| Geburtsdatum | 13.10.1996 |
|---|---|
| Alter | 29 |
| Nat. |
Türkei |
| Größe | 1,91m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Defensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | VfB Stuttgart |
Atakan Karazor [16]
15.05.2019 - 12:17 Uhr
08.10.2024 - 10:10 Uhr
Wahnsinn, hat er definitiv nicht verdient. Die Unschuldsvermutung gilt anscheinend nicht überall. Bin die ganze Zeit schon am überlegen, ob ich das kommentiere unter den Beiträgen. Andererseits haben solche Kommentare keine Reaktion verdient. Dennoch fände ich es lustig wenn die ganzen VfB Fans unter den Posts der Nationalmannschaft kommentieren würden. Kann ja nicht sein, dass fast jeder Kommentar darunter gegen Karazor geht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von predator am 08.10.2024 um 10:11 Uhr bearbeitet
08.10.2024 - 10:19 Uhr
Zitat von predator
Wahnsinn, hat er definitiv nicht verdient. Die Unschuldsvermutung gilt anscheinend nicht überall. Bin die ganze Zeit schon am überlegen, ob ich das kommentiere unter den Beiträgen. Andererseits haben solche Kommentare keine Reaktion verdient. Dennoch fände ich es lustig wenn die ganzen VfB Fans unter den Posts der Nationalmannschaft kommentieren würden. Kann ja nicht sein, dass fast jeder Kommentar darunter gegen Karazor geht.
Wahnsinn, hat er definitiv nicht verdient. Die Unschuldsvermutung gilt anscheinend nicht überall. Bin die ganze Zeit schon am überlegen, ob ich das kommentiere unter den Beiträgen. Andererseits haben solche Kommentare keine Reaktion verdient. Dennoch fände ich es lustig wenn die ganzen VfB Fans unter den Posts der Nationalmannschaft kommentieren würden. Kann ja nicht sein, dass fast jeder Kommentar darunter gegen Karazor geht.
Atakan hat den ungünstigsten Zeitpunkt erwischt. Aufgrund von 2 Femiziden und dem vorherigen Ausstieg aus der Istanbuler Konvention zum Schutz von Frauen durch die aktuelle Regierungspartei ist das Land gerade in Schockstarre; Es überwiegt Hass Wut und Trauer.
Dann kommt paar Stunden später ein Atakan her der aktuell wegen sexuellen Nötigung noch NICHT freigesprochen wurde; Dass er dabei nicht mit offenen Händen empfangen wird kann wohl jeder ein Stück nachvollziehen.
08.10.2024 - 10:33 Uhr
Zitat von Neckarkrokodil
Ich würde sogar behaupten, in der Türkei wird sowas viel weniger aufgeregt behandelt als es in Deutschland der Fall ist.
In Deutschland neigt man immer sehr dazu, sofort alles auf grössere Themen zu übertragen und es wird schnell mal die gesamte Integration hinterfragt, wenn sich jemand wie zb Uzun für die Türkei entscheidet.
Jedoch gibt es soviel Menschen mit einer Geschichte die sowohl die Türkei als auch Deutschland beinhaltet, so dass eine Entscheidung für das eine oder andere Land, nicht immer mit einer Abwertung des jeweils anderen Landes einhergeht.
Ich denke Karazor hätte bestimmt einfach auch gerne für Deutschland gespielt, weil dort aktuell 6 Teamkollegen vom VfB spielen und er zu den Menschen dort dann deutlich mehr Bezug hat, als zu den Leuten in der türkischen Nationalmannschaft, wo er vermutlich jetzt erstmal der Neuling ist, der alles kennenlernen muss.
Ich würde sogar behaupten, in der Türkei wird sowas viel weniger aufgeregt behandelt als es in Deutschland der Fall ist.
In Deutschland neigt man immer sehr dazu, sofort alles auf grössere Themen zu übertragen und es wird schnell mal die gesamte Integration hinterfragt, wenn sich jemand wie zb Uzun für die Türkei entscheidet.
Jedoch gibt es soviel Menschen mit einer Geschichte die sowohl die Türkei als auch Deutschland beinhaltet, so dass eine Entscheidung für das eine oder andere Land, nicht immer mit einer Abwertung des jeweils anderen Landes einhergeht.
