Ehemalige Herthaner
19.05.2011 - 19:37 Uhr
03.11.2011 - 20:42 Uhr
Das war jetzt mal ne gute Idee @Payday. Musste ja so nicht sein.
04.11.2011 - 02:28 Uhr
Zitat von Payday:
Zitat von Pilleberlin:
Das war jetzt mal ne gute Idee @Payday. Musste ja so nicht sein.
Da könntest du dir ja mal ein Beispiel dran nehmen. :rolleyes
Sorry, hatte es extra neutral gehalten. Aber in dieser Art formuliere ich nicht.
Viel Spass bei deiner, sicherlich folgenden, Suche.
Zitat von Pilleberlin:
Das war jetzt mal ne gute Idee @Payday. Musste ja so nicht sein.
Da könntest du dir ja mal ein Beispiel dran nehmen. :rolleyes
Sorry, hatte es extra neutral gehalten. Aber in dieser Art formuliere ich nicht.
Viel Spass bei deiner, sicherlich folgenden, Suche.
04.11.2011 - 13:51 Uhr
Mal was Neues von Rob Friend ... ein Interview von ihm zum kommenden Spiel darf natürlich nicht fehlen ... :D
Zitat
(...)
Rob, die Saisonvorbereitung hast du noch in Berlin absolviert, dich dann aber kurz vor Transferschluss zu einem Wechsel zur Eintracht entschieden. Was hat den Ausschlag dazu gegeben?
Rob Friend: Ich wusste, dass es in Berlin schwer wird, sich einen Stammplatz zu erkämpfen und ich auf meine Chance hätten warten müssen. Als Fußballer will man aber natürlich so viel wie möglich spielen und dafür habe ich in Frankfurt bessere Chancen gesehen. Es war aber eine Entscheidung, die mir nicht leicht gefallen ist. Leider haben sich die Dinge für mich bei der Eintracht noch nicht so entwickelt wie gehofft, aber die Saison ist noch sehr lang. Jetzt gilt es, Geduld zu haben und sich im Training anzubieten.
Hertha hatte einen etwas holprigen Saisonstart, hat sich aber inzwischen im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt. Was kann die Mannschaft im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg erreichen?
Rob Friend: Nach der sehr schlechten letzten Bundesligasaison und dem daraus resultierenden Abstieg hat sich bei Hertha etwas entwickelt. Wir waren in der letzten Saison kein wirkliches Zweitliga-Team und haben verdient die Meisterschaft gewonnen. Die Chemie zwischen Mannschaft und Trainer stimmt und das spiegelt sich in den Resultaten wider. Man muss natürlich abwarten wie es weitergeht, aber ich bin absolut davon überzeugt, dass Hertha die Qualität hat, sich im Mittelfeld der Tabelle festsetzen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird.
Das Team scheint sich dabei in der Fremde sogar etwas leichter zu tun, als auf heimischem Platz. Was könnten die Gründe dafür sein?
Rob Friend: Das war ja schon in den letzten Jahren so! Die Berliner Fans erzeugen einen großen Druck und wenn man als Spieler einen Fehler macht, lassen sie dich das auch spüren. Daher fehlt in den Heimspielen ein wenig die absolute Überzeugung an die eigene Stärke. Auswärts dagegen tut man sich leichter, gerade jetzt in der Bundesliga, da man nicht in der Favoritenrolle steckt. Aber Hertha hat zum Beispiel gegen Köln gezeigt, dass sie auch vor heimischem Publikum eine starke Leistung zeigen kann.
(...)
http://www.borussia.de/de/aktuelles-termine/news/borussia-news/news-detailansicht.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=3434&cHash=870e09d4673cf0b732740db247b2e3d7
Der Friend und Selbstkritik ... völliges Fremdwort für ihn :rolleyes
Zitat
(...)
Rob, die Saisonvorbereitung hast du noch in Berlin absolviert, dich dann aber kurz vor Transferschluss zu einem Wechsel zur Eintracht entschieden. Was hat den Ausschlag dazu gegeben?
