Der Neue Finanzthread
03.07.2011 - 12:54 Uhr
21.01.2012 - 14:13 Uhr
Wie lief denn eigentlich der Stadion Verkauf an die Bayern genau ab und welche Folgezahlungen sind daraus entstanden? Wurden tatsächlich die Anteile (50%) lediglich für 11 Mio. € veräußert so dass man nun jährlich Miete iHv 5.3 Mio zahlt?
21.01.2012 - 16:12 Uhr
Zitat von Premier:
Wie lief denn eigentlich der Stadion Verkauf an die Bayern genau ab und welche Folgezahlungen sind daraus entstanden? Wurden tatsächlich die Anteile (50%) lediglich für 11 Mio. € veräußert so dass man nun jährlich Miete iHv 5.3 Mio zahlt?
kann man so sagen. Wir hatten damals halt keine andere Wahl.
Bayern hat uns soviel für die Anteile gegeben, wie wir vorlegen mussten um zu überleben (keinen cent mehr).
Im endeffekt waren es am ende aber 13 Mio, da wir die Option zum anteilsrückkauf nicht wahrgenommen haben und so nochmal 2 Mio bekamen.
Die Stadionmiete wurde von 7,3 auf 5,3 Mio für die 2. Liga gesenkt, bei einem Aufsteig wären ews wieder 7,3.
Zwar wurde erst 1 Jahr zurückgezahlt, aber der Deal war insofern schlecht, da das Stadion finaziert werden solte durch:
-Namensrechte: (Allianz bis 2025: 60 oder 90 Mio weis ich nicht mehr genau)
-Logen 1: waren bis 2011 verkauft --> ca. 20 Mio (auch wenn wir die selbst nie verkauft hätten wurden damals abgestimmt, dass diese gemeinsam [50:50] Partner verkauft würden)
-Logen 2: auch zukünfirg für mind 34 Spiele pro Saison vermietet von Bayern (hier kann man keine kosten aufrechnen, trotzdem ein Vorteil für bayern)
-Cateringdeal mit arenaOne bis 2025. Das müssten pro Verein auch etwa 20 mio ausmachen, die die Stadion GmbH bekommt und wir noch aktiv zahlen
Da diese Posten auf die beiden Stadionanteile aufzuteilen sind im Wert, waren diese eigentlich ca. 50 Mio wert.
Dies wird von Bayernseite leider immer vergessen und von U.H. propagiert, dass die Anteile nichts wert waren und Bayern gnädigerweise die Schulden übernommen hat...Auch wenn sie als Gegnleitsung 50% vom Stadion bekamen mit dem oben angegeben wert.
Zudem verschlechterten sich für uns die konditionen:
- keine Logeneinnahmen bzw. Vermietung für unsere Spiele. diese gehören einzig und allein dem FCB
- keine Einnahmen beim Catering (hier müssen wir sogar zahlen). Die Verpachtungseinahmen gingen ja an die stadion GmbH. Dies wird bis 2025 so bleiben
Daher ist die Mietreduzierung in der 2.Liga auch kein Gnadenakt, sonder konsequenz aus diesen Mindereinahmen.
In Liga 1 müssten wir trotzem 7,3 Mio zahlen trotz weniger "Leistung"
Wie lief denn eigentlich der Stadion Verkauf an die Bayern genau ab und welche Folgezahlungen sind daraus entstanden? Wurden tatsächlich die Anteile (50%) lediglich für 11 Mio. € veräußert so dass man nun jährlich Miete iHv 5.3 Mio zahlt?
kann man so sagen. Wir hatten damals halt keine andere Wahl.
Bayern hat uns soviel für die Anteile gegeben, wie wir vorlegen mussten um zu überleben (keinen cent mehr).
Im endeffekt waren es am ende aber 13 Mio, da wir die Option zum anteilsrückkauf nicht wahrgenommen haben und so nochmal 2 Mio bekamen.
Die Stadionmiete wurde von 7,3 auf 5,3 Mio für die 2. Liga gesenkt, bei einem Aufsteig wären ews wieder 7,3.
Zwar wurde erst 1 Jahr zurückgezahlt, aber der Deal war insofern schlecht, da das Stadion finaziert werden solte durch:
-Namensrechte: (Allianz bis 2025: 60 oder 90 Mio weis ich nicht mehr genau)
-Logen 1: waren bis 2011 verkauft --> ca. 20 Mio (auch wenn wir die selbst nie verkauft hätten wurden damals abgestimmt, dass diese gemeinsam [50:50] Partner verkauft würden)
-Logen 2: auch zukünfirg für mind 34 Spiele pro Saison vermietet von Bayern (hier kann man keine kosten aufrechnen, trotzdem ein Vorteil für bayern)
-Cateringdeal mit arenaOne bis 2025. Das müssten pro Verein auch etwa 20 mio ausmachen, die die Stadion GmbH bekommt und wir noch aktiv zahlen
Da diese Posten auf die beiden Stadionanteile aufzuteilen sind im Wert, waren diese eigentlich ca. 50 Mio wert.
Dies wird von Bayernseite leider immer vergessen und von U.H. propagiert, dass die Anteile nichts wert waren und Bayern gnädigerweise die Schulden übernommen hat...Auch wenn sie als Gegnleitsung 50% vom Stadion bekamen mit dem oben angegeben wert.
Zudem verschlechterten sich für uns die konditionen:
- keine Logeneinnahmen bzw. Vermietung für unsere Spiele. diese gehören einzig und allein dem FCB
- keine Einnahmen beim Catering (hier müssen wir sogar zahlen). Die Verpachtungseinahmen gingen ja an die stadion GmbH. Dies wird bis 2025 so bleiben
Daher ist die Mietreduzierung in der 2.Liga auch kein Gnadenakt, sonder konsequenz aus diesen Mindereinahmen.
In Liga 1 müssten wir trotzem 7,3 Mio zahlen trotz weniger "Leistung"
22.01.2012 - 13:17 Uhr
wie lang ist 1860 denn an die arena gebunden?
und wenn ihr sagt fürs catering zahlen ist damit das bacetern der logen und des sponsorenbereichs gemeint oder?
als mieter/veranstalter hat 60 da gewinnbeteiligungen an den ständen oder rein einnahmen aus tickets und sponsoren?
und wenn ihr sagt fürs catering zahlen ist damit das bacetern der logen und des sponsorenbereichs gemeint oder?
als mieter/veranstalter hat 60 da gewinnbeteiligungen an den ständen oder rein einnahmen aus tickets und sponsoren?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BOKI_1950 am 22.01.2012 um 13:19 Uhr bearbeitet
22.01.2012 - 17:38 Uhr
Zitat von Premier:
Wie lief denn eigentlich der Stadion Verkauf an die Bayern genau ab und welche Folgezahlungen sind daraus entstanden? Wurden tatsächlich die Anteile (50%) lediglich für 11 Mio. € veräußert so dass man nun jährlich Miete iHv 5.3 Mio zahlt?
Die Miete beträgt keine 5,3 Mio EUR. Als die Anteile veräußert wurden, benötigte man 11 Mio, um den Gang zum Insolvenzgericht zu vermeiden. Damals spiele man aber erst seit 9 Monaten in der AA. Die Schulden gab es schon vorher, und zwar trotz der Transfererlöse für Görlitz, Lauth und Stranzl von 7.5 Mio EUR. Als die Anteile veräußert wurden, lasteten auf dem Stadion 340 Mio Finanzierungsverbindlichkeiten abzüglich der Heimspieleinnahmen beider Teams aus 8 Monaten. Ein paar Jahre später wurden noch 1,2 Mio bezahlt, weil man auf das Recht zum Rückerwerb der Stadionanteile verzichtete. Wäre Ismaik damals schon mit im Boot gewesen, dann hätte der 11 Mio + Zinsen hingelegt und uns würden 50% an der AA gehören, die voraussichtlich 2018 abbezahlt sein wird.
Wie lief denn eigentlich der Stadion Verkauf an die Bayern genau ab und welche Folgezahlungen sind daraus entstanden? Wurden tatsächlich die Anteile (50%) lediglich für 11 Mio. € veräußert so dass man nun jährlich Miete iHv 5.3 Mio zahlt?
Die Miete beträgt keine 5,3 Mio EUR. Als die Anteile veräußert wurden, benötigte man 11 Mio, um den Gang zum Insolvenzgericht zu vermeiden. Damals spiele man aber erst seit 9 Monaten in der AA. Die Schulden gab es schon vorher, und zwar trotz der Transfererlöse für Görlitz, Lauth und Stranzl von 7.5 Mio EUR. Als die Anteile veräußert wurden, lasteten auf dem Stadion 340 Mio Finanzierungsverbindlichkeiten abzüglich der Heimspieleinnahmen beider Teams aus 8 Monaten. Ein paar Jahre später wurden noch 1,2 Mio bezahlt, weil man auf das Recht zum Rückerwerb der Stadionanteile verzichtete. Wäre Ismaik damals schon mit im Boot gewesen, dann hätte der 11 Mio + Zinsen hingelegt und uns würden 50% an der AA gehören, die voraussichtlich 2018 abbezahlt sein wird.
22.01.2012 - 20:09 Uhr
Zitat von loewenmartin67:
Zitat von Premier:
Wie lief denn eigentlich der Stadion Verkauf an die Bayern genau ab und welche Folgezahlungen sind daraus entstanden? Wurden tatsächlich die Anteile (50%) lediglich für 11 Mio. € veräußert so dass man nun jährlich Miete iHv 5.3 Mio zahlt?
Die Miete beträgt keine 5,3 Mio EUR. Als die Anteile veräußert wurden, benötigte man 11 Mio, um den Gang zum Insolvenzgericht zu vermeiden. Damals spiele man aber erst seit 9 Monaten in der AA. Die Schulden gab es schon vorher, und zwar trotz der Transfererlöse für Görlitz, Lauth und Stranzl von 7.5 Mio EUR. Als die Anteile veräußert wurden, lasteten auf dem Stadion 340 Mio Finanzierungsverbindlichkeiten abzüglich der Heimspieleinnahmen beider Teams aus 8 Monaten. Ein paar Jahre später wurden noch 1,2 Mio bezahlt, weil man auf das Recht zum Rückerwerb der Stadionanteile verzichtete. Wäre Ismaik damals schon mit im Boot gewesen, dann hätte der 11 Mio + Zinsen hingelegt und uns würden 50% an der AA gehören, die voraussichtlich 2018 abbezahlt sein wird.
Wie hoch die tatsächliche Arenamiete ist weiß leider kein Mensch. Wenn man aber alle Kosten zusammenzählt(Objektmiete,Catering,1Mio allein für Werbefreiheit, sonst noch was?), dann wird's nicht viel weniger als die 5,3 Millionen sein. Warum die Herren von der Vorstandschaft die genauen Kosten für die Arena nicht veröffentlicht wird schon seine Gründe haben!
Zitat von Premier:
Wie lief denn eigentlich der Stadion Verkauf an die Bayern genau ab und welche Folgezahlungen sind daraus entstanden? Wurden tatsächlich die Anteile (50%) lediglich für 11 Mio. € veräußert so dass man nun jährlich Miete iHv 5.3 Mio zahlt?
Die Miete beträgt keine 5,3 Mio EUR. Als die Anteile veräußert wurden, benötigte man 11 Mio, um den Gang zum Insolvenzgericht zu vermeiden. Damals spiele man aber erst seit 9 Monaten in der AA. Die Schulden gab es schon vorher, und zwar trotz der Transfererlöse für Görlitz, Lauth und Stranzl von 7.5 Mio EUR. Als die Anteile veräußert wurden, lasteten auf dem Stadion 340 Mio Finanzierungsverbindlichkeiten abzüglich der Heimspieleinnahmen beider Teams aus 8 Monaten. Ein paar Jahre später wurden noch 1,2 Mio bezahlt, weil man auf das Recht zum Rückerwerb der Stadionanteile verzichtete. Wäre Ismaik damals schon mit im Boot gewesen, dann hätte der 11 Mio + Zinsen hingelegt und uns würden 50% an der AA gehören, die voraussichtlich 2018 abbezahlt sein wird.
Wie hoch die tatsächliche Arenamiete ist weiß leider kein Mensch. Wenn man aber alle Kosten zusammenzählt(Objektmiete,Catering,1Mio allein für Werbefreiheit, sonst noch was?), dann wird's nicht viel weniger als die 5,3 Millionen sein. Warum die Herren von der Vorstandschaft die genauen Kosten für die Arena nicht veröffentlicht wird schon seine Gründe haben!
22.01.2012 - 20:38 Uhr
Zitat von ecker:
Zitat von loewenmartin67:
Zitat von Premier:
Wie lief denn eigentlich der Stadion Verkauf an die Bayern genau ab und welche Folgezahlungen sind daraus entstanden? Wurden tatsächlich die Anteile (50%) lediglich für 11 Mio. € veräußert so dass man nun jährlich Miete iHv 5.3 Mio zahlt?
Die Miete beträgt keine 5,3 Mio EUR. Als die Anteile veräußert wurden, benötigte man 11 Mio, um den Gang zum Insolvenzgericht zu vermeiden. Damals spiele man aber erst seit 9 Monaten in der AA. Die Schulden gab es schon vorher, und zwar trotz der Transfererlöse für Görlitz, Lauth und Stranzl von 7.5 Mio EUR. Als die Anteile veräußert wurden, lasteten auf dem Stadion 340 Mio Finanzierungsverbindlichkeiten abzüglich der Heimspieleinnahmen beider Teams aus 8 Monaten. Ein paar Jahre später wurden noch 1,2 Mio bezahlt, weil man auf das Recht zum Rückerwerb der Stadionanteile verzichtete. Wäre Ismaik damals schon mit im Boot gewesen, dann hätte der 11 Mio + Zinsen hingelegt und uns würden 50% an der AA gehören, die voraussichtlich 2018 abbezahlt sein wird.
Wie hoch die tatsächliche Arenamiete ist weiß leider kein Mensch. Wenn man aber alle Kosten zusammenzählt(Objektmiete,Catering,1Mio allein für Werbefreiheit, sonst noch was?), dann wird's nicht viel weniger als die 5,3 Millionen sein. Warum die Herren von der Vorstandschaft die genauen Kosten für die Arena nicht veröffentlicht wird schon seine Gründe haben!
Würden Sie rechtlich überhaupt die Zahlen öffentlich machen dürfen. Macht das überhaupt ein Verein auf dieser Welt? Denn die genauen Zahlen würden mich auch brennend interessieren.
Zitat von loewenmartin67:
Zitat von Premier:
Wie lief denn eigentlich der Stadion Verkauf an die Bayern genau ab und welche Folgezahlungen sind daraus entstanden? Wurden tatsächlich die Anteile (50%) lediglich für 11 Mio. € veräußert so dass man nun jährlich Miete iHv 5.3 Mio zahlt?
Die Miete beträgt keine 5,3 Mio EUR. Als die Anteile veräußert wurden, benötigte man 11 Mio, um den Gang zum Insolvenzgericht zu vermeiden. Damals spiele man aber erst seit 9 Monaten in der AA. Die Schulden gab es schon vorher, und zwar trotz der Transfererlöse für Görlitz, Lauth und Stranzl von 7.5 Mio EUR. Als die Anteile veräußert wurden, lasteten auf dem Stadion 340 Mio Finanzierungsverbindlichkeiten abzüglich der Heimspieleinnahmen beider Teams aus 8 Monaten. Ein paar Jahre später wurden noch 1,2 Mio bezahlt, weil man auf das Recht zum Rückerwerb der Stadionanteile verzichtete. Wäre Ismaik damals schon mit im Boot gewesen, dann hätte der 11 Mio + Zinsen hingelegt und uns würden 50% an der AA gehören, die voraussichtlich 2018 abbezahlt sein wird.
Wie hoch die tatsächliche Arenamiete ist weiß leider kein Mensch. Wenn man aber alle Kosten zusammenzählt(Objektmiete,Catering,1Mio allein für Werbefreiheit, sonst noch was?), dann wird's nicht viel weniger als die 5,3 Millionen sein. Warum die Herren von der Vorstandschaft die genauen Kosten für die Arena nicht veröffentlicht wird schon seine Gründe haben!
Würden Sie rechtlich überhaupt die Zahlen öffentlich machen dürfen. Macht das überhaupt ein Verein auf dieser Welt? Denn die genauen Zahlen würden mich auch brennend interessieren.
22.01.2012 - 20:54 Uhr
Zitat von loewenmartin67:
Wäre Ismaik damals schon mit im Boot gewesen, dann hätte der 11 Mio + Zinsen hingelegt und uns würden 50% an der AA gehören, die voraussichtlich 2018 abbezahlt sein wird.
Also, so wie ich den Hr. Ismaik einschaetze, dann haetten Ihm 50% an der AA gehoert, aber 60 oder der KGaA ganz sicher nicht, wobei ich aber auch bezweifle, dass Hr. Ismaik die 170mio Euro fuer die 50% bis 2018 haette aufbringen koennen.
Und auch denke ich, haetten die Roten kein Interesse gezeigt die Huette dann so schnell schuldenfrei zu bekommen.....
Wäre Ismaik damals schon mit im Boot gewesen, dann hätte der 11 Mio + Zinsen hingelegt und uns würden 50% an der AA gehören, die voraussichtlich 2018 abbezahlt sein wird.
Also, so wie ich den Hr. Ismaik einschaetze, dann haetten Ihm 50% an der AA gehoert, aber 60 oder der KGaA ganz sicher nicht, wobei ich aber auch bezweifle, dass Hr. Ismaik die 170mio Euro fuer die 50% bis 2018 haette aufbringen koennen.
Und auch denke ich, haetten die Roten kein Interesse gezeigt die Huette dann so schnell schuldenfrei zu bekommen.....
23.01.2012 - 09:50 Uhr
Genau diese Aussagen will ich eigentlich nicht hören:
Zitat von blaue24:
TISCHENDORF: Warum stellt man das Konsolidierungspaket nicht einfach mal den Fans vor – und zwar so, dass auch ein Laie durchblickt?
SCHNEIDER: Das hat nichts mit Transparenz zu tun. Man müsste einen Vortrag halten von zwei Stunden – das können wir nicht machen, das macht auch keine Firma. Wir können grundsätzliche Fragen beantworten, ja. Aber wir können nicht im Detail ein komplettes Budget mit allen Vernetzungen und Verquickungen vorstellen. Aber die Fans können die Bilanz des TSV 1860 im Internet nachlesen – über den Bundesanzeiger. Wir machen keine Geheimniskrämerei, wir haben per Gesetz Offenlegungspflicht.”
http://www.dieblaue24.com/2012/01/22/ismaik-ist-ein-mann-der-aufs-geld-schaut/
Da verweist Schneider doch tatsächlich auf die Bilanz, die nur ein Wirtschaftswissenschaftler durchblicken kann und die die letzten Geschäftsführer des TSV 1860 nicht haben lesen können. das ist nun wirklich ein Witz.
Zudem weicht er von der Frage ab, die explizit fordert, dass auch ein Laie das Konsolidierungspaket verstehen können müsse. Schneiders Antwort: "wir können nicht im Detail ein komplettes Budget mit allen Vernetzungen und Verquickungen vorstellen". Das will doch auch keiner. Der gemeine Fan will bloß wissen welchen Weg er mitgehen soll und möchte nicht, blind durch die Landschaft stacksend, von immer wieder aufkommenden Finanzlöchern aus der presse informiert werden, ohne zu wissen, dass es ein tragbares, nachvollziehbares Konzept gibt.
Einen Fußballverein mit einer normalen Firma zu vergleichen ist nahezu absurd. Ich kenne niemanden, der sich Fanartikel der Spedition Dachser kaufen würde oder sich ins Modehaus Wöhrl stellt um die Angestellten mit Sprechchören anzufeuern. Eine transparente Beteiligung der Anteilseigner findet bei einer AG doch auch statt.
Zitat von blaue24:
TISCHENDORF: Warum stellt man das Konsolidierungspaket nicht einfach mal den Fans vor – und zwar so, dass auch ein Laie durchblickt?
SCHNEIDER: Das hat nichts mit Transparenz zu tun. Man müsste einen Vortrag halten von zwei Stunden – das können wir nicht machen, das macht auch keine Firma. Wir können grundsätzliche Fragen beantworten, ja. Aber wir können nicht im Detail ein komplettes Budget mit allen Vernetzungen und Verquickungen vorstellen. Aber die Fans können die Bilanz des TSV 1860 im Internet nachlesen – über den Bundesanzeiger. Wir machen keine Geheimniskrämerei, wir haben per Gesetz Offenlegungspflicht.”
http://www.dieblaue24.com/2012/01/22/ismaik-ist-ein-mann-der-aufs-geld-schaut/
Da verweist Schneider doch tatsächlich auf die Bilanz, die nur ein Wirtschaftswissenschaftler durchblicken kann und die die letzten Geschäftsführer des TSV 1860 nicht haben lesen können. das ist nun wirklich ein Witz.
Zudem weicht er von der Frage ab, die explizit fordert, dass auch ein Laie das Konsolidierungspaket verstehen können müsse. Schneiders Antwort: "wir können nicht im Detail ein komplettes Budget mit allen Vernetzungen und Verquickungen vorstellen". Das will doch auch keiner. Der gemeine Fan will bloß wissen welchen Weg er mitgehen soll und möchte nicht, blind durch die Landschaft stacksend, von immer wieder aufkommenden Finanzlöchern aus der presse informiert werden, ohne zu wissen, dass es ein tragbares, nachvollziehbares Konzept gibt.
Einen Fußballverein mit einer normalen Firma zu vergleichen ist nahezu absurd. Ich kenne niemanden, der sich Fanartikel der Spedition Dachser kaufen würde oder sich ins Modehaus Wöhrl stellt um die Angestellten mit Sprechchören anzufeuern. Eine transparente Beteiligung der Anteilseigner findet bei einer AG doch auch statt.
23.01.2012 - 10:03 Uhr
Das ist in der Tat schade - und lässt Vermutungen zu, dass Schneider mit dem derzeitigen Stand der Dinge auch nicht so 100%-ig zufrieden ist.
23.01.2012 - 11:01 Uhr
Im Grunde genommen sollen wir doch gar nicht alles wissen. Dann würden wir den ganzen Dreck doch vielleicht mehr merken. Sagen wir es mal so: Der Verein & die KGaA hat an richtiger Transparenz in finanziellen Sachen kein Interesse. Schade.
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