| Geburtsdatum | 08.02.1966 |
|---|---|
| Alter | 60 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Bruno Labbadia [Ex-Trainer]
20.02.2018 - 12:52 Uhr
28.05.2018 - 11:22 Uhr
Tja, ich bin weder in der Pro- noch Contra-Labbadia-Fraktion.
Ich habe ihm auch am Saisonende nicht die Schuld gegeben für die miserablen Leistungen in Gladbach, gegen den HSV und in Leipzig, so wie ich ihm nur bedingt das Spiel gegen Köln und die beiden Relegationsspiele anrechne.
Fakt ist aber: So offen über die Missstände im gesamten Verein hat Ismael nicht gesprochen, und Jonker auch nicht, der erzählte uns was von Bedingungen wie beim FC Barcelona und auch Martin Schmidt hat nichts gesagt.
Ich hoffe, Labbadia wird das auch Jörg Schmadtke in aller Deutlichkeit berichten und dann muss ein umfassender Erneuerungsprozess einsetzen.
Bruno hat doch Recht, hier lief zuletzt 2 Jahre lang alles aus dem Ruder, es gab überhaupt keine Führung, es war alles nur noch Chaos und Personenwechsel en masse. Das sportliche Abschneiden ist dabei doch nur ein Symptom dieser Führungsschwäche.
Jetzt haben wir einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden mit Bekenntnis zum VfL, bekommen einen führungsstarken Geschäftsführer Sport, haben einen Trainer, der klar anspricht, was er sich vorstellt und daraus muss jetzt endlich ein geschlossenes System entstehen, wie es sich für einen Bundesligisten gehört.
Ob Bruno der Richtige ist, ob es den Richtigen überhaupt gibt.. keine Ahnung. Aber wir müssen es nehmen wie es kommt, also hat er meine Unterstützung.
Ich habe ihm auch am Saisonende nicht die Schuld gegeben für die miserablen Leistungen in Gladbach, gegen den HSV und in Leipzig, so wie ich ihm nur bedingt das Spiel gegen Köln und die beiden Relegationsspiele anrechne.
Fakt ist aber: So offen über die Missstände im gesamten Verein hat Ismael nicht gesprochen, und Jonker auch nicht, der erzählte uns was von Bedingungen wie beim FC Barcelona und auch Martin Schmidt hat nichts gesagt.
Ich hoffe, Labbadia wird das auch Jörg Schmadtke in aller Deutlichkeit berichten und dann muss ein umfassender Erneuerungsprozess einsetzen.
Bruno hat doch Recht, hier lief zuletzt 2 Jahre lang alles aus dem Ruder, es gab überhaupt keine Führung, es war alles nur noch Chaos und Personenwechsel en masse. Das sportliche Abschneiden ist dabei doch nur ein Symptom dieser Führungsschwäche.
Jetzt haben wir einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden mit Bekenntnis zum VfL, bekommen einen führungsstarken Geschäftsführer Sport, haben einen Trainer, der klar anspricht, was er sich vorstellt und daraus muss jetzt endlich ein geschlossenes System entstehen, wie es sich für einen Bundesligisten gehört.
Ob Bruno der Richtige ist, ob es den Richtigen überhaupt gibt.. keine Ahnung. Aber wir müssen es nehmen wie es kommt, also hat er meine Unterstützung.
28.05.2018 - 11:33 Uhr
Das " Alle schlecht ausser Ich" lese ich so nicht.
(Ich gebe dennoch zu, dass man dieses so deuten kann.)
Ich habe es schon einmal geschrieben, das man einen Verein "so" nicht führen kann.
Mit "so" meine ich den laissez-fairen Führungsstil, der sich in der Post-Magathschen Ära quasi als Selbstläufer entwickelt hat. BL hat das (hoffentlich) erkannt und publik gemacht.
So lese ich den Artikel.
Wie komme ich darauf : Zu beginn eines Engagements ist jeder euphorisch und voller Tatendrang. Schon bald wird bemerkt, hier kann man sich eine "Wohlfühlzone" einrichten, aus der dich niemand rausholt.
Beispiele :Nach einer gewissen Zeit..... VI war mehr unterwegs (Familie) als vor Ort, DH habe ich (gefühlt) viel zu oft auf der A2 gesehen als auf dem Gelände. Von den Spielern und Managern will ich nicht anfangen, doch auch hier "vermute" ich den schnöden Job beim VfL...und dann schnell ab zu Mutti / in den ICE / an den Pokertisch / die Hand an die Kerze. Teambuliding war schlicht nicht gewünscht. Gewisse Intrigen kann ich mir deshalb auch nur zu gut vorstellen.
Hinzu gesellen sich Führungsschwäche und mangelndes Duchsetzungsvermögen in Verbindung mit dem Vakuum in der echten Führungsetage. Der Trainer wollte scheinbar nie der "böse" sein...und jemand anderes aber auch nicht oder war schlicht nicht da.
Ich würde diese Wohlfühlzonen aufbrechen und ein für alle mal (mit harter Hand) entsorgen.
Natürlich wird dieses für Unmut sorgen (man stelle sich vor: der Chef kommt mit neuen Ideen und ich habe auch nur den leisen Verdacht, das sich irgendetwas ändert....schon ist Thermik im Personalrat undundund)
Da bedarf es als "Chef" echt Eier. Und die sind ja schon lange verkümmert in dieser Vereinsstruktur.
Jetzt hilft nur noch Anpacken und Ausmisten...auch öffentlich !
(Ich gebe dennoch zu, dass man dieses so deuten kann.)
Ich habe es schon einmal geschrieben, das man einen Verein "so" nicht führen kann.
