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Ehemalige Borussen

08.04.2015 - 08:35 Uhr
Ehemalige Borussen |#4671
29.09.2019 - 09:52 Uhr
Ich denke nicht, dass Favre diese Saison beim BVB überlebt. Die Erwartungen dort mit Meisterschaft sind zu hoch. Jeder dort im Forum schreibt zwar, er erwarte nicht die Meisterschaft, aber ich nehme das keinen Dortmunder ab. Das Spiel gestern fand ich gut, auf beiden Seiten ein klasse Spiel. Dennoch wurde nach dem Spiel gepfiffen. Warum wohl ? Wie gesagt, es war ein tolles Spiel von beiden.

Auffällig war, Hazard wie eh und je, er macht kein Tor. Torvorlage ja, aber selbst halt nicht. Oder wie Matthäus gestern sagte, er würde gerne den Hazard aus der Hinrunde letzte Saison sehen wollen. Ob er das noch einmal schafft ?

In deren Forum habe ich gelesen, dass Dahoud aussortiert gehört. Er bekam wieder eine Chance und nutzte diese nicht. Dahoud, Reus, Hazard, Schulz und Favre, da sind einige Ex-Borussen beim BVB. Favre wird vermutlich bald Ex-Borusse-Borusse, der Erwartungsdruck ist zu groß für ihn. Ich hoffe nur, dass er nicht auf sein fürstliches Gehalt verzichtet und von selber geht. Das Ding sollte er jetzt durchziehen und sein Gehalt weiter bezahlen lassen.

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Man ist nicht enttäuscht von den Dingen die jemand tut, oder auch nicht tut. Sondern von der eigenen Dummheit etwas anderes erwartet zu haben !
Ehemalige Borussen |#4672
29.09.2019 - 09:57 Uhr
Die PK und IV's sind mir so was von egal. Von mir aus könnte er die auch komplett verweigern. Das er schwächere Teams stark redet, ist für mich nicht schlimm. Er warnt halt vor jedem Gegner wehement und das ist richtig so wie man evtl. an Wolfsberg sehen konnte. Kann aber verstehen dass das auf Dauer für den einen oder anderen ansträngend ist. Und ich gebe ja zu das er menschlich womöglich einige Macken hat, ich erinnere mich da noch an Daems-Abschied. Alles andere als toll. Aber für den Spielstil "Borussia-Barcelona" würde ich das ganze dankend in Kauf nehmen. Es gab ne Zeit, wo wir mit ihm mit den schönsten Fußball in der Bundesliga gespielt haben und das zu Guardiolas-Bayern Zeit. Was waren das Fußballfeste....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Delta120129 am 29.09.2019 um 10:10 Uhr bearbeitet
Ehemalige Borussen |#4673
29.09.2019 - 10:09 Uhr
Der BVB überschätzt sich da selbst immer wieder aufs neue. Letzte Saison knapp an der MS gescheitert (nicht gut genug). Sie sind 3 Punkte vom 1. Platz entfernt, im DFB-Pokal noch dabei, in der CL gegen Barca remis gespielt mit guten Aussichten aufs Weiterkommen... Wenn man nach einigen BVB'lern gehen würde, dann müsste der BVB alle Spiele 4-5:0 gewonnen haben damit eine Trainerleistung zufriedenstellend ist.
Was kann Favre dafür das Reus und co. wie Falschgeld rumläufen? Er hat auch keinen Auba, Lewa, Gündogan, Mikhi zur seiner besten Zeit, einen Götze der wie ein Jahunderttalent geliefert hat, oder eine Abwehr aus Weltklasse-Hummels und Sokratis zur Verfügung wie seine Vorgänger.
Was kann Favare dafür das Akanji und seine Nebenleute im gefühlt jedem Spiel einen Bock drin haben?

