Aufsichtsrat
31.05.2010 - 14:00 Uhr
03.06.2025 - 15:34 Uhr
Zitat von Eiffhammer
Nach Anblick der PK bleibt vor allem ein Fazit zum AR: Aua!
Die ersten 15 Minuten sind ja maximal unangenehm zu schauen. Bei der (berechtigten) Nachfrage der Medienvertreter, warum den JW jetzt überhaupt gehen musste kommt eigentlich nur Gestammel und Geschwafel von Eggert. Abgerundet wird es mit ein paar bedeutungsschwangeren Aussagen a la "Wir haben in die Mitarbeiterschaft reingehört". Also reicht es bei Hansa, wenn sich nur ein paar Mitarbeiter über den Führungsstil oder die Arbeit des VV beklagen, dass dieser dann freigestellt wird? Na dann herzlich Willkommen R. Maul bei dem Versuch ja niemanden auf der Geschäftsstelle auf dem Schlips zu treten. Die erste Aufgabe einer Führungskraft ist es doch, seinen Job vernünftig zu erledigen und dabei können auch mal für die Mitarbeiter unangenehme Entscheidungen getroffen werden. Das heißt ja nicht, dass die Führungskraft schlecht ist. Was sind denn das für Begründungen.
Vielleicht gab es ja wirklich triftige Günde die zu einem vorzeitigen Ende von JW geführt haben, aber falls es sie gab hat man heute seitens des AR wirklich alles getan um die Mitglieder darüber im Unklaren zu lassen. Aber zwischendurch betont Eggert ja, dass ihm Transparenz so wichtig ist. Spätestens an der Stelle kam ich mir verar*cht vor.
Ob JW frühzeitig darüber in Kenntnis gesetzt wurde wie es mit ihm weitergeht? Laut Eggert am besten JW fragen. Was für eine Antwort.
Dann noch die Frage, warum es ausgerechnet R. Maul wurde. Erste Antwort: Er sei bodenständig. Also wenn dies die erste Anfordeung an einen VV bei Hansa ist, dann kann sich ja halb Mecklenburg-Vorpommern auf den Posten bewerben. Generell konnte da seitens des AR nicht wirklich begründet werden, was nun für R. Maul im Kandidatenkreis gesprochen hat. Vielleicht werden wir mit R. Maul ja Glück haben - aber warum dieser Mann jetzt da sitzt wo er sitzt - keine Ahnung.
Ich hoffe Eggert gibt nach der nächsten AR-Wahl den Vorsitz wieder ab, damit sich so etwas nicht wiederholt.
Nach Anblick der PK bleibt vor allem ein Fazit zum AR: Aua!
Die ersten 15 Minuten sind ja maximal unangenehm zu schauen. Bei der (berechtigten) Nachfrage der Medienvertreter, warum den JW jetzt überhaupt gehen musste kommt eigentlich nur Gestammel und Geschwafel von Eggert. Abgerundet wird es mit ein paar bedeutungsschwangeren Aussagen a la "Wir haben in die Mitarbeiterschaft reingehört". Also reicht es bei Hansa, wenn sich nur ein paar Mitarbeiter über den Führungsstil oder die Arbeit des VV beklagen, dass dieser dann freigestellt wird? Na dann herzlich Willkommen R. Maul bei dem Versuch ja niemanden auf der Geschäftsstelle auf dem Schlips zu treten. Die erste Aufgabe einer Führungskraft ist es doch, seinen Job vernünftig zu erledigen und dabei können auch mal für die Mitarbeiter unangenehme Entscheidungen getroffen werden. Das heißt ja nicht, dass die Führungskraft schlecht ist. Was sind denn das für Begründungen.
Vielleicht gab es ja wirklich triftige Günde die zu einem vorzeitigen Ende von JW geführt haben, aber falls es sie gab hat man heute seitens des AR wirklich alles getan um die Mitglieder darüber im Unklaren zu lassen. Aber zwischendurch betont Eggert ja, dass ihm Transparenz so wichtig ist. Spätestens an der Stelle kam ich mir verar*cht vor.
Ob JW frühzeitig darüber in Kenntnis gesetzt wurde wie es mit ihm weitergeht? Laut Eggert am besten JW fragen. Was für eine Antwort.
Dann noch die Frage, warum es ausgerechnet R. Maul wurde. Erste Antwort: Er sei bodenständig. Also wenn dies die erste Anfordeung an einen VV bei Hansa ist, dann kann sich ja halb Mecklenburg-Vorpommern auf den Posten bewerben. Generell konnte da seitens des AR nicht wirklich begründet werden, was nun für R. Maul im Kandidatenkreis gesprochen hat. Vielleicht werden wir mit R. Maul ja Glück haben - aber warum dieser Mann jetzt da sitzt wo er sitzt - keine Ahnung.
Ich hoffe Eggert gibt nach der nächsten AR-Wahl den Vorsitz wieder ab, damit sich so etwas nicht wiederholt.
Einleitend; ich teile deine Meinung absolut, dass die PK rein vom kommunikativen Aspekt ein Offenbarungseid war. Man muss die Situation aber auch in einen gewissen Kontext setzen.
Die Personalien Wehlend und Eggert, das ist kein großes Geheimnis, sind dauerhaft ein Reibungsfaktor im Verein gewesen. Dafür, dass dies immer mal wieder in der Presse durch tendenziöse Berichterstattung hochgekocht ist, haben sie zuletzt bei den Ausschreitungen etc. nach außen hin doch relativ professionell "zusammen" gearbeitet. Was hinter verschlossenen Türen in der Geschäftsstelle passiert, wissen wir nicht und können dies bloß aus etwaigen Berichten ableiten. Das auf kurz oder lang, dieses Verhältnis dem Verein eher schaden statt nützen würde, sollte doch auch jedem bewusst sein. Da ist eine Neuausrichtung schon der richtige Weg. Bei all dem Zweifeln und berechtigter Kritik an der Personalie Eggert, sollte man aber auch nicht außer acht lassen, dass auch Wehlend nicht unkritisch gesehen werden kann. Seine Ablösung hat schon tiefergehende Gründe, als dass sich einige Mitarbeiter wohl über ihn beschwert haben und das Eggert ihn nicht leiden konnte.
Das der Fokus der Presse, ein Tag nach der Absetzung von Wehlend, dann auf der PK zur Vorstellung von Ronald Maul eher auf seinen Vorgänger liegt und sein Verhältnis zu Eggert, hätte zumindest unsere Medienabteilung in ihrer Funktion kommen sehen müssen. Man hat sich damit absolut keinen Gefallen getan Ronald Maul direkt vorzustellen. So war man nur bemüht, keine Aussage zu treffen, die man als Nachtreten werten könnte. Jeder Aspekt der für Maul spricht, so hatte man den Eindruck, wäre ein Schuss gegen Wehlend gewesen. Also hat man sich darauf versteift, nur Phrasen zu dreschen und Fragen auszuweichen. Dies dann auch noch rhetorisch sehr unbeholfen.