Mit "so" meine ich den laissez-fairen Führungsstil, der sich in der Post-Magathschen Ära quasi als Selbstläufer entwickelt hat. BL hat das (hoffentlich) erkannt und publik gemacht.
So lese ich den Artikel.
Wie komme ich darauf : Zu beginn eines Engagements ist jeder euphorisch und voller Tatendrang. Schon bald wird bemerkt, hier kann man sich eine "Wohlfühlzone" einrichten, aus der dich niemand rausholt.
Beispiele :Nach einer gewissen Zeit..... VI war mehr unterwegs (Familie) als vor Ort, DH habe ich (gefühlt) viel zu oft auf der A2 gesehen als auf dem Gelände. Von den Spielern und Managern will ich nicht anfangen, doch auch hier "vermute" ich den schnöden Job beim VfL...und dann schnell ab zu Mutti / in den ICE / an den Pokertisch / die Hand an die Kerze. Teambuliding war schlicht nicht gewünscht. Gewisse Intrigen kann ich mir deshalb auch nur zu gut vorstellen.
Hinzu gesellen sich Führungsschwäche und mangelndes Duchsetzungsvermögen in Verbindung mit dem Vakuum in der echten Führungsetage. Der Trainer wollte scheinbar nie der "böse" sein...und jemand anderes aber auch nicht oder war schlicht nicht da.
Ich würde diese Wohlfühlzonen aufbrechen und ein für alle mal (mit harter Hand) entsorgen.
Natürlich wird dieses für Unmut sorgen (man stelle sich vor: der Chef kommt mit neuen Ideen und ich habe auch nur den leisen Verdacht, das sich irgendetwas ändert....schon ist Thermik im Personalrat undundund)
Da bedarf es als "Chef" echt Eier. Und die sind ja schon lange verkümmert in dieser Vereinsstruktur.
Jetzt hilft nur noch Anpacken und Ausmisten...auch öffentlich !
28.05.2018 - 11:34 Uhr
Immer dieses gehate gegen Bruno. Ich finde das er bei den Vereinen indenen er gearbeitet hat eigentlich garnicht so schlecht war. Wir wissen alle auf was für einen Stuhl er sich damals beim VfB oder dem HSV gesetzt hat, da hatte er schon den Fuss im Bobbes bevor er angefangen hat.
Wenn ich ehrlich bin habe ich gedacht mit Bruno sichert ihr den Klassenerhalt früher. Jedoch das was Bruno sagt und Respekt dafür spricht für sich. Eure Mannschaft ist bis auf wenige die sich wirklich mühe geben ein Söldnerhaufen. Auch wenn dies hart klingen mag. Didavi z.B würde ich sofort verkaufen das ist die anti Lust in Person. Ich würde einige dieser Fussballer verkaufen wenns sein muss auch unter Wert bevor ich durch solche Diven schlechte Stimmung in der Mannschaft habe. Das keiner der Spieler zum Trainer geht und Probleme anspricht wahsinn. Dachten wohl alle der ist nach ein Paar spielen eh weg.
Wenn ich ehrlich bin habe ich gedacht mit Bruno sichert ihr den Klassenerhalt früher. Jedoch das was Bruno sagt und Respekt dafür spricht für sich. Eure Mannschaft ist bis auf wenige die sich wirklich mühe geben ein Söldnerhaufen. Auch wenn dies hart klingen mag. Didavi z.B würde ich sofort verkaufen das ist die anti Lust in Person. Ich würde einige dieser Fussballer verkaufen wenns sein muss auch unter Wert bevor ich durch solche Diven schlechte Stimmung in der Mannschaft habe. Das keiner der Spieler zum Trainer geht und Probleme anspricht wahsinn. Dachten wohl alle der ist nach ein Paar spielen eh weg.
28.05.2018 - 11:39 Uhr
Zitat von croevo
Immer dieses gehate gegen Bruno. Ich finde das er bei den Vereinen indenen er gearbeitet hat eigentlich garnicht so schlecht war. Wir wissen alle auf was für einen Stuhl er sich damals beim VfB oder dem HSV gesetzt hat, da hatte er schon den Fuss im Bobbes bevor er angefangen hat.
Wenn ich ehrlich bin habe ich gedacht mit Bruno sichert ihr den Klassenerhalt früher. Jedoch das was Bruno sagt und Respekt dafür spricht für sich. Eure Mannschaft ist bis auf wenige die sich wirklich mühe geben ein Söldnerhaufen. Auch wenn dies hart klingen mag. Didavi z.B würde ich sofort verkaufen das ist die anti Lust in Person. Ich würde einige dieser Fussballer verkaufen wenns sein muss auch unter Wert bevor ich durch solche Diven schlechte Stimmung in der Mannschaft habe. Das keiner der Spieler zum Trainer geht und Probleme anspricht wahsinn. Dachten wohl alle der ist nach ein Paar spielen eh weg.
Immer dieses gehate gegen Bruno. Ich finde das er bei den Vereinen indenen er gearbeitet hat eigentlich garnicht so schlecht war. Wir wissen alle auf was für einen Stuhl er sich damals beim VfB oder dem HSV gesetzt hat, da hatte er schon den Fuss im Bobbes bevor er angefangen hat.
Wenn ich ehrlich bin habe ich gedacht mit Bruno sichert ihr den Klassenerhalt früher. Jedoch das was Bruno sagt und Respekt dafür spricht für sich. Eure Mannschaft ist bis auf wenige die sich wirklich mühe geben ein Söldnerhaufen. Auch wenn dies hart klingen mag. Didavi z.B würde ich sofort verkaufen das ist die anti Lust in Person. Ich würde einige dieser Fussballer verkaufen wenns sein muss auch unter Wert bevor ich durch solche Diven schlechte Stimmung in der Mannschaft habe. Das keiner der Spieler zum Trainer geht und Probleme anspricht wahsinn. Dachten wohl alle der ist nach ein Paar spielen eh weg.