Rob Friend: Ich wusste, dass es in Berlin schwer wird, sich einen Stammplatz zu erkämpfen und ich auf meine Chance hätten warten müssen. Als Fußballer will man aber natürlich so viel wie möglich spielen und dafür habe ich in Frankfurt bessere Chancen gesehen. Es war aber eine Entscheidung, die mir nicht leicht gefallen ist. Leider haben sich die Dinge für mich bei der Eintracht noch nicht so entwickelt wie gehofft, aber die Saison ist noch sehr lang. Jetzt gilt es, Geduld zu haben und sich im Training anzubieten.
Hertha hatte einen etwas holprigen Saisonstart, hat sich aber inzwischen im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt. Was kann die Mannschaft im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg erreichen?
Rob Friend: Nach der sehr schlechten letzten Bundesligasaison und dem daraus resultierenden Abstieg hat sich bei Hertha etwas entwickelt. Wir waren in der letzten Saison kein wirkliches Zweitliga-Team und haben verdient die Meisterschaft gewonnen. Die Chemie zwischen Mannschaft und Trainer stimmt und das spiegelt sich in den Resultaten wider. Man muss natürlich abwarten wie es weitergeht, aber ich bin absolut davon überzeugt, dass Hertha die Qualität hat, sich im Mittelfeld der Tabelle festsetzen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird.
Das Team scheint sich dabei in der Fremde sogar etwas leichter zu tun, als auf heimischem Platz. Was könnten die Gründe dafür sein?
Rob Friend: Das war ja schon in den letzten Jahren so! Die Berliner Fans erzeugen einen großen Druck und wenn man als Spieler einen Fehler macht, lassen sie dich das auch spüren. Daher fehlt in den Heimspielen ein wenig die absolute Überzeugung an die eigene Stärke. Auswärts dagegen tut man sich leichter, gerade jetzt in der Bundesliga, da man nicht in der Favoritenrolle steckt. Aber Hertha hat zum Beispiel gegen Köln gezeigt, dass sie auch vor heimischem Publikum eine starke Leistung zeigen kann.
(...)
http://www.borussia.de/de/aktuelles-termine/news/borussia-news/news-detailansicht.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=3434&cHash=870e09d4673cf0b732740db247b2e3d7
Der Friend und Selbstkritik ... völliges Fremdwort für ihn :rolleyes
04.11.2011 - 13:57 Uhr
Kevin-Prince Boateng beendet seine internationale Karriere aus gesundheitlichen Gründen:
Zitat von GFA:
The Ghana Football Association has received a letter from player Kevin Prince Boateng on his decision to resign from the senior national team, the Black Stars.
According to Kevin, the physical demands of playing for both club and country at high levels are taking a toll on his health.
Von der Seite des Verbands: http://www.ghanafa.org/blackstars/201111/6161.php
Zitat von GFA:
The Ghana Football Association has received a letter from player Kevin Prince Boateng on his decision to resign from the senior national team, the Black Stars.
According to Kevin, the physical demands of playing for both club and country at high levels are taking a toll on his health.
Von der Seite des Verbands: http://www.ghanafa.org/blackstars/201111/6161.php
04.11.2011 - 14:56 Uhr
Das ist doch echt peinlich. Boateng hat doch wirklich nur wegen der WM für Ghana gespielt, sobald er da nach der WM mal zu einem Länderspiel eingeladen wurde hat er sich zuuuufällig immer verletzt nur um dann im Verein wie ein junges Reh über den Platz zu hüpfen.
Sowas gehört sich einfach nicht. Wenn ers schon so macht muss er wenigstens die Eier in der Hose haben, ehrlich mit den Leuten umzugehen...
Sowas gehört sich einfach nicht. Wenn ers schon so macht muss er wenigstens die Eier in der Hose haben, ehrlich mit den Leuten umzugehen...
04.11.2011 - 15:53 Uhr
Zitat von Herthaner26:
Mal was Neues von Rob Friend ... ein Interview von ihm zum kommenden Spiel darf natürlich nicht fehlen ... :D
[...]
Der Friend und Selbstkritik ... völliges Fremdwort für ihn :rolleyes
Zitat von RF:
Die Berliner Fans erzeugen einen großen Druck und wenn man als Spieler einen Fehler macht, lassen sie dich das auch spüren.
Bitte?!
Mal was Neues von Rob Friend ... ein Interview von ihm zum kommenden Spiel darf natürlich nicht fehlen ... :D
[...]