Die Sache wäre dabei doch so simpel gewesen; Maul tritt seinen Posten zum 01.07. an. Mit Amtsantritt hätte man eine PK einberufen. Es wäre in den 4 Wochen noch einiges an Wasser die Warnow herunter geflossen. Die Personalie Wehlend hätte man in einem kurzen Statement der Presse gegenüber abhandeln können; "Danke für die Zusammenarbeit, wir sind jedoch zu dem Schluss gekommen uns in der neuen Saison in der Führungsebene des Vereins neu aufzustellen" Ein paar positive Dinge die er in seiner Amtszeit umgesetzt hat und Punkt.
Bei der PK am 01.07. hätte man dann Mauls Vita noch mehr in den Fokus gestellt und darauf verwiesen, dass man die fehlende Komponente eines Sportvorstands nun so gelöst hat, dass man einen Vorstandsvorsitzenden mit mehr Kompetenzen im sportlichen Bereich gesucht hat, der dennoch das breitgefächerte Arbeitsfeld eines Vorstandsvorsitzenden bedienen kann. Die sportliche Aufbruchsstimmung will man somit auch auf Vorstandsebene zur neuen Saison mitgehen und das Potenzial des FC Hansa somit in Zukunft noch besser zur Geltung bringen. Bei Nachfragen zu Wehlend hätte man stumpf auf das Statement verwiesen und das man nun in die Zukunft blickt. Gruß und Kuss an Marit und Oli, genau das ist euer Job!
Stattdessen haben wir heute wieder den typischen FC Hansa erlebt. In der Außenwirkung dilletantisch und unbeholfen. Ich dachte wir wären da schon weiter. 😵
03.06.2025 - 16:24 Uhr
Zitat von spartenaut
In der Außenwirkung dilletantisch und unbeholfen. Ich dachte wir wären da schon weiter. 😵
Zitat von Eiffhammer
Nach Anblick der PK bleibt vor allem ein Fazit zum AR: Aua!
Die ersten 15 Minuten sind ja maximal unangenehm zu schauen. Bei der (berechtigten) Nachfrage der Medienvertreter, warum den JW jetzt überhaupt gehen musste kommt eigentlich nur Gestammel und Geschwafel von Eggert. Abgerundet wird es mit ein paar bedeutungsschwangeren Aussagen a la "Wir haben in die Mitarbeiterschaft reingehört". Also reicht es bei Hansa, wenn sich nur ein paar Mitarbeiter über den Führungsstil oder die Arbeit des VV beklagen, dass dieser dann freigestellt wird? Na dann herzlich Willkommen R. Maul bei dem Versuch ja niemanden auf der Geschäftsstelle auf dem Schlips zu treten. Die erste Aufgabe einer Führungskraft ist es doch, seinen Job vernünftig zu erledigen und dabei können auch mal für die Mitarbeiter unangenehme Entscheidungen getroffen werden. Das heißt ja nicht, dass die Führungskraft schlecht ist. Was sind denn das für Begründungen.
Vielleicht gab es ja wirklich triftige Günde die zu einem vorzeitigen Ende von JW geführt haben, aber falls es sie gab hat man heute seitens des AR wirklich alles getan um die Mitglieder darüber im Unklaren zu lassen. Aber zwischendurch betont Eggert ja, dass ihm Transparenz so wichtig ist. Spätestens an der Stelle kam ich mir verar*cht vor.
Ob JW frühzeitig darüber in Kenntnis gesetzt wurde wie es mit ihm weitergeht? Laut Eggert am besten JW fragen. Was für eine Antwort.
Dann noch die Frage, warum es ausgerechnet R. Maul wurde. Erste Antwort: Er sei bodenständig. Also wenn dies die erste Anfordeung an einen VV bei Hansa ist, dann kann sich ja halb Mecklenburg-Vorpommern auf den Posten bewerben. Generell konnte da seitens des AR nicht wirklich begründet werden, was nun für R. Maul im Kandidatenkreis gesprochen hat. Vielleicht werden wir mit R. Maul ja Glück haben - aber warum dieser Mann jetzt da sitzt wo er sitzt - keine Ahnung.
Ich hoffe Eggert gibt nach der nächsten AR-Wahl den Vorsitz wieder ab, damit sich so etwas nicht wiederholt.
Nach Anblick der PK bleibt vor allem ein Fazit zum AR: Aua!
Die ersten 15 Minuten sind ja maximal unangenehm zu schauen. Bei der (berechtigten) Nachfrage der Medienvertreter, warum den JW jetzt überhaupt gehen musste kommt eigentlich nur Gestammel und Geschwafel von Eggert. Abgerundet wird es mit ein paar bedeutungsschwangeren Aussagen a la "Wir haben in die Mitarbeiterschaft reingehört". Also reicht es bei Hansa, wenn sich nur ein paar Mitarbeiter über den Führungsstil oder die Arbeit des VV beklagen, dass dieser dann freigestellt wird? Na dann herzlich Willkommen R. Maul bei dem Versuch ja niemanden auf der Geschäftsstelle auf dem Schlips zu treten. Die erste Aufgabe einer Führungskraft ist es doch, seinen Job vernünftig zu erledigen und dabei können auch mal für die Mitarbeiter unangenehme Entscheidungen getroffen werden. Das heißt ja nicht, dass die Führungskraft schlecht ist. Was sind denn das für Begründungen.
Vielleicht gab es ja wirklich triftige Günde die zu einem vorzeitigen Ende von JW geführt haben, aber falls es sie gab hat man heute seitens des AR wirklich alles getan um die Mitglieder darüber im Unklaren zu lassen. Aber zwischendurch betont Eggert ja, dass ihm Transparenz so wichtig ist. Spätestens an der Stelle kam ich mir verar*cht vor.
Ob JW frühzeitig darüber in Kenntnis gesetzt wurde wie es mit ihm weitergeht? Laut Eggert am besten JW fragen. Was für eine Antwort.
Dann noch die Frage, warum es ausgerechnet R. Maul wurde. Erste Antwort: Er sei bodenständig. Also wenn dies die erste Anfordeung an einen VV bei Hansa ist, dann kann sich ja halb Mecklenburg-Vorpommern auf den Posten bewerben. Generell konnte da seitens des AR nicht wirklich begründet werden, was nun für R. Maul im Kandidatenkreis gesprochen hat. Vielleicht werden wir mit R. Maul ja Glück haben - aber warum dieser Mann jetzt da sitzt wo er sitzt - keine Ahnung.