Ich denke Karazor hätte bestimmt einfach auch gerne für Deutschland gespielt, weil dort aktuell 6 Teamkollegen vom VfB spielen und er zu den Menschen dort dann deutlich mehr Bezug hat, als zu den Leuten in der türkischen Nationalmannschaft, wo er vermutlich jetzt erstmal der Neuling ist, der alles kennenlernen muss.
Gibt es denn überhaupt vergleichbare Fälle? Es müsste ja so sein, dass ein Spieler mit deutschen Wurzeln in der Türkei lebt, die dortigen Jugendmannschaften durchläuft und sich dann seiner Wurzeln besinnt und für Deutschland spielt. Das könnte in der Türkei dann doch auch zum Politikum werden.
Hängt natürlich auch immer von der Qualität der Spieler und damit dem Ausmaß des Verlusts ab, wie hohe Wellen das schlägt. Die meisten Wechsel werden doch wenig kommentiert.
08.10.2024 - 11:14 Uhr
Zitat von asc71
Gibt es denn überhaupt vergleichbare Fälle? Es müsste ja so sein, dass ein Spieler mit deutschen Wurzeln in der Türkei lebt, die dortigen Jugendmannschaften durchläuft und sich dann seiner Wurzeln besinnt und für Deutschland spielt. Das könnte in der Türkei dann doch auch zum Politikum werden.
Hängt natürlich auch immer von der Qualität der Spieler und damit dem Ausmaß des Verlusts ab, wie hohe Wellen das schlägt. Die meisten Wechsel werden doch wenig kommentiert.
Zitat von Neckarkrokodil
Ich würde sogar behaupten, in der Türkei wird sowas viel weniger aufgeregt behandelt als es in Deutschland der Fall ist.
In Deutschland neigt man immer sehr dazu, sofort alles auf grössere Themen zu übertragen und es wird schnell mal die gesamte Integration hinterfragt, wenn sich jemand wie zb Uzun für die Türkei entscheidet.
Jedoch gibt es soviel Menschen mit einer Geschichte die sowohl die Türkei als auch Deutschland beinhaltet, so dass eine Entscheidung für das eine oder andere Land, nicht immer mit einer Abwertung des jeweils anderen Landes einhergeht.
Ich denke Karazor hätte bestimmt einfach auch gerne für Deutschland gespielt, weil dort aktuell 6 Teamkollegen vom VfB spielen und er zu den Menschen dort dann deutlich mehr Bezug hat, als zu den Leuten in der türkischen Nationalmannschaft, wo er vermutlich jetzt erstmal der Neuling ist, der alles kennenlernen muss.
Ich würde sogar behaupten, in der Türkei wird sowas viel weniger aufgeregt behandelt als es in Deutschland der Fall ist.
In Deutschland neigt man immer sehr dazu, sofort alles auf grössere Themen zu übertragen und es wird schnell mal die gesamte Integration hinterfragt, wenn sich jemand wie zb Uzun für die Türkei entscheidet.
Jedoch gibt es soviel Menschen mit einer Geschichte die sowohl die Türkei als auch Deutschland beinhaltet, so dass eine Entscheidung für das eine oder andere Land, nicht immer mit einer Abwertung des jeweils anderen Landes einhergeht.
Ich denke Karazor hätte bestimmt einfach auch gerne für Deutschland gespielt, weil dort aktuell 6 Teamkollegen vom VfB spielen und er zu den Menschen dort dann deutlich mehr Bezug hat, als zu den Leuten in der türkischen Nationalmannschaft, wo er vermutlich jetzt erstmal der Neuling ist, der alles kennenlernen muss.
Gibt es denn überhaupt vergleichbare Fälle? Es müsste ja so sein, dass ein Spieler mit deutschen Wurzeln in der Türkei lebt, die dortigen Jugendmannschaften durchläuft und sich dann seiner Wurzeln besinnt und für Deutschland spielt. Das könnte in der Türkei dann doch auch zum Politikum werden.
Hängt natürlich auch immer von der Qualität der Spieler und damit dem Ausmaß des Verlusts ab, wie hohe Wellen das schlägt. Die meisten Wechsel werden doch wenig kommentiert.
