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Finanzierung der Hertha

26.01.2010 - 17:25 Uhr
Finanzierung der Hertha |#201
24.04.2010 - 11:33 Uhr
WOW... Respekt für diesen Riesen-Post!!!

Ich würde sagen, dass man diesen Post in den "Olympia-Stadion-Thread" stecken sollte!!
Am besten in den Startbeitrag!

Racer hat genau die Fragen gestellt, die sicherlich viele hier interessieren und in vielen kleinen "Einzelposts" sicherlich seitenlang gehen würden.
und wenn dass keine ausführlichen und schlüssigen Antworten von Konnopke auf die Fragen sind, dann weiß ich auch nicht...

Oder vielleicht einen neuen Thread eröffnen mit dem Thema "Olympiastadion vs. reines Fußballstadion"

Wäre ein Vorschlag von mir!
Finanzierung der Hertha |#202
24.04.2010 - 15:32 Uhr
Zitat von racer:
Nur soviel: langer Post ja (zu lang), aber die meisten Aussagen sind leider nicht richtig. z.B. fliessen nicht alle Fernseheinnahmen in "die Schweiz". Es gibt einen ziemlich genauen Verteilungsschluessel. ;)

Und: das Austragungsland macht nach allgemein bekannten Berechnungen bei solchen Veranstaltungen keine Verluste. Aber egal, wir sind hier bei der Hertha und da sage ich gerne noch einmal, trotz all der blumenreichen Worte, hat mich der Beitrag leider nicht ueberzeugt.


Zitat von Konnopke:
und anderen nur antwortest, dass dies alles falsch sei und du sowieso alles besser wissen würdest.


:D

Präsentiere Zahlen/Fakten, den "genauen Verteilungsschlüssel" und die Rechnung, dass ein Austragungsland im Bezug auf die Stadioninvestitionen und Infrastrukturmaßnahmen keine Verluste macht.

Gerne im Oly-Thread. Aber wie mir deucht, wird es keine Antwort geben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Konnopke am 24.04.2010 um 15:35 Uhr bearbeitet
Finanzierung der Hertha |#203
24.04.2010 - 16:03 Uhr
Zitat von racer:
Verteilung der Einnahmen findest Du bei der Fifa!

Und ich sag es gerne noch einmal: ich bestreite ja nicht, das Hertha nicht Nutzen davon hat, eine Investition FUER oder IN einen Klub durch EINE STADT sieht aber gaaaaanz anders aus.

Also von daher kannst Du Dir gerne Deine Spitzen und Provokationen sparen und gerne noch drei Seiten vollschreiben... Besser wird es dadurch auch nicht! :p


Ach, so ganz offen, wie auch die ISL-Verträge? :D

IN einen Club hat bisher wohl keine Stadt direkt investiert, sondern nur in die Stadiongesellschaften.

Aber gut, lassen wir es sein. Das "gaaaaanz anders" wirst du nicht erklären.

Wir sind schon genug vom eigentlichen Thema abgewichen.
Finanzierung der Hertha |#204
24.04.2010 - 16:21 Uhr
Du solltest schon korrekt lesen.
Finanzierung der Hertha |#205
24.04.2010 - 22:12 Uhr
Zitat von racer:
Unter aktiver Hilfe (und ich glaube danach ist gefragt wenn man hier Aachen oder Schalke als Beispiele heranzieht) verstehe ich etwas anderes als einen Nachlass auf Stadiongebuehren zu geben und solche hat es in Berlin m.W.n bisher nicht gegeben.

Und was verstehst du unter aktiver Hilfe?

@Konnopke
Respekt, sehr feiner Post, beide Daumen hoch :) Du hast gut verdeutlicht, dass wir interessierte Aussenstehende sehr wenig Informationen haben, um die wirtschaftlichen Sachlagen beurteilen zu können, weil sehr viel verschleiert wird bzw. verschleiert werden muss. Die Praxis mit 2 Gesellschaften und abweichendem Geschäftsjahr kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, sie funktioniert. Mir ist es ehrlich gesagt auch lieber, der Verein nutzt diese Strategie zum eigenen Vorteil aus und wir bleiben eher ahnungslos, als umgekehrt. Es steht einiges auf dem Spiel, Standing und Verhandlungsposition des Vereins zum gesamten Umfeld darf dabei nicht riskiert/ verschlechtert werden.

