| Geburtsdatum | 29.01.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | FC Hansa Rostock |
Daniel Brinkmann [Trainer]
02.11.2024 - 18:50 Uhr
29.04.2026 - 16:36 Uhr
Zitat von Draven_afdfch
Die Vermutung ist wohl auf dem selben Level, wie deine, das Brinkmann keine Schuld an der Situation hat.
Ich glaub es lohnt sich mal darüber zu reden, was jeder glaubt, was in Brinkmanns Zuständigkeitsbereich fällt.
Für mich Taktik, Aufstellung, Motivation. Sowohl vor als auch im Spiel.
Wenn ich sehe das wir in den letzten 6 Spielen 5x die erste Halbzeit in den Sand gesetzt haben. Dann scheint da einiges nicht aufgegangen zu sein.
Es ist nicht nur der Trainer schuld. Aber er hat da viele Aktien dran.
Wenn er gegen Regensburg kritisiert das zu viele Fehlpässe ins Zentrum gingen, denn Frage ich mich, was er erwartet hat, wenn man 442 enge Raute spielt. Diese Formation ist einfach Zentrumsfokussiert. Was hat der Ballführende denn für Optionen? Nur eine auf Außen, der jeweilige Außenverteidiger, der spielt gegen zwei Gegenspieler, da Regensburg zum ersten Mal im 4141 spielt. Der Jahn hatte somit ein starkes Zentrum und doppelt besetzte Flügel. Es wurde in Halbzeit 1 darauf aber gar nicht reagiert. Die Spieler wurden ihrem Schicksal überlassen.
In der Halbzeit wurde dann mit Krauß und Hummel auf 442 breit umgestellt. Um mehr Anspielmöglichkeiten auch in der Breite zu schaffen.
Natürlich haben die Spieler ihren Anteil an der Leistung mit Sicherheit. Aber ein Trainer ist dafür da der Mannschaft Sicherheit zu geben und das tut er mMn nicht weil er selbst verunsichert ist.
Zitat von Elsterkogge
Ich Pflichte dir auf jeden Fall bei, dass das ein Problem ist. Diese seelenlosen Auftritte oder Halbzeiten zwischendurch, sollten wir dringend abstellen! Ich glaube nicht, dass Brinkmann das Problem ist. Aber woran es am Ende wirklich liegt, weiß ich ehrlicherweise auch nicht. Hier könnte ich nur mutmaßen. Das in so einer Situation aber der große Motivator nötig ist, kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen. Jeder Spieler muss doch ansich genug intrinsische Motivation aufbringen, wenn der Aufstieg in unmittelbarer Reichweite ist. Da lässt sich doch kein Leistungssportler, der sein ganzes Leben auf solche Momente ausgerichtet hat, kurz vor dem Aufstieg plötzlich hängen und sagt sich: "so jetzt habe ich keinen Bock mehr". Das kann ich mir nicht vorstellen. Gibt es da zu einem gestörten Binnenklima eine Quelle? Oder vermuten wir das nur aufgrund der letzten Auftritte?
Zitat von Camaro626
Sicher ist die reine Bilanz, also, Punktanzahl und Torverhältnis, nicht schlecht.
Für mich persönlich ist der entscheidende Punkt aber, dass wir im zweiten Jahr hintereinander die mögliche Aufstiegschance wegwerfen. Dass wir diese schlechten Leistungen immer bringen, wenn es drauf ankommt.
Und ich selbst glaube nicht, dass es unter DB im 3. Jahr dann anders sein sollte.
Der Kader wurde verändert, mit DB zusammen und liefert dieses Jahr wieder nicht, wenn es drauf ankommt auf erschreckende Weise. Spiele wie gegen Schweinfurt und Regensburg sind in der Phase nicht entschuldbar.
Glauben ihm dann die Spieler im nächsten Jahr nach 2 Fehlversuchen noch ?
Deshalb musst Du, wenn Du von DB überzeugt bist, kadertechnisch einen Neuanfang machen.
Willst Du den Kader nur punktuell verstärken, darfst Du nicht mit DB weitermachen.
Auch da das Binnenklima ja aktuell nicht das Beste ist.
