BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
16.06.2026 - 22:37 Uhr
Guten Abend Zusammen!
Kann evtl. jemand von euch berichten, was im neuen BILD-Plus-Artikel steht, dass Kovac extra aus dem Urlaub eingeflogen wurde um über wichtige Personalentscheidungen zu debattieren?
Danke euch im Voraus 🙏🏼
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Danke euch im Voraus 🙏🏼
16.06.2026 - 22:50 Uhr
Zitat von Weinborusse87
Guten Abend Zusammen!
Kann evtl. jemand von euch berichten, was im neuen BILD-Plus-Artikel steht, dass Kovac extra aus dem Urlaub eingeflogen wurde um über wichtige Personalentscheidungen zu debattieren?
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Nix konkretes:
Niko Kovac has cut short his holiday and met with Borussia Dortmund’s board today, Tuesday, to press ahead with key transfer plans and decisions for the future. Kovac has clear ideas on this: the squad is to be put together in such a way that BVB becomes more competitive, particularly in the Champions League
Among the topics discussed was the replacement for Julian Brandt. Ricken and Book want to find a successor as soon as possible, and ideally this player should surpass Julian Brandt’s statistics straight away.
Concerns are mounting within the club that Karim Adeyemi could leave on a free transfer in 2027 should BVB fail to meet Adeyemi’s salary demands and the release clause he is seeking. The club is working on a solution.
The subject of Jadon Sancho was also discussed again. One thing is clear: a second BVB comeback for the former star is only on the cards if he waives his signing-on fee and a huge salary. The tendency: fans should not get their hopes up too much.
https://x.com/bvbnewsblog/status/2066984832219918484?s=46
16.06.2026 - 22:52 Uhr
Naja Chukwu und Jobe zeigen doch klar das System der Fehleinschätzung von Spielern durch den BVB.
Jobe sollte ein 10er werden, obwohl jeder der ihn öfter hat spielen gesehen schon vor dem Transfer klar sagte, dass der maximal ein guter 6er bei uns werden kann, wo er damals ja auch die Rückrunde spielte.
Bei Chukwu das gleiche. Kovac sieht ihn weiter vorne, obwohl seine ideale Position doch tiefer wäre, um von dort mit Antritt raumgewinne zu erzielen, wofür es aber auch Absicherung und taktische Weiterentwicklung benötigt.
Das lässt sich ja beliebig fortsetzen und wurde von bvbbc ja auch zu genüge angemahnt.
Malen ist da ja auch weiter ein Paradebeispiel. Wie oft haben wir damals hier gesagt der soll MS spielen, es soll kein statischer langsamer Haller oder Guirassy kommen, sondern passende Winger/OMF die Malen in die Tiefe einsetzen können?
Aber nein, der Spieler war halt das Problem laut Forum, nicht die Trainer und Kaderplaner, die ihn falsch einsetzten.
Jobe sollte ein 10er werden, obwohl jeder der ihn öfter hat spielen gesehen schon vor dem Transfer klar sagte, dass der maximal ein guter 6er bei uns werden kann, wo er damals ja auch die Rückrunde spielte.
Bei Chukwu das gleiche. Kovac sieht ihn weiter vorne, obwohl seine ideale Position doch tiefer wäre, um von dort mit Antritt raumgewinne zu erzielen, wofür es aber auch Absicherung und taktische Weiterentwicklung benötigt.
Das lässt sich ja beliebig fortsetzen und wurde von bvbbc ja auch zu genüge angemahnt.
Malen ist da ja auch weiter ein Paradebeispiel. Wie oft haben wir damals hier gesagt der soll MS spielen, es soll kein statischer langsamer Haller oder Guirassy kommen, sondern passende Winger/OMF die Malen in die Tiefe einsetzen können?
Aber nein, der Spieler war halt das Problem laut Forum, nicht die Trainer und Kaderplaner, die ihn falsch einsetzten.
16.06.2026 - 22:54 Uhr
Zitat von Trouble60
Nix konkretes:
Niko Kovac has cut short his holiday and met with Borussia Dortmund’s board today, Tuesday, to press ahead with key transfer plans and decisions for the future. Kovac has clear ideas on this: the squad is to be put together in such a way that BVB becomes more competitive, particularly in the Champions League
Among the topics discussed was the replacement for Julian Brandt. Ricken and Book want to find a successor as soon as possible, and ideally this player should surpass Julian Brandt’s statistics straight away.
Concerns are mounting within the club that Karim Adeyemi could leave on a free transfer in 2027 should BVB fail to meet Adeyemi’s salary demands and the release clause he is seeking. The club is working on a solution.
The subject of Jadon Sancho was also discussed again. One thing is clear: a second BVB comeback for the former star is only on the cards if he waives his signing-on fee and a huge salary. The tendency: fans should not get their hopes up too much.
https://x.com/bvbnewsblog/status/2066984832219918484?s=46
Zitat von Weinborusse87
Guten Abend Zusammen!
Kann evtl. jemand von euch berichten, was im neuen BILD-Plus-Artikel steht, dass Kovac extra aus dem Urlaub eingeflogen wurde um über wichtige Personalentscheidungen zu debattieren?
