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Der Konkurrenzthread der Saison 2019 / 2020

15.07.2019 - 19:41 Uhr
Zitat von Simonsen_jr
Zitat von chris1612

Mit der Diagnose ist der Transfer zu Bayern wohl vom Tisch

https://www.kicker.de/754826/artikel/kreuzbandanriss-sanc3a9-muss-operiert-werden

Gute Besserung Leroy


Bei entsprechendem Preisnachlass vielleicht nicht, aber würde jetzt auch nur noch 25 % Wahrscheinlichkeit sehen.

Denke das Thema ist für dieses Jahr durch. Selbst bei einem Preisnachlass ist das Risiko noch zu groß. Ich denk die werden erst wieder zur kommenden Saison einsteigen, was dann angesichts des kürzeren Vertrages nochmal eine günstigere preisliche Konstellation mit sich bringt und zudem zeigt, ob das Knie wieder belastbar ist. Gerade schnelle Außenstürmer sind durch einen Kreuzbandriss stark gehandicapt. Da wird man nicht auf Biegen und Brechen den Transfer durchziehen.
Zitat von DerRegent
Zitat von Fohlendrunki

Zitat von zerocool76

Zitat von Fohlendrunki

Zitat von zerocool76

Zitat von schote64

Zitat von Fohlenweide

Zitat von schote64

Zitat von Fohlenweide

Zitat von Superjupp

Moin, moin,

ich ordne mich bestimmt nicht als Freund von Schalke oder des DFB ein, aber wesentlich bemerkenswerter finde ich schon das Verhalten der Arbeitgeberverbände, die hier nicht mal ansatzweise einen Diskussionsgrund sehen. Herr Tönnies hat doch gerade die Worte, die hier Gegenstand der Kritik sind weder auf einer Veranstaltung von Schalke noch einer Veranstaltung eines Fußballverbandes geäußert. Die Handwerkskammer war wohl Gastgeber und ein hochrangiger Gast war wohl auch der Erzbischof von Paderborn. Von dieser Seite aus hört man keine auch nur leise Kritik, geschweige denn eine Diskussion über Sanktionen oder auch nur eine Forderung nach einer Entschuldigung.
Der Fußball reagiert hier noch sehr deutlich, wenn auch vielen hier die Sanktionen gegen Herrn Tönnies nicht deutlich genug sind. Aber meine Empörung richtet sich doch ganz klar an die Arbeitgeberverbände und auch an den Erzbischof von Paderborn, die doch alle diesen Ausfall einfach verschweigen und ihn damit auch tolerieren. Und gerade die Kirche sollte doch eine entschiedene Reaktion zeigen. Das erwarte ich mir schon als guter Katholik von meinem Erzbischof. Wer zu solch einer Äußerung keine Reaktion zeigt toleriert sie. Und der Erzbischof war anwesend und hat keine Reaktion gezeigt. Er hat nicht hinterher das Wort ergriffen oder aber einfach den Saal verlassen um seinen Unmut zu zeigen. Als schien auch er diese Äußerung zu tolerieren wie auch viele andere "hochgestellte" Persönlichkeiten keine Reaktion zeigten.

Herrn Tönnies selbst sollte man aber auch noch die Möglichkeit der Reue einräumen. Er hat sich am nächsten Tag öffentlich entschuldigt und auch jetzt die Position als Aufsichtsratschef für drei Monate ruhen lassen. Er zeigt damit schon eine Einsicht in ein Fehlverhalten. Aber er wird auch damit leben müssen, dass er deswegen weiterhin unter öffentlicher Beobachtung steht und er in Zukunft zumindest sehr viel vorsichtiger sein muss mit seinen Äußerungen.
Aber auch wir sollten nicht mit dem Stein auf Tönnies werfen, denn zumindest ich bin auch nicht ohne Schuld und habe auch schon Vergebung erfahren.

Gruß

Hab ich auch schon zu dem Zeitpunkt geschrieben. Was dabei eigentlich noch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass man seitens des WDR um eine Stellungnahme gebeten hat und sowohl von der Pressestelle des Generalvikariats, als auch von der Handwerkskammer die lapidare Antwort kein Kommentar kam.
Die kirchlichen Entwicklungshilfeorganisationen im Erzbistum haben mit Befremden auf die Reaktion des Erzbistums reagiert. Da sie aber keine offizielle Stellungnahme geben dürfen -dies darf nur die Pressestelle des GV- blieb es dann bei einzelnen subjektiven Interviews von Aktivisten, die diese Äußerung und die Reaktion des Erzbischofs als „unzureichende Unterstützung“ für die kirchlichen Entwicklungshilfeorganisationen darstellten.
Für mich persönlich ist das nach Umgang mit Geschiedenen, Zölibat und Priestertätigkeit und besonders die Mißbrauchsskandale die nächste Eselei -und das ist noch zurückhaltend formuliert- die sich eine leitende kirchliche Institution in Deutschland erlaubt. Eigentlich hätte der Erzbischof umgehend aufstehen müssen und die Veranstaltung verlassen müssen, wenn er nur irgendwie für sich in Anspruch nimmt eine moralische Instanz zu sein. Zumindest hätte er aber in der Presse unmittelbar dieser Darstellung in jeglicher Hinsicht widersprechen müssen und sich davon distanzieren müssen.
Dass in der Handwerkskammer auch viele „Brüder im Geiste“ von Tönnies herumlaufen, daran habe ich leider nicht die geringsten Zweifel. Aber dass mein Arbeitgeber Kirche derart dämlich reagiert, das hätte ich nicht erwartet.