Sicher ist die reine Bilanz, also, Punktanzahl und Torverhältnis, nicht schlecht.
Für mich persönlich ist der entscheidende Punkt aber, dass wir im zweiten Jahr hintereinander die mögliche Aufstiegschance wegwerfen. Dass wir diese schlechten Leistungen immer bringen, wenn es drauf ankommt.
Und ich selbst glaube nicht, dass es unter DB im 3. Jahr dann anders sein sollte.
Der Kader wurde verändert, mit DB zusammen und liefert dieses Jahr wieder nicht, wenn es drauf ankommt auf erschreckende Weise. Spiele wie gegen Schweinfurt und Regensburg sind in der Phase nicht entschuldbar.
Glauben ihm dann die Spieler im nächsten Jahr nach 2 Fehlversuchen noch ?
Deshalb musst Du, wenn Du von DB überzeugt bist, kadertechnisch einen Neuanfang machen.
Willst Du den Kader nur punktuell verstärken, darfst Du nicht mit DB weitermachen.
Auch da das Binnenklima ja aktuell nicht das Beste ist.
Ich Pflichte dir auf jeden Fall bei, dass das ein Problem ist. Diese seelenlosen Auftritte oder Halbzeiten zwischendurch, sollten wir dringend abstellen! Ich glaube nicht, dass Brinkmann das Problem ist. Aber woran es am Ende wirklich liegt, weiß ich ehrlicherweise auch nicht. Hier könnte ich nur mutmaßen. Das in so einer Situation aber der große Motivator nötig ist, kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen. Jeder Spieler muss doch ansich genug intrinsische Motivation aufbringen, wenn der Aufstieg in unmittelbarer Reichweite ist. Da lässt sich doch kein Leistungssportler, der sein ganzes Leben auf solche Momente ausgerichtet hat, kurz vor dem Aufstieg plötzlich hängen und sagt sich: "so jetzt habe ich keinen Bock mehr". Das kann ich mir nicht vorstellen. Gibt es da zu einem gestörten Binnenklima eine Quelle? Oder vermuten wir das nur aufgrund der letzten Auftritte?
Die Vermutung ist wohl auf dem selben Level, wie deine, das Brinkmann keine Schuld an der Situation hat.
Ich glaub es lohnt sich mal darüber zu reden, was jeder glaubt, was in Brinkmanns Zuständigkeitsbereich fällt.
Für mich Taktik, Aufstellung, Motivation. Sowohl vor als auch im Spiel.
Wenn ich sehe das wir in den letzten 6 Spielen 5x die erste Halbzeit in den Sand gesetzt haben. Dann scheint da einiges nicht aufgegangen zu sein.
Es ist nicht nur der Trainer schuld. Aber er hat da viele Aktien dran.
Wenn er gegen Regensburg kritisiert das zu viele Fehlpässe ins Zentrum gingen, denn Frage ich mich, was er erwartet hat, wenn man 442 enge Raute spielt. Diese Formation ist einfach Zentrumsfokussiert. Was hat der Ballführende denn für Optionen? Nur eine auf Außen, der jeweilige Außenverteidiger, der spielt gegen zwei Gegenspieler, da Regensburg zum ersten Mal im 4141 spielt. Der Jahn hatte somit ein starkes Zentrum und doppelt besetzte Flügel. Es wurde in Halbzeit 1 darauf aber gar nicht reagiert. Die Spieler wurden ihrem Schicksal überlassen.
In der Halbzeit wurde dann mit Krauß und Hummel auf 442 breit umgestellt. Um mehr Anspielmöglichkeiten auch in der Breite zu schaffen.
Natürlich haben die Spieler ihren Anteil an der Leistung mit Sicherheit. Aber ein Trainer ist dafür da der Mannschaft Sicherheit zu geben und das tut er mMn nicht weil er selbst verunsichert ist.
