DFB-Pokal
16.08.2024 - 18:16 Uhr
Zitat von bax1860
Ich will nicht arrogant klingen oder mich jetzt als Ober-Guru des Fußballs hinstellen, aber ich habe noch keinen Kommentator erlebt der mir fachlich irgendwas neues erzählt hätte... Von einem Kommentator erwarte ich persönlich dass er das Spiel so kommentiert dass ich Lust habe es zu schauen, der muss einen mitreißen. Wenn ich den Finaleinzug von Bielefeld sehe und das Tor zum 2:1 so kommentiert wird wie wenn ich eine Pizza bestelle, dann ist das doch sehr fad. Mir fallen jetzt leider die Namen der Kommentatoren nicht ein, aber Magenta hat da ein, zwei gute Leute die das beim Eishockey echt stark kommentieren, rein von der emotionalen Ebene her.
Für fachliche Expertise sollte es einen Gegenpart zum Kommentator geben. Einen Experten mit praktischem Wissen, der das Geschäft kennt, der selbst auf Profiniveau gespielt hat. Auch hier wieder der Vergleich zum Eishockey bei Magenta, die z. B. einen Rick Goldmann dabei haben, der sowohl Expertenwissen, als auch Emotion mitbringt.
Aber ja, da hat wohl jeder seine Vorlieben und das ist auch gut so, sonst gäbs ja nix zu diskutieren
Zitat von jurgenkorus
Da scheiden sich die Geister. Was Du beschreibst, brauche ich nicht. Ich sehe ja selbst was passiert, das muss mir keiner erklären oder beschreiben. Ich muss auch nicht wissen, was welcher Spieler frühstückt, aber Statistiken und sachliche Hintergründe finde ich gut.
Aber Sachlichkeit hat den Vorteil, dass ein Reporter nicht als parteiisch betrachtet wird
Zitat von vanenburg
Uraltes Dilemma.
Mindestens seit Bern 54.
Zimmermann hat ja damals eine Rüge für seinen Kommentar bekommen weil er nicht sachlich war sondern emotional war.
Und ich zähle mich auch zu der Fraktion sachliche-fachliche neutrale Kommentierung.
Bitte keine Information aus dem Privatleben der Spieler, bitte keine Informationen über Vertragsverhandlungen, bitte keine Emotionen. Sondern rein sachliche Beschreibung von dem Geschehen auf dem Platz.
Ich wechsle ja bei den Öffentlich-Rechtlichen oftmals auf die Tonspur für Sehbehinderte, das kommt meinem Bedürfnis schon nahe.
Zitat von bax1860
Was mich bei dem Spiel allerdings massiv gestört hat war die komplett emotions- und leidenschaftslose Kommentatorin (ARD). Das ein Drittligist in ein Pokalfinale einzieht kommt jetzt nicht oft vor und irgendwie kam emotional so gar nix rüber. Gings da nur mir so?
Was mich bei dem Spiel allerdings massiv gestört hat war die komplett emotions- und leidenschaftslose Kommentatorin (ARD). Das ein Drittligist in ein Pokalfinale einzieht kommt jetzt nicht oft vor und irgendwie kam emotional so gar nix rüber. Gings da nur mir so?

Uraltes Dilemma.
Mindestens seit Bern 54.
Zimmermann hat ja damals eine Rüge für seinen Kommentar bekommen weil er nicht sachlich war sondern emotional war.
Und ich zähle mich auch zu der Fraktion sachliche-fachliche neutrale Kommentierung.
Bitte keine Information aus dem Privatleben der Spieler, bitte keine Informationen über Vertragsverhandlungen, bitte keine Emotionen. Sondern rein sachliche Beschreibung von dem Geschehen auf dem Platz.
Ich wechsle ja bei den Öffentlich-Rechtlichen oftmals auf die Tonspur für Sehbehinderte, das kommt meinem Bedürfnis schon nahe.
