Die Kurve
12.04.2010 - 13:32 Uhr
Man sollte wirklich mal aufpassen denn hier werden wirklich einige Sachverhalte völlig durcheinander gewürfelt.
Auf jeden Fall Daumen hoch für die gute und friedliche Stimmung! Klar gibts einen Haufen Megaspacken, die Sturzbetrunken antreten und den ersten Polizisten dumm anmachen um danach wieder auf ihre Rechte zu pochen. Aber die gibts halt überall... Am geilsten war das Hüpfen durchs halbe "Stadion" :-)
Zitat von FCHinHH:
siehe Beitrag von hollermann: Beim Stadtteilklub wär´s cool, kultig, verrückt gewesen..
Wir sind aber nicht so ein hässlicher Stadtteilklub sondern HANSA ROSTOCK!!! Also ergibt sich doch schon selbst, was dort cool ist, kann bei uns nur verhasst sein ... ;)
siehe Beitrag von hollermann: Beim Stadtteilklub wär´s cool, kultig, verrückt gewesen..
Wir sind aber nicht so ein hässlicher Stadtteilklub sondern HANSA ROSTOCK!!! Also ergibt sich doch schon selbst, was dort cool ist, kann bei uns nur verhasst sein ... ;)
Zitat von Forever_Hansa:
Auf jeden Fall Daumen hoch für die gute und friedliche Stimmung! Klar gibts einen Haufen Megaspacken, die Sturzbetrunken antreten und den ersten Polizisten dumm anmachen um danach wieder auf ihre Rechte zu pochen. Aber die gibts halt überall... Am geilsten war das Hüpfen durchs halbe "Stadion" :-)
Das war echt megageil! Stand hinterher 20 Meter weiter links- am Bierwagen! Das war unheimlich praktisch :D
Auf jeden Fall Daumen hoch für die gute und friedliche Stimmung! Klar gibts einen Haufen Megaspacken, die Sturzbetrunken antreten und den ersten Polizisten dumm anmachen um danach wieder auf ihre Rechte zu pochen. Aber die gibts halt überall... Am geilsten war das Hüpfen durchs halbe "Stadion" :-)
Das war echt megageil! Stand hinterher 20 Meter weiter links- am Bierwagen! Das war unheimlich praktisch :D
Zitat von HROyal:
Man sollte wirklich mal aufpassen denn hier werden wirklich einige Sachverhalte völlig durcheinander gewürfelt.
Was meinst du damit genau?!
Man sollte wirklich mal aufpassen denn hier werden wirklich einige Sachverhalte völlig durcheinander gewürfelt.
Was meinst du damit genau?!
Knapp 2500 Hansafans bei einem Spiel gegen die Zweitvertretung aus Bremen.
Respekt.
Respekt.
Zitat von HROyal:
Knapp 2500 Hansafans bei einem Spiel gegen die Zweitvertretung aus Bremen.
Respekt.
Kurze Reisezeit, Samstag Nachmittag, schönes Wetter und halt Hansa.
Weniger hätte mich gewundert.
Knapp 2500 Hansafans bei einem Spiel gegen die Zweitvertretung aus Bremen.
Respekt.
Kurze Reisezeit, Samstag Nachmittag, schönes Wetter und halt Hansa.
Weniger hätte mich gewundert.
@Zacher.
Saubere Arbeit.
Wollen wir daraus einen Kettenbrief machen und per Mail verschicken?
Saubere Arbeit.
Wollen wir daraus einen Kettenbrief machen und per Mail verschicken?
Zitat von zacher:
Also, ich probier es mal:
Berlin, 22. 08. 2010
Sehr geehrte NDR-Sportredaktion,
leider musste ich in der Vergangenheit schon oft eine Ungleichbehandlung der verschiedenen Nord-Clubs zu Ungunsten meines Vereins, des FC Hansa Rostock, festellen. Dabei möchte ich aber auf vergangene Spielzeiten gar nicht mehr eingehen.