Der Friend und Selbstkritik ... völliges Fremdwort für ihn :rolleyes
Zitat von RF:
Die Berliner Fans erzeugen einen großen Druck und wenn man als Spieler einen Fehler macht, lassen sie dich das auch spüren.
Bitte?!
04.11.2011 - 18:52 Uhr
Zitat von Interimstrainer:
Zitat von Herthaner26:
Mal was Neues von Rob Friend ... ein Interview von ihm zum kommenden Spiel darf natürlich nicht fehlen ... :D
[...]
Der Friend und Selbstkritik ... völliges Fremdwort für ihn :rolleyes
Zitat von RF:
Die Berliner Fans erzeugen einen großen Druck und wenn man als Spieler einen Fehler macht, lassen sie dich das auch spüren.
Bitte?!
Klingt nach nem tollen Alibi für eigene Fehlleistungen in der Vergangenheit.
Aber egal, Frankfurt wird ja aufsteigen und dann müssen sie ihn behalten und reduzieren unseren finanziellen Verlust.
Vielleicht hat er es ja auch persönlich so empfunden. Fanliebling war er ja nicht gerade.
Zitat von Herthaner26:
Mal was Neues von Rob Friend ... ein Interview von ihm zum kommenden Spiel darf natürlich nicht fehlen ... :D
[...]
Der Friend und Selbstkritik ... völliges Fremdwort für ihn :rolleyes
Zitat von RF:
Die Berliner Fans erzeugen einen großen Druck und wenn man als Spieler einen Fehler macht, lassen sie dich das auch spüren.
Bitte?!
Klingt nach nem tollen Alibi für eigene Fehlleistungen in der Vergangenheit.
Aber egal, Frankfurt wird ja aufsteigen und dann müssen sie ihn behalten und reduzieren unseren finanziellen Verlust.
Vielleicht hat er es ja auch persönlich so empfunden. Fanliebling war er ja nicht gerade.
04.11.2011 - 20:05 Uhr
Zitat von Herthaner_85:
So weit hergeholt ist das gar nicht. Das auspfeifen der eigenen Spieler, wenn sie Fehler machen bzw schlecht spielen, ist eine Tatsache die der Mannschaft kein Stück weiter hilft. .
Was war zuerst da - Ei oder Huhn? Glaube nicht, das gepfiffen wird- und die Jungs dann schlecht spielen.
Siehe Köln. Oder wurde da am Anfang gepfiffen?
Vielleicht liegt das am eintönigen Gesinge der Fans .........
So weit hergeholt ist das gar nicht. Das auspfeifen der eigenen Spieler, wenn sie Fehler machen bzw schlecht spielen, ist eine Tatsache die der Mannschaft kein Stück weiter hilft. .
Was war zuerst da - Ei oder Huhn? Glaube nicht, das gepfiffen wird- und die Jungs dann schlecht spielen.
Siehe Köln. Oder wurde da am Anfang gepfiffen?
Vielleicht liegt das am eintönigen Gesinge der Fans .........
04.11.2011 - 23:21 Uhr
Zitat von Santorin2001:
Zitat von Herthaner_85:
So weit hergeholt ist das gar nicht. Das auspfeifen der eigenen Spieler, wenn sie Fehler machen bzw schlecht spielen, ist eine Tatsache die der Mannschaft kein Stück weiter hilft. .
Was war zuerst da - Ei oder Huhn? Glaube nicht, das gepfiffen wird- und die Jungs dann schlecht spielen.
Siehe Köln. Oder wurde da am Anfang gepfiffen?
Vielleicht liegt das am eintönigen Gesinge der Fans .........
Nur sonderlich motivierend wirkt es halt auch nicht, wenn ein Spieler einen schlechten Tag erwischt und dann auch noch so eine bittere Quittung in Form von Pfiffen bekommt. Sich dann nochmal zu fangen wird bestimmt nicht einfacher sein als ohne Pfiffe...
Zitat von Herthaner_85:
So weit hergeholt ist das gar nicht. Das auspfeifen der eigenen Spieler, wenn sie Fehler machen bzw schlecht spielen, ist eine Tatsache die der Mannschaft kein Stück weiter hilft. .