Hallo, ich persönlich finde es Klasse, wenn nicht jeder seine Meinung dazu äußert, und gerade die Kirche tut gut daran zu schweigen, da hat ein Mensch öffentlich seine Meinung gesagt, Die Art war zwar ziemlich krass aber für mich bewundernswert, nicht dieses ,, Einheitsgesültze " unserer Politik, was einfach nur noch langweilig ist und nur zum Stlmmenfang verwendet wird. Was die Kirche betrifft, mal darüber nachgedacht, das man aus Fehlern auch lernen kann? Nehmen wir mal das Beispiel Leipzig 1984, Pastoren fingen in ihren Predigen an über Freiheit, Demokratie und ähnliches zu dieskutieren, der Kirchenvorstand war dagegen und hat öffentlich Abstand davon genommen. Ende bekannt,
Ich hoffe jedenfalls, das man sich intensiv mit dem Inhalt was die Wirtschftliche Hilfe und Unterstützung betrifft, beschäftigt als um den Abschnitt des Kinderkriegens. Der war zwar wirklich krass aber für mich persönlich der Anstoss darüber nachzudenken, und wie weiter oben erwähnt, jeder sollte erstmal bei sich selber schauen bevor er den Stein wirft. Gruß

Johannes 8,7 ist für jegliche Kritik an Institutionen ein Todschlagargument. Demnach dürfte man nichts und niemanden kritisch betrachten. Tatsächlich aber muss man da schon den Spieß umdrehen, wenn ich als Kirche von meinen Mitgliedern und der Gesellschaft im allgemeinen Handlungsmuster und Moralansätze erwarte, dann muss ich das auch selber vorleben. Ich kann nicht erwarten, dass ein jeder dies im Kleinen verfolgt, wenn ich mich selbst nicht daran halte.
Gruß

Genau das meinte ich ja, Ich persönlich sehe die Aussage von Herren Tönnies als Kritik, Kritik an die Herangehensweise der Wirtschaft bzw. Politik auf dem afrikanischen Kontinent im Verhältnis zur Klimadiskussion. Das ist das was mich interessieren würde was Politik , Kirche und Hilfsorganisatoren dazu denken und welchen Standpunkt sie vertreten. Aber hört man was in dieser Richtung? Nö, also liegt der Verdacht bei mir nahe, das man dazu eigentlich nichts sagen möchte, aber man muß ja, und dann wird eben auf den ,,Rassismuszug" aufgesprungen. Und da finde ich es eben toll wenn nicht alle auf diesen Bahnsteig stehen, einfach mal schweigt und sich eventuell mal mit dem Wesentlichen beschäftigt. Gruß


Zu der ganzen Diskussion mal ein Link zur Wirtschaftswoche der so ziemlich genau meine Meinung widerspiegelt und wohltuend anders ist, mMn.
https://www.wiwo.de/politik/deutschland/anders-gesagt-der-wurst-fuerst-und-die-kinder-in-afrika/24865126.html


Darum kann man die Wirtschaftswoche auch leider nicht lesen. Ich wollte mich eigentlich
nicht zu diesem Thema äußern aber wenn so ein pseudointellektueller Hipster meint er
müsse seine glatt gestriegelten" bloß nicht bei einem Wirtschaftskapitain anecken"-
Kommentare verbreiten dann geht mir die Hutschnur hoch.

Googelt doch alle mal bitte das Wort "Respekt"


Auch hier eine interessante Konstellation jemanden als pseudointellektuellen zu bezeichnen nur weil man eine andere Meinung zu einem Thema hat, gleichzeitig aber den Googlehinweis Respekt geben. Im Übrigen passt auch das glattgestriegelte wohl kaum, weil sich der Autor mit der Kolumne selbst in den öffentlichen (Gegen-)Wind stellt.


Meine flapsige bis beleidigende Wortwahl ist als Reaktion darauf zu verstehen das sich der
Schreiberling dazu berufen fühlt eine großen Teil der Weltbevölkerung respektlos zu behandeln
bzw. diese Respektlosigkeiten zu relativieren. Deshalb kann er von mir keinen Respekt erwarten!
Er stellt sich in den Gegenwind der öffentlichen Meinung aber er schreibt für die WiWo, da besteht
der "Mainstream" aus Leuten wie Tönnies und mit denen möchte er es sich nicht verscherzen und
ranzt sich da ziemlich offensichtlich ran.


Ich arbeite im Bereich der Postcolonial Studies und dieser Artikel strotzt nur so vor neokolonialistischer Begründungsmuster. Natürlich, wir weiße Europäer erklären "den Afrikanern," dass ihr "Fortpflanzungsverhalten" so natürlich nicht in Ordnung sei und erziehen sie am besten dazu, gar keine Kinder mehr zu bekommen. Damit müssen wir uns dann wieder nicht hinterfragen, was wir eigentlich täglich (selbst durch unseren 'bloßen' Konsum) dafür tun, dass wir Ausbeutungsstrukturen aufrecht erhalten. Schließlich ist "der Afrikaner" ja selbst Schuld und Herr seiner eigenen Probleme. Natürlich muss man über die Thematik reden, aber nicht von oben herab und nicht innerhalb der Strukturen, die den Kontinent systematisch weiter kaputt wirtschaften - auch klimatechnisch. Da geh ich bei einem solchen Artikel an die Decke. angry


So isses!
Danke!