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Niko Kovac has cut short his holiday and met with Borussia Dortmund’s board today, Tuesday, to press ahead with key transfer plans and decisions for the future. Kovac has clear ideas on this: the squad is to be put together in such a way that BVB becomes more competitive, particularly in the Champions League
Among the topics discussed was the replacement for Julian Brandt. Ricken and Book want to find a successor as soon as possible, and ideally this player should surpass Julian Brandt’s statistics straight away.
Concerns are mounting within the club that Karim Adeyemi could leave on a free transfer in 2027 should BVB fail to meet Adeyemi’s salary demands and the release clause he is seeking. The club is working on a solution.
The subject of Jadon Sancho was also discussed again. One thing is clear: a second BVB comeback for the former star is only on the cards if he waives his signing-on fee and a huge salary. The tendency: fans should not get their hopes up too much.
https://x.com/bvbnewsblog/status/2066984832219918484?s=46
Alle Medien schreiben eigentlich seit Wochen die selben Artikel.
16.06.2026 - 22:58 Uhr
Zitat von Weinborusse87
Guten Abend Zusammen!
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Kovac habe seinen Urlaub beendet um für die Schlüsselphase beim Transfer eines OM dabeizusein (z.B. Gespräch mit der Spielerseite, um Überzeugungsarbeit zu leisten).
Kovac will eine Mannschaft, die qualitativ besser aufgestellt ist als die Mannschaft von letztem Jahr. Der Kader soll so aufgebaut sein, dass man in der UCL angreifen kann.
Ricken und Book wollen einen Brandt Nachfolger, welcher sofort in der ersten Saison die selben Scorerwerte wie sein Vorgänger beisteuern kann. OM ist der nächste Transfer und hat die höchste Prio. Beim DM lässt man sich Zeit bis vor dem Trainingsstart.
Sancho ist nur eine Alternative im Einkauf, wenn man nichts anderes findet oder wenn zum Ende der Transferphase noch ein bisschen Luft für einen Kaderspieler da ist.
Sancho muss aber komplett auf die Signing Fee verzichten und soll auf den Großteil seines Manchester Gehaltes verzichten (wenn man zwischen den Zeilen ließt hat das was von max 6Mio, meine eigene Meinung).
17.06.2026 - 04:57 Uhr
Zitat von Killertut
Kovac habe seinen Urlaub beendet um für die Schlüsselphase beim Transfer eines OM dabeizusein (z.B. Gespräch mit der Spielerseite, um Überzeugungsarbeit zu leisten).
Kovac will eine Mannschaft, die qualitativ besser aufgestellt ist als die Mannschaft von letztem Jahr. Der Kader soll so aufgebaut sein, dass man in der UCL angreifen kann.
Ricken und Book wollen einen Brandt Nachfolger, welcher sofort in der ersten Saison die selben Scorerwerte wie sein Vorgänger beisteuern kann. OM ist der nächste Transfer und hat die höchste Prio. Beim DM lässt man sich Zeit bis vor dem Trainingsstart.
Sancho ist nur eine Alternative im Einkauf, wenn man nichts anderes findet oder wenn zum Ende der Transferphase noch ein bisschen Luft für einen Kaderspieler da ist.
Sancho muss aber komplett auf die Signing Fee verzichten und soll auf den Großteil seines Manchester Gehaltes verzichten (wenn man zwischen den Zeilen ließt hat das was von max 6Mio, meine eigene Meinung).
Zitat von Weinborusse87
Guten Abend Zusammen!
Kann evtl. jemand von euch berichten, was im neuen BILD-Plus-Artikel steht, dass Kovac extra aus dem Urlaub eingeflogen wurde um über wichtige Personalentscheidungen zu debattieren?
Danke euch im Voraus 🙏🏼
Guten Abend Zusammen!
Kann evtl. jemand von euch berichten, was im neuen BILD-Plus-Artikel steht, dass Kovac extra aus dem Urlaub eingeflogen wurde um über wichtige Personalentscheidungen zu debattieren?
Danke euch im Voraus 🙏🏼
Kovac habe seinen Urlaub beendet um für die Schlüsselphase beim Transfer eines OM dabeizusein (z.B. Gespräch mit der Spielerseite, um Überzeugungsarbeit zu leisten).
Kovac will eine Mannschaft, die qualitativ besser aufgestellt ist als die Mannschaft von letztem Jahr. Der Kader soll so aufgebaut sein, dass man in der UCL angreifen kann.
Ricken und Book wollen einen Brandt Nachfolger, welcher sofort in der ersten Saison die selben Scorerwerte wie sein Vorgänger beisteuern kann. OM ist der nächste Transfer und hat die höchste Prio. Beim DM lässt man sich Zeit bis vor dem Trainingsstart.
Sancho ist nur eine Alternative im Einkauf, wenn man nichts anderes findet oder wenn zum Ende der Transferphase noch ein bisschen Luft für einen Kaderspieler da ist.
Sancho muss aber komplett auf die Signing Fee verzichten und soll auf den Großteil seines Manchester Gehaltes verzichten (wenn man zwischen den Zeilen ließt hat das was von max 6Mio, meine eigene Meinung).