Absolut.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir Didavi und bspw. auch Malli nächste Saison nicht im VfL Dress spielen sehen werden. Das sind beides für mich Personen, die einfach die falsche Einstellung auf dem Platz bringen. Von ihren Anlagen her mit das beste was es auf Ihren Positionen gibt. Aber leider fehlt die nötige Galligkeit und Einstellung dazu.
Ich erinner mich immer wieder gerne an Kevin de Bruyne zurück und nehme ihn immer als Beispiel für seinen Erfolgshunger und seine übertriebene Einstellung. Er konnte und wollte einfach nicht verlieren und hat durch diese Power und Willen beim VfL alles und jeden beflügelt. Am Ende gewannen wir den DFB Pokal, spielten tollen Wahnsinns Fußball und hatten auch in der Liga mit der Vizemeisterschaft eine tolle Leistung erzielt.
Solche Spieler fehlen einfach beim VfL. Vom Charakter und der Einstellung..
28.05.2018 - 11:58 Uhr
Ich kann alle Skepsis absolut nachvollziehen. Besonders weil alles so wirkt, als ob sich der Fehler des vergangenen Sommers gerade wiederholt.
Ich bin mir aber sicher, dass sich die Situation nicht einfach spiegeln lässt. Es gefällt mir, wie Labaddia sich mit Wolfsburg identifiziert, wie in seinen Augen ein Feuer entfacht, wenn er davon redet, dass er uns wieder auf die Erfolgsspur bringen will. Es gefällt mir, wie er sich praktisch alleine allen für unseren Verein gestellt hat, die Kritik vor dem Klassenerhalt lieber auf sich genommen hat, um viele zu schützen, denen sie gerecht gewesen wäre und das alles, nachdem er so empfangen wurde!
Wenn ich etwas vermisst habe die letzten Jahre, waren es viel weniger die internationalen Ränge, als die Leidenschaft und Identifikation mit dem Verein - Labaddia strotzt gerade nur so davon! Also wenn ich etwas nicht aus WOB weggeben will, dann genau das.
Ich bin mir aber sicher, dass sich die Situation nicht einfach spiegeln lässt. Es gefällt mir, wie Labaddia sich mit Wolfsburg identifiziert, wie in seinen Augen ein Feuer entfacht, wenn er davon redet, dass er uns wieder auf die Erfolgsspur bringen will. Es gefällt mir, wie er sich praktisch alleine allen für unseren Verein gestellt hat, die Kritik vor dem Klassenerhalt lieber auf sich genommen hat, um viele zu schützen, denen sie gerecht gewesen wäre und das alles, nachdem er so empfangen wurde!
Wenn ich etwas vermisst habe die letzten Jahre, waren es viel weniger die internationalen Ränge, als die Leidenschaft und Identifikation mit dem Verein - Labaddia strotzt gerade nur so davon! Also wenn ich etwas nicht aus WOB weggeben will, dann genau das.
28.05.2018 - 13:10 Uhr
Zitat von Frisbee
Erneut lese ich aus dem Interview: "Alle schlecht, außer ich."
Das geht gar nicht.
Erneut lese ich aus dem Interview: "Alle schlecht, außer ich."
Das geht gar nicht.
Ich glaube nicht, dass es darum geht.
Klar betreibt er nebenbei auch ein bisschen Eigenwerbung, so war er als Typ schon immer.
Sinn und Zweck des Ganzen ist meiner Meinung nach aber, nach Jahren endlich (!!!) offen zur Sprache zu bringen, was hier los ist. Und ich finde es in dem Fall völlig richtig, dass auch öffentlich zu tun (natürlich nicht mit allen Details, aber das tut er ja bei weitem nicht, er schneidet die Dinge nur an), damit auch gar nicht die Gefahr besteht, nach 5 Wochen Urlaub, viel Eistee und Strand wieder alles vergessen zu haben und die Welt rosarot zu sehen. So lief es hier zu oft ab.
Meiner Meinung nach handelt Labbadia richtig und alternativlos. Klar kann man ihm auch Populismus unterstellen, ich sehe das aber anders.
Beim VfL war und ist es dringend nötig, endlich mal richtig auf den Tisch zu hauen, aber wirklich so richtig. Ohne Blender wie Hotze, Rebbe oder Schmidt (der ja scheinbar auch gemerkt hat, was hier falsch lief, aber leider keine Eier in der Hose hatte und nie die Zähne auseinander bekommen hat, um sich dann durch die Hintertür zu verkrümeln) wäre es doch nie soweit gekommen.
Deshalb ist das für mich kein Populismus, sondern Realismus.
Auch wenn Labbadia nur ein durchschnittlicher Coach ist, dann schmeißen wir mit ihm jetzt halt Dinge um und werden nächste Saison 9. oder 10.
Danach kann man dann vielleicht mal einen herausragenden Coach bekommen. Zur Zeit gibt es hier keine Basis, keine Struktur, keine richtige Führung.
Ich persönlich glaube schon, dass Bruno für diese Phase nicht so falsch ist. Das entspricht eigentlich schon seinen Fähigkeiten.