•     •     •

"Politik rettet die Welt wohl nicht."
Reinhold Messner
Zitat von Antares
Zitat von DerRegent

Zitat von Fohlendrunki

Zitat von zerocool76

Zitat von Fohlendrunki

Zitat von zerocool76

Zitat von schote64

Zitat von Fohlenweide

Zitat von schote64

Zitat von Fohlenweide

Zitat von Superjupp

Moin, moin,

ich ordne mich bestimmt nicht als Freund von Schalke oder des DFB ein, aber wesentlich bemerkenswerter finde ich schon das Verhalten der Arbeitgeberverbände, die hier nicht mal ansatzweise einen Diskussionsgrund sehen. Herr Tönnies hat doch gerade die Worte, die hier Gegenstand der Kritik sind weder auf einer Veranstaltung von Schalke noch einer Veranstaltung eines Fußballverbandes geäußert. Die Handwerkskammer war wohl Gastgeber und ein hochrangiger Gast war wohl auch der Erzbischof von Paderborn. Von dieser Seite aus hört man keine auch nur leise Kritik, geschweige denn eine Diskussion über Sanktionen oder auch nur eine Forderung nach einer Entschuldigung.
Der Fußball reagiert hier noch sehr deutlich, wenn auch vielen hier die Sanktionen gegen Herrn Tönnies nicht deutlich genug sind. Aber meine Empörung richtet sich doch ganz klar an die Arbeitgeberverbände und auch an den Erzbischof von Paderborn, die doch alle diesen Ausfall einfach verschweigen und ihn damit auch tolerieren. Und gerade die Kirche sollte doch eine entschiedene Reaktion zeigen. Das erwarte ich mir schon als guter Katholik von meinem Erzbischof. Wer zu solch einer Äußerung keine Reaktion zeigt toleriert sie. Und der Erzbischof war anwesend und hat keine Reaktion gezeigt. Er hat nicht hinterher das Wort ergriffen oder aber einfach den Saal verlassen um seinen Unmut zu zeigen. Als schien auch er diese Äußerung zu tolerieren wie auch viele andere "hochgestellte" Persönlichkeiten keine Reaktion zeigten.

Herrn Tönnies selbst sollte man aber auch noch die Möglichkeit der Reue einräumen. Er hat sich am nächsten Tag öffentlich entschuldigt und auch jetzt die Position als Aufsichtsratschef für drei Monate ruhen lassen. Er zeigt damit schon eine Einsicht in ein Fehlverhalten. Aber er wird auch damit leben müssen, dass er deswegen weiterhin unter öffentlicher Beobachtung steht und er in Zukunft zumindest sehr viel vorsichtiger sein muss mit seinen Äußerungen.
Aber auch wir sollten nicht mit dem Stein auf Tönnies werfen, denn zumindest ich bin auch nicht ohne Schuld und habe auch schon Vergebung erfahren.

Gruß

Hab ich auch schon zu dem Zeitpunkt geschrieben. Was dabei eigentlich noch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass man seitens des WDR um eine Stellungnahme gebeten hat und sowohl von der Pressestelle des Generalvikariats, als auch von der Handwerkskammer die lapidare Antwort kein Kommentar kam.
Die kirchlichen Entwicklungshilfeorganisationen im Erzbistum haben mit Befremden auf die Reaktion des Erzbistums reagiert. Da sie aber keine offizielle Stellungnahme geben dürfen -dies darf nur die Pressestelle des GV- blieb es dann bei einzelnen subjektiven Interviews von Aktivisten, die diese Äußerung und die Reaktion des Erzbischofs als „unzureichende Unterstützung“ für die kirchlichen Entwicklungshilfeorganisationen darstellten.
Für mich persönlich ist das nach Umgang mit Geschiedenen, Zölibat und Priestertätigkeit und besonders die Mißbrauchsskandale die nächste Eselei -und das ist noch zurückhaltend formuliert- die sich eine leitende kirchliche Institution in Deutschland erlaubt. Eigentlich hätte der Erzbischof umgehend aufstehen müssen und die Veranstaltung verlassen müssen, wenn er nur irgendwie für sich in Anspruch nimmt eine moralische Instanz zu sein. Zumindest hätte er aber in der Presse unmittelbar dieser Darstellung in jeglicher Hinsicht widersprechen müssen und sich davon distanzieren müssen.
Dass in der Handwerkskammer auch viele „Brüder im Geiste“ von Tönnies herumlaufen, daran habe ich leider nicht die geringsten Zweifel. Aber dass mein Arbeitgeber Kirche derart dämlich reagiert, das hätte ich nicht erwartet.

Hallo, ich persönlich finde es Klasse, wenn nicht jeder seine Meinung dazu äußert, und gerade die Kirche tut gut daran zu schweigen, da hat ein Mensch öffentlich seine Meinung gesagt, Die Art war zwar ziemlich krass aber für mich bewundernswert, nicht dieses ,, Einheitsgesültze " unserer Politik, was einfach nur noch langweilig ist und nur zum Stlmmenfang verwendet wird. Was die Kirche betrifft, mal darüber nachgedacht, das man aus Fehlern auch lernen kann? Nehmen wir mal das Beispiel Leipzig 1984, Pastoren fingen in ihren Predigen an über Freiheit, Demokratie und ähnliches zu dieskutieren, der Kirchenvorstand war dagegen und hat öffentlich Abstand davon genommen. Ende bekannt,
Ich hoffe jedenfalls, das man sich intensiv mit dem Inhalt was die Wirtschftliche Hilfe und Unterstützung betrifft, beschäftigt als um den Abschnitt des Kinderkriegens. Der war zwar wirklich krass aber für mich persönlich der Anstoss darüber nachzudenken, und wie weiter oben erwähnt, jeder sollte erstmal bei sich selber schauen bevor er den Stein wirft. Gruß

Johannes 8,7 ist für jegliche Kritik an Institutionen ein Todschlagargument. Demnach dürfte man nichts und niemanden kritisch betrachten. Tatsächlich aber muss man da schon den Spieß umdrehen, wenn ich als Kirche von meinen Mitgliedern und der Gesellschaft im allgemeinen Handlungsmuster und Moralansätze erwarte, dann muss ich das auch selber vorleben. Ich kann nicht erwarten, dass ein jeder dies im Kleinen verfolgt, wenn ich mich selbst nicht daran halte.
Gruß

