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Ausrichtung des Vereins

04.05.2024 - 14:24 Uhr
Ausrichtung des Vereins |#91
21.01.2025 - 11:13 Uhr
Mal ein Versuch, die Zahlen der Mitgliederversammlung zu deuten.

Zunächst: der Stammverein (e. V.) Ist offenbar 3,1 Mio. wert. Das ist an sich auch schon ein Erfolg, denn so viel Anlagevermögen hat er nicht. Das Meiste oberhalb der U17 gehört schließlich der KGaA.

Diese hat eine "schwarze Null" VOR Abschreibungen erwirtschaftet. Zuletzt lagen Abschreibungen aber bei gut 1,6 Mio. Das würde analog ein Defizit von knapp 1,5 Mio. bedeuten. Wurde dazu gestern auch etwas gesagt?

Dies ist dann offenbar das "strukturelle Defizit", das es abzubauen gilt.

Im Licht der Zahlen wäre zu bedenken, dass im vorliegenden Geschäftsjahr das Geld (Einnahmen) durch das Erreichen der 3. Pokalrunde (800 000) und Transfers von Müller, Tachie und Muslija sowie Wohlgemuth (4 Mio.) das Ergebnis aufhübschen.

Das bedeutet, dass wir weiter auf erhebliche Transfererlöse angewiesen sind.

•     •     •

Unser Weg - Unsere Stärke
Ausrichtung des Vereins |#92
21.01.2025 - 11:36 Uhr
Zitat von Emmi07
Mal ein Versuch, die Zahlen der Mitgliederversammlung zu deuten.

Zunächst: der Stammverein (e. V.) Ist offenbar 3,1 Mio. wert. Das ist an sich auch schon ein Erfolg, denn so viel Anlagevermögen hat er nicht. Das Meiste oberhalb der U17 gehört schließlich der KGaA.

Diese hat eine "schwarze Null" VOR Abschreibungen erwirtschaftet. Zuletzt lagen Abschreibungen aber bei gut 1,6 Mio. Das würde analog ein Defizit von knapp 1,5 Mio. bedeuten. Wurde dazu gestern auch etwas gesagt?

Dies ist dann offenbar das "strukturelle Defizit", das es abzubauen gilt.

Im Licht der Zahlen wäre zu bedenken, dass im vorliegenden Geschäftsjahr das Geld (Einnahmen) durch das Erreichen der 3. Pokalrunde (800 000) und Transfers von Müller, Tachie und Muslija sowie Wohlgemuth (4 Mio.) das Ergebnis aufhübschen.

Das bedeutet, dass wir weiter auf erhebliche Transfererlöse angewiesen sind.


Genau dazu wollte ich auch einen Beitrag schreiben, weil mir das (als studierter Betriebswirtschaftler 😄) auch aufgefallen ist. In einigen Medien wird schon der Eindruck vermittelt, dass die Situation finanziell stabil wäre. Das Gegenteil scheint allerdings der Fall zu sein, wenn wir trotz dieser Spielerverkäufe nur ein Ergebnis von 200.000 EUR vor Abschreibungen haben. Von Transfererträgen scheinen wir nach wie vor also sehr abhängig zu sein. Die Frage ist, wo / was ist der eigentliche Verlustbringer? Wurde dazu etwas gesagt?

Das Präsidium hat dies wohl schon erkannt und darauf soll wohl der Schwerpunkt von Wahler liegen. Aber 1,5 Mio. EUR mehr einzutreiben ist natürlich eine große Herausforderung. Auch wenn es sportlich läuft, scheinen wir darauf angewiesen zu sein dieses Minus auszugleichen:
https://www.liga2-online.de/zum-vierten-mal-in-folge-scp07-schreibt-positive-zahlen/

Die Rückstufung / Abmeldung der 2. Mannschaft scheint da keine Option darzustellen.
Ich hoffe, wir bleiben sportlich stabil. Spätestens bei einem Abstieg in die 3. Liga fällt dieses Kartenhaus dann vermutlich wieder zusammen.
Ausrichtung des Vereins |#93
21.01.2025 - 11:53 Uhr
Zitat von Nieheimer
Zitat von Emmi07

Mal ein Versuch, die Zahlen der Mitgliederversammlung zu deuten.

Zunächst: der Stammverein (e. V.) Ist offenbar 3,1 Mio. wert. Das ist an sich auch schon ein Erfolg, denn so viel Anlagevermögen hat er nicht. Das Meiste oberhalb der U17 gehört schließlich der KGaA.

