BVB - Aktie
07.04.2016 - 09:41 Uhr
29.07.2026 - 13:02 Uhr
Ich habe mich bereits zu deinen Argumenten geäußert. Ich kann ja nichts dafür wenn du die Diskussion dann nochmal von vorne beginnen willst. Soll ich dann nochmals mit den selben Argumenten antworten?
Und ist die Frage zur Dividende ernstgemeint?
Der BVB wird bei einem Konzernverlust wohl keine Dividende ausschütten können und auch nicht wollen.
Und ist die Frage zur Dividende ernstgemeint?
Der BVB wird bei einem Konzernverlust wohl keine Dividende ausschütten können und auch nicht wollen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zero1992 am 29.07.2026 um 13:03 Uhr bearbeitet
29.07.2026 - 13:25 Uhr
Zitat von Zero1992
Ich habe mich bereits zu deinen Argumenten geäußert. Ich kann ja nichts dafür wenn du die Diskussion dann nochmal von vorne beginnen willst. Soll ich dann nochmals mit den selben Argumenten antworten?
Und ist die Frage zur Dividende ernstgemeint?
Der BVB wird bei einem Konzernverlust wohl keine Dividende ausschütten können und auch nicht wollen.
Ich habe mich bereits zu deinen Argumenten geäußert. Ich kann ja nichts dafür wenn du die Diskussion dann nochmal von vorne beginnen willst. Soll ich dann nochmals mit den selben Argumenten antworten?
Und ist die Frage zur Dividende ernstgemeint?
Der BVB wird bei einem Konzernverlust wohl keine Dividende ausschütten können und auch nicht wollen.
Du hast die neuen Argumente nicht ausreichend beantwortet.
Die Dividende wird aus der Gewinnrücklage gezahlt und ist in diesem Zusammenhang sowieso nicht entscheidend.
Du hattest geschrieben, BVB wäre 2009/10 Meister geworden, was einfach nur falsch ist, so wie viele andere Dinge. Natürlich besteht dann Diskussionsbedarf, oder etwa nicht??
Andere Meinung willst Du nicht gelten lassen und fragst nach dem Alter Deines Diskussionspartner, sorry, das ist einfach nicht zielführend.
Könnte jetzt auch nach Deinem Alter fragen, wieso hast Du denn die BVB Aktie im Jahr 2004 gekauft, welche Expertise hattest Du da bzgl BVB Aktie vorzuweisen? Es war 2004 total offenkundig, worum es in der Ära Niebaum/Meier ging, oder etwa nicht? Das war schon viele Jahre vor dem Börsengang im Jahr 2000 klar.
Dann schriebst Du, die BVB Aktie wäre nur wg der Erfolge unter Jürgen Klopp gestiegen?
Bei den Erfolgen Meisterschaft, Double, CL Finale hat sich die Aktie halbiert und am Ende der Ära Klopp wurde das wieder ausgeglichen, also +/- Null nach langen 5 Jahren von Nov 2010 bis Sommer 2015
Von Sommer 2010 bis Nov 2010 (also lange vor Meisterschaft, um die es nicht ging) konnte sich der Aktienkurs in 9 Wochen deutlich mehr als verdreifachen. Warum?
Im Zuge der Nachwirkungen der Finanzkrise 2008 und der anschließenden regulatorischen Verschärfungen reduzierten internationale Banken wie Morgan Stanley ihre Beteiligungen. Morgan Stanley unterschritt im März 2010 die 10%-Schwelle bei Borussia Dortmund und baute die Position anschließend weiter ab. Nach Abschluss dieses Verkaufsdrucks konnte sich die Aktie im Herbst 2010 deutlich erholen.
Nach Klopp Abgang hat sich die BVB Aktie ohne irgendeinen wichtigen Titel verdreifachen können, also ebe3n ohne große sportl Erfolge. Warum? Weil inst Anleger im großen Stil eingestiegen sind. Unter anderem der norwegische Staatsfonds ist eingestiegen. So viel zur These, eine Fussballaktie könne nicht steigen, oder zur These, wg der Gesellschaftsform wäre das nicht möglich. Wieso wurden dann von inst Anlegern insgesamt 18 Mio Aktien gekauft???
