Dieter Hecking [Trainer]
08.03.2026 - 16:40 Uhr
Quelle: www.vfl-wolfsburg.de
Dieter Hecking übernimmt beim VfL Wolfsburg das Amt des Cheftrainers und tritt damit die Nachfolge von Daniel Bauer an. Der 61-Jährige kehrt knapp zehn Jahre nach seinem Abschied zurück an die Seitenlinie der Wölfe.
Damit Herzlich Willkommen zurück und viel Glück. Nicht meine Wunschlösung aber im Grunde ein solider Trainer, mit dem man im Normalfall nicht absteigen sollte. Allerdings fürchte ich, dass der Schritt zu spät kam.
08.03.2026 - 16:52 Uhr
Das wird ein hartes Stück Arbeit diesen lustlosen Haufen gerade zu biegen für den Endspurt. Ich freue mich auf jeden Fall auf HecKINGs Rückkehr und dass er den Mut hat diesen erneuten Scherbenhaufen hier zu übernehmen. Wichtig sind jetzt die Basics und dass der gute Dieter schnell seine Formation findet. Und vor allem eine starke Kämpfermentalität an diese ganzen Gurken zu vermitteln. St. Pauli hat es vorgemacht, dass man in Hoffenheim (unserer nächster Gegner) mit Fight und Leidenschaft bestehen kann.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Splashiii am 08.03.2026 um 16:53 Uhr bearbeitet
08.03.2026 - 17:03 Uhr
Wie schon gesagt, war ich nie der größte Hecking-Fan.
Trotzdem bin ich erstmal froh und auch erleichtert, dass wir überhaupt mal wieder einen bundesligatauglichen, soliden Trainer haben, der definitiv in der Lage ist, zumindest Basics zu vermitteln. Simonis und Bauer konnten das beide mitnichten, waren in meinen Augen auch keine Bundesligatrainer. Wir hatten von Spieltag 1 bis 25 jede Woche den mit Abstand schlechtesten Bundesligatrainer auf der Bank sitzen. In erster Linie deshalb stehen wir auf Platz 17.
Man kann jetzt nur noch hoffen. Eigentlich kommt der Wechsel zu spät. Im Grunde müssen wir sofort in Hoffenheim gewinnen, was extrem schwer wird.
Trotzdem bin ich erstmal froh und auch erleichtert, dass wir überhaupt mal wieder einen bundesligatauglichen, soliden Trainer haben, der definitiv in der Lage ist, zumindest Basics zu vermitteln. Simonis und Bauer konnten das beide mitnichten, waren in meinen Augen auch keine Bundesligatrainer. Wir hatten von Spieltag 1 bis 25 jede Woche den mit Abstand schlechtesten Bundesligatrainer auf der Bank sitzen. In erster Linie deshalb stehen wir auf Platz 17.
Man kann jetzt nur noch hoffen. Eigentlich kommt der Wechsel zu spät. Im Grunde müssen wir sofort in Hoffenheim gewinnen, was extrem schwer wird.
09.03.2026 - 02:06 Uhr
Ich verstehe nicht, wie man darauf kommt, dass diese Mannschaft untrainierbar sein soll? Wir hatten 2 absolute Doppelnullen auf der Trainerbank, die keinerlei Bundesliganiveau hatten. Die Truppe wurde in dieser Saison von Simonis und Bauer gecoacht, nicht von Klopp und Alonso.
Simonis war mit der Bundesliga völlig überfordert, Bauer war noch schlechter. In Sachen Aufstellungen, Matchplan, Taktik & In Game-Coaching, war er der schlechteste Trainer in der Bundesligahistorie des VfL Wolfsburg, noch deutlich vor Simonis, Fach, Ismael und Martin Schmidt.
Das war ungenügend.
Die Mannschaft ist mit Sicherheit nicht untrainierbar. Hecking, der alles andere als ein Überflieger ist, würde mit diesem Kader locker den Klassenerhalt schaffen. Wenn er genug Zeit hätte.
Simonis war mit der Bundesliga völlig überfordert, Bauer war noch schlechter. In Sachen Aufstellungen, Matchplan, Taktik & In Game-Coaching, war er der schlechteste Trainer in der Bundesligahistorie des VfL Wolfsburg, noch deutlich vor Simonis, Fach, Ismael und Martin Schmidt.
Das war ungenügend.