Ich hoffe Eggert gibt nach der nächsten AR-Wahl den Vorsitz wieder ab, damit sich so etwas nicht wiederholt.
In der Außenwirkung dilletantisch und unbeholfen. Ich dachte wir wären da schon weiter. 😵
Ware wir unter Wehlend auch..
03.06.2025 - 16:36 Uhr
Zitat von spartenaut
Einleitend; ich teile deine Meinung absolut, dass die PK rein vom kommunikativen Aspekt ein Offenbarungseid war. Man muss die Situation aber auch in einen gewissen Kontext setzen.
Die Personalien Wehlend und Eggert, das ist kein großes Geheimnis, sind dauerhaft ein Reibungsfaktor im Verein gewesen. Dafür, dass dies immer mal wieder in der Presse durch tendenziöse Berichterstattung hochgekocht ist, haben sie zuletzt bei den Ausschreitungen etc. nach außen hin doch relativ professionell "zusammen" gearbeitet. Was hinter verschlossenen Türen in der Geschäftsstelle passiert, wissen wir nicht und können dies bloß aus etwaigen Berichten ableiten. Das auf kurz oder lang, dieses Verhältnis dem Verein eher schaden statt nützen würde, sollte doch auch jedem bewusst sein. Da ist eine Neuausrichtung schon der richtige Weg. Bei all dem Zweifeln und berechtigter Kritik an der Personalie Eggert, sollte man aber auch nicht außer acht lassen, dass auch Wehlend nicht unkritisch gesehen werden kann. Seine Ablösung hat schon tiefergehende Gründe, als dass sich einige Mitarbeiter wohl über ihn beschwert haben und das Eggert ihn nicht leiden konnte.
Das der Fokus der Presse, ein Tag nach der Absetzung von Wehlend, dann auf der PK zur Vorstellung von Ronald Maul eher auf seinen Vorgänger liegt und sein Verhältnis zu Eggert, hätte zumindest unsere Medienabteilung in ihrer Funktion kommen sehen müssen. Man hat sich damit absolut keinen Gefallen getan Ronald Maul direkt vorzustellen. So war man nur bemüht, keine Aussage zu treffen, die man als Nachtreten werten könnte. Jeder Aspekt der für Maul spricht, so hatte man den Eindruck, wäre ein Schuss gegen Wehlend gewesen. Also hat man sich darauf versteift, nur Phrasen zu dreschen und Fragen auszuweichen. Dies dann auch noch rhetorisch sehr unbeholfen.
Die Sache wäre dabei doch so simpel gewesen; Maul tritt seinen Posten zum 01.07. an. Mit Amtsantritt hätte man eine PK einberufen. Es wäre in den 4 Wochen noch einiges an Wasser die Warnow herunter geflossen. Die Personalie Wehlend hätte man in einem kurzen Statement der Presse gegenüber abhandeln können; "Danke für die Zusammenarbeit, wir sind jedoch zu dem Schluss gekommen uns in der neuen Saison in der Führungsebene des Vereins neu aufzustellen" Ein paar positive Dinge die er in seiner Amtszeit umgesetzt hat und Punkt.
Bei der PK am 01.07. hätte man dann Mauls Vita noch mehr in den Fokus gestellt und darauf verwiesen, dass man die fehlende Komponente eines Sportvorstands nun so gelöst hat, dass man einen Vorstandsvorsitzenden mit mehr Kompetenzen im sportlichen Bereich gesucht hat, der dennoch das breitgefächerte Arbeitsfeld eines Vorstandsvorsitzenden bedienen kann. Die sportliche Aufbruchsstimmung will man somit auch auf Vorstandsebene zur neuen Saison mitgehen und das Potenzial des FC Hansa somit in Zukunft noch besser zur Geltung bringen. Bei Nachfragen zu Wehlend hätte man stumpf auf das Statement verwiesen und das man nun in die Zukunft blickt. Gruß und Kuss an Marit und Oli, genau das ist euer Job!
Stattdessen haben wir heute wieder den typischen FC Hansa erlebt. In der Außenwirkung dilletantisch und unbeholfen. Ich dachte wir wären da schon weiter. 😵
Zitat von Eiffhammer
Nach Anblick der PK bleibt vor allem ein Fazit zum AR: Aua!
Die ersten 15 Minuten sind ja maximal unangenehm zu schauen. Bei der (berechtigten) Nachfrage der Medienvertreter, warum den JW jetzt überhaupt gehen musste kommt eigentlich nur Gestammel und Geschwafel von Eggert. Abgerundet wird es mit ein paar bedeutungsschwangeren Aussagen a la "Wir haben in die Mitarbeiterschaft reingehört". Also reicht es bei Hansa, wenn sich nur ein paar Mitarbeiter über den Führungsstil oder die Arbeit des VV beklagen, dass dieser dann freigestellt wird? Na dann herzlich Willkommen R. Maul bei dem Versuch ja niemanden auf der Geschäftsstelle auf dem Schlips zu treten. Die erste Aufgabe einer Führungskraft ist es doch, seinen Job vernünftig zu erledigen und dabei können auch mal für die Mitarbeiter unangenehme Entscheidungen getroffen werden. Das heißt ja nicht, dass die Führungskraft schlecht ist. Was sind denn das für Begründungen.
Vielleicht gab es ja wirklich triftige Günde die zu einem vorzeitigen Ende von JW geführt haben, aber falls es sie gab hat man heute seitens des AR wirklich alles getan um die Mitglieder darüber im Unklaren zu lassen. Aber zwischendurch betont Eggert ja, dass ihm Transparenz so wichtig ist. Spätestens an der Stelle kam ich mir verar*cht vor.
Ob JW frühzeitig darüber in Kenntnis gesetzt wurde wie es mit ihm weitergeht? Laut Eggert am besten JW fragen. Was für eine Antwort.
Dann noch die Frage, warum es ausgerechnet R. Maul wurde. Erste Antwort: Er sei bodenständig. Also wenn dies die erste Anfordeung an einen VV bei Hansa ist, dann kann sich ja halb Mecklenburg-Vorpommern auf den Posten bewerben. Generell konnte da seitens des AR nicht wirklich begründet werden, was nun für R. Maul im Kandidatenkreis gesprochen hat. Vielleicht werden wir mit R. Maul ja Glück haben - aber warum dieser Mann jetzt da sitzt wo er sitzt - keine Ahnung.
Ich hoffe Eggert gibt nach der nächsten AR-Wahl den Vorsitz wieder ab, damit sich so etwas nicht wiederholt.