Da scheiden sich die Geister. Was Du beschreibst, brauche ich nicht. Ich sehe ja selbst was passiert, das muss mir keiner erklären oder beschreiben. Ich muss auch nicht wissen, was welcher Spieler frühstückt, aber Statistiken und sachliche Hintergründe finde ich gut.
Aber Sachlichkeit hat den Vorteil, dass ein Reporter nicht als parteiisch betrachtet wird
Ich will nicht arrogant klingen oder mich jetzt als Ober-Guru des Fußballs hinstellen, aber ich habe noch keinen Kommentator erlebt der mir fachlich irgendwas neues erzählt hätte... Von einem Kommentator erwarte ich persönlich dass er das Spiel so kommentiert dass ich Lust habe es zu schauen, der muss einen mitreißen. Wenn ich den Finaleinzug von Bielefeld sehe und das Tor zum 2:1 so kommentiert wird wie wenn ich eine Pizza bestelle, dann ist das doch sehr fad. Mir fallen jetzt leider die Namen der Kommentatoren nicht ein, aber Magenta hat da ein, zwei gute Leute die das beim Eishockey echt stark kommentieren, rein von der emotionalen Ebene her.
Für fachliche Expertise sollte es einen Gegenpart zum Kommentator geben. Einen Experten mit praktischem Wissen, der das Geschäft kennt, der selbst auf Profiniveau gespielt hat. Auch hier wieder der Vergleich zum Eishockey bei Magenta, die z. B. einen Rick Goldmann dabei haben, der sowohl Expertenwissen, als auch Emotion mitbringt.
Aber ja, da hat wohl jeder seine Vorlieben und das ist auch gut so, sonst gäbs ja nix zu diskutieren

Ist schon auch spannend, wie unterschiedlich da die Vorlieben sind.
Ich kann mich jetzt zwar nichtmehr ganz genau daran erinnern, wie speziell das Tor zum 2:1 für Bielefeld kommentiert wurde, aber ich habe während des Spiels keinen einzigen Moment gehabt in dem ich mir dachte, dass mir da jetzt zu wenig Emotionen seitens der Kommentatorin drin sind.
Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich das nicht brauche und im Gegenteil es sogar oft eher als aufgesetzt und überzogen ansehe, wenn ein Spiel "zu" emotional kommentiert wird.
Wenn ich nen emotionalen Kommentar zum Spiel haben will, kann ich mir ein Fanradio eines der spielenden Vereine anhören. Im Fernsehen brauche ich persönlich das nicht und favorisiere es, wenn eher sachlich und fachlich kommentiert wird.
Aber wie gesagt, da hat vermutlich jeder so ein Empfinden und seine Vorlieben, was ja auch gut so ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von beneg60 am 03.04.2025 um 16:28 Uhr bearbeitet Zitat von beneg60
Ist schon auch spannend, wie unterschiedlich da die Vorlieben sind.
Ich kann mich jetzt zwar nichtmehr ganz genau daran erinnern, wie speziell das Tor zum 2:1 für Bielefeld kommentiert wurde, aber ich habe während des Spiels keinen einzigen Moment gehabt in dem ich mir dachte, dass mir da jetzt zu wenig Emotionen seitens der Kommentatorin drin sind.
Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich das nicht brauche und im Gegenteil es sogar oft eher als aufgesetzt und überzogen ansehe, wenn ein Spiel "zu" emotional kommentiert wird.
Wenn ich nen emotionalen Kommentar zum Spiel haben will, kann ich mir ein Fanradio eines der spielenden Vereine anhören. Im Fernsehen brauche ich persönlich das nicht und favorisiere es, wenn eher sachlich und fachlich kommentiert wird.
Aber wie gesagt, da hat vermutlich jeder so ein Empfinden und seine Vorlieben, was ja auch gut so ist.