Sicher spiele ich auch lieber in der CL und im Grunde bin ich sowieso chronisch unzufrieden mit dem Erreichten und will immer mehr haben, aber momentan sollten wir vielleicht alle mal akzeptieren, dass das auch in der kommenden Spielzeit nicht möglich sein wird. Dazu ist der Rückstand auf vielen Ebenen zu groß. Ebenen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick sichtbar, aber extrem wichtig sind. Und da sind wir momentan sehr weit entfernt von Teams wie Gladbach oder Hoffenheim, die wir an und für sich sicherlich mal wieder überholen können.
Zur Zeit bekommen wir auch keinen Hasenhüttl oder sonstwen. Die sind doch nicht bescheuert und ruinieren sich hier ihren hart erarbeiteten Ruf.
Nach einer gesunden Konsolidierung und einer durchschnittlichen Saison inkl. gefestigter Geschäftsführung, könnte die Welt schon anders aussehen.
Im Endeffekt hat Labbadia die Probleme erkannt und sie deutlich angesprochen. Das Risiko, jetzt wieder einen neuen Coach zu holen, der sich abermals von der Truppe verarschen lässt, ist zu groß. Jetzt beginnt die Transferzeit, da können wir niemanden gebrauchen, der sich wieder mal "erstmal ein Bild von der Mannschaft" machen muss, dann 9-10 ordentliche Trainingseinheiten sieht und zum Entschluss kommt, dass hier ja gar nicht soviel passieren müsse.
Geben wir Bruno die Chance.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 28.05.2018 um 13:11 Uhr bearbeitet
28.05.2018 - 13:11 Uhr
Zitat von Parkleuchte
Ich kann alle Skepsis absolut nachvollziehen. Besonders weil alles so wirkt, als ob sich der Fehler des vergangenen Sommers gerade wiederholt.
Ich bin mir aber sicher, dass sich die Situation nicht einfach spiegeln lässt. Es gefällt mir, wie Labaddia sich mit Wolfsburg identifiziert, wie in seinen Augen ein Feuer entfacht, wenn er davon redet, dass er uns wieder auf die Erfolgsspur bringen will. Es gefällt mir, wie er sich praktisch alleine allen für unseren Verein gestellt hat, die Kritik vor dem Klassenerhalt lieber auf sich genommen hat, um viele zu schützen, denen sie gerecht gewesen wäre und das alles, nachdem er so empfangen wurde!
Wenn ich etwas vermisst habe die letzten Jahre, waren es viel weniger die internationalen Ränge, als die Leidenschaft und Identifikation mit dem Verein - Labaddia strotzt gerade nur so davon! Also wenn ich etwas nicht aus WOB weggeben will, dann genau das.
Ich kann alle Skepsis absolut nachvollziehen. Besonders weil alles so wirkt, als ob sich der Fehler des vergangenen Sommers gerade wiederholt.
Ich bin mir aber sicher, dass sich die Situation nicht einfach spiegeln lässt. Es gefällt mir, wie Labaddia sich mit Wolfsburg identifiziert, wie in seinen Augen ein Feuer entfacht, wenn er davon redet, dass er uns wieder auf die Erfolgsspur bringen will. Es gefällt mir, wie er sich praktisch alleine allen für unseren Verein gestellt hat, die Kritik vor dem Klassenerhalt lieber auf sich genommen hat, um viele zu schützen, denen sie gerecht gewesen wäre und das alles, nachdem er so empfangen wurde!
Wenn ich etwas vermisst habe die letzten Jahre, waren es viel weniger die internationalen Ränge, als die Leidenschaft und Identifikation mit dem Verein - Labaddia strotzt gerade nur so davon! Also wenn ich etwas nicht aus WOB weggeben will, dann genau das.
Labbadia ist ein Pusher, Motivator und kann durch seine emotionale Art, Dinge wieder zum Leben erwecken.
Aber eines wird er nie werden: Ein Entwickler bzw. Umbruchgestalter. Zudem bin ich gespannt, wie er sich im zwischenmenschlichen Bereich weiterentwickelt hat. Das war ja oftmals auch Hauptgrund seines Scheiterns. Ich werde es auf alle Fälle intensiv beobachten, vielleicht täusche ich mich ja auch.
28.05.2018 - 13:23 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Ich glaube nicht, dass es darum geht.
Klar betreibt er nebenbei auch ein bisschen Eigenwerbung, so war er als Typ schon immer.
Sinn und Zweck des Ganzen ist meiner Meinung nach aber, nach Jahren endlich (!!!) offen zur Sprache zu bringen, was hier los ist. Und ich finde es in dem Fall völlig richtig, dass auch öffentlich zu tun (natürlich nicht mit allen Details, aber das tut er ja bei weitem nicht, er schneidet die Dinge nur an), damit auch gar nicht die Gefahr besteht, nach 5 Wochen Urlaub, viel Eistee und Strand wieder alles vergessen zu haben und die Welt rosarot zu sehen. So lief es hier zu oft ab.
Meiner Meinung nach handelt Labbadia richtig und alternativlos. Klar kann man ihm auch Populismus unterstellen, ich sehe das aber anders.
Beim VfL war und ist es dringend nötig, endlich mal richtig auf den Tisch zu hauen, aber wirklich so richtig. Ohne Blender wie Hotze, Rebbe oder Schmidt (der ja scheinbar auch gemerkt hat, was hier falsch lief, aber leider keine Eier in der Hose hatte und nie die Zähne auseinander bekommen hat, um sich dann durch die Hintertür zu verkrümeln) wäre es doch nie soweit gekommen.
Deshalb ist das für mich kein Populismus, sondern Realismus.
Auch wenn Labbadia nur ein durchschnittlicher Coach ist, dann schmeißen wir mit ihm jetzt halt Dinge um und werden nächste Saison 9. oder 10.
Danach kann man dann vielleicht mal einen herausragenden Coach bekommen. Zur Zeit gibt es hier keine Basis, keine Struktur, keine richtige Führung.