Nach Anblick der PK bleibt vor allem ein Fazit zum AR: Aua!
Die ersten 15 Minuten sind ja maximal unangenehm zu schauen. Bei der (berechtigten) Nachfrage der Medienvertreter, warum den JW jetzt überhaupt gehen musste kommt eigentlich nur Gestammel und Geschwafel von Eggert. Abgerundet wird es mit ein paar bedeutungsschwangeren Aussagen a la "Wir haben in die Mitarbeiterschaft reingehört". Also reicht es bei Hansa, wenn sich nur ein paar Mitarbeiter über den Führungsstil oder die Arbeit des VV beklagen, dass dieser dann freigestellt wird? Na dann herzlich Willkommen R. Maul bei dem Versuch ja niemanden auf der Geschäftsstelle auf dem Schlips zu treten. Die erste Aufgabe einer Führungskraft ist es doch, seinen Job vernünftig zu erledigen und dabei können auch mal für die Mitarbeiter unangenehme Entscheidungen getroffen werden. Das heißt ja nicht, dass die Führungskraft schlecht ist. Was sind denn das für Begründungen.
Vielleicht gab es ja wirklich triftige Günde die zu einem vorzeitigen Ende von JW geführt haben, aber falls es sie gab hat man heute seitens des AR wirklich alles getan um die Mitglieder darüber im Unklaren zu lassen. Aber zwischendurch betont Eggert ja, dass ihm Transparenz so wichtig ist. Spätestens an der Stelle kam ich mir verar*cht vor.
Ob JW frühzeitig darüber in Kenntnis gesetzt wurde wie es mit ihm weitergeht? Laut Eggert am besten JW fragen. Was für eine Antwort.
Dann noch die Frage, warum es ausgerechnet R. Maul wurde. Erste Antwort: Er sei bodenständig. Also wenn dies die erste Anfordeung an einen VV bei Hansa ist, dann kann sich ja halb Mecklenburg-Vorpommern auf den Posten bewerben. Generell konnte da seitens des AR nicht wirklich begründet werden, was nun für R. Maul im Kandidatenkreis gesprochen hat. Vielleicht werden wir mit R. Maul ja Glück haben - aber warum dieser Mann jetzt da sitzt wo er sitzt - keine Ahnung.
Ich hoffe Eggert gibt nach der nächsten AR-Wahl den Vorsitz wieder ab, damit sich so etwas nicht wiederholt.
Einleitend; ich teile deine Meinung absolut, dass die PK rein vom kommunikativen Aspekt ein Offenbarungseid war. Man muss die Situation aber auch in einen gewissen Kontext setzen.
Die Personalien Wehlend und Eggert, das ist kein großes Geheimnis, sind dauerhaft ein Reibungsfaktor im Verein gewesen. Dafür, dass dies immer mal wieder in der Presse durch tendenziöse Berichterstattung hochgekocht ist, haben sie zuletzt bei den Ausschreitungen etc. nach außen hin doch relativ professionell "zusammen" gearbeitet. Was hinter verschlossenen Türen in der Geschäftsstelle passiert, wissen wir nicht und können dies bloß aus etwaigen Berichten ableiten. Das auf kurz oder lang, dieses Verhältnis dem Verein eher schaden statt nützen würde, sollte doch auch jedem bewusst sein. Da ist eine Neuausrichtung schon der richtige Weg. Bei all dem Zweifeln und berechtigter Kritik an der Personalie Eggert, sollte man aber auch nicht außer acht lassen, dass auch Wehlend nicht unkritisch gesehen werden kann. Seine Ablösung hat schon tiefergehende Gründe, als dass sich einige Mitarbeiter wohl über ihn beschwert haben und das Eggert ihn nicht leiden konnte.
Das der Fokus der Presse, ein Tag nach der Absetzung von Wehlend, dann auf der PK zur Vorstellung von Ronald Maul eher auf seinen Vorgänger liegt und sein Verhältnis zu Eggert, hätte zumindest unsere Medienabteilung in ihrer Funktion kommen sehen müssen. Man hat sich damit absolut keinen Gefallen getan Ronald Maul direkt vorzustellen. So war man nur bemüht, keine Aussage zu treffen, die man als Nachtreten werten könnte. Jeder Aspekt der für Maul spricht, so hatte man den Eindruck, wäre ein Schuss gegen Wehlend gewesen. Also hat man sich darauf versteift, nur Phrasen zu dreschen und Fragen auszuweichen. Dies dann auch noch rhetorisch sehr unbeholfen.
Die Sache wäre dabei doch so simpel gewesen; Maul tritt seinen Posten zum 01.07. an. Mit Amtsantritt hätte man eine PK einberufen. Es wäre in den 4 Wochen noch einiges an Wasser die Warnow herunter geflossen. Die Personalie Wehlend hätte man in einem kurzen Statement der Presse gegenüber abhandeln können; "Danke für die Zusammenarbeit, wir sind jedoch zu dem Schluss gekommen uns in der neuen Saison in der Führungsebene des Vereins neu aufzustellen" Ein paar positive Dinge die er in seiner Amtszeit umgesetzt hat und Punkt.
Bei der PK am 01.07. hätte man dann Mauls Vita noch mehr in den Fokus gestellt und darauf verwiesen, dass man die fehlende Komponente eines Sportvorstands nun so gelöst hat, dass man einen Vorstandsvorsitzenden mit mehr Kompetenzen im sportlichen Bereich gesucht hat, der dennoch das breitgefächerte Arbeitsfeld eines Vorstandsvorsitzenden bedienen kann. Die sportliche Aufbruchsstimmung will man somit auch auf Vorstandsebene zur neuen Saison mitgehen und das Potenzial des FC Hansa somit in Zukunft noch besser zur Geltung bringen. Bei Nachfragen zu Wehlend hätte man stumpf auf das Statement verwiesen und das man nun in die Zukunft blickt. Gruß und Kuss an Marit und Oli, genau das ist euer Job!
Stattdessen haben wir heute wieder den typischen FC Hansa erlebt. In der Außenwirkung dilletantisch und unbeholfen. Ich dachte wir wären da schon weiter. 😵
Cooler und reflektierter Beitrag. So wünscht man sich das!
Das eigentlich Frustrierende an der Sache wird ja sowohl in meinem Beitrag als auch in deinem Beitrag genannt. Vielleicht gab es wirklich triftige Gründe, welche zu einer Freistellung geführt haben. Der AR hat es aber komplett versäumt hier den Mitgliedern irgendwas an die Hand zu geben und so wirkt es wirklich so, dass JW vor die Tür gesetzt wurde, weil Eggert ihn nicht mochte. Und das kann in einem Pofiverein kein triftiger Grund für eine Freistellung bei noch 14 ausstehenden Monatsgehältern auf Vorstandsniveau sein.