Genau das meinte ich ja, Ich persönlich sehe die Aussage von Herren Tönnies als Kritik, Kritik an die Herangehensweise der Wirtschaft bzw. Politik auf dem afrikanischen Kontinent im Verhältnis zur Klimadiskussion. Das ist das was mich interessieren würde was Politik , Kirche und Hilfsorganisatoren dazu denken und welchen Standpunkt sie vertreten. Aber hört man was in dieser Richtung? Nö, also liegt der Verdacht bei mir nahe, das man dazu eigentlich nichts sagen möchte, aber man muß ja, und dann wird eben auf den ,,Rassismuszug" aufgesprungen. Und da finde ich es eben toll wenn nicht alle auf diesen Bahnsteig stehen, einfach mal schweigt und sich eventuell mal mit dem Wesentlichen beschäftigt. Gruß


Zu der ganzen Diskussion mal ein Link zur Wirtschaftswoche der so ziemlich genau meine Meinung widerspiegelt und wohltuend anders ist, mMn.
https://www.wiwo.de/politik/deutschland/anders-gesagt-der-wurst-fuerst-und-die-kinder-in-afrika/24865126.html


Darum kann man die Wirtschaftswoche auch leider nicht lesen. Ich wollte mich eigentlich
nicht zu diesem Thema äußern aber wenn so ein pseudointellektueller Hipster meint er
müsse seine glatt gestriegelten" bloß nicht bei einem Wirtschaftskapitain anecken"-
Kommentare verbreiten dann geht mir die Hutschnur hoch.

Googelt doch alle mal bitte das Wort "Respekt"


Auch hier eine interessante Konstellation jemanden als pseudointellektuellen zu bezeichnen nur weil man eine andere Meinung zu einem Thema hat, gleichzeitig aber den Googlehinweis Respekt geben. Im Übrigen passt auch das glattgestriegelte wohl kaum, weil sich der Autor mit der Kolumne selbst in den öffentlichen (Gegen-)Wind stellt.


Meine flapsige bis beleidigende Wortwahl ist als Reaktion darauf zu verstehen das sich der
Schreiberling dazu berufen fühlt eine großen Teil der Weltbevölkerung respektlos zu behandeln
bzw. diese Respektlosigkeiten zu relativieren. Deshalb kann er von mir keinen Respekt erwarten!
Er stellt sich in den Gegenwind der öffentlichen Meinung aber er schreibt für die WiWo, da besteht
der "Mainstream" aus Leuten wie Tönnies und mit denen möchte er es sich nicht verscherzen und
ranzt sich da ziemlich offensichtlich ran.


Ich arbeite im Bereich der Postcolonial Studies und dieser Artikel strotzt nur so vor neokolonialistischer Begründungsmuster. Natürlich, wir weiße Europäer erklären "den Afrikanern," dass ihr "Fortpflanzungsverhalten" so natürlich nicht in Ordnung sei und erziehen sie am besten dazu, gar keine Kinder mehr zu bekommen. Damit müssen wir uns dann wieder nicht hinterfragen, was wir eigentlich täglich (selbst durch unseren 'bloßen' Konsum) dafür tun, dass wir Ausbeutungsstrukturen aufrecht erhalten. Schließlich ist "der Afrikaner" ja selbst Schuld und Herr seiner eigenen Probleme. Natürlich muss man über die Thematik reden, aber nicht von oben herab und nicht innerhalb der Strukturen, die den Kontinent systematisch weiter kaputt wirtschaften - auch klimatechnisch. Da geh ich bei einem solchen Artikel an die Decke. angry


So isses!
Danke!


Nee, "so isses" absolut nicht.
Allein die Aussage "wir weiße Europäer" beinhaltet schon genau das, was für jede Diskussionskultur absolut tödlich ist: Rassendenken. Es fördert und propagiert zudem die momentan absolute Unart des "schuldig seins" für die Armut des afrikanischen Kontinents. Ein ganz großes NEIN! dazu.

Ich könnte nun wirklich weit, weit ausholen, möchte aber nur mal einen kleinen Denkansatz geben:
Tun wir einfach mal so, dass die ganze Weltbevölkerung dieselbe Hautfarbe innehat. Ok ? Es gibt nur eine einzige Rasse und die heißt "Mensch".
Ist die Überbevölkerung in Afrika dann ein Problem ? Selbstverständlich ist sie das. Sollte man darüber sprechen ? Selbstverständlich sollte man das.
Wenn eine Bevölkerungsgruppe in einem Teil der Welt solch ein Problem nicht selbst unter Kontrolle bekommt, was spricht dann dagegen, dass eine andere Bevölkerungsgruppe sie dabei unterstützt ? Das hat mit "von oben herab" mal überhaupt gar nichts am Hut außer man will es genau so auslegen.

Ein Problem, egal welcher Art, kann nur gelöst werden indem man es KLAR formuliert ohne dabei stetig darauf achten zu müssen durch eine Formulierung irgendwelche Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen, die den Fokus des eigentlichen Kernthemas dann in eine völlig andere, nicht ansatzweise zielführende, Richtung schieben. Eben genau das was hier (mal wieder) passiert.
Zitat von Borusse7
Zitat von Antares