Doch was ich da am Samstag (21.08. 2010) in ihrer Sportsendung hören und sehen musste, hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich muss dabei vorweg betonen, dass ich weder ein gewalttätiger Fußballfan bin, noch zu einer extremistischen Partei tendiere. Im Gegenteil, im Rahmen meiner Möglichkeiten engagiere ich mich zusammen mit anderen Hansa-Fans, um die hässlichen Begleiterscheinungen aus unserem schönen Sport zu drängen. Doch die Art und Weise, wie sie den FC Hansa Rostock in ihrer Sportsendung am 21. 08. 2010 dargestellt haben, ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden friedlichen Hansa-Fans. Was war geschehen?
In der Nacht vom 20. zum 21. 08. 2010 gab es in der Bremer Neustadt eine – vermutlich abgesprochene - Auseinandersetzung zwischen ca. 25 Hooligans aus Rostock und Bremen. Wie aus dem Polizeibericht hervorgeht, hatte diese Auseinandersetzung nichts mit den normalen 2000 (!) Hansa-Fans zu tun, die sich am Spieltag Richtung Stadion bewegten. Die Fananreise verlief nach Polizeiangaben problemlos. Der Polizeibericht liegt bei und war vor Ablauf ihrer Sendung einsehbar.
In ihrer Sendung allerdings unternehmen sie eine unzulässige Vermischung dieses Hooligan-Matches mit einer nächtlichen Sprüh-Aktion auf dem Rasen des Spielfeldes sowie dem eventuell zu erwartenden Fanverhalten im Stadion (Nach dem Motto: Ob denn alles friedlich bleibt?) Unnötigerweise streuen sie noch ein Halbzeitinterview mit der Polizei ein – wozu? Das Frage-Antwort-Spiel suggerierte dem Zuschauer, dass es jetzt im Stadion nur deshalb ruhig geblieben ist, weil die Rostocker Mannschaft führte. Aber sonst hätte wohl permanent die Gefahr von Ausschreitungen bestanden.
Die von ihnen durchgeführte Anmoderation und Präsentation des Spiels stellt eine Diffamierung des FC Hansa Rostock und seiner Anhänger da. Welche Motivation steckt dahinter? Sollte es nur ein fachlicher Fehler gewesen sein, erwarte ich von ihnen eine Richtigstellung zu den Ereignissen in Bremen.
Darüber hinaus kann man sich nur wünschen, dass zukünftig alle Nordvereine im NDR gleichberechtigt behandelt werden. Dabei können und sollen sie natürlich auch kritisch über den FC Hansa Rostock berichten. So manche Information von ihnen ist auch für den friedlichen und kritischen Hansa-Fan sehr nützlich. Doch sollte die Kritik in einer vernünftigen Relation zum Gesamtgeschehen stehen und alle Aspekte beleuchten.
In Bezug auf Hansa ist auch in dieser Saison zu beobachten, dass sie sich gern auf das Thema „Hansa und Gewalt“ stürzen. Positive Dinge beim FC Hansa lässt der NDR gern unter den Tisch fallen. Warum gab es bei ihnen keinen Bericht zum Rausschmiss von NPD-Pastörs aus dem Hansa-Fanblock? Warum hatte der NDR noch nichts über die vereinbarte gemeinsame Teilnahme des FC Hansa mit dem FC St. Pauli an der Aktion „Laut gegen rechts“ berichtet? Warum betonen sie in ihrem Spielbericht (Werder II – Hansa) nicht, dass sich am Morgen Hansa- und St. Pauli-Gruppen am Hamburger Bahnhof begegneten und alles friedlich blieb? Warum erwähnen sie nicht, dass Hansa trotz eines Totalabsturzes von Liga 1 in Liga 3 wachsende Mitgliederzahlen vorzuweisen hat? Warum ist es ihnen egal, dass der FC Hansa auf seiner Hintertor-Fantribühne ohne Fangnetze auskommt, wo doch in fast jedem anderen Fußballstadion die Gästespieler durch ein solches Netz vor Wurfgeschossen geschützt werden müssen? Sind dies alles Dinge, die ihrem Klischee vom FC Hansa nicht gerecht werden? Ein Moderator im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, der auch von den Gebühren der Hunderttausenden Hansa-Fans und der ca. 2 Mio. Hansa-Sympathisanten bezahlt wird, sollte sich der Objektivität verpflichtet fühlen. Diese Objektivität fehlt leider in vielen Beiträgen über den FC Hansa.