Die Akteure sollen jeweils Ihre Arbeit machen und schließlich keine Liebesbeziehung miteinander führen.
Man hätte beispielsweise heute darlegen können, dass JW vom AR gesteckte (Saison-)Ziele oder Vorgaben auch nach wiederholter Auforderung nicht erfüllt hat oder das der AR und JW unterschiedliche Auffassungen zur weiteren Ausrichtung innerhalb des Vereins gehabt haben. Alles hätte 100x professioneller gewirkt als dieses Gestammel da heute - bei dem man JW ja auch noch durch die Blume eine gute Arbeit attestiert hat. Jetzt darf man sich als Mitglied halt selbst denken woran es gelegen hat.
Bei der Freistellung von Simon Pesch ist das beispielsweise AS mMn deutlich besser gelungen zu kommunizieren, warum man sich getrennt hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Eiffhammer am 03.06.2025 um 16:38 Uhr bearbeitet
03.06.2025 - 16:59 Uhr
Ich neige manchmal dazu, Aussagen und Auftritte von Personen, denen ich kritisch gegenüber stehe, schlechter wahrzunehmen als sie sind. Aber das was Eggert und mit Abstrichen auch Hensel da heute geliefert haben war schon echt harte Kost. Das klang so, als hätten die beiden zur Vorbereitung 2 Stunden Politik-Debatten geschaut und dann gesagt "ok kann los gehen, wir können jetzt auch viel reden ohne was zu sagen"...
Weiß jemand, wer der Reporter ist, der so viele kritische Nachfragen gestellt hat bezüglich Budget, Ultras und Abschied von Wehlend? War gut vorbereitet und hat auch unangenehme Fragen gestellt. Gerade die Aussagen bezüglich Ultras war ja mal wieder augenöffnend... "Läuft doch alles supi, hab den Jungs nur gesagt, dass es nicht cool ist, wenn man mit Pyro direkt auf Familien schießt..."
Weiß jemand, wer der Reporter ist, der so viele kritische Nachfragen gestellt hat bezüglich Budget, Ultras und Abschied von Wehlend? War gut vorbereitet und hat auch unangenehme Fragen gestellt. Gerade die Aussagen bezüglich Ultras war ja mal wieder augenöffnend... "Läuft doch alles supi, hab den Jungs nur gesagt, dass es nicht cool ist, wenn man mit Pyro direkt auf Familien schießt..."
03.06.2025 - 17:59 Uhr
Zitat von Eiffhammer
Cooler und reflektierter Beitrag. So wünscht man sich das!
Das eigentlich Frustrierende an der Sache wird ja sowohl in meinem Beitrag als auch in deinem Beitrag genannt. Vielleicht gab es wirklich triftige Gründe, welche zu einer Freistellung geführt haben. Der AR hat es aber komplett versäumt hier den Mitgliedern irgendwas an die Hand zu geben und so wirkt es wirklich so, dass JW vor die Tür gesetzt wurde, weil Eggert ihn nicht mochte. Und das kann in einem Pofiverein kein triftiger Grund für eine Freistellung bei noch 14 ausstehenden Monatsgehältern auf Vorstandsniveau sein.
Die Akteure sollen jeweils Ihre Arbeit machen und schließlich keine Liebesbeziehung miteinander führen.
Man hätte beispielsweise heute darlegen können, dass JW vom AR gesteckte (Saison-)Ziele oder Vorgaben auch nach wiederholter Auforderung nicht erfüllt hat oder das der AR und JW unterschiedliche Auffassungen zur weiteren Ausrichtung innerhalb des Vereins gehabt haben. Alles hätte 100x professioneller gewirkt als dieses Gestammel da heute - bei dem man JW ja auch noch durch die Blume eine gute Arbeit attestiert hat. Jetzt darf man sich als Mitglied halt selbst denken woran es gelegen hat.
Bei der Freistellung von Simon Pesch ist das beispielsweise AS mMn deutlich besser gelungen zu kommunizieren, warum man sich getrennt hat.
Zitat von spartenaut
Einleitend; ich teile deine Meinung absolut, dass die PK rein vom kommunikativen Aspekt ein Offenbarungseid war. Man muss die Situation aber auch in einen gewissen Kontext setzen.
Die Personalien Wehlend und Eggert, das ist kein großes Geheimnis, sind dauerhaft ein Reibungsfaktor im Verein gewesen. Dafür, dass dies immer mal wieder in der Presse durch tendenziöse Berichterstattung hochgekocht ist, haben sie zuletzt bei den Ausschreitungen etc. nach außen hin doch relativ professionell "zusammen" gearbeitet. Was hinter verschlossenen Türen in der Geschäftsstelle passiert, wissen wir nicht und können dies bloß aus etwaigen Berichten ableiten. Das auf kurz oder lang, dieses Verhältnis dem Verein eher schaden statt nützen würde, sollte doch auch jedem bewusst sein. Da ist eine Neuausrichtung schon der richtige Weg. Bei all dem Zweifeln und berechtigter Kritik an der Personalie Eggert, sollte man aber auch nicht außer acht lassen, dass auch Wehlend nicht unkritisch gesehen werden kann. Seine Ablösung hat schon tiefergehende Gründe, als dass sich einige Mitarbeiter wohl über ihn beschwert haben und das Eggert ihn nicht leiden konnte.
Das der Fokus der Presse, ein Tag nach der Absetzung von Wehlend, dann auf der PK zur Vorstellung von Ronald Maul eher auf seinen Vorgänger liegt und sein Verhältnis zu Eggert, hätte zumindest unsere Medienabteilung in ihrer Funktion kommen sehen müssen. Man hat sich damit absolut keinen Gefallen getan Ronald Maul direkt vorzustellen. So war man nur bemüht, keine Aussage zu treffen, die man als Nachtreten werten könnte. Jeder Aspekt der für Maul spricht, so hatte man den Eindruck, wäre ein Schuss gegen Wehlend gewesen. Also hat man sich darauf versteift, nur Phrasen zu dreschen und Fragen auszuweichen. Dies dann auch noch rhetorisch sehr unbeholfen.
Die Sache wäre dabei doch so simpel gewesen; Maul tritt seinen Posten zum 01.07. an. Mit Amtsantritt hätte man eine PK einberufen. Es wäre in den 4 Wochen noch einiges an Wasser die Warnow herunter geflossen. Die Personalie Wehlend hätte man in einem kurzen Statement der Presse gegenüber abhandeln können; "Danke für die Zusammenarbeit, wir sind jedoch zu dem Schluss gekommen uns in der neuen Saison in der Führungsebene des Vereins neu aufzustellen" Ein paar positive Dinge die er in seiner Amtszeit umgesetzt hat und Punkt.