Zitat von DerRegent

Zitat von Fohlendrunki

Zitat von zerocool76

Zitat von Fohlendrunki

Zitat von zerocool76

Zitat von schote64

Zitat von Fohlenweide

Zitat von schote64

Zitat von Fohlenweide

Zitat von Superjupp

Moin, moin,

ich ordne mich bestimmt nicht als Freund von Schalke oder des DFB ein, aber wesentlich bemerkenswerter finde ich schon das Verhalten der Arbeitgeberverbände, die hier nicht mal ansatzweise einen Diskussionsgrund sehen. Herr Tönnies hat doch gerade die Worte, die hier Gegenstand der Kritik sind weder auf einer Veranstaltung von Schalke noch einer Veranstaltung eines Fußballverbandes geäußert. Die Handwerkskammer war wohl Gastgeber und ein hochrangiger Gast war wohl auch der Erzbischof von Paderborn. Von dieser Seite aus hört man keine auch nur leise Kritik, geschweige denn eine Diskussion über Sanktionen oder auch nur eine Forderung nach einer Entschuldigung.
Der Fußball reagiert hier noch sehr deutlich, wenn auch vielen hier die Sanktionen gegen Herrn Tönnies nicht deutlich genug sind. Aber meine Empörung richtet sich doch ganz klar an die Arbeitgeberverbände und auch an den Erzbischof von Paderborn, die doch alle diesen Ausfall einfach verschweigen und ihn damit auch tolerieren. Und gerade die Kirche sollte doch eine entschiedene Reaktion zeigen. Das erwarte ich mir schon als guter Katholik von meinem Erzbischof. Wer zu solch einer Äußerung keine Reaktion zeigt toleriert sie. Und der Erzbischof war anwesend und hat keine Reaktion gezeigt. Er hat nicht hinterher das Wort ergriffen oder aber einfach den Saal verlassen um seinen Unmut zu zeigen. Als schien auch er diese Äußerung zu tolerieren wie auch viele andere "hochgestellte" Persönlichkeiten keine Reaktion zeigten.

Herrn Tönnies selbst sollte man aber auch noch die Möglichkeit der Reue einräumen. Er hat sich am nächsten Tag öffentlich entschuldigt und auch jetzt die Position als Aufsichtsratschef für drei Monate ruhen lassen. Er zeigt damit schon eine Einsicht in ein Fehlverhalten. Aber er wird auch damit leben müssen, dass er deswegen weiterhin unter öffentlicher Beobachtung steht und er in Zukunft zumindest sehr viel vorsichtiger sein muss mit seinen Äußerungen.
Aber auch wir sollten nicht mit dem Stein auf Tönnies werfen, denn zumindest ich bin auch nicht ohne Schuld und habe auch schon Vergebung erfahren.

Gruß

Hab ich auch schon zu dem Zeitpunkt geschrieben. Was dabei eigentlich noch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass man seitens des WDR um eine Stellungnahme gebeten hat und sowohl von der Pressestelle des Generalvikariats, als auch von der Handwerkskammer die lapidare Antwort kein Kommentar kam.
Die kirchlichen Entwicklungshilfeorganisationen im Erzbistum haben mit Befremden auf die Reaktion des Erzbistums reagiert. Da sie aber keine offizielle Stellungnahme geben dürfen -dies darf nur die Pressestelle des GV- blieb es dann bei einzelnen subjektiven Interviews von Aktivisten, die diese Äußerung und die Reaktion des Erzbischofs als „unzureichende Unterstützung“ für die kirchlichen Entwicklungshilfeorganisationen darstellten.
Für mich persönlich ist das nach Umgang mit Geschiedenen, Zölibat und Priestertätigkeit und besonders die Mißbrauchsskandale die nächste Eselei -und das ist noch zurückhaltend formuliert- die sich eine leitende kirchliche Institution in Deutschland erlaubt. Eigentlich hätte der Erzbischof umgehend aufstehen müssen und die Veranstaltung verlassen müssen, wenn er nur irgendwie für sich in Anspruch nimmt eine moralische Instanz zu sein. Zumindest hätte er aber in der Presse unmittelbar dieser Darstellung in jeglicher Hinsicht widersprechen müssen und sich davon distanzieren müssen.
Dass in der Handwerkskammer auch viele „Brüder im Geiste“ von Tönnies herumlaufen, daran habe ich leider nicht die geringsten Zweifel. Aber dass mein Arbeitgeber Kirche derart dämlich reagiert, das hätte ich nicht erwartet.

Hallo, ich persönlich finde es Klasse, wenn nicht jeder seine Meinung dazu äußert, und gerade die Kirche tut gut daran zu schweigen, da hat ein Mensch öffentlich seine Meinung gesagt, Die Art war zwar ziemlich krass aber für mich bewundernswert, nicht dieses ,, Einheitsgesültze " unserer Politik, was einfach nur noch langweilig ist und nur zum Stlmmenfang verwendet wird. Was die Kirche betrifft, mal darüber nachgedacht, das man aus Fehlern auch lernen kann? Nehmen wir mal das Beispiel Leipzig 1984, Pastoren fingen in ihren Predigen an über Freiheit, Demokratie und ähnliches zu dieskutieren, der Kirchenvorstand war dagegen und hat öffentlich Abstand davon genommen. Ende bekannt,
Ich hoffe jedenfalls, das man sich intensiv mit dem Inhalt was die Wirtschftliche Hilfe und Unterstützung betrifft, beschäftigt als um den Abschnitt des Kinderkriegens. Der war zwar wirklich krass aber für mich persönlich der Anstoss darüber nachzudenken, und wie weiter oben erwähnt, jeder sollte erstmal bei sich selber schauen bevor er den Stein wirft. Gruß

Johannes 8,7 ist für jegliche Kritik an Institutionen ein Todschlagargument. Demnach dürfte man nichts und niemanden kritisch betrachten. Tatsächlich aber muss man da schon den Spieß umdrehen, wenn ich als Kirche von meinen Mitgliedern und der Gesellschaft im allgemeinen Handlungsmuster und Moralansätze erwarte, dann muss ich das auch selber vorleben. Ich kann nicht erwarten, dass ein jeder dies im Kleinen verfolgt, wenn ich mich selbst nicht daran halte.
Gruß

Genau das meinte ich ja, Ich persönlich sehe die Aussage von Herren Tönnies als Kritik, Kritik an die Herangehensweise der Wirtschaft bzw. Politik auf dem afrikanischen Kontinent im Verhältnis zur Klimadiskussion. Das ist das was mich interessieren würde was Politik , Kirche und Hilfsorganisatoren dazu denken und welchen Standpunkt sie vertreten. Aber hört man was in dieser Richtung? Nö, also liegt der Verdacht bei mir nahe, das man dazu eigentlich nichts sagen möchte, aber man muß ja, und dann wird eben auf den ,,Rassismuszug" aufgesprungen. Und da finde ich es eben toll wenn nicht alle auf diesen Bahnsteig stehen, einfach mal schweigt und sich eventuell mal mit dem Wesentlichen beschäftigt. Gruß


Zu der ganzen Diskussion mal ein Link zur Wirtschaftswoche der so ziemlich genau meine Meinung widerspiegelt und wohltuend anders ist, mMn.
https://www.wiwo.de/politik/deutschland/anders-gesagt-der-wurst-fuerst-und-die-kinder-in-afrika/24865126.html


Darum kann man die Wirtschaftswoche auch leider nicht lesen. Ich wollte mich eigentlich
nicht zu diesem Thema äußern aber wenn so ein pseudointellektueller Hipster meint er
müsse seine glatt gestriegelten" bloß nicht bei einem Wirtschaftskapitain anecken"-
Kommentare verbreiten dann geht mir die Hutschnur hoch.

