schön verwunderlich, wenn ein Verein wie Hertha BSC es nicht schafft, das Auswärtskartenkontingent an "richtige" Fans/Fangruppen zu übergeben und so schon hier in Berlin sicherstellt, das keine ***** en dabei sind. Das diese separat trotzdem zum Spielort kommen, kann niemand verhindern - wohl aber, das die Fans mit diesen anderen in einen Topf geworfen werden.

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Förderkreis Ostkurve e.V. |#29
29.10.2010 - 20:55 Uhr
Zitat von Santorin2001:
Im übrigen finde ich es ganz schön verwunderlich, wenn ein Verein wie Hertha BSC es nicht schafft, das Auswärtskartenkontingent an "richtige" Fans/Fangruppen zu übergeben und so schon hier in Berlin sicherstellt, das keine ***** en dabei sind. Das diese separat trotzdem zum Spielort kommen, kann niemand verhindern - wohl aber, das die Fans mit diesen anderen in einen Topf geworfen werden.


Doch, hat es, da es eben einigen Fans unmöglich gemacht wurde die Mannschaft auf die Art und Weise, wie sie es will zu unterstützen. Klar könnte man sich auch dadrauf beschränken nur mit den Stimmen zu Singen, aber wenn man jetzt nciht für die Freiheiten im Stadion eintritt hat man bald Englische Verhältnisse, bei dennen man teilweise selbst fürs singen rausgeworfen werden kann.

Wie würdest du eigendlich erreichen das nur "richtige"(das wort find ich schon lustig) Fans ins Stadion kommen? Beziehungsweise an welche Fangruppen würdest du das Kartenkontingent vergeben? wie würdest du selektieren wer ein "I*diot" ist?

p.s.: Stadionverbotler kaufen im übrigen keine Karten, schließlich dürfen sie ja nicht rein. Nur mal so am rande.
Förderkreis Ostkurve e.V. |#30
02.11.2010 - 13:11 Uhr
War ja bereits bei den letzten Heimspielen zu sehen, jetzt gibs dafür auch nen offiziellen Text:

Zitat
FAHNE PUR – Zurück zu den Wurzeln!

Nicht immer hatte Hertha BSC ein offenes Ohr für die Belange seiner Fans. Doch in den letzten Jahren hat das Thema Fanarbeit bei unserem geliebten Verein zunehmend an Bedeutung gewonnen – eine Entwicklung, die wir sehr begrüßen und an die es weiter anzuknüpfen gilt. Wir möchten diesen positiven Verlauf zum Anlass nehmen, auf eine unsererseits nie vergessene Thematik hinzuweisen. Wir denken, dass es an der Zeit ist, sich konstruktiv mit folgendem Sachverhalt auseinander zu setzen:

Jeder Verein besitzt neben einem unverwechselbaren Namen auch ein mehr oder weniger unverwechselbares Vereinssymbol. Seit jeher ist dies bei Hertha BSC die geliebte blau-weiße Herthafahne. Seit nunmehr über 10 Jahren wird dieses traditionsreiche Symbol jedoch von einem aus unserer Sicht weniger schönen Ring geziert. Die Einführung dieses Ringes hatte zur Folge, dass das eigentliche Vereinssymbol unnötig verkleinert wurde. Die große und vor allem strahlende Wirkung der Fahne ist schlichtweg verloren gegangen. Darüber hinaus beinhaltet der Ring den Schriftzug “Hertha BSC Berlin”, was aus zwei Gründen unnötig ist.

1. Ist der Vereinsname “Hertha BSC” bereits in der Fahne selbst deutlich lesbar.
2. Ergibt die Formulierung “Hertha BSC Berlin” keinen wirklich Sinn, da BSC für Berliner Sport Club steht.

Die Fans der jüngeren Generation kennen das Logo gar nicht mehr anders und auch wenn diese Thematik bei der mittleren bis älteren Generation nie wirklich in Vergessenheit geraten ist, sah man jahrelang keinerlei Chance, um dieses Thema erfolgversprechend zur Sprache zu bringen. Die positive Entwicklung der vergangenen Zeit, der verstärkte Dialog zwischen Vertretern der Fanszene und Verein sowie die Erkenntnis, dass die Meinungen zu Hertha BSC in einigen Punkten gar nicht so weit auseinander gehen wie einst vermutet, nehmen wir als Anlass diesen Denkanstoß zu geben.

Hiermit sprechen wir uns ausdrücklich gegen die Einengung der Fahne durch einen Ring und für die ausschließliche Verwendung des eigentlichen Vereinsnamen HERTHA BSC ohne Begriffsdoppelung aus. Das Motto lautet: Zurück zu den Wurzeln!

In vielen Versuchen gelang es unserem Verein bisher leider nicht, das so viel geforderte Image aufzubauen und erstklassige Alleinstellungsmerkmale herauszufiltern. Jedoch liegen sie direkt vor unserer Nase! Neben dem Vereinsnamen “Hertha BSC” sowie auch dem Spitznamen “Alte Dame”, welcher leider von offizieller Seite kaum noch verwendet wird, stellt die blau-weiße Fahne alles dar, was ein ruhmreicher Fußballclub braucht. Vor allem die Form des Logos setzt sich gegenüber tausenden von kreisrunden Vereinssymbolen hervorragend ab.

Diese Initiative ist keinerlei Protest, sondern lediglich ein Vorleben unserer Ideale und unseres Stolzes!

Faninitiative FAHNE PUR
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