Wie gesagt, stimme ich ja in einigen Sachen zu. Mein Problem ist ein Stück weit, dass häufig Vermutungen in den Raum gestellt werden, die zum einen nicht als solche gekennzeichnet sind und zum anderen nicht begründet oder mit Beispielen untermauert werden. In dem zitierten Post wird es ja als Tatsache hingestellt, dass das Binnenklima aktuell nicht das beste ist. Im Kontext des restlichen Textes ließt man dann halt schnell daraus, dass das Verhältnis zwischen Trainer und Team so schlecht ist, dass ein gemeinsamer Weg nicht mehr möglich erscheint. Das ist dann halt eine Aussage, die ich mir entweder sparen sollte und wenn ich sie tätige zum einen als Vermutung kennzeichnen sollte und zum anderen auch begründen, zumindest erklären sollte wo die Vermutung her kommt.
Das ich Brinkmann für einen sehr guten Trainer halte und du da anderer Meinung bist oder zumindest eine differenziertere Meinung vertrittst haben wir ja schon ausführlich diskutiert und das ist ja auch völlig ok. Ich will da meine Argumente auch garnicht gebetsmühlenartig wiederholen und würde da vielleicht nur noch mal auf den Beitrag 2012 in diesem Thread von @Hafenstadt65 hinweisen. Das spiegelt auch meine Argumentation und Wahrnehmung gut wieder. Leider können halt nicht alle ihre Meinung so gut argumentieren wie du und dann ließt man häufig nur Plattitüden die sich im Kern auf der Trainer ist an allem schuld und im Team kann ihn auch keiner leiden reduzieren lassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Elsterkogge am 29.04.2026 um 16:43 Uhr bearbeitet
29.04.2026 - 16:58 Uhr
Zitat von Forever_Hansa
Wer sagt das?
Man kann sich einen neuen Trainer suchen, wenn man jemanden hat, dem man eben mehr zutraut. Bisher haben wir uns durch solche "unnötigen" Wechsel doch jedes mal ins eigene Fleisch geschnitten. Wenn jemand keine Lust mehr auf Hansa oder den Trainer hat, dann möge er gehen - das darf Amir dann managen...
Wer sagt das?
Man kann sich einen neuen Trainer suchen, wenn man jemanden hat, dem man eben mehr zutraut. Bisher haben wir uns durch solche "unnötigen" Wechsel doch jedes mal ins eigene Fleisch geschnitten. Wenn jemand keine Lust mehr auf Hansa oder den Trainer hat, dann möge er gehen - das darf Amir dann managen...
Gestern sprach T. Bastian in der Presse davon, dass sich die Spieler gegenseitig mangelnde Einsatzbereitschaft vorwerfen. Namen wurden nicht genannt, auch nicht in welchem Umfang. Ich denke daher kommt die Bemerkung, dass das Binnenklima nicht das Beste sei!
Eine Nachfrage meinerseits. Was ist eigentlich ein unnötiger Wechsel und wer entscheidet, ob der " unnötig" ist?
Natürlich haben nicht alle Trainerwechsel zu dem Erfolg geführt, den man vielleicht erwartet hat, aber niemand weiß doch, ob es mit dem Trainer davor nicht noch schlechter gelaufen wäre. Einen Trainer wechselt man doch nur, wenn Saisonziele nicht erreicht werden oder was noch schlimmer ist, wenn man den totalen Absturz befürchtet. Beides setzt doch voraus, dass der Erfolg entweder zu oft ausbleibt oder eventuell ganz, kommt auch auf die Saisonziele an.
War der Wechsel von Hollenbach zu DB " unnötig"? Die Mannschaft hat den Saisonauftakt verpatzt, die Saisonziele waren schon da zumindest gefährdet. Der Verein entschloss sich deshalb zum Wechsel. Was das gut oder zu früh, im Sinne von Konstanz auf dem Trainerstuhl. Die Antwort liegt doch eigentlich auf der Hand. Mit DB ging es dann besser. Wären wir mit Hollerbach abgestiegen? Wissen wir alle nicht, aber es ist doch Fakt, dass dieser Wechsel nicht falsch war, auch wenn das ganz große Ziel trotz Chancen zum Ende der Saison nicht erreicht wurde.
Ein Jahr darauf der gleiche Start, wieder nach 10 Spielen ganz hinten, diesmal keine Entlassung, man vertraute DB es besser zu machen, aber der Verlauf der Saison ist letztendlich eine Kopie des Vorjahres.
