Ehemalige Arminen
06.04.2014 - 23:38 Uhr
09.03.2020 - 14:50 Uhr
Ernst Middendorp überzeugt vom Aufstieg: Der DSC-Jahrhunderttrainer im Interview
Als Middendorp 1988 erstmals nach Bielefeld kam, war Arminia tot. Sportlich nicht konkurrenzfähig, wirtschaftlich Konkurs. Die Bielefelder Alm ein Fußball-Friedhof. Doch Middendorp packte an, wie nie zuvor jemand angepackt hat dort. Er erkannte schon damals als Erster hierzulande den Wert der Viererkette, stabilisierte das Team, konsolidierte den Verein und siegte, siegte, siegte. Bis hoch in die Bundesliga. Wie heute?
von Luis Hagen
________________
Power-Ernst verfolgt unsere Arminia weiterhin mit alter Leidenschaft und glaubt fest an einen Aufstieg. Eigentlich kann da ja jetzt nichts mehr schiefgehen.
Als Middendorp 1988 erstmals nach Bielefeld kam, war Arminia tot. Sportlich nicht konkurrenzfähig, wirtschaftlich Konkurs. Die Bielefelder Alm ein Fußball-Friedhof. Doch Middendorp packte an, wie nie zuvor jemand angepackt hat dort. Er erkannte schon damals als Erster hierzulande den Wert der Viererkette, stabilisierte das Team, konsolidierte den Verein und siegte, siegte, siegte. Bis hoch in die Bundesliga. Wie heute?
von Luis Hagen
Zitat von liga-zwei.de
(...)
Ernst Middendorp, haben Sie in Johannesburg die Möglichkeit, das Match Ihres DSC Arminia am Montagabend live zu verfolgen?
Ernst Middendorp: „Selbstverständlich. Ich bin hier unten in Südafrika seit einigen Jahren für verschiedene Sportsender im Einsatz. Habe auf diesem Wege auch den Zugang zu den entsprechenden Livestreams, die mir somit auch die Spiele von Arminia Bielefeld ins Haus funken. Ich habe bemerkt, dass mir etwas Wichtiges fehlt, wenn ich über Arminia nicht im Bilde bin. Vor allem jetzt, wo der Verein so viel Freude macht. Ja, früher war ich ein leidenschaftlicher Trainer dort. Jetzt bin ich ein begeisterter Fan.“
(...)
Warum glauben Sie, kann das Team seine Poleposition auch im finalen Schlussdrittel dieser Spielzeit behaupten wird?
Middendorp: „Zumindest ist es so, dass der HSV und der VfB Stuttgart nicht mehr die Zeit haben, um diese Stabilität des DSC Arminia in ihrer Ganzheitlichkeit aufzuholen. Selbstverständlich haben beide Teams großartige, faszinierende Spieler – die Namen zu nennen, erspare ich mir – und gewiss werden sie auch noch rauschende Siege feiern. Doch ich habe das Gefühl, dass ihnen auch weiterhin Abstimmungsschwierigkeiten wertvolle Punkte kosten werden. Schwierigkeiten, die Arminia nicht hat.“
(...)
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Ernst Middendorp, haben Sie in Johannesburg die Möglichkeit, das Match Ihres DSC Arminia am Montagabend live zu verfolgen?
Ernst Middendorp: „Selbstverständlich. Ich bin hier unten in Südafrika seit einigen Jahren für verschiedene Sportsender im Einsatz. Habe auf diesem Wege auch den Zugang zu den entsprechenden Livestreams, die mir somit auch die Spiele von Arminia Bielefeld ins Haus funken. Ich habe bemerkt, dass mir etwas Wichtiges fehlt, wenn ich über Arminia nicht im Bilde bin. Vor allem jetzt, wo der Verein so viel Freude macht. Ja, früher war ich ein leidenschaftlicher Trainer dort. Jetzt bin ich ein begeisterter Fan.“
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Warum glauben Sie, kann das Team seine Poleposition auch im finalen Schlussdrittel dieser Spielzeit behaupten wird?
Middendorp: „Zumindest ist es so, dass der HSV und der VfB Stuttgart nicht mehr die Zeit haben, um diese Stabilität des DSC Arminia in ihrer Ganzheitlichkeit aufzuholen. Selbstverständlich haben beide Teams großartige, faszinierende Spieler – die Namen zu nennen, erspare ich mir – und gewiss werden sie auch noch rauschende Siege feiern. Doch ich habe das Gefühl, dass ihnen auch weiterhin Abstimmungsschwierigkeiten wertvolle Punkte kosten werden. Schwierigkeiten, die Arminia nicht hat.“
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Power-Ernst verfolgt unsere Arminia weiterhin mit alter Leidenschaft und glaubt fest an einen Aufstieg. Eigentlich kann da ja jetzt nichts mehr schiefgehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von -okito am 09.03.2020 um 14:52 Uhr bearbeitet
09.03.2020 - 16:02 Uhr
Quelle: www.kicker.de
https://www.kicker.de/771773/artikel/_um_wieder_feuer_ins_team_zu_bringen_ingolstadt_trennt_sich_von_saibene
Schade... EDIT: habs erst jetzt gesehen, dass es bereits im Jeff le Chef Thread bereits schon steht.
Und das schon seit heute Mittag. Da war ich wohl zu spät...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ugolini am 09.03.2020 um 16:06 Uhr bearbeitet
16.03.2020 - 15:51 Uhr
Quelle: www.westfalen-blatt.de
Die Entscheidung ist gefallen: Fußball-Westfalenligist TuS Tengern hat für die kommende Saison die Schlüsselposition schlechthin neu besetzt. Stefan Studtrucker wird, unabhängig von der Spielklasse des aktuellen Ligaschlusslichts, der neue Cheftrainer bei den Kleeblättern.
19.03.2020 - 01:09 Uhr
„Ich drücke Arminia die Daumen“
Zitat von Arminia
Marco Küntzel spielte von 2003 bis 2006 bei Arminia Bielefeld und feierte mit dem DSC unter anderem den Aufstieg in die Bundesliga im Sommer 2004. Heute ist der 44-jährige Familienvater als Trainer bei dem bayrischen Regionalligisten FV Illertissen tätig, erinnert sich jedoch gerne an seine Zeit in Ostwestfalen zurück. Eine besondere Verbindung zum Duell mit dem VfL Osnabrück wird der frühere Mittelfeldspieler wohl für immer behalten: Als Arminia den Nachbarn aus Niedersachsen am 12. Dezember 2003 mit 5:0 besiegte, erwischte Küntzel einen Sahnetag und schoss sage und schreibe vier Tore!
(...)