Diese hat eine "schwarze Null" VOR Abschreibungen erwirtschaftet. Zuletzt lagen Abschreibungen aber bei gut 1,6 Mio. Das würde analog ein Defizit von knapp 1,5 Mio. bedeuten. Wurde dazu gestern auch etwas gesagt?

Dies ist dann offenbar das "strukturelle Defizit", das es abzubauen gilt.

Im Licht der Zahlen wäre zu bedenken, dass im vorliegenden Geschäftsjahr das Geld (Einnahmen) durch das Erreichen der 3. Pokalrunde (800 000) und Transfers von Müller, Tachie und Muslija sowie Wohlgemuth (4 Mio.) das Ergebnis aufhübschen.

Das bedeutet, dass wir weiter auf erhebliche Transfererlöse angewiesen sind.


Genau dazu wollte ich auch einen Beitrag schreiben, weil mir das (als studierter Betriebswirtschaftler 😄) auch aufgefallen ist. In einigen Medien wird schon der Eindruck vermittelt, dass die Situation finanziell stabil wäre. Das Gegenteil scheint allerdings der Fall zu sein, wenn wir trotz dieser Spielerverkäufe nur ein Ergebnis von 200.000 EUR vor Abschreibungen haben. Von Transfererträgen scheinen wir nach wie vor also sehr abhängig zu sein. Die Frage ist, wo / was ist der eigentliche Verlustbringer? Wurde dazu etwas gesagt?

Das Präsidium hat dies wohl schon erkannt und darauf soll wohl der Schwerpunkt von Wahler liegen. Aber 1,5 Mio. EUR mehr einzutreiben ist natürlich eine große Herausforderung. Auch wenn es sportlich läuft, scheinen wir darauf angewiesen zu sein dieses Minus auszugleichen:
https://www.liga2-online.de/zum-vierten-mal-in-folge-scp07-schreibt-positive-zahlen/

Die Rückstufung / Abmeldung der 2. Mannschaft scheint da keine Option darzustellen.
Ich hoffe, wir bleiben sportlich stabil. Spätestens bei einem Abstieg in die 3. Liga fällt dieses Kartenhaus dann vermutlich wieder zusammen.


Ich glaube gerade deshalb hat man in diesem Winter versucht, einen Aufstieg möglichst realistisch zu machen. Ein Aufstieg würde natürlich auch die Kosten steigern, allerdings würden die Einnahmen deutlich mehr steigen. Man hätte damit zumindest kurz bis mittelfristig finanzielle Ruhe
(auch wenn man sich darauf nicht ausruhen kann/wird), auch wenn der direkte Abstieg in Liga 2 erfolgt.
Alleine die Mehreinnahmen durch die 5-Jahres Wertung in der TV Tabelle wären schon sehr wichtiges Geld.

Finanzielle Probleme sehe ich für kommenden Sommer nicht, denn entweder wir steigen auf und das oben genannte Szenario tritt ein, oder wir bleiben in Liga 2 und uns verlassen mindestens Ansah, Zehnter, Bilbija. Vielleicht noch andere.
Ausrichtung des Vereins |#94
21.01.2025 - 11:58 Uhr
Zitat von Nieheimer
Zitat von Emmi07

Mal ein Versuch, die Zahlen der Mitgliederversammlung zu deuten.

Zunächst: der Stammverein (e. V.) Ist offenbar 3,1 Mio. wert. Das ist an sich auch schon ein Erfolg, denn so viel Anlagevermögen hat er nicht. Das Meiste oberhalb der U17 gehört schließlich der KGaA.

Diese hat eine "schwarze Null" VOR Abschreibungen erwirtschaftet. Zuletzt lagen Abschreibungen aber bei gut 1,6 Mio. Das würde analog ein Defizit von knapp 1,5 Mio. bedeuten. Wurde dazu gestern auch etwas gesagt?

Dies ist dann offenbar das "strukturelle Defizit", das es abzubauen gilt.

Im Licht der Zahlen wäre zu bedenken, dass im vorliegenden Geschäftsjahr das Geld (Einnahmen) durch das Erreichen der 3. Pokalrunde (800 000) und Transfers von Müller, Tachie und Muslija sowie Wohlgemuth (4 Mio.) das Ergebnis aufhübschen.

Das bedeutet, dass wir weiter auf erhebliche Transfererlöse angewiesen sind.