Guten Morgen ☺️🤝 Vielen Dank dafür 🙏🏼
17.06.2026 - 18:19 Uhr
Ich verlagere mal hierhin, mit Nmecha hat das nichts mehr zu tun. Es ging da viel mehr um die Transferpolitik des BVB, Investitionen und das Geschäftsmodell mit Verkäufen:
Stimmt schon, für 80–90 Mio. € würde er vermutlich direkt über die Theke gehen. Die genannten 120 Mio. € halte ich aktuell dagegen für sehr optimistisch.
Beim ersten Teil sehe ich die Situation allerdings etwas anders. So wie früher ist es beim BVB inzwischen nicht mehr.
2025/26
Eigentlich wurde nur Gittens verkauft. Dazu kamen noch einige Spieler, die sich hier nicht durchsetzen konnten, eher im Bereich von 5 Mio. €. Insgesamt standen damit Ausgaben von rund 100 Mio. € Einnahmen von etwa 77 Mio. € gegenüber.
–23 Mio. €
2024/25
Malen (im Winter) und Füllkrug brachten zusammen ungefähr die Summe ein, die ein Jahr später durch Gittens erzielt wurde. Ansonsten gab es kaum nennenswerte Abgänge. Am Ende standen rund 90 Mio. € Ausgaben und 59 Mio. € Einnahmen zu Buche.
–31 Mio. €
2023/24
Der große Verkauf war Jude Bellingham für knapp 130 Mio. €. Gleichzeitig wurden nur rund 70 Mio. € investiert. Bei etwa 140 Mio. € Einnahmen ergab sich ein deutlicher Überschuss.
+70 Mio. €
2022/23
Haaland und Akanji machten nahezu die gesamten 82 Mio. € Einnahmen aus, während rund 110 Mio. € ausgegeben wurden.
–28 Mio. €
2021/22
Sancho war mit 85 Mio. € der große Verkauf. Insgesamt wurden rund 110 Mio. € eingenommen und lediglich 45 Mio. € ausgegeben.
+65 Mio. €
2020/21
Das schwierige Corona-Jahr. Die Einnahmen waren gering, gleichzeitig wurde aber immerhin für rund 55 Mio. € investiert, unter anderem in Bellingham und Can.
–50 Mio. €
2019/20
Mehrere Abgänge im Bereich zwischen 20 und 35 Mio. € sowie größere Zugänge wie Brandt, Hazard, Haaland und Hummels. Insgesamt standen 134 Mio. € an Verkäufen 148 Mio. € an Ausgaben gegenüber.
–14 Mio. €
Betrachtet man die letzten sieben Jahre insgesamt, hat der BVB lediglich in zwei Jahren einen deutlichen Transferüberschuss erzielt (jeweils etwa 70 Mio. €). In den übrigen fünf Jahren wurde netto in den Kader investiert, insgesamt rund 140 Mio. €.
Im Durchschnitt entspricht das einer Nettoinvestition von etwa 10 Mio. € pro Jahr. Dabei sind allerdings nur die Ablösesummen berücksichtigt. Rechnet man Handgelder, Beraterhonorare und ähnliche Nebenkosten hinzu, dürfte die tatsächliche Nettoinvestition eher bei 15 bis 20 Mio. € pro Jahr liegen.
Deshalb ist die Aussage nicht grundsätzlich falsch, dass der BVB Transfererlöse benötigt. Ohne diese Einnahmen wären viele der Neuzugänge überhaupt nicht möglich gewesen. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung der letzten Jahre aber auch, dass der Verein mittlerweile mehr investiert hat, als er durch Transfers erwirtschaften konnte.
Bis etwa 2018 sah das noch anders aus. Seitdem investiert der BVB jedoch deutlich häufiger netto in den Kader. Deshalb würde ich die Aussage von Treß etwas differenzierter betrachten. Da steckt möglicherweise auch ein Stück weit Vereinspolitik drin. Man muss hier genauer zwischen der grundsätzlichen Notwendigkeit von Transfererlösen und der tatsächlichen Transferbilanz der letzten Jahre unterscheiden.
Zitat von Mulli
Dann höre Dir das Interview doch an!?
Der BVB ist auf Gewinne und Überschüsse aus Verkäufen angewiesen.
Das ist was anderes als "man kauft und verkauft mal Spieler - alles normal".
Unabhängig davon, kann ich Null erkennen dass ein Spieler vie Felix 120 Millionen Wert sein soll.
Falls ein offizielles und auf 1 Woche befristetes Angebot über 80-90 Millionen kommen würde, würde er mMn zu 100% verkauft werden.
Dann höre Dir das Interview doch an!?
Der BVB ist auf Gewinne und Überschüsse aus Verkäufen angewiesen.
Das ist was anderes als "man kauft und verkauft mal Spieler - alles normal".
Unabhängig davon, kann ich Null erkennen dass ein Spieler vie Felix 120 Millionen Wert sein soll.
Falls ein offizielles und auf 1 Woche befristetes Angebot über 80-90 Millionen kommen würde, würde er mMn zu 100% verkauft werden.
Stimmt schon, für 80–90 Mio. € würde er vermutlich direkt über die Theke gehen. Die genannten 120 Mio. € halte ich aktuell dagegen für sehr optimistisch.
Beim ersten Teil sehe ich die Situation allerdings etwas anders. So wie früher ist es beim BVB inzwischen nicht mehr.
