Die Kurve
19.01.2012 - 21:56 Uhr
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von hansainhamburg am 17.08.2012 um 07:49 Uhr bearbeitet
Das immer alle so panische Angst vor dem "Überwachungsstaat" haben.
Was meint ihr, wo wir schon längst leben? Wo sich die ganze Gesellschaft hinbegeben hat?
Wir feiern uns einen ab auf billige D-Promis, die Tag und Nacht von Kameras im australischen Dschungel gefilmt werden, wir werden beinahe überall aus "Sicherheitsgründen" von Kameras aufgezeichnet. Und dann diskutieren einige ernsthaft darüber, dass ein Kapuzenpulloververbot das Ende des freien Willens darstellt. Das ist einfach nur naiv. Man wartet nur noch darauf, dass irgendjemand wieder den DFB für alles verantwortlich macht. :ugly
Ich glaube bei vielen ist der Punkt noch nicht erreicht, dass realisiert wird, dass man alles dafür tun muss den FCH irgendwie vor dem Untergang zu bewahren. Da müssen alle an einem Strang ziehen, Fans, Verein, Polizei, DFB. Da kann auch nicht mehr diskutiert werden, erst recht nicht bei solchen, wirklich humanen, Methoden wie zuletzt beschlossen und auch nicht bei einem möglichen Verbot bestimmter Kleidungsstücke.
Was meint ihr, wo wir schon längst leben? Wo sich die ganze Gesellschaft hinbegeben hat?
Wir feiern uns einen ab auf billige D-Promis, die Tag und Nacht von Kameras im australischen Dschungel gefilmt werden, wir werden beinahe überall aus "Sicherheitsgründen" von Kameras aufgezeichnet. Und dann diskutieren einige ernsthaft darüber, dass ein Kapuzenpulloververbot das Ende des freien Willens darstellt. Das ist einfach nur naiv. Man wartet nur noch darauf, dass irgendjemand wieder den DFB für alles verantwortlich macht. :ugly
Ich glaube bei vielen ist der Punkt noch nicht erreicht, dass realisiert wird, dass man alles dafür tun muss den FCH irgendwie vor dem Untergang zu bewahren. Da müssen alle an einem Strang ziehen, Fans, Verein, Polizei, DFB. Da kann auch nicht mehr diskutiert werden, erst recht nicht bei solchen, wirklich humanen, Methoden wie zuletzt beschlossen und auch nicht bei einem möglichen Verbot bestimmter Kleidungsstücke.
Schon interessant zu sehen, wie die Diskussion von personalisierten Karten hin zu Kleidungsvorschriften gekommen ist.
Personalisierte Karten finde ich schon grenzwertig, aber noch im Rahmen, d.h. personalisierte Karten sind noch kein zu starker Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen. Letztlich steht auf der Karte nur mein Name und am Stadion zeige ich meinen Ausweis vor. Mache ich auch jetzt schon, wenn ich ermäßigte Karten kaufen kann und die Berechtigung dafür vorzeigen muss. Bestelle ich im Ticket-Center ist mein Name auch dort hinterlegt. Je nachdem, was dort gespeichert wird, könnte letztlich über die Kartennummer meine Identität ermittelt werden. Nur wenn ich an der Kasse kaufe, bleibe ich anonym. Durch die Personalisierung kann man nun auch verhindern, dass Stadionverbotler ins Stadion kommen. Für mich also eine Maßnahme, die sich im Rahmen des Duldbaren bewegt.
Was ich nun gar nicht verstehen kann, ist die Diskussion über Kapuzenverbote o.ä. Im alten Thread wurde ein Auszug aus der Wkipedia zitiert, der gut zeigt, wie schwammig das Vermummungsverbot eigentlich ist. Dort wurde das Mitführen von zur Vermummung geeigneten Gegenständen schon als Ordnungswidrigkeit genannt. Was bedeutet das nun? Die Kapuze allein reicht nicht aus, um sich zu vermummen. Die Kapute mit Schal und Sonnenbrille? Nun ja...Jeder Skifahrer ist da noch vermummter...
Im Stadion habe ich da sogar noch mehr Möglichkeiten, ganz ohne Kapuze. Ich nehme mir einfach meine Fan-(Pudel-)Mütze und meinen Fanschal. Den kann ich dann im geeigneten Moment so ins Gesicht ziehen, dass ich vermummt im Block bin, ohne vermummt ins Stadion gegangen zu sein...alternativ kann ich auch mein T-Shirt ausziehen und es mir ums Gesicht binden...
Der Mensch hat immer die Möglichkeit, sich zu vermummen, wenn er es denn will. Der Ruf nach einem Kapuzenverbot bringt da gar nichts. Und der Pyromane, der sich vermummen will, nutzt eben andere (Beispiele habe ich ja genannt) Möglichkeiten, sich dann im Block zu vermummen um unerkannt zu zündeln.
und mal ein Beispiel von meinem vorletzten Stadionbesuch: Es war eisig kalt, man war durchnässt von Regen und es stürmte. Das Dach hat nicht viel geholfen, weil der Wind den Regen unter das Dach getragen hat. Da stand ich nun, mit Mütze und Kapuze auf dem Kopf und den Schal tief ins Gesicht gezogen, um mich einigermaßen vor Wind, Kälte und Regen zu schützen. Streng genommen war ich vermummt. Meine einzige Absicht war aber, das Bier so schnell wie möglich zu trinken, damit ich meine Hand wieder in die Tasche stecken konnte, denn die Handschuhe hatte ich zuhause vergessen...(im übrigen sind sogar nicht wenige ohne Abtasten durch die Ordner in den Block gekommen...und obwohl da ganz viele Kapuzenträger und anders Vermummte (witterungsbedingt) standen, ist nichts passiert...