Bei der PK am 01.07. hätte man dann Mauls Vita noch mehr in den Fokus gestellt und darauf verwiesen, dass man die fehlende Komponente eines Sportvorstands nun so gelöst hat, dass man einen Vorstandsvorsitzenden mit mehr Kompetenzen im sportlichen Bereich gesucht hat, der dennoch das breitgefächerte Arbeitsfeld eines Vorstandsvorsitzenden bedienen kann. Die sportliche Aufbruchsstimmung will man somit auch auf Vorstandsebene zur neuen Saison mitgehen und das Potenzial des FC Hansa somit in Zukunft noch besser zur Geltung bringen. Bei Nachfragen zu Wehlend hätte man stumpf auf das Statement verwiesen und das man nun in die Zukunft blickt. Gruß und Kuss an Marit und Oli, genau das ist euer Job!
Stattdessen haben wir heute wieder den typischen FC Hansa erlebt. In der Außenwirkung dilletantisch und unbeholfen. Ich dachte wir wären da schon weiter. 😵
Zitat von Eiffhammer
Nach Anblick der PK bleibt vor allem ein Fazit zum AR: Aua!
Die ersten 15 Minuten sind ja maximal unangenehm zu schauen. Bei der (berechtigten) Nachfrage der Medienvertreter, warum den JW jetzt überhaupt gehen musste kommt eigentlich nur Gestammel und Geschwafel von Eggert. Abgerundet wird es mit ein paar bedeutungsschwangeren Aussagen a la "Wir haben in die Mitarbeiterschaft reingehört". Also reicht es bei Hansa, wenn sich nur ein paar Mitarbeiter über den Führungsstil oder die Arbeit des VV beklagen, dass dieser dann freigestellt wird? Na dann herzlich Willkommen R. Maul bei dem Versuch ja niemanden auf der Geschäftsstelle auf dem Schlips zu treten. Die erste Aufgabe einer Führungskraft ist es doch, seinen Job vernünftig zu erledigen und dabei können auch mal für die Mitarbeiter unangenehme Entscheidungen getroffen werden. Das heißt ja nicht, dass die Führungskraft schlecht ist. Was sind denn das für Begründungen.
Vielleicht gab es ja wirklich triftige Günde die zu einem vorzeitigen Ende von JW geführt haben, aber falls es sie gab hat man heute seitens des AR wirklich alles getan um die Mitglieder darüber im Unklaren zu lassen. Aber zwischendurch betont Eggert ja, dass ihm Transparenz so wichtig ist. Spätestens an der Stelle kam ich mir verar*cht vor.
Ob JW frühzeitig darüber in Kenntnis gesetzt wurde wie es mit ihm weitergeht? Laut Eggert am besten JW fragen. Was für eine Antwort.
Dann noch die Frage, warum es ausgerechnet R. Maul wurde. Erste Antwort: Er sei bodenständig. Also wenn dies die erste Anfordeung an einen VV bei Hansa ist, dann kann sich ja halb Mecklenburg-Vorpommern auf den Posten bewerben. Generell konnte da seitens des AR nicht wirklich begründet werden, was nun für R. Maul im Kandidatenkreis gesprochen hat. Vielleicht werden wir mit R. Maul ja Glück haben - aber warum dieser Mann jetzt da sitzt wo er sitzt - keine Ahnung.
Ich hoffe Eggert gibt nach der nächsten AR-Wahl den Vorsitz wieder ab, damit sich so etwas nicht wiederholt.
Nach Anblick der PK bleibt vor allem ein Fazit zum AR: Aua!
Die ersten 15 Minuten sind ja maximal unangenehm zu schauen. Bei der (berechtigten) Nachfrage der Medienvertreter, warum den JW jetzt überhaupt gehen musste kommt eigentlich nur Gestammel und Geschwafel von Eggert. Abgerundet wird es mit ein paar bedeutungsschwangeren Aussagen a la "Wir haben in die Mitarbeiterschaft reingehört". Also reicht es bei Hansa, wenn sich nur ein paar Mitarbeiter über den Führungsstil oder die Arbeit des VV beklagen, dass dieser dann freigestellt wird? Na dann herzlich Willkommen R. Maul bei dem Versuch ja niemanden auf der Geschäftsstelle auf dem Schlips zu treten. Die erste Aufgabe einer Führungskraft ist es doch, seinen Job vernünftig zu erledigen und dabei können auch mal für die Mitarbeiter unangenehme Entscheidungen getroffen werden. Das heißt ja nicht, dass die Führungskraft schlecht ist. Was sind denn das für Begründungen.
Vielleicht gab es ja wirklich triftige Günde die zu einem vorzeitigen Ende von JW geführt haben, aber falls es sie gab hat man heute seitens des AR wirklich alles getan um die Mitglieder darüber im Unklaren zu lassen. Aber zwischendurch betont Eggert ja, dass ihm Transparenz so wichtig ist. Spätestens an der Stelle kam ich mir verar*cht vor.
Ob JW frühzeitig darüber in Kenntnis gesetzt wurde wie es mit ihm weitergeht? Laut Eggert am besten JW fragen. Was für eine Antwort.
Dann noch die Frage, warum es ausgerechnet R. Maul wurde. Erste Antwort: Er sei bodenständig. Also wenn dies die erste Anfordeung an einen VV bei Hansa ist, dann kann sich ja halb Mecklenburg-Vorpommern auf den Posten bewerben. Generell konnte da seitens des AR nicht wirklich begründet werden, was nun für R. Maul im Kandidatenkreis gesprochen hat. Vielleicht werden wir mit R. Maul ja Glück haben - aber warum dieser Mann jetzt da sitzt wo er sitzt - keine Ahnung.
Ich hoffe Eggert gibt nach der nächsten AR-Wahl den Vorsitz wieder ab, damit sich so etwas nicht wiederholt.
Einleitend; ich teile deine Meinung absolut, dass die PK rein vom kommunikativen Aspekt ein Offenbarungseid war. Man muss die Situation aber auch in einen gewissen Kontext setzen.
