Regionalliga Bayern

FC Eintracht Bamberg [Bayernliga Nord]

25.05.2023 - 11:09 Uhr
Nun steht für die Domreiter am dritten Spieltag die nächste schwere Aufgabe an. Im Oberfranken-Derby gastiert die Mannschaft bei der SpVgg Bayreuth, die mit zwei Siegen perfekt in die neue Spielzeit gestartet ist. „Tatsächlich ist es für mich ein Spiel, wie jedes andere auch. Es ist eins von 34 und ich gebe dem Spiel keine besondere Wertung. Das dürfen die Jungs und Fans gerne tun, machen sie ja ohnehin und das ist auch ihr gutes Recht. Ich lasse mich da aber nicht von Emotionen steuern“, sagt Gernlein.
Der FCE gastiert im Oberfrankenderby bei der SpVgg Bayreuth. Im zweiten Auswärtsspiel hat man die Chance, die Niederlage in Buchbach vergessen zu machen. Fehlen werden dem FCE nur verletzungsbedingt Mahr und Olschewski, Reck wurde verabschiedet, bleibt mWn bis Ende August in Bamberg.

Voraussichtliche Aufstellung: Willert - Hartwig, Kettler, Schmitt - Ljevsic, Auer, Reischmann, Reck, Linz - Lang, Jankowiak
Zuschauertipp: knapp 5000
Spieltipp: 2:1 für den Gastgeber.

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VfL Bochum 1848
Und so dauerte es nicht mehr lange, ehe das Team von Lukas Kling den Bamberger Riegel knackte: Eroll Zejnullahu steckte schön zu Jannik Graf durch, der aus zwölf Metern links zum 1:0 einschoss (24.).

Doch aus dem Nichts bekam Björn Schönwiesner die Großchance zum Ausgleich serviert. Bayreuth spielte unsauber hinten heraus, der kantige Stürmer erlief den laschen Rückpass, wurde noch leicht vom Gegenspieler gezogen - und scheiterte an Altstadt-Keeper Lucas Zahaczewski (27.).

Der Führungstreffer nahm Bayreuth etwas Druck aus dem Spiel, die Gernlein-Elf fand nun besser ins Spiel, auch den zweiten Torschuss gab der FCE ab. Schönwiesners 20-Meter-Versuch fing Zahaczewski aber sicher (37.). Leistungsgerecht mit dem 1:0 ging es wenig später in die Halbzeitpause.
Eine 1:0-Niederlage und am Ende kann man wieder stolz auf seine Leistung sein daumen-hoch Die Anfangsphase bis zum Tor gehörte zwar eindeutig den Bayreuthern, doch dann hatte der FCE in Person von Schönwiesner (der den kranken Lang vertrat) einige Chancen, die der gute Bayreuther Keeper vereitelte. In der zweiten Halbzeit gab es nochmal Aufregung aufgrund eines Handspiels von Luca Auer, die Angriffsversuche bis in die Nachspielzeit blieben am Ende aber nicht mehr von Erfolg gekrönt. Daher feiern die Bayreuther den dritten Sieg im dritten Spiel. Dienstag geht es für den FCE zum Erstrundenspiel des Bayernpokals nach Staffelstein. Gegen den Bezirksligisten kann man schon einen Sieg erwarten, zumal die Badstädter mit nur zwei Punkten bisher am Tabellenende der Bezirksliga West stehen.

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VfL Bochum 1848
Als Kind hätte er vielleicht schon früher die Möglichkeit dazu gehabt. Jankowiak wuchs in einer Kleinstadt in der Nähe von Breslau in Niederschlesien auf. Dort begann er mit dem Fußballspielen. Mit sieben Jahren zog er mit der Familie das erste Mal um in eine größere Stadt. Später landete er schließlich in Posen.

Dort war einer der erfolgreichsten Klub des Landes auf Jankowiak aufmerksam geworden: Lech Posen. „Vor allem in der Jugendarbeit gehören sie zu den Besten“, erklärt er. „Wenn man viele Turniere spielt, dann spielt man auch gegen Lech Posen. Sie scouten sehr viel und haben mich zu einem Probetag eingeladen.“
Im Fränkischen Tag war zudem ein Portrait über den neuen FCE-Stürmer Lukasz Jankowiak, der im Alter von 13 Jahren nach Deutschland kam.

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VfL Bochum 1848
So gab unter anderem Koray Kaiser sein Pflichtspieldebüt für Bamberg und der junge Ex-Bayreuther sorgte vor der Pause vor allem mit Eckbällen für Gefahr. Die landeten in der Regel am langen Pfosten bei Sebastian Valdez, der offensiv aber kein Glück hatte. Gleich viermal (9., 31, 40, 62.) landete eine Kaiser-Ecke beim Verteidiger, zweimal zielte er vorbei, einmal traf Valdez den Pfosten, einmal verstolperte er.