Wie schätzt du deine Verbindung zu den Fans in Bielefeld ein?
Ich denke, dass viele Fans mich schon gemocht und auch unterstützt haben. In meinem ersten Jahr war es vielleicht nicht ganz so leicht – ich habe ja leider immer auch einige Chancen ausgelassen (lacht). Da wurde ich dann bei manchen Auswechslungen auch mal etwas ironisch beklatscht. Das ist dann später aber ins Positive gekippt, würde ich sagen.
(...)
Gibt es etwas, dass du nur in Bielefeld erlebt hast? Etwas typisch ostwestfälisches zum Beispiel?
Naja, typisch ostwestfälisch ist zum Beispiel der viele Regen (lacht). Man hat schon des Öfteren gehofft, dass mal die Sonne herauskommt. Bielefeld ist eine schöne Stadt und ich hatte eine überragende Zeit hier. Meine Frau und ich haben dort auch unsere Tochter bekommen und uns insgesamt sehr wohl gefühlt. Ich denke immer gerne an die Zeit in Ostwestfalen zurück.
(...)
Das Gespräch mit Marco Küntzel fand in der Woche vor dem Osnabrück-Spiel statt. Zu diesem Zeitpunkt stand noch nicht fest, dass der 26. Spieltag verschoben wird.
Marco Küntzel spielte von 2003 bis 2006 bei Arminia Bielefeld und feierte mit dem DSC unter anderem den Aufstieg in die Bundesliga im Sommer 2004. Heute ist der 44-jährige Familienvater als Trainer bei dem bayrischen Regionalligisten FV Illertissen tätig, erinnert sich jedoch gerne an seine Zeit in Ostwestfalen zurück. Eine besondere Verbindung zum Duell mit dem VfL Osnabrück wird der frühere Mittelfeldspieler wohl für immer behalten: Als Arminia den Nachbarn aus Niedersachsen am 12. Dezember 2003 mit 5:0 besiegte, erwischte Küntzel einen Sahnetag und schoss sage und schreibe vier Tore!
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Wie schätzt du deine Verbindung zu den Fans in Bielefeld ein?
Ich denke, dass viele Fans mich schon gemocht und auch unterstützt haben. In meinem ersten Jahr war es vielleicht nicht ganz so leicht – ich habe ja leider immer auch einige Chancen ausgelassen (lacht). Da wurde ich dann bei manchen Auswechslungen auch mal etwas ironisch beklatscht. Das ist dann später aber ins Positive gekippt, würde ich sagen.
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Gibt es etwas, dass du nur in Bielefeld erlebt hast? Etwas typisch ostwestfälisches zum Beispiel?
Naja, typisch ostwestfälisch ist zum Beispiel der viele Regen (lacht). Man hat schon des Öfteren gehofft, dass mal die Sonne herauskommt. Bielefeld ist eine schöne Stadt und ich hatte eine überragende Zeit hier. Meine Frau und ich haben dort auch unsere Tochter bekommen und uns insgesamt sehr wohl gefühlt. Ich denke immer gerne an die Zeit in Ostwestfalen zurück.
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Das Gespräch mit Marco Küntzel fand in der Woche vor dem Osnabrück-Spiel statt. Zu diesem Zeitpunkt stand noch nicht fest, dass der 26. Spieltag verschoben wird.
20.03.2020 - 03:02 Uhr
Ewald Lienen – der Rebell von nebenan
Zitat von Westfalenspiegel
(...)
Dies ist kein normales Fußballbuch, das sich ein Verlag ausgedacht hat, um damit Kasse zu machen. Oder die egomanische Selbstbeweihräucherung eines Idols, das sich buchstäblich unsterblich machen will. Der Impuls, „Ich war schon immer ein Rebell“ zu schreiben, war ein anderer. Ewald Lienen suchte, wie er sagte, eine Herausforderung, um mehr über seine Gefühle und sein Leben mit dem Fußball zu sagen als in einem Kurzinterview oder einem Fünf-Minuten-Fernsehfeature möglich ist. Der Fußball allein war ihm, so die Kernaussage seines Buches, nie genug.
(...)
Lienen widmet diesem Foul ein eigenes Kapitel seines Buchs. Es ging ihm damals, wie er darlegt, nicht darum, einen einzelnen Spieler oder Trainer an den Pranger zu stellen. Er geißelte vielmehr die gängige Praxis damaliger Abwehrspieler, ballgewandte Stürmer durch übelste Fouls aus dem Spiel zu nehmen. In Zeiten, in denen Fernsehkameras noch nicht jede Aktion genau dokumentierten, kamen die „Eisenfüße“ meist ungeschoren davon. Lienen wertet es heute als Glück, dass solche Attacken für ihn glimpflich endeten.
(...)
Zu den eindrücklichsten Passagen von „Ich war schon immer ein Rebell“ zählen Lienens Schilderungen seiner Kindheit und Jugend im ostwestfälischen Schloß Holte. Er beschreibt, was es hieß, in einfachsten Verhältnissen in einem Mehrgenerationenhaushalt aufzuwachsen, schon früh seine Mutter zu verlieren und lange Jahre vom Vater ignoriert zu werden, der sich, kriegstraumatisiert und selbst vaterlos aufgewachsen, der Erziehung und dem Familienleben entzog. Der Verein VfB Schloß Holte bot dem Talent das, was es zu Hause nur bedingt vorfand, ein motivierendes Wir-Gefühl.
(...)
Nach dem Abitur in Bielefeld schloss sich Lienen der dortigen Arminia an und spielte in der ersten und zweiten Bundesliga. Der Mannschaftsgeist bei den Profis war ihm anfangs fremd, da es auch hier nicht um das Spiel selbst ging, sondern um Hierarchien, Eitelkeiten, Macht, Geld und auch um das Niedermachen von Spielern, die eine andere Auffassung vertraten. Der langhaarige Kriegsdienstverweigerer Lienen, der seine linkspolitische Haltung offen vertrat, hatte es schwer, akzeptiert zu werden.
(...)
Von ebenso großer Bedeutung waren Lienens Aktivitäten außerhalb des Spielfelds. Er engagierte sich für Behinderte, in der Friedensbewegung, gegen Atomenergie und für Umweltschutz, war Teilnehmer auf Demos, hielt politische Vorträge, kandidierte 1985 für den Landtag in NRW und war 1987 Gründungsmitglied bei der Gewerkschaft „Vereinigung der Vertragsfußballspieler“, der ersten deutschen Interessenvertretung seiner Zunft.
„Ich war schon immer ein Rebell“ stammt aus Lienens eigener Feder, er bediente sich also nicht, wie sonst üblich, eines Ghostwriters.
(...)
(...)