2025/26
Eigentlich wurde nur Gittens verkauft. Dazu kamen noch einige Spieler, die sich hier nicht durchsetzen konnten, eher im Bereich von 5 Mio. €. Insgesamt standen damit Ausgaben von rund 100 Mio. € Einnahmen von etwa 77 Mio. € gegenüber.
–23 Mio. €
2024/25
Malen (im Winter) und Füllkrug brachten zusammen ungefähr die Summe ein, die ein Jahr später durch Gittens erzielt wurde. Ansonsten gab es kaum nennenswerte Abgänge. Am Ende standen rund 90 Mio. € Ausgaben und 59 Mio. € Einnahmen zu Buche.
–31 Mio. €
2023/24
Der große Verkauf war Jude Bellingham für knapp 130 Mio. €. Gleichzeitig wurden nur rund 70 Mio. € investiert. Bei etwa 140 Mio. € Einnahmen ergab sich ein deutlicher Überschuss.
+70 Mio. €
2022/23
Haaland und Akanji machten nahezu die gesamten 82 Mio. € Einnahmen aus, während rund 110 Mio. € ausgegeben wurden.
–28 Mio. €
2021/22
Sancho war mit 85 Mio. € der große Verkauf. Insgesamt wurden rund 110 Mio. € eingenommen und lediglich 45 Mio. € ausgegeben.
+65 Mio. €
2020/21
Das schwierige Corona-Jahr. Die Einnahmen waren gering, gleichzeitig wurde aber immerhin für rund 55 Mio. € investiert, unter anderem in Bellingham und Can.
–50 Mio. €
2019/20
Mehrere Abgänge im Bereich zwischen 20 und 35 Mio. € sowie größere Zugänge wie Brandt, Hazard, Haaland und Hummels. Insgesamt standen 134 Mio. € an Verkäufen 148 Mio. € an Ausgaben gegenüber.
–14 Mio. €
Betrachtet man die letzten sieben Jahre insgesamt, hat der BVB lediglich in zwei Jahren einen deutlichen Transferüberschuss erzielt (jeweils etwa 70 Mio. €). In den übrigen fünf Jahren wurde netto in den Kader investiert, insgesamt rund 140 Mio. €.
Im Durchschnitt entspricht das einer Nettoinvestition von etwa 10 Mio. € pro Jahr. Dabei sind allerdings nur die Ablösesummen berücksichtigt. Rechnet man Handgelder, Beraterhonorare und ähnliche Nebenkosten hinzu, dürfte die tatsächliche Nettoinvestition eher bei 15 bis 20 Mio. € pro Jahr liegen.
Deshalb ist die Aussage nicht grundsätzlich falsch, dass der BVB Transfererlöse benötigt. Ohne diese Einnahmen wären viele der Neuzugänge überhaupt nicht möglich gewesen. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung der letzten Jahre aber auch, dass der Verein mittlerweile mehr investiert hat, als er durch Transfers erwirtschaften konnte.
Bis etwa 2018 sah das noch anders aus. Seitdem investiert der BVB jedoch deutlich häufiger netto in den Kader. Deshalb würde ich die Aussage von Treß etwas differenzierter betrachten. Da steckt möglicherweise auch ein Stück weit Vereinspolitik drin. Man muss hier genauer zwischen der grundsätzlichen Notwendigkeit von Transfererlösen und der tatsächlichen Transferbilanz der letzten Jahre unterscheiden.
17.06.2026 - 19:06 Uhr
Momentan sieht die Transferpolitik mal wieder nicht ganz rosig aus aber wir haben ja erst Mitte Juni. Das Fazit wird dann Anfang der Saison gezogen.
Wie ich finde stehen wir was die Transfers an einen Scheideweg. Auf der einen Seite will man junge Spieler kaufen um diese später wieder mit großen Transfergewinn zu verkaufen ist aber nicht bereit bis an finanzielle Limit für die absoluten Toptalente zu gehen. Ein Eichhorn war zu teuer, de Cat anscheinend auch und ein Nwaneri sowieso.
Dann ist man aber anscheinend wieder bereit 25 Millionen für einen Soule hinzulegen der kein Talent mehr ist und die letzten Jahre stagniert hat. Ein Karetsas der etwas mehr kostet wäre allerdings die weitaus sichere Variante. Allerdings scheint dieser Spielertyp wiederum nicht zu Kovac zu passen.
Was tut man jetzt ? Lässt man Kovac freie Hand bei der Wahl der Spieler oder setzt man sich durch und gibt Ihn Spieler vor? Wird man spielerisch weiter zu Atlético Madrid oder versucht man aktiv Spieler zu holen die rein offensiv denken und eventuell auch für andere Trainertypen geeignet sind?
Wie wir alle wissen brauchen wir einen kreativen Spielmacher der die gesamte Offensive von uns tragen muss. Sollte da jetzt ein Spieler kommen der wie gewünscht auch mit nach hinten mitarbeiten soll sehe ich persönlich nix gutes für unser Offensivspiel. Ich kenne keinen kreativen Freigeist der gerne mit nach hinten arbeitet und trotzdem eine gewisse Anzahl an Vorlagen garantiert - zumindestens in der Preisklasse in der wir uns bewegen. Einzig ein Gruda würde mir mit abstrichen einfallen.
Wie seht ihr unsere neue Offensive?
