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ESL - Die Superleague

20.04.2021 - 12:50 Uhr
ESL - Die Superleague |#151
23.04.2021 - 00:13 Uhr
Zitat von Geschwader

Gebe dir teilweise recht, aber ich höre immer wieder dass Real Madrid sich selbst in diese Lage gebracht hat, da ja mit dem Geld nur so um sich geschmissen wird. Ich weiß nicht woher diese Annahme kommt, wahrscheinlich noch aufgrund der Galacticos bzw. Galacticos 2.0, aber schau dir bitte mal die Transferbilanz von Real Madrid seit 2009/10 an. Bis auf den Sommer 2019 mit Hazard und 2014 mit Bale ist da so gut wie kein großer Transfer dabei, von 2014 bis 2019 waren die Einnahmen und Ausgaben beinahe sogar gleich und trotzdem holte man in dieser Zeit das historische CL Triple plus andere Titel. Ich weiß dass du hier für Barcelona und Real Madrid gleichzeitig einen Punkt machen willst, aber die beiden Geschichten kann man wirklich nicht vergleichen.

Die Ausgabenseite wurde eben stark verändert, Gehaltskürzungen, Leihen und Verkäufe, dazu ein Sommer ohne einen einzigen Zugang, ein Novum in Real Madrids moderner Geschichte. Corona konnte man schlicht und einfach nicht einkalkulieren, jeder Club leidet darunter. Ich will das alles gar nicht schönreden, aber so zu tun als ob Real Madrid die letzten Jahre mit dem Geld um sich geschmissen hat und Perez jetzt die Super League gründen wollte um den drohenden Bankrott zu vermeiden und weiter froh einkaufen zu können, zeichnet ein völlig falsches Bild.


Wir waren auf einem wirklich gutem Weg. Sind natürlich wie alle von Corona betroffen. Dies sieht man gut im Jahresbericht von 19/20.

Was du aber auch schon erwähnst, wir haben zwei entscheidende Fehler gemacht:
- Bale nicht verkauft sondern Monstervertrag
- Hazard mit einem Jahr Restvertrag für bis 150m€ gekauft.

Das hat uns Handlungsspielraum gekostet. Dazu noch der Stadionbau der uns 30 Jahre lang ca. 30m€ kostet. Bringt aber bestimmt auch zusätzliche Einnahmen nach der Krise.

Soweit so gut, man kann Fehler machen und wenn ich Perez richtig verstanden habe machen wir dennoch 600 Mio. Umsatz im Jahr. Das ist meines Wissens noch ein Umsatz zwischen Top 5-10 weltweit.

Jetzt wird es aber kritisch, das oben beschriebene wusste man spätestens Anfang des Jahres.
Höchstwahrscheinlich in Simulationen viel früher.

Jetzt müsste man sparen, da man aktuell den Umsatz nicht entsprechend erhöhen kann.

Bale geht erst 2022, Marcelo vielleicht auch.
Was mir aber bei der Situation am meisten aufstößt ist dass man mit Alaba mit einem Top 25 Gehalt verpflichten will. Einen Spieler der auf keiner der 3 Positionen Weltklasse ist.

Man sollte die Chancen nutzen und Kostensenkung!!!

•     •     •

Santiago Bernabéu (1943-1978):
"In eine gute Mannschaft gehören zwei Argentinier, aber keine Engländer."

Romario: "Die Nacht ist meine Freundin!"

"Jetzt ist Barca nur noch ein Klub mehr" (Johan Cruyff nach Abschluss mit dem dubiosen Trikotsponsor)
ESL - Die Superleague |#152
23.04.2021 - 00:50 Uhr
Zitat von K-Albo
Christ hat es treffend formuliert: Diese Skizze, die als vorläufiges Konzept vorgestellt wurde, MUSS dringend und ausführlich überarbeitet werden! Dass die Gründervereine praktisch Narrenfreihet geniessen, ist falsch und führt das Wettbewerbprinzip ad absurdum. Dennoch muss man konstatieren, dass dies nur ein vorläufiges Konzept gewesen ist. Wenn alle Clubs eingestiegen wären - sprich die 20 Vereine - hätten sie die Regeln überarbeitet.