Ganz aktuell haben inst Anleger seit Januar 2025 insgesamt 1,65 Mio Aktien gekauft, das machten die warum genau? Weil die Aktie gar nicht steigen kann? der e.V. hat im gleichen Zeitraum auch über eine Million Aktien gekauft.
29.07.2026 - 16:37 Uhr
Ich überlege gerade, wo in deinem Posting die Argumente versteckt sind.
Falls ich das mit 2009/10 wirklich geschrieben habe, war das offensichtlich nur ein Fehler. Natürlich weiß ich als langjähriger BVB Fan wann man alle Meisterschaften gefeiert hat. Mir hier deshalb zu unterstellen ich hätte keine Ahnung, ist etwas merkwürdig.
Deine sonstigen Argumente finde ich ebenso merkwürdig, weil aus der damaligen Zeit mit weit geringerer Bewertung sich ja gar nichts für heute ableiten lässt, sowohl 2004 vor dem großen Krach als auch dann 2010. Die großen sportlichen Erfolge, die dann mit dauerhaft ChampionsLeague auch finanziell dann zu großen Gewinne führten, in die Schulden zu tilgen, Stadion wieder zu übernehmen usw, kamen dann ja erst noch.
Und dann kamen 2014 und 2023 noch Kapitalerhöhungen hinzu. Die erste davon war gewollt, um neue Grossinvestoren anzuziehen (war das damals Puma? Ich weiß es nicht mehr), und sich ganz von Schulden zu befreien. Die Zweite war dann am Ende von Corona eher zwingend erforderlich.
Aber darum geht es doch alles nicht mehr. Heute ist der BVB zwar größer vom Umsatz, macht aber kaum oder gar keine Gewinne mehr. Und sportlich ist mir die ganze Sache aktuell auch nicht sicher genug, um die nächsten 5 Jahren von Champions League Teilnahme auszugehen.
Ich bin 65 Jahre alt und gebürtiger Ossi. Wenn du schon fragst. Gekauft habe ich damals 2004 noch unter Trainer Sammer (mein Lieblingsspieler bei Dynamo), weil ich seine letzte Saison für einen Ausrutscher gehalten hatte. An irgendwelche großen finanziellen Themeb hatte ich damals noch gar nicht gedacht. Damit hab ich mich später dann intensiv beschäftigt. Ich war 2003 durch Erbschaft zu Geld gekommen.
Falls ich das mit 2009/10 wirklich geschrieben habe, war das offensichtlich nur ein Fehler. Natürlich weiß ich als langjähriger BVB Fan wann man alle Meisterschaften gefeiert hat. Mir hier deshalb zu unterstellen ich hätte keine Ahnung, ist etwas merkwürdig.
Deine sonstigen Argumente finde ich ebenso merkwürdig, weil aus der damaligen Zeit mit weit geringerer Bewertung sich ja gar nichts für heute ableiten lässt, sowohl 2004 vor dem großen Krach als auch dann 2010. Die großen sportlichen Erfolge, die dann mit dauerhaft ChampionsLeague auch finanziell dann zu großen Gewinne führten, in die Schulden zu tilgen, Stadion wieder zu übernehmen usw, kamen dann ja erst noch.
Und dann kamen 2014 und 2023 noch Kapitalerhöhungen hinzu. Die erste davon war gewollt, um neue Grossinvestoren anzuziehen (war das damals Puma? Ich weiß es nicht mehr), und sich ganz von Schulden zu befreien. Die Zweite war dann am Ende von Corona eher zwingend erforderlich.
Aber darum geht es doch alles nicht mehr. Heute ist der BVB zwar größer vom Umsatz, macht aber kaum oder gar keine Gewinne mehr. Und sportlich ist mir die ganze Sache aktuell auch nicht sicher genug, um die nächsten 5 Jahren von Champions League Teilnahme auszugehen.