Zitat von bax1860
Ich will nicht arrogant klingen oder mich jetzt als Ober-Guru des Fußballs hinstellen, aber ich habe noch keinen Kommentator erlebt der mir fachlich irgendwas neues erzählt hätte... Von einem Kommentator erwarte ich persönlich dass er das Spiel so kommentiert dass ich Lust habe es zu schauen, der muss einen mitreißen. Wenn ich den Finaleinzug von Bielefeld sehe und das Tor zum 2:1 so kommentiert wird wie wenn ich eine Pizza bestelle, dann ist das doch sehr fad. Mir fallen jetzt leider die Namen der Kommentatoren nicht ein, aber Magenta hat da ein, zwei gute Leute die das beim Eishockey echt stark kommentieren, rein von der emotionalen Ebene her.
Für fachliche Expertise sollte es einen Gegenpart zum Kommentator geben. Einen Experten mit praktischem Wissen, der das Geschäft kennt, der selbst auf Profiniveau gespielt hat. Auch hier wieder der Vergleich zum Eishockey bei Magenta, die z. B. einen Rick Goldmann dabei haben, der sowohl Expertenwissen, als auch Emotion mitbringt.
Aber ja, da hat wohl jeder seine Vorlieben und das ist auch gut so, sonst gäbs ja nix zu diskutieren
Zitat von jurgenkorus
Da scheiden sich die Geister. Was Du beschreibst, brauche ich nicht. Ich sehe ja selbst was passiert, das muss mir keiner erklären oder beschreiben. Ich muss auch nicht wissen, was welcher Spieler frühstückt, aber Statistiken und sachliche Hintergründe finde ich gut.
Aber Sachlichkeit hat den Vorteil, dass ein Reporter nicht als parteiisch betrachtet wird
Zitat von vanenburg
Uraltes Dilemma.
Mindestens seit Bern 54.
Zimmermann hat ja damals eine Rüge für seinen Kommentar bekommen weil er nicht sachlich war sondern emotional war.
Und ich zähle mich auch zu der Fraktion sachliche-fachliche neutrale Kommentierung.
Bitte keine Information aus dem Privatleben der Spieler, bitte keine Informationen über Vertragsverhandlungen, bitte keine Emotionen. Sondern rein sachliche Beschreibung von dem Geschehen auf dem Platz.
Ich wechsle ja bei den Öffentlich-Rechtlichen oftmals auf die Tonspur für Sehbehinderte, das kommt meinem Bedürfnis schon nahe.
Zitat von bax1860
Was mich bei dem Spiel allerdings massiv gestört hat war die komplett emotions- und leidenschaftslose Kommentatorin (ARD). Das ein Drittligist in ein Pokalfinale einzieht kommt jetzt nicht oft vor und irgendwie kam emotional so gar nix rüber. Gings da nur mir so?
Was mich bei dem Spiel allerdings massiv gestört hat war die komplett emotions- und leidenschaftslose Kommentatorin (ARD). Das ein Drittligist in ein Pokalfinale einzieht kommt jetzt nicht oft vor und irgendwie kam emotional so gar nix rüber. Gings da nur mir so?

Uraltes Dilemma.
Mindestens seit Bern 54.
Zimmermann hat ja damals eine Rüge für seinen Kommentar bekommen weil er nicht sachlich war sondern emotional war.
Und ich zähle mich auch zu der Fraktion sachliche-fachliche neutrale Kommentierung.
Bitte keine Information aus dem Privatleben der Spieler, bitte keine Informationen über Vertragsverhandlungen, bitte keine Emotionen. Sondern rein sachliche Beschreibung von dem Geschehen auf dem Platz.
Ich wechsle ja bei den Öffentlich-Rechtlichen oftmals auf die Tonspur für Sehbehinderte, das kommt meinem Bedürfnis schon nahe.
Da scheiden sich die Geister. Was Du beschreibst, brauche ich nicht. Ich sehe ja selbst was passiert, das muss mir keiner erklären oder beschreiben. Ich muss auch nicht wissen, was welcher Spieler frühstückt, aber Statistiken und sachliche Hintergründe finde ich gut.