Ein Kapuzenverbot verhindert keine Straftaten. Also sollten wir dieses Thema auch ruhen lassen.
Was bringen uns Verbote, die keinen Nutzen haben aber nur Schaden? Nur den Verlust von Freiheit für das vermeintliche Gefühl von Sicherheit. Und weil auch die Bahnhöfe genannt wurden. Ja, es gibt die Totalüberwachung an Bahnhöfen und nein, schön finde ich das nicht. Aber haben diese Kameras auch nur eine Straftat verhindert? Es heißt doch immer so schön: "Dieses Gebiet/Gelände wird zu ihrer eigenen Sicherheit videoüberwacht"
Aber haben diese Kameras wirklich Sicherheit gebracht?
Und ich nehme mir jetzt mal das Recht raus und zitiere einen anderen großen Mann, der sehr gut gesagt hat, was meine Haltung zum Sicherheitswahn der letzten Jahre (insbesondere seit 2001, da waren Rasterfahndung und Co. wegen RAF ja noch Kinderkram gegen) zeigt:
"Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit."
(Benjamin Franklin)
Personalisierte Karten finde ich schon grenzwertig, aber noch im Rahmen, d.h. personalisierte Karten sind noch kein zu starker Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen. Letztlich steht auf der Karte nur mein Name und am Stadion zeige ich meinen Ausweis vor. Mache ich auch jetzt schon, wenn ich ermäßigte Karten kaufen kann und die Berechtigung dafür vorzeigen muss. Bestelle ich im Ticket-Center ist mein Name auch dort hinterlegt. Je nachdem, was dort gespeichert wird, könnte letztlich über die Kartennummer meine Identität ermittelt werden. Nur wenn ich an der Kasse kaufe, bleibe ich anonym. Durch die Personalisierung kann man nun auch verhindern, dass Stadionverbotler ins Stadion kommen. Für mich also eine Maßnahme, die sich im Rahmen des Duldbaren bewegt.
Was ich nun gar nicht verstehen kann, ist die Diskussion über Kapuzenverbote o.ä. Im alten Thread wurde ein Auszug aus der Wkipedia zitiert, der gut zeigt, wie schwammig das Vermummungsverbot eigentlich ist. Dort wurde das Mitführen von zur Vermummung geeigneten Gegenständen schon als Ordnungswidrigkeit genannt. Was bedeutet das nun? Die Kapuze allein reicht nicht aus, um sich zu vermummen. Die Kapute mit Schal und Sonnenbrille? Nun ja...Jeder Skifahrer ist da noch vermummter...
Im Stadion habe ich da sogar noch mehr Möglichkeiten, ganz ohne Kapuze. Ich nehme mir einfach meine Fan-(Pudel-)Mütze und meinen Fanschal. Den kann ich dann im geeigneten Moment so ins Gesicht ziehen, dass ich vermummt im Block bin, ohne vermummt ins Stadion gegangen zu sein...alternativ kann ich auch mein T-Shirt ausziehen und es mir ums Gesicht binden...
Der Mensch hat immer die Möglichkeit, sich zu vermummen, wenn er es denn will. Der Ruf nach einem Kapuzenverbot bringt da gar nichts. Und der Pyromane, der sich vermummen will, nutzt eben andere (Beispiele habe ich ja genannt) Möglichkeiten, sich dann im Block zu vermummen um unerkannt zu zündeln.
und mal ein Beispiel von meinem vorletzten Stadionbesuch: Es war eisig kalt, man war durchnässt von Regen und es stürmte. Das Dach hat nicht viel geholfen, weil der Wind den Regen unter das Dach getragen hat. Da stand ich nun, mit Mütze und Kapuze auf dem Kopf und den Schal tief ins Gesicht gezogen, um mich einigermaßen vor Wind, Kälte und Regen zu schützen. Streng genommen war ich vermummt. Meine einzige Absicht war aber, das Bier so schnell wie möglich zu trinken, damit ich meine Hand wieder in die Tasche stecken konnte, denn die Handschuhe hatte ich zuhause vergessen...(im übrigen sind sogar nicht wenige ohne Abtasten durch die Ordner in den Block gekommen...und obwohl da ganz viele Kapuzenträger und anders Vermummte (witterungsbedingt) standen, ist nichts passiert...
Ein Kapuzenverbot verhindert keine Straftaten. Also sollten wir dieses Thema auch ruhen lassen.