Die Mannschaft ist mit Sicherheit nicht untrainierbar. Hecking, der alles andere als ein Überflieger ist, würde mit diesem Kader locker den Klassenerhalt schaffen. Wenn er genug Zeit hätte.
09.03.2026 - 09:08 Uhr
Leider muss ich auch aus Bochumer Sicht sagen, dass Thomas Reis mit Wolfsburg Vergangenheit die bessere Lösung gewesen wäre. Und das sage ich neutral, da Reis sich dermaßen schlecht verabschiedet hat, dass er von Legende (ehemaliger Spieler der Uefa-Cup Mannschaft, der sogar ein Tor in Amsterdam geschossen hat, Klassenerhalt 2. Liga, Aufstieg in die Buli und souveräner Klassenerhalt meisterte) zum Lügner und absolut unerwünschte Person in Bochum mutierte.
Aber hier geht es ja um Hecking.
Welchen Vorteil bietet er?
Er bringt Ruhe ins Umfeld!
Bochum stand damals für unsere Verhältnisse für absolutes Chaos. Mit seinen lockeren Sprüchen schaffte er es, sehr schnell kleinste Störfeuer zu löschen.
Das war unglaublich souverän.
Aber leider geht es dann schon los.
AbstiegsKAMPF geht nur über die Gemeinschaft und jeder muss sich unterordnen. Das ist per se richtig und konsequent. Einer unser vielen Probleme war allerdings der Abschluss.
Da hatten wir nur einen Spieler, der jedoch den absoluten Unterschied hätte machen können:
Myron Boadu!
Jeder wusste, dass er immer treffen könnte (im Gegensatz zu Hofmann, der als Stürmer immer im Mittelkreis den Spielmacher machen sollte und dann vorne fehlte).
In 19 Spiele schoss er neun Tore, wobei der nur 11 mal in der Startelf stand und nur 3 X über 90 Minuten.
Letzte Saison war der Abstiegskampf dermaßen schwach, dass ich immernoch überzeugt bin, dass wir mit ihn im Sturm die Klasse gehalten hätten.
Deshalb war die Bochumer Gemeinschaft auch gespalten, ob man mit ihn den Neuaufbau wagen sollte oder nicht.
Ich glaube, er hatte noch viele Symphatien weil er vor den letzten Spieltag den Finger in den (bei Fans seit Jahren offensichtlichen Mängel) aufgezeigt hat:
Schlechtes (nicht vorhandenes) Schouting, keine schnellen Flügelspieler...
Im Grunde all das, was wir uns gewünscht haben. Als er dann noch meinte, dass er eigentlich lieber ein 4-2-3-1, bzw 4-3-3 spielen möchte (die 5er Kette ist hier ein riesiges Unwort, weil schon Thomas Letsch und danach alle anderen Trainer daran immer wieder gescheitert sind), waren viele Leute froh.
Dann ging es aber los.
Die Transferphase war ein Desaster und da ist ganz klar Duffner UND Hecking (mit sein Standing im Verein) Schuld.
Statt schnelle Flügelspieler wurden immer mehr IV verpflichtet. Nur mal so zum Verständnis:
Königstransfer und absoluter Wunschspieler war Kevin Vogt, wo sich div Leute unsicher waren und der NUR unter Hecking gespielt (und Gegentore verursacht) hat.
Aus den schnellen 4-3-3- wurde ein statisches 5-3-2, teilweise sogar mit den 2 langsamen Sissoku und Hofmann im Sturm.
Proklamiert wurde plötzlich ein dominates, auf Ballbesitz ausgelegtes Spiel.
Zu sehen haben wir unter anderen 30 Prozent Ballbesitz im Heimspiel gegen Münster inkl. jedes Mal verdiente Niederlagen.
In der 2. Liga spielten wir sogar noch schlechter als in der 1.!
Und das, obwohl Hecking seine Wunschspieler und die gesamte Vorbereitung bekam und wir mit den grösten Etat der Liga haben.
Bis zur seiner Entlassung gab es nur zwei (glückliche) Siege:
Im Pokal gegen Dynamo Berlin im Elfmeterschießen und zu Hause glücklich gegen Elversberg, wobei die in der 5. Minute eine rote Karte bekamen.
Was ich damit meine:
Hofft, dass euer Kader in sich kaputt ist und es reicht, wenn Hecking für Ruhe sorgt.