Die Personalien Wehlend und Eggert, das ist kein großes Geheimnis, sind dauerhaft ein Reibungsfaktor im Verein gewesen. Dafür, dass dies immer mal wieder in der Presse durch tendenziöse Berichterstattung hochgekocht ist, haben sie zuletzt bei den Ausschreitungen etc. nach außen hin doch relativ professionell "zusammen" gearbeitet. Was hinter verschlossenen Türen in der Geschäftsstelle passiert, wissen wir nicht und können dies bloß aus etwaigen Berichten ableiten. Das auf kurz oder lang, dieses Verhältnis dem Verein eher schaden statt nützen würde, sollte doch auch jedem bewusst sein. Da ist eine Neuausrichtung schon der richtige Weg. Bei all dem Zweifeln und berechtigter Kritik an der Personalie Eggert, sollte man aber auch nicht außer acht lassen, dass auch Wehlend nicht unkritisch gesehen werden kann. Seine Ablösung hat schon tiefergehende Gründe, als dass sich einige Mitarbeiter wohl über ihn beschwert haben und das Eggert ihn nicht leiden konnte.
Das der Fokus der Presse, ein Tag nach der Absetzung von Wehlend, dann auf der PK zur Vorstellung von Ronald Maul eher auf seinen Vorgänger liegt und sein Verhältnis zu Eggert, hätte zumindest unsere Medienabteilung in ihrer Funktion kommen sehen müssen. Man hat sich damit absolut keinen Gefallen getan Ronald Maul direkt vorzustellen. So war man nur bemüht, keine Aussage zu treffen, die man als Nachtreten werten könnte. Jeder Aspekt der für Maul spricht, so hatte man den Eindruck, wäre ein Schuss gegen Wehlend gewesen. Also hat man sich darauf versteift, nur Phrasen zu dreschen und Fragen auszuweichen. Dies dann auch noch rhetorisch sehr unbeholfen.
Die Sache wäre dabei doch so simpel gewesen; Maul tritt seinen Posten zum 01.07. an. Mit Amtsantritt hätte man eine PK einberufen. Es wäre in den 4 Wochen noch einiges an Wasser die Warnow herunter geflossen. Die Personalie Wehlend hätte man in einem kurzen Statement der Presse gegenüber abhandeln können; "Danke für die Zusammenarbeit, wir sind jedoch zu dem Schluss gekommen uns in der neuen Saison in der Führungsebene des Vereins neu aufzustellen" Ein paar positive Dinge die er in seiner Amtszeit umgesetzt hat und Punkt.
Bei der PK am 01.07. hätte man dann Mauls Vita noch mehr in den Fokus gestellt und darauf verwiesen, dass man die fehlende Komponente eines Sportvorstands nun so gelöst hat, dass man einen Vorstandsvorsitzenden mit mehr Kompetenzen im sportlichen Bereich gesucht hat, der dennoch das breitgefächerte Arbeitsfeld eines Vorstandsvorsitzenden bedienen kann. Die sportliche Aufbruchsstimmung will man somit auch auf Vorstandsebene zur neuen Saison mitgehen und das Potenzial des FC Hansa somit in Zukunft noch besser zur Geltung bringen. Bei Nachfragen zu Wehlend hätte man stumpf auf das Statement verwiesen und das man nun in die Zukunft blickt. Gruß und Kuss an Marit und Oli, genau das ist euer Job!
Stattdessen haben wir heute wieder den typischen FC Hansa erlebt. In der Außenwirkung dilletantisch und unbeholfen. Ich dachte wir wären da schon weiter. 😵
Cooler und reflektierter Beitrag. So wünscht man sich das!
Das eigentlich Frustrierende an der Sache wird ja sowohl in meinem Beitrag als auch in deinem Beitrag genannt. Vielleicht gab es wirklich triftige Gründe, welche zu einer Freistellung geführt haben. Der AR hat es aber komplett versäumt hier den Mitgliedern irgendwas an die Hand zu geben und so wirkt es wirklich so, dass JW vor die Tür gesetzt wurde, weil Eggert ihn nicht mochte. Und das kann in einem Pofiverein kein triftiger Grund für eine Freistellung bei noch 14 ausstehenden Monatsgehältern auf Vorstandsniveau sein.
Die Akteure sollen jeweils Ihre Arbeit machen und schließlich keine Liebesbeziehung miteinander führen.
Man hätte beispielsweise heute darlegen können, dass JW vom AR gesteckte (Saison-)Ziele oder Vorgaben auch nach wiederholter Auforderung nicht erfüllt hat oder das der AR und JW unterschiedliche Auffassungen zur weiteren Ausrichtung innerhalb des Vereins gehabt haben. Alles hätte 100x professioneller gewirkt als dieses Gestammel da heute - bei dem man JW ja auch noch durch die Blume eine gute Arbeit attestiert hat. Jetzt darf man sich als Mitglied halt selbst denken woran es gelegen hat.
Bei der Freistellung von Simon Pesch ist das beispielsweise AS mMn deutlich besser gelungen zu kommunizieren, warum man sich getrennt hat.
Es sieht aber verdammt danach aus, dass die Entscheidung getroffen wurde, weil man Wehlend nicht mochte. Es wurde kein einziges Argument geliefert, das den Schritt rechtfertigt.
Ich habe es mir eben noch einmal angesehen und für mich stellt sich wirklich die Frage, wie jemand mit so offensichtlich mangelnder Fachkompetenz da sitzen und über die geschäftliche Führung dieses Vereins entscheiden und denjenigen mit offensichtlicher Kompetenz einfach ersetzen kann? Das Schlimme ist, und der Eindruck entsteht hier leider, dass dieses Vorgehen nicht neu ist. Man stellt die eigenen Bedürfnisse über die des Vereins. Ich wünsche mir Handlungsbedarf; kein Unternehmen kann dauerhaft bestehen, wenn derartige Vorgänge ins Geschäft eingreifen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schmerpoesel am 03.06.2025 um 18:00 Uhr bearbeitet
03.06.2025 - 18:02 Uhr
Es wurde schon einiges darüber geschrieben, nichtsdestotrotz wollte ich mich diesem Kanon anschließen.
Die kommunikativen Fähigkeiten, die Wortgewandtheit und das mediale Auftreten von Herrn Eggert sind einfach nur unterirdisch. Auf absolut jede Frage kamen nur Phrasen, Gestammel und Ratlosigkeit.
Dieses Auftreten hat für mich die gesamte Pressekonferenz überschattet. Ich hoffe sehr, dass er seine anderen Aufgaben souveräner löst als die Öffentlichkeitsarbeit.
Sorry, aber das war eine glatte Sechs auf allen Ebenen.
Die kommunikativen Fähigkeiten, die Wortgewandtheit und das mediale Auftreten von Herrn Eggert sind einfach nur unterirdisch. Auf absolut jede Frage kamen nur Phrasen, Gestammel und Ratlosigkeit.
