Deutsche Nationalmannschaft: Genießen Legionäre wenig(er) Wertschätzung?
05.04.2025 - 22:39 Uhr
Ich eröffne diesen Thread, da ich durch viele Beiträge aus Social Media, aber auch durch persönliche Gespräche im Real Life den Eindruck habe, dass Spieler der deutschen Nationalelf, die im Ausland spielen, scheinbar keine Wertschätzung oder nicht dieselbe wie ein Akteur aus der heimischen Bundesliga genießen.
Beispiele gefällig?
Toni Kroos war ab 2014 bei Real Madrid aktiv und beendete im letzten Sommer seine Karriere. Stets wurde ihm hierzulande seine Klasse abgesprochen. Der Name "Querpass-Toni" kam nicht von ungefähr. Dabei war er in der spanischen Hauptstadt unter jedem Trainer gesetzt und gewann mit Real Madrid fünf (!) Mal die Champions League. Insgesamt hat er sechsmal den "Henkelpott" geholt, welcher andere Deutsche kann das vorweisen?
Ein anderes Beispiel: Kai Havertz spielt seit 2020 in der Premier League, erst bei Chelsea und seit 2023 bei Arsenal. Es ist keine Seltenheit, dass ihm seine Klasse abgesprochen wird, obwohl er bei Chelsea und vor allem jetzt bei Arsenal (vor seiner Verletzung, weshalb er das Saisonende verpasst) stets erste Wahl war. Während der letzten Saison habe ich mit jemandem über Havertz geredet. Dabei sprach ihm dieser seine Klasse ab und er behauptete auch, dass er nur "angeschossen" werde. Wohlgemerkt: Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon in seiner ersten Saison mehr "Scorer" als in allen seinen drei Chelsea-Jahren zusammen. Ein Argument der Havertz-Hater waren seine Auftritte bei der Heim-EM 2024, obwohl er dort zwei Tore erzielte (wenn gleich per Strafstoß).
Wie sieht ihr das? Genießt ein Legionär in der DFB-Elf bei den Fans weniger Wertschätzung als ein Spieler aus der heimischen Bundesliga?
Beispiele gefällig?
Toni Kroos war ab 2014 bei Real Madrid aktiv und beendete im letzten Sommer seine Karriere. Stets wurde ihm hierzulande seine Klasse abgesprochen. Der Name "Querpass-Toni" kam nicht von ungefähr. Dabei war er in der spanischen Hauptstadt unter jedem Trainer gesetzt und gewann mit Real Madrid fünf (!) Mal die Champions League. Insgesamt hat er sechsmal den "Henkelpott" geholt, welcher andere Deutsche kann das vorweisen?
Ein anderes Beispiel: Kai Havertz spielt seit 2020 in der Premier League, erst bei Chelsea und seit 2023 bei Arsenal. Es ist keine Seltenheit, dass ihm seine Klasse abgesprochen wird, obwohl er bei Chelsea und vor allem jetzt bei Arsenal (vor seiner Verletzung, weshalb er das Saisonende verpasst) stets erste Wahl war. Während der letzten Saison habe ich mit jemandem über Havertz geredet. Dabei sprach ihm dieser seine Klasse ab und er behauptete auch, dass er nur "angeschossen" werde. Wohlgemerkt: Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon in seiner ersten Saison mehr "Scorer" als in allen seinen drei Chelsea-Jahren zusammen. Ein Argument der Havertz-Hater waren seine Auftritte bei der Heim-EM 2024, obwohl er dort zwei Tore erzielte (wenn gleich per Strafstoß).
Wie sieht ihr das? Genießt ein Legionär in der DFB-Elf bei den Fans weniger Wertschätzung als ein Spieler aus der heimischen Bundesliga?
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07.04.2025 - 12:05 Uhr
Ich glaube, dass das teilweise schon stimmen kann, denke aber, dass die beiden Beispiele, die Du gewählt hast nicht unbedingt die besten sind.
Vorneweg, ich selbst habe zu den beiden Spielern Havertz und Kroos eine ähnliche Meinung, wie Du sie scheinbar hast und habe da auch schon einige Diskussionen geführt.
Speziell Kroos halte ich, obwohl er ein Roter war, für einen absoluten Weltklassespieler. Also schon ganz oberste Kategorie auf seiner Position, und das über viele Jahre.
Bei Havertz sehe ich zumindest eine internationale Klasse, die ihm ja auch von sehr vielen abgesprochen wird.
Ich glaube die beiden haben ein relativ ähnliches "Problem" und das ist ihre Spielweise, die bei beiden jetzt nicht unbedingt sonderlich spektakulär ist. Havertz ist jetzt nicht der Spieler, der auf den ersten Blick sonderlich viel am Spiel teilnimmt, ist auch nicht der mit vielen ganz spektakulären Aktionen, sondern kommt schon mehr über ne Effektivität und ne "schlaue" Spielweise. Das sind Dinge, die man auf den ersten Blick oft nicht so sehr wahrnimmt, weils nicht so auffällig und nicht so spektakulär ist. So Dinge wie "der wird ja nur angeschossen" muss ich immer ein wenig belächeln. Klar sind viele seine Tore in letzter Konsequenz, also dem Abschluss, jetzt nicht sonderlich "schwer", aber die Kunst ist es ja immer wieder da zu stehen, da zum Ball zu kommen, usw. Ein ähnliches Beispiel war für mich auch immer Mario Gomez, der auch einen sehr schweren Stand hatte und oftmals in meinen Augen unterschätzt wurde. Der hat allerdings die allermeiste Zeit seiner Karriere in Deutschland gespielt. Ich glaube, dass es Spieler mit einem gewissen Spielstil immer ein wenig schwerer haben werden, egal ob sie nun in Deutschland oder im Ausland spielen.
Bei Kroos ist es anders, aber doch ähnlich. Der nimmt ja wirklich sehr viel am Spiel teil, hatte eigentlich immer mit die meisten Ballaktionen und es gab keinen Angriff von Real, der nicht irgendwie über ihn gelaufen ist. Aber auch hier.. das war in der Regel (auf den ersten Blick) nicht sonderlich auffällig. Mit dem Spielstil von Kroos können viele nicht so viel anfangen. Auch das ist nicht sonderlich spektakulär und fällt erstmal nicht so viel auf. Da sind wenige technische Kabinettstückchen dabei, er hat zwar konstant seine 5 Saisontore gemacht, aber halt auch nicht mehr, war nicht so der Mann der viel in Sprints und Tempo geht, man wird keine Highlightvideos mit Dribblings von ihm zusammenstellen können. Ich glaube dass Dinge wie "Ruhe am Ball", "richtige Entscheidungen treffen", "Räume und Spielsituationen erkennen", "Tempo einer ganzen Mannschaft bestimmen", usw. Dinge sind, die viele erstmal nicht so wahrnehmen und sehen.
Jedenfalls denke ich, dass es bei Kroos und Harvertz daher zu großen Teilen eben am Spielstil liegt und nicht daran, dass sie nicht in Deutschland spielen.
Es gibt da nämlich auch Gegenbeispiele von Leuten, die im Ausland gespielt haben und zur gleichen Zeit in Deutschland ein sehr hohen Ansehen genossen haben. Ich denke da aus der etwas jüngeren Vergangenheit an Mesut Özil oder auch Michael Ballack. Özil hat für Real unterm Strich sicher weniger "geleistet" als Kroos, dennoch wurde das in Deutschland auf eine andere Art und Weise wahrgenommen, da seine Art zu spielen viel auffälliger und spektakulärer war. Auch in der Nationalmannschaft natürlich. Das ist ja oft so ein bisschen das Dilemma von 6er/8er im Vergleich zu nem 10er. Özil war bei Real und Arsenal natürlich auch weltklasse, dennoch würde ich persönlich Kroos, sofern man das aufgrund der Positionen überhaupt vergleichen kann, nochmal ein Level darüber einordnen. In der Wahrnehmung vieler wars aber genau andersrum.
Ballack war so ein bisschen ne Mischung aus den beiden, aber durch seine Präsenz, Athletik, Leaderqualitäten und Torgefahr auch nochmal auffälliger als das bei Kroos z.B. der Fall ist.
Andere Beispiele, wenn auch vor meiner Zeit, wären Matthäus, Hässler, Bierhoff, Klinsmann, usw.
Ich denke Punkte, die auch mit reinspielen ist, dass Kroos und auch Havertz relativ früh ins Ausland gegangen sind, dort große Teile ihrer Karriere verbracht haben/verbringen und sie daher in Deutschland vielleicht gar nicht so sehr (oder nicht über einen so langen Zeitraum) einen Eindruck hinterlassen haben, wie das z.B. bei Ballack der Fall war.
Weiterer und ziemlich logischer Aspekt: Man wird natürlich weniger wahrgenommen. Die wenigsten verfolgen die Serie A, die La Liga oder die Premier League wirklich in dem Maße wie die Bundesliga. Und gerade bei Spielertypen wie Kroos oder Havertz kanns halt dann auch mal sein, dass sie in ner Zusammenfassung aufgrund ihrer eben nicht so spektakulären Spielweise gar nicht auftauchen und man schlicht nicht sieht, was sie 90 Minuten für die Mannschaft geleistet haben.
Also ich denke, dass es da viele Aspekte gibt, glaube aber, dass es eben viel auch einfach an der Spielweise von Spielern liegt und da manche einen schwereren Stand haben, als andere.. unabhängig davon wo sie nun spielen.
Was ich mir allerdings bei Kroos schon des Öfteren gedacht habe. Scheinbar war/ist da das spanische Publikum aber auch einfach teilweise ein wenig weiter gewesen als das Deutsche. Die scheinen gewisse Dinge ja doch deutlich mehr gesehen und wahrgenommen zu haben, als das hier bei vielen der Fall war bzw ist.
Vorneweg, ich selbst habe zu den beiden Spielern Havertz und Kroos eine ähnliche Meinung, wie Du sie scheinbar hast und habe da auch schon einige Diskussionen geführt.
Speziell Kroos halte ich, obwohl er ein Roter war, für einen absoluten Weltklassespieler. Also schon ganz oberste Kategorie auf seiner Position, und das über viele Jahre.
Bei Havertz sehe ich zumindest eine internationale Klasse, die ihm ja auch von sehr vielen abgesprochen wird.
Ich glaube die beiden haben ein relativ ähnliches "Problem" und das ist ihre Spielweise, die bei beiden jetzt nicht unbedingt sonderlich spektakulär ist. Havertz ist jetzt nicht der Spieler, der auf den ersten Blick sonderlich viel am Spiel teilnimmt, ist auch nicht der mit vielen ganz spektakulären Aktionen, sondern kommt schon mehr über ne Effektivität und ne "schlaue" Spielweise. Das sind Dinge, die man auf den ersten Blick oft nicht so sehr wahrnimmt, weils nicht so auffällig und nicht so spektakulär ist. So Dinge wie "der wird ja nur angeschossen" muss ich immer ein wenig belächeln. Klar sind viele seine Tore in letzter Konsequenz, also dem Abschluss, jetzt nicht sonderlich "schwer", aber die Kunst ist es ja immer wieder da zu stehen, da zum Ball zu kommen, usw. Ein ähnliches Beispiel war für mich auch immer Mario Gomez, der auch einen sehr schweren Stand hatte und oftmals in meinen Augen unterschätzt wurde. Der hat allerdings die allermeiste Zeit seiner Karriere in Deutschland gespielt. Ich glaube, dass es Spieler mit einem gewissen Spielstil immer ein wenig schwerer haben werden, egal ob sie nun in Deutschland oder im Ausland spielen.
Bei Kroos ist es anders, aber doch ähnlich. Der nimmt ja wirklich sehr viel am Spiel teil, hatte eigentlich immer mit die meisten Ballaktionen und es gab keinen Angriff von Real, der nicht irgendwie über ihn gelaufen ist. Aber auch hier.. das war in der Regel (auf den ersten Blick) nicht sonderlich auffällig. Mit dem Spielstil von Kroos können viele nicht so viel anfangen. Auch das ist nicht sonderlich spektakulär und fällt erstmal nicht so viel auf. Da sind wenige technische Kabinettstückchen dabei, er hat zwar konstant seine 5 Saisontore gemacht, aber halt auch nicht mehr, war nicht so der Mann der viel in Sprints und Tempo geht, man wird keine Highlightvideos mit Dribblings von ihm zusammenstellen können. Ich glaube dass Dinge wie "Ruhe am Ball", "richtige Entscheidungen treffen", "Räume und Spielsituationen erkennen", "Tempo einer ganzen Mannschaft bestimmen", usw. Dinge sind, die viele erstmal nicht so wahrnehmen und sehen.
Jedenfalls denke ich, dass es bei Kroos und Harvertz daher zu großen Teilen eben am Spielstil liegt und nicht daran, dass sie nicht in Deutschland spielen.
Es gibt da nämlich auch Gegenbeispiele von Leuten, die im Ausland gespielt haben und zur gleichen Zeit in Deutschland ein sehr hohen Ansehen genossen haben. Ich denke da aus der etwas jüngeren Vergangenheit an Mesut Özil oder auch Michael Ballack. Özil hat für Real unterm Strich sicher weniger "geleistet" als Kroos, dennoch wurde das in Deutschland auf eine andere Art und Weise wahrgenommen, da seine Art zu spielen viel auffälliger und spektakulärer war. Auch in der Nationalmannschaft natürlich. Das ist ja oft so ein bisschen das Dilemma von 6er/8er im Vergleich zu nem 10er. Özil war bei Real und Arsenal natürlich auch weltklasse, dennoch würde ich persönlich Kroos, sofern man das aufgrund der Positionen überhaupt vergleichen kann, nochmal ein Level darüber einordnen. In der Wahrnehmung vieler wars aber genau andersrum.
Ballack war so ein bisschen ne Mischung aus den beiden, aber durch seine Präsenz, Athletik, Leaderqualitäten und Torgefahr auch nochmal auffälliger als das bei Kroos z.B. der Fall ist.
Andere Beispiele, wenn auch vor meiner Zeit, wären Matthäus, Hässler, Bierhoff, Klinsmann, usw.
Ich denke Punkte, die auch mit reinspielen ist, dass Kroos und auch Havertz relativ früh ins Ausland gegangen sind, dort große Teile ihrer Karriere verbracht haben/verbringen und sie daher in Deutschland vielleicht gar nicht so sehr (oder nicht über einen so langen Zeitraum) einen Eindruck hinterlassen haben, wie das z.B. bei Ballack der Fall war.
Weiterer und ziemlich logischer Aspekt: Man wird natürlich weniger wahrgenommen. Die wenigsten verfolgen die Serie A, die La Liga oder die Premier League wirklich in dem Maße wie die Bundesliga. Und gerade bei Spielertypen wie Kroos oder Havertz kanns halt dann auch mal sein, dass sie in ner Zusammenfassung aufgrund ihrer eben nicht so spektakulären Spielweise gar nicht auftauchen und man schlicht nicht sieht, was sie 90 Minuten für die Mannschaft geleistet haben.
Also ich denke, dass es da viele Aspekte gibt, glaube aber, dass es eben viel auch einfach an der Spielweise von Spielern liegt und da manche einen schwereren Stand haben, als andere.. unabhängig davon wo sie nun spielen.
Was ich mir allerdings bei Kroos schon des Öfteren gedacht habe. Scheinbar war/ist da das spanische Publikum aber auch einfach teilweise ein wenig weiter gewesen als das Deutsche. Die scheinen gewisse Dinge ja doch deutlich mehr gesehen und wahrgenommen zu haben, als das hier bei vielen der Fall war bzw ist.
07.04.2025 - 12:59 Uhr
Aus den Augen aus dem Sinn trifft sicherlich bei dem einen oder anderen Spieler zu und die Wertschätzung für Kroos kam in Deutschland sicherlich zu spät. Wenn Jogi Löw der Meinung ist, dass man Kroos als Sonderbewacher für Pirlo abstellen muss, anstatt zu erkennen, dass Kroos unser Pirlo war, muss man sich nicht wundern, wenn das in die Hose geht.
Fairerweise muss man aber auch sagen, dass für einen Großteil seiner Karriere Schweinsteiger und Khedira zwei feste Größen beim DFB waren. Das war einfach eine sehr starke Konkurrenz und da beide auch andere Stärken haben als Kroos, war der auch nie so richtig der beste Vertreter, wenn einer der beiden fehlte.
Kroos muss der Spielgestalter sein, wenn er spielt, der funktioniert nicht als Staubsauger oder Steigbügelhalter. Die Rolle hatte Khedira und Schweinsteiger war der Spielgestalter, wenn auch nicht so mit Auge wie Kroos.
Schweinsteiger hatte davor dasselbe Problem, weil es an Ballack keinen Weg vorbei gab. Bei Kroos kommt dann noch dazu, dass er bei den Bayern zwar schon sehr gut war, aber noch nicht so prägend und das erst bei Real kam, während Ballack bei seinem Wechsel nach England schon der Taktgeber in Leverkusen und München war.
Bei Harvertz ist die Kritik zwar oft überzogen, aber der ist einfach nicht so stark. Als Mittelstürmer ist er nicht die Art von Spieler, die es eigentlich bräuchte und vor allem nicht der Typ, den die Fans sich wünschen und im Sturm ist er letztlich auch nur gelandet, weil sowohl Chelsea als auch Arsenal eher mit einem robusten Mittelfeldzentrum spielen und er dann als falscher Neuner eine Position nach vorne rückt.
Bei Arsenal sieht das schon besser aus, aber mit 10-15 Treffern ist man jetzt auch kein Toptorjäger. Deutschland spielt aber mit Musiala und Wirtz und da ist Havertz dann einfach nur die schwächere Version auf der falschen Position.
Deutschland braucht einen Stürmer mit viel mehr Präsenz, blöderweise hat eben kein Stürmertyp, der passend wäre, so hohe Qualität, dass er gesetzt wäre.
Fairerweise muss man aber auch sagen, dass für einen Großteil seiner Karriere Schweinsteiger und Khedira zwei feste Größen beim DFB waren. Das war einfach eine sehr starke Konkurrenz und da beide auch andere Stärken haben als Kroos, war der auch nie so richtig der beste Vertreter, wenn einer der beiden fehlte.
Kroos muss der Spielgestalter sein, wenn er spielt, der funktioniert nicht als Staubsauger oder Steigbügelhalter. Die Rolle hatte Khedira und Schweinsteiger war der Spielgestalter, wenn auch nicht so mit Auge wie Kroos.
Schweinsteiger hatte davor dasselbe Problem, weil es an Ballack keinen Weg vorbei gab. Bei Kroos kommt dann noch dazu, dass er bei den Bayern zwar schon sehr gut war, aber noch nicht so prägend und das erst bei Real kam, während Ballack bei seinem Wechsel nach England schon der Taktgeber in Leverkusen und München war.
Bei Harvertz ist die Kritik zwar oft überzogen, aber der ist einfach nicht so stark. Als Mittelstürmer ist er nicht die Art von Spieler, die es eigentlich bräuchte und vor allem nicht der Typ, den die Fans sich wünschen und im Sturm ist er letztlich auch nur gelandet, weil sowohl Chelsea als auch Arsenal eher mit einem robusten Mittelfeldzentrum spielen und er dann als falscher Neuner eine Position nach vorne rückt.
Bei Arsenal sieht das schon besser aus, aber mit 10-15 Treffern ist man jetzt auch kein Toptorjäger. Deutschland spielt aber mit Musiala und Wirtz und da ist Havertz dann einfach nur die schwächere Version auf der falschen Position.
Deutschland braucht einen Stürmer mit viel mehr Präsenz, blöderweise hat eben kein Stürmertyp, der passend wäre, so hohe Qualität, dass er gesetzt wäre.
14.04.2025 - 20:45 Uhr
Zitat von Runaway
Bei Harvertz ist die Kritik zwar oft überzogen, aber der ist einfach nicht so stark. Als Mittelstürmer ist er nicht die Art von Spieler, die es eigentlich bräuchte und vor allem nicht der Typ, den die Fans sich wünschen und im Sturm ist er letztlich auch nur gelandet, weil sowohl Chelsea als auch Arsenal eher mit einem robusten Mittelfeldzentrum spielen und er dann als falscher Neuner eine Position nach vorne rückt.
Bei Arsenal sieht das schon besser aus, aber mit 10-15 Treffern ist man jetzt auch kein Toptorjäger. Deutschland spielt aber mit Musiala und Wirtz und da ist Havertz dann einfach nur die schwächere Version auf der falschen Position
Bei Harvertz ist die Kritik zwar oft überzogen, aber der ist einfach nicht so stark. Als Mittelstürmer ist er nicht die Art von Spieler, die es eigentlich bräuchte und vor allem nicht der Typ, den die Fans sich wünschen und im Sturm ist er letztlich auch nur gelandet, weil sowohl Chelsea als auch Arsenal eher mit einem robusten Mittelfeldzentrum spielen und er dann als falscher Neuner eine Position nach vorne rückt.
Bei Arsenal sieht das schon besser aus, aber mit 10-15 Treffern ist man jetzt auch kein Toptorjäger. Deutschland spielt aber mit Musiala und Wirtz und da ist Havertz dann einfach nur die schwächere Version auf der falschen Position
Kai Havertz ist auch ein Hybridspieler
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