Für alles andere ist er der falsche Mann. Und sorgt dafür, dass er zur neuen Saison nicht mehr bei euch ist, sonst wird es mit den Zielen (egal welcher Art) schwer.
Hecking, so symphatisch als Mensch er auch ist, ist halt als Trainer nicht mehr Up to Date und leider auch zu eingefahren, was seine Taktik anbelangt. Es spielt nicht das System, welches am besten zur Mannschaft passt, sondern welches er am besten hält (Bsp. Rösler bei seiner Ankunft bzgl der Systemfrage: er ist ein Fan der 3-er Kette (wie Hecking sie spielte), aber dafür braucht er andere Leute!).
Es spielen nicht die Besten (Boadu 19 Spiele, 9 Tore), sondern die, die viel laufen.
Ob sie die richtigen Wege laufen oder einen Ball annehmen können, ohne sich zu verletzen, ist hierbei egal. So stürmten wir immer mit Hofmann (32 Spiele, drei Tore) und Broschinski
(33 Spiele, ein Tor).
Die treffen zwar nicht das Tor, aber kämpfen ja.
Aber hier geht es ja um Hecking.
Welchen Vorteil bietet er?
Er bringt Ruhe ins Umfeld!
Bochum stand damals für unsere Verhältnisse für absolutes Chaos. Mit seinen lockeren Sprüchen schaffte er es, sehr schnell kleinste Störfeuer zu löschen.
Das war unglaublich souverän.
Aber leider geht es dann schon los.
AbstiegsKAMPF geht nur über die Gemeinschaft und jeder muss sich unterordnen. Das ist per se richtig und konsequent. Einer unser vielen Probleme war allerdings der Abschluss.
Da hatten wir nur einen Spieler, der jedoch den absoluten Unterschied hätte machen können:
Myron Boadu!
Jeder wusste, dass er immer treffen könnte (im Gegensatz zu Hofmann, der als Stürmer immer im Mittelkreis den Spielmacher machen sollte und dann vorne fehlte).
In 19 Spiele schoss er neun Tore, wobei der nur 11 mal in der Startelf stand und nur 3 X über 90 Minuten.
Letzte Saison war der Abstiegskampf dermaßen schwach, dass ich immernoch überzeugt bin, dass wir mit ihn im Sturm die Klasse gehalten hätten.
Deshalb war die Bochumer Gemeinschaft auch gespalten, ob man mit ihn den Neuaufbau wagen sollte oder nicht.
Ich glaube, er hatte noch viele Symphatien weil er vor den letzten Spieltag den Finger in den (bei Fans seit Jahren offensichtlichen Mängel) aufgezeigt hat:
Schlechtes (nicht vorhandenes) Schouting, keine schnellen Flügelspieler...
Im Grunde all das, was wir uns gewünscht haben. Als er dann noch meinte, dass er eigentlich lieber ein 4-2-3-1, bzw 4-3-3 spielen möchte (die 5er Kette ist hier ein riesiges Unwort, weil schon Thomas Letsch und danach alle anderen Trainer daran immer wieder gescheitert sind), waren viele Leute froh.
Dann ging es aber los.
Die Transferphase war ein Desaster und da ist ganz klar Duffner UND Hecking (mit sein Standing im Verein) Schuld.
Statt schnelle Flügelspieler wurden immer mehr IV verpflichtet. Nur mal so zum Verständnis:
Königstransfer und absoluter Wunschspieler war Kevin Vogt, wo sich div Leute unsicher waren und der NUR unter Hecking gespielt (und Gegentore verursacht) hat.
Aus den schnellen 4-3-3- wurde ein statisches 5-3-2, teilweise sogar mit den 2 langsamen Sissoku und Hofmann im Sturm.
Proklamiert wurde plötzlich ein dominates, auf Ballbesitz ausgelegtes Spiel.
Zu sehen haben wir unter anderen 30 Prozent Ballbesitz im Heimspiel gegen Münster inkl. jedes Mal verdiente Niederlagen.
In der 2. Liga spielten wir sogar noch schlechter als in der 1.!
Und das, obwohl Hecking seine Wunschspieler und die gesamte Vorbereitung bekam und wir mit den grösten Etat der Liga haben.
Bis zur seiner Entlassung gab es nur zwei (glückliche) Siege:
Im Pokal gegen Dynamo Berlin im Elfmeterschießen und zu Hause glücklich gegen Elversberg, wobei die in der 5. Minute eine rote Karte bekamen.