Nicht mit der Türkei, aber Musiala hat ja alle englischen U-Mannschaften durchlaufen bevor er sich für die deutsche A-Nationalmannschaft entschieden hat. Ob das ein großes Thema in England war weiß ich aber nicht
08.10.2024 - 11:22 Uhr
Ich habe so ein Gefühl das er sich damit mal gar keinen Gefallen getan hat, auch mit seinen Aussagen denke er wollte für Deutschland spielen, dazu kommt es nicht aber er hat es öffentlich ausgeplaudert, damit ist er bei vielen Türken schon unten durch, dazu noch die andere Story.
Ich hoffe unser (C) kommt hier gut weg auch mental.
Ich hoffe unser (C) kommt hier gut weg auch mental.
08.10.2024 - 11:53 Uhr
Zitat von Bausparkadse
Nicht mit der Türkei, aber Musiala hat ja alle englischen U-Mannschaften durchlaufen bevor er sich für die deutsche A-Nationalmannschaft entschieden hat. Ob das ein großes Thema in England war weiß ich aber nicht
Zitat von asc71
Gibt es denn überhaupt vergleichbare Fälle? Es müsste ja so sein, dass ein Spieler mit deutschen Wurzeln in der Türkei lebt, die dortigen Jugendmannschaften durchläuft und sich dann seiner Wurzeln besinnt und für Deutschland spielt. Das könnte in der Türkei dann doch auch zum Politikum werden.
Hängt natürlich auch immer von der Qualität der Spieler und damit dem Ausmaß des Verlusts ab, wie hohe Wellen das schlägt. Die meisten Wechsel werden doch wenig kommentiert.
Zitat von Neckarkrokodil
Ich würde sogar behaupten, in der Türkei wird sowas viel weniger aufgeregt behandelt als es in Deutschland der Fall ist.
In Deutschland neigt man immer sehr dazu, sofort alles auf grössere Themen zu übertragen und es wird schnell mal die gesamte Integration hinterfragt, wenn sich jemand wie zb Uzun für die Türkei entscheidet.
Jedoch gibt es soviel Menschen mit einer Geschichte die sowohl die Türkei als auch Deutschland beinhaltet, so dass eine Entscheidung für das eine oder andere Land, nicht immer mit einer Abwertung des jeweils anderen Landes einhergeht.
Ich denke Karazor hätte bestimmt einfach auch gerne für Deutschland gespielt, weil dort aktuell 6 Teamkollegen vom VfB spielen und er zu den Menschen dort dann deutlich mehr Bezug hat, als zu den Leuten in der türkischen Nationalmannschaft, wo er vermutlich jetzt erstmal der Neuling ist, der alles kennenlernen muss.
Ich würde sogar behaupten, in der Türkei wird sowas viel weniger aufgeregt behandelt als es in Deutschland der Fall ist.
In Deutschland neigt man immer sehr dazu, sofort alles auf grössere Themen zu übertragen und es wird schnell mal die gesamte Integration hinterfragt, wenn sich jemand wie zb Uzun für die Türkei entscheidet.
Jedoch gibt es soviel Menschen mit einer Geschichte die sowohl die Türkei als auch Deutschland beinhaltet, so dass eine Entscheidung für das eine oder andere Land, nicht immer mit einer Abwertung des jeweils anderen Landes einhergeht.
Ich denke Karazor hätte bestimmt einfach auch gerne für Deutschland gespielt, weil dort aktuell 6 Teamkollegen vom VfB spielen und er zu den Menschen dort dann deutlich mehr Bezug hat, als zu den Leuten in der türkischen Nationalmannschaft, wo er vermutlich jetzt erstmal der Neuling ist, der alles kennenlernen muss.
Gibt es denn überhaupt vergleichbare Fälle? Es müsste ja so sein, dass ein Spieler mit deutschen Wurzeln in der Türkei lebt, die dortigen Jugendmannschaften durchläuft und sich dann seiner Wurzeln besinnt und für Deutschland spielt. Das könnte in der Türkei dann doch auch zum Politikum werden.
Hängt natürlich auch immer von der Qualität der Spieler und damit dem Ausmaß des Verlusts ab, wie hohe Wellen das schlägt. Die meisten Wechsel werden doch wenig kommentiert.