Wie ich finde stehen wir was die Transfers an einen Scheideweg. Auf der einen Seite will man junge Spieler kaufen um diese später wieder mit großen Transfergewinn zu verkaufen ist aber nicht bereit bis an finanzielle Limit für die absoluten Toptalente zu gehen. Ein Eichhorn war zu teuer, de Cat anscheinend auch und ein Nwaneri sowieso.
Dann ist man aber anscheinend wieder bereit 25 Millionen für einen Soule hinzulegen der kein Talent mehr ist und die letzten Jahre stagniert hat. Ein Karetsas der etwas mehr kostet wäre allerdings die weitaus sichere Variante. Allerdings scheint dieser Spielertyp wiederum nicht zu Kovac zu passen.
Was tut man jetzt ? Lässt man Kovac freie Hand bei der Wahl der Spieler oder setzt man sich durch und gibt Ihn Spieler vor? Wird man spielerisch weiter zu Atlético Madrid oder versucht man aktiv Spieler zu holen die rein offensiv denken und eventuell auch für andere Trainertypen geeignet sind?
Wie wir alle wissen brauchen wir einen kreativen Spielmacher der die gesamte Offensive von uns tragen muss. Sollte da jetzt ein Spieler kommen der wie gewünscht auch mit nach hinten mitarbeiten soll sehe ich persönlich nix gutes für unser Offensivspiel. Ich kenne keinen kreativen Freigeist der gerne mit nach hinten arbeitet und trotzdem eine gewisse Anzahl an Vorlagen garantiert - zumindestens in der Preisklasse in der wir uns bewegen. Einzig ein Gruda würde mir mit abstrichen einfallen.
Wie seht ihr unsere neue Offensive?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TonyMontana am 17.06.2026 um 19:09 Uhr bearbeitet
17.06.2026 - 19:30 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Ich verlagere mal hierhin, mit Nmecha hat das nichts mehr zu tun. Es ging da viel mehr um die Transferpolitik des BVB, Investitionen und das Geschäftsmodell mit Verkäufen:
Stimmt schon, für 80–90 Mio. € würde er vermutlich direkt über die Theke gehen. Die genannten 120 Mio. € halte ich aktuell dagegen für sehr optimistisch.
Beim ersten Teil sehe ich die Situation allerdings etwas anders. So wie früher ist es beim BVB inzwischen nicht mehr.
2025/26
Eigentlich wurde nur Gittens verkauft. Dazu kamen noch einige Spieler, die sich hier nicht durchsetzen konnten, eher im Bereich von 5 Mio. €. Insgesamt standen damit Ausgaben von rund 100 Mio. € Einnahmen von etwa 77 Mio. € gegenüber.
–23 Mio. €
2024/25
Malen (im Winter) und Füllkrug brachten zusammen ungefähr die Summe ein, die ein Jahr später durch Gittens erzielt wurde. Ansonsten gab es kaum nennenswerte Abgänge. Am Ende standen rund 90 Mio. € Ausgaben und 59 Mio. € Einnahmen zu Buche.
–31 Mio. €
2023/24
Der große Verkauf war Jude Bellingham für knapp 130 Mio. €. Gleichzeitig wurden nur rund 70 Mio. € investiert. Bei etwa 140 Mio. € Einnahmen ergab sich ein deutlicher Überschuss.
+70 Mio. €
2022/23
Haaland und Akanji machten nahezu die gesamten 82 Mio. € Einnahmen aus, während rund 110 Mio. € ausgegeben wurden.
–28 Mio. €
2021/22
Sancho war mit 85 Mio. € der große Verkauf. Insgesamt wurden rund 110 Mio. € eingenommen und lediglich 45 Mio. € ausgegeben.
+65 Mio. €
2020/21
Das schwierige Corona-Jahr. Die Einnahmen waren gering, gleichzeitig wurde aber immerhin für rund 55 Mio. € investiert, unter anderem in Bellingham und Can.
–50 Mio. €
2019/20
Mehrere Abgänge im Bereich zwischen 20 und 35 Mio. € sowie größere Zugänge wie Brandt, Hazard, Haaland und Hummels. Insgesamt standen 134 Mio. € an Verkäufen 148 Mio. € an Ausgaben gegenüber.
–14 Mio. €
Betrachtet man die letzten sieben Jahre insgesamt, hat der BVB lediglich in zwei Jahren einen deutlichen Transferüberschuss erzielt (jeweils etwa 70 Mio. €). In den übrigen fünf Jahren wurde netto in den Kader investiert, insgesamt rund 140 Mio. €.
Im Durchschnitt entspricht das einer Nettoinvestition von etwa 10 Mio. € pro Jahr. Dabei sind allerdings nur die Ablösesummen berücksichtigt. Rechnet man Handgelder, Beraterhonorare und ähnliche Nebenkosten hinzu, dürfte die tatsächliche Nettoinvestition eher bei 15 bis 20 Mio. € pro Jahr liegen.
Deshalb ist die Aussage nicht grundsätzlich falsch, dass der BVB Transfererlöse benötigt. Ohne diese Einnahmen wären viele der Neuzugänge überhaupt nicht möglich gewesen. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung der letzten Jahre aber auch, dass der Verein mittlerweile mehr investiert hat, als er durch Transfers erwirtschaften konnte.