Was ich damit meine:
Hofft, dass euer Kader in sich kaputt ist und es reicht, wenn Hecking für Ruhe sorgt.
Für alles andere ist er der falsche Mann. Und sorgt dafür, dass er zur neuen Saison nicht mehr bei euch ist, sonst wird es mit den Zielen (egal welcher Art) schwer.
Hecking, so symphatisch als Mensch er auch ist, ist halt als Trainer nicht mehr Up to Date und leider auch zu eingefahren, was seine Taktik anbelangt. Es spielt nicht das System, welches am besten zur Mannschaft passt, sondern welches er am besten hält (Bsp. Rösler bei seiner Ankunft bzgl der Systemfrage: er ist ein Fan der 3-er Kette (wie Hecking sie spielte), aber dafür braucht er andere Leute!).
Es spielen nicht die Besten (Boadu 19 Spiele, 9 Tore), sondern die, die viel laufen.
Ob sie die richtigen Wege laufen oder einen Ball annehmen können, ohne sich zu verletzen, ist hierbei egal. So stürmten wir immer mit Hofmann (32 Spiele, drei Tore) und Broschinski
(33 Spiele, ein Tor).
Die treffen zwar nicht das Tor, aber kämpfen ja.
09.03.2026 - 16:02 Uhr
Zitat von lueb08
Ich hoffe du liegst richtig mit deiner Einschätzung. Ich finde den haufen schon sehr schwierig den wir da haben.
Zitat von OneEightSeven
Ich verstehe nicht, wie man darauf kommt, dass diese Mannschaft untrainierbar sein soll? Wir hatten 2 absolute Doppelnullen auf der Trainerbank, die keinerlei Bundesliganiveau hatten. Die Truppe wurde in dieser Saison von Simonis und Bauer gecoacht, nicht von Klopp und Alonso.
Simonis war mit der Bundesliga völlig überfordert, Bauer war noch schlechter. In Sachen Aufstellungen, Matchplan, Taktik & In Game-Coaching, war er der schlechteste Trainer in der Bundesligahistorie des VfL Wolfsburg, noch deutlich vor Simonis, Fach, Ismael und Martin Schmidt.
Das war ungenügend.
Die Mannschaft ist mit Sicherheit nicht untrainierbar. Hecking, der alles andere als ein Überflieger ist, würde mit diesem Kader locker den Klassenerhalt schaffen. Wenn er genug Zeit hätte.
Ich verstehe nicht, wie man darauf kommt, dass diese Mannschaft untrainierbar sein soll? Wir hatten 2 absolute Doppelnullen auf der Trainerbank, die keinerlei Bundesliganiveau hatten. Die Truppe wurde in dieser Saison von Simonis und Bauer gecoacht, nicht von Klopp und Alonso.
Simonis war mit der Bundesliga völlig überfordert, Bauer war noch schlechter. In Sachen Aufstellungen, Matchplan, Taktik & In Game-Coaching, war er der schlechteste Trainer in der Bundesligahistorie des VfL Wolfsburg, noch deutlich vor Simonis, Fach, Ismael und Martin Schmidt.
Das war ungenügend.
Die Mannschaft ist mit Sicherheit nicht untrainierbar. Hecking, der alles andere als ein Überflieger ist, würde mit diesem Kader locker den Klassenerhalt schaffen. Wenn er genug Zeit hätte.
Ich hoffe du liegst richtig mit deiner Einschätzung. Ich finde den haufen schon sehr schwierig den wir da haben.
Ich finde da wird immer viel hineininterpretiert. Die Mannschaft unter Labbadia wurde ein guter Charatker attestiert und als es am anfang unter Glasner nicht lief wurde der Charakter hier im Forum komplett in Frage gestellt. Im Grunde war es auch wieder eine "Versagertruppe". Als der Erfolg wieder da war, war es wieder eine charakterlich starke Mannschaft. Der Frust trifft eben sofort die Spieler, weil diese nicht für den Verein "brennen". Aber da macht man sich mit Ausnahmen einfach selbst was vor. Es sind Profis wie sie jeder andere Verein auch hat. Spieler die bei anderen Vereinen auch charakterlich funktioniert haben. Es sind auch normale Menschen, deren Karrieren von ihren Leistungen auf dem Feld abhängen. Das ist keinem Schnuppe.