Nicht mit der Türkei, aber Musiala hat ja alle englischen U-Mannschaften durchlaufen bevor er sich für die deutsche A-Nationalmannschaft entschieden hat. Ob das ein großes Thema in England war weiß ich aber nicht
Mir ging es bei dieser Aussage explizit um deutsch-türkische Spieler, und die Resonanz auf deren Entscheidung in Deutschland. Die Aussage, dass es in der Türkei weniger aufgeregt gesehen wird, war letztendlich nur eine Vermutung meinerseits, gesichert weiss ich das nicht.
Ein Gegenbeispiel wo ein Spieler alle Jugendteams der Türkei durchlaufen hat und sich dann aber für Deutschland entscheidet ist daher nicht das worauf ich hinaus wollte, sondern mir ging es um die innerdeutsche (mit Migrationshintergrund oder ohne) Betrachtung der Entscheidung eines Spielers für die Türkei oder für Deutschland zu spielen.
Und da denke ich, dass in Deutschland solch eine Entscheidung für oder gegen die Türkei/Deutschland oftmals überhöht wahrgenommen wird und man daraus irgendwelche Schlüsse ableitet, welches Land über das sportliche hinaus dem Spieler nun besser gefällt.
In diesem Zusammenhang wäre zum Beispiel Wanner zu nennen, sollte sich er für Österreich entscheiden, denke ich, würde das weniger bis gar nicht zu einem Politikum führen, wo man irgendwelche staatsbürgerlichen Präferenzen versuchen würde aus der Entscheidung und dem entsprechenden Statements abzuleiten.
08.10.2024 - 11:53 Uhr
Zitat von HomoSaufiens
Atakan hat den ungünstigsten Zeitpunkt erwischt. Aufgrund von 2 Femiziden und dem vorherigen Ausstieg aus der Istanbuler Konvention zum Schutz von Frauen durch die aktuelle Regierungspartei ist das Land gerade in Schockstarre; Es überwiegt Hass Wut und Trauer.
Dann kommt paar Stunden später ein Atakan her der aktuell wegen sexuellen Nötigung noch NICHT freigesprochen wurde; Dass er dabei nicht mit offenen Händen empfangen wird kann wohl jeder ein Stück nachvollziehen.
Zitat von predator
Wahnsinn, hat er definitiv nicht verdient. Die Unschuldsvermutung gilt anscheinend nicht überall. Bin die ganze Zeit schon am überlegen, ob ich das kommentiere unter den Beiträgen. Andererseits haben solche Kommentare keine Reaktion verdient. Dennoch fände ich es lustig wenn die ganzen VfB Fans unter den Posts der Nationalmannschaft kommentieren würden. Kann ja nicht sein, dass fast jeder Kommentar darunter gegen Karazor geht.
Wahnsinn, hat er definitiv nicht verdient. Die Unschuldsvermutung gilt anscheinend nicht überall. Bin die ganze Zeit schon am überlegen, ob ich das kommentiere unter den Beiträgen. Andererseits haben solche Kommentare keine Reaktion verdient. Dennoch fände ich es lustig wenn die ganzen VfB Fans unter den Posts der Nationalmannschaft kommentieren würden. Kann ja nicht sein, dass fast jeder Kommentar darunter gegen Karazor geht.
Atakan hat den ungünstigsten Zeitpunkt erwischt. Aufgrund von 2 Femiziden und dem vorherigen Ausstieg aus der Istanbuler Konvention zum Schutz von Frauen durch die aktuelle Regierungspartei ist das Land gerade in Schockstarre; Es überwiegt Hass Wut und Trauer.
Dann kommt paar Stunden später ein Atakan her der aktuell wegen sexuellen Nötigung noch NICHT freigesprochen wurde; Dass er dabei nicht mit offenen Händen empfangen wird kann wohl jeder ein Stück nachvollziehen.
Vox populi, vox Rindvieh
Es gilt die Unschuldsvermutung für ATA . Er müsste von den Strafverfolgungsbehörden überführt von einem Gericht schuldig gesprochen werden.