Aber Sachlichkeit hat den Vorteil, dass ein Reporter nicht als parteiisch betrachtet wird
Ich will nicht arrogant klingen oder mich jetzt als Ober-Guru des Fußballs hinstellen, aber ich habe noch keinen Kommentator erlebt der mir fachlich irgendwas neues erzählt hätte... Von einem Kommentator erwarte ich persönlich dass er das Spiel so kommentiert dass ich Lust habe es zu schauen, der muss einen mitreißen. Wenn ich den Finaleinzug von Bielefeld sehe und das Tor zum 2:1 so kommentiert wird wie wenn ich eine Pizza bestelle, dann ist das doch sehr fad. Mir fallen jetzt leider die Namen der Kommentatoren nicht ein, aber Magenta hat da ein, zwei gute Leute die das beim Eishockey echt stark kommentieren, rein von der emotionalen Ebene her.
Für fachliche Expertise sollte es einen Gegenpart zum Kommentator geben. Einen Experten mit praktischem Wissen, der das Geschäft kennt, der selbst auf Profiniveau gespielt hat. Auch hier wieder der Vergleich zum Eishockey bei Magenta, die z. B. einen Rick Goldmann dabei haben, der sowohl Expertenwissen, als auch Emotion mitbringt.
Aber ja, da hat wohl jeder seine Vorlieben und das ist auch gut so, sonst gäbs ja nix zu diskutieren

Ist schon auch spannend, wie unterschiedlich da die Vorlieben sind.
Ich kann mich jetzt zwar nichtmehr ganz genau daran erinnern, wie speziell das Tor zum 2:1 für Bielefeld kommentiert wurde, aber ich habe während des Spiels keinen einzigen Moment gehabt in dem ich mir dachte, dass mir da jetzt zu wenig Emotionen seitens der Kommentatorin drin sind.
Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich das nicht brauche und im Gegenteil es sogar oft eher als aufgesetzt und überzogen ansehe, wenn ein Spiel "zu" emotional kommentiert wird.
Wenn ich nen emotionalen Kommentar zum Spiel haben will, kann ich mir ein Fanradio eines der spielenden Vereine anhören. Im Fernsehen brauche ich persönlich das nicht und favorisiere es, wenn eher sachlich und fachlich kommentiert wird.
Aber wie gesagt, da hat vermutlich jeder so ein Empfinden und seine Vorlieben, was ja auch gut so ist.
Ich für meinen Teil habe mir rund um das Viertelfinale gegen Bremen, das vom ZDF übertragen wurde, immer wieder gedacht, dass ich die Übertragung ziemlich hochwertig finde. Christoph Kramer und Jochen Breyer mit einer extrem sympathischen und fachkundigen Moderation. Und Martin Schneider als hervorragender Kommentator, der sich mit beiden Vereinen sehr gut ausgekannt hat und die nötige Emotionalität vermitteln konnte.
Gleichzeitig habe ich mir am Dienstag rund ums Halbfinale in der ARD immer wieder gedacht, dass das Personal meiner Meinung nach bei weitem nicht mit den Kollegen vom ZDF mithalten kann. Moderatorin Esther Sedlazcek und Experte Bastian Schweinsteiger finde ich beide nicht sympathisch. Und mit der Reporterin Christina Graf bin ich auch absolut nicht warm geworden. Man hat einfach gemerkt, dass sich alle drei nicht wirklich Arminia Bielefeld ausgekannt haben. Und das stört mich am aller meisten. Auch wenn ich mich sicherlich überdurchschnittlich gut mit dem Drittligisten auskenne, erwarte ich mir dennoch von der Übertragung, dass sie inhaltlich interessant ist. Ich möchte keine Anekdoten über das Frühstück der Spieler erfahren. Aber gerne dennoch interessante und spannende Stories, denn ich finde, dass der Fußball von seinen kleinen und großen Geschichten lebt. Aber um die erzählen zu können, muss man einfach tief genug drinnen stecken in der Materie.