Bis etwa 2018 sah das noch anders aus. Seitdem investiert der BVB jedoch deutlich häufiger netto in den Kader. Deshalb würde ich die Aussage von Treß etwas differenzierter betrachten. Da steckt möglicherweise auch ein Stück weit Vereinspolitik drin. Man muss hier genauer zwischen der grundsätzlichen Notwendigkeit von Transfererlösen und der tatsächlichen Transferbilanz der letzten Jahre unterscheiden.
Ich verlagere mal hierhin, mit Nmecha hat das nichts mehr zu tun. Es ging da viel mehr um die Transferpolitik des BVB, Investitionen und das Geschäftsmodell mit Verkäufen:
Zitat von Mulli
Dann höre Dir das Interview doch an!?
Der BVB ist auf Gewinne und Überschüsse aus Verkäufen angewiesen.
Das ist was anderes als "man kauft und verkauft mal Spieler - alles normal".
Unabhängig davon, kann ich Null erkennen dass ein Spieler vie Felix 120 Millionen Wert sein soll.
Falls ein offizielles und auf 1 Woche befristetes Angebot über 80-90 Millionen kommen würde, würde er mMn zu 100% verkauft werden.
Dann höre Dir das Interview doch an!?
Der BVB ist auf Gewinne und Überschüsse aus Verkäufen angewiesen.
Das ist was anderes als "man kauft und verkauft mal Spieler - alles normal".
Unabhängig davon, kann ich Null erkennen dass ein Spieler vie Felix 120 Millionen Wert sein soll.
Falls ein offizielles und auf 1 Woche befristetes Angebot über 80-90 Millionen kommen würde, würde er mMn zu 100% verkauft werden.
Stimmt schon, für 80–90 Mio. € würde er vermutlich direkt über die Theke gehen. Die genannten 120 Mio. € halte ich aktuell dagegen für sehr optimistisch.
Beim ersten Teil sehe ich die Situation allerdings etwas anders. So wie früher ist es beim BVB inzwischen nicht mehr.
2025/26
Eigentlich wurde nur Gittens verkauft. Dazu kamen noch einige Spieler, die sich hier nicht durchsetzen konnten, eher im Bereich von 5 Mio. €. Insgesamt standen damit Ausgaben von rund 100 Mio. € Einnahmen von etwa 77 Mio. € gegenüber.
–23 Mio. €
2024/25
Malen (im Winter) und Füllkrug brachten zusammen ungefähr die Summe ein, die ein Jahr später durch Gittens erzielt wurde. Ansonsten gab es kaum nennenswerte Abgänge. Am Ende standen rund 90 Mio. € Ausgaben und 59 Mio. € Einnahmen zu Buche.
–31 Mio. €
2023/24
Der große Verkauf war Jude Bellingham für knapp 130 Mio. €. Gleichzeitig wurden nur rund 70 Mio. € investiert. Bei etwa 140 Mio. € Einnahmen ergab sich ein deutlicher Überschuss.
+70 Mio. €
2022/23
Haaland und Akanji machten nahezu die gesamten 82 Mio. € Einnahmen aus, während rund 110 Mio. € ausgegeben wurden.
–28 Mio. €
2021/22
Sancho war mit 85 Mio. € der große Verkauf. Insgesamt wurden rund 110 Mio. € eingenommen und lediglich 45 Mio. € ausgegeben.
+65 Mio. €
2020/21
Das schwierige Corona-Jahr. Die Einnahmen waren gering, gleichzeitig wurde aber immerhin für rund 55 Mio. € investiert, unter anderem in Bellingham und Can.
–50 Mio. €
2019/20
Mehrere Abgänge im Bereich zwischen 20 und 35 Mio. € sowie größere Zugänge wie Brandt, Hazard, Haaland und Hummels. Insgesamt standen 134 Mio. € an Verkäufen 148 Mio. € an Ausgaben gegenüber.
–14 Mio. €
Betrachtet man die letzten sieben Jahre insgesamt, hat der BVB lediglich in zwei Jahren einen deutlichen Transferüberschuss erzielt (jeweils etwa 70 Mio. €). In den übrigen fünf Jahren wurde netto in den Kader investiert, insgesamt rund 140 Mio. €.
Im Durchschnitt entspricht das einer Nettoinvestition von etwa 10 Mio. € pro Jahr. Dabei sind allerdings nur die Ablösesummen berücksichtigt. Rechnet man Handgelder, Beraterhonorare und ähnliche Nebenkosten hinzu, dürfte die tatsächliche Nettoinvestition eher bei 15 bis 20 Mio. € pro Jahr liegen.
Deshalb ist die Aussage nicht grundsätzlich falsch, dass der BVB Transfererlöse benötigt. Ohne diese Einnahmen wären viele der Neuzugänge überhaupt nicht möglich gewesen. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung der letzten Jahre aber auch, dass der Verein mittlerweile mehr investiert hat, als er durch Transfers erwirtschaften konnte.
Bis etwa 2018 sah das noch anders aus. Seitdem investiert der BVB jedoch deutlich häufiger netto in den Kader. Deshalb würde ich die Aussage von Treß etwas differenzierter betrachten. Da steckt möglicherweise auch ein Stück weit Vereinspolitik drin. Man muss hier genauer zwischen der grundsätzlichen Notwendigkeit von Transfererlösen und der tatsächlichen Transferbilanz der letzten Jahre unterscheiden.