Was bringen uns Verbote, die keinen Nutzen haben aber nur Schaden? Nur den Verlust von Freiheit für das vermeintliche Gefühl von Sicherheit. Und weil auch die Bahnhöfe genannt wurden. Ja, es gibt die Totalüberwachung an Bahnhöfen und nein, schön finde ich das nicht. Aber haben diese Kameras auch nur eine Straftat verhindert? Es heißt doch immer so schön: "Dieses Gebiet/Gelände wird zu ihrer eigenen Sicherheit videoüberwacht"
Aber haben diese Kameras wirklich Sicherheit gebracht?
Und ich nehme mir jetzt mal das Recht raus und zitiere einen anderen großen Mann, der sehr gut gesagt hat, was meine Haltung zum Sicherheitswahn der letzten Jahre (insbesondere seit 2001, da waren Rasterfahndung und Co. wegen RAF ja noch Kinderkram gegen) zeigt:
"Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit."
(Benjamin Franklin)
Zitat von Forever_Hansa:
@Strikercamp: Warum sollte man Bekleidung nicht vorschreiben bzw einschränken dürfen? Es gibt Stadien, in denen bestimmte Marken verboten sind. Es gibt Veranstaltungen wo du nur mit Anzu reinkommst - Diskotheken wo du mit Muscleshirt nicht reinkommst - wo ist also das Problem? Mit Stasi-Staat hat das mal einfach garnichts zu tun - der Vergleich ist ansich schon traurig...
Anders als du, finde ich, den Vergleich nicht traurig. Ich glaube an Autonomie und Selbstbestimmtheit. Wenn man nun sagt: Fan A von Mannschaft A darf nen Hoodie tragen aber Fan B von Mannschaft B nicht, dann kann man auch gleich zu Hause bleiben. Man kann auch Duckbürgertum üben und zu allen Dingen ja und amen sagen, aber mit der Kleidung wären wir dann aber schon zwei Schritte zu weit. Den gläsernen Zuschauen braucht es nicht, um Pyro zu verhindern. Und das mit dem Stasi Staat ist so gemeint, dass ich eben nicht möchte, dass mir jemand vorschreibt was ich anzuziehen habe und mit wem ich ins Stadion gehe (das ist nämlich der Fall, wenn ich für andere mitbestelle). Es fehlt nur noch, dass ich demnächst noch ne Gehaltsabrechnung und ein Führungszeugnis mitbringen muss und dazu noch ein Schreiben zur political correctness unterzeichnen muss. Man kann es wirklich übertreiben!
@Strikercamp: Warum sollte man Bekleidung nicht vorschreiben bzw einschränken dürfen? Es gibt Stadien, in denen bestimmte Marken verboten sind. Es gibt Veranstaltungen wo du nur mit Anzu reinkommst - Diskotheken wo du mit Muscleshirt nicht reinkommst - wo ist also das Problem? Mit Stasi-Staat hat das mal einfach garnichts zu tun - der Vergleich ist ansich schon traurig...
Anders als du, finde ich, den Vergleich nicht traurig. Ich glaube an Autonomie und Selbstbestimmtheit. Wenn man nun sagt: Fan A von Mannschaft A darf nen Hoodie tragen aber Fan B von Mannschaft B nicht, dann kann man auch gleich zu Hause bleiben. Man kann auch Duckbürgertum üben und zu allen Dingen ja und amen sagen, aber mit der Kleidung wären wir dann aber schon zwei Schritte zu weit. Den gläsernen Zuschauen braucht es nicht, um Pyro zu verhindern. Und das mit dem Stasi Staat ist so gemeint, dass ich eben nicht möchte, dass mir jemand vorschreibt was ich anzuziehen habe und mit wem ich ins Stadion gehe (das ist nämlich der Fall, wenn ich für andere mitbestelle). Es fehlt nur noch, dass ich demnächst noch ne Gehaltsabrechnung und ein Führungszeugnis mitbringen muss und dazu noch ein Schreiben zur political correctness unterzeichnen muss. Man kann es wirklich übertreiben!
Ich find das ganze prima. :)
Es stört mich nicht, wenn ich übern Markt laufe un mich ne Kamera erfasst, es stört mich auch nicht, wenn ich in nen Laden gehe un ne Kamera mich erfasst, ich geh auch ins Stadion un es is mir egal, ob mich ne Kamera erfasst, ich geh ins Stadion, um spaß zu haben un den FCH anzufeuern.
Da is es mir recht, meinen Namen dafür anzugeben, weil ich mich nicht schäme, fan eines so tollen Vereins zu sein.
Ob nun meine Personalien an einer weiteren Stelle erscheinen, darauf kommt es nicht an. Mal ehrlich, außer beim Barkauf, gibt man doch sowieso seine Personalien preis...
Zur größten Not stell ich mich auch nackt im Block, weil Stimme hab ich auch ohne Kleidung... :rolleyes
Natürlich ist es kein Heilmittel gegen paar I***. aber es ist eine Möglichkeit, um Prophyaktisch tätig zu werden und ich bin absolut dafür
In diesem Sinne...
Es stört mich nicht, wenn ich übern Markt laufe un mich ne Kamera erfasst, es stört mich auch nicht, wenn ich in nen Laden gehe un ne Kamera mich erfasst, ich geh auch ins Stadion un es is mir egal, ob mich ne Kamera erfasst, ich geh ins Stadion, um spaß zu haben un den FCH anzufeuern.