Zitat von Konnopke:
Ich habe mir mal den Thread nochmal von vorne angetan und es fällt auf, dass du auf gute, ausführliche Argumentationsketten und Fakten von geschätzten, erfahrenen Usern wie Example, SAMsg, Spaetzle und anderen nur antwortest, dass dies alles falsch sei und du sowieso alles besser wissen würdest.

Das legt die Vermutung nahe, dass du in diesem Thread einfach zu faul bist deine grauen Zellen einzusetzen.

Zitat von racer:

Nur soviel: langer Post ja (zu lang), aber die meisten Aussagen sind leider nicht richtig. z.B. fliessen nicht alle Fernseheinnahmen in "die Schweiz". Es gibt einen ziemlich genauen Verteilungsschluessel. ;)

Und: das Austragungsland macht nach allgemein bekannten Berechnungen bei solchen Veranstaltungen keine Verluste. Aber egal, wir sind hier bei der Hertha und da sage ich gerne noch einmal, trotz all der blumenreichen Worte, hat mich der Beitrag leider nicht ueberzeugt.

Zitat von Konnopke:
Aber wie mir deucht, wird es keine Antwort geben.

Zitat von racer:
Verteilung der Einnahmen findest Du bei der Fifa!


Danke für die Unterhaltung :D
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wiener schnitzel am 24.04.2010 um 22:11 Uhr bearbeitet
Finanzierung der Hertha |#206
24.04.2010 - 22:29 Uhr
Zitat von wiener schnitzel:
Respekt, sehr feiner Post, beide Daumen hoch :) Du hast gut verdeutlicht, dass wir interessierte Aussenstehende sehr wenig Informationen haben, um die wirtschaftlichen Sachlagen beurteilen zu können, weil sehr viel verschleiert wird bzw. verschleiert werden muss. Die Praxis mit 2 Gesellschaften und abweichendem Geschäftsjahr kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, sie funktioniert. Mir ist es ehrlich gesagt auch lieber, der Verein nutzt diese Strategie zum eigenen Vorteil aus und wir bleiben eher ahnungslos, als umgekehrt. Es steht einiges auf dem Spiel, Standing und Verhandlungsposition des Vereins zum gesamten Umfeld darf dabei nicht riskiert/ verschlechtert werden.


Vielen Dank. :)

Ich hatte an dieser Stelle gesagt, was ich als einzigen Weg aus dieser Misere sehe (Example hatte, glaube ich, dies auch vorher vorgeschlagen)

Zitat von http://transfermarkt.de/de/finanzierung-der-hertha-teil-iv/topic/ansicht_14_274029_seite8.html#p329167 :
Man sollte die KGaA und die Tochtergesellschaften (die eh aufgelöst gehören) unter Gewalt eines Insolvenzverwalters stellen, anders sehe ich kurz- und mittelfristig keine Chance, bei den derzeit verantwortlich handelnden Personen, den drohenden und sehr bald nahenden Exitus, noch abzuwenden.


Derjenige müsste so schnell wie möglich sich mit einem kleinem Team durch die Verträge, Konten, usw. wühlen um eine genaue Bestandsaufnahme zu machen.
Auch eine rückwirkende Analyse der Fehler seit dem Aufstieg wäre angebracht (auch wenn sie wohl Wochen dauern würde)

Zitat von http://transfermarkt.de/de/finanzierung-der-hertha-teil-iv/topic/ansicht_14_274029_seite8.html#p329167 :
Prinzipiell müssten wir ca. 15 Jahre ununterbrochen in Liga 1 spielen, bei gleichzeitiger extremer Sparsamkeit (dabei sportlich wohl nicht besser als Platz 12), um den derzeitigen Schuldenstand wirklich effektiv abbauen zu können (zumindest halbwegs). Vorrausgesetzt man würde jeweils drei Mio. € pro Saison Gewinn erwirtschaften (zusätzlich zur Zinslast und Sportfiveabgaben), was wir unter der Ägide Schiller, Schiphorst, Gegenbauer samt Präsidium und Aufsichtsrat Abnickern nie geschafft haben.

(Nebenbei müsste man die Eigenvermarktung ab 2018/19 antreten, die Sportfiveverträge also kündigen/nicht verlängern, sich aller Personen im Verein, die in der Hinsicht aktiv wahren, entledigen, die Mentalität der Sale-and-Lease-Back und Signing Fee Geschäfte aufgeben etc. pp.)