Das Spieler weg wollen und noch da sind, dass es Grüppchen geben soll, dass Spieler nicht in das favorisierte System passen und von zwei Trainerneulingen trainiert werden hat die Kaderplanung und Vereinsführung verbockt. Ebenso dass sie von den Verantwortlichen keine Accountability ausgeht wirkt sich auf die Mannschaft aus.
Letztlich wenn der Trainer sein System oder Idee vermitteln kann hat man auf dem Platz 11 verschiedene Ideen und das Resultat sieht man.
Wie @OneEightSeven schon sagte es wurden schon viele Spieler eingesetzt das Resultat war das gleiche.
Zum anderen ja Kovac und Hasenhüttl haben es auch nicht richtig geschafft. Da waren aber andere Spieler auf dem Platz als in den letzten Wochen. Unterschiedliche Spieler, unterschiedliche Trainer was ist die einzige Konstante? Fragwürdige Vereinsführung.
12.03.2026 - 08:01 Uhr
Auch auf die Gefahr, dass ich zum einzige werde, der hier postet…😉
Hecking hat relativ viel Zeit darauf verwandt, das Ziel von Fußball zu erklären: Tore schießen - mehr als der Gegner. Und der Weg dazu ist, vorne Chancen zu generieren und hinten Fehler zu vermeiden. Ziemlich grundlegend, aber für unsere Mannschaft erkennbar neu. Das hatten ihnen Simonis und Bauer anders erklärt. Das ist leider nicht ironisch gemeint.
Was mir auch auffällt ist, dass Hecking deutlich Autorität ausstrahlt. Er wird von den Spielern klar anerkannt. Das erkennt man an der Körpersprache ihm gegenüber. Gleichzeitig zeigt er eine gewisse “väterliche Nähe”, macht also nicht auf unnahbar. Das sehe ich als deutlichen Unterschied zu Simonis und Bauer. Bei den beiden gab es seitens der Spieler einen gewissen Respekt vor deren Rolle, aber keinen gegenüber den Personen. Beide waren vor allem bemüht, Autorität auszustrahlen. Das gelang jedoch nicht.
Hecking hat relativ viel Zeit darauf verwandt, das Ziel von Fußball zu erklären: Tore schießen - mehr als der Gegner. Und der Weg dazu ist, vorne Chancen zu generieren und hinten Fehler zu vermeiden. Ziemlich grundlegend, aber für unsere Mannschaft erkennbar neu. Das hatten ihnen Simonis und Bauer anders erklärt. Das ist leider nicht ironisch gemeint.
Was mir auch auffällt ist, dass Hecking deutlich Autorität ausstrahlt. Er wird von den Spielern klar anerkannt. Das erkennt man an der Körpersprache ihm gegenüber. Gleichzeitig zeigt er eine gewisse “väterliche Nähe”, macht also nicht auf unnahbar. Das sehe ich als deutlichen Unterschied zu Simonis und Bauer. Bei den beiden gab es seitens der Spieler einen gewissen Respekt vor deren Rolle, aber keinen gegenüber den Personen. Beide waren vor allem bemüht, Autorität auszustrahlen. Das gelang jedoch nicht.
12.03.2026 - 11:24 Uhr
Danke an Dieter Hecking, dass er sich das antut. Seine Erfahrung und ruhige Ausstrahlung ist jetzt schon zu spüren. Vollstes Vertrauen in ihn.
Im Gegensatz zu der grdsl. Auffassung, dass die Mannschaft zusammengewürfelt oder zu schlecht sein soll glaube ich, dass wir noch was reißen können und bis auf die Bayern alle schlagen können, wenn wir in einer guten Verfassung sind. Die gilt es sich natürlich zu erarbeiten.
Im Gegensatz zu der grdsl. Auffassung, dass die Mannschaft zusammengewürfelt oder zu schlecht sein soll glaube ich, dass wir noch was reißen können und bis auf die Bayern alle schlagen können, wenn wir in einer guten Verfassung sind. Die gilt es sich natürlich zu erarbeiten.