Die Femizide sind eine Angelegenheit der Beteiligten, zu denen Ata nicht gehört, und im Übrigen eine innertürkische gesellschaftliche Angelegenheit, die aufgearbeitet werden muss.
08.10.2024 - 12:07 Uhr
Zitat von Neckarkrokodil
Mir ging es bei dieser Aussage explizit um deutsch-türkische Spieler, und die Resonanz auf deren Entscheidung in Deutschland. Die Aussage, dass es in der Türkei weniger aufgeregt gesehen wird, war letztendlich nur eine Vermutung meinerseits, gesichert weiss ich das nicht.
Ein Gegenbeispiel wo ein Spieler alle Jugendteams der Türkei durchlaufen hat und sich dann aber für Deutschland entscheidet ist daher nicht das worauf ich hinaus wollte, sondern mir ging es um die innerdeutsche (mit Migrationshintergrund oder ohne) Betrachtung der Entscheidung eines Spielers für die Türkei oder für Deutschland zu spielen.
Und da denke ich, dass in Deutschland solch eine Entscheidung für oder gegen die Türkei/Deutschland oftmals überhöht wahrgenommen wird und man daraus irgendwelche Schlüsse ableitet, welches Land über das sportliche hinaus dem Spieler nun besser gefällt.
In diesem Zusammenhang wäre zum Beispiel Wanner zu nennen, sollte sich er für Österreich entscheiden, denke ich, würde das weniger bis gar nicht zu einem Politikum führen, wo man irgendwelche staatsbürgerlichen Präferenzen versuchen würde aus der Entscheidung und dem entsprechenden Statements abzuleiten.
Mir ging es bei dieser Aussage explizit um deutsch-türkische Spieler, und die Resonanz auf deren Entscheidung in Deutschland. Die Aussage, dass es in der Türkei weniger aufgeregt gesehen wird, war letztendlich nur eine Vermutung meinerseits, gesichert weiss ich das nicht.
Ein Gegenbeispiel wo ein Spieler alle Jugendteams der Türkei durchlaufen hat und sich dann aber für Deutschland entscheidet ist daher nicht das worauf ich hinaus wollte, sondern mir ging es um die innerdeutsche (mit Migrationshintergrund oder ohne) Betrachtung der Entscheidung eines Spielers für die Türkei oder für Deutschland zu spielen.
Und da denke ich, dass in Deutschland solch eine Entscheidung für oder gegen die Türkei/Deutschland oftmals überhöht wahrgenommen wird und man daraus irgendwelche Schlüsse ableitet, welches Land über das sportliche hinaus dem Spieler nun besser gefällt.
In diesem Zusammenhang wäre zum Beispiel Wanner zu nennen, sollte sich er für Österreich entscheiden, denke ich, würde das weniger bis gar nicht zu einem Politikum führen, wo man irgendwelche staatsbürgerlichen Präferenzen versuchen würde aus der Entscheidung und dem entsprechenden Statements abzuleiten.
Ja, da schwingt bei deutsch-türkischen Spielern die Integrationsdebatte eher mit als bei bspw. Ländern der EU. Aber ich würde vermuten, dass es bei ähnlich gelagerten Fällen in der Türkei ähnliche Missfallensbekundungen gäbe. Jedenfalls erscheint mir dort die Nation nicht weniger "überhöht".
08.10.2024 - 12:59 Uhr
Zitat von asc71
Ja, da schwingt bei deutsch-türkischen Spielern die Integrationsdebatte eher mit als bei bspw. Ländern der EU. Aber ich würde vermuten, dass es bei ähnlich gelagerten Fällen in der Türkei ähnliche Missfallensbekundungen gäbe. Jedenfalls erscheint mir dort die Nation nicht weniger "überhöht".
Zitat von Neckarkrokodil
Mir ging es bei dieser Aussage explizit um deutsch-türkische Spieler, und die Resonanz auf deren Entscheidung in Deutschland. Die Aussage, dass es in der Türkei weniger aufgeregt gesehen wird, war letztendlich nur eine Vermutung meinerseits, gesichert weiss ich das nicht.