Ich bin 65 Jahre alt und gebürtiger Ossi. Wenn du schon fragst. Gekauft habe ich damals 2004 noch unter Trainer Sammer (mein Lieblingsspieler bei Dynamo), weil ich seine letzte Saison für einen Ausrutscher gehalten hatte. An irgendwelche großen finanziellen Themeb hatte ich damals noch gar nicht gedacht. Damit hab ich mich später dann intensiv beschäftigt. Ich war 2003 durch Erbschaft zu Geld gekommen.
29.07.2026 - 19:10 Uhr
Zitat von Zero1992
Falls ich das mit 2009/10 wirklich geschrieben habe, war das offensichtlich nur ein Fehler. Natürlich weiß ich als langjähriger BVB Fan wann man alle Meisterschaften gefeiert hat. Mir hier deshalb zu unterstellen ich hätte keine Ahnung, ist etwas merkwürdig.
Falls ich das mit 2009/10 wirklich geschrieben habe, war das offensichtlich nur ein Fehler. Natürlich weiß ich als langjähriger BVB Fan wann man alle Meisterschaften gefeiert hat. Mir hier deshalb zu unterstellen ich hätte keine Ahnung, ist etwas merkwürdig.
Ich habe Dir gar nix unterstellt, man kann ganz normal über derlei Fehler diskutieren.
Zitat von Zero1992
weil aus der damaligen Zeit mit weit geringerer Bewertung sich ja gar nichts für heute ableiten lässt, sowohl 2004 vor dem großen Krach als auch dann 2010.
weil aus der damaligen Zeit mit weit geringerer Bewertung sich ja gar nichts für heute ableiten lässt, sowohl 2004 vor dem großen Krach als auch dann 2010.
Doch sehr wohl, ich kann daraus etwas ableiten. Denn wie hoch die Bewertung ist, ist eigentlich egal. Wenn die Börsenkapitalisierung bei z.B. bei nur 50 Mio liegt, dann ist die Aktie kein Kauf, falls Insolvenzgefahr besteht, dann hat man immer ein extrem großes Risiko.
Eine Insolvenzgefahr war latent unter Niebaum/Meier jahrelang immer vorhanden, nicht nur beim großen Krach, wo es real wurde. Quasi jedes Jahr wurde ohne Ende, ohne Sinn und Verstand in den Kader investiert, nur allein für sportl Erfolg. Es ist das KERNPROBLEM sehr vieler Fussballaktien.
Keine wirtschaftliche Vernunft, nur sportl Erfolg und Investieren ohne Ende. Matthias Sammer war in dem Zusammenhang der völlig falsche Trainer, denn er hatte diese teuersten Spieler gefordert und mit ihnen letztlich versagt.
Die Tendenz unter Niebaum/Meier war schon 1995 sehr klar sichtbar, weshalb ein Investment in die BVB Aktie bei Ersstemmission im Jahr 2000 für mich überhaupt nicht in Frage kam.
Die Dinge haben sich erst unter dem neuen Manegement grundlegend geändert!! Und ein Vertrauen in dieses neue Manegement musste erst mal jahrelang erworben werden.
Heute investiert BVB jedes Jahr zweistellig ins Sachanlagevermögen, was nix mit dem unmittelbarem sportl Erfolg zu tun hat. Das weitaus meiste dieser Investitionen hat nix mit Instandhaltung zu tun, also weder Solaranlage aufm Dach oder 30.000 qm Gelände für Frauenfussball und viele weitere Beispiele.
Auch eine Dividendenhzahlung hat nix mit ausschließlich Investieren in sportl Erfolg zu tun, sowas wäre unter Niebaum/Meier jahrelang völlig undenkbar gewesen.
