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2.Runde Hinspiele
Daten
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|---|---|---|
F. Ingolitsch |
Trainer |
W. Vrancken |
| 51,83 Mio. € | Gesamtmarktwert | 22,05 Mio. € |
| 23,5 | ø-Alter | 26,8 |
N. Weiper |
Wertvollster Spieler |
C. Braga |
Wunschaufstellung der User
CL-Quali: SK Sturm Graz - Heart of Midlothian FC
01.07.2026 - 12:18 Uhr
22.07.2026 - 13:39 Uhr
Wird jetzt doch wieder auf eine 4er Kette gesetzt? Dachte das sie sogar bei den Amateuren mit einer 3er Abwehr spielen werden um dieses System durchgängig zu praktizieren.
22.07.2026 - 14:05 Uhr
Zitat von MartinMartin
Wird jetzt doch wieder auf eine 4er Kette gesetzt? Dachte das sie sogar bei den Amateuren mit einer 3er Abwehr spielen werden um dieses System durchgängig zu praktizieren.
Wird jetzt doch wieder auf eine 4er Kette gesetzt? Dachte das sie sogar bei den Amateuren mit einer 3er Abwehr spielen werden um dieses System durchgängig zu praktizieren.
Wird bei unserer Strategieänderung keine Rolle spielen welches System praktiziert wird. Davon und von geforderten Profilen für die jeweiligen Positionen soll es nicht mehr abhängig gemacht werden ob ein Talent für Sturm interessant ist.
Talent ist Talent. Wenn du Jungs hast, für die ein anderes System besser ist, sollten wir flexibel genug sein um umzustellen. Somit wären auch Flügelspieler wieder ein Thema zB.
Dem kann ich persönlich viel abgewinnen.
22.07.2026 - 18:21 Uhr
Hört sich beim Papier alles super an und man sucht vielleicht immer gerne das was man gerade nicht hat.
Für mich ist das aber schon eine sehr große Grundsatzfrage ob mit drei IV gespielt wird und ein offensiver Spieler geopfert wird. Oder ob mit zwei IV und zwei echten AV gespielt wird.
Zwischen diesen Herangehensweisen zu wechseln halte ich für schwierig. Das konnte man auch gestern sehr unschwer erkennen, weil die Abstände zwischen den Spielern überhaupt nicht gepasst hat. Hätten die Schotten diese freien Räume etwas besser genützt dann wäre das Spiel vielleicht anders verlaufen. Die Standards haben Sturm Graz besser aussehen lassen.
Für mich ist das aber schon eine sehr große Grundsatzfrage ob mit drei IV gespielt wird und ein offensiver Spieler geopfert wird. Oder ob mit zwei IV und zwei echten AV gespielt wird.
Zwischen diesen Herangehensweisen zu wechseln halte ich für schwierig. Das konnte man auch gestern sehr unschwer erkennen, weil die Abstände zwischen den Spielern überhaupt nicht gepasst hat. Hätten die Schotten diese freien Räume etwas besser genützt dann wäre das Spiel vielleicht anders verlaufen. Die Standards haben Sturm Graz besser aussehen lassen.
23.07.2026 - 09:22 Uhr
Zitat von MartinMartin
Hört sich beim Papier alles super an und man sucht vielleicht immer gerne das was man gerade nicht hat.
Für mich ist das aber schon eine sehr große Grundsatzfrage ob mit drei IV gespielt wird und ein offensiver Spieler geopfert wird. Oder ob mit zwei IV und zwei echten AV gespielt wird.
Zwischen diesen Herangehensweisen zu wechseln halte ich für schwierig. Das konnte man auch gestern sehr unschwer erkennen, weil die Abstände zwischen den Spielern überhaupt nicht gepasst hat. Hätten die Schotten diese freien Räume etwas besser genützt dann wäre das Spiel vielleicht anders verlaufen. Die Standards haben Sturm Graz besser aussehen lassen.
Hört sich beim Papier alles super an und man sucht vielleicht immer gerne das was man gerade nicht hat.
Für mich ist das aber schon eine sehr große Grundsatzfrage ob mit drei IV gespielt wird und ein offensiver Spieler geopfert wird. Oder ob mit zwei IV und zwei echten AV gespielt wird.