Da is es mir recht, meinen Namen dafür anzugeben, weil ich mich nicht schäme, fan eines so tollen Vereins zu sein.
Ob nun meine Personalien an einer weiteren Stelle erscheinen, darauf kommt es nicht an. Mal ehrlich, außer beim Barkauf, gibt man doch sowieso seine Personalien preis...
Zur größten Not stell ich mich auch nackt im Block, weil Stimme hab ich auch ohne Kleidung... :rolleyes
Natürlich ist es kein Heilmittel gegen paar I***. aber es ist eine Möglichkeit, um Prophyaktisch tätig zu werden und ich bin absolut dafür
In diesem Sinne...
http://www.mvticker.de/mv/news_id13836_landfriedensbruch_rostocker_polizei_sucht_nach_gewalttaetigem_fussballfan.html
Ich stell' es mal hier rein. Vielleicht kennt ihn ja einer, der nicht im ACAB-Strom mitschwimmt ...
Ich stell' es mal hier rein. Vielleicht kennt ihn ja einer, der nicht im ACAB-Strom mitschwimmt ...
Ich kann nicht verstehen, dass die Suptras und ihr Statement hier so zerrissen werden!
Es ist immer einfach den moralischen Finger zu heben und die Suptras als Bauernopfer und Alleinschuldigen darzustellen, ist ja auch am bequemsten.
Das Statement ist logischerweise an einigen Stellen schlichtweg falsch, jedoch beinhaltet es auch eine Menge Wahrheit. So zum Beispiel stimme ich voll zu, dass die Auflösung der HTT absoluter Quatsch ist und in jeder Weise kontraproduktiv für den Verein. Wir sind somit wieder der einzige Verein, der es nicht gebacken bekommt eine HTT zu haben, was mehr als peinlich ist! Es flogen gegen Pauli die zwei Raketen und in den anderen Spielen blieb es ruhig. Große Mitschuld trägt nämlich auch der Verein, der es einfach nicht gebacken bekommt, den Gästeblock vom Heimblock zu trennen, ganz schwach von der Vereinsführung. Es funktioniert überall, selbst in Frankfurt und Dresden geht es (das zum Thema "wir haben aber auch die allerschlimmsten Fans")
Das Schließen der Tageskassen finde ich ebenso nicht akzeptabel. Es gibt viele Kurzentschlossene, die nun fehlen werden, weil fehlen müssen. Da hilft auch nicht die Beschwichtigung "man kann ja in den neutralen Bereich gehen", denn in vielen Stadien besagt die dortige Stadionordnung, dass "Zuschauer, die ihrer Kleidung nach eindeutig dem Gästeverein zuzuordnen sind, der Zutritt zum neutralen Sektor untersagt werden darf" und ich denke nicht, dass es sein muss, dass man als Kurzentschlossener nun überall inkognito auftreten muss, nur um sich seine Mannschaft anzusehen!! Das kann einfach insgesamt so nicht sein!
ps: bin selbst kein Mitglied der Suptras und habe auch nichts mit denen zu tun, aber dieses ständige Bashing nervt langsam! Zumal immer behauptet wurde die Ultras sehen sich als Besserfans und im Moment läuft es doch genau andersrum!
Es ist immer einfach den moralischen Finger zu heben und die Suptras als Bauernopfer und Alleinschuldigen darzustellen, ist ja auch am bequemsten.
Das Statement ist logischerweise an einigen Stellen schlichtweg falsch, jedoch beinhaltet es auch eine Menge Wahrheit. So zum Beispiel stimme ich voll zu, dass die Auflösung der HTT absoluter Quatsch ist und in jeder Weise kontraproduktiv für den Verein. Wir sind somit wieder der einzige Verein, der es nicht gebacken bekommt eine HTT zu haben, was mehr als peinlich ist! Es flogen gegen Pauli die zwei Raketen und in den anderen Spielen blieb es ruhig. Große Mitschuld trägt nämlich auch der Verein, der es einfach nicht gebacken bekommt, den Gästeblock vom Heimblock zu trennen, ganz schwach von der Vereinsführung. Es funktioniert überall, selbst in Frankfurt und Dresden geht es (das zum Thema "wir haben aber auch die allerschlimmsten Fans")
Das Schließen der Tageskassen finde ich ebenso nicht akzeptabel. Es gibt viele Kurzentschlossene, die nun fehlen werden, weil fehlen müssen. Da hilft auch nicht die Beschwichtigung "man kann ja in den neutralen Bereich gehen", denn in vielen Stadien besagt die dortige Stadionordnung, dass "Zuschauer, die ihrer Kleidung nach eindeutig dem Gästeverein zuzuordnen sind, der Zutritt zum neutralen Sektor untersagt werden darf" und ich denke nicht, dass es sein muss, dass man als Kurzentschlossener nun überall inkognito auftreten muss, nur um sich seine Mannschaft anzusehen!! Das kann einfach insgesamt so nicht sein!
ps: bin selbst kein Mitglied der Suptras und habe auch nichts mit denen zu tun, aber dieses ständige Bashing nervt langsam! Zumal immer behauptet wurde die Ultras sehen sich als Besserfans und im Moment läuft es doch genau andersrum!