Außerdem ging es mir wie @bax1860: Dafür, dass Bielefeld wirklich eine historische Sensation gelungen ist, hat mir die nötige Emotionalität gefehlt bzw. ich fand, dass sie nicht in dem Ausmaß transportiert werden konnte, wie ich es mir gewünscht hätte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jojo1860 am 05.04.2025 um 23:40 Uhr bearbeitet
Ich weiß ja nicht, wie es euch geht. Aber ich hab' mich schon lange nicht mehr so auf ein DFB-Pokalfinale gefreut wie in dieser Saison. Nach dem historischen Siegeszug des DSC Arminia Bielefeld mit den Erfolgen über Hannover 96 (2:0), 1. FC Union Berlin (2:0), SC Freiburg (3:1), SV Werder Bremen (2:1) sowie zuletzt den Doublesieger der Vorsaison Bayer 04 Leverkusen (2:1) wartet nun im Endspiel ein weiterer Bundesligist auf den frischgebackenen Drittligameister. Der VfB Stuttgart setzte sich gegen den SC Preußen Münster (0:5), 1. FC Kaiserslautern (2:1), SSV Jahn Regensburg (0:3), FC Augsburg (1:0) sowie im Halbfinale mit 3:1 gegen RB Leipzig durch. Sehr zum Leidwesen des "Global Head of Soccer" Jürgen Klopp, der die Begegnung live im Stadion verfolgte und immer wieder mal auf der Tribüne eingeblendet wurde. Ich dagegen habe diesen Abend in vollen Zügen genosssen.
Das Besondere an der bisherigen Pokalreise der Bielefelder ist für mich, dass der DSC in jedem der Spiele die bessere Mannschaft war und völlig verdient in das Endspiel am kommenden Samstag in Berlin eingezogen ist. Nichts desto trotz geht natürlich der klassenhöhere VfB Stuttgart von der Papierform her als Favorit in diese Begegnung. Zumal die Arminia zum ersten Mal in dieser Pokalsaison nicht auf der Alm auflaufen wird und damit der Heimvorteil entfällt. Aber ich bin mir sicher, dass die Fans des DSC bei der erstmaligen Finalteilnahme ihres Klubs auch im Berliner Olympiastadion für eine Gänsehautstimmung sorgen werden.
Als Fußballromantiker bin ich bei Endspielen im DFB-Pokal meistens auf der Seite des Underdogs. Bei der Arminia kommt noch hinzu, dass mit Marius Wörl, Christopher Lannert, Merveille Bianakadi sowie Semi Belkahia gleich vier Spieler zum Kader gehören, die vor gar nicht langer Zeit noch das Trikot unserer Löwen getragen haben. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich werde am Samstag von der ersten Minute an den Bielefeldern die Daumen drücken. Sollte der Verein tatsächlich zum ersten Mal in seiner 120-jährigen Geschichte mit dem DFB-Pokal einen großen nationalen Titel gewinnen, dann wäre dass für mich die größte Sensation aller Zeiten in diesem traditionsreichen Wettbewerb. 🙂
Crystal Palace hat in der letzten Woche mit einem 1:0 über Manchester City den FA-Cup und somit den ersten Titel in der 120-jährigen Geschichte gewonnen. Die Londoner spielen zwar in der Premier League, aber trotzdem war das ein historischer Coup für diesen Verein. 120 Jahre scheinen also ein guter Zeitpunkt für so einen Triumph zu sein. Jetzt muss der DSC Arminia Bielefeld, der genau wie Palace von Macron ausgerüstet wird, "nur" noch nachziehen. 👍️
Das Besondere an der bisherigen Pokalreise der Bielefelder ist für mich, dass der DSC in jedem der Spiele die bessere Mannschaft war und völlig verdient in das Endspiel am kommenden Samstag in Berlin eingezogen ist. Nichts desto trotz geht natürlich der klassenhöhere VfB Stuttgart von der Papierform her als Favorit in diese Begegnung. Zumal die Arminia zum ersten Mal in dieser Pokalsaison nicht auf der Alm auflaufen wird und damit der Heimvorteil entfällt. Aber ich bin mir sicher, dass die Fans des DSC bei der erstmaligen Finalteilnahme ihres Klubs auch im Berliner Olympiastadion für eine Gänsehautstimmung sorgen werden.