Ja DB ist jung, er lernt noch, aber zumindest in diesem Jahr war das nicht so richtig erkennbar. Keine Konstanz, guten Phasen schließen sich immer wieder gruselige Spielen an. Manchmal auch einige hintereinander, wie gerade jetzt. Ganz Vieles wie im Vorjahr!
Also, wäre ein Wechsel nach diesem Jahr " unnötig"? Wer weiß das schon vorher, aber wenn man mit DB weiter macht, dann muss es dafür auch handfeste Gründe geben, denn das Ziel hat er ja nun schon zweimal nicht erreicht. Steigt also seine Lernkurve oder werden wir eine dritte Saison nach gleichem Muster erleben?
Wären wir ein Verein, der sich irgendwo in der oberen Tabellenhälfte wohl fühlt, dann könnte er meinetwegen weiter machen, aber die Frage ist doch, ob DB ein Aufstiegstrainer ist und daran zweifle ich.
Egal was passieren wird, ob DB weiter machen darf oder nicht, wir werden dann niemals erfahren was passiert wäre, wenn die gegensätzliche Entscheidung gefallen wäre.
Unnötig oder nicht kann man immer erst im Nachgang beantworten und wenn ich mir so einige ehemalige Vereine der Oberliga ansehe und auch viele Traditionsvereine der Bundesliga, dann waren bei uns vielleicht doch die meisten Wechsel eher nötig statt unnötig, wenn mal hin guckt, wo die jetzt so umherdümpeln.
29.04.2026 - 17:07 Uhr
Zitat von spence
Gestern sprach T. Bastian in der Presse davon, dass sich die Spieler gegenseitig mangelnde Einsatzbereitschaft vorwerfen. Namen wurden nicht genannt, auch nicht in welchem Umfang. Ich denke daher kommt die Bemerkung, dass das Binnenklima nicht das Beste sei!
Eine Nachfrage meinerseits. Was ist eigentlich ein unnötiger Wechsel und wer entscheidet, ob der " unnötig" ist?
Natürlich haben nicht alle Trainerwechsel zu dem Erfolg geführt, den man vielleicht erwartet hat, aber niemand weiß doch, ob es mit dem Trainer davor nicht noch schlechter gelaufen wäre. Einen Trainer wechselt man doch nur, wenn Saisonziele nicht erreicht werden oder was noch schlimmer ist, wenn man den totalen Absturz befürchtet. Beides setzt doch voraus, dass der Erfolg entweder zu oft ausbleibt oder eventuell ganz, kommt auch auf die Saisonziele an.
War der Wechsel von Hollenbach zu DB " unnötig"? Die Mannschaft hat den Saisonauftakt verpatzt, die Saisonziele waren schon da zumindest gefährdet. Der Verein entschloss sich deshalb zum Wechsel. Was das gut oder zu früh, im Sinne von Konstanz auf dem Trainerstuhl. Die Antwort liegt doch eigentlich auf der Hand. Mit DB ging es dann besser. Wären wir mit Hollerbach abgestiegen? Wissen wir alle nicht, aber es ist doch Fakt, dass dieser Wechsel nicht falsch war, auch wenn das ganz große Ziel trotz Chancen zum Ende der Saison nicht erreicht wurde.
Ein Jahr darauf der gleiche Start, wieder nach 10 Spielen ganz hinten, diesmal keine Entlassung, man vertraute DB es besser zu machen, aber der Verlauf der Saison ist letztendlich eine Kopie des Vorjahres.
Ja DB ist jung, er lernt noch, aber zumindest in diesem Jahr war das nicht so richtig erkennbar. Keine Konstanz, guten Phasen schließen sich immer wieder gruselige Spielen an. Manchmal auch einige hintereinander, wie gerade jetzt. Ganz Vieles wie im Vorjahr!
Also, wäre ein Wechsel nach diesem Jahr " unnötig"? Wer weiß das schon vorher, aber wenn man mit DB weiter macht, dann muss es dafür auch handfeste Gründe geben, denn das Ziel hat er ja nun schon zweimal nicht erreicht. Steigt also seine Lernkurve oder werden wir eine dritte Saison nach gleichem Muster erleben?