Zitat von strikerchamp:
Ich kann nicht verstehen, dass die Suptras und ihr Statement hier so zerrissen werden!
Es ist immer einfach den moralischen Finger zu heben und die Suptras als Bauernopfer und Alleinschuldigen darzustellen, ist ja auch am bequemsten.
Das Statement ist logischerweise an einigen Stellen schlichtweg falsch, jedoch beinhaltet es auch eine Menge Wahrheit. So zum Beispiel stimme ich voll zu, dass die Auflösung der HTT absoluter Quatsch ist und in jeder Weise kontraproduktiv für den Verein. Wir sind somit wieder der einzige Verein, der es nicht gebacken bekommt eine HTT zu haben, was mehr als peinlich ist! Es flogen gegen Pauli die zwei Raketen und in den anderen Spielen blieb es ruhig. Große Mitschuld trägt nämlich auch der Verein, der es einfach nicht gebacken bekommt, den Gästeblock vom Heimblock zu trennen, ganz schwach von der Vereinsführung. Es funktioniert überall, selbst in Frankfurt und Dresden geht es (das zum Thema "wir haben aber auch die allerschlimmsten Fans")
Das Schließen der Tageskassen finde ich ebenso nicht akzeptabel. Es gibt viele Kurzentschlossene, die nun fehlen werden, weil fehlen müssen. Da hilft auch nicht die Beschwichtigung "man kann ja in den neutralen Bereich gehen", denn in vielen Stadien besagt die dortige Stadionordnung, dass "Zuschauer, die ihrer Kleidung nach eindeutig dem Gästeverein zuzuordnen sind, der Zutritt zum neutralen Sektor untersagt werden darf" und ich denke nicht, dass es sein muss, dass man als Kurzentschlossener nun überall inkognito auftreten muss, nur um sich seine Mannschaft anzusehen!! Das kann einfach insgesamt so nicht sein!
ps: bin selbst kein Mitglied der Suptras und habe auch nichts mit denen zu tun, aber dieses ständige Bashing nervt langsam! Zumal immer behauptet wurde die Ultras sehen sich als Besserfans und im Moment läuft es doch genau andersrum!
Das Problem bei dem Statement der Suptras ist einfach, dass wieder nur gegen alle Maßnahmen gewettert wird, aber jegliche Selbstreflexion vermissen lässt. Kein Wort in die Richtung "wir packen das Problem beim Schopfe". Man drückt sich einfach in die Opferrolle.
Egal welche Maßnahmen der Verein ergreift (passieren muss etwas), es wird immer leidtragende geben. Und was die angesprochene Trennung vom Gästebereich angeht... wieviel willst du noch trennen? 3 Zäune, Fangnetz... sollen da noch Wände gezogen werden, damit es nicht zieht? Sorry, dass Argument ist absoluter Quatsch. Mehr Trennung geht einfach nicht wirklich, außer so wie es aktuell vollzogen wird... Schließung der HTT.
Stimmungstechnisch das Schlimmste was passieren konnte, sicherheitstechnisch die letzte Möglichkeit, um die Straftäter (nichts anderes sind Leute, die mit Raketen auf Menschen schießen) von den Gästen zu trennen. Denn in der Fanszene kann / will man diese Chaoten ja scheinbar nicht in den Griff bekommen bzw. deckt sie lieber und lässt den Verein bluten.
Leidtragende sind am Ende aber leider alle Fans.
Ich kann nicht verstehen, dass die Suptras und ihr Statement hier so zerrissen werden!
Es ist immer einfach den moralischen Finger zu heben und die Suptras als Bauernopfer und Alleinschuldigen darzustellen, ist ja auch am bequemsten.
Das Statement ist logischerweise an einigen Stellen schlichtweg falsch, jedoch beinhaltet es auch eine Menge Wahrheit. So zum Beispiel stimme ich voll zu, dass die Auflösung der HTT absoluter Quatsch ist und in jeder Weise kontraproduktiv für den Verein. Wir sind somit wieder der einzige Verein, der es nicht gebacken bekommt eine HTT zu haben, was mehr als peinlich ist! Es flogen gegen Pauli die zwei Raketen und in den anderen Spielen blieb es ruhig. Große Mitschuld trägt nämlich auch der Verein, der es einfach nicht gebacken bekommt, den Gästeblock vom Heimblock zu trennen, ganz schwach von der Vereinsführung. Es funktioniert überall, selbst in Frankfurt und Dresden geht es (das zum Thema "wir haben aber auch die allerschlimmsten Fans")
Das Schließen der Tageskassen finde ich ebenso nicht akzeptabel. Es gibt viele Kurzentschlossene, die nun fehlen werden, weil fehlen müssen. Da hilft auch nicht die Beschwichtigung "man kann ja in den neutralen Bereich gehen", denn in vielen Stadien besagt die dortige Stadionordnung, dass "Zuschauer, die ihrer Kleidung nach eindeutig dem Gästeverein zuzuordnen sind, der Zutritt zum neutralen Sektor untersagt werden darf" und ich denke nicht, dass es sein muss, dass man als Kurzentschlossener nun überall inkognito auftreten muss, nur um sich seine Mannschaft anzusehen!! Das kann einfach insgesamt so nicht sein!
ps: bin selbst kein Mitglied der Suptras und habe auch nichts mit denen zu tun, aber dieses ständige Bashing nervt langsam! Zumal immer behauptet wurde die Ultras sehen sich als Besserfans und im Moment läuft es doch genau andersrum!