Dieses Auftreten hat für mich die gesamte Pressekonferenz überschattet. Ich hoffe sehr, dass er seine anderen Aufgaben souveräner löst als die Öffentlichkeitsarbeit.
Sorry, aber das war eine glatte Sechs auf allen Ebenen.
03.06.2025 - 18:06 Uhr
Ich wiederhole mich einfach mal. Wir sind ein Mitglieder Verein und dann muss man eben akzeptieren, dass für die Mitglieder die auf der MV sind, nicht immer Professionalität an erster Stelle steht. In der heutigen Zeit kann man einen so großen Verein, der eher Unternehmen ist, eben nicht semi professionell gestalten.
03.06.2025 - 18:29 Uhr
Zitat von Larshansa1965
Die gleiche Frage stelle ich mir auch.
Was meint er mit „Werteorientierte Führung“…
In welcher Form hat Wehlend gegen diese Werte verstoßen.
Vielleicht gibt es Erklärungen in der PK.
Zitat von Stoned
...
Was meint Eggert eigentlich immer mit diesen Werten?
" Werteorientierte Führung" was soll das sein?
Ich habe bei den Protagonisten überhaupt kein gutes Gefühl.
( Noch weniger als bei Wehlend.
Hoffe man hat sich vorher bei Amir über Maul erkundigt.
...
Was meint Eggert eigentlich immer mit diesen Werten?
" Werteorientierte Führung" was soll das sein?
Ich habe bei den Protagonisten überhaupt kein gutes Gefühl.
( Noch weniger als bei Wehlend.
Hoffe man hat sich vorher bei Amir über Maul erkundigt.
Die gleiche Frage stelle ich mir auch.
Was meint er mit „Werteorientierte Führung“…
In welcher Form hat Wehlend gegen diese Werte verstoßen.
Vielleicht gibt es Erklärungen in der PK.
Ehemalige AR-Kollegen sind aus von ihnen benannten „werteorientierten” Gründen vor nicht allzu langer Zeit ausgestiegen. Diese Gründe sind hier nachzulesen: https://www.fc-hansa.de/news/information-des-aufsichtsrats.html. Damals nicht dabei, übriggeblieben und aufgestiegen: Eggert. Es wäre tatsächlich wünschenswert, wenn der aktuelle Aufsichtsrat seine Werte und Entscheidungen transparent(!) erklärt und benennt. Diese PK war maximal amateurhaft (nicht mal drittklassig) und riecht ohne nachvollziehbare Begründungen erstmal nach willkürlicher Kompetenzanmaßung und eigenen Interessen. Die Fragen der Journalisten im Zusammenhang mit unserem Verein nachvollziehbar: Nachfragen zu stellen ist ihr Job. Wie viele andere bin auch ich sehr skeptisch was die getroffene Entscheidung betrifft, hoffe aber, mich in Teilen zu irren, damit uns größerer Schaden erspart bleibt. Aufgrund der sich fortsetzenden und verschärfenden Probleme wäre ich für mehr externe Expertise als für Stallgeruch und eine nicht definierte Hansa-DNA auf der Führungsebene.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BerlinerFFilet am 03.06.2025 um 18:53 Uhr bearbeitet
03.06.2025 - 18:34 Uhr
Es wird hier so auf Herrn Eggert verbal eingedroschen.
Da Frage ich mich was die Erwartungshaltungshaltung war?
Ich persönlich habe nichts anderes erwartet.
Warum sollte man auch auf einer PK die komplett öffentlich ist, Details verraten, das wäre genauso unprofessionell.
Mir persönlich war die Art und Weise wie Herr Eggert das vorgetragen hat deutlich angenehmer, als bei seinem Vorgänger Herrn Lemmer. Dafür war das heute Recht flüssig.
Man hat natürlich deutlich gemerkt, das den beiten Aufsichtsratmitgliedern eine Medienschulung fehlte. Sie waren bei kritischeren Fragen sehr unsicher, was natürlich Angriffspunkte liefert und natürlich auch zurecht kritisiert werden darf.
Die ganze PK war zu verfrüht und hätte wohl mehr Vorbereitungszeit benötigt.
Da Frage ich mich was die Erwartungshaltungshaltung war?
Ich persönlich habe nichts anderes erwartet.
Warum sollte man auch auf einer PK die komplett öffentlich ist, Details verraten, das wäre genauso unprofessionell.
Mir persönlich war die Art und Weise wie Herr Eggert das vorgetragen hat deutlich angenehmer, als bei seinem Vorgänger Herrn Lemmer. Dafür war das heute Recht flüssig.
Man hat natürlich deutlich gemerkt, das den beiten Aufsichtsratmitgliedern eine Medienschulung fehlte. Sie waren bei kritischeren Fragen sehr unsicher, was natürlich Angriffspunkte liefert und natürlich auch zurecht kritisiert werden darf.
Die ganze PK war zu verfrüht und hätte wohl mehr Vorbereitungszeit benötigt.
03.06.2025 - 18:56 Uhr
Was sind den die generellen Aufgaben eines Aufsichtsrates? Klar die Berufung eines Vorstandsvorsitzenden gehört dazu. Die Kernaufgabe ist aber eine andere.
Der Aufsichtsrat soll zuständig für die Kontrolle der ordnungsgemäßen Geschäftsführung des Vorstands, auf die Einhaltung von Vereinsregeln sein.
Er prüft ob der Vorstand die Interessen des Vereins korrekt vertritt und die Geschäftsführung zum Wohl des Vereins und vor allem auch wirtschaftlich arbeitet.
Zudem soll der AR dem Vorstand beratend und unterstützend zur Seite stehen.
Wer von den Mitgliedern, eventuell noch Elgeti im finanziellen Bereich, hätte Wehlend ernsthaft und kompetent beraten können?
Schließlich ist dieser schon länger im Geschäft als alle Aufsichtsräte zusammen.
Unterstützung, gab es offenbar eher weniger.
Der Aufsichtsrat soll zuständig für die Kontrolle der ordnungsgemäßen Geschäftsführung des Vorstands, auf die Einhaltung von Vereinsregeln sein.
Er prüft ob der Vorstand die Interessen des Vereins korrekt vertritt und die Geschäftsführung zum Wohl des Vereins und vor allem auch wirtschaftlich arbeitet.
Zudem soll der AR dem Vorstand beratend und unterstützend zur Seite stehen.
Wer von den Mitgliedern, eventuell noch Elgeti im finanziellen Bereich, hätte Wehlend ernsthaft und kompetent beraten können?
Schließlich ist dieser schon länger im Geschäft als alle Aufsichtsräte zusammen.
Unterstützung, gab es offenbar eher weniger.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hansainrbg am 03.06.2025 um 18:58 Uhr bearbeitet
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