Was war zuerst da - Ei oder Huhn? Glaube nicht, das gepfiffen wird- und die Jungs dann schlecht spielen.
Siehe Köln. Oder wurde da am Anfang gepfiffen?
Vielleicht liegt das am eintönigen Gesinge der Fans .........
Nur sonderlich motivierend wirkt es halt auch nicht, wenn ein Spieler einen schlechten Tag erwischt und dann auch noch so eine bittere Quittung in Form von Pfiffen bekommt. Sich dann nochmal zu fangen wird bestimmt nicht einfacher sein als ohne Pfiffe...
05.11.2011 - 11:03 Uhr
Quelle: www.11freunde.de
Die SPD hat gerade die Bundestagswahl verloren und Hertha BSC das Spiel in Hoffenheim, da bekommt Ralf Rangnick eine erste Ahnung davon, was der Fußball so alles anstellen kann mit einem Menschen. Nerven und Burn-out und so. Der Hoffenheimer Trainer Rangnick traut sich im September 2009 gar nicht, den triumphalen 5:1-Sieg zu genießen, so sehr leidet er mit seinem Berliner Kollegen. Lucien Favre sitzt neben ihm und soll erklären, was da gerade passiert ist mit seiner Mannschaft.
Favre sagt nur, dass er eigentlich nichts sagen kann, bevor er sich das ganze Spiel noch einmal auf DVD angeschaut hat. Zwei-, dreimal hintereinander dieselbe Frage, immer dieselbe Antwort. Rangnick ist irritiert. Einem Vertrauten erzählt er, so etwas Erschreckendes habe er noch nie erlebt.
Zwei Jahre später quittiert Rangnick, mittlerweile bei Schalke 04 unter Vertrag, seinen Dienst. Vegetatives Erschöpfungssyndrom, er kann nicht mehr, Rückkehr offen. Rangnick ist der erste Bundesligatrainer, der diesen Schritt wagt, und das auch noch öffentlich. Zur selben Zeit eilt ein blendend aussehender Lucien Favre von Sieg zu Sieg und in die Spitzengruppe der Bundesliga. Mit Borussia Mönchengladbach, einer Mannschaft, die im vergangenen Jahr fast schon abgestiegen war, bis sie von dem in Stresssituationen angeblich überforderten Schweizer in einer spektakulären Kommandoaktion gerettet wurde.Wie ist so etwas möglich?
Favre: »Berlin ist vorbei«
Zu Ralf Rangnick mag Lucien Favre sich nicht äußern, das gebiete der Respekt vor dem Kollegen. »Ich kann nur über mich sprechen.« Also, wie war das im September 2009? »Es war sportlich eine schwere Zeit. Die Erwartungen waren groß, und wir standen auf dem letzten Platz. Natürlich leidest du da. Aber ich hatte nie Angst vor einem Burn-out.« Über Berlin mag er auch nicht mehr viel reden, »ich verstehe ja, dass Sie das alle wissen wollen«, weil er jetzt am Samstag zum ersten Mal nach seiner Entlassung als Gegner im Olympiastadion aufkreuzt. »Berlin ist vorbei«, sagt Favre, und die stressigste Zeit seiner Karriere habe er auch nicht in den Krisenwochen bei Hertha BSC erlebt, sondern im Moment des Triumphes. Als die Gladbacher Rettung perfekt war, nach zwei elend langen Relegationsspielen gegen den VfL Bochum. »Diese ständige Angst, es könnte doch noch schief gehen. Es war sehr, sehr schwer.«
Lucien Favre ist am Mittwoch 54 Jahre alt geworden, doch er liebt dieses Spiel immer noch wie ein kleiner Junge. »Aber ich liebe nur dieses Spiel, den Ball und alles was auf dem Platz passiert. Nicht das große Ganze drumherum.«
Was im Berliner Herbst des Jahres 2009 passiert, hat nicht immer nur mit Fußball zu tun. Nach einer großartigen Saison mit Platz vier forciert der Klub die Trennung vom mächtigen Manager Dieter Hoeneß. Favre spürt, dass seine Dissonanzen mit dem Manager als Anlass für die Trennung herhalten sollen. Im Sommer muss Hoeneß gehen, Favre schwankt. Es gibt Anfragen von anderen Klubs, »aber wie hätte ich Hertha denn in dieser Situation verlassen sollen? Nein, das war einfach nicht möglich.«
Er bleibt und bekommt vom Verein eine nicht konkurrenzfähige Mannschaft. Es gibt ein paar dumme Niederlagen und das Desaster von Hoffenheim. Ein paar Stunden danach ist Lucien Favre arbeitslos, und weil er zwei Wochen später auf einer ungeschickten Pressekonferenz ein paar ungeschickte Sachen sagt, wird sich daran bis zum Februar 2011 nichts ändern.