In nur 5 Min hab ich n besseres Konzept entwickelt, welches natürlich nicht perfekt ist:
2 Gruppen a la 10 Vereine - nennen wir diese Gruppen einmal Gruppe A und einmal Gruppe B. Die beiden letzten Platzierten beider Gruppen würden absteigen - ergo Platz 9 und 10. Das wären dann 4 Vereine. Die 3. schlechtesten Vereine beider Gruppen könnten im Relegationsspiel (Hin- + Rückspiel) entscheiden, wer der 5. Absteiger ist. Oder man entscheidet einfach, dass nur 4 Teams absteigen, so dass man die Reli gar nicht braucht. Ob du ein Gründerverein bist, oder nicht, ist es egal, DU kannst absteigen, wenn du schlecht bist! Das Konzept, um den Gewinner der SL zu küren, fand ich hingegen schlüssig. Die 4 besten Teams beider Gruppen spielen im KO-Spielen, wie wir es bei der CL kennen, und ermitteln den Sieger im KO-Verfahren. Von mir aus, kann man das Ganze noch etwas ausreizen, indem man im WM-Manier auch den 3. Platzierten ermittelt (sprich: die beiden Verlierer der HF-Spiele spielen um den 3. Platz).

Die nächste Frage ist, was geschieht dann mir den Absteiger? Tja, in meinem Verständnis hätte es 3 europäische Ligen gegeben:
- Super League
- Champeons League
- Europa League

Die Absteiger der SL würden zur nächsten Saison in der CL spielen. Die 4 Halbfinalisten der CL würden demnach direkt aufsteigen. Falls man sich für das 5er System entscheiden möchte, ermittelt man den 5. Aufsteiger, indem man die 4 VF-Teams, die sich nicht ins HF einziehn konnten, gegeneinander im KO-Format spielen lässt. Mit Hin- und Rückspiel.

Durch dieses Konzept, welches ich mir wirklich in wenigen Minuten ausgedacht hab, hätte man kein geschlossenes System. Im Prinzip kann jeder auf- bzw absteigen. Die SL wäre das Mass aller Dinge, die CL hätte immer noch einen grossen Namen und viele Fans. Manchmal macht es die Marke/ de Name aus und nicht unbedingt die Qualität. Das sieht man bei Manchester United und AC Milan sehr gut. Trotz der ausbleibenden sportlichen Erfolgen sind sie sehr beliebt und haben sehr viele Fans. Wobei man natürlich konstatieren muss, dass diese Vereine in den letzten 2 Jahren einen Schritt nach vorne gemacht haben.

Mir ist durchaus bewusst, dass mein vorgestelltes Konzept nicht perfekt ist und viele Fragen aufwirft. Aber, wenn sogar ich - nur ein Hobbyfan - sowas in wenigen Minuten konzipieren kann, erwarte ich von den wirklichen Fussballexperten mit mehr Zeit noch ein viel besseres Konzept, welches alle zufrieden stellt.

Fest steht, dass die CL ausfürhlich überarbeitet werden muss. Eine Dezentralisierung wäre nicht so verkehrt. Weniger Macht für die UEFA und FIFA, mehr Macht für die Vereine (ALLE Vereine versteht sich). Im Prinzip hat UEFA durch die Reform eine SL Light erschaffen. Nur die Bezeichnung ist anders, ergo gleich geblieben. Die CL von 2024 (diese Reform gilt ab 2024) hat nichts mit der CL von vor einigen Jahren zu tun, und noch viel weniger mit der CL der 50iger Jahre.

Alles verändert sich, alles befindet sich im stetigen Wandel. Wenn du nicht mit der Zeit gehst - gehst du mit der Zeit...

Ich war nie ein Freund von Monopolismus. Deshalb hab ich immer Facebook. Amazon und Instagram kritisiert. Viele Staaten, allen voran den USA, ist dies in letzter Zeit ein Dorn im Auge. Sie versuchen dies zu unterbinden. Zwar etwas zu spät, aber besser als nie. Und was machen einige Politiker, wenn es um die Monopolstellung des Fussball geht? Sie schalten ihre Logik aus und handeln emotional. Sie befürworten UND unterstützen die Monopolstellung der UEFA . Wirklich traurig...