Vielleicht sehe ich ds alles zu negativ, aber es gibt wirklichen keinen einzigen Fakt, der positiv erscheint.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Konnopke am 24.04.2010 um 22:33 Uhr bearbeitet
Finanzierung der Hertha |#207
25.04.2010 - 10:19 Uhr
Zitat von Konnopke:

Ich hatte an dieser Stelle gesagt, was ich als einzigen Weg aus dieser Misere sehe (Example hatte, glaube ich, dies auch vorher vorgeschlagen)

Zitat von http://transfermarkt.de/de/finanzierung-der-hertha-teil-iv/topic/ansicht_14_274029_seite8.html#p329167 :
Man sollte die KGaA und die Tochtergesellschaften (die eh aufgelöst gehören) unter Gewalt eines Insolvenzverwalters stellen, anders sehe ich kurz- und mittelfristig keine Chance, bei den derzeit verantwortlich handelnden Personen, den drohenden und sehr bald nahenden Exitus, noch abzuwenden.


Derjenige müsste so schnell wie möglich sich mit einem kleinem Team durch die Verträge, Konten, usw. wühlen um eine genaue Bestandsaufnahme zu machen.
Auch eine rückwirkende Analyse der Fehler seit dem Aufstieg wäre angebracht (auch wenn sie wohl Wochen dauern würde)


Prinzipiell gebe ich dir recht, ein reinigendes Gewitter ist wohl fällig. Dennoch muss man bedenken, dass sich dieses Hosen-runterlassen wohl auf fast alle Sponsoren, Partner und vA potentiellen Geldgeber negativ auswirken würde, bis hin zum kompletten Verlust der Glaubwürdigkeit. Das wiederum macht sich auf die nächsten Spielzeiten bemerkbar, indem wir (noch) weniger Geld zur Verfügung haben und kurzfristig abspecken müssen. Vor allem jetzt in der ersten Saison der 2. Liga sollten wir das mMn vermeiden.

Was ich Schiller und Gegenbauer fairerweise anrechnen will, auf mich machen sie zumindest den Eindruck, als würden sie sich um eine Konsolidierung bemühen. Diese Signale sind - auch wenn sie sich als falsch erweisen - in der Öffentlichkeit ein gutes Zeichen, um halbwegs ein seriöses, professionelles Image der Hertha zu verkaufen. Ich bin aber sehr gespannt auf die Bilanz 08/09, die ja hoffentlich bald veröffentlicht wird.

Zitat von Konnopke:

Zitat von http://transfermarkt.de/de/finanzierung-der-hertha-teil-iv/topic/ansicht_14_274029_seite8.html#p329167 :
Prinzipiell müssten wir ca. 15 Jahre ununterbrochen in Liga 1 spielen, bei gleichzeitiger extremer Sparsamkeit (dabei sportlich wohl nicht besser als Platz 12), um den derzeitigen Schuldenstand wirklich effektiv abbauen zu können (zumindest halbwegs). Vorrausgesetzt man würde jeweils drei Mio. € pro Saison Gewinn erwirtschaften (zusätzlich zur Zinslast und Sportfiveabgaben), was wir unter der Ägide Schiller, Schiphorst, Gegenbauer samt Präsidium und Aufsichtsrat Abnickern nie geschafft haben.

(Nebenbei müsste man die Eigenvermarktung ab 2018/19 antreten, die Sportfiveverträge also kündigen/nicht verlängern, sich aller Personen im Verein, die in der Hinsicht aktiv wahren, entledigen, die Mentalität der Sale-and-Lease-Back und Signing Fee Geschäfte aufgeben etc. pp.)


Vielleicht sehe ich ds alles zu negativ, aber es gibt wirklichen keinen einzigen Fakt, der positiv erscheint.

Naja, die Strategie mit Favre war schon die genau richtige mMn, wonach wir Profite über den sportlichen Erfolg generieren würden. Ich glaube, nur so kommen wir raus, und nicht durch Kaputtsparen, wie es am Anfang der Saison der Fall war. Der Abstieg ist jetzt doppelt bitter, weil wir dieses Jahr einige Spieler haben/hätten, die uns einiges an Transfererlösen bringen könnten. Der Abstieg wird die Preise wohl deftig runterdrücken, fürchte ich.