Ich persönlich glaube schon, dass Bruno für diese Phase nicht so falsch ist. Das entspricht eigentlich schon seinen Fähigkeiten.
Sicher spiele ich auch lieber in der CL und im Grunde bin ich sowieso chronisch unzufrieden mit dem Erreichten und will immer mehr haben, aber momentan sollten wir vielleicht alle mal akzeptieren, dass das auch in der kommenden Spielzeit nicht möglich sein wird. Dazu ist der Rückstand auf vielen Ebenen zu groß. Ebenen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick sichtbar, aber extrem wichtig sind. Und da sind wir momentan sehr weit entfernt von Teams wie Gladbach oder Hoffenheim, die wir an und für sich sicherlich mal wieder überholen können.
Zur Zeit bekommen wir auch keinen Hasenhüttl oder sonstwen. Die sind doch nicht bescheuert und ruinieren sich hier ihren hart erarbeiteten Ruf.
Nach einer gesunden Konsolidierung und einer durchschnittlichen Saison inkl. gefestigter Geschäftsführung, könnte die Welt schon anders aussehen.
Im Endeffekt hat Labbadia die Probleme erkannt und sie deutlich angesprochen. Das Risiko, jetzt wieder einen neuen Coach zu holen, der sich abermals von der Truppe verarschen lässt, ist zu groß. Jetzt beginnt die Transferzeit, da können wir niemanden gebrauchen, der sich wieder mal "erstmal ein Bild von der Mannschaft" machen muss, dann 9-10 ordentliche Trainingseinheiten sieht und zum Entschluss kommt, dass hier ja gar nicht soviel passieren müsse.
Geben wir Bruno die Chance.
Zitat von Frisbee
Erneut lese ich aus dem Interview: "Alle schlecht, außer ich."
Das geht gar nicht.
Erneut lese ich aus dem Interview: "Alle schlecht, außer ich."
Das geht gar nicht.
Ich glaube nicht, dass es darum geht.
Klar betreibt er nebenbei auch ein bisschen Eigenwerbung, so war er als Typ schon immer.
Sinn und Zweck des Ganzen ist meiner Meinung nach aber, nach Jahren endlich (!!!) offen zur Sprache zu bringen, was hier los ist. Und ich finde es in dem Fall völlig richtig, dass auch öffentlich zu tun (natürlich nicht mit allen Details, aber das tut er ja bei weitem nicht, er schneidet die Dinge nur an), damit auch gar nicht die Gefahr besteht, nach 5 Wochen Urlaub, viel Eistee und Strand wieder alles vergessen zu haben und die Welt rosarot zu sehen. So lief es hier zu oft ab.
Meiner Meinung nach handelt Labbadia richtig und alternativlos. Klar kann man ihm auch Populismus unterstellen, ich sehe das aber anders.
Beim VfL war und ist es dringend nötig, endlich mal richtig auf den Tisch zu hauen, aber wirklich so richtig. Ohne Blender wie Hotze, Rebbe oder Schmidt (der ja scheinbar auch gemerkt hat, was hier falsch lief, aber leider keine Eier in der Hose hatte und nie die Zähne auseinander bekommen hat, um sich dann durch die Hintertür zu verkrümeln) wäre es doch nie soweit gekommen.
Deshalb ist das für mich kein Populismus, sondern Realismus.
Auch wenn Labbadia nur ein durchschnittlicher Coach ist, dann schmeißen wir mit ihm jetzt halt Dinge um und werden nächste Saison 9. oder 10.
Danach kann man dann vielleicht mal einen herausragenden Coach bekommen. Zur Zeit gibt es hier keine Basis, keine Struktur, keine richtige Führung.
Ich persönlich glaube schon, dass Bruno für diese Phase nicht so falsch ist. Das entspricht eigentlich schon seinen Fähigkeiten.
Sicher spiele ich auch lieber in der CL und im Grunde bin ich sowieso chronisch unzufrieden mit dem Erreichten und will immer mehr haben, aber momentan sollten wir vielleicht alle mal akzeptieren, dass das auch in der kommenden Spielzeit nicht möglich sein wird. Dazu ist der Rückstand auf vielen Ebenen zu groß. Ebenen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick sichtbar, aber extrem wichtig sind. Und da sind wir momentan sehr weit entfernt von Teams wie Gladbach oder Hoffenheim, die wir an und für sich sicherlich mal wieder überholen können.
Zur Zeit bekommen wir auch keinen Hasenhüttl oder sonstwen. Die sind doch nicht bescheuert und ruinieren sich hier ihren hart erarbeiteten Ruf.
Nach einer gesunden Konsolidierung und einer durchschnittlichen Saison inkl. gefestigter Geschäftsführung, könnte die Welt schon anders aussehen.
Im Endeffekt hat Labbadia die Probleme erkannt und sie deutlich angesprochen. Das Risiko, jetzt wieder einen neuen Coach zu holen, der sich abermals von der Truppe verarschen lässt, ist zu groß. Jetzt beginnt die Transferzeit, da können wir niemanden gebrauchen, der sich wieder mal "erstmal ein Bild von der Mannschaft" machen muss, dann 9-10 ordentliche Trainingseinheiten sieht und zum Entschluss kommt, dass hier ja gar nicht soviel passieren müsse.
Geben wir Bruno die Chance.
Mein reden. Genauso sehe ich das ganze auch.
Scheinbar war für Frisbee das ganze noch nicht schauderhaft genug die letzten 2 Jahre.
28.05.2018 - 13:40 Uhr
Zitat von mituu
Mein reden. Genauso sehe ich das ganze auch.