Googelt doch alle mal bitte das Wort "Respekt"


Auch hier eine interessante Konstellation jemanden als pseudointellektuellen zu bezeichnen nur weil man eine andere Meinung zu einem Thema hat, gleichzeitig aber den Googlehinweis Respekt geben. Im Übrigen passt auch das glattgestriegelte wohl kaum, weil sich der Autor mit der Kolumne selbst in den öffentlichen (Gegen-)Wind stellt.


Meine flapsige bis beleidigende Wortwahl ist als Reaktion darauf zu verstehen das sich der
Schreiberling dazu berufen fühlt eine großen Teil der Weltbevölkerung respektlos zu behandeln
bzw. diese Respektlosigkeiten zu relativieren. Deshalb kann er von mir keinen Respekt erwarten!
Er stellt sich in den Gegenwind der öffentlichen Meinung aber er schreibt für die WiWo, da besteht
der "Mainstream" aus Leuten wie Tönnies und mit denen möchte er es sich nicht verscherzen und
ranzt sich da ziemlich offensichtlich ran.


Ich arbeite im Bereich der Postcolonial Studies und dieser Artikel strotzt nur so vor neokolonialistischer Begründungsmuster. Natürlich, wir weiße Europäer erklären "den Afrikanern," dass ihr "Fortpflanzungsverhalten" so natürlich nicht in Ordnung sei und erziehen sie am besten dazu, gar keine Kinder mehr zu bekommen. Damit müssen wir uns dann wieder nicht hinterfragen, was wir eigentlich täglich (selbst durch unseren 'bloßen' Konsum) dafür tun, dass wir Ausbeutungsstrukturen aufrecht erhalten. Schließlich ist "der Afrikaner" ja selbst Schuld und Herr seiner eigenen Probleme. Natürlich muss man über die Thematik reden, aber nicht von oben herab und nicht innerhalb der Strukturen, die den Kontinent systematisch weiter kaputt wirtschaften - auch klimatechnisch. Da geh ich bei einem solchen Artikel an die Decke. angry


So isses!
Danke!


Nee, "so isses" absolut nicht.
Allein die Aussage "wir weiße Europäer" beinhaltet schon genau das, was für jede Diskussionskultur absolut tödlich ist: Rassendenken. Es fördert und propagiert zudem die momentan absolute Unart des "schuldig seins" für die Armut des afrikanischen Kontinents. Ein ganz großes NEIN! dazu.

Ich könnte nun wirklich weit, weit ausholen, möchte aber nur mal einen kleinen Denkansatz geben:
Tun wir einfach mal so, dass die ganze Weltbevölkerung dieselbe Hautfarbe innehat. Ok ? Es gibt nur eine einzige Rasse und die heißt "Mensch".
Ist die Überbevölkerung in Afrika dann ein Problem ? Selbstverständlich ist sie das. Sollte man darüber sprechen ? Selbstverständlich sollte man das.
Wenn eine Bevölkerungsgruppe in einem Teil der Welt solch ein Problem nicht selbst unter Kontrolle bekommt, was spricht dann dagegen, dass eine andere Bevölkerungsgruppe sie dabei unterstützt ? Das hat mit "von oben herab" mal überhaupt gar nichts am Hut außer man will es genau so auslegen.

Ein Problem, egal welcher Art, kann nur gelöst werden indem man es KLAR formuliert ohne dabei stetig darauf achten zu müssen durch eine Formulierung irgendwelche Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen, die den Fokus des eigentlichen Kernthemas dann in eine völlig andere, nicht ansatzweise zielführende, Richtung schieben. Eben genau das was hier (mal wieder) passiert.


Ich glaube Ihr textet gerade inhaltlich aneinander vorbei.
Zitat von Borusse7
Zitat von Antares

Zitat von DerRegent

Zitat von Fohlendrunki

Zitat von zerocool76

Zitat von Fohlendrunki

Zitat von zerocool76

Zitat von schote64

Zitat von Fohlenweide

Zitat von schote64

Zitat von Fohlenweide

Zitat von Superjupp

Moin, moin,

ich ordne mich bestimmt nicht als Freund von Schalke oder des DFB ein, aber wesentlich bemerkenswerter finde ich schon das Verhalten der Arbeitgeberverbände, die hier nicht mal ansatzweise einen Diskussionsgrund sehen. Herr Tönnies hat doch gerade die Worte, die hier Gegenstand der Kritik sind weder auf einer Veranstaltung von Schalke noch einer Veranstaltung eines Fußballverbandes geäußert. Die Handwerkskammer war wohl Gastgeber und ein hochrangiger Gast war wohl auch der Erzbischof von Paderborn. Von dieser Seite aus hört man keine auch nur leise Kritik, geschweige denn eine Diskussion über Sanktionen oder auch nur eine Forderung nach einer Entschuldigung.
Der Fußball reagiert hier noch sehr deutlich, wenn auch vielen hier die Sanktionen gegen Herrn Tönnies nicht deutlich genug sind. Aber meine Empörung richtet sich doch ganz klar an die Arbeitgeberverbände und auch an den Erzbischof von Paderborn, die doch alle diesen Ausfall einfach verschweigen und ihn damit auch tolerieren. Und gerade die Kirche sollte doch eine entschiedene Reaktion zeigen. Das erwarte ich mir schon als guter Katholik von meinem Erzbischof. Wer zu solch einer Äußerung keine Reaktion zeigt toleriert sie. Und der Erzbischof war anwesend und hat keine Reaktion gezeigt. Er hat nicht hinterher das Wort ergriffen oder aber einfach den Saal verlassen um seinen Unmut zu zeigen. Als schien auch er diese Äußerung zu tolerieren wie auch viele andere "hochgestellte" Persönlichkeiten keine Reaktion zeigten.