Zwischen diesen Herangehensweisen zu wechseln halte ich für schwierig. Das konnte man auch gestern sehr unschwer erkennen, weil die Abstände zwischen den Spielern überhaupt nicht gepasst hat. Hätten die Schotten diese freien Räume etwas besser genützt dann wäre das Spiel vielleicht anders verlaufen. Die Standards haben Sturm Graz besser aussehen lassen.
Gerade wenn es um derartige Strukturfragen geht, bin ich ein großer Freund davon out of the box zu denken.
Dieses starre Systemdenken von oben bis unten führt sicherlich in vielen Fällen dazu, dass dir das ein oder andere Talent aufgrund anderweitiger Stärken und Schwächen durch die Finger rutscht, weil du nur nach den geforderten Profilen suchst.
Im Nachwuchs sollten es Spieler (meiner Meinung nach) gewohnt werden verschiedene Systeme zu bespielen und es darf kein Hindernis sein ob sich ein Spieler mit 3er oder 4er Kette leichter tut wenn er Qualität hat. Bei einem Vereinswechsel wird es auch immer wieder mal vorkommen dass man sich mit anderen Systemen konfrontiert sieht
Dieses starre Systemdenken wie man es jahrelang praktiziert hat ist aus meiner Sicht ein Zug ins nirgendwo.
23.07.2026 - 11:06 Uhr
Zitat von Rossoneri8Rino
Gerade wenn es um derartige Strukturfragen geht, bin ich ein großer Freund davon out of the box zu denken.
Dieses starre Systemdenken von oben bis unten führt sicherlich in vielen Fällen dazu, dass dir das ein oder andere Talent aufgrund anderweitiger Stärken und Schwächen durch die Finger rutscht, weil du nur nach den geforderten Profilen suchst.
Im Nachwuchs sollten es Spieler (meiner Meinung nach) gewohnt werden verschiedene Systeme zu bespielen und es darf kein Hindernis sein ob sich ein Spieler mit 3er oder 4er Kette leichter tut wenn er Qualität hat. Bei einem Vereinswechsel wird es auch immer wieder mal vorkommen dass man sich mit anderen Systemen konfrontiert sieht
Dieses starre Systemdenken wie man es jahrelang praktiziert hat ist aus meiner Sicht ein Zug ins nirgendwo.
Das hört sich an, als würdet ihr das Rad neu erfinden. Zitat von MartinMartin
Hört sich beim Papier alles super an und man sucht vielleicht immer gerne das was man gerade nicht hat.
Für mich ist das aber schon eine sehr große Grundsatzfrage ob mit drei IV gespielt wird und ein offensiver Spieler geopfert wird. Oder ob mit zwei IV und zwei echten AV gespielt wird.
Zwischen diesen Herangehensweisen zu wechseln halte ich für schwierig. Das konnte man auch gestern sehr unschwer erkennen, weil die Abstände zwischen den Spielern überhaupt nicht gepasst hat. Hätten die Schotten diese freien Räume etwas besser genützt dann wäre das Spiel vielleicht anders verlaufen. Die Standards haben Sturm Graz besser aussehen lassen.
Hört sich beim Papier alles super an und man sucht vielleicht immer gerne das was man gerade nicht hat.
Für mich ist das aber schon eine sehr große Grundsatzfrage ob mit drei IV gespielt wird und ein offensiver Spieler geopfert wird. Oder ob mit zwei IV und zwei echten AV gespielt wird.
Zwischen diesen Herangehensweisen zu wechseln halte ich für schwierig. Das konnte man auch gestern sehr unschwer erkennen, weil die Abstände zwischen den Spielern überhaupt nicht gepasst hat. Hätten die Schotten diese freien Räume etwas besser genützt dann wäre das Spiel vielleicht anders verlaufen. Die Standards haben Sturm Graz besser aussehen lassen.
Gerade wenn es um derartige Strukturfragen geht, bin ich ein großer Freund davon out of the box zu denken.
Dieses starre Systemdenken von oben bis unten führt sicherlich in vielen Fällen dazu, dass dir das ein oder andere Talent aufgrund anderweitiger Stärken und Schwächen durch die Finger rutscht, weil du nur nach den geforderten Profilen suchst.
Im Nachwuchs sollten es Spieler (meiner Meinung nach) gewohnt werden verschiedene Systeme zu bespielen und es darf kein Hindernis sein ob sich ein Spieler mit 3er oder 4er Kette leichter tut wenn er Qualität hat. Bei einem Vereinswechsel wird es auch immer wieder mal vorkommen dass man sich mit anderen Systemen konfrontiert sieht
Dieses starre Systemdenken wie man es jahrelang praktiziert hat ist aus meiner Sicht ein Zug ins nirgendwo.