Grundsätzlich haben wir aber auch nächste Saison einige Spieler, die Hoffnung für die nächsten paar Jahre machen. Ich glaube und hoffe, zB Lustenberger und Ramos auch in Liga 2 zu sehen, und wir bekommen im Sommer vielleicht den einen oder anderen Spieler mit Perspektive, der sich so entwickeln kann wie zB die zwei eben genannten.
Finanzierung der Hertha |#208
25.04.2010 - 10:41 Uhr
Zitat von wiener schnitzel:

Naja, die Strategie mit Favre war schon die genau richtige mMn, wonach wir Profite über den sportlichen Erfolg generieren würden. Ich glaube, nur so kommen wir raus, und nicht durch Kaputtsparen, wie es am Anfang der Saison der Fall war. Der Abstieg ist jetzt doppelt bitter, weil wir dieses Jahr einige Spieler haben/hätten, die uns einiges an Transfererlösen bringen könnten. Der Abstieg wird die Preise wohl deftig runterdrücken, fürchte ich.


der weg sich übers sportliche zu konsolidieren, war ja der gewählte weg. nur wurde das nach dem saisonstart schnell über den haufen geworfen.

der sportliche konsolidierungsweg wäre ja auch einzig über die wertsteigerung und den verkauf von spielern möglichgewesen. die letzte saison hatte ja gezeigt, dass man auch bei sportlich sehr positivem verlauf, verluste eingefahren hat. wenn das bei erfolg und misserfolg so ist, läuft etwas grubndsätzlich falsch. favre hätte cih zugetraut weiterhin spieler wertvoller zu machen. der wechsel zu funkel mag zwar mit klassenerhaltswunsch egrechtfertigt gewesen sein, zur konsolidierung wars der falsche.

über die desinvestition zu saisonbeginn wurde jas schon viel geredet. meien these bleibt weiterhin,
dass diese maßnahme für zwingend notwendig befunden wurde um den schuldendienst zu bedienen. ich weiß, ich wiederhole mich, aber binnen des nächsten jahres wird die anleihe fällig!

derzeit sieht es so aus, als ob jede strategie gescheitert ist. was jetzt das gebot der stunde ist, ist es einen neuen weg zu finden mit der zielsetzung, dass der verein eine solide basis bekommt und dann relativ gesund wachsen kann. udn diese zu entwickeln ist sehr sehr schwierig mit einem realen schuldenberg von über 30 millionen euro und gericksten vorgezogenenen und schon verfrühstückten weiteren 50 bis 60 millionen. da bleibt nur noch ganz kleine brötchen backen.

aber danach sieht es nicht aus. für mich sieht es weiterhin so aus, dass man weiter großes risiko fährt um den wiederaufstieg anzugehen. gelingt der, steht man trotzdem mit null handlungsfähigkeiten wieder in liga 1, misslingt er, wird es schwer nochmal profifussball bei diesem verein zu realisieren mMn.
Finanzierung der Hertha |#209
25.04.2010 - 11:40 Uhr
Zitat von Exsample:
Zitat von wiener schnitzel:

Naja, die Strategie mit Favre war schon die genau richtige mMn, wonach wir Profite über den sportlichen Erfolg generieren würden. Ich glaube, nur so kommen wir raus, und nicht durch Kaputtsparen, wie es am Anfang der Saison der Fall war. Der Abstieg ist jetzt doppelt bitter, weil wir dieses Jahr einige Spieler haben/hätten, die uns einiges an Transfererlösen bringen könnten. Der Abstieg wird die Preise wohl deftig runterdrücken, fürchte ich.


der weg sich übers sportliche zu konsolidieren, war ja der gewählte weg. nur wurde das nach dem saisonstart schnell über den haufen geworfen.

der sportliche konsolidierungsweg wäre ja auch einzig über die wertsteigerung und den verkauf von spielern möglichgewesen. die letzte saison hatte ja gezeigt, dass man auch bei sportlich sehr positivem verlauf, verluste eingefahren hat. wenn das bei erfolg und misserfolg so ist, läuft etwas grubndsätzlich falsch. favre hätte cih zugetraut weiterhin spieler wertvoller zu machen. der wechsel zu funkel mag zwar mit klassenerhaltswunsch egrechtfertigt gewesen sein, zur konsolidierung wars der falsche.