Herrn Tönnies selbst sollte man aber auch noch die Möglichkeit der Reue einräumen. Er hat sich am nächsten Tag öffentlich entschuldigt und auch jetzt die Position als Aufsichtsratschef für drei Monate ruhen lassen. Er zeigt damit schon eine Einsicht in ein Fehlverhalten. Aber er wird auch damit leben müssen, dass er deswegen weiterhin unter öffentlicher Beobachtung steht und er in Zukunft zumindest sehr viel vorsichtiger sein muss mit seinen Äußerungen.
Aber auch wir sollten nicht mit dem Stein auf Tönnies werfen, denn zumindest ich bin auch nicht ohne Schuld und habe auch schon Vergebung erfahren.

Gruß

Hab ich auch schon zu dem Zeitpunkt geschrieben. Was dabei eigentlich noch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass man seitens des WDR um eine Stellungnahme gebeten hat und sowohl von der Pressestelle des Generalvikariats, als auch von der Handwerkskammer die lapidare Antwort kein Kommentar kam.
Die kirchlichen Entwicklungshilfeorganisationen im Erzbistum haben mit Befremden auf die Reaktion des Erzbistums reagiert. Da sie aber keine offizielle Stellungnahme geben dürfen -dies darf nur die Pressestelle des GV- blieb es dann bei einzelnen subjektiven Interviews von Aktivisten, die diese Äußerung und die Reaktion des Erzbischofs als „unzureichende Unterstützung“ für die kirchlichen Entwicklungshilfeorganisationen darstellten.
Für mich persönlich ist das nach Umgang mit Geschiedenen, Zölibat und Priestertätigkeit und besonders die Mißbrauchsskandale die nächste Eselei -und das ist noch zurückhaltend formuliert- die sich eine leitende kirchliche Institution in Deutschland erlaubt. Eigentlich hätte der Erzbischof umgehend aufstehen müssen und die Veranstaltung verlassen müssen, wenn er nur irgendwie für sich in Anspruch nimmt eine moralische Instanz zu sein. Zumindest hätte er aber in der Presse unmittelbar dieser Darstellung in jeglicher Hinsicht widersprechen müssen und sich davon distanzieren müssen.
Dass in der Handwerkskammer auch viele „Brüder im Geiste“ von Tönnies herumlaufen, daran habe ich leider nicht die geringsten Zweifel. Aber dass mein Arbeitgeber Kirche derart dämlich reagiert, das hätte ich nicht erwartet.

Hallo, ich persönlich finde es Klasse, wenn nicht jeder seine Meinung dazu äußert, und gerade die Kirche tut gut daran zu schweigen, da hat ein Mensch öffentlich seine Meinung gesagt, Die Art war zwar ziemlich krass aber für mich bewundernswert, nicht dieses ,, Einheitsgesültze " unserer Politik, was einfach nur noch langweilig ist und nur zum Stlmmenfang verwendet wird. Was die Kirche betrifft, mal darüber nachgedacht, das man aus Fehlern auch lernen kann? Nehmen wir mal das Beispiel Leipzig 1984, Pastoren fingen in ihren Predigen an über Freiheit, Demokratie und ähnliches zu dieskutieren, der Kirchenvorstand war dagegen und hat öffentlich Abstand davon genommen. Ende bekannt,
Ich hoffe jedenfalls, das man sich intensiv mit dem Inhalt was die Wirtschftliche Hilfe und Unterstützung betrifft, beschäftigt als um den Abschnitt des Kinderkriegens. Der war zwar wirklich krass aber für mich persönlich der Anstoss darüber nachzudenken, und wie weiter oben erwähnt, jeder sollte erstmal bei sich selber schauen bevor er den Stein wirft. Gruß

Johannes 8,7 ist für jegliche Kritik an Institutionen ein Todschlagargument. Demnach dürfte man nichts und niemanden kritisch betrachten. Tatsächlich aber muss man da schon den Spieß umdrehen, wenn ich als Kirche von meinen Mitgliedern und der Gesellschaft im allgemeinen Handlungsmuster und Moralansätze erwarte, dann muss ich das auch selber vorleben. Ich kann nicht erwarten, dass ein jeder dies im Kleinen verfolgt, wenn ich mich selbst nicht daran halte.
Gruß

Genau das meinte ich ja, Ich persönlich sehe die Aussage von Herren Tönnies als Kritik, Kritik an die Herangehensweise der Wirtschaft bzw. Politik auf dem afrikanischen Kontinent im Verhältnis zur Klimadiskussion. Das ist das was mich interessieren würde was Politik , Kirche und Hilfsorganisatoren dazu denken und welchen Standpunkt sie vertreten. Aber hört man was in dieser Richtung? Nö, also liegt der Verdacht bei mir nahe, das man dazu eigentlich nichts sagen möchte, aber man muß ja, und dann wird eben auf den ,,Rassismuszug" aufgesprungen. Und da finde ich es eben toll wenn nicht alle auf diesen Bahnsteig stehen, einfach mal schweigt und sich eventuell mal mit dem Wesentlichen beschäftigt. Gruß


Zu der ganzen Diskussion mal ein Link zur Wirtschaftswoche der so ziemlich genau meine Meinung widerspiegelt und wohltuend anders ist, mMn.
https://www.wiwo.de/politik/deutschland/anders-gesagt-der-wurst-fuerst-und-die-kinder-in-afrika/24865126.html


Darum kann man die Wirtschaftswoche auch leider nicht lesen. Ich wollte mich eigentlich
nicht zu diesem Thema äußern aber wenn so ein pseudointellektueller Hipster meint er
müsse seine glatt gestriegelten" bloß nicht bei einem Wirtschaftskapitain anecken"-
Kommentare verbreiten dann geht mir die Hutschnur hoch.