Scheinbar war für Frisbee das ganze noch nicht schauderhaft genug die letzten 2 Jahre.
Zitat von OneEightSeven
Ich glaube nicht, dass es darum geht.
Klar betreibt er nebenbei auch ein bisschen Eigenwerbung, so war er als Typ schon immer.
Sinn und Zweck des Ganzen ist meiner Meinung nach aber, nach Jahren endlich (!!!) offen zur Sprache zu bringen, was hier los ist. Und ich finde es in dem Fall völlig richtig, dass auch öffentlich zu tun (natürlich nicht mit allen Details, aber das tut er ja bei weitem nicht, er schneidet die Dinge nur an), damit auch gar nicht die Gefahr besteht, nach 5 Wochen Urlaub, viel Eistee und Strand wieder alles vergessen zu haben und die Welt rosarot zu sehen. So lief es hier zu oft ab.
Meiner Meinung nach handelt Labbadia richtig und alternativlos. Klar kann man ihm auch Populismus unterstellen, ich sehe das aber anders.
Beim VfL war und ist es dringend nötig, endlich mal richtig auf den Tisch zu hauen, aber wirklich so richtig. Ohne Blender wie Hotze, Rebbe oder Schmidt (der ja scheinbar auch gemerkt hat, was hier falsch lief, aber leider keine Eier in der Hose hatte und nie die Zähne auseinander bekommen hat, um sich dann durch die Hintertür zu verkrümeln) wäre es doch nie soweit gekommen.
Deshalb ist das für mich kein Populismus, sondern Realismus.
Auch wenn Labbadia nur ein durchschnittlicher Coach ist, dann schmeißen wir mit ihm jetzt halt Dinge um und werden nächste Saison 9. oder 10.
Danach kann man dann vielleicht mal einen herausragenden Coach bekommen. Zur Zeit gibt es hier keine Basis, keine Struktur, keine richtige Führung.
Ich persönlich glaube schon, dass Bruno für diese Phase nicht so falsch ist. Das entspricht eigentlich schon seinen Fähigkeiten.
Sicher spiele ich auch lieber in der CL und im Grunde bin ich sowieso chronisch unzufrieden mit dem Erreichten und will immer mehr haben, aber momentan sollten wir vielleicht alle mal akzeptieren, dass das auch in der kommenden Spielzeit nicht möglich sein wird. Dazu ist der Rückstand auf vielen Ebenen zu groß. Ebenen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick sichtbar, aber extrem wichtig sind. Und da sind wir momentan sehr weit entfernt von Teams wie Gladbach oder Hoffenheim, die wir an und für sich sicherlich mal wieder überholen können.
Zur Zeit bekommen wir auch keinen Hasenhüttl oder sonstwen. Die sind doch nicht bescheuert und ruinieren sich hier ihren hart erarbeiteten Ruf.
Nach einer gesunden Konsolidierung und einer durchschnittlichen Saison inkl. gefestigter Geschäftsführung, könnte die Welt schon anders aussehen.
Im Endeffekt hat Labbadia die Probleme erkannt und sie deutlich angesprochen. Das Risiko, jetzt wieder einen neuen Coach zu holen, der sich abermals von der Truppe verarschen lässt, ist zu groß. Jetzt beginnt die Transferzeit, da können wir niemanden gebrauchen, der sich wieder mal "erstmal ein Bild von der Mannschaft" machen muss, dann 9-10 ordentliche Trainingseinheiten sieht und zum Entschluss kommt, dass hier ja gar nicht soviel passieren müsse.
Geben wir Bruno die Chance.
Zitat von Frisbee
Erneut lese ich aus dem Interview: "Alle schlecht, außer ich."
Das geht gar nicht.
Erneut lese ich aus dem Interview: "Alle schlecht, außer ich."
Das geht gar nicht.
Ich glaube nicht, dass es darum geht.
Klar betreibt er nebenbei auch ein bisschen Eigenwerbung, so war er als Typ schon immer.
Sinn und Zweck des Ganzen ist meiner Meinung nach aber, nach Jahren endlich (!!!) offen zur Sprache zu bringen, was hier los ist. Und ich finde es in dem Fall völlig richtig, dass auch öffentlich zu tun (natürlich nicht mit allen Details, aber das tut er ja bei weitem nicht, er schneidet die Dinge nur an), damit auch gar nicht die Gefahr besteht, nach 5 Wochen Urlaub, viel Eistee und Strand wieder alles vergessen zu haben und die Welt rosarot zu sehen. So lief es hier zu oft ab.
Meiner Meinung nach handelt Labbadia richtig und alternativlos. Klar kann man ihm auch Populismus unterstellen, ich sehe das aber anders.
Beim VfL war und ist es dringend nötig, endlich mal richtig auf den Tisch zu hauen, aber wirklich so richtig. Ohne Blender wie Hotze, Rebbe oder Schmidt (der ja scheinbar auch gemerkt hat, was hier falsch lief, aber leider keine Eier in der Hose hatte und nie die Zähne auseinander bekommen hat, um sich dann durch die Hintertür zu verkrümeln) wäre es doch nie soweit gekommen.
Deshalb ist das für mich kein Populismus, sondern Realismus.
Auch wenn Labbadia nur ein durchschnittlicher Coach ist, dann schmeißen wir mit ihm jetzt halt Dinge um und werden nächste Saison 9. oder 10.
Danach kann man dann vielleicht mal einen herausragenden Coach bekommen. Zur Zeit gibt es hier keine Basis, keine Struktur, keine richtige Führung.
Ich persönlich glaube schon, dass Bruno für diese Phase nicht so falsch ist. Das entspricht eigentlich schon seinen Fähigkeiten.