über die desinvestition zu saisonbeginn wurde jas schon viel geredet. meien these bleibt weiterhin,
dass diese maßnahme für zwingend notwendig befunden wurde um den schuldendienst zu bedienen. ich weiß, ich wiederhole mich, aber binnen des nächsten jahres wird die anleihe fällig!

derzeit sieht es so aus, als ob jede strategie gescheitert ist. was jetzt das gebot der stunde ist, ist es einen neuen weg zu finden mit der zielsetzung, dass der verein eine solide basis bekommt und dann relativ gesund wachsen kann. udn diese zu entwickeln ist sehr sehr schwierig mit einem realen schuldenberg von über 30 millionen euro und gericksten vorgezogenenen und schon verfrühstückten weiteren 50 bis 60 millionen. da bleibt nur noch ganz kleine brötchen backen.

aber danach sieht es nicht aus. für mich sieht es weiterhin so aus, dass man weiter großes risiko fährt um den wiederaufstieg anzugehen. gelingt der, steht man trotzdem mit null handlungsfähigkeiten wieder in liga 1, misslingt er, wird es schwer nochmal profifussball bei diesem verein zu realisieren mMn.


Genau das ist der vielbeschworene "Ritt auf der Rasierklinge".

Hertha muss in der 2.Liga neue Schulden aufnehmen, damit der direkte Wiederaufstieg klappen kann. Mit dem angestrebten Etat wird man das aber nur eine Saison durchhalten können und dann muss unter dem Strich die 1.Liga wieder stehen. Denn sonst werden erstens die Sponsoren abspringen und die neuen Sponsoren nur noch deutlich geringere Einnahmen generieren.

Jeder, der davon ausgeht, dass die Hertha sich in Liga 2 konsolidieren kann und am Besten ohne Schulden zurückkehren kann in Liga 1, macht sich was vor. Die 2.Liga wird deutlich "teurer" als die 1.Liga.
Die Zuschauereinnahmen sind geringer, die Sponsoreneinnahmen sind geringer, Die TV-Gelder sind geringer, die Mannschaft wird richtig teuer, weil man Spieler abgibt (wahrscheinlich auch deutlich unter Wert) und die neuen Spieler müssen uns in die 1.Liga zurückbringen und dann auch den Anforderungen der ersten Liga entsprechen, d.h. wir müssen mit dem Geld, dass durch die Verkäufe reinkommt bereits ein "Erstligateam" für die Saison nach Liga 2 aufbauen.
Zumindest muss der Großteil des Zweitligakaders die Qualität bereits schon für einen unteren Mittelfeldplatz haben und man dann nur noch punktuell nachlegen muss.

Das zeigt, wo die Gradwanderung langgeht. Misslingt diese, wird die Hertha in der Bedeutungslosigkeit verschwinden...
Finanzierung der Hertha |#210
25.04.2010 - 14:06 Uhr
Zitat von herthinho2310:


Jeder, der davon ausgeht, dass die Hertha sich in Liga 2 konsolidieren kann und am Besten ohne Schulden zurückkehren kann in Liga 1, macht sich was vor. Die 2.Liga wird deutlich "teurer" als die 1.Liga.
Die Zuschauereinnahmen sind geringer, die Sponsoreneinnahmen sind geringer, Die TV-Gelder sind geringer, die Mannschaft wird richtig teuer, weil man Spieler abgibt (wahrscheinlich auch deutlich unter Wert) und die neuen Spieler müssen uns in die 1.Liga zurückbringen und dann auch den Anforderungen der ersten Liga entsprechen, d.h. wir müssen mit dem Geld, dass durch die Verkäufe reinkommt bereits ein "Erstligateam" für die Saison nach Liga 2 aufbauen.
Zumindest muss der Großteil des Zweitligakaders die Qualität bereits schon für einen unteren Mittelfeldplatz haben und man dann nur noch punktuell nachlegen muss.


sehe ich anders! teile von den erstligasponsoreneinnahmen und fernsehgeldern der zukunft hat man ja schon ausgegeben. die realen einnahmen sind dort dadurch eh geringer als man annimmt. durch verkäufe kann man den verein in etwa auf einen standbringen, wo er sich wieder selbst trägt und der schuldendienst geregelt bedient werden kann.

natürlich wäre durch die konsolidierung es ziemlich unwahrscheinlich ein team zu stellen, dass realistsich den aufstieg angehen könnte! ABERder vereine hätte die möglichkeit sich langfristig wieder tragend aufzustelen.

der fall des derzeitgen kurses kann zwar direkt wieder zurück in liga 1 führen, jedoch hat man dann nicht das kapital eine konkurenzfähige mannschaft zu stellen und das wirft den verein nur noch weiter zurück
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