Dies ist kein normales Fußballbuch, das sich ein Verlag ausgedacht hat, um damit Kasse zu machen. Oder die egomanische Selbstbeweihräucherung eines Idols, das sich buchstäblich unsterblich machen will. Der Impuls, „Ich war schon immer ein Rebell“ zu schreiben, war ein anderer. Ewald Lienen suchte, wie er sagte, eine Herausforderung, um mehr über seine Gefühle und sein Leben mit dem Fußball zu sagen als in einem Kurzinterview oder einem Fünf-Minuten-Fernsehfeature möglich ist. Der Fußball allein war ihm, so die Kernaussage seines Buches, nie genug.
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Lienen widmet diesem Foul ein eigenes Kapitel seines Buchs. Es ging ihm damals, wie er darlegt, nicht darum, einen einzelnen Spieler oder Trainer an den Pranger zu stellen. Er geißelte vielmehr die gängige Praxis damaliger Abwehrspieler, ballgewandte Stürmer durch übelste Fouls aus dem Spiel zu nehmen. In Zeiten, in denen Fernsehkameras noch nicht jede Aktion genau dokumentierten, kamen die „Eisenfüße“ meist ungeschoren davon. Lienen wertet es heute als Glück, dass solche Attacken für ihn glimpflich endeten.
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Zu den eindrücklichsten Passagen von „Ich war schon immer ein Rebell“ zählen Lienens Schilderungen seiner Kindheit und Jugend im ostwestfälischen Schloß Holte. Er beschreibt, was es hieß, in einfachsten Verhältnissen in einem Mehrgenerationenhaushalt aufzuwachsen, schon früh seine Mutter zu verlieren und lange Jahre vom Vater ignoriert zu werden, der sich, kriegstraumatisiert und selbst vaterlos aufgewachsen, der Erziehung und dem Familienleben entzog. Der Verein VfB Schloß Holte bot dem Talent das, was es zu Hause nur bedingt vorfand, ein motivierendes Wir-Gefühl.
(...)
Nach dem Abitur in Bielefeld schloss sich Lienen der dortigen Arminia an und spielte in der ersten und zweiten Bundesliga. Der Mannschaftsgeist bei den Profis war ihm anfangs fremd, da es auch hier nicht um das Spiel selbst ging, sondern um Hierarchien, Eitelkeiten, Macht, Geld und auch um das Niedermachen von Spielern, die eine andere Auffassung vertraten. Der langhaarige Kriegsdienstverweigerer Lienen, der seine linkspolitische Haltung offen vertrat, hatte es schwer, akzeptiert zu werden.
(...)
Von ebenso großer Bedeutung waren Lienens Aktivitäten außerhalb des Spielfelds. Er engagierte sich für Behinderte, in der Friedensbewegung, gegen Atomenergie und für Umweltschutz, war Teilnehmer auf Demos, hielt politische Vorträge, kandidierte 1985 für den Landtag in NRW und war 1987 Gründungsmitglied bei der Gewerkschaft „Vereinigung der Vertragsfußballspieler“, der ersten deutschen Interessenvertretung seiner Zunft.
„Ich war schon immer ein Rebell“ stammt aus Lienens eigener Feder, er bediente sich also nicht, wie sonst üblich, eines Ghostwriters.
(...)
01.04.2020 - 18:29 Uhr
Ex-Armine Uhlig: Mit virtueller Wurst gegen Corona
Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen beweist in der Krise einträgliche Kreativität. Der Klubboss hat eine weitere Idee, die für Gesprächsstoff sorgen dürfte.
von Philipp Kreutzer
Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen beweist in der Krise einträgliche Kreativität. Der Klubboss hat eine weitere Idee, die für Gesprächsstoff sorgen dürfte.
von Philipp Kreutzer
Zitat von NW
(...)
Der Traditionsklub aus dem Ruhrgebiet, der seit Jahren in den Niederungen der Regionalliga feststeckt und aktuell in der Tabelle hinter dem SV Rödinghausen und dem SC Verl auf Rang drei liegt, hat sich mit der Idee eines virtuellen Heimspiels gegen den "FC Corona" schon knapp 100.000 Euro in die Kasse gespült.
Eine außerplanmäßige Einnahme, mit der sich der wirtschaftliche Schaden in Millionenhöhe, der dem Verein angesichts der Saisonunterbrechung ohne Heimspiele droht, wenigstens ein wenig abfedern lässt. "Uns war schnell klar, dass wir in dieser Phase, in der sich ohne Spielbetrieb kein Geld einspielen lässt, trotzdem Geld einspielen müssen", sagt RWE-Vorstandsvorsitzender Marcus Uhlig (49), zwischen 2011 und 2015 Geschäftsführer von Arminia Bielefeld. Um zugleich die Kosten zu senken, hat er für die rund 40 RWE-Mitarbeiter inklusive Mannschaft und Trainerteam Kurzarbeit beantragt; auch er selbst verzichtet auf Gehalt.
(...)
Bislang hat RWE 20 VIP-Tickets zum Preis von je 125 Euro verkauft, dazu mehr als 3.200 Karten zu Preisen zwischen zehn und 25 Euro. Außerdem wurden 2.700 Bratwürste für je 2,50 Euro und 6.500 Biere für je vier Euro bestellt. Letztgenannter Wert verwundert wohl am wenigsten, schließlich haben die Essener Fans einen Ruf zu verteidigen: Sie sind laut einer Erhebung diejenigen mit dem höchsten Pro-Kopf-Bierkonsum bei Heimspielen der Ligen 1 bis 4 in Deutschland.
Weshalb die Aktion unter dem Motto "Hafenstraße vollmachen" so gut angenommen wird, kann Uhlig präzise erklären. "Wir haben ein viel größeres Umfeld als andere Vereine der 3. und 4. Liga", sagt er, "und dann haben wir bei Fans wie bei Sponsoren eine ungewöhnlich hohe und irrationale Solidarität mit dem eigenen Verein. So ausgeprägt habe ich das vorher noch nirgends erlebt. RWE ist hier für viele mehr als ein Hobby, der Verein ist für sie vielmehr wie ein Familienmitglied."
(...)
Die rund 2,5 Millionen Euro, die der Verein pro Saison aus Zuschauer- und Cateringeinnahmen generiert, entsprechen etwa dem Budget für die Mannschaft. Der Gesamtetat beläuft sich auf rund sieben Millionen Euro. Einnahmen aus dem Sponsoring und dem Merchandising schließen die Lücke. Aus der Fernsehvermarktung erhält Essen gerade mal 3.000 Euro im Jahr. Kein Wunder, dass Uhlig feststellt: "Das Heimspiel vor Zuschauern ist für uns von überbordender Wichtigkeit."