Die fetten Klopp-Jahre sind vorbei und man hat wie schon gesagt auch nicht diese Spielerqualität wie damals.
Meiner Meinung nach steht der BVB genau so da wie es die Qualität hergibt. Mehr ist nicht drin auch wenn es viele Träumer in Reihen des BVB nicht wahrhaben wollen. Mit Schönwetter-Hazard, einem limitierten Paco, Lustlos-Reus und Wundertüten-Brandt gewinnste vorne halt keinen Blumentopf.

An Favre liegt es mMn definitiv nicht. Aber ich traue dir (franko04) weiterhin zu ihm einen Schubidu vorzuziehen. augen-zuhalten
Ehemalige Borussen |#4674
29.09.2019 - 10:15 Uhr
Zitat von Delta120129

Aber für den Spielstil "Borussia-Barcelona" würde ich das ganze dankend in Kauf nehmen. Es gab ne Zeit, wo wir mit ihm mit den schönsten Fußball in der Bundesliga gespielt haben und das zu Guardiolas-Bayern Zeit. Was waren das Fußballfeste....


Sicher und dafür ist auch wohl jeder Fohlenfan dankbar, aber es ist auch festzustellen, dass sich der Fußball in den letzten Jahren in eine Richtung verändert hat, die den Favre-Fußball entschlüsselt und der gute Lucien scheinbar nicht in der Lage ist, sich neu zu erfinden ... er muss sich dem modernen Fußball anpassen. Hinzu kommt, dass Favre scheinbar nicht in der Lage ist, über längere Zeit erfolgreich Fußball spielen zu lassen (wir waren die Ausnahme), denn sowohl in Berlin, Nizza wie auch jetzt in Dortmund ging/geht es im zweiten Jahr auf Talfahrt.

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Fohlenelf ... die einzige Liebe, der ich immer treu geblieben bin!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pumuckel65 am 29.09.2019 um 10:16 Uhr bearbeitet
Ehemalige Borussen |#4675
29.09.2019 - 10:35 Uhr
Ich glaube wir sind ihm alle dankbar, dass er uns aus der Versenkung geholt hat und uns wieder groß gemacht hat.
Aber ich persönlich muss ihn nicht mehr unbedingt als Trainer haben. Der Fußball hat sich verändert und sein System kommt da nicht unbesingt mit und flexibel ist er nicht wirklich.
Auch menschlich muss ich ihn nicht mehr unbedingt haben, hier hat er dringenden Nachholbedarf. Und auch dieses flüchten und besonders die Art wie er es getan hat ist nicht die feine englische Art gewesen.
Ehemalige Borussen |#4676
29.09.2019 - 10:44 Uhr
Wir wissen ja, dass Favre auch unseren Spielern irgendwann auf den Keks gegangen ist. Ihm fehlt einfach diese Menschenfänger-Art eines Klopp oder zumindest eine kumpelhafte Attitüde wie Dardai, die dem Trainer absolute Akzeptanz im Team einbringt; die ihnen suggeriert, er sei einer von ihnen.
Dieses klein/klein, das nahezu jeden Spieler besser macht, diese positive Wirkung, die ihm eine gewisse Erhabenheit verleiht, die verpufft halt irgendwann. Und dann gewinnen die nervigen Faktoren eines Favre innerhalb einer Gruppe die Oberhand.

Es kommt nicht von ungefähr, dass z.B. Bürki gestern monierte, man habe nicht "wie Männer" gespielt. Auch dass Reus die Woche zuvor auf die Mentalitätsfrage so abgegangen ist, deutet in diese Richtung. Wenn der erwünschte Spielstil nicht (mehr) die erwünschten Ergebnisse bringt, wird halt schnell der Ruf laut nach gewissen Männlichkeits-Eigenschaften.

Der Favre-Fußball, den auch der BvB zeitweise eindrucksvoll zelebriert hat, wird mMn von einer Euphorie über das eigene Können getragen. Davon dass einfach alles passt wie ***** auf Eimer, und da gehört das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und den Plan des Trainers hinein wie kaum was anderes. Auch wir haben lange Zeit über unsere Verhältnisse gespielt unter ihm. Kommt da mal etwas Sand ins Getriebe, kann das psychologische Kartenhaus halt schnell in sich zusammenbrechen.