Unterstützt wird diese Warnehmung dadurch, dass bei anderen Nord-Vereinen gern mal über Verfehlungen hinweggesehen wird. Nun kann man Randereignisse auch solche sein lassen. Aber sie dürfen dann nicht in Bezug auf den FC Hansa zu einer großen Nummer aufgebauscht werden. Aktuell fällt mir da die Pyro-Aktion des HSV im Pokalspiel in Torgelow ein. Große Rauchwolken waren da zu sehen. Diese Aktion blieb im NDR-Bericht unkommentiert. Vielleicht auch gut so, wenn man diese Pyromanen nicht noch zusätzlich in den Mittelpunkt rücken möchte. Aber ich bin mir sicher, dass die gleichen Bilder beim FC Hansa mit einem Verweis des Kommentators auf die wieder mal unverbesserlichen Chaoten aus Rostock versehen worden wäre.
Abschließend möchte nochmals betonen, dass ich jede Form von Gewalt und Diskriminierung, insbesondere bei meinem eigenen Fußballverein, ablehne. Ich möchte diese Dinge in Bezug auf den FC Hansa Rostock wie auch in Bezug auf andere Vereine auch nicht verharmlosen.
Ich wünsche mir, dass sie diesen Brief so auffassen, wie er gemeint ist. Er soll ein kritischer Beitrag zu ihrer Berichterstattung über den FC Hansa Rostock sein, mit dem Ziel, dass durch eine faire Berichterstattung der FC Hansa in seinem wahren Licht erscheint. Nur so bleibt die übergroße Mehrheit der friedlichen Hansa-Fans motiviert, sich gegen jene stark zu machen, die unseren Sport missbrauchen. Ich hoffe, dass sie das auch wollen.
Mit freundlichen Grüßen
sehr, sehr gut geschrieben! dem ist nichts mehr hinzuzufügen! :)
wo soll ich unterschreiben! :)
Also, ich probier es mal:
Berlin, 22. 08. 2010
Sehr geehrte NDR-Sportredaktion,
leider musste ich in der Vergangenheit schon oft eine Ungleichbehandlung der verschiedenen Nord-Clubs zu Ungunsten meines Vereins, des FC Hansa Rostock, festellen. Dabei möchte ich aber auf vergangene Spielzeiten gar nicht mehr eingehen.
Doch was ich da am Samstag (21.08. 2010) in ihrer Sportsendung hören und sehen musste, hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich muss dabei vorweg betonen, dass ich weder ein gewalttätiger Fußballfan bin, noch zu einer extremistischen Partei tendiere. Im Gegenteil, im Rahmen meiner Möglichkeiten engagiere ich mich zusammen mit anderen Hansa-Fans, um die hässlichen Begleiterscheinungen aus unserem schönen Sport zu drängen. Doch die Art und Weise, wie sie den FC Hansa Rostock in ihrer Sportsendung am 21. 08. 2010 dargestellt haben, ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden friedlichen Hansa-Fans. Was war geschehen?
In der Nacht vom 20. zum 21. 08. 2010 gab es in der Bremer Neustadt eine – vermutlich abgesprochene - Auseinandersetzung zwischen ca. 25 Hooligans aus Rostock und Bremen. Wie aus dem Polizeibericht hervorgeht, hatte diese Auseinandersetzung nichts mit den normalen 2000 (!) Hansa-Fans zu tun, die sich am Spieltag Richtung Stadion bewegten. Die Fananreise verlief nach Polizeiangaben problemlos. Der Polizeibericht liegt bei und war vor Ablauf ihrer Sendung einsehbar.
In ihrer Sendung allerdings unternehmen sie eine unzulässige Vermischung dieses Hooligan-Matches mit einer nächtlichen Sprüh-Aktion auf dem Rasen des Spielfeldes sowie dem eventuell zu erwartenden Fanverhalten im Stadion (Nach dem Motto: Ob denn alles friedlich bleibt?) Unnötigerweise streuen sie noch ein Halbzeitinterview mit der Polizei ein – wozu? Das Frage-Antwort-Spiel suggerierte dem Zuschauer, dass es jetzt im Stadion nur deshalb ruhig geblieben ist, weil die Rostocker Mannschaft führte. Aber sonst hätte wohl permanent die Gefahr von Ausschreitungen bestanden.