Wären wir ein Verein, der sich irgendwo in der oberen Tabellenhälfte wohl fühlt, dann könnte er meinetwegen weiter machen, aber die Frage ist doch, ob DB ein Aufstiegstrainer ist und daran zweifle ich.
Egal was passieren wird, ob DB weiter machen darf oder nicht, wir werden dann niemals erfahren was passiert wäre, wenn die gegensätzliche Entscheidung gefallen wäre.
Unnötig oder nicht kann man immer erst im Nachgang beantworten und wenn ich mir so einige ehemalige Vereine der Oberliga ansehe und auch viele Traditionsvereine der Bundesliga, dann waren bei uns vielleicht doch die meisten Wechsel eher nötig statt unnötig, wenn mal hin guckt, wo die jetzt so umherdümpeln.
Zitat von Forever_Hansa
Wer sagt das?
Man kann sich einen neuen Trainer suchen, wenn man jemanden hat, dem man eben mehr zutraut. Bisher haben wir uns durch solche "unnötigen" Wechsel doch jedes mal ins eigene Fleisch geschnitten. Wenn jemand keine Lust mehr auf Hansa oder den Trainer hat, dann möge er gehen - das darf Amir dann managen...
Wer sagt das?
Man kann sich einen neuen Trainer suchen, wenn man jemanden hat, dem man eben mehr zutraut. Bisher haben wir uns durch solche "unnötigen" Wechsel doch jedes mal ins eigene Fleisch geschnitten. Wenn jemand keine Lust mehr auf Hansa oder den Trainer hat, dann möge er gehen - das darf Amir dann managen...
Gestern sprach T. Bastian in der Presse davon, dass sich die Spieler gegenseitig mangelnde Einsatzbereitschaft vorwerfen. Namen wurden nicht genannt, auch nicht in welchem Umfang. Ich denke daher kommt die Bemerkung, dass das Binnenklima nicht das Beste sei!
Eine Nachfrage meinerseits. Was ist eigentlich ein unnötiger Wechsel und wer entscheidet, ob der " unnötig" ist?
Natürlich haben nicht alle Trainerwechsel zu dem Erfolg geführt, den man vielleicht erwartet hat, aber niemand weiß doch, ob es mit dem Trainer davor nicht noch schlechter gelaufen wäre. Einen Trainer wechselt man doch nur, wenn Saisonziele nicht erreicht werden oder was noch schlimmer ist, wenn man den totalen Absturz befürchtet. Beides setzt doch voraus, dass der Erfolg entweder zu oft ausbleibt oder eventuell ganz, kommt auch auf die Saisonziele an.
War der Wechsel von Hollenbach zu DB " unnötig"? Die Mannschaft hat den Saisonauftakt verpatzt, die Saisonziele waren schon da zumindest gefährdet. Der Verein entschloss sich deshalb zum Wechsel. Was das gut oder zu früh, im Sinne von Konstanz auf dem Trainerstuhl. Die Antwort liegt doch eigentlich auf der Hand. Mit DB ging es dann besser. Wären wir mit Hollerbach abgestiegen? Wissen wir alle nicht, aber es ist doch Fakt, dass dieser Wechsel nicht falsch war, auch wenn das ganz große Ziel trotz Chancen zum Ende der Saison nicht erreicht wurde.
Ein Jahr darauf der gleiche Start, wieder nach 10 Spielen ganz hinten, diesmal keine Entlassung, man vertraute DB es besser zu machen, aber der Verlauf der Saison ist letztendlich eine Kopie des Vorjahres.
Ja DB ist jung, er lernt noch, aber zumindest in diesem Jahr war das nicht so richtig erkennbar. Keine Konstanz, guten Phasen schließen sich immer wieder gruselige Spielen an. Manchmal auch einige hintereinander, wie gerade jetzt. Ganz Vieles wie im Vorjahr!
Also, wäre ein Wechsel nach diesem Jahr " unnötig"? Wer weiß das schon vorher, aber wenn man mit DB weiter macht, dann muss es dafür auch handfeste Gründe geben, denn das Ziel hat er ja nun schon zweimal nicht erreicht. Steigt also seine Lernkurve oder werden wir eine dritte Saison nach gleichem Muster erleben?