Als Fußballromantiker bin ich bei Endspielen im DFB-Pokal meistens auf der Seite des Underdogs. Bei der Arminia kommt noch hinzu, dass mit Marius Wörl, Christopher Lannert, Merveille Bianakadi sowie Semi Belkahia gleich vier Spieler zum Kader gehören, die vor gar nicht langer Zeit noch das Trikot unserer Löwen getragen haben. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich werde am Samstag von der ersten Minute an den Bielefeldern die Daumen drücken. Sollte der Verein tatsächlich zum ersten Mal in seiner 120-jährigen Geschichte mit dem DFB-Pokal einen großen nationalen Titel gewinnen, dann wäre dass für mich die größte Sensation aller Zeiten in diesem traditionsreichen Wettbewerb. 🙂
Crystal Palace hat in der letzten Woche mit einem 1:0 über Manchester City den FA-Cup und somit den ersten Titel in der 120-jährigen Geschichte gewonnen. Die Londoner spielen zwar in der Premier League, aber trotzdem war das ein historischer Coup für diesen Verein. 120 Jahre scheinen also ein guter Zeitpunkt für so einen Triumph zu sein. Jetzt muss der DSC Arminia Bielefeld, der genau wie Palace von Macron ausgerüstet wird, "nur" noch nachziehen. 👍️
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 21.05.2025 um 11:08 Uhr bearbeitet Quelle: www.liga3-online.de
Wörl: "Warum sollte es nicht ausgerechnet dieses Spiel sein?"
Nach der Meisterschaft ist für Arminia Bielefeld vor dem DFB-Pokalfinale. Eines der Gesichter des Bielefelder Erfolgs ist Leihspieler Marius Wörl, der mit drei Toren und drei Vorlagen als Topscorer der Pokalsaison ins Endspiel geht.
Interview.
Nach der Meisterschaft ist für Arminia Bielefeld vor dem DFB-Pokalfinale. Eines der Gesichter des Bielefelder Erfolgs ist Leihspieler Marius Wörl, der mit drei Toren und drei Vorlagen als Topscorer der Pokalsaison ins Endspiel geht.
Quelle: www.dfb.de
Bielefelds Pokalheld Marius Wörl: "Das wichtigste Spiel unserer Karrieren"
Ausführliches Interview mit dem Ex-Löwen zum DFB-Pokalfinale. Ich bin mal gespannt, wie die Bielefelder Spieler morgen mit dem Druck in dieser für den Verein historischen Partie umgehen werden und hoffe, dass der DSC in Führung geht. Das würde die Chancen auf den ganz großen Coup deutlich erhöhen. Legt der VfB Stuttgart früh mit einem Tor vor, dann sehe ich die große Gefahr, dass die Schwaben richtig ins Rollen kommen und schnell den ein oder anderen Treffer nachlegen.
Zitat von ScottishLion
.. und hoffe, dass der DSC in Führung geht. Das würde die Chancen auf den ganz großen Coup deutlich erhöhen.
.. und hoffe, dass der DSC in Führung geht. Das würde die Chancen auf den ganz großen Coup deutlich erhöhen.
Das sind jetzt aber schon einige Euro ins Phrasenschwein. 😀 😉
Zitat von beneg60
Das sind jetzt aber schon einige Euro ins Phrasenschwein. 😀 😉
Zitat von ScottishLion
.. und hoffe, dass der DSC in Führung geht. Das würde die Chancen auf den ganz großen Coup deutlich erhöhen.
.. und hoffe, dass der DSC in Führung geht. Das würde die Chancen auf den ganz großen Coup deutlich erhöhen.
Das sind jetzt aber schon einige Euro ins Phrasenschwein. 😀 😉
Kein Problem. Du musst mir nur noch diese Frage beantworten: https://www.youtube.com/watch?v=tiwkYCFD6EA 😀
Arminia - von der Alm nach Berlin
Ich hab' mir heute Vormittag diese knapp 24 Minuten lange sky-Doku angeschaut. Dort wird noch einmal der Weg der Arminia bis in das Endspiel chronologisch nachgezeichnet. Natürlich sind auch die Traumtore unserer beiden ehemaligen Löwen Marius Wörl und Christopher Lannert zu sehen.