(...)
Dann im Zweifel sogar lieber einen Abbruch der Saison - aber nur unter bestimmten Bedingungen. Uhlig fordert, es müssten dann all diejenigen Viertligisten, die eine Drittliga-Lizenz für die nächste Spielzeit beantragt haben, aufsteigen dürfen. Darunter weitere einstmals ruhmreiche Branchengrößen wie RW Oberhausen, Alemannia Aachen oder Kickers Offenbach, denen das Wirtschaften eine Etage höher leichter fallen würde. Zur Not müsse es eben eine zweigleisige 3. Liga geben.
Sein Vorschlag, räumt Uhlig ein, "ist sicher nicht ganz uneigennützig. Aber wir dürfen in dieser Krise keine Denkblockaden haben".
(...)
(...)
Der Traditionsklub aus dem Ruhrgebiet, der seit Jahren in den Niederungen der Regionalliga feststeckt und aktuell in der Tabelle hinter dem SV Rödinghausen und dem SC Verl auf Rang drei liegt, hat sich mit der Idee eines virtuellen Heimspiels gegen den "FC Corona" schon knapp 100.000 Euro in die Kasse gespült.
Eine außerplanmäßige Einnahme, mit der sich der wirtschaftliche Schaden in Millionenhöhe, der dem Verein angesichts der Saisonunterbrechung ohne Heimspiele droht, wenigstens ein wenig abfedern lässt. "Uns war schnell klar, dass wir in dieser Phase, in der sich ohne Spielbetrieb kein Geld einspielen lässt, trotzdem Geld einspielen müssen", sagt RWE-Vorstandsvorsitzender Marcus Uhlig (49), zwischen 2011 und 2015 Geschäftsführer von Arminia Bielefeld. Um zugleich die Kosten zu senken, hat er für die rund 40 RWE-Mitarbeiter inklusive Mannschaft und Trainerteam Kurzarbeit beantragt; auch er selbst verzichtet auf Gehalt.
(...)
Bislang hat RWE 20 VIP-Tickets zum Preis von je 125 Euro verkauft, dazu mehr als 3.200 Karten zu Preisen zwischen zehn und 25 Euro. Außerdem wurden 2.700 Bratwürste für je 2,50 Euro und 6.500 Biere für je vier Euro bestellt. Letztgenannter Wert verwundert wohl am wenigsten, schließlich haben die Essener Fans einen Ruf zu verteidigen: Sie sind laut einer Erhebung diejenigen mit dem höchsten Pro-Kopf-Bierkonsum bei Heimspielen der Ligen 1 bis 4 in Deutschland.
Weshalb die Aktion unter dem Motto "Hafenstraße vollmachen" so gut angenommen wird, kann Uhlig präzise erklären. "Wir haben ein viel größeres Umfeld als andere Vereine der 3. und 4. Liga", sagt er, "und dann haben wir bei Fans wie bei Sponsoren eine ungewöhnlich hohe und irrationale Solidarität mit dem eigenen Verein. So ausgeprägt habe ich das vorher noch nirgends erlebt. RWE ist hier für viele mehr als ein Hobby, der Verein ist für sie vielmehr wie ein Familienmitglied."
(...)
Die rund 2,5 Millionen Euro, die der Verein pro Saison aus Zuschauer- und Cateringeinnahmen generiert, entsprechen etwa dem Budget für die Mannschaft. Der Gesamtetat beläuft sich auf rund sieben Millionen Euro. Einnahmen aus dem Sponsoring und dem Merchandising schließen die Lücke. Aus der Fernsehvermarktung erhält Essen gerade mal 3.000 Euro im Jahr. Kein Wunder, dass Uhlig feststellt: "Das Heimspiel vor Zuschauern ist für uns von überbordender Wichtigkeit."
(...)
Dann im Zweifel sogar lieber einen Abbruch der Saison - aber nur unter bestimmten Bedingungen. Uhlig fordert, es müssten dann all diejenigen Viertligisten, die eine Drittliga-Lizenz für die nächste Spielzeit beantragt haben, aufsteigen dürfen. Darunter weitere einstmals ruhmreiche Branchengrößen wie RW Oberhausen, Alemannia Aachen oder Kickers Offenbach, denen das Wirtschaften eine Etage höher leichter fallen würde. Zur Not müsse es eben eine zweigleisige 3. Liga geben.
Sein Vorschlag, räumt Uhlig ein, "ist sicher nicht ganz uneigennützig. Aber wir dürfen in dieser Krise keine Denkblockaden haben".
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02.04.2020 - 17:13 Uhr
Diego Demme muss in Neapel pausieren
Der unterbrochene Traum
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Ex-Armine Julian Börner über das Leben mit Corona in Sheffield
„Fußball ist total weit weg“
Von Jens Brinkmeier
Der unterbrochene Traum
Zitat von WB
(...)
Demmes Vater Enzo ist Italiener und hatte seinen Sohn im November 1991 nach Maradona benannt. Denn Demme senior stammt aus der süditalienischen Region Kalabrien und ist großer Napoli-Fan. Nun spielt sein Sprössling, der früher für Arminia Bielefeld und den SC Paderborn aktiv war, für den Maradona-Klub – allerdings wurde der Traum nach nur zwei Monaten wegen der Corona-Pandemie jäh gestoppt.
(...)
Diego Demme darf im Moment nicht mit Journalisten sprechen. Immerhin teilt er mit, dass es ihm gut gehe. Ansonsten verweist er an den Klub. Dessen Pressesprecher Jacopo Gismondi erklärt am Telefon: „In der aktuell schwierigen Zeit sollen unsere Spieler keine Interviews geben.“ Sobald das Training wieder starte, sei das wieder möglich. Falls die Saison noch mal weitergeht.
Bis dahin halten sich Demme und seine Mitspieler zuhause fit. Der 28-Jährige war am 11. Januar von Leipzig nach Neapel gewechselt. Bei RB war er Stammspieler und Kapitän, Trainer Julian Nagelsmann und Manager Markus Krösche ließen Demme nur ungern ziehen. Der defensive Mittelfeldspieler ist seinem Ex-Verein immer noch dankbar. Er habe Krösche nochmal extra eine Nachricht geschrieben, sagte Demme vor ein paar Wochen der „Sportbild“.
(...)
Demmes Vater Enzo ist Italiener und hatte seinen Sohn im November 1991 nach Maradona benannt. Denn Demme senior stammt aus der süditalienischen Region Kalabrien und ist großer Napoli-Fan. Nun spielt sein Sprössling, der früher für Arminia Bielefeld und den SC Paderborn aktiv war, für den Maradona-Klub – allerdings wurde der Traum nach nur zwei Monaten wegen der Corona-Pandemie jäh gestoppt.