Wären wir ein Verein, der sich irgendwo in der oberen Tabellenhälfte wohl fühlt, dann könnte er meinetwegen weiter machen, aber die Frage ist doch, ob DB ein Aufstiegstrainer ist und daran zweifle ich.
Egal was passieren wird, ob DB weiter machen darf oder nicht, wir werden dann niemals erfahren was passiert wäre, wenn die gegensätzliche Entscheidung gefallen wäre.
Unnötig oder nicht kann man immer erst im Nachgang beantworten und wenn ich mir so einige ehemalige Vereine der Oberliga ansehe und auch viele Traditionsvereine der Bundesliga, dann waren bei uns vielleicht doch die meisten Wechsel eher nötig statt unnötig, wenn mal hin guckt, wo die jetzt so umherdümpeln.
Ohne dir zu wiedersprechen oder zuzustimmen, empfehle ich folgenden Artikel zu dem Thema:
BR24 Sport: Wunsch nach dem "Trainereffekt": Was bringt ein Trainerwechsel? | sportschau.de https://share.google/Dufm2k0C6Vl8VMvrd
Ich fand ihn sehr interessant. Gab zu diesem Thema und der dort erwähnten Studie auch noch einige Artikel mehr, die da auch noch mal tiefer eintauchen.
29.04.2026 - 17:08 Uhr
Für mich ist die entscheidende Frage, erreicht DB die Mannschaft? Vertraut ihm die Mannschaft und kann er sie motivieren ?
Für alles andere haben wir nicht umsonst 3 Co-Trainer. Also genug sportliche Kompetenz setze ich bei 4 Trainern einfach als gegeben an.
Beantwortet man alle Fragen mit Ja kann man mit DB weitermachen. Beantwortet man sie mit nein, tauscht man entweder einen Großteil des Kaders oder den Trainer.
Für alles andere haben wir nicht umsonst 3 Co-Trainer. Also genug sportliche Kompetenz setze ich bei 4 Trainern einfach als gegeben an.
Beantwortet man alle Fragen mit Ja kann man mit DB weitermachen. Beantwortet man sie mit nein, tauscht man entweder einen Großteil des Kaders oder den Trainer.
29.04.2026 - 17:29 Uhr
@Elsterkogge ,
danke für Deinen Hinweis, habe ich gelesen.
Es wird dort meiner Meinung nach ja auch deutlich, dass solche Entscheidungen letztendlich in alle Richtungen ausschlagen können, alles nicht wirklich berechenbar.
Sonst wäre es ja auch ganz leicht, wenn es eine mathematische Erfolgsformel geben würde und auch dann würden Mannschaften zu viele Spiel verlieren und letztendlich absteigen!
Für mich sind ohnehin diese ganzen Rechenübungen nicht entscheidend. Es zählt doch deutlich mehr, ob ein Trainer Zugang zur Mannschaft findet, ob sie ihm vertrauen oder ob sie sich auf dem Abstellgleis fühlen, ob sie merken, dass seine Anweisungen auch Ertrag bringen, werde sie gewertschätzt, also all diese emphatischen Dinge!
danke für Deinen Hinweis, habe ich gelesen.
Es wird dort meiner Meinung nach ja auch deutlich, dass solche Entscheidungen letztendlich in alle Richtungen ausschlagen können, alles nicht wirklich berechenbar.
Sonst wäre es ja auch ganz leicht, wenn es eine mathematische Erfolgsformel geben würde und auch dann würden Mannschaften zu viele Spiel verlieren und letztendlich absteigen!
Für mich sind ohnehin diese ganzen Rechenübungen nicht entscheidend. Es zählt doch deutlich mehr, ob ein Trainer Zugang zur Mannschaft findet, ob sie ihm vertrauen oder ob sie sich auf dem Abstellgleis fühlen, ob sie merken, dass seine Anweisungen auch Ertrag bringen, werde sie gewertschätzt, also all diese emphatischen Dinge!