Genau dazu wollte ich auch einen Beitrag schreiben, weil mir das (als studierter Betriebswirtschaftler 😄) auch aufgefallen ist. In einigen Medien wird schon der Eindruck vermittelt, dass die Situation finanziell stabil wäre. Das Gegenteil scheint allerdings der Fall zu sein, wenn wir trotz dieser Spielerverkäufe nur ein Ergebnis von 200.000 EUR vor Abschreibungen haben. Von Transfererträgen scheinen wir nach wie vor also sehr abhängig zu sein. Die Frage ist, wo / was ist der eigentliche Verlustbringer? Wurde dazu etwas gesagt?

Das Präsidium hat dies wohl schon erkannt und darauf soll wohl der Schwerpunkt von Wahler liegen. Aber 1,5 Mio. EUR mehr einzutreiben ist natürlich eine große Herausforderung. Auch wenn es sportlich läuft, scheinen wir darauf angewiesen zu sein dieses Minus auszugleichen:
https://www.liga2-online.de/zum-vierten-mal-in-folge-scp07-schreibt-positive-zahlen/

Die Rückstufung / Abmeldung der 2. Mannschaft scheint da keine Option darzustellen.
Ich hoffe, wir bleiben sportlich stabil. Spätestens bei einem Abstieg in die 3. Liga fällt dieses Kartenhaus dann vermutlich wieder zusammen.




Richtig. Bei den Transferausgaben hat man immerhin umgesteuert. Da wurde aktuell etwas eingespart. Diese Saison kommen noch ein paar Einmaleffekte dazu (Frankreich...).

Klar auch: man war bis jetzt an den Vermarkter gebunden, da man damals bei Vertragsabschluss die eigenen Ressourcen nicht hatte.

Aber auch das kostet nun erstmal Geld (neuer Geschäftsbereich), bevor die Einnahmen besser werden (keine Provision mehr).

Die anderen Dinge, die nun als Perspektive offiziell sind, wurden hier im Sommer bereits diskutiert (Begegnungsstätte, Gebäude auf Stadionvorplatz für GS und Gastro...) sowie die neuen Trainingsplätze. Das wird vermutlich die Stadiongesellschaft stemmen, führt dann aber auch zu höheren Mieten für die KGaA.

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Unser Weg - Unsere Stärke
Ausrichtung des Vereins |#95
21.01.2025 - 12:13 Uhr
Zitat von paderinside

Zitat von Nieheimer

Zitat von Emmi07

Mal ein Versuch, die Zahlen der Mitgliederversammlung zu deuten.

Zunächst: der Stammverein (e. V.) Ist offenbar 3,1 Mio. wert. Das ist an sich auch schon ein Erfolg, denn so viel Anlagevermögen hat er nicht. Das Meiste oberhalb der U17 gehört schließlich der KGaA.

Diese hat eine "schwarze Null" VOR Abschreibungen erwirtschaftet. Zuletzt lagen Abschreibungen aber bei gut 1,6 Mio. Das würde analog ein Defizit von knapp 1,5 Mio. bedeuten. Wurde dazu gestern auch etwas gesagt?

Dies ist dann offenbar das "strukturelle Defizit", das es abzubauen gilt.

Im Licht der Zahlen wäre zu bedenken, dass im vorliegenden Geschäftsjahr das Geld (Einnahmen) durch das Erreichen der 3. Pokalrunde (800 000) und Transfers von Müller, Tachie und Muslija sowie Wohlgemuth (4 Mio.) das Ergebnis aufhübschen.

Das bedeutet, dass wir weiter auf erhebliche Transfererlöse angewiesen sind.


Genau dazu wollte ich auch einen Beitrag schreiben, weil mir das (als studierter Betriebswirtschaftler 😄) auch aufgefallen ist. In einigen Medien wird schon der Eindruck vermittelt, dass die Situation finanziell stabil wäre. Das Gegenteil scheint allerdings der Fall zu sein, wenn wir trotz dieser Spielerverkäufe nur ein Ergebnis von 200.000 EUR vor Abschreibungen haben. Von Transfererträgen scheinen wir nach wie vor also sehr abhängig zu sein. Die Frage ist, wo / was ist der eigentliche Verlustbringer? Wurde dazu etwas gesagt?

Das Präsidium hat dies wohl schon erkannt und darauf soll wohl der Schwerpunkt von Wahler liegen. Aber 1,5 Mio. EUR mehr einzutreiben ist natürlich eine große Herausforderung. Auch wenn es sportlich läuft, scheinen wir darauf angewiesen zu sein dieses Minus auszugleichen:
https://www.liga2-online.de/zum-vierten-mal-in-folge-scp07-schreibt-positive-zahlen/

Die Rückstufung / Abmeldung der 2. Mannschaft scheint da keine Option darzustellen.
Ich hoffe, wir bleiben sportlich stabil. Spätestens bei einem Abstieg in die 3. Liga fällt dieses Kartenhaus dann vermutlich wieder zusammen.