12.03.2026 - 11:27 Uhr
Zitat von FlashWOB
Auch auf die Gefahr, dass ich zum einzige werde, der hier postet…😉
Hecking hat relativ viel Zeit darauf verwandt, das Ziel von Fußball zu erklären: Tore schießen - mehr als der Gegner. Und der Weg dazu ist, vorne Chancen zu generieren und hinten Fehler zu vermeiden. Ziemlich grundlegend, aber für unsere Mannschaft erkennbar neu. Das hatten ihnen Simonis und Bauer anders erklärt. Das ist leider nicht ironisch gemeint.
Was mir auch auffällt ist, dass Hecking deutlich Autorität ausstrahlt. Er wird von den Spielern klar anerkannt. Das erkennt man an der Körpersprache ihm gegenüber. Gleichzeitig zeigt er eine gewisse “väterliche Nähe”, macht also nicht auf unnahbar. Das sehe ich als deutlichen Unterschied zu Simonis und Bauer. Bei den beiden gab es seitens der Spieler einen gewissen Respekt vor deren Rolle, aber keinen gegenüber den Personen. Beide waren vor allem bemüht, Autorität auszustrahlen. Das gelang jedoch nicht.
Auch auf die Gefahr, dass ich zum einzige werde, der hier postet…😉
Hecking hat relativ viel Zeit darauf verwandt, das Ziel von Fußball zu erklären: Tore schießen - mehr als der Gegner. Und der Weg dazu ist, vorne Chancen zu generieren und hinten Fehler zu vermeiden. Ziemlich grundlegend, aber für unsere Mannschaft erkennbar neu. Das hatten ihnen Simonis und Bauer anders erklärt. Das ist leider nicht ironisch gemeint.
Was mir auch auffällt ist, dass Hecking deutlich Autorität ausstrahlt. Er wird von den Spielern klar anerkannt. Das erkennt man an der Körpersprache ihm gegenüber. Gleichzeitig zeigt er eine gewisse “väterliche Nähe”, macht also nicht auf unnahbar. Das sehe ich als deutlichen Unterschied zu Simonis und Bauer. Bei den beiden gab es seitens der Spieler einen gewissen Respekt vor deren Rolle, aber keinen gegenüber den Personen. Beide waren vor allem bemüht, Autorität auszustrahlen. Das gelang jedoch nicht.
Diese Eindrücke kann ich teilen.
Ich war selbst nicht beim Training, allerdings wurde mir auch berichtet, dass nun ein ganz anderer Zug drin ist.
Auch die paar Ausschnitte, die man bei youtube sehen konnte, haben das angedeutet.
Das Training unter Bauer hat mir nicht gefallen. Klar, am Ende zählen immer die Ergebnisse auf dem Platz. Dennoch hatte man bei Bauer schon aufgrund der Trainingseindrücke nicht das Gefühl, dass der Mann in seinem Job bundesligatauglich ist.
Bei Hecking weiß man, was man bekommt. Du beschreibst es ja im ersten Absatz: Basics. Auf gutem Niveau. Viel mehr kannst du jetzt sowieso nicht mehr machen, dafür ist es zu spät.
Ich weiß, dass es momentan irrelevant ist, weil es gerade einzig und allein darum geht, noch irgendwie die Klasse zu halten, aber dennoch will ich mal ganz kurz vorausschauen: So wie ich den VfL Wolfsburg kenne, bin ich mir fast sicher, dass man, vorausgesetzt, man steigt nicht ab, mit Hecking weitermachen wird. Und ich wäre, in diesem Fall, tatsächlich nicht abgeneigt.
Nach all den gescheiterten Experimenten, sehnt man sich nach Stabilität. Es fühlt sich ähnlich an wie 2018 unter Labbadia. Da war Schmadtkes Entscheidung, mit ihm in die neue Saison zu gehen, goldrichtig.
Hecking steht einfach für Handwerk und seriöse Arbeit. Das würde mir derzeit reichen.
Wie gesagt, immer vorausgesetzt, er schafft noch das kleine Wunder und hält die Klasse.
Mir ist auch irgendwie nicht Wohl beim Gedanken, wen der Verein als nächstes aus dem Hut zaubern würde.
Zu Toppmöller, der ja, gerade auch wegen Schwegler, immer wieder gehandelt wird: Ich würde von ihm abraten. Mein Eindruck war, dass er in Frankfurt stark von den stabilien Strukturen und Markus Krösche profitiert hat. Sowas gibts auch immer mal wieder im Fußball.