Sicher spiele ich auch lieber in der CL und im Grunde bin ich sowieso chronisch unzufrieden mit dem Erreichten und will immer mehr haben, aber momentan sollten wir vielleicht alle mal akzeptieren, dass das auch in der kommenden Spielzeit nicht möglich sein wird. Dazu ist der Rückstand auf vielen Ebenen zu groß. Ebenen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick sichtbar, aber extrem wichtig sind. Und da sind wir momentan sehr weit entfernt von Teams wie Gladbach oder Hoffenheim, die wir an und für sich sicherlich mal wieder überholen können.
Zur Zeit bekommen wir auch keinen Hasenhüttl oder sonstwen. Die sind doch nicht bescheuert und ruinieren sich hier ihren hart erarbeiteten Ruf.
Nach einer gesunden Konsolidierung und einer durchschnittlichen Saison inkl. gefestigter Geschäftsführung, könnte die Welt schon anders aussehen.
Im Endeffekt hat Labbadia die Probleme erkannt und sie deutlich angesprochen. Das Risiko, jetzt wieder einen neuen Coach zu holen, der sich abermals von der Truppe verarschen lässt, ist zu groß. Jetzt beginnt die Transferzeit, da können wir niemanden gebrauchen, der sich wieder mal "erstmal ein Bild von der Mannschaft" machen muss, dann 9-10 ordentliche Trainingseinheiten sieht und zum Entschluss kommt, dass hier ja gar nicht soviel passieren müsse.
Geben wir Bruno die Chance.
Mein reden. Genauso sehe ich das ganze auch.
Scheinbar war für Frisbee das ganze noch nicht schauderhaft genug die letzten 2 Jahre.

Ich bin einfach nicht der Meinung, dass man Arbeitnehmer sonderlich motiviert, wenn man sie öffentlich an den Pranger stellt und sich gleichzeitig lobt und ruft: "Seht her, ich weiß was!"
Ich kann nicht beurteilen was Ismael, Jonker, Schmidt und co. in den vergangenen Jahren intern angesprochen haben, ich bevorzuge das interne Gespräch allerdings. So einen Arbeitnehmer wie Labbadia halte ich nicht für tragbar, den würde ich absägen.
28.05.2018 - 13:51 Uhr
Zitat von Frisbee
Ich bin einfach nicht der Meinung, dass man Arbeitnehmer sonderlich motiviert, wenn man sie öffentlich an den Pranger stellt und sich gleichzeitig lobt und ruft: "Seht her, ich weiß was!"
Ich kann nicht beurteilen was Ismael, Jonker, Schmidt und co. in den vergangenen Jahren intern angesprochen haben, ich bevorzuge das interne Gespräch allerdings. So einen Arbeitnehmer wie Labbadia halte ich nicht für tragbar, den würde ich absägen.
Zitat von mituu
Mein reden. Genauso sehe ich das ganze auch.
Scheinbar war für Frisbee das ganze noch nicht schauderhaft genug die letzten 2 Jahre.
Zitat von OneEightSeven
Ich glaube nicht, dass es darum geht.
Klar betreibt er nebenbei auch ein bisschen Eigenwerbung, so war er als Typ schon immer.
Sinn und Zweck des Ganzen ist meiner Meinung nach aber, nach Jahren endlich (!!!) offen zur Sprache zu bringen, was hier los ist. Und ich finde es in dem Fall völlig richtig, dass auch öffentlich zu tun (natürlich nicht mit allen Details, aber das tut er ja bei weitem nicht, er schneidet die Dinge nur an), damit auch gar nicht die Gefahr besteht, nach 5 Wochen Urlaub, viel Eistee und Strand wieder alles vergessen zu haben und die Welt rosarot zu sehen. So lief es hier zu oft ab.
Meiner Meinung nach handelt Labbadia richtig und alternativlos. Klar kann man ihm auch Populismus unterstellen, ich sehe das aber anders.
Beim VfL war und ist es dringend nötig, endlich mal richtig auf den Tisch zu hauen, aber wirklich so richtig. Ohne Blender wie Hotze, Rebbe oder Schmidt (der ja scheinbar auch gemerkt hat, was hier falsch lief, aber leider keine Eier in der Hose hatte und nie die Zähne auseinander bekommen hat, um sich dann durch die Hintertür zu verkrümeln) wäre es doch nie soweit gekommen.
Deshalb ist das für mich kein Populismus, sondern Realismus.
Auch wenn Labbadia nur ein durchschnittlicher Coach ist, dann schmeißen wir mit ihm jetzt halt Dinge um und werden nächste Saison 9. oder 10.
Danach kann man dann vielleicht mal einen herausragenden Coach bekommen. Zur Zeit gibt es hier keine Basis, keine Struktur, keine richtige Führung.
Ich persönlich glaube schon, dass Bruno für diese Phase nicht so falsch ist. Das entspricht eigentlich schon seinen Fähigkeiten.
Sicher spiele ich auch lieber in der CL und im Grunde bin ich sowieso chronisch unzufrieden mit dem Erreichten und will immer mehr haben, aber momentan sollten wir vielleicht alle mal akzeptieren, dass das auch in der kommenden Spielzeit nicht möglich sein wird. Dazu ist der Rückstand auf vielen Ebenen zu groß. Ebenen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick sichtbar, aber extrem wichtig sind. Und da sind wir momentan sehr weit entfernt von Teams wie Gladbach oder Hoffenheim, die wir an und für sich sicherlich mal wieder überholen können.
Zur Zeit bekommen wir auch keinen Hasenhüttl oder sonstwen. Die sind doch nicht bescheuert und ruinieren sich hier ihren hart erarbeiteten Ruf.