Kaisers Eckball erwischte TSV-Keeper Stefan Klemenz mit den Fäusten nicht richtig, Luca Leistner brachte den Abpraller aus der Drehung aufs Tor. Staffelstein rettete, allerdings erst hinter der Linie, wie der Linienrichter nach wenigen Sekunden erkannte (19.).

Mit dem schönsten Angriff des Tages ging der FC Eintracht 17 druckvollere und etwas bessere Minuten später in Führung. Leistner chippte in den Lauf von Startelf-Debütant Andreas Pfahlmann, der die Kugel halbrechts am Sechzehner stark herunternahm und sofort abzog - 2:1 für Bamberg, feiner Treffer des Ex-Burgebrachers (36.).


In der ersten Pokalrunde setzte sich der FCE mit einer B-Elf gegen Bezirksligist Staffelstein nach Elfmeterschießen durch. Luca Leistner und Andreas Pfahlmann drehten die schnelle Führung der Badstädter. Maximilian Dietz (nicht der Fürther) sorgte dann in Halbzeit 2 für den Staffelsteiner Ausgleich. Im anschließenden Elfmeterschießen trafen Kollmer, Ljevsic, Kaiser und Jankowiak für Bamberg, Fertsch vergab den entscheidenden Elfmeter gegen Fabian Dellermann. Somit ist der FCE wie Stadtrivale DJK Don Bosco Bamberg (die gegen Coburg gewannen) eine Runde weiter.

Am Samstag geht es dann im Fuchs-Park weiter, wenn Schweinfurst gastiert.

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VfL Bochum 1848
Sein neues Zuhause ist nun Florida, genauer gesagt West Palm Beach. Im Südwesten Floridas geht er auf die Palm Beach Atlantic University und macht den Master in Business Administration. Das entspricht in Deutschland im Prinzip einem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Zuvor hat er den Bachelor in Sportökonomie in Bayreuth abgeschlossen.

Möglich macht das alles ein Fußballstipendium. „Ich wusste nicht genau, was ich nach dem Bachelor machen sollte. Ich dachte an eine Auslandserfahrung und wollte das mit dem Fußball auf hohem Niveau verbinden“, erklärt Reck.

Über so ein Stipendium habe er nur Positives gehört, der Kontakt zur Universität kam durch einen Bekannten zustande. „Ich musste ein Highlight-Video von mir schicken und zwei Spiele in voller Länge. Danach gab es Gespräche.“
Der FT mit einem Bericht über den Abgang von Fabio Reck, den es bekanntlich in die USA zieht. In seinem neuen Verein, den Palm Beach Atlantic Sailfish spielen mit Roth, Riechmann, Wörner und Engelking bereits vier Landsleute

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VfL Bochum 1848
„Wenn man ein Tor mehr als der Gegner schießt, ist ein Sieg immer verdient“, sagte Jan Gernlein in seiner typisch unaufgeregten Manier – zumindest nach dem Schlusspfiff. Der Eintracht-Trainer wusste freilich auch, „dass der FC 05 heute sehr viele gute Chancen nicht genutzt hat. Und wenn so ein Tag kommt, muss man das für sich nutzen“.
Da schreibe ich einmal keinen Vorbericht, schon holt der FCE einen unerwarteten Derbysieg grins Als es langsam Richtung 80. Minute ging, und der FC Schweinfurt mit 0:1 durch ein Tor von Dellinger führte, dachte ich, dass es in "die gewohnte Richtung" geht. Gut gespielt, am Ende eben doch ein Tor schlechter.

Doch in Minute 75 war Marc Reischmann im Getümmel einen Schritt schneller und erzielte sein erstes Regionalliga-Tor. Und als ich dachte, es wird schon nicht besser, setzt sich Ljevsic im Strafraum durch, geht links am Gegenspieler vorbei und schweißt das Ding links unten ins Netz. Vom lauen Sommerkick zur puren Ektase. 1306 Zuschauer (darunter die ausverkaufte Heimtribüne, die zum Spiel wieder kurzfristig nutzbar wurde) sahen, wie der FCE den bisher makellosen Tabellenführer Schweinfurt besiegten. Und nächstes Heimspiel kommt mit Illertissen der nächste Tabellenführer stark