Lange Rede kurzer Sinn: Die UEFA erschuff durch die Hintetür eine SL Light mit einer anderen Bezeichnung. Da dieser Wettbewerb immer noch den alten Namen ''Champeons League (CL)'' trägt, ist der Aufschrei nicht so gross. Zudem haben sie es sehr geschickt gemacht. Denn sie lenkten von diesem Thema ab, indem sie die 12 Vereine massiv attackierten und wie kluge Populisten polarisierten. Sie spielten mit den Ängsten der Fans. Die Fans sahen den Wald vor lauter Bäumen nicht.

FAZIT: Super League? in dieser Form ein deutliches NEIN!!! Mit einem ausfürhlich überarbeitetem und gutem Konzept, wäre ich dabei. Aber nächstes Mal bitte bitte nicht den grössten dilettantische Fehler machen: DIE FANS ausschliessen!!! Man muss die Fans in dem Vorhaben miteinbeziehen und ihre Wünsche in das neue Konzept einschliessen. Denn das ganze Kartenhaus steht und fällt mit den Fans.

Just my 13 Cents...

Das ist ja mal ein Hammer-Konzept. Drei europäische Ligen, mit Auf-und Absteigersystem, das hat was. Relegationsspiele, nur im Super-League-Format, find ich am geilstentung Nur eine Frage: Was passiert mit den nationalen Ligen? Ist der Tabellenplatz da egal? Gilt das mit dem Auf-und Abstieg auch für die Champions League/ Europa League?




K
ESL - Die Superleague |#153
23.04.2021 - 09:11 Uhr
Florentino bringt alles und jeden gegen uns auf. Das ist ein absoluter Skandal, was er da fabriziert. Der Verein und seine Mitarbeiter inkl. Spieler müssen diesen Mist ausbaden. Ein absolutes Armutszeugnis was er hier abliefert, unsere Reputation wird gerade massivst beschädigt und wir müssen dabei zusehen.

Und dann bekommt er auch noch Unterstützung von seinem partner in crime, Joan Laporta. Es ist zum kotzen. Das einzige was man dem Katalanen zu Gute halten muss, dass er wenigstens ehrlich zu seinem Wort gegenüber Florentino steht. Der Rest ist der selbe Müll in abgeschwächter Form, den uns Florentino schon erzählt hat.

Ich bin echt komplett bedient und meine Vorfreude auf den Ligaendspurt und insbesondere das CL-Halbfinale ist wahnsinnig gesunken. Und das bei der hochinteressanten Ausgangslage für uns. Vielen Dank dafür.

•     •     •

iHala Madrid!

REYES DE EUROPA



Dieser Beitrag wurde zuletzt von Castellano am 23.04.2021 um 09:12 Uhr bearbeitet
ESL - Die Superleague |#154
23.04.2021 - 09:22 Uhr
Ich glaube du nimmst das zu ernst. Er macht was er für am besten hält. Leute die in England gegen den Ausverkauf des Fußballs demonstrieren aber keinerlei Entscheidung haben, da ihre Vereine jemandem gehören sind genau mein Humor. Man macht gerade Kampagne und ich denke Pérez hat daraus gelernt und wird am Format arbeiten. Die Superliga ist nicht vom Tisch, da formell keiner bisher ausgestiegen ist.
ESL - Die Superleague |#155
23.04.2021 - 09:33 Uhr
Zitat von mastercris
Ich glaube du nimmst das zu ernst.

Das glaube ich kaum. Diese Sache wird auf dem Rücken des Vereins ausgetragen! Das geht gar nicht. Real Madrid, die Spieler, die Mitarbeiter und die Fans haben darunter zu leiden. Wenn es ein persönliches Ding von Florentino wäre (und das ist es prinzipiell), dann hätte ich da kein Problem mit. Aber für seine Aussagen wird der Verein an den Pranger gestellt. Florentino Perez ist nicht Real Madrid!
Zitat von mastercris

Er macht was er für am besten hält.

Richtig, ohne aber dabei die Konsequenzen für den Verein im Auge zu haben.
Zitat von mastercris

Leute die in England gegen den Ausverkauf des Fußballs demonstrieren aber keinerlei Entscheidung haben, da ihre Vereine jemandem gehören sind genau mein Humor.