Jahrelang war die BVB Aktie ein Pulverfass. Jedes Jahr ging es um die erneute CL Qualifikation. Platz 3 brachte dann die Fast-Insolvenz, wäre das ein Jahr früher passiert, hätte man direkt da das Drama gehabt.
Zitat von Zero1992
Aber darum geht es doch alles nicht mehr. Heute ist der BVB zwar größer vom Umsatz, macht aber kaum oder gar keine Gewinne mehr. Und sportlich ist mir die ganze Sache aktuell auch nicht sicher genug, um die nächsten 5 Jahren von Champions League Teilnahme auszugehen.
Aber darum geht es doch alles nicht mehr. Heute ist der BVB zwar größer vom Umsatz, macht aber kaum oder gar keine Gewinne mehr. Und sportlich ist mir die ganze Sache aktuell auch nicht sicher genug, um die nächsten 5 Jahren von Champions League Teilnahme auszugehen.
Das ist Dein subjektives Empfinden was kaum durch Fakten gedeckt werden kann. Damals musste man Vizemeister werden um sich direkt für die CL zu qualifizieren, das Risiko damals war definitiv klar höher. Heute reicht unter Umständen gar Platz 5, ein Riesenunterschied.
Zuletzt bot Leverkusen für eine Vertragsverlängerung von Wirtz 10 Mio Rekordgage, das war deren absolutes Maximum, BVB bot Jude Bellingham 15 Mio und Haaland sogar 18 Mio Gage, damit sie bleiben. Der Abstand zu sehr vielen Konkurrenten hinter Bayern hat sich extrem vergrößern können.
So wie kaum einer annimmt, daß Bayern nie wieder Meister wird, falls sie es mal verpassen sollten, ist es beim BVB, ein Verpassen der CL würde einmalig sein, eben weil sie krass mehr Geld durch sicher wiederkehrende Einnahmen haben.
Selbst wenn sie in der zweiten Liga kicken würden, würden sie Minimum zu den Top 8 umsatzstärksten Vereinen in Deutschland gehören, sagte Watzke im Winter 2014/15. 12 Jahre ist das her, seitdem ist der Abstand noch größer geworden.
Buchmacherquoten für erneute CL Qualifikation sind völlig eindeutig. Ich verfolge die Sache seit 17 Jahren.
Zitat von Zero1992
Ich bin 65 Jahre alt und gebürtiger Ossi. Wenn du schon fragst. Gekauft habe ich damals 2004 noch unter Trainer Sammer (mein Lieblingsspieler bei Dynamo), weil ich seine letzte Saison für einen Ausrutscher gehalten hatte. An irgendwelche großen finanziellen Themeb hatte ich damals noch gar nicht gedacht. Damit hab ich mich später dann intensiv beschäftigt. Ich war 2003 durch Erbschaft zu Geld gekommen.
Ich bin 65 Jahre alt und gebürtiger Ossi. Wenn du schon fragst. Gekauft habe ich damals 2004 noch unter Trainer Sammer (mein Lieblingsspieler bei Dynamo), weil ich seine letzte Saison für einen Ausrutscher gehalten hatte. An irgendwelche großen finanziellen Themeb hatte ich damals noch gar nicht gedacht. Damit hab ich mich später dann intensiv beschäftigt. Ich war 2003 durch Erbschaft zu Geld gekommen.
ich bin 62 Jahre alt und die finanziellen Themen hatten mich immer interessiert. Daß BVB in 20 Jahren von 2005 bis 2025 durchschnittlich jedes Jahr um 10% beim Umsatz wächst, inkl Zinsen und Zinseszinsen, hätte ich kaum jemals für möglich gehalten. Im Durchschnitt, also unabhängig von sportl Einmaleffekten oder Transfereinnahmen. Sogar bei Verpassen der CL hatte BVB 2015/16 einen höheren Ex-Transferumsatz als ein Jahr davor.
Ich bin damals davon ausgegangen, daß sich die Börsenkapitalisierung in 10 Jahren von 60 Mio auf 600 Mio verzehnfachen könne, in der Spitze lag sie aber bei über 900 Mio und dies lange vor den 10 Jahren.