Ich glaube gerade deshalb hat man in diesem Winter versucht, einen Aufstieg möglichst realistisch zu machen. Ein Aufstieg würde natürlich auch die Kosten steigern, allerdings würden die Einnahmen deutlich mehr steigen. Man hätte damit zumindest kurz bis mittelfristig finanzielle Ruhe
(auch wenn man sich darauf nicht ausruhen kann/wird), auch wenn der direkte Abstieg in Liga 2 erfolgt.
Alleine die Mehreinnahmen durch die 5-Jahres Wertung in der TV Tabelle wären schon sehr wichtiges Geld.

Finanzielle Probleme sehe ich für kommenden Sommer nicht, denn entweder wir steigen auf und das oben genannte Szenario tritt ein, oder wir bleiben in Liga 2 und uns verlassen mindestens Ansah, Zehnter, Bilbija. Vielleicht noch andere.



Den Eindruck des erzwungenen Aufstiegs hatte ich im "Kruse-Sommer", als man mehr ausgegeben hat als in allen Jahren zusammen davor.

Und der Blick auf nächsten Sommer (und darüber hinaus) zeigt, dass wir weiter günstig ein- und teuer verkaufen müssen.

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Unser Weg - Unsere Stärke

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Emmi07 am 21.01.2025 um 12:31 Uhr bearbeitet
Ausrichtung des Vereins |#96
21.01.2025 - 12:33 Uhr
Zitat von Emmi07
Zitat von paderinside

Zitat von Nieheimer

Zitat von Emmi07

Mal ein Versuch, die Zahlen der Mitgliederversammlung zu deuten.

Zunächst: der Stammverein (e. V.) Ist offenbar 3,1 Mio. wert. Das ist an sich auch schon ein Erfolg, denn so viel Anlagevermögen hat er nicht. Das Meiste oberhalb der U17 gehört schließlich der KGaA.

Diese hat eine "schwarze Null" VOR Abschreibungen erwirtschaftet. Zuletzt lagen Abschreibungen aber bei gut 1,6 Mio. Das würde analog ein Defizit von knapp 1,5 Mio. bedeuten. Wurde dazu gestern auch etwas gesagt?

Dies ist dann offenbar das "strukturelle Defizit", das es abzubauen gilt.

Im Licht der Zahlen wäre zu bedenken, dass im vorliegenden Geschäftsjahr das Geld (Einnahmen) durch das Erreichen der 3. Pokalrunde (800 000) und Transfers von Müller, Tachie und Muslija sowie Wohlgemuth (4 Mio.) das Ergebnis aufhübschen.

Das bedeutet, dass wir weiter auf erhebliche Transfererlöse angewiesen sind.


Genau dazu wollte ich auch einen Beitrag schreiben, weil mir das (als studierter Betriebswirtschaftler 😄) auch aufgefallen ist. In einigen Medien wird schon der Eindruck vermittelt, dass die Situation finanziell stabil wäre. Das Gegenteil scheint allerdings der Fall zu sein, wenn wir trotz dieser Spielerverkäufe nur ein Ergebnis von 200.000 EUR vor Abschreibungen haben. Von Transfererträgen scheinen wir nach wie vor also sehr abhängig zu sein. Die Frage ist, wo / was ist der eigentliche Verlustbringer? Wurde dazu etwas gesagt?

Das Präsidium hat dies wohl schon erkannt und darauf soll wohl der Schwerpunkt von Wahler liegen. Aber 1,5 Mio. EUR mehr einzutreiben ist natürlich eine große Herausforderung. Auch wenn es sportlich läuft, scheinen wir darauf angewiesen zu sein dieses Minus auszugleichen:
https://www.liga2-online.de/zum-vierten-mal-in-folge-scp07-schreibt-positive-zahlen/

Die Rückstufung / Abmeldung der 2. Mannschaft scheint da keine Option darzustellen.
Ich hoffe, wir bleiben sportlich stabil. Spätestens bei einem Abstieg in die 3. Liga fällt dieses Kartenhaus dann vermutlich wieder zusammen.