Die von ihnen durchgeführte Anmoderation und Präsentation des Spiels stellt eine Diffamierung des FC Hansa Rostock und seiner Anhänger da. Welche Motivation steckt dahinter? Sollte es nur ein fachlicher Fehler gewesen sein, erwarte ich von ihnen eine Richtigstellung zu den Ereignissen in Bremen.
Darüber hinaus kann man sich nur wünschen, dass zukünftig alle Nordvereine im NDR gleichberechtigt behandelt werden. Dabei können und sollen sie natürlich auch kritisch über den FC Hansa Rostock berichten. So manche Information von ihnen ist auch für den friedlichen und kritischen Hansa-Fan sehr nützlich. Doch sollte die Kritik in einer vernünftigen Relation zum Gesamtgeschehen stehen und alle Aspekte beleuchten.
In Bezug auf Hansa ist auch in dieser Saison zu beobachten, dass sie sich gern auf das Thema „Hansa und Gewalt“ stürzen. Positive Dinge beim FC Hansa lässt der NDR gern unter den Tisch fallen. Warum gab es bei ihnen keinen Bericht zum Rausschmiss von NPD-Pastörs aus dem Hansa-Fanblock? Warum hatte der NDR noch nichts über die vereinbarte gemeinsame Teilnahme des FC Hansa mit dem FC St. Pauli an der Aktion „Laut gegen rechts“ berichtet? Warum betonen sie in ihrem Spielbericht (Werder II – Hansa) nicht, dass sich am Morgen Hansa- und St. Pauli-Gruppen am Hamburger Bahnhof begegneten und alles friedlich blieb? Warum erwähnen sie nicht, dass Hansa trotz eines Totalabsturzes von Liga 1 in Liga 3 wachsende Mitgliederzahlen vorzuweisen hat? Warum ist es ihnen egal, dass der FC Hansa auf seiner Hintertor-Fantribühne ohne Fangnetze auskommt, wo doch in fast jedem anderen Fußballstadion die Gästespieler durch ein solches Netz vor Wurfgeschossen geschützt werden müssen? Sind dies alles Dinge, die ihrem Klischee vom FC Hansa nicht gerecht werden? Ein Moderator im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, der auch von den Gebühren der Hunderttausenden Hansa-Fans und der ca. 2 Mio. Hansa-Sympathisanten bezahlt wird, sollte sich der Objektivität verpflichtet fühlen. Diese Objektivität fehlt leider in vielen Beiträgen über den FC Hansa.
Unterstützt wird diese Warnehmung dadurch, dass bei anderen Nord-Vereinen gern mal über Verfehlungen hinweggesehen wird. Nun kann man Randereignisse auch solche sein lassen. Aber sie dürfen dann nicht in Bezug auf den FC Hansa zu einer großen Nummer aufgebauscht werden. Aktuell fällt mir da die Pyro-Aktion des HSV im Pokalspiel in Torgelow ein. Große Rauchwolken waren da zu sehen. Diese Aktion blieb im NDR-Bericht unkommentiert. Vielleicht auch gut so, wenn man diese Pyromanen nicht noch zusätzlich in den Mittelpunkt rücken möchte. Aber ich bin mir sicher, dass die gleichen Bilder beim FC Hansa mit einem Verweis des Kommentators auf die wieder mal unverbesserlichen Chaoten aus Rostock versehen worden wäre.
Abschließend möchte nochmals betonen, dass ich jede Form von Gewalt und Diskriminierung, insbesondere bei meinem eigenen Fußballverein, ablehne. Ich möchte diese Dinge in Bezug auf den FC Hansa Rostock wie auch in Bezug auf andere Vereine auch nicht verharmlosen.
Ich wünsche mir, dass sie diesen Brief so auffassen, wie er gemeint ist. Er soll ein kritischer Beitrag zu ihrer Berichterstattung über den FC Hansa Rostock sein, mit dem Ziel, dass durch eine faire Berichterstattung der FC Hansa in seinem wahren Licht erscheint. Nur so bleibt die übergroße Mehrheit der friedlichen Hansa-Fans motiviert, sich gegen jene stark zu machen, die unseren Sport missbrauchen. Ich hoffe, dass sie das auch wollen.
Mit freundlichen Grüßen
sehr, sehr gut geschrieben! dem ist nichts mehr hinzuzufügen! :)
wo soll ich unterschreiben! :)
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