Ein Gegenbeispiel wo ein Spieler alle Jugendteams der Türkei durchlaufen hat und sich dann aber für Deutschland entscheidet ist daher nicht das worauf ich hinaus wollte, sondern mir ging es um die innerdeutsche (mit Migrationshintergrund oder ohne) Betrachtung der Entscheidung eines Spielers für die Türkei oder für Deutschland zu spielen.
Und da denke ich, dass in Deutschland solch eine Entscheidung für oder gegen die Türkei/Deutschland oftmals überhöht wahrgenommen wird und man daraus irgendwelche Schlüsse ableitet, welches Land über das sportliche hinaus dem Spieler nun besser gefällt.
In diesem Zusammenhang wäre zum Beispiel Wanner zu nennen, sollte sich er für Österreich entscheiden, denke ich, würde das weniger bis gar nicht zu einem Politikum führen, wo man irgendwelche staatsbürgerlichen Präferenzen versuchen würde aus der Entscheidung und dem entsprechenden Statements abzuleiten.
Mir ging es bei dieser Aussage explizit um deutsch-türkische Spieler, und die Resonanz auf deren Entscheidung in Deutschland. Die Aussage, dass es in der Türkei weniger aufgeregt gesehen wird, war letztendlich nur eine Vermutung meinerseits, gesichert weiss ich das nicht.
Ein Gegenbeispiel wo ein Spieler alle Jugendteams der Türkei durchlaufen hat und sich dann aber für Deutschland entscheidet ist daher nicht das worauf ich hinaus wollte, sondern mir ging es um die innerdeutsche (mit Migrationshintergrund oder ohne) Betrachtung der Entscheidung eines Spielers für die Türkei oder für Deutschland zu spielen.
Und da denke ich, dass in Deutschland solch eine Entscheidung für oder gegen die Türkei/Deutschland oftmals überhöht wahrgenommen wird und man daraus irgendwelche Schlüsse ableitet, welches Land über das sportliche hinaus dem Spieler nun besser gefällt.
In diesem Zusammenhang wäre zum Beispiel Wanner zu nennen, sollte sich er für Österreich entscheiden, denke ich, würde das weniger bis gar nicht zu einem Politikum führen, wo man irgendwelche staatsbürgerlichen Präferenzen versuchen würde aus der Entscheidung und dem entsprechenden Statements abzuleiten.
Ja, da schwingt bei deutsch-türkischen Spielern die Integrationsdebatte eher mit als bei bspw. Ländern der EU. Aber ich würde vermuten, dass es bei ähnlich gelagerten Fällen in der Türkei ähnliche Missfallensbekundungen gäbe. Jedenfalls erscheint mir dort die Nation nicht weniger "überhöht".
Zumal das Musiala Beispiel doppelt nicht zieht @Bausparkadse , da Musiala in Deutschland geboren wurde, hier immerhin bis zu seinem 7. Lebensjahr aufgewachsen ist (menschlich wie sportlich) und auch in der U16 für Deutschland wieder zum Einsatz kam.
Deswegen hat asc mit der Frage schon recht. Es gibt nämlich keine vergleichbaren Fälle, zumindest nicht im Vergleich Deutschland Türkei. Schau aber mal parallel, wie viele aktuell(!) türkische Nationalspieler deutsche Berührungspunkte haben.
Calhanoglu, Ayhan, Kutucu (der wieder dabei ist), Yildiz..letztes Jahr Bulut, Aydin, Özcan, Tosun, Karaman...Schlüsselspieler wie Kadioglu und Kökcü haben (nahezu) ihr ganzes Fußballerleben in den Niederlanden verbracht, Müldür in Österreich.
Deswegen muss ich auch immer Schmunzeln, wenn Afrikaner (ob auf Hobbyschauer auf Facebook, aber auch offizielle) bei der französischen Nationalmannschaft von Afrika 2.0 sprechen. Nahezu jeder französische Nationalspieler ist in Frankreich geboren und Aufgewachsen. Härtefälle sind Leute wie Camavinga, die mit 2 Jahren aus einem Flüchtlingscamp (Angola) nach Frankreich kamen.
Parallel würde in großen Teilen Afrikas fußballerisch absolut gar nichts mehr gehen, würden die Guirassys und Hakimis für ihre (sportlichen) "Heimat"Länder spielen. Passenderweise wurde Eto´o (inzwischen Verbandspräsident Kameruns) von der FIFA (!!!) Stadionverbot für 6 Monate verhängt.