Ich glaube gerade deshalb hat man in diesem Winter versucht, einen Aufstieg möglichst realistisch zu machen. Ein Aufstieg würde natürlich auch die Kosten steigern, allerdings würden die Einnahmen deutlich mehr steigen. Man hätte damit zumindest kurz bis mittelfristig finanzielle Ruhe
(auch wenn man sich darauf nicht ausruhen kann/wird), auch wenn der direkte Abstieg in Liga 2 erfolgt.
Alleine die Mehreinnahmen durch die 5-Jahres Wertung in der TV Tabelle wären schon sehr wichtiges Geld.

Finanzielle Probleme sehe ich für kommenden Sommer nicht, denn entweder wir steigen auf und das oben genannte Szenario tritt ein, oder wir bleiben in Liga 2 und uns verlassen mindestens Ansah, Zehnter, Bilbija. Vielleicht noch andere.



Den Eindruck des erzwungenen Aufstiegs hatte ich im "Kruse-Sommer", als man mehr ausgegeben hat als in allen Jahren zusammen davor.

Und der Blick auf nächsten Sommer (und darüber hinaus) zeigt, dass wir weiter günstig ein- und teuer verkaufen müssen.


Also für mich ist der Eindruck, dass man aufsteigen will größer als im „Kruse-Sommer“. Zu den Transfereinnahmen kommt gleich ein Beitrag bei dem Thread Kaderplanung.
Ausrichtung des Vereins |#97
21.01.2025 - 12:33 Uhr
Zitat von Emmi07
Zitat von paderinside

Zitat von Nieheimer

Zitat von Emmi07

Mal ein Versuch, die Zahlen der Mitgliederversammlung zu deuten.

Zunächst: der Stammverein (e. V.) Ist offenbar 3,1 Mio. wert. Das ist an sich auch schon ein Erfolg, denn so viel Anlagevermögen hat er nicht. Das Meiste oberhalb der U17 gehört schließlich der KGaA.

Diese hat eine "schwarze Null" VOR Abschreibungen erwirtschaftet. Zuletzt lagen Abschreibungen aber bei gut 1,6 Mio. Das würde analog ein Defizit von knapp 1,5 Mio. bedeuten. Wurde dazu gestern auch etwas gesagt?

Dies ist dann offenbar das "strukturelle Defizit", das es abzubauen gilt.

Im Licht der Zahlen wäre zu bedenken, dass im vorliegenden Geschäftsjahr das Geld (Einnahmen) durch das Erreichen der 3. Pokalrunde (800 000) und Transfers von Müller, Tachie und Muslija sowie Wohlgemuth (4 Mio.) das Ergebnis aufhübschen.

Das bedeutet, dass wir weiter auf erhebliche Transfererlöse angewiesen sind.


Genau dazu wollte ich auch einen Beitrag schreiben, weil mir das (als studierter Betriebswirtschaftler 😄) auch aufgefallen ist. In einigen Medien wird schon der Eindruck vermittelt, dass die Situation finanziell stabil wäre. Das Gegenteil scheint allerdings der Fall zu sein, wenn wir trotz dieser Spielerverkäufe nur ein Ergebnis von 200.000 EUR vor Abschreibungen haben. Von Transfererträgen scheinen wir nach wie vor also sehr abhängig zu sein. Die Frage ist, wo / was ist der eigentliche Verlustbringer? Wurde dazu etwas gesagt?

Das Präsidium hat dies wohl schon erkannt und darauf soll wohl der Schwerpunkt von Wahler liegen. Aber 1,5 Mio. EUR mehr einzutreiben ist natürlich eine große Herausforderung. Auch wenn es sportlich läuft, scheinen wir darauf angewiesen zu sein dieses Minus auszugleichen:
https://www.liga2-online.de/zum-vierten-mal-in-folge-scp07-schreibt-positive-zahlen/

Die Rückstufung / Abmeldung der 2. Mannschaft scheint da keine Option darzustellen.
Ich hoffe, wir bleiben sportlich stabil. Spätestens bei einem Abstieg in die 3. Liga fällt dieses Kartenhaus dann vermutlich wieder zusammen.


Ich glaube gerade deshalb hat man in diesem Winter versucht, einen Aufstieg möglichst realistisch zu machen. Ein Aufstieg würde natürlich auch die Kosten steigern, allerdings würden die Einnahmen deutlich mehr steigen. Man hätte damit zumindest kurz bis mittelfristig finanzielle Ruhe
(auch wenn man sich darauf nicht ausruhen kann/wird), auch wenn der direkte Abstieg in Liga 2 erfolgt.
Alleine die Mehreinnahmen durch die 5-Jahres Wertung in der TV Tabelle wären schon sehr wichtiges Geld.