Googelt doch alle mal bitte das Wort "Respekt"


Auch hier eine interessante Konstellation jemanden als pseudointellektuellen zu bezeichnen nur weil man eine andere Meinung zu einem Thema hat, gleichzeitig aber den Googlehinweis Respekt geben. Im Übrigen passt auch das glattgestriegelte wohl kaum, weil sich der Autor mit der Kolumne selbst in den öffentlichen (Gegen-)Wind stellt.


Meine flapsige bis beleidigende Wortwahl ist als Reaktion darauf zu verstehen das sich der
Schreiberling dazu berufen fühlt eine großen Teil der Weltbevölkerung respektlos zu behandeln
bzw. diese Respektlosigkeiten zu relativieren. Deshalb kann er von mir keinen Respekt erwarten!
Er stellt sich in den Gegenwind der öffentlichen Meinung aber er schreibt für die WiWo, da besteht
der "Mainstream" aus Leuten wie Tönnies und mit denen möchte er es sich nicht verscherzen und
ranzt sich da ziemlich offensichtlich ran.


Ich arbeite im Bereich der Postcolonial Studies und dieser Artikel strotzt nur so vor neokolonialistischer Begründungsmuster. Natürlich, wir weiße Europäer erklären "den Afrikanern," dass ihr "Fortpflanzungsverhalten" so natürlich nicht in Ordnung sei und erziehen sie am besten dazu, gar keine Kinder mehr zu bekommen. Damit müssen wir uns dann wieder nicht hinterfragen, was wir eigentlich täglich (selbst durch unseren 'bloßen' Konsum) dafür tun, dass wir Ausbeutungsstrukturen aufrecht erhalten. Schließlich ist "der Afrikaner" ja selbst Schuld und Herr seiner eigenen Probleme. Natürlich muss man über die Thematik reden, aber nicht von oben herab und nicht innerhalb der Strukturen, die den Kontinent systematisch weiter kaputt wirtschaften - auch klimatechnisch. Da geh ich bei einem solchen Artikel an die Decke. angry


So isses!
Danke!


Nee, "so isses" absolut nicht.
Allein die Aussage "wir weiße Europäer" beinhaltet schon genau das, was für jede Diskussionskultur absolut tödlich ist: Rassendenken. Es fördert und propagiert zudem die momentan absolute Unart des "schuldig seins" für die Armut des afrikanischen Kontinents. Ein ganz großes NEIN! dazu.

Ich könnte nun wirklich weit, weit ausholen, möchte aber nur mal einen kleinen Denkansatz geben:
Tun wir einfach mal so, dass die ganze Weltbevölkerung dieselbe Hautfarbe innehat. Ok ? Es gibt nur eine einzige Rasse und die heißt "Mensch".
Ist die Überbevölkerung in Afrika dann ein Problem ? Selbstverständlich ist sie das. Sollte man darüber sprechen ? Selbstverständlich sollte man das.
Wenn eine Bevölkerungsgruppe in einem Teil der Welt solch ein Problem nicht selbst unter Kontrolle bekommt, was spricht dann dagegen, dass eine andere Bevölkerungsgruppe sie dabei unterstützt ? Das hat mit "von oben herab" mal überhaupt gar nichts am Hut außer man will es genau so auslegen.

Ein Problem, egal welcher Art, kann nur gelöst werden indem man es KLAR formuliert ohne dabei stetig darauf achten zu müssen durch eine Formulierung irgendwelche Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen, die den Fokus des eigentlichen Kernthemas dann in eine völlig andere, nicht ansatzweise zielführende, Richtung schieben. Eben genau das was hier (mal wieder) passiert.


Sei mir nicht böse, aber das ist m.E. äusserst naiv, was Du da als Denkansatz anmerkst.

Anstelle dessen könntest Du Dich vllt. mal mit den immer noch gravierenden Folgen der Kolonialzeit und vor allem mit den Auswirkungen der aktuellen EU-Politik u.a. in den Schwerpunkten Wirtschaft und Handel mit Afrikas Staaten befassen, um gewisse Zusammenhänge zu erkennen.

Darauf sollte m.E. "der Fokus des eigentlichen Kernthemas" gerichtet sein ...zwinker

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"Politik rettet die Welt wohl nicht."
Reinhold Messner
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Fohlenelf ... die einzige Liebe, der ich immer treu geblieben bin!
Augsburg liegt in Verl hinten.
Glaube die werden dieses Jahr runter gehen.

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EiEiEiEi - Borussia Mönchengladbach - wir singen und tanzen auf jedem Fußballplatz.
Ein Schuss - Ein Tor - Borussia!
27.5.09 - Ich werde dich nie vergessen:-(
Zitat von Jeronnimo
Augsburg liegt in Verl hinten.
Glaube die werden dieses Jahr runter gehen.


Aber wie..hochverdient mit 2:0
Zitat von Jeronnimo
Augsburg liegt in Verl hinten.
Glaube die werden dieses Jahr runter gehen.


0:2

Also wenn Borussia schon kritisiert wird was ist dann da los?
Zitat von Jeronnimo
Augsburg liegt in Verl hinten.
Glaube die werden dieses Jahr runter gehen.


Jo, das habe ich mir vorhin auch gedacht als ich mir mal kurz den Kader der Augsburger angeschaut habe, vor allem die Defensive, die haut mich nicht gerade um.
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