Daß inst Anleger in so großem Stil eingestiegen sind, woher hätte ich das wissen können?
Daß die BVB Aktie bei deutschen Fonds völlig unbeliebt ist und anscheinend bleibt, ok, es stellte sich aber total gegen die Faktenlage. Sowohl was faktische Unternehmensbewertungen bei Forbes, KPMG und CNBC betrifft, als auch was die faktische Kursentwicklung betraf.
Fussballaktien haben extrem oft sehr lange Zyklen, jahrelanges Nischen Dasein und dann großer Kursschub mit mehreren hundert Prozent Kurswachstum. Juventus hatte sich nach 5 Jahren Seitwärtsentwicklung plötzlich in eineinhalb Jahren eine Verneunfachung, Lazio eine Verfünffachung in weniger als 12 Monaten. BVB eine Verdreifachung nach dem Ausstieg von Morgan Stanley in 9 Wochen, eine Verdreifachung nach dem Abgang von Klopp in drei Jahren und dazwischen überall jahrelange Tristesse.
Kann diesmal alles völlig anders laufen, vielleicht bleibt die BVB Aktie jetzt lebenslänglich im Keller, vielleicht geht sie weiter runter, niemand wird ein Risiko ausschließen können. Sagt aber auch niemand.
Nur bei den Argumenten sollte man klar bleiben, um diese geht es. Daß die BVB Aktie verglichen mit anderen Aktien besonders gefährlich sind, halte ich für Unsinn. Gefährlich wird es bei Insolvenzgefahr oder Betrug, das sehe ich nicht, ist aber selbstveratändlich nur meine Meinung.
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29.07.2026 - 19:20 Uhr
Zitat von Zero1992
Ich überlege gerade, wo in deinem Posting die Argumente versteckt sind.
Falls ich das mit 2009/10 wirklich geschrieben habe, war das offensichtlich nur ein Fehler. Natürlich weiß ich als langjähriger BVB Fan wann man alle Meisterschaften gefeiert hat. Mir hier deshalb zu unterstellen ich hätte keine Ahnung, ist etwas merkwürdig.
Deine sonstigen Argumente finde ich ebenso merkwürdig, weil aus der damaligen Zeit mit weit geringerer Bewertung sich ja gar nichts für heute ableiten lässt, sowohl 2004 vor dem großen Krach als auch dann 2010. Die großen sportlichen Erfolge, die dann mit dauerhaft ChampionsLeague auch finanziell dann zu großen Gewinne führten, in die Schulden zu tilgen, Stadion wieder zu übernehmen usw, kamen dann ja erst noch.
Und dann kamen 2014 und 2023 noch Kapitalerhöhungen hinzu. Die erste davon war gewollt, um neue Grossinvestoren anzuziehen (war das damals Puma? Ich weiß es nicht mehr), und sich ganz von Schulden zu befreien. Die Zweite war dann am Ende von Corona eher zwingend erforderlich.
Aber darum geht es doch alles nicht mehr. Heute ist der BVB zwar größer vom Umsatz, macht aber kaum oder gar keine Gewinne mehr. Und sportlich ist mir die ganze Sache aktuell auch nicht sicher genug, um die nächsten 5 Jahren von Champions League Teilnahme auszugehen.
Ich bin 65 Jahre alt und gebürtiger Ossi. Wenn du schon fragst. Gekauft habe ich damals 2004 noch unter Trainer Sammer (mein Lieblingsspieler bei Dynamo), weil ich seine letzte Saison für einen Ausrutscher gehalten hatte. An irgendwelche großen finanziellen Themeb hatte ich damals noch gar nicht gedacht. Damit hab ich mich später dann intensiv beschäftigt. Ich war 2003 durch Erbschaft zu Geld gekommen.
Ich überlege gerade, wo in deinem Posting die Argumente versteckt sind.