Das ist in Österreich in der Breite, seit ich denken kann, gelebte Realität, dass die Nachwuchstrainer alles dem Erfolg unterordnen und dementsprechend die besten Positionen für die Talente suchen, ohne dabei mit der Kampfmannschaft gleichgeschaltet zu sein.
So etwas, wie es Barcelona mit La Masia macht oder wie es die Ajax- bzw. Benfica-Schule vorlebt – so etwas wäre in Österreich eher ein „Out-of-the-Box“-Denken. So etwas gab es bis jetzt nur bei RB Salzburg, und das hat sogar bis zum Nationalteam ausgestrahlt – so wie bei Spanien.
Ich bin schon froh, wenn sie in Salzburg bei der Kampfmannschaft "ein System" sehr gut hinbekommen. Denn mit der regelmäßigen Doppelbelastung, der hohen Kaderfluktuation und dem jungen Kader hast du nicht sehr viel Zeit, verschiedene Anordnungen perfekt einzustudieren. Eines unserer größten Hauptprobleme war, dass es während des Spiels viel zu viele Missverständnisse beim Passspiel und bei den Laufwegen gab.
Dass es dabei Nachteile gibt, ist logisch. Nirgends gibt es nur Vorteile.
Ich persönlich finde gar nicht, dass die AKA dasselbe spielen muss wie die Kampfmannschaft. Es reicht, wenn das Liefering bzw. die Amateurmannschaft macht. Es gibt in Salzburg unzählige Talente, die den Sprung geschafft haben und nicht mit dem Salzburger System aufgewachsen sind. Wenn das so wichtig wäre, würde eine Integration ja erst gar nicht funktionieren. Wichtig ist, dass Talente mehr als ein paar Monate Zeit bekommen, sich an die Art des Spiels zu gewöhnen, und deshalb finde ich es gut, dass die zweite Mannschaft dasselbe spielt.
Barcelona muss so ein durchgängiges System praktizieren, weil sie ein Weltklasseverein sind und es irgendwie hinbekommen müssen, dass die Talente diesen riesigen Sprung direkt vom Nachwuchs zur Weltspitze schaffen. Polyvalente Spieler, die alles können, aber nichts perfekt, werden so einen Sprung nicht bewältigen. Es ist kein Zufall, dass ein so junger Spieler wie Lamine Yamal in dem Barcelona-System so performen kann, wie er performt – er wurde fast sein ganzes Leben genau darauf vorbereitet. Dass es dabei hunderte von Talenten gibt, die diesen Sprung nicht schaffen, wird man nicht vermeiden können. Es gibt keine Akademie mit einer 100-prozentigen Output-Quote.
Egal was Sturm Graz in den Akademien spielen lässt. Pro U15 Jahrgang wird man im Schnitt vielleicht maximal zwei echte und langjährige Profispieler produzieren.
Bei Sturm Graz rutschen Talente durch den Finger wenn sie keine Chance bekommen sich zu beweisen. Anpassen müssen sie sich so, oder so, weil Nachwuchsfußball nicht das selbe ist wie Spitzenfußball in Österreich.
23.07.2026 - 12:10 Uhr
Zitat von MartinMartin
Das ist in Österreich in der Breite, seit ich denken kann, gelebte Realität, dass die Nachwuchstrainer alles dem Erfolg unterordnen und dementsprechend die besten Positionen für die Talente suchen, ohne dabei mit der Kampfmannschaft gleichgeschaltet zu sein.
So etwas, wie es Barcelona mit La Masia macht oder wie es die Ajax- bzw. Benfica-Schule vorlebt – so etwas wäre in Österreich eher ein „Out-of-the-Box“-Denken. So etwas gab es bis jetzt nur bei RB Salzburg, und das hat sogar bis zum Nationalteam ausgestrahlt – so wie bei Spanien.
Ich bin schon froh, wenn sie in Salzburg bei der Kampfmannschaft "ein System" sehr gut hinbekommen. Denn mit der regelmäßigen Doppelbelastung, der hohen Kaderfluktuation und dem jungen Kader hast du nicht sehr viel Zeit, verschiedene Anordnungen perfekt einzustudieren. Eines unserer größten Hauptprobleme war, dass es während des Spiels viel zu viele Missverständnisse beim Passspiel und bei den Laufwegen gab.