29.04.2026 - 17:32 Uhr
Zitat von Camaro626
Für mich ist die entscheidende Frage, erreicht DB die Mannschaft? Vertraut ihm die Mannschaft und kann er sie motivieren ?
Für alles andere haben wir nicht umsonst 3 Co-Trainer. Also genug sportliche Kompetenz setze ich bei 4 Trainern einfach als gegeben an.
Beantwortet man alle Fragen mit Ja kann man mit DB weitermachen. Beantwortet man sie mit nein, tauscht man entweder einen Großteil des Kaders oder den Trainer.
Für mich ist die entscheidende Frage, erreicht DB die Mannschaft? Vertraut ihm die Mannschaft und kann er sie motivieren ?
Für alles andere haben wir nicht umsonst 3 Co-Trainer. Also genug sportliche Kompetenz setze ich bei 4 Trainern einfach als gegeben an.
Beantwortet man alle Fragen mit Ja kann man mit DB weitermachen. Beantwortet man sie mit nein, tauscht man entweder einen Großteil des Kaders oder den Trainer.
Unabhängig von Brinkmann finde ich es sowohl wirtschaftlich als auch von der Aufgabenverteilung her herausfordernd, mit vier Trainern zu arbeiten.
Gar nicht zu vergessen, dass wir noch zwei Athletiktrainer, einen Torwarttrainer und einen Videoanalysten haben. Dementsprechend arbeiten nahezu acht Personen direkt an der Mannschaft. Auch sie haben einen Input auf das Team und müssen genauso hinterfragt werden.
Also wie kann ich mir da ein Trainingstag vorstellen…?!
29.04.2026 - 17:38 Uhr
Der Hauptgrund für Trainerwechsel sollten auslaufende Verträge sein, weil man sich nicht auf eine gemeinsame Zusammenarbeit einigen kann.
Annsonsten bleiben noch zwischenmenschliche Differenzen.
Und wenn es gegen den Abstieg geht, werden unweigerlich die meisten Trainer freigestellt.
Also wenn sich die Spieler gegenseitig beschimpfen, wird man ein paar Spieler austauschen müssen, egal was man mit dem Trainer macht.
Das kann ja noch lustig werden, sollte das denn alles so stimmen.
Grüppchenbildung lassen sich auch von einem neuen Trainer nur schwer bis gar nicht auflösen.
Annsonsten bleiben noch zwischenmenschliche Differenzen.
Und wenn es gegen den Abstieg geht, werden unweigerlich die meisten Trainer freigestellt.
Also wenn sich die Spieler gegenseitig beschimpfen, wird man ein paar Spieler austauschen müssen, egal was man mit dem Trainer macht.
Das kann ja noch lustig werden, sollte das denn alles so stimmen.
Grüppchenbildung lassen sich auch von einem neuen Trainer nur schwer bis gar nicht auflösen.
29.04.2026 - 18:09 Uhr
Zitat von Rambo-Tux
Der Hauptgrund für Trainerwechsel sollten auslaufende Verträge sein, weil man sich nicht auf eine gemeinsame Zusammenarbeit einigen kann.
Annsonsten bleiben noch zwischenmenschliche Differenzen.
Und wenn es gegen den Abstieg geht, werden unweigerlich die meisten Trainer freigestellt.
Also wenn sich die Spieler gegenseitig beschimpfen, wird man ein paar Spieler austauschen müssen, egal was man mit dem Trainer macht.
Das kann ja noch lustig werden, sollte das denn alles so stimmen.
Grüppchenbildung lassen sich auch von einem neuen Trainer nur schwer bis gar nicht auflösen.
Der Hauptgrund für Trainerwechsel sollten auslaufende Verträge sein, weil man sich nicht auf eine gemeinsame Zusammenarbeit einigen kann.
Annsonsten bleiben noch zwischenmenschliche Differenzen.
Und wenn es gegen den Abstieg geht, werden unweigerlich die meisten Trainer freigestellt.
Also wenn sich die Spieler gegenseitig beschimpfen, wird man ein paar Spieler austauschen müssen, egal was man mit dem Trainer macht.
Das kann ja noch lustig werden, sollte das denn alles so stimmen.