Das mag stimmen, ich interessiere mich aber in erster Linie für das, was bei Madrid passiert. Und es ist auch genau mein Humor, dass wir ein MITGLIEDER geführter Verein sind, das gerne immer wieder betonen und Perez sich dann derart demonstrativ über eben jene Socios des Vereins stellt in so einer wichtigen Angelegenheit. Die Super League ist sehr wohl eine Sache der Socios und nicht einzig und allein von Florentino Perez. Der Verein gehört ihm nicht und wird ihm auch niemals gehören.
Zitat von mastercris

Man macht gerade Kampagne und ich denke Pérez hat daraus gelernt und wird am Format arbeiten. Die Superliga ist nicht vom Tisch, da formell keiner bisher ausgestiegen ist.

Bis dato hat er meiner Meinung nach noch nichts gelernt. Man hätte auch drinbleiben können, aber sich vorerst von der ganzen Sache distanzieren und sich bei allen anderen Fußballfans und Vereinen entschuldigen können. Das hätte ihn ein paar Worte in einem Communicado gekostet. Da hätte man ganz klar und offen ansprechen können, dass man die Sache falsch angegangen ist. Das hätte zumindest mal einen etwas weniger arroganten Eindruck von Perez gemacht. Für sein Handeln und seine Worte wird aber der ganze Verein zur Rechenschaft gezogen.

•     •     •

iHala Madrid!

REYES DE EUROPA


ESL - Die Superleague |#156
23.04.2021 - 09:43 Uhr
Sehe auch nicht warum man das so extrem ernst sehen muss. Perez will das Beste für den Verein und das war schon immer so. Wir brauchen zusätzliche Einnahmen um die Wunschtransfers (ja, Transfers und Umbruch der von uns(!!!!!!!) gefordert wird) zu finanzieren. In der aktuellen Lage ist dies scheinbar nicht möglich also muss man sich umsehen. Wie will er plötzlich die Millionen auftreiben die wir für solch einen Umbruch brauchen?

Der Kader braucht Veränderungen die nun mal Geld kosten. Ihr seid ja die Ersten die wieder nörgeln, sollte man sich keinen Spieler in Weltformat leisten können und darum der Kader qualitativ dann zu schlecht ist. Man kann nicht so Umsatz einbüssen und gleichzeitig Millionen in Transfers hauen - das ist einfach nicht möglich. Also sollte man sich auch als Fan mal die Frage stellen, was man jetzt eigentlich will. Das beste Beispiel ist doch Ramos. Perez will ihn halten, sieht aber zu den aktuellen Konditionen keine Möglichkeit, da Ramos halt auch schon ein gewisses Alter hat. SIehe Modic. Er akzeptiert eine Lohnreduktion, dafür kann er bei seinem Traumverein ein weiteres Jahr die Schuhe schnüren. Das ist Identifikation mit dem Verein - nicht wie Ramos. Er würde sich auch mit 10% weniger Gehalt noch ein paar Dosen Ravioli leisten können..

Alaba kömmt ablösefrei bzw. für ca. Signing-Ablöse 20-30 Millionen. Für einen Spieler mit dieser Vita und dieser Qualität absolut in Ordnung. Zusätzlich haben wir auf der Abschussrampe auch nicht gerade die Spieler mit den höchsten Marktwerten. Hier wird dann wieder in die Luft gegangen, wenn man dann einen Ödegaard verkaufen muss weil wir finanziell sonst keine grossen Sprünge machen können.