Falls ich das mit 2009/10 wirklich geschrieben habe, war das offensichtlich nur ein Fehler. Natürlich weiß ich als langjähriger BVB Fan wann man alle Meisterschaften gefeiert hat. Mir hier deshalb zu unterstellen ich hätte keine Ahnung, ist etwas merkwürdig.
Deine sonstigen Argumente finde ich ebenso merkwürdig, weil aus der damaligen Zeit mit weit geringerer Bewertung sich ja gar nichts für heute ableiten lässt, sowohl 2004 vor dem großen Krach als auch dann 2010. Die großen sportlichen Erfolge, die dann mit dauerhaft ChampionsLeague auch finanziell dann zu großen Gewinne führten, in die Schulden zu tilgen, Stadion wieder zu übernehmen usw, kamen dann ja erst noch.
Und dann kamen 2014 und 2023 noch Kapitalerhöhungen hinzu. Die erste davon war gewollt, um neue Grossinvestoren anzuziehen (war das damals Puma? Ich weiß es nicht mehr), und sich ganz von Schulden zu befreien. Die Zweite war dann am Ende von Corona eher zwingend erforderlich.
Aber darum geht es doch alles nicht mehr. Heute ist der BVB zwar größer vom Umsatz, macht aber kaum oder gar keine Gewinne mehr. Und sportlich ist mir die ganze Sache aktuell auch nicht sicher genug, um die nächsten 5 Jahren von Champions League Teilnahme auszugehen.
Ich bin 65 Jahre alt und gebürtiger Ossi. Wenn du schon fragst. Gekauft habe ich damals 2004 noch unter Trainer Sammer (mein Lieblingsspieler bei Dynamo), weil ich seine letzte Saison für einen Ausrutscher gehalten hatte. An irgendwelche großen finanziellen Themeb hatte ich damals noch gar nicht gedacht. Damit hab ich mich später dann intensiv beschäftigt. Ich war 2003 durch Erbschaft zu Geld gekommen.
Kapitalerhöhungen wurden durchgeführt:
- 2004: Bruttoerlös von rund 24 bis 25 Mio
(Finanzkrise und kurzweiligen Insolvenzgefahr)
- 2006 (2x): Juni + August, Bruttoerlös 27,2 + 17,5 Mio.
(Die Maßnahmen dienten dem massiven Schuldenabbau und der Sanierung des Vereins nach vorherigen wirtschaftlichen Fehlplanungen.)
- 2014 Bruttoerlös 26,7 Mio.
(neuer strategischer Partner (Evonik) und Erhöhung des finanziellen Spielraums)
- 2021 Bruttoerlös 86,5 Mio. Bezugspreis 4,70 EUR.
Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen von Covid-19-Effekten.
29.07.2026 - 22:31 Uhr
Zitat von Zero1992
Falls ich das mit 2009/10 wirklich geschrieben habe, war das offensichtlich nur ein Fehler. Natürlich weiß ich als langjähriger BVB Fan wann man alle Meisterschaften gefeiert hat. Mir hier deshalb zu unterstellen ich hätte keine Ahnung, ist etwas merkwürdig.
Falls ich das mit 2009/10 wirklich geschrieben habe, war das offensichtlich nur ein Fehler. Natürlich weiß ich als langjähriger BVB Fan wann man alle Meisterschaften gefeiert hat. Mir hier deshalb zu unterstellen ich hätte keine Ahnung, ist etwas merkwürdig.
Zu viel Fehler, zu viel ungenauigkeiten, zu viel Meinung und zu wenig Belege.
Klassischer Fall von zu stolz um Einsicht zu zeigen.
Du kannst auch 66 und Ossi sein das macht deine Aussagen nicht richtiger. Was ich sehe ist ne Menge Kaffeesatz und jemand der weder Grundkenntnisse des Finanzmarkts hat noch die Antworten Funktion kennt.
Du bist mit einer steilen These eingestiegen und hast dir bisherige Diskussion nicht verfolgt oder ignoriert.