Dass es dabei Nachteile gibt, ist logisch. Nirgends gibt es nur Vorteile.
Ich persönlich finde gar nicht, dass die AKA dasselbe spielen muss wie die Kampfmannschaft. Es reicht, wenn das Liefering bzw. die Amateurmannschaft macht. Es gibt in Salzburg unzählige Talente, die den Sprung geschafft haben und nicht mit dem Salzburger System aufgewachsen sind. Wenn das so wichtig wäre, würde eine Integration ja erst gar nicht funktionieren. Wichtig ist, dass Talente mehr als ein paar Monate Zeit bekommen, sich an die Art des Spiels zu gewöhnen, und deshalb finde ich es gut, dass die zweite Mannschaft dasselbe spielt.
Barcelona muss so ein durchgängiges System praktizieren, weil sie ein Weltklasseverein sind und es irgendwie hinbekommen müssen, dass die Talente diesen riesigen Sprung direkt vom Nachwuchs zur Weltspitze schaffen. Polyvalente Spieler, die alles können, aber nichts perfekt, werden so einen Sprung nicht bewältigen. Es ist kein Zufall, dass ein so junger Spieler wie Lamine Yamal in dem Barcelona-System so performen kann, wie er performt – er wurde fast sein ganzes Leben genau darauf vorbereitet. Dass es dabei hunderte von Talenten gibt, die diesen Sprung nicht schaffen, wird man nicht vermeiden können. Es gibt keine Akademie mit einer 100-prozentigen Output-Quote.
Egal was Sturm Graz in den Akademien spielen lässt. Pro U15 Jahrgang wird man im Schnitt vielleicht maximal zwei echte und langjährige Profispieler produzieren.
Bei Sturm Graz rutschen Talente durch den Finger wenn sie keine Chance bekommen sich zu beweisen. Anpassen müssen sie sich so, oder so, weil Nachwuchsfußball nicht das selbe ist wie Spitzenfußball in Österreich.
Zitat von Rossoneri8Rino
Gerade wenn es um derartige Strukturfragen geht, bin ich ein großer Freund davon out of the box zu denken.
Dieses starre Systemdenken von oben bis unten führt sicherlich in vielen Fällen dazu, dass dir das ein oder andere Talent aufgrund anderweitiger Stärken und Schwächen durch die Finger rutscht, weil du nur nach den geforderten Profilen suchst.
Im Nachwuchs sollten es Spieler (meiner Meinung nach) gewohnt werden verschiedene Systeme zu bespielen und es darf kein Hindernis sein ob sich ein Spieler mit 3er oder 4er Kette leichter tut wenn er Qualität hat. Bei einem Vereinswechsel wird es auch immer wieder mal vorkommen dass man sich mit anderen Systemen konfrontiert sieht
Dieses starre Systemdenken wie man es jahrelang praktiziert hat ist aus meiner Sicht ein Zug ins nirgendwo.
Das hört sich an, als würdet ihr das Rad neu erfinden. Zitat von MartinMartin
Hört sich beim Papier alles super an und man sucht vielleicht immer gerne das was man gerade nicht hat.
Für mich ist das aber schon eine sehr große Grundsatzfrage ob mit drei IV gespielt wird und ein offensiver Spieler geopfert wird. Oder ob mit zwei IV und zwei echten AV gespielt wird.
Zwischen diesen Herangehensweisen zu wechseln halte ich für schwierig. Das konnte man auch gestern sehr unschwer erkennen, weil die Abstände zwischen den Spielern überhaupt nicht gepasst hat. Hätten die Schotten diese freien Räume etwas besser genützt dann wäre das Spiel vielleicht anders verlaufen. Die Standards haben Sturm Graz besser aussehen lassen.
Hört sich beim Papier alles super an und man sucht vielleicht immer gerne das was man gerade nicht hat.
Für mich ist das aber schon eine sehr große Grundsatzfrage ob mit drei IV gespielt wird und ein offensiver Spieler geopfert wird. Oder ob mit zwei IV und zwei echten AV gespielt wird.
Zwischen diesen Herangehensweisen zu wechseln halte ich für schwierig. Das konnte man auch gestern sehr unschwer erkennen, weil die Abstände zwischen den Spielern überhaupt nicht gepasst hat. Hätten die Schotten diese freien Räume etwas besser genützt dann wäre das Spiel vielleicht anders verlaufen. Die Standards haben Sturm Graz besser aussehen lassen.