Finanzielle Probleme sehe ich für kommenden Sommer nicht, denn entweder wir steigen auf und das oben genannte Szenario tritt ein, oder wir bleiben in Liga 2 und uns verlassen mindestens Ansah, Zehnter, Bilbija. Vielleicht noch andere.



Den Eindruck des erzwungenen Aufstiegs hatte ich im "Kruse-Sommer", als man mehr ausgegeben hat als in allen Jahren zusammen davor.

Und der Blick auf nächsten Sommer (und darüber hinaus) zeigt, dass wir weiter günstig ein- und teuer verkaufen müssen.


Also für mich ist der Eindruck, dass man aufsteigen will größer als im „Kruse-Sommer“. Zu den Transfereinnahmen kommt gleich ein Beitrag bei dem Thread Kaderplanung.
Ausrichtung des Vereins |#98
21.01.2025 - 12:34 Uhr
Stimmt alles.. aber um es mal runterzubrechen;
Geht es nicht wahrscheinlich von 18 2. Ligisten 95 Prozent ähnlich?
Das macht’s natürlich nicht besser.. ich will nur nicht dass hier gerade irgendwie der Eindruck entsteht dass bei uns alles falsch gemacht wird
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kante25 am 21.01.2025 um 12:37 Uhr bearbeitet
Ausrichtung des Vereins |#99
21.01.2025 - 12:37 Uhr
Der Unterschied ist, dass bestimmte andere Zweitligisten es sich leisten können, größere Defizite mitzuschleppen, ohne insolvent zu werden, weil irgendein Milliardär für Liquidität sorgt...

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Unser Weg - Unsere Stärke
Ausrichtung des Vereins |#100
21.01.2025 - 12:50 Uhr
Zitat von Nieheimer
Zitat von Emmi07

Mal ein Versuch, die Zahlen der Mitgliederversammlung zu deuten.

Zunächst: der Stammverein (e. V.) Ist offenbar 3,1 Mio. wert. Das ist an sich auch schon ein Erfolg, denn so viel Anlagevermögen hat er nicht. Das Meiste oberhalb der U17 gehört schließlich der KGaA.

Diese hat eine "schwarze Null" VOR Abschreibungen erwirtschaftet. Zuletzt lagen Abschreibungen aber bei gut 1,6 Mio. Das würde analog ein Defizit von knapp 1,5 Mio. bedeuten. Wurde dazu gestern auch etwas gesagt?

Dies ist dann offenbar das "strukturelle Defizit", das es abzubauen gilt.

Im Licht der Zahlen wäre zu bedenken, dass im vorliegenden Geschäftsjahr das Geld (Einnahmen) durch das Erreichen der 3. Pokalrunde (800 000) und Transfers von Müller, Tachie und Muslija sowie Wohlgemuth (4 Mio.) das Ergebnis aufhübschen.

Das bedeutet, dass wir weiter auf erhebliche Transfererlöse angewiesen sind.


Genau dazu wollte ich auch einen Beitrag schreiben, weil mir das (als studierter Betriebswirtschaftler 😄) auch aufgefallen ist. In einigen Medien wird schon der Eindruck vermittelt, dass die Situation finanziell stabil wäre. Das Gegenteil scheint allerdings der Fall zu sein, wenn wir trotz dieser Spielerverkäufe nur ein Ergebnis von 200.000 EUR vor Abschreibungen haben. Von Transfererträgen scheinen wir nach wie vor also sehr abhängig zu sein. Die Frage ist, wo / was ist der eigentliche Verlustbringer? Wurde dazu etwas gesagt?

Das Präsidium hat dies wohl schon erkannt und darauf soll wohl der Schwerpunkt von Wahler liegen. Aber 1,5 Mio. EUR mehr einzutreiben ist natürlich eine große Herausforderung. Auch wenn es sportlich läuft, scheinen wir darauf angewiesen zu sein dieses Minus auszugleichen:
https://www.liga2-online.de/zum-vierten-mal-in-folge-scp07-schreibt-positive-zahlen/

Die Rückstufung / Abmeldung der 2. Mannschaft scheint da keine Option darzustellen.
Ich hoffe, wir bleiben sportlich stabil. Spätestens bei einem Abstieg in die 3. Liga fällt dieses Kartenhaus dann vermutlich wieder zusammen.


Laut WV von heute handelt es sich bei den 200k um das Ebitda-Ergebnis - also vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen.
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