Ich hab' mir heute Vormittag diese knapp 24 Minuten lange sky-Doku angeschaut. Dort wird noch einmal der Weg der Arminia bis in das Endspiel chronologisch nachgezeichnet. Natürlich sind auch die Traumtore unserer beiden ehemaligen Löwen Marius Wörl und Christopher Lannert zu sehen.
Ich habe gerade einen kleinen Abstecher zum Alexanderplatz in Berlin gemacht.
Es wirklich unfassbar was da los ist. Ich bin angekommen als die Ultras der Arminia gerade dabei waren in die SBahn zu steigen. Alleine das waren mehrere Hundert.
Es ist ALLES voll mit Bielefeld-Fans dort. Ich habe mir das Treiben erst oben auf dem Bahnsteig ein wenig angeschaut. Die strömen da pausenlos von unten auf den Bahnsteig, Treppen und Rollstreppen komplett voll mit Leuten in blauen Shirts, jede Bahn die einfährt in sekundenschnelle rappevoll mit Bielefeld-Fans und dennoch ist weiter auch der gesamte Alexanderplatz komplett in blau. Da war ich dann auch kurz unten.
Also das mit den 100.000 Bielefeldern in Berlin, was hier seit ein paar Tagen durch die Medien geistert, könnte tatsächlich stimmen.
In mir hat das zwei verschiedene Stimmungen ausgelöst.
Zum einen fand ich das wirklich beeindruckend. Ich bin ja jetzt doch schon ein paar Jahre in Berlin und habe mich auch nicht das erste Mal am Pokalfinaltag am Alex bzw in der Innenstadt aufgehalten, aber in der Form habe ich das bisher ziemlich sicher nicht gesehen.
Zum andern hat es mich aber offen gesagt auch traurig gemacht, weil mir klar wurde, dass ich so etwas mit meinem Verein mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals erleben werde.
Es wirklich unfassbar was da los ist. Ich bin angekommen als die Ultras der Arminia gerade dabei waren in die SBahn zu steigen. Alleine das waren mehrere Hundert.
Es ist ALLES voll mit Bielefeld-Fans dort. Ich habe mir das Treiben erst oben auf dem Bahnsteig ein wenig angeschaut. Die strömen da pausenlos von unten auf den Bahnsteig, Treppen und Rollstreppen komplett voll mit Leuten in blauen Shirts, jede Bahn die einfährt in sekundenschnelle rappevoll mit Bielefeld-Fans und dennoch ist weiter auch der gesamte Alexanderplatz komplett in blau. Da war ich dann auch kurz unten.
Also das mit den 100.000 Bielefeldern in Berlin, was hier seit ein paar Tagen durch die Medien geistert, könnte tatsächlich stimmen.
In mir hat das zwei verschiedene Stimmungen ausgelöst.
Zum einen fand ich das wirklich beeindruckend. Ich bin ja jetzt doch schon ein paar Jahre in Berlin und habe mich auch nicht das erste Mal am Pokalfinaltag am Alex bzw in der Innenstadt aufgehalten, aber in der Form habe ich das bisher ziemlich sicher nicht gesehen.
Zum andern hat es mich aber offen gesagt auch traurig gemacht, weil mir klar wurde, dass ich so etwas mit meinem Verein mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals erleben werde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von beneg60 am 24.05.2025 um 16:12 Uhr bearbeitet Zitat von beneg60
Ich habe gerade einen kleinen Abstecher zum Alexanderplatz in Berlin gemacht.
Es wirklich unfassbar was da los ist. Ich bin angekommen als die Ultras der Arminia gerade dabei waren in die SBahn zu steigen. Alleine das waren mehrere Hundert.