Zitat von ArmandDegas
Kein guter Start für ihn in der Nationalmannschaft wenn man so die Kommentare bei Instagram liest. Das sind etliche Beiträge wo geschrieben wird keine Vergewaltiger für die Türkei usw. Diese Kommentare haben dann auch mehrere hunderte Likes. Hat er nicht verdient. Hoffe der überzeugt da einfach mit Leistung dann werden solche Stimmen auch verstummen.
Kein guter Start für ihn in der Nationalmannschaft wenn man so die Kommentare bei Instagram liest. Das sind etliche Beiträge wo geschrieben wird keine Vergewaltiger für die Türkei usw. Diese Kommentare haben dann auch mehrere hunderte Likes. Hat er nicht verdient. Hoffe der überzeugt da einfach mit Leistung dann werden solche Stimmen auch verstummen.
Interessant. Und ich dachte immer wir Deutschen sind so Spießig und Rechthaberisch und immer die ersten bzgl. Vorverurteilung und zwingen anderen Menschen ständig unsere "Politik" auf. Also so weltfremde Dinge wie Gleichberechtigung etc.
Und Parallel gehen wohl einige Türken auf eine Geschichte steil, die Jahre her und zu 99% vom Tisch ist.
Stichwort Politik hat im Fußball nichts verloren (durfte man sich nicht nur hier im Forum von einigen Usern mit türkischer Flagge bei den letzten 2 Großturnieren ständig anhören): Demirals Wolfsgruß-Geste wurde jetzt mit einer Statue verewigt...im Trikot der Nationalmannschaft.
Für Karazor tuts mir leid, ich denke seine "sportliche Gründe"-Argumentation war auch nicht hilfreich um eine Fanbase aufzubauen, die er in der Türkei sicher (noch) nicht wirklich hat. Ich hoffe er kann für uns sportlich weiter starke Leistungen abrufen und er bleibt mit dem Kopf bei sich.
08.10.2024 - 15:03 Uhr
Zitat von asc71
Ja, da schwingt bei deutsch-türkischen Spielern die Integrationsdebatte eher mit als bei bspw. Ländern der EU. Aber ich würde vermuten, dass es bei ähnlich gelagerten Fällen in der Türkei ähnliche Missfallensbekundungen gäbe. Jedenfalls erscheint mir dort die Nation nicht weniger "überhöht".
Zitat von Neckarkrokodil
Mir ging es bei dieser Aussage explizit um deutsch-türkische Spieler, und die Resonanz auf deren Entscheidung in Deutschland. Die Aussage, dass es in der Türkei weniger aufgeregt gesehen wird, war letztendlich nur eine Vermutung meinerseits, gesichert weiss ich das nicht.
Ein Gegenbeispiel wo ein Spieler alle Jugendteams der Türkei durchlaufen hat und sich dann aber für Deutschland entscheidet ist daher nicht das worauf ich hinaus wollte, sondern mir ging es um die innerdeutsche (mit Migrationshintergrund oder ohne) Betrachtung der Entscheidung eines Spielers für die Türkei oder für Deutschland zu spielen.
Und da denke ich, dass in Deutschland solch eine Entscheidung für oder gegen die Türkei/Deutschland oftmals überhöht wahrgenommen wird und man daraus irgendwelche Schlüsse ableitet, welches Land über das sportliche hinaus dem Spieler nun besser gefällt.
In diesem Zusammenhang wäre zum Beispiel Wanner zu nennen, sollte sich er für Österreich entscheiden, denke ich, würde das weniger bis gar nicht zu einem Politikum führen, wo man irgendwelche staatsbürgerlichen Präferenzen versuchen würde aus der Entscheidung und dem entsprechenden Statements abzuleiten.
Mir ging es bei dieser Aussage explizit um deutsch-türkische Spieler, und die Resonanz auf deren Entscheidung in Deutschland. Die Aussage, dass es in der Türkei weniger aufgeregt gesehen wird, war letztendlich nur eine Vermutung meinerseits, gesichert weiss ich das nicht.
Ein Gegenbeispiel wo ein Spieler alle Jugendteams