Sehe es aber ähnlich wie ein User über mir. Es ist nicht gut was Florentino macht, aber was ist die Alternative? Ein 32-jähriger Unternehmer der sich bisher noch überhaupt nicht im Fussballbusiness bewiesen hat sondern lediglich in der Energiebranche Zuhause ist oder doch Boluda, der unter Calderon Vize war, der seiner Zeit die Wahl manipuliert hat?
Nein danke..
ESL - Die Superleague |#157
23.04.2021 - 09:51 Uhr
Für was soll er sich denn bei den Fußballfans entschuldigen? Dafür dass er ein Wettbewerb erschaffen wollte? Gut, eine elitäre Truppe, aber inwiefern ist das irgendwie ein Vergehen? Er wollte etwas Neues tun, was dem Verein viel mehr Geld eingebracht hätte und was letzten Endes von der britischen Regierung gestoppt wurde. Dass man im Verein darunter leidet sagt viel mehr über die aktuelle Kultur aus, als über Pérez, denn die Differenzierung wird einfach nicht gemacht. Wenn Mitarbeiter angegangen werden, weil der Chef etwas tut oder sagt, dann ist mMn nicht der Chef schuld, sondern die Person, die den Unterschied nicht erkennt.
Warum muss man sich bei Vereinen entschuldigen? Arbeiten sie nicht alle für Erfolg/Gewinnmaximierung? Wegen unfairem Wettbewerb? So wie PSG die Milliarden einfach so bekommen? Ist das fair gegenüber französische Klubs, die sich das erarbeiten müssen oder gegen Champions League Klubs?
Verstehe ich ehrlich nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mastercris am 23.04.2021 um 09:57 Uhr bearbeitet
ESL - Die Superleague |#158
23.04.2021 - 09:56 Uhr
Und dazu noch folgendes. Der Fan ist schuld daran, nicht Pérez. Hier wird ständig über Haaland, Mbappé, Camavinga und und und geschrieben. Als ich erwähnte, dass das finanziell derzeit einfach nicht drin ist, kam man doch um die Ecke um zu erwähnen wie unrealistisch das sei. Hier ist aber die Realität. Ihr wollt Mbappé hier sehen, der Verein muss ihn bezahlen. Pérez wird überall nach Mbappé gefragt, wie früher nach Bale. Der Druck wird aufgebaut, der Mann sucht nach Finanzierungsmöglichkeiten für den verwöhnten Real Madrid Fan. 300 mio weniger Einnahmen hat er für diese Saison angekündigt. 300!!!!!
ESL - Die Superleague |#159
23.04.2021 - 10:02 Uhr
Zitat von DavieSelke
Sehe auch nicht warum man das so extrem ernst sehen muss. Perez will das Beste für den Verein und das war schon immer so. Wir brauchen zusätzliche Einnahmen um die Wunschtransfers (ja, Transfers und Umbruch der von uns(!!!!!!!) gefordert wird) zu finanzieren. In der aktuellen Lage ist dies scheinbar nicht möglich also muss man sich umsehen. Wie will er plötzlich die Millionen auftreiben die wir für solch einen Umbruch brauchen?


Wir brauchen Geld für einen Umbruch und müssen daher eine Super Liga haben? Das ist eine sehr traurige Ansicht. Wir haben eine Jugend, es gibt ablösefreie Spieler, es sind viele Weltklasse-Spieler im Kader. Das ist auf ein auf so vielen Ebenen falsches Argument.
Zitat von DavieSelke

Der Kader braucht Veränderungen die nun mal Geld kosten. Ihr seid ja die Ersten die wieder nörgeln, sollte man sich keinen Spieler in Weltformat leisten können und darum der Kader qualitativ dann zu schlecht ist.

Bitte? Ich habe erst gestern noch betont, dass mir Mbappes, Haalands und Co. gestohlen bleiben könne, wenn wir sie anders als bisher gar nicht mehr bezahlen können. Da frage ich mich dann auch, ob du das Interview von Perez wirklich ganz gelesen hat. Er redet davon, dass so viel Geld verloren geht und man diese SuperLiga braucht, und fast zeitgleich kommt die Meldung über Alaba, 5 Jahre/ 20 Mio. p.a.? Er redet davon, dass Mbappé nicht kommt ohne SuperLeague, betont aber auch gleichzeitig, dass er nicht gesagt hat, dass er nicht kommt? Sorry, das ist lächerlich. Wie kann man sich in zwei Sätzen so sehr widersprechen?
Zitat von DavieSelke

Man kann nicht so Umsatz einbüssen und gleichzeitig Millionen in Transfers hauen - das ist einfach nicht möglich. Also sollte man sich auch als Fan mal die Frage stellen, was man jetzt eigentlich will. Das beste Beispiel ist doch Ramos. Perez will ihn halten, sieht aber zu den aktuellen Konditionen keine Möglichkeit, da Ramos halt auch schon ein gewisses Alter hat. SIehe Modic. Er akzeptiert eine Lohnreduktion, dafür kann er bei seinem Traumverein ein weiteres Jahr die Schuhe schnüren. Das ist Identifikation mit dem Verein - nicht wie Ramos. Er würde sich auch mit 10% weniger Gehalt noch ein paar Dosen Ravioli leisten können..