Das Problem bei dem Statement der Suptras ist einfach, dass wieder nur gegen alle Maßnahmen gewettert wird, aber jegliche Selbstreflexion vermissen lässt. Kein Wort in die Richtung "wir packen das Problem beim Schopfe". Man drückt sich einfach in die Opferrolle.
Egal welche Maßnahmen der Verein ergreift (passieren muss etwas), es wird immer leidtragende geben. Und was die angesprochene Trennung vom Gästebereich angeht... wieviel willst du noch trennen? 3 Zäune, Fangnetz... sollen da noch Wände gezogen werden, damit es nicht zieht? Sorry, dass Argument ist absoluter Quatsch. Mehr Trennung geht einfach nicht wirklich, außer so wie es aktuell vollzogen wird... Schließung der HTT.
Stimmungstechnisch das Schlimmste was passieren konnte, sicherheitstechnisch die letzte Möglichkeit, um die Straftäter (nichts anderes sind Leute, die mit Raketen auf Menschen schießen) von den Gästen zu trennen. Denn in der Fanszene kann / will man diese Chaoten ja scheinbar nicht in den Griff bekommen bzw. deckt sie lieber und lässt den Verein bluten.
Leidtragende sind am Ende aber leider alle Fans.
Ich weiß jetzt nicht genau welche Gründe ausschließlich dafür sprechen, eine HTT auf der Süd zu haben. Warum geht es denn nicht, dass die Suptras und wie sie alle heißen auf der Süd, von Ihrem hohen Ross herunterkommen und man eine einvernehmliche Lösung für die Nord sucht.
Jetzt wird wieder der eine oder andere kommen und sagen, "wir waren schon immer da" usw. usf., wenn man immer nach diesem Schema gehandelt hätte, würde es nie und in keinem Bereich vorangehen/kommen (würden dann heute noch mit Steinen und Knochen auf unserem Fleisch herumprügeln :p )
Klar ist, in dieser Saison wird sich nichts mehr daran ändern und man sollte versuchen fürs neue Spieljahr eine Lösung zu finden. Ich denke, dass eine HTT auf der Nord DEUTLICH weniger Risiko birgt, da allein die Entfernung zum Gästeblock schwer überwindbar ist.
Also: PRO HTT AUF DER NORD (es sei denn, es gibt schlagkräftige Argumente, die dies nicht zulassen :) )
MfG Maddien
Jetzt wird wieder der eine oder andere kommen und sagen, "wir waren schon immer da" usw. usf., wenn man immer nach diesem Schema gehandelt hätte, würde es nie und in keinem Bereich vorangehen/kommen (würden dann heute noch mit Steinen und Knochen auf unserem Fleisch herumprügeln :p )
Klar ist, in dieser Saison wird sich nichts mehr daran ändern und man sollte versuchen fürs neue Spieljahr eine Lösung zu finden. Ich denke, dass eine HTT auf der Nord DEUTLICH weniger Risiko birgt, da allein die Entfernung zum Gästeblock schwer überwindbar ist.
Also: PRO HTT AUF DER NORD (es sei denn, es gibt schlagkräftige Argumente, die dies nicht zulassen :) )
MfG Maddien
Zitat von Block27:
Mhmmm, jetzt weicht der Verein doch wieder zurück - reicht den Fans und auch den "anderen" die Hand.
Weiß nicht was ich davon halten soll.
Ich selbst hätte nix gegen Personalisierte Karten, da ich nichts zu befürchten hätte.
Die SV´ler oder ehemalige davon sehen dies wohl anders.
Problem ist natürlich, das es auch umgesetzt werden muss, also irgendwer müsste die zugeordneten Karten auch mal kontrollieren. Was ich noch nie erlebt hab in solch Fällen.
Nie hat irgendwer mal nach meinem Ausweiß oder ähnlichem gefragt.
Das Problem ist, dass alle Fans stark eingeschränkt wurden bei der Regelung.
Ein spontanes fahren zum Auswärtsspiel war fast nicht mehr möglich. "Wir" haben nunmal deutschlandweit Fans die nur das eine oder andere Auswärtsspiel besuchen. Dies betrifft nicht nur eine Handvoll Fans.
@strikerchamp
PalnaToki hat dir ja schon aufgezeigt wo sich deine Argumentation beisst.
Du hast meinen Post wohl missverstanden. Es ging mir nicht um die Verfehlungen an sich, sondern um die Anzahl. In Rostock versucht man erfolgreich in puncto Qualität, sowie auch Quantität neue Maßstäbe zu setzen. Schon deshalb zählen deine Aufzählungen nicht.
Hansa ist der einzige Verein der es nicht gebacken bekommt eine HTT zu haben sagst du. Was hatten wir denn 1,5 Saisons lang? Wieviele Verfehlungen seitens der Fanszene gab es in dieser Zeit?