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VfL Bochum 1848
„Wir hatten in der letzten Saison immer wieder Probleme gegen Zweitvertretungen und wollen uns selbst jetzt mal beweisen, dass wir auch hier stabil sein können. Fürth hat eine tolle Offensivabteilung und mit Adlung und Prib viel Erfahrung, dazu kommt mit Leo Haas ein sehr guter Trainer. Das wird ein interessanter Test für uns, um zu sehen, ob man die Leistung von letzter Woche bestätigen kann“, so Gernlein im Vorfeld der Partie.
Mit der zweiten Mannschaft der SpVgg Fürth trifft man auf einen Gegner, der zwar am ersten Spieltag eine deutliche Niederlage einstecken musste, seitdem aber neun Punkte einfahren konnte. Leonard Haas ist der neue Trainer beim Kleeblatt. Beim FCE wird es entscheidend sein, welches "Gesicht" man zeigt. Zuhause holte man bisher aus zwei Spielen zwei Siege, auswärts musste man sich zwei mal (knapp) geschlagen geben

Willert - Hartwig, Kettler, Schmitt - Ljevsic, Auer, Reischmann, Leistner, Linz - Lang, Jankowiak
Zuschauertipp: 300
Tippe auf ein 1:1

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VfL Bochum 1848
Zwei Minuten später sah Marco Schmitt dann den zentral in der Fürther Hälfte ungedeckten Luca Leistner. Der nahm Schmitts langen Ball gut herunter, spielte dann den perfekten Pass zu Timm Strasser in die Gasse. Frei rannte der Mittelstürmer aufs Tor zu, umkurvte Torhüter Moritz Schulze und brachte den FCE in Führung - mit seinem ersten Regionalliga-Treffer der Karriere (16.).
[...]
Der in viele Zweikämpfe verwickelte Lukasz Jankowiak blieb zum zweiten Abschnitt in der Kabine, für ihn kam David Lang ins Bamberger Offensivzentrum. Und der war nur fünf Minuten nach Wiederbeginn erfolgreich - auch dank Strassers zweitem Moment im Rampenlicht: Denn der Stürmer spekulierte beim Rückpass des Fürthers Raphael Adiele richtig, erlief den viel zu kurz geratenen Ball, ehe er nach Kontakt mit SpVgg-Keepe Schulze zu Boden ging und den Elfmeterpfiff bekam.

Große Proteste blieben aus, Lang nahm sich der Sache an und traf humorlos oben rechts zum 2:0 für die Gäste (50.)
Am Ende muss sich der FCE sogar noch ärgern, denn eine sehr gute Leistung reichte am Ende nur für einen Punkt. Timm Strasser (erstes Regionalligator) und David Lang (Fürth wird langsam sein Lieblingsgegner..) schossen die Bamberger Führung raus, die Kasper erst in den Schlussminuten dem FCE aus der Hand riss. Morgen gehts weiter im Bayernpokal gegen Stadtrivale DJK Don Bosco Bamberg.

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VfL Bochum 1848
Trotzdem geht es am Dienstagabend vor großer Kulisse um den Achtelfinaleinzug, den Strasser und sein favorisierter FC Eintracht unbedingt erreichen wollen. "Es wird ein schwieriges Spiel, man wird den Ligaunterschied auf dem engen Kunstrasen weniger sehen. Wir werden nicht viele Räume bekommen, also müssen wir die Chancen dann auch nutzen", sagt der Stürmer.

"Wir freuen uns auf die große Kulisse, das Spiel soll aber nicht einseitig verlaufen. Dafür brauchen wir einen optimalen Tag", hält sein früherer Coach dagegen.
Der FT portraitiert das "Wiedersehen" von FCE-Stürmer Timm Strasser mit seinem früheren Coach Carsten Nüßlein, der jetzt Cheftrainer bei der DJK ist. Ich schätze, der FCE tritt im Gegensatz zur Partie in Staffelstein mit der ersten Elf an.

Willert - Hartwig, Kettler, Schmitt - Ljevsic (Baumgartl), Reischmann, Auer, Leistner, Linz - Strasser, Jankowiak
Zuschauertipp: knapp 2000
Spieltipp: 1:2 für den FCE

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VfL Bochum 1848
Es wurde doch mehr rotiert als ich anfangs gedacht habe. Aber trotzdem eine 1b-Elf, die zeigte, dass man die Aufgabe durchaus ernst nimmt. Die DJK ging in der ersten Viertelstunde auch in Führung, David Lang konnte Anfangs der zweiten Halbzeit ausgleichen. Schönwiesner und Linz mussten dann verletzt raus, in der Nachspielzeit dann ein Handelfmeter, den David Lang zum Siegtreffer verwandelte. Pflichtaufgabe erfüllt, nächste Runde erreicht. Am Samstag wartet im Fuchs-Park-Stadion Tabellenführer Illertissen. daumen-hoch

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