schöner bericht über favres arbeit ind gladbach und hier Favre sagt nur, dass er eigentlich nichts sagen kann, bevor er sich das ganze Spiel noch einmal auf DVD angeschaut hat. Zwei-, dreimal hintereinander dieselbe Frage, immer dieselbe Antwort. Rangnick ist irritiert. Einem Vertrauten erzählt er, so etwas Erschreckendes habe er noch nie erlebt.
Zwei Jahre später quittiert Rangnick, mittlerweile bei Schalke 04 unter Vertrag, seinen Dienst. Vegetatives Erschöpfungssyndrom, er kann nicht mehr, Rückkehr offen. Rangnick ist der erste Bundesligatrainer, der diesen Schritt wagt, und das auch noch öffentlich. Zur selben Zeit eilt ein blendend aussehender Lucien Favre von Sieg zu Sieg und in die Spitzengruppe der Bundesliga. Mit Borussia Mönchengladbach, einer Mannschaft, die im vergangenen Jahr fast schon abgestiegen war, bis sie von dem in Stresssituationen angeblich überforderten Schweizer in einer spektakulären Kommandoaktion gerettet wurde.Wie ist so etwas möglich?
Favre: »Berlin ist vorbei«
Zu Ralf Rangnick mag Lucien Favre sich nicht äußern, das gebiete der Respekt vor dem Kollegen. »Ich kann nur über mich sprechen.« Also, wie war das im September 2009? »Es war sportlich eine schwere Zeit. Die Erwartungen waren groß, und wir standen auf dem letzten Platz. Natürlich leidest du da. Aber ich hatte nie Angst vor einem Burn-out.« Über Berlin mag er auch nicht mehr viel reden, »ich verstehe ja, dass Sie das alle wissen wollen«, weil er jetzt am Samstag zum ersten Mal nach seiner Entlassung als Gegner im Olympiastadion aufkreuzt. »Berlin ist vorbei«, sagt Favre, und die stressigste Zeit seiner Karriere habe er auch nicht in den Krisenwochen bei Hertha BSC erlebt, sondern im Moment des Triumphes. Als die Gladbacher Rettung perfekt war, nach zwei elend langen Relegationsspielen gegen den VfL Bochum. »Diese ständige Angst, es könnte doch noch schief gehen. Es war sehr, sehr schwer.«
Lucien Favre ist am Mittwoch 54 Jahre alt geworden, doch er liebt dieses Spiel immer noch wie ein kleiner Junge. »Aber ich liebe nur dieses Spiel, den Ball und alles was auf dem Platz passiert. Nicht das große Ganze drumherum.«
Was im Berliner Herbst des Jahres 2009 passiert, hat nicht immer nur mit Fußball zu tun. Nach einer großartigen Saison mit Platz vier forciert der Klub die Trennung vom mächtigen Manager Dieter Hoeneß. Favre spürt, dass seine Dissonanzen mit dem Manager als Anlass für die Trennung herhalten sollen. Im Sommer muss Hoeneß gehen, Favre schwankt. Es gibt Anfragen von anderen Klubs, »aber wie hätte ich Hertha denn in dieser Situation verlassen sollen? Nein, das war einfach nicht möglich.«
Er bleibt und bekommt vom Verein eine nicht konkurrenzfähige Mannschaft. Es gibt ein paar dumme Niederlagen und das Desaster von Hoffenheim. Ein paar Stunden danach ist Lucien Favre arbeitslos, und weil er zwei Wochen später auf einer ungeschickten Pressekonferenz ein paar ungeschickte Sachen sagt, wird sich daran bis zum Februar 2011 nichts ändern.
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