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Diego Demme darf im Moment nicht mit Journalisten sprechen. Immerhin teilt er mit, dass es ihm gut gehe. Ansonsten verweist er an den Klub. Dessen Pressesprecher Jacopo Gismondi erklärt am Telefon: „In der aktuell schwierigen Zeit sollen unsere Spieler keine Interviews geben.“ Sobald das Training wieder starte, sei das wieder möglich. Falls die Saison noch mal weitergeht.
Bis dahin halten sich Demme und seine Mitspieler zuhause fit. Der 28-Jährige war am 11. Januar von Leipzig nach Neapel gewechselt. Bei RB war er Stammspieler und Kapitän, Trainer Julian Nagelsmann und Manager Markus Krösche ließen Demme nur ungern ziehen. Der defensive Mittelfeldspieler ist seinem Ex-Verein immer noch dankbar. Er habe Krösche nochmal extra eine Nachricht geschrieben, sagte Demme vor ein paar Wochen der „Sportbild“.
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Ex-Armine Julian Börner über das Leben mit Corona in Sheffield
„Fußball ist total weit weg“
Von Jens Brinkmeier
Zitat von WB
(...)
Folglich ist auch Börner, der vor seinem Wechsel auf die Insel fünf Jahre beim DSC Arminia Bielefeld als Innenverteidiger abräumte , ins Homeoffice geschickt worden. Und die Umstellung fällt gar nicht so leicht. Börner ist mit der früheren Fußballerin Kristina (29) verheiratet, zusammen haben sie eine Tochter. Emma wird Ende Mai drei Jahre alt. „Von morgens um sechs Uhr an ist Leben in der Bude. Wenn dann abends gegen sieben Ruhe ist, sind wir auch mal froh“, geht es Familie Börner auch nicht anders als vielen anderen Eltern.
Normalerweise wäre der Papa tagsüber mehrere Stunden beim Training und Emma im Kindergarten. „Sie hatte schon ein bisschen englisch geredet, das fällt jetzt auch weg. Aber das ist jetzt egal, uns geht es ja gut. Das ist doch das Wichtigste“, sagt der 29-Jährige. Zum Haus der Börners in einem Vorort von Sheffield gehört auch ein kleiner Garten, der hilft, den Lagerkoller zu verhindern. Etwas untypisch sei das Wetter zuletzt sehr gut gewesen, „zum Glück“.
(...)
„Fußball ist im Moment total weit weg“, gibt Julian Börner offen zu. In England sind bereits mehr als 1700 Menschen an Covid-19 gestorben. In Deutschland weniger als die Hälfte. „Wir sind mit den Maßnahmen zwei Wochen hinten dran“, sagt Börner, der natürlich früh die deutschen Nachrichten verfolgte. Das Krisenmanagement von Premierminister Boris Johnson wird von vielen Experten kritisiert. „Da kommt noch richtig was auf uns zu“, fürchtet Börner.
(...)
In seiner Mannschaft habe es bisher einen Fall gegeben, „aber zu ihm hatte ich seit drei Wochen keinen Kontakt“, sagt der Ex-Armine. Trotzdem ist es möglich, dass er bereits an Corona erkrankte. „Ich hatte länger Husten als sonst, meine Frau hat vier, fünf Tage richtig flach gelegen. Hatten wir Corona? Wir werden es nie erfahren“, macht sich natürlich auch der Fußballer seine Gedanken.
(...)
Jeder Spieler hat einen Trainingsplan erhalten. Doch die Monotonie sei „für den Kopf Mist“. Stabilitäts- und Kräftigungsübungen macht Börner im Gästezimmer, einen eigenen Fitnessraum hat er in seinem Haus nicht. Beim Training muss er eine spezielle Uhr tragen, per App werden die Trainer informiert.
(...)
„Sie spielen eine so gute Saison wie ewig nicht mehr und steigen dann vielleicht in einem Geisterspiel auf? Ohne auf dem Rathausbalkon mit Tausenden feiern zu können. Das tut mir im Herzen weh“, fühlt der frühere DSC-Kapitän mit seinen ehemaligen Kollegen. Aber Börner sagt auch direkt: „Das sind Luxusprobleme.“
(...)
(...)
Folglich ist auch Börner, der vor seinem Wechsel auf die Insel fünf Jahre beim DSC Arminia Bielefeld als Innenverteidiger abräumte , ins Homeoffice geschickt worden. Und die Umstellung fällt gar nicht so leicht. Börner ist mit der früheren Fußballerin Kristina (29) verheiratet, zusammen haben sie eine Tochter. Emma wird Ende Mai drei Jahre alt. „Von morgens um sechs Uhr an ist Leben in der Bude. Wenn dann abends gegen sieben Ruhe ist, sind wir auch mal froh“, geht es Familie Börner auch nicht anders als vielen anderen Eltern.
Normalerweise wäre der Papa tagsüber mehrere Stunden beim Training und Emma im Kindergarten. „Sie hatte schon ein bisschen englisch geredet, das fällt jetzt auch weg. Aber das ist jetzt egal, uns geht es ja gut. Das ist doch das Wichtigste“, sagt der 29-Jährige. Zum Haus der Börners in einem Vorort von Sheffield gehört auch ein kleiner Garten, der hilft, den Lagerkoller zu verhindern. Etwas untypisch sei das Wetter zuletzt sehr gut gewesen, „zum Glück“.
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„Fußball ist im Moment total weit weg“, gibt Julian Börner offen zu. In England sind bereits mehr als 1700 Menschen an Covid-19 gestorben. In Deutschland weniger als die Hälfte. „Wir sind mit den Maßnahmen zwei Wochen hinten dran“, sagt Börner, der natürlich früh die deutschen Nachrichten verfolgte. Das Krisenmanagement von Premierminister Boris Johnson wird von vielen Experten kritisiert. „Da kommt noch richtig was auf uns zu“, fürchtet Börner.
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In seiner Mannschaft habe es bisher einen Fall gegeben, „aber zu ihm hatte ich seit drei Wochen keinen Kontakt“, sagt der Ex-Armine. Trotzdem ist es möglich, dass er bereits an Corona erkrankte. „Ich hatte länger Husten als sonst, meine Frau hat vier, fünf Tage richtig flach gelegen. Hatten wir Corona? Wir werden es nie erfahren“, macht sich natürlich auch der Fußballer seine Gedanken.
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Jeder Spieler hat einen Trainingsplan erhalten. Doch die Monotonie sei „für den Kopf Mist“. Stabilitäts- und Kräftigungsübungen macht Börner im Gästezimmer, einen eigenen Fitnessraum hat er in seinem Haus nicht. Beim Training muss er eine spezielle Uhr tragen, per App werden die Trainer informiert.