30.07.2026 - 09:26 Uhr
Eine andere Frage, um von dem klein klein wegzukommen, meint ihr die aktuelle Diskussion um die FIFA und die wirtschaftliche Struktur um die großen Turniere kann oder wird Auswirkungen auf dem BVB haben?
Gehen wir davon aus, dass Infantino einen Schritt zu weit gegangen ist, über seinen Vorschlag stolpert und gehen muss. Vermutlich würde es nicht weitergehen wie bisher und der aktuelle Trend ausquetschens zumindest kurzfristig aufgehalten.
Könnte die Club WM verändert werden und damit eine “sichere” Einnahmequelle für den BVB wegfallen?
Könnte der Markt Fußball Strahlkraft verlieren und weniger Interessant für Investoren werden?
Zerlegt sich die aktuelle Struktur ggf selbst und Konstrukte wie die Super Liga könnten wieder interessant werden?
Gehen wir davon aus, dass Infantino einen Schritt zu weit gegangen ist, über seinen Vorschlag stolpert und gehen muss. Vermutlich würde es nicht weitergehen wie bisher und der aktuelle Trend ausquetschens zumindest kurzfristig aufgehalten.
Könnte die Club WM verändert werden und damit eine “sichere” Einnahmequelle für den BVB wegfallen?
Könnte der Markt Fußball Strahlkraft verlieren und weniger Interessant für Investoren werden?
Zerlegt sich die aktuelle Struktur ggf selbst und Konstrukte wie die Super Liga könnten wieder interessant werden?
30.07.2026 - 13:30 Uhr
Zitat von Econball
Eine andere Frage, um von dem klein klein wegzukommen, meint ihr die aktuelle Diskussion um die FIFA und die wirtschaftliche Struktur um die großen Turniere kann oder wird Auswirkungen auf dem BVB haben?
Gehen wir davon aus, dass Infantino einen Schritt zu weit gegangen ist, über seinen Vorschlag stolpert und gehen muss. Vermutlich würde es nicht weitergehen wie bisher und der aktuelle Trend ausquetschens zumindest kurzfristig aufgehalten.
Könnte die Club WM verändert werden und damit eine “sichere” Einnahmequelle für den BVB wegfallen?
Könnte der Markt Fußball Strahlkraft verlieren und weniger Interessant für Investoren werden?
Zerlegt sich die aktuelle Struktur ggf selbst und Konstrukte wie die Super Liga könnten wieder interessant werden?
Eine andere Frage, um von dem klein klein wegzukommen, meint ihr die aktuelle Diskussion um die FIFA und die wirtschaftliche Struktur um die großen Turniere kann oder wird Auswirkungen auf dem BVB haben?
Gehen wir davon aus, dass Infantino einen Schritt zu weit gegangen ist, über seinen Vorschlag stolpert und gehen muss. Vermutlich würde es nicht weitergehen wie bisher und der aktuelle Trend ausquetschens zumindest kurzfristig aufgehalten.
Könnte die Club WM verändert werden und damit eine “sichere” Einnahmequelle für den BVB wegfallen?
Könnte der Markt Fußball Strahlkraft verlieren und weniger Interessant für Investoren werden?
Zerlegt sich die aktuelle Struktur ggf selbst und Konstrukte wie die Super Liga könnten wieder interessant werden?
Alle Strukturen geraten ins Wackeln, was für Teams mit starker Marke eine Chance ist. KlubWM ist über den Vierjahreszeitraum herzlich egal. Kurzfristig war das ein Segen, aber die nächsten 50 Mio. kommen dann 2029 und stehen auch bis zu achstelligen Ausgaben gegenüber.
Die Prämienfrage muss außerdem neu geklärt werden: letztes Mal fand sich am Markt nahezu niemand, dann hat Saudi Arabien über DAZN eine Mrd. reichgechippt, die gilt aber auch schon für das nächste Turnier, und ist sicher schon zu mehr als 50% ausgegeben.