Ist allgemein schwierig einzuschätzen, weil Corona da alles durcheinander gebracht hat.
Aber es ist schon so, dass man mittlerweile Netto in den Kader investiert 20-30 Millionen pro Jahr.
Das Problem, wenn man permanent Kaderstellen ablösefrei verliert oder großen Verlust macht, dann werden die 20-30 Millionen nicht benutzt um den Kader besser zu machen sondern um Löcher zu stopfen.
Mit dem steigen der Ablösesumme klingt das zwar sehr extrem aber 20-30 Millionen Netto Invest ist halt eigentlich nichts momentan.
Dafür bekommt man einen talentierten Ergänzungsspieler wie Bellingham, Gadou oder de Cat
Ist schwierig zu Vergleich aber gefühlt ist es durch die Marktverschiebung eher so im Bereich 6-9 Millionen die man damals für Sokratis bezahlt hat und nicht im Bereich der 27 Millionen für Mhkitaryan.
Also eigentlich bräuchte man eher so 70-80 Millionen für ein Netto Invest.
Deswegen hat man schon den Eindruck kommt man nicht wirklich vom Fleck.
Man ist als Kind mit 1,20 am Süßigkeitenregal im Supermarkt und merkt, dass selbst die no name Sachen die man nicht unbedingt will 1.99 kosten und die Ferrero Produkte die man eigentlich wollte sind mittlerweile bei 4-5€ unerreichbar, selbst im Angebot.
Für interessante Spieler wie Vuskovic, El Mala, und Co. muss mehr bezahlt werden.
Auch Nwaneri, Gruda etc. sind trotzdem schwer zu holen weil sie eigentlich kein Königstransfer sind sondern man 2-3 solcher Spieler benötigt.
Ein großes Problem sind mit Sicherheit die ganzen ablösefreien Abgänge, wenn man Adeyemi noch zu Geld machen könnte wäre das wirklich sehr gut.
Wenn der am Ende auch ohne Ablöse geht, dann wäre das ein harter Schlag. Da würde ein potentieller Nmecha Verkauf für 100 Millionen auch wieder nur Löcher stopfen statt Luft zu geben.
Im Endeffekt merkt man halt, dass für ein einfacheres agieren auf dem Transfermarkt ein großer Verkauf das A und O ist im besten Fall 2 und ohne dass die spielerische Substanz zu arg leidet und das bekommen wir nicht wirklich hin.
Das ist auch mein größter Kritikpunkt an Kehl, konnte man die Entwicklung der steigenden Ablösen und die Probleme bei den ganzen ablösefreien Verlusten und verminderten Verkäufen aufgrund von hohen Gehältern erkennen. War das ja schon unter Zorc ein Problem das nicht wirklich adressiert wurde.
Trotzdem hat er grundsätzlich die 18-30 Millionen Transfers getätigt die für alle Vereine unserer Finanzklasse hochriskant sind, weil die Spieler nicht genug Qualität haben um diesen Invest zu rechtfertigen.
Obwohl wir den Sparkurs schon viel früher hätten fahren müssen.
Ein Glück kommt jetzt wirklich was aus der Jugend nach.
Aber so wie die Nachrichtenlage gerade ist, kann Book sich mMn wirklich glücklich schätzen dass er mit ordentlich Vorschusslorbeeren gekommen ist.
Wäre Kehl noch im Amt und Gerüchte um Vuskovic zu Brighton, De Cat zu Hoffenheim, Morreira zu teuer, halbgare Angebote an Köln für El Mala (35 Mio plus alles was auf der Bank versauert) wären genauso im Umlauf.
Ich glaube die Stimmung wäre schon am absoluten Tiefpunkt.
17.06.2026 - 20:58 Uhr
Bis hierhin gehe ich mit. Allerdings glaube ich, dass es nicht der Hauptgrund ist weshalb man nicht vom Fleck kommt. Nach Favre hat man sich auf der Trainerposition mehrfach verrannt, genauso bei den Investitionen in den Sturm nach Haaland. Das hat viel Performance und Geld gekostet. Wodurch man sich viele Baustellen, selbst eröffnet hat bzw. nicht in der Lage war, diese zu schließen.
Zitat von MAB09
Ein großes Problem sind mit Sicherheit die ganzen ablösefreien Abgänge, wenn man Adeyemi noch zu Geld machen könnte wäre das wirklich sehr gut.
Wenn der am Ende auch ohne Ablöse geht, dann wäre das ein harter Schlag. Da würde ein potentieller Nmecha Verkauf für 100 Millionen auch wieder nur Löcher stopfen statt Luft zu geben.
Im Endeffekt merkt man halt, dass für ein einfacheres agieren auf dem Transfermarkt ein großer Verkauf das A und O ist im besten Fall 2 und ohne dass die spielerische Substanz zu arg leidet und das bekommen wir nicht wirklich hin.
Ein großes Problem sind mit Sicherheit die ganzen ablösefreien Abgänge, wenn man Adeyemi noch zu Geld machen könnte wäre das wirklich sehr gut.