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„Sie spielen eine so gute Saison wie ewig nicht mehr und steigen dann vielleicht in einem Geisterspiel auf? Ohne auf dem Rathausbalkon mit Tausenden feiern zu können. Das tut mir im Herzen weh“, fühlt der frühere DSC-Kapitän mit seinen ehemaligen Kollegen. Aber Börner sagt auch direkt: „Das sind Luxusprobleme.“
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05.04.2020 - 02:39 Uhr
Bernd Rauw verstärkt Jugendabteilung der AS Eupen
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Florian Dick ab sofort wieder im Dienste des FCK
Zitat von Grenzecho
(...)
Bernd Rauw ist zum 1. April als Vollzeit-Mitarbeiter bei der AS-Jugendabteilung eingestellt worden und wird sich als Koordinator Jugend bei der individuellen Betreuung der Spieler aus der AS-Jugend einbringen. „Mit seiner Erfahrung als Profi bei Union Berlin, Arminia Bielefeld, Alemannia Aachen und MVV Maastricht ist Bernd Rauw der ideale Mann, um unseren Kindern und Jugendlichen einen zusätzlichen Schliff mit auf den Weg zu geben. Bernd Rauw wird sich nicht nur um unsere Top-Talente kümmern sondern um alle Spieler, denen wir nach einer Verletzung oder auch aufgrund der Ergebnisse aus der Leistungsdiagnostik zeitweise eine individuelle Betreuung anbieten möchten“, sagt Nicolas Collubry.
(...)
Seiner neuen Aufgabe bei der AS Eupen blickt Bernd Rauw mit großer Freude entgegen: „Es war immer mein Ziel, eines Tages wieder hauptberuflich in den Fußball einzusteigen. Diese Chance bietet mir die AS Eupen, und ich freue mich riesig auf diese neue Aufgabe. Aufgrund meiner bisherigen Tätigkeit als Stützpunkttrainer weiß ich, welch großen Stellenwert die AS der Jugendarbeit beimisst, und dass wir in unseren Ideen in Bezug auf die Zusammenarbeit mit den Trainern, den Eltern und den Schulen auf einer Wellenlänge sind. Der Klub setzt auf Teamwork, und da möchte ich mich meine Erfahrung einbringen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns im Team alle miteinander noch weiterentwickeln werden.“
(...)
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Bernd Rauw ist zum 1. April als Vollzeit-Mitarbeiter bei der AS-Jugendabteilung eingestellt worden und wird sich als Koordinator Jugend bei der individuellen Betreuung der Spieler aus der AS-Jugend einbringen. „Mit seiner Erfahrung als Profi bei Union Berlin, Arminia Bielefeld, Alemannia Aachen und MVV Maastricht ist Bernd Rauw der ideale Mann, um unseren Kindern und Jugendlichen einen zusätzlichen Schliff mit auf den Weg zu geben. Bernd Rauw wird sich nicht nur um unsere Top-Talente kümmern sondern um alle Spieler, denen wir nach einer Verletzung oder auch aufgrund der Ergebnisse aus der Leistungsdiagnostik zeitweise eine individuelle Betreuung anbieten möchten“, sagt Nicolas Collubry.
(...)
Seiner neuen Aufgabe bei der AS Eupen blickt Bernd Rauw mit großer Freude entgegen: „Es war immer mein Ziel, eines Tages wieder hauptberuflich in den Fußball einzusteigen. Diese Chance bietet mir die AS Eupen, und ich freue mich riesig auf diese neue Aufgabe. Aufgrund meiner bisherigen Tätigkeit als Stützpunkttrainer weiß ich, welch großen Stellenwert die AS der Jugendarbeit beimisst, und dass wir in unseren Ideen in Bezug auf die Zusammenarbeit mit den Trainern, den Eltern und den Schulen auf einer Wellenlänge sind. Der Klub setzt auf Teamwork, und da möchte ich mich meine Erfahrung einbringen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns im Team alle miteinander noch weiterentwickeln werden.“
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Florian Dick ab sofort wieder im Dienste des FCK
Zitat von Der-Betze-brennt
Ab dem 1. April 2020 kann der 1. FC Kaiserslautern einen "Neuzugang" auf seiner Geschäftsstelle begrüßen. Im Rahmen seiner Umschulung zum Sportfachwirt ist Florian Dick ab sofort wieder für die Roten Teufel tätig.
(...)
In den kommenden 18 Monaten wird der gelernte Informatikkaufmann eine Umschulung zum Sportfachwirt absolvieren und dabei 20 Stunden pro Woche in der FCK-Geschäftsstelle praktische Erfahrungen sammeln. Geplant ist, im Laufe der Ausbildungsmaßnahme verschiedene Bereiche beim 1. FC Kaiserslautern zu durchlaufen und Einblicke sowohl in den sportlichen als auch den administrativen Bereich zu erhalten. Dabei wird Florian Dick auch eigenverantwortlich spezielle Projekte betreuen.
"Es freut uns sehr, Flo Dick bei seiner Umschulung zum Sportfachwirt nach seiner Karriere hier beim FCK unterstützen zu können. Seine Persönlichkeit und langjährige Erfahrung im Profifußball, insbesondere als Spieler des FCK, werden für uns auch neben dem Platz einem Mehrwert darstellen. Flo wird bei uns in alle sportlichen und administrativen Bereiche einen Einblick erhalten und insbesondere im Sport eigene Projekte verantworten", begrüßt FCK-Sportdirektor Boris Notzon seinen neuen Mitarbeiter.
Florian Dick zu seinen neuen Aufgaben:
(...)
Aktuell aufgrund der besonderen Situation zunächst zwar im Home-Office, aber hoffentlich bald dann am Betze."
Ab dem 1. April 2020 kann der 1. FC Kaiserslautern einen "Neuzugang" auf seiner Geschäftsstelle begrüßen. Im Rahmen seiner Umschulung zum Sportfachwirt ist Florian Dick ab sofort wieder für die Roten Teufel tätig.
(...)
In den kommenden 18 Monaten wird der gelernte Informatikkaufmann eine Umschulung zum Sportfachwirt absolvieren und dabei 20 Stunden pro Woche in der FCK-Geschäftsstelle praktische Erfahrungen sammeln. Geplant ist, im Laufe der Ausbildungsmaßnahme verschiedene Bereiche beim 1. FC Kaiserslautern zu durchlaufen und Einblicke sowohl in den sportlichen als auch den administrativen Bereich zu erhalten. Dabei wird Florian Dick auch eigenverantwortlich spezielle Projekte betreuen.