Nein strikerchamp, nicht Hansa bekommt es nicht gebacken sondern die Fanszene bekommt es nicht gebacken! Sie hatten die Chance. Es gab während der Zeit genug Gespräche und wenn man schon mit Messer und Gabel essen kann ohne sich das Gesicht zu zerkratzen, konnte man auch sehen wie sich unsere Szene alles selbst kaputt macht!
Mhmmm, jetzt weicht der Verein doch wieder zurück - reicht den Fans und auch den "anderen" die Hand.
Weiß nicht was ich davon halten soll.
Ich selbst hätte nix gegen Personalisierte Karten, da ich nichts zu befürchten hätte.
Die SV´ler oder ehemalige davon sehen dies wohl anders.
Problem ist natürlich, das es auch umgesetzt werden muss, also irgendwer müsste die zugeordneten Karten auch mal kontrollieren. Was ich noch nie erlebt hab in solch Fällen.
Nie hat irgendwer mal nach meinem Ausweiß oder ähnlichem gefragt.
Das Problem ist, dass alle Fans stark eingeschränkt wurden bei der Regelung.
Ein spontanes fahren zum Auswärtsspiel war fast nicht mehr möglich. "Wir" haben nunmal deutschlandweit Fans die nur das eine oder andere Auswärtsspiel besuchen. Dies betrifft nicht nur eine Handvoll Fans.
@strikerchamp
PalnaToki hat dir ja schon aufgezeigt wo sich deine Argumentation beisst.
Du hast meinen Post wohl missverstanden. Es ging mir nicht um die Verfehlungen an sich, sondern um die Anzahl. In Rostock versucht man erfolgreich in puncto Qualität, sowie auch Quantität neue Maßstäbe zu setzen. Schon deshalb zählen deine Aufzählungen nicht.
Hansa ist der einzige Verein der es nicht gebacken bekommt eine HTT zu haben sagst du. Was hatten wir denn 1,5 Saisons lang? Wieviele Verfehlungen seitens der Fanszene gab es in dieser Zeit?
Nein strikerchamp, nicht Hansa bekommt es nicht gebacken sondern die Fanszene bekommt es nicht gebacken! Sie hatten die Chance. Es gab während der Zeit genug Gespräche und wenn man schon mit Messer und Gabel essen kann ohne sich das Gesicht zu zerkratzen, konnte man auch sehen wie sich unsere Szene alles selbst kaputt macht!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von lusor am 30.01.2012 um 07:22 Uhr bearbeitet
Zitat von strikerchamp:
Da du schreiben kannst, dachte ich auch dass du lesen kannst, denn ich habe (wie du ja schon richtig zitierst, gesagt, dass ich das Fehlverhalten NICHT entschuldige.
Zum Thema "emotionalisiert": war es denn nicht so, dass viele Zuschauer diesen Szenen auch Applaus gespendet haben? War das auch geplant?
Hansa völlig zu entlasten ist Quatsch, denn Gästeblock und Fanblock auf einer Tribüne muss im Laufe einer Saison schief gehen, nicht nur in HRO und deswegen gibt es diese Konstellation ja auch nicht im Profifußball, außer bei uns...das könnte ja ein Zeichen sein.
Dir fehlt in deiner Denke zu dem Thema die nötige Reflexion. Mich kotzt es genauso wie dich an, dass meine Heimat-Tribüne Süd dicht ist, aber wenn wir mal ehrlich sind, dann war doch dieser Schritt nötig, um zu verhindern, dass noch mal solche Szenen entstehen wie beim Spiel gegen den Hamburger Stadtteil-Club.
Forever sieht es schon richtig, wenn er schreibt, dass allein der Tribünen-Standort die Grundproblematik nicht lösen wird. Hier sollte man aber bedenken, dass die Schmerzgrenze in vielen Fanszenen in Deutschland in den letzten Jahren gewaltig gesunken ist (Frankfurt, Nürnberg usw.) und nur durch die sicherheitsgemäßen Tribünen-Standorte solch krasse Szenen nicht oder seltener zu sehen sind. Traf man außerhalb des Stadions aufeinander, ging es dort ähnlich "krawallig" zu. Die Lauterer z.B. hatten erst in Berlin gegen den BFC Dynamo Probleme bekommen und sich dann auf der Heimfahrt noch mit den Mainzern angelegt. Diese Dinge hätten unter ungünstigen Bedingungen auch im Stadion stattfinden können. Die Gewaltbereitschaft kann der Verein nur durch Isolierung bekannter Gewalttäter lösen und durch Trennung der Heim-Fans und Gäste-Fans auf den Tribünen - die Ursache effektiv an der Wurzel zu packen kann und muss der Staat alleine tun. Da hat der Verein erfahrungsgemäß wenig Handhabe.
Nun schiebst du diese merkwürdige Tribünen-Situation dem Verein in die Schuhe: Warum aber pochten und pochen Gruppen wie die Suptras und Umfeld auf eine HTT Süd und wollen partout nicht auf die Nord? Wär es dann ok gewesen, wenn der Verein gesagt hätte "Gut dann gibt es gar keine HTT!"?