Grüppchenbildung lassen sich auch von einem neuen Trainer nur schwer bis gar nicht auflösen.
Ja das kann lustig werden.
Aber letztendlich ist der Hauptrainer in Verantwortung, solche "Unstimmigkeiten" und Disharmonie zu moderieren und gegebenfalls Schlichtung forcieren.
Natürlich darf ein Trainer auch die Spieler kritisieren, im Optimalfall intern. Doch immer fair und ohne sich an allem eine gewisse Mitschuld einzugestehen.
Es jedoch ein großer Unterschied, ob ich immer wieder vorm Mikrofon betone, wie dolle er sich immer wieder vor sein Team stellen wird, um dann wieder indirekt, die Jungs durch Kakao zieht.
Bestes Beispiel am Samstag. Er und seine Co-Trainer, hätten die Mannschaft die ganze Woche über, auf das Spiel vorbereitet, hätten alles! angesprochen, nur das Team sei dann im Spiel einfach zu doof gewesen und hat die super Vorbereitung nicht umsetzen können.
Mit dieser Erklärung und Begründung, ob des miserablen Auftretens der Mannschaft gegen den Jahn, nam er sich aus der Verantwortung. Sprich, er machte sich nen schlanken Fuß .
Ein Verhalten, dass mit Sicherheit bei dem ein oder anderen Spieler, besonders gut ankam.
Ich für meinen Teil, kann einfach kein WIR sehen. Kein Wir zwischen Brinkmann und seinem Team. Wann zum Beispiel hat ein Spieler, den Trainer mit in seinen Jubel einbezogen? Kann mich nicht mehr erinnern.
Sportliches, freundliches und nüchternes Abklatschen , meist nicht mehr.
Ein Trainer muss auch nicht der beste Freund der Spieler sein.
Ich bin nicht beim Training dabei. Es würde mich aber sehr interessieren, wie der Umgang von seiner Seite, sein Einwirken auf die Jungs ist.
Was ich so im Stadion sehe, überzeugt mich nicht.
29.04.2026 - 19:19 Uhr
Ich selbst glaube dass DB bleiben wird. Viel spannender finde ich momentan die Kaderfrage. Wir brauchen gute Außenspieler, sowohl hinten als auch vorne. Spieler, die unerwartete Dinge auf dem Platz tun, Spieler die sich ohne Ball gut bewegen und gleichzeitig sich nicht zu schade sind in die Zweikämpfe zu gehen, defensiv mitdenken und eine entsprechende Körpersprache an den Tag legen. Mejdr würde ich noch nicht ganz abschreiben wollen. Ich meine da schon Potential zu erkennen.
Die wichtigste Aufgabe ist m.E. ein Offensivkonzept gegen tief stehende Gegner zu entwickeln. Hierbei sind Brinkmann und Amir gemeinsam gefragt.
Die wichtigste Aufgabe ist m.E. ein Offensivkonzept gegen tief stehende Gegner zu entwickeln. Hierbei sind Brinkmann und Amir gemeinsam gefragt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mattes_FCH am 29.04.2026 um 19:20 Uhr bearbeitet
29.04.2026 - 19:48 Uhr
Zitat von hansainrbg
Ich für meinen Teil, kann einfach kein WIR sehen. Kein Wir zwischen Brinkmann und seinem Team. Wann zum Beispiel hat ein Spieler, den Trainer mit in seinen Jubel einbezogen? Kann mich nicht mehr erinnern.
Sportliches, freundliches und nüchternes Abklatschen , meist nicht mehr.
Ich für meinen Teil, kann einfach kein WIR sehen. Kein Wir zwischen Brinkmann und seinem Team. Wann zum Beispiel hat ein Spieler, den Trainer mit in seinen Jubel einbezogen? Kann mich nicht mehr erinnern.
Sportliches, freundliches und nüchternes Abklatschen , meist nicht mehr.
Sollten sich die Spieler tatsächlich gegenseitig der Minderleistung beschuldigen, kann der Verein nicht zuschauen und muss die Rolle aller Mitarbeiter rund ums Team prüfen und Konsequenzen ziehen.
Das macht es dann aber auch nicht einfacher neues Personal zu finden.
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