"Es freut uns sehr, Flo Dick bei seiner Umschulung zum Sportfachwirt nach seiner Karriere hier beim FCK unterstützen zu können. Seine Persönlichkeit und langjährige Erfahrung im Profifußball, insbesondere als Spieler des FCK, werden für uns auch neben dem Platz einem Mehrwert darstellen. Flo wird bei uns in alle sportlichen und administrativen Bereiche einen Einblick erhalten und insbesondere im Sport eigene Projekte verantworten", begrüßt FCK-Sportdirektor Boris Notzon seinen neuen Mitarbeiter.
Florian Dick zu seinen neuen Aufgaben:
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Aktuell aufgrund der besonderen Situation zunächst zwar im Home-Office, aber hoffentlich bald dann am Betze."
06.04.2020 - 15:04 Uhr
Nach Burnout findet er zu Gott – Was macht eigentlich Michael Sternkopf?
von Christopher Holz
von Christopher Holz
Zitat von Fußballeck
(...)
Michael Sternkopf begann beim Karlsruher SC seine Profilaufbahn. Der heutige Zweitligist spielte damals erfolgreich in der Bundesliga und war Daueranwärter auf die internationalen Plätze. Im Jahr 1988, mit 18 Jahren, erhielt Sternkopf einen Lizenzspielervertrag und stieg in die Profimannschaft des KSC auf. Bald gehörte der ehemalige Mittelfeldspieler zu einem der größten Talente der Bundesliga. 1990 wechselte der damalige U21-Nationalspieler für 3,4 Millionen Mark zum FC Bayern München. Seinerzeit war dies die höchste Transfersumme für einen Fußballspieler.
(...)
Im Anschluss unterschrieb er bei Arminia Bielefeld, welche seine letzte Station in der Bundesliga sein sollte.
(...)
Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn war Sternkopf beim OFC zunächst als Marketingleiter, danach als Organisationsleiter tätig. Die vollständige Organisation der Profiabteilung des Klubs sowie die Vertragsverhandlungen mit den jeweiligen Spieler gehörte zu seinem Aufgabengebiet. Im Oktober 2011 legte er sein Amt bei den Kickers aus Offenbach nieder und begab sich aufgrund eines Burnout-Syndroms in ärztliche Behandlung.
Während dieser Zeit setzte sich der ehemalige Bundesliga-Star intensiv mit sich und seiner Karriere auseinander. Er erkannte, dass er zu seiner aktiven Zeit an Depressionen und Versagensängsten litt. In einem Interview mit SWR Sport verriet Sternkopf im November 2011: „Ich saß teilweise im Bus – egal, mit welchem Verein – vom Hotel ins Stadion, dann sind wir da angekommen, und ich war nassgeschwitzt, vor lauter Angst zu versagen später auf dem Platz“, so der hessische Botschafter für die WM 2006. „Wenn du solche Gedanken und Gefühle hast, dann ist es natürlich wahnsinnig schwer, deine Leistung zu bringen.“
Auch gab Sternkopf weitergehende Einblicke: „Ich bin damals zum Mannschaftsarzt Dr. Müller-Wohlfahrt gegangen. Ich habe ihm gesagt ‚Ich kann mich kaum konzentrieren. Ich zittere. Meine Augen werden schnell müde.‘ Ich weiß nicht, ob das eine Depression war, aber es hat sich scheiße angefühlt.“ Der langjährige Mannschaftsarzt des FC Bayern schickte ihn zu einem Spezialisten, der ihm Antidepressiva verschrieb.
(...)
Dass es ihm wieder so gut geht, liegt seiner Meinung nach am Glauben an Gott, zu dem er erst vor Kurzem gefunden hat. „Ich bin seit einem Jahr dabei und sicher nicht bibelfest, aber es gibt mir eine Richtung“, erklärt Sternkopf im Mai 2019 gegenüber dem christlichen Online-Magazin „jesus.ch“. „Gott ist für mich unverzichtbar geworden. Ich bin dankbar, dass es ihn gibt.“
Michael Sternkopf hat seine Berufung gefunden. Offen und frei hält er heute Vorträge in Firmen, Gemeinden, Vereinen. Er wirbt für ein faires Miteinander und dafür, jeden für sein eigenes Selbstwertgefühl zu sensibilisieren.
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Michael Sternkopf begann beim Karlsruher SC seine Profilaufbahn. Der heutige Zweitligist spielte damals erfolgreich in der Bundesliga und war Daueranwärter auf die internationalen Plätze. Im Jahr 1988, mit 18 Jahren, erhielt Sternkopf einen Lizenzspielervertrag und stieg in die Profimannschaft des KSC auf. Bald gehörte der ehemalige Mittelfeldspieler zu einem der größten Talente der Bundesliga. 1990 wechselte der damalige U21-Nationalspieler für 3,4 Millionen Mark zum FC Bayern München. Seinerzeit war dies die höchste Transfersumme für einen Fußballspieler.
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Im Anschluss unterschrieb er bei Arminia Bielefeld, welche seine letzte Station in der Bundesliga sein sollte.
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Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn war Sternkopf beim OFC zunächst als Marketingleiter, danach als Organisationsleiter tätig. Die vollständige Organisation der Profiabteilung des Klubs sowie die Vertragsverhandlungen mit den jeweiligen Spieler gehörte zu seinem Aufgabengebiet. Im Oktober 2011 legte er sein Amt bei den Kickers aus Offenbach nieder und begab sich aufgrund eines Burnout-Syndroms in ärztliche Behandlung.
Während dieser Zeit setzte sich der ehemalige Bundesliga-Star intensiv mit sich und seiner Karriere auseinander. Er erkannte, dass er zu seiner aktiven Zeit an Depressionen und Versagensängsten litt. In einem Interview mit SWR Sport verriet Sternkopf im November 2011: „Ich saß teilweise im Bus – egal, mit welchem Verein – vom Hotel ins Stadion, dann sind wir da angekommen, und ich war nassgeschwitzt, vor lauter Angst zu versagen später auf dem Platz“, so der hessische Botschafter für die WM 2006. „Wenn du solche Gedanken und Gefühle hast, dann ist es natürlich wahnsinnig schwer, deine Leistung zu bringen.“
Auch gab Sternkopf weitergehende Einblicke: „Ich bin damals zum Mannschaftsarzt Dr. Müller-Wohlfahrt gegangen. Ich habe ihm gesagt ‚Ich kann mich kaum konzentrieren. Ich zittere. Meine Augen werden schnell müde.‘ Ich weiß nicht, ob das eine Depression war, aber es hat sich scheiße angefühlt.“ Der langjährige Mannschaftsarzt des FC Bayern schickte ihn zu einem Spezialisten, der ihm Antidepressiva verschrieb.
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Dass es ihm wieder so gut geht, liegt seiner Meinung nach am Glauben an Gott, zu dem er erst vor Kurzem gefunden hat. „Ich bin seit einem Jahr dabei und sicher nicht bibelfest, aber es gibt mir eine Richtung“, erklärt Sternkopf im Mai 2019 gegenüber dem christlichen Online-Magazin „jesus.ch“. „Gott ist für mich unverzichtbar geworden. Ich bin dankbar, dass es ihn gibt.“
Michael Sternkopf hat seine Berufung gefunden. Offen und frei hält er heute Vorträge in Firmen, Gemeinden, Vereinen. Er wirbt für ein faires Miteinander und dafür, jeden für sein eigenes Selbstwertgefühl zu sensibilisieren.
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07.04.2020 - 21:55 Uhr
Der König ist seiner Linie treu geblieben (1/2)
Zitat von Arminia
Mit 45 Toren, die er in seinen zwei Episoden beim DSC in der Bundesliga erzielte, ist Artur Wichniarek nach wie vor Rekordtorschütze Arminias in der deutschen Beletage. Wir haben ihn im Dezember 2019 in seiner Wahlheimat Berlin auf eine Tasse schwarzen Kaffee mit frischen Pancakes getroffen – ohne Puderzucker versteht sich.
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Die Rede ist von Artur Wichniarek, der sich nach seiner Karriere als Fußballer mehrere Standbeine aufgebaut hat. Kommentator und Experte für internationale Spiele im polnischen Fernsehen, Berater von jungen polnischen Talenten auf freiwilliger Basis und ehemaliger Geschäftsführer von mehreren Bäckerei-Filialen – das seine Frau zudem noch die Geschicke von mehreren polnischen Möbelhäusern als Chefin leitet, passt irgendwie zum “Macher” Wichniarek.
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Als die Bedienung die Bestellung auf dem Smartphone aufnimmt, wird deutlich, dass der 42-Jährige nach wie vor genaue Vorstellungen von dem hat, was er will: “Ich hätte gerne einen Pancake ohne Puderzucker, nur mit Ahornsirup. Und den schwarzen Kaffee gibt’s bitte erst, wenn ich mit dem Essen fertig bin.” Er sagt, was er denkt, verstellt sich dabei jedoch nie und eckt mit seiner Haltung vielleicht hier oder da mal an – das weiß der “König”, nimmt das aber bewusst in Kauf: “Die Leute in Bielefeld haben mich nicht nur wegen der Leistung auf, sondern auch neben dem Platz gemocht. Ich habe mir immer Zeit für sie genommen und meine Meinung gesagt.” Die Art Wichniareks scheint in Ostwestfalen und Umgebung gut angekommen zu sein, wurde er 2016 doch erst in die 111-jährige Jubiläumsmannschaft gewählt. Neben anderen Vereinslegenden wie Ewald Lienen, Arne Friedrich, Rüdiger Kauf oder auch Fabian Klos.
(...)
“Ich bin nach Bielefeld gekommen und konnte die Sprache nicht – es war für mich als jungen Polen alles neu und ich hatte mit Hermann Gerland einen Trainer, der nicht auf mich gesetzt hat.” Irgendwie biss sich Wichniarek aber doch durch und zündete Anfang des Jahrtausends dann so richtig – einen großen Anteil an seinem Aufwind hatte Benno Möhlmann, der den DSC 2000 übernahm und der dem Polen von Anfang an großes Vertrauen gab. Arminias damalige Nummer 18 schenkte Möhlmann dieses Vertrauen in Form von Toren zurück. “Benno Möhlmann hat mir sehr geholfen, er war ein wichtiger Mentor”, ergänzt der 17-fache polnische Nationalspieler und tunkt dabei seinen Crêpe in das Ahornsirup.
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Mit 45 Toren, die er in seinen zwei Episoden beim DSC in der Bundesliga erzielte, ist Artur Wichniarek nach wie vor Rekordtorschütze Arminias in der deutschen Beletage. Wir haben ihn im Dezember 2019 in seiner Wahlheimat Berlin auf eine Tasse schwarzen Kaffee mit frischen Pancakes getroffen – ohne Puderzucker versteht sich.
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Die Rede ist von Artur Wichniarek, der sich nach seiner Karriere als Fußballer mehrere Standbeine aufgebaut hat. Kommentator und Experte für internationale Spiele im polnischen Fernsehen, Berater von jungen polnischen Talenten auf freiwilliger Basis und ehemaliger Geschäftsführer von mehreren Bäckerei-Filialen – das seine Frau zudem noch die Geschicke von mehreren polnischen Möbelhäusern als Chefin leitet, passt irgendwie zum “Macher” Wichniarek.
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Als die Bedienung die Bestellung auf dem Smartphone aufnimmt, wird deutlich, dass der 42-Jährige nach wie vor genaue Vorstellungen von dem hat, was er will: “Ich hätte gerne einen Pancake ohne Puderzucker, nur mit Ahornsirup. Und den schwarzen Kaffee gibt’s bitte erst, wenn ich mit dem Essen fertig bin.” Er sagt, was er denkt, verstellt sich dabei jedoch nie und eckt mit seiner Haltung vielleicht hier oder da mal an – das weiß der “König”, nimmt das aber bewusst in Kauf: “Die Leute in Bielefeld haben mich nicht nur wegen der Leistung auf, sondern auch neben dem Platz gemocht. Ich habe mir immer Zeit für sie genommen und meine Meinung gesagt.” Die Art Wichniareks scheint in Ostwestfalen und Umgebung gut angekommen zu sein, wurde er 2016 doch erst in die 111-jährige Jubiläumsmannschaft gewählt. Neben anderen Vereinslegenden wie Ewald Lienen, Arne Friedrich, Rüdiger Kauf oder auch Fabian Klos.
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“Ich bin nach Bielefeld gekommen und konnte die Sprache nicht – es war für mich als jungen Polen alles neu und ich hatte mit Hermann Gerland einen Trainer, der nicht auf mich gesetzt hat.” Irgendwie biss sich Wichniarek aber doch durch und zündete Anfang des Jahrtausends dann so richtig – einen großen Anteil an seinem Aufwind hatte Benno Möhlmann, der den DSC 2000 übernahm und der dem Polen von Anfang an großes Vertrauen gab. Arminias damalige Nummer 18 schenkte Möhlmann dieses Vertrauen in Form von Toren zurück. “Benno Möhlmann hat mir sehr geholfen, er war ein wichtiger Mentor”, ergänzt der 17-fache polnische Nationalspieler und tunkt dabei seinen Crêpe in das Ahornsirup.
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