Nach einer gesunden Konsolidierung und einer durchschnittlichen Saison inkl. gefestigter Geschäftsführung, könnte die Welt schon anders aussehen.
Im Endeffekt hat Labbadia die Probleme erkannt und sie deutlich angesprochen. Das Risiko, jetzt wieder einen neuen Coach zu holen, der sich abermals von der Truppe verarschen lässt, ist zu groß. Jetzt beginnt die Transferzeit, da können wir niemanden gebrauchen, der sich wieder mal "erstmal ein Bild von der Mannschaft" machen muss, dann 9-10 ordentliche Trainingseinheiten sieht und zum Entschluss kommt, dass hier ja gar nicht soviel passieren müsse.
Geben wir Bruno die Chance.
Zitat von Frisbee
Erneut lese ich aus dem Interview: "Alle schlecht, außer ich."
Das geht gar nicht.
Erneut lese ich aus dem Interview: "Alle schlecht, außer ich."
Das geht gar nicht.
Ich glaube nicht, dass es darum geht.
Klar betreibt er nebenbei auch ein bisschen Eigenwerbung, so war er als Typ schon immer.
Sinn und Zweck des Ganzen ist meiner Meinung nach aber, nach Jahren endlich (!!!) offen zur Sprache zu bringen, was hier los ist. Und ich finde es in dem Fall völlig richtig, dass auch öffentlich zu tun (natürlich nicht mit allen Details, aber das tut er ja bei weitem nicht, er schneidet die Dinge nur an), damit auch gar nicht die Gefahr besteht, nach 5 Wochen Urlaub, viel Eistee und Strand wieder alles vergessen zu haben und die Welt rosarot zu sehen. So lief es hier zu oft ab.
Meiner Meinung nach handelt Labbadia richtig und alternativlos. Klar kann man ihm auch Populismus unterstellen, ich sehe das aber anders.
Beim VfL war und ist es dringend nötig, endlich mal richtig auf den Tisch zu hauen, aber wirklich so richtig. Ohne Blender wie Hotze, Rebbe oder Schmidt (der ja scheinbar auch gemerkt hat, was hier falsch lief, aber leider keine Eier in der Hose hatte und nie die Zähne auseinander bekommen hat, um sich dann durch die Hintertür zu verkrümeln) wäre es doch nie soweit gekommen.
Deshalb ist das für mich kein Populismus, sondern Realismus.
Auch wenn Labbadia nur ein durchschnittlicher Coach ist, dann schmeißen wir mit ihm jetzt halt Dinge um und werden nächste Saison 9. oder 10.
Danach kann man dann vielleicht mal einen herausragenden Coach bekommen. Zur Zeit gibt es hier keine Basis, keine Struktur, keine richtige Führung.
Ich persönlich glaube schon, dass Bruno für diese Phase nicht so falsch ist. Das entspricht eigentlich schon seinen Fähigkeiten.
Sicher spiele ich auch lieber in der CL und im Grunde bin ich sowieso chronisch unzufrieden mit dem Erreichten und will immer mehr haben, aber momentan sollten wir vielleicht alle mal akzeptieren, dass das auch in der kommenden Spielzeit nicht möglich sein wird. Dazu ist der Rückstand auf vielen Ebenen zu groß. Ebenen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick sichtbar, aber extrem wichtig sind. Und da sind wir momentan sehr weit entfernt von Teams wie Gladbach oder Hoffenheim, die wir an und für sich sicherlich mal wieder überholen können.
Zur Zeit bekommen wir auch keinen Hasenhüttl oder sonstwen. Die sind doch nicht bescheuert und ruinieren sich hier ihren hart erarbeiteten Ruf.
Nach einer gesunden Konsolidierung und einer durchschnittlichen Saison inkl. gefestigter Geschäftsführung, könnte die Welt schon anders aussehen.
Im Endeffekt hat Labbadia die Probleme erkannt und sie deutlich angesprochen. Das Risiko, jetzt wieder einen neuen Coach zu holen, der sich abermals von der Truppe verarschen lässt, ist zu groß. Jetzt beginnt die Transferzeit, da können wir niemanden gebrauchen, der sich wieder mal "erstmal ein Bild von der Mannschaft" machen muss, dann 9-10 ordentliche Trainingseinheiten sieht und zum Entschluss kommt, dass hier ja gar nicht soviel passieren müsse.
Geben wir Bruno die Chance.
Mein reden. Genauso sehe ich das ganze auch.
Scheinbar war für Frisbee das ganze noch nicht schauderhaft genug die letzten 2 Jahre.

Ich bin einfach nicht der Meinung, dass man Arbeitnehmer sonderlich motiviert, wenn man sie öffentlich an den Pranger stellt und sich gleichzeitig lobt und ruft: "Seht her, ich weiß was!"
Ich kann nicht beurteilen was Ismael, Jonker, Schmidt und co. in den vergangenen Jahren intern angesprochen haben, ich bevorzuge das interne Gespräch allerdings. So einen Arbeitnehmer wie Labbadia halte ich nicht für tragbar, den würde ich absägen.
Die Möglichkeiten liegen doch auf der Hand: Entweder ist er nicht mehr da, oder man sondert die Schuldigen rigoros aus. Da man mit ihm weitermacht, tippe ich auf Konsequenz zwei.
Und: Es ist einfach mal erfrischend, dass jemand die Wahrheit sagt. Alle wollten Ehrlichkeit in einer verlogenen Branchen. Gerade b ei uns gibt es doch diese Ja-Sager Mentalität, dich im übrigen zum kotzen finde. Endlich tut sich was.
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