Eine Verlegung des Gästeblocks ist logistisch nicht möglich, denn wie sollen dann die Gästefans zum Stadion kommen? Über die Trotzenburger, wo hunderte und tausende von Hanseaten zum Stadion gehen? Sie kann nicht einfach mal gesperrt werden.
Es bleiben 2 Alternativen: Eine HTT Nord, was zur Verprellung alteingesessener Nordler auf der Sitztribüne führen könnte oder gar keine HTT. Ich favorisiere zwar die Idee der HTT Nord, aber dann hätte der Verein dies auch schon zu Beginn der Drittliga-Saison als quasi Neuanfang machen können. Jetzt kommt es mehr so rüber, dass die Nordler für Taten von hirnrissigen Event-Jappern auffer Süd bezahlen müssen.
Die Frage ist, was besser wäre? Eine Lösung ohne HTT wäre zu einfach, eine HTT Süd könnte der Ruin des Vereins sein.
Edith sagt: Ohne nochmal weit aus zu holen, muss ich hinzufügen, dass der Ehrenkodex zwischen Fanszene und Verein mit den Ereignissen im Spiel gegen den sogenannten Kult-Club mit Füßen getreten wurde - dies hat das angespannte Vertrauens-Verhältnis mittelfristig zerstört.
Da du schreiben kannst, dachte ich auch dass du lesen kannst, denn ich habe (wie du ja schon richtig zitierst, gesagt, dass ich das Fehlverhalten NICHT entschuldige.
Zum Thema "emotionalisiert": war es denn nicht so, dass viele Zuschauer diesen Szenen auch Applaus gespendet haben? War das auch geplant?
Hansa völlig zu entlasten ist Quatsch, denn Gästeblock und Fanblock auf einer Tribüne muss im Laufe einer Saison schief gehen, nicht nur in HRO und deswegen gibt es diese Konstellation ja auch nicht im Profifußball, außer bei uns...das könnte ja ein Zeichen sein.
Dir fehlt in deiner Denke zu dem Thema die nötige Reflexion. Mich kotzt es genauso wie dich an, dass meine Heimat-Tribüne Süd dicht ist, aber wenn wir mal ehrlich sind, dann war doch dieser Schritt nötig, um zu verhindern, dass noch mal solche Szenen entstehen wie beim Spiel gegen den Hamburger Stadtteil-Club.
Forever sieht es schon richtig, wenn er schreibt, dass allein der Tribünen-Standort die Grundproblematik nicht lösen wird. Hier sollte man aber bedenken, dass die Schmerzgrenze in vielen Fanszenen in Deutschland in den letzten Jahren gewaltig gesunken ist (Frankfurt, Nürnberg usw.) und nur durch die sicherheitsgemäßen Tribünen-Standorte solch krasse Szenen nicht oder seltener zu sehen sind. Traf man außerhalb des Stadions aufeinander, ging es dort ähnlich "krawallig" zu. Die Lauterer z.B. hatten erst in Berlin gegen den BFC Dynamo Probleme bekommen und sich dann auf der Heimfahrt noch mit den Mainzern angelegt. Diese Dinge hätten unter ungünstigen Bedingungen auch im Stadion stattfinden können. Die Gewaltbereitschaft kann der Verein nur durch Isolierung bekannter Gewalttäter lösen und durch Trennung der Heim-Fans und Gäste-Fans auf den Tribünen - die Ursache effektiv an der Wurzel zu packen kann und muss der Staat alleine tun. Da hat der Verein erfahrungsgemäß wenig Handhabe.
Nun schiebst du diese merkwürdige Tribünen-Situation dem Verein in die Schuhe: Warum aber pochten und pochen Gruppen wie die Suptras und Umfeld auf eine HTT Süd und wollen partout nicht auf die Nord? Wär es dann ok gewesen, wenn der Verein gesagt hätte "Gut dann gibt es gar keine HTT!"?
Eine Verlegung des Gästeblocks ist logistisch nicht möglich, denn wie sollen dann die Gästefans zum Stadion kommen? Über die Trotzenburger, wo hunderte und tausende von Hanseaten zum Stadion gehen? Sie kann nicht einfach mal gesperrt werden.
Es bleiben 2 Alternativen: Eine HTT Nord, was zur Verprellung alteingesessener Nordler auf der Sitztribüne führen könnte oder gar keine HTT. Ich favorisiere zwar die Idee der HTT Nord, aber dann hätte der Verein dies auch schon zu Beginn der Drittliga-Saison als quasi Neuanfang machen können. Jetzt kommt es mehr so rüber, dass die Nordler für Taten von hirnrissigen Event-Jappern auffer Süd bezahlen müssen.
Die Frage ist, was besser wäre? Eine Lösung ohne HTT wäre zu einfach, eine HTT Süd könnte der Ruin des Vereins sein.
Edith sagt: Ohne nochmal weit aus zu holen, muss ich hinzufügen, dass der Ehrenkodex zwischen Fanszene und Verein mit den Ereignissen im Spiel gegen den sogenannten Kult-Club mit Füßen getreten wurde - dies hat das angespannte Vertrauens-Verhältnis mittelfristig zerstört.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Eisi_pro_HRO am 30.01.2012 um 15:03 Uhr bearbeitet
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