Ich halte Toppmöller für keinen sehr guten Trainer, sehe bei ihm viele Defizite. Der hatte bei FFM auch viel Glück, günstige Umstände. Zuvor hatte er als Cheftrainer auch nichts gerissen.
Für mich wäre er der nächste Flop mit Ansage, eigentlich ein klassischer VfL-fail.
Ich denke tatsächlich, dass ein Trainer wie Hecking derzeit Sinn macht. Außer, man bekäme einen derart vielversprechenden, jüngeren Coach, den man nicht ablehnen könnte. Das halte ich aktuell aber für sehr unwahrscheinlich. Das Risiko eines weiteren Rohrkrepierers ist sicherlich größer. Und das darf nicht passieren.
Aber wie gesagt, das nur mal am Rande. Momentan sind diese Gedankenspiele sowieso irrelevant.
13.03.2026 - 10:09 Uhr
Habe die letzten beiden PKs mit Hecking gesehen und hatte ihn damals nebenbei etwas verfolgt, hin und wieder nach Bochum und Nürnberg geschielt, als er dort aktiv war. Er war meiner Meinung nach relativ erfolglos dort. Abstiegskampf mit Bochum ist eine andere Nummer, besonders mit einem schwachen Kader die Liga zu halten ist super anspruchsvoll. Ihm da den schwarzen Peter zuzuschieben wäre meiner Meinung nach nicht korrekt. Ich fand die Außendarstellung damals jedoch eher durchwachsen. Nürnberg habe ich keine Spiele verfolgt, trotzdem ist die schnelle Entlassung da selbstredend.
Mir gefällt an den PKs, dass er wenig Informationen darüber gibt, wie wir im Spiel taktisch auftreten werden. Ich bekomme schon das Gefühl, dass er genau die Personalie ist, die man in der Situation als passend angesehen hat: Feuer entfachen, Abwehr stabilisieren, die "Jungs" in Verantwortung nehmen, Prozesse auch vereinfachen. Persönlich befürchte ich, dass die Aufgabe zu komplex ist. Bei uns sind Kovac, Hasenhüttl, Simonis und Bauer gescheitert. Lethargie und Angst sind nicht zur Phase geworden, sondern zur Gewohnheit. Das ist ein komplexes Problem - Bauer schien nach den ersten Spielen auf einem guten Weg zu sein und hat nach dem Bayern-Debakel die Mannschaft erneut verloren. Ich hoffe, Hecking analysiert mit seinem Stab die Situation insoweit, dass die Mannschaft diesen Endspurt komplett durchzieht und nicht wieder nach Rückschlägen komplett absäuft. Aufgrund der Komplexität der Aufgabe, der starken Konkurrenz und dem Punkterückstand bin ich skeptisch.
20%:
Hecking kann die Mannschaft reanimieren, die Abwehr wird etwas stabilisiert und man kann Selbstvertrauen aus unerwarteten Punktgewinnen schöpfen. Gegen Hoffenheim spielt man unentschieden (soetwas wie 2-2) oder duselt sich zu einem 0-1 Sieg, oder 1-2 Sieg. Die Mannschaft spürt, dass es nicht um Abläufe geht, sondern darum, die eigenen Stärken zu kanalisieren - die Ergebnisse kommen dann von alleine, wenn man lernt seine Stärken zu bespielen, die zweifellos da sind. Amoura, Wimmer, Koulierakis - das sind Top-Spieler mit Potenzial für absolute Top-Clubs.
Schönes Szenario wäre: Wir halten die Klasse und alles was danach passiert, sieht man dann.
80%:
Es wird ein kurzes Feuer entfacht und die Mannschaft fährt einige Punkte ein, regrediert aber nach einer Niederlage gegen einen starken oder mittelmäßigen Gegner und zerbricht erneut unter dem Druck, eine auf dem Papier starke Mannschaft zu sein. Wie bei Bauer kommt es nach der Reanimation erneut zum Stillstand und die Mannschaft befindet sich in den letzten Spielen in Schockstarre, kommt mit dem Druck nicht zurecht und wird von "stabilen" Mannschaften wie Freiburg und Frankfurt in den letzten Spieldritteln durch Erfahrung und Unermüdlichkeit ausgeschaltet. So lassen wir die letzten Punkte, die wir im Abstiegskampf holen müssten.