Wie ich bereits sagte: Dann müssen die teuren Transfers eben ein paar Jahre ausbleiben. Dazu könnte man mit allen Vereinen die neue Geldverteilung bei der UEFA anschieben.
Zitat von DavieSelke

Alaba kömmt ablösefrei bzw. für ca. Signing-Ablöse 20-30 Millionen. Für einen Spieler mit dieser Vita und dieser Qualität absolut in Ordnung. Zusätzlich haben wir auf der Abschussrampe auch nicht gerade die Spieler mit den höchsten Marktwerten. Hier wird dann wieder in die Luft gegangen, wenn man dann einen Ödegaard verkaufen muss weil wir finanziell sonst keine grossen Sprünge machen können.

Bzgl. Ödegaard kannst du dir meine Beiträge alle angucken. Wenn nicht jeder in ihm den kommenden Weltfußballer sehen würde, wäre der Aufschrei auch wesentlich geringer. Aber da schiebt man ja im Winter alle Schuld Zidane in die Schuhe.
Zitat von DavieSelke

Sehe es aber ähnlich wie ein User über mir. Es ist nicht gut was Florentino macht, aber was ist die Alternative? Ein 32-jähriger Unternehmer der sich bisher noch überhaupt nicht im Fussballbusiness bewiesen hat sondern lediglich in der Energiebranche Zuhause ist oder doch Boluda, der unter Calderon Vize war, der seiner Zeit die Wahl manipuliert hat?
Nein danke..

Die Alternative ist ein Perez, der wie vorher mit Ruhe und Bedacht diesen großen Verein führt. Der sich wie ein Präsident von Real Madrid aufführt und nicht wie arroganter und unnahbarer Vorstandsvorsitzender einer völlig undurchdachten SuperLeague.

•     •     •

iHala Madrid!

REYES DE EUROPA


ESL - Die Superleague |#160
23.04.2021 - 10:29 Uhr
Zitat von mastercris
Ich glaube du nimmst das zu ernst. Er macht was er für am besten hält. Leute die in England gegen den Ausverkauf des Fußballs demonstrieren aber keinerlei Entscheidung haben, da ihre Vereine jemandem gehören sind genau mein Humor. Man macht gerade Kampagne und ich denke Pérez hat daraus gelernt und wird am Format arbeiten. Die Superliga ist nicht vom Tisch, da formell keiner bisher ausgestiegen ist.

du hast einerseits recht, andererseits nicht; denn die sache ist jetzt so groß geworden, dass diese gescheiterte (wenn auch zunächst; denn es wird revolutionen in der entwicklung des fussballs geben) SL unmittelbar mit perez und real madrid als zugpferd in verbindung gebracht wird. dieser imageschaden kann größer sein, als wir vllt schätzen oder eben so groß wie es hier viele befürchten.

grundsätzlich nochmal zu den veränderungen im Fußball:

lamdesmeisterpokal: nur die meister
CL (1): nur die meister
CL (2): meister + vize
CL (3): meister + 2 oder 3 weitere der jeweiligen liga

die entwicklung ging seit jahrzehnten nur in die richtung große clubs und verbände so gut es geht zu pushen.
die kleinen haben restchancen (und es ist wunderbar, wenn atalanta das viertelfinale erreichen konnte) und zmd diese restchancen sollte man ihnen geben, um wenigstens ein wenig wettbewerb außerhalb der elite beizubehalten.

die entwicklung geht aber weiter nur in eine richtung und die reform für 2024 unterstreicht das aus meiner sicht.
sie ist aktuell das kleinere zweier übel und wird positiv verkauft, weil das konzept der superleague nicht ausgereift war und den wettbewerb adhoc auf den kopf stellt.

am ende war man der entwicklung jetzt 2 schritte voraus und hat das jetzt (auch wegen der pandemie) angeschoben, was 2026 vllt trotzdem in anderer form kommt und früher oder später gekommen wäre (spekuliert natürlich).

der schandfleck dieser woche wird aber an perez heften bleiben und deshalb ist es legitim über seinen status bei real zu diskutieren.
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