30.07.2026 - 13:36 Uhr
Zitat von Econball
E
Zerlegt sich die aktuelle Struktur ggf selbst und Konstrukte wie die Super Liga könnten wieder interessant werden?
E
Zerlegt sich die aktuelle Struktur ggf selbst und Konstrukte wie die Super Liga könnten wieder interessant werden?
Das widerspricht sich meiner Meinung direkt.
Wenn man eine Super League nicht will und ich gehe ganz klar davon aus, daß die UEFA weiterhin alles unternehmen wird, dies zu verhindern., nimmt man die bestehenden Möglichkeiten, dazu gehört auf jeden Fall auch die Klub WM! Auch Uli Hoeneß hat sich zum Thema nach anfänglicher Skepsis klar geäußert.
CL Reform, dazu EL Reform, die neu geschaffene Conference League und eben die Klub WM sind eine sehr gute Grundlage für die nächsten Jahre, um bestehende Vereinsstrukturen beizubehalten, also mit Auf- und Abstieg und eben nicht die Sache wie in den USA zu gestalten, wo nur Spitzenmannschaften gegeneinander spielen und nie absteigen, weil das wirtschaftlich mehr bringt.
Es geht der UEFA aber um den sportl Aspekt und nicht nur den wirtschaftlichen. Das funktioniert aber nur bei Kompromissen. Dazu gehört CL Reform und Klub WM, nur das hat die Super League verhindern können.
Wenn man diese Strukturen beibehalten will, dann wird künftig an der Klub WM kein Weg vorbeiführen.
FIFA ist völlig daneben, das steht außer Frage.
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30.07.2026 - 13:44 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Alle Strukturen geraten ins Wackeln, was für Teams mit starker Marke eine Chance ist. KlubWM ist über den Vierjahreszeitraum herzlich egal. Kurzfristig war das ein Segen, aber die nächsten 50 Mio. kommen dann 2029 und stehen auch bis zu achstelligen Ausgaben gegenüber.
Die Prämienfrage muss außerdem neu geklärt werden: letztes Mal fand sich am Markt nahezu niemand, dann hat Saudi Arabien über DAZN eine Mrd. reichgechippt, die gilt aber auch schon für das nächste Turnier, und ist sicher schon zu mehr als 50% ausgegeben.
Alle Strukturen geraten ins Wackeln, was für Teams mit starker Marke eine Chance ist. KlubWM ist über den Vierjahreszeitraum herzlich egal. Kurzfristig war das ein Segen, aber die nächsten 50 Mio. kommen dann 2029 und stehen auch bis zu achstelligen Ausgaben gegenüber.
Die Prämienfrage muss außerdem neu geklärt werden: letztes Mal fand sich am Markt nahezu niemand, dann hat Saudi Arabien über DAZN eine Mrd. reichgechippt, die gilt aber auch schon für das nächste Turnier, und ist sicher schon zu mehr als 50% ausgegeben.
DAZN hat hundert Subliszensen vergeben und dafür kassiert, sie haben in vielen Ländern etliche neue Kunden bekommen und mit der Klub WM Werbeeinahmen generiert.
Saudi Arabien hat keinen einzigen Euro verschenkt, sondern eine Minderheiten Beteiligung an DAZN erworben. Bei langfristigen Prognosen gibt es nicht wenige, die an einen steigeneden Unternehmenswert glauben, weil die internationale Reichweite bei DAZN insbesondere wg Klub WM deutlich steigt und das selbstverständlich langfristig angelegt ist.
Wenn irgendwelche Scheichs in Premier League Klubs investierten, machten sie das nicht, weil sie sinnlos viel Geld für ihr Hobby zu verschenken wollten, sondern weil die Investitionen über den später einsetzenden sportl Erfolg sinnvoll sein konnten. Siehst Du dann ja auch bei den jeweiligen Verkäufen der wertvollsten Klubs viele Jahre nach den Investitionen, da wurden hunderte Prozent Wertsteigerungen erzielt.
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