Es ist ALLES voll mit Bielefeld-Fans dort. Ich habe mir das Treiben erst oben auf dem Bahnsteig ein wenig angeschaut. Die strömen da pausenlos von unten auf den Bahnsteig, Treppen und Rollstreppen komplett voll mit Leuten in blauen Shirts, jede Bahn die einfährt in sekundenschnelle rappevoll mit Bielefeld-Fans und dennoch ist weiter auch der gesamte Alexanderplatz komplett in blau. Da war ich dann auch kurz unten.
Also das mit den 100.000 Bielefeldern in Berlin, was hier seit ein paar Tagen durch die Medien geistert, könnte tatsächlich stimmen.
In mir hat das zwei verschiedene Stimmungen ausgelöst.
Zum einen fand ich das wirklich beeindruckend. Ich bin ja jetzt doch schon ein paar Jahre in Berlin und habe mich auch nicht das erste Mal am Pokalfinaltag am Alex bzw in der Innenstadt aufgehalten, aber in der Form habe ich das bisher ziemlich sicher nicht gesehen.
Zum andern hat es mich aber offen gesagt auch traurig gemacht, weil mir klar wurde, dass ich so etwas mit meinem Verein mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals erleben werde.
Ich habe gerade einen kleinen Abstecher zum Alexanderplatz in Berlin gemacht.
Es wirklich unfassbar was da los ist. Ich bin angekommen als die Ultras der Arminia gerade dabei waren in die SBahn zu steigen. Alleine das waren mehrere Hundert.
Es ist ALLES voll mit Bielefeld-Fans dort. Ich habe mir das Treiben erst oben auf dem Bahnsteig ein wenig angeschaut. Die strömen da pausenlos von unten auf den Bahnsteig, Treppen und Rollstreppen komplett voll mit Leuten in blauen Shirts, jede Bahn die einfährt in sekundenschnelle rappevoll mit Bielefeld-Fans und dennoch ist weiter auch der gesamte Alexanderplatz komplett in blau. Da war ich dann auch kurz unten.
Also das mit den 100.000 Bielefeldern in Berlin, was hier seit ein paar Tagen durch die Medien geistert, könnte tatsächlich stimmen.
In mir hat das zwei verschiedene Stimmungen ausgelöst.
Zum einen fand ich das wirklich beeindruckend. Ich bin ja jetzt doch schon ein paar Jahre in Berlin und habe mich auch nicht das erste Mal am Pokalfinaltag am Alex bzw in der Innenstadt aufgehalten, aber in der Form habe ich das bisher ziemlich sicher nicht gesehen.
Zum andern hat es mich aber offen gesagt auch traurig gemacht, weil mir klar wurde, dass ich so etwas mit meinem Verein mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals erleben werde.
@beneg60 :
Danke für deine Eindrücke aus Berlin. 😎
Ich dachte schon, du bist heute vielleicht im Mommsenstadion und schaust dir das Berliner Pokalfinale zwischen Eintracht Mahlsdorf und dem BFC Dynamo an.
Ich hab' mich hier ja bereits mehrmals geoutet, dass ich heute dem Außenseiter aus der Stadt, die es angeblich gar nicht gibt, die Daumen drücken werde. Und sollten Wörl, Lannert, Biankadi und Belkahia am Ende tatsächlich nach dem Spiel den Pott in die Höhe stemmen, dann wäre das für mich zumindest ein kleines bisschen so, als wenn wir als Löwen auch einen kleinen Anteil an diesem Erfolg hätten.
Zum Glück hat RBL den Finaleinzug verpasst. Denn falls sich der Favorit aus Stuttgart durchsetzen sollte, dann kann ich damit sehr viel besser leben, als wenn die Salzburger RB-Filiale zum bereits dritten Mal den DFB-Pokal gewonnen hätte.
Mit meinen fast 59 Jahren werde ich wohl auch nicht mehr erleben, dass unsere Löwen mal das DFB-Pokalfinale erreichen. Aber wer weiß schon, was in 30 oder 40 Jahren ist? Von daher habe ich für die vielen jungen Fans in unseren Reihen Hoffnung. Bei Bielefeld hätte das doch auch keiner für möglich gehalten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 24.05.2025 um 16:33 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