Gerade wenn es um derartige Strukturfragen geht, bin ich ein großer Freund davon out of the box zu denken.
Dieses starre Systemdenken von oben bis unten führt sicherlich in vielen Fällen dazu, dass dir das ein oder andere Talent aufgrund anderweitiger Stärken und Schwächen durch die Finger rutscht, weil du nur nach den geforderten Profilen suchst.
Im Nachwuchs sollten es Spieler (meiner Meinung nach) gewohnt werden verschiedene Systeme zu bespielen und es darf kein Hindernis sein ob sich ein Spieler mit 3er oder 4er Kette leichter tut wenn er Qualität hat. Bei einem Vereinswechsel wird es auch immer wieder mal vorkommen dass man sich mit anderen Systemen konfrontiert sieht
Dieses starre Systemdenken wie man es jahrelang praktiziert hat ist aus meiner Sicht ein Zug ins nirgendwo.
Das ist in Österreich in der Breite, seit ich denken kann, gelebte Realität, dass die Nachwuchstrainer alles dem Erfolg unterordnen und dementsprechend die besten Positionen für die Talente suchen, ohne dabei mit der Kampfmannschaft gleichgeschaltet zu sein.
So etwas, wie es Barcelona mit La Masia macht oder wie es die Ajax- bzw. Benfica-Schule vorlebt – so etwas wäre in Österreich eher ein „Out-of-the-Box“-Denken. So etwas gab es bis jetzt nur bei RB Salzburg, und das hat sogar bis zum Nationalteam ausgestrahlt – so wie bei Spanien.
Ich bin schon froh, wenn sie in Salzburg bei der Kampfmannschaft "ein System" sehr gut hinbekommen. Denn mit der regelmäßigen Doppelbelastung, der hohen Kaderfluktuation und dem jungen Kader hast du nicht sehr viel Zeit, verschiedene Anordnungen perfekt einzustudieren. Eines unserer größten Hauptprobleme war, dass es während des Spiels viel zu viele Missverständnisse beim Passspiel und bei den Laufwegen gab.
Dass es dabei Nachteile gibt, ist logisch. Nirgends gibt es nur Vorteile.
Ich persönlich finde gar nicht, dass die AKA dasselbe spielen muss wie die Kampfmannschaft. Es reicht, wenn das Liefering bzw. die Amateurmannschaft macht. Es gibt in Salzburg unzählige Talente, die den Sprung geschafft haben und nicht mit dem Salzburger System aufgewachsen sind. Wenn das so wichtig wäre, würde eine Integration ja erst gar nicht funktionieren. Wichtig ist, dass Talente mehr als ein paar Monate Zeit bekommen, sich an die Art des Spiels zu gewöhnen, und deshalb finde ich es gut, dass die zweite Mannschaft dasselbe spielt.
Barcelona muss so ein durchgängiges System praktizieren, weil sie ein Weltklasseverein sind und es irgendwie hinbekommen müssen, dass die Talente diesen riesigen Sprung direkt vom Nachwuchs zur Weltspitze schaffen. Polyvalente Spieler, die alles können, aber nichts perfekt, werden so einen Sprung nicht bewältigen. Es ist kein Zufall, dass ein so junger Spieler wie Lamine Yamal in dem Barcelona-System so performen kann, wie er performt – er wurde fast sein ganzes Leben genau darauf vorbereitet. Dass es dabei hunderte von Talenten gibt, die diesen Sprung nicht schaffen, wird man nicht vermeiden können. Es gibt keine Akademie mit einer 100-prozentigen Output-Quote.
Egal was Sturm Graz in den Akademien spielen lässt. Pro U15 Jahrgang wird man im Schnitt vielleicht maximal zwei echte und langjährige Profispieler produzieren.
Bei Sturm Graz rutschen Talente durch den Finger wenn sie keine Chance bekommen sich zu beweisen. Anpassen müssen sie sich so, oder so, weil Nachwuchsfußball nicht das selbe ist wie Spitzenfußball in Österreich.
Im Prinzip sind wir da ja vollkommen einer Meinung.
Dennoch ist es ein klarer Strategiewechsel im Gegensatz zu den Zeiten von Ilzer/Schicker, wo von oben bis unten „alles gleich“ sein sollte.
Was Neues ist es definitiv nicht, da hast du schon recht. Eher zurück zu den Basics.
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