Wenn der am Ende auch ohne Ablöse geht, dann wäre das ein harter Schlag. Da würde ein potentieller Nmecha Verkauf für 100 Millionen auch wieder nur Löcher stopfen statt Luft zu geben.
Im Endeffekt merkt man halt, dass für ein einfacheres agieren auf dem Transfermarkt ein großer Verkauf das A und O ist im besten Fall 2 und ohne dass die spielerische Substanz zu arg leidet und das bekommen wir nicht wirklich hin.
Man hat auch einige Ablösefreie-Zugänge oder in den letzten Jahren trotz der Transfer-Inflation immer wieder im unteren Preissegment einkaufen können. Ryerson und Svensson sind vielleicht nicht die Ideale vieler Foren-User aber sie haben die Baustellen geschlossen. Einzig Brandt als ablösefreier Abgang könnte schmerzen, aber auf der anderen Seite ist die Chance für Inacio da, der zudem ein großes sportliches aber auch finanzielles Potential darstellt.
Zitat von MAB09
Das ist auch mein größter Kritikpunkt an Kehl, konnte man die Entwicklung der steigenden Ablösen und die Probleme bei den ganzen ablösefreien Verlusten und verminderten Verkäufen aufgrund von hohen Gehältern erkennen. War das ja schon unter Zorc ein Problem das nicht wirklich adressiert wurde.
Trotzdem hat er grundsätzlich die 18-30 Millionen Transfers getätigt die für alle Vereine unserer Finanzklasse hochriskant sind, weil die Spieler nicht genug Qualität haben um diesen Invest zu rechtfertigen.
Obwohl wir den Sparkurs schon viel früher hätten fahren müssen.
Ein Glück kommt jetzt wirklich was aus der Jugend nach.
Das ist auch mein größter Kritikpunkt an Kehl, konnte man die Entwicklung der steigenden Ablösen und die Probleme bei den ganzen ablösefreien Verlusten und verminderten Verkäufen aufgrund von hohen Gehältern erkennen. War das ja schon unter Zorc ein Problem das nicht wirklich adressiert wurde.
Trotzdem hat er grundsätzlich die 18-30 Millionen Transfers getätigt die für alle Vereine unserer Finanzklasse hochriskant sind, weil die Spieler nicht genug Qualität haben um diesen Invest zu rechtfertigen.
Obwohl wir den Sparkurs schon viel früher hätten fahren müssen.
Ein Glück kommt jetzt wirklich was aus der Jugend nach.
Das sehe ich etwas anders. Ich glaube im Kern, adressiert du die Problematik nicht unbedingt falsch. Jedoch würde ich weitergehen.... das war letztendlich eine Verkettung von Fehlentscheidungen, die dazu geführt hat, dass man die 30 Mio. trotz aller Einnahmen nie knacken wollte/konnte. Durch viele unterschiedliche Trainer, die auch noch andere Spielideen hatte, wurde jedesmal angepasst und dafür Geld ausgegeben. Hätte man mehr auf das abgestellt was man sein will, danach einen Trainer verpflichtet und wenn der nicht zündet eben einen neuen mit selbiger Philosophie, hätten wir uns einige Transfers gespart die am Budget für die wichtigen Kaderstellen abgezogen haben.
Zitat von MAB09
Aber so wie die Nachrichtenlage gerade ist, kann Book sich mMn wirklich glücklich schätzen dass er mit ordentlich Vorschusslorbeeren gekommen ist.
Wäre Kehl noch im Amt und Gerüchte um Vuskovic zu Brighton, De Cat zu Hoffenheim, Morreira zu teuer, halbgare Angebote an Köln für El Mala (35 Mio plus alles was auf der Bank versauert) wären genauso im Umlauf.
Ich glaube die Stimmung wäre schon am absoluten Tiefpunkt.
Aber so wie die Nachrichtenlage gerade ist, kann Book sich mMn wirklich glücklich schätzen dass er mit ordentlich Vorschusslorbeeren gekommen ist.
Wäre Kehl noch im Amt und Gerüchte um Vuskovic zu Brighton, De Cat zu Hoffenheim, Morreira zu teuer, halbgare Angebote an Köln für El Mala (35 Mio plus alles was auf der Bank versauert) wären genauso im Umlauf.
Ich glaube die Stimmung wäre schon am absoluten Tiefpunkt.
Kehl hätte man definitiv schon wieder durchs Dorf getrieben. Wäre mMn wie meistens, völlig zu unrecht aber immerhin bleibt es Book erspart. Mit Gadou hat er aber schon einen wichtigen Bedarf bedient (Kehl hätte den auch geholt, da brauchen wir uns nichts vor machen). Book kam auch, weil man sich wieder mehr Spieler im unteren Ablösebereich erhofft, die aber eine Entwicklung zum CL-Spieler hinlegen. Ich denke, in dieser Disziplin wird er entweder sich beweisen oder stark in die Kritik geraten. Am Ende, egal wie teuer, woher und ob zu Beginn der Transferperiode oder am Ende.... die Transfers müssen sitzen und der Kader muss nicht nur in der Spitze besser werden, sondern auch besser aufeinander abgestimmt werden (offensiv/spielerisch). Das Nadelöhr bleibt vorerst die Trainerposition.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TheKillingJoke am 17.06.2026 um 21:01 Uhr bearbeitet
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