Zumindest reime ich mir das als Küchentisch-Psychologe so zusammen.
Ehemalige Borussen |#4677
29.09.2019 - 10:56 Uhr
Zitat von Delta120129
Der BVB überschätzt sich da selbst immer wieder aufs neue. Letzte Saison knapp an der MS gescheitert (nicht gut genug). Sie sind 3 Punkte vom 1. Platz entfernt, im DFB-Pokal noch dabei, in der CL gegen Barca remis gespielt mit guten Aussichten aufs Weiterkommen... Wenn man nach einigen BVB'lern gehen würde, dann müsste der BVB alle Spiele 4-5:0 gewonnen haben damit eine Trainerleistung zufriedenstellend ist.
Was kann Favre dafür das Reus und co. wie Falschgeld rumläufen? Er hat auch keinen Auba, Lewa, Gündogan, Mikhi zur seiner besten Zeit, einen Götze der wie ein Jahunderttalent geliefert hat, oder eine Abwehr aus Weltklasse-Hummels und Sokratis zur Verfügung wie seine Vorgänger.
Was kann Favare dafür das Akanji und seine Nebenleute im gefühlt jedem Spiel einen Bock drin haben?

Die fetten Klopp-Jahre sind vorbei und man hat wie schon gesagt auch nicht diese Spielerqualität wie damals.
Meiner Meinung nach steht der BVB genau so da wie es die Qualität hergibt. Mehr ist nicht drin auch wenn es viele Träumer in Reihen des BVB nicht wahrhaben wollen. Mit Schönwetter-Hazard, einem limitierten Paco, Lustlos-Reus und Wundertüten-Brandt gewinnste vorne halt keinen Blumentopf.

An Favre liegt es mMn definitiv nicht. Aber ich traue dir (franko04) weiterhin zu ihm einen Schubidu vorzuziehen. augen-zuhalten


Das mit „schubidu“ glaube ich nicht mehr, da hat Kiel bereits alles gezeigt. Oder doch noch vorziehen ?

Favre braucht ein entsprechendes Umfeld um seine geniale Art von Fußball zu spielen und das Spiel gestern war ein gutes Spiel. Normal als Zuschauer im Stadion müßte man sagen „schade, ein tolles Spiel und leider nur 1 Punkt“. Nee, die pfeifen die Mannschaft aus. Bremen hat gestern gut mitgehalten und es gibt halt auch solche Spiele, wo beide eine gute Leistung abliefern.

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Man ist nicht enttäuscht von den Dingen die jemand tut, oder auch nicht tut. Sondern von der eigenen Dummheit etwas anderes erwartet zu haben !
Ehemalige Borussen |#4678
29.09.2019 - 11:00 Uhr
Zitat von Pumuckel65
Zitat von Delta120129

Aber für den Spielstil "Borussia-Barcelona" würde ich das ganze dankend in Kauf nehmen. Es gab ne Zeit, wo wir mit ihm mit den schönsten Fußball in der Bundesliga gespielt haben und das zu Guardiolas-Bayern Zeit. Was waren das Fußballfeste....


Sicher und dafür ist auch wohl jeder Fohlenfan dankbar, aber es ist auch festzustellen, dass sich der Fußball in den letzten Jahren in eine Richtung verändert hat, die den Favre-Fußball entschlüsselt und der gute Lucien scheinbar nicht in der Lage ist, sich neu zu erfinden ... er muss sich dem modernen Fußball anpassen. Hinzu kommt, dass Favre scheinbar nicht in der Lage ist, über längere Zeit erfolgreich Fußball spielen zu lassen (wir waren die Ausnahme), denn sowohl in Berlin, Nizza wie auch jetzt in Dortmund ging/geht es im zweiten Jahr auf Talfahrt.


Berlin und Nizza kann ich da akzeptieren.
Bei Dortmund sehe ich gerade ein kleine Ergebnisskrise, aber noch keine extreme Talfahrt.
Wenn Alcacer gestern abend eine von seinen Chancen verwertet oder ein anderer von deren Spielern, dann gewinnen sie das Spiel und in 2 Wochen redet keiner mehr darüber.
Jetzt fällt die ganze Fussballmeute über die Dortmunder her.
Warten wir mal bis nach unserem Spiel, dann wissen wir mehr wo es mit dem BVB hin geht, ich hoffe hinter unsere Borussia...
Ehemalige Borussen |#4679
29.09.2019 - 11:34 Uhr
Zitat von Pumuckel65
Zitat von Delta120129

Aber für den Spielstil "Borussia-Barcelona" würde ich das ganze dankend in Kauf nehmen. Es gab ne Zeit, wo wir mit ihm mit den schönsten Fußball in der Bundesliga gespielt haben und das zu Guardiolas-Bayern Zeit. Was waren das Fußballfeste....


Sicher und dafür ist auch wohl jeder Fohlenfan dankbar, aber es ist auch festzustellen, dass sich der Fußball in den letzten Jahren in eine Richtung verändert hat, die den Favre-Fußball entschlüsselt und der gute Lucien scheinbar nicht in der Lage ist, sich neu zu erfinden ... er muss sich dem modernen Fußball anpassen. Hinzu kommt, dass Favre scheinbar nicht in der Lage ist, über längere Zeit erfolgreich Fußball spielen zu lassen (wir waren die Ausnahme), denn sowohl in Berlin, Nizza wie auch jetzt in Dortmund ging/geht es im zweiten Jahr auf Talfahrt.


Bei uns gab es auch eine Saison Talfahrt, als Reus, Dante und Neustädter gingen. Völlig normal finde ich, das gehört dazu.

Das mit dem „moderneren“ Fußball sehe ich anders. Kohlfeld z.B., der setzt auf Ballbesitz. Nagelsmann, ebenso auf ballbesitz, die hatten gestern 64% ballbesitz:

https://www.kicker.de/4588704/spieldaten/rasenballsport-leipzig-15778/fc-schalke-04-2

Es geht ja letztlich auch nicht darum, was jetzt moderner ist oder altmodisch. Das was zum Erfolg führt ist modern. Der BVB war letzte Saison eigentlich schon Meister, die spielten „Bing-Pong“ mit dem Rest der Liga. Gescheitert sind die definitiv nicht am System, ob modern oder altmodisch, auch nicht am entschlüsselten System, gescheitert sind die an dem, was derzeit überall diskutiert wird, Mentalität. Dieses „M“ Wort, das ist es, warum Favre auch ein Problem damit hat, dieses „M“ Wort. Matthäus sagte gestern, es ist nicht Favre, der die Meisterschaft als Zielsetzung ausgegeben hat, das kommt vom Umfeld und nicht von Favre.

Jetzt holen die aber auch noch mit z.b. Hazard noch einen Spieler, der garantiert kein Mentalitätsmonster ist. Favre ist es nicht, seine Spieler sind es nicht (bis auf einzelne Ausnahmen wie z.b. Hummels), da wirkt so ein „M“ Wort alles andere als förderlich.

Mmn. ist modern, was Bobic macht. Der holt Kämpfer, die 90 Minuten den Platz bearbeiten und nicht aufgeben. Der Klaasen bei Bremen, auch gestern wieder deutlich zu sehen, das ist ein Wikinger.

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Man ist nicht enttäuscht von den Dingen die jemand tut, oder auch nicht tut. Sondern von der eigenen Dummheit etwas anderes erwartet zu haben !
Ehemalige Borussen |#4680
29.09.2019 - 12:03 Uhr
Wie oft Favre wohl schon beim Watzke seinen Rücktritt eingereicht hat?
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