_ _ _ _ _
Ich wünsche Hecking, dass er es schafft und wir erneut einen Cut wagen können, um eine Mannschaft für das Bundesligamittelfeld zu konstruieren, die mittelfristig an den Europa-League/Conference-League Plätzen anzuklopfen versucht. Mit neuem Mannschaftskern, Identifikationsfiguren, Talenten und dies in einem im Vergleich zu anderen Mannschaften ruhigen Umfeld. Let's go!
Mir gefällt an den PKs, dass er wenig Informationen darüber gibt, wie wir im Spiel taktisch auftreten werden. Ich bekomme schon das Gefühl, dass er genau die Personalie ist, die man in der Situation als passend angesehen hat: Feuer entfachen, Abwehr stabilisieren, die "Jungs" in Verantwortung nehmen, Prozesse auch vereinfachen. Persönlich befürchte ich, dass die Aufgabe zu komplex ist. Bei uns sind Kovac, Hasenhüttl, Simonis und Bauer gescheitert. Lethargie und Angst sind nicht zur Phase geworden, sondern zur Gewohnheit. Das ist ein komplexes Problem - Bauer schien nach den ersten Spielen auf einem guten Weg zu sein und hat nach dem Bayern-Debakel die Mannschaft erneut verloren. Ich hoffe, Hecking analysiert mit seinem Stab die Situation insoweit, dass die Mannschaft diesen Endspurt komplett durchzieht und nicht wieder nach Rückschlägen komplett absäuft. Aufgrund der Komplexität der Aufgabe, der starken Konkurrenz und dem Punkterückstand bin ich skeptisch.
20%:
Hecking kann die Mannschaft reanimieren, die Abwehr wird etwas stabilisiert und man kann Selbstvertrauen aus unerwarteten Punktgewinnen schöpfen. Gegen Hoffenheim spielt man unentschieden (soetwas wie 2-2) oder duselt sich zu einem 0-1 Sieg, oder 1-2 Sieg. Die Mannschaft spürt, dass es nicht um Abläufe geht, sondern darum, die eigenen Stärken zu kanalisieren - die Ergebnisse kommen dann von alleine, wenn man lernt seine Stärken zu bespielen, die zweifellos da sind. Amoura, Wimmer, Koulierakis - das sind Top-Spieler mit Potenzial für absolute Top-Clubs.
Schönes Szenario wäre: Wir halten die Klasse und alles was danach passiert, sieht man dann.
80%:
Es wird ein kurzes Feuer entfacht und die Mannschaft fährt einige Punkte ein, regrediert aber nach einer Niederlage gegen einen starken oder mittelmäßigen Gegner und zerbricht erneut unter dem Druck, eine auf dem Papier starke Mannschaft zu sein. Wie bei Bauer kommt es nach der Reanimation erneut zum Stillstand und die Mannschaft befindet sich in den letzten Spielen in Schockstarre, kommt mit dem Druck nicht zurecht und wird von "stabilen" Mannschaften wie Freiburg und Frankfurt in den letzten Spieldritteln durch Erfahrung und Unermüdlichkeit ausgeschaltet. So lassen wir die letzten Punkte, die wir im Abstiegskampf holen müssten.
_ _ _ _ _
Ich wünsche Hecking, dass er es schafft und wir erneut einen Cut wagen können, um eine Mannschaft für das Bundesligamittelfeld zu konstruieren, die mittelfristig an den Europa-League/Conference-League Plätzen anzuklopfen versucht. Mit neuem Mannschaftskern, Identifikationsfiguren, Talenten und dies in einem im Vergleich zu anderen Mannschaften ruhigen Umfeld. Let's go!
13.03.2026 - 10:25 Uhr
Sehr schöner Beitrag @OlaJohn !
Das Wichtigste ist sowieso der Blick nach Vorne/in die Zukunft. Ich hoffe das VW auch die eigene Rolle stark hinterfragt und wir uns entsprechend besser aufstellen. Das langfristige Ziel sollte sein eine stabile Mannschaftsstruktur zu erschaffen, in welcher man einzelne Top-Spieler weiterentwickelt und teuer verkauft.
Das Wichtigste ist sowieso der Blick nach Vorne/in die Zukunft. Ich hoffe das VW auch die eigene Rolle stark hinterfragt und wir uns entsprechend besser aufstellen. Das langfristige Ziel sollte sein eine stabile Mannschaftsstruktur zu erschaffen, in welcher man einzelne Top-Spieler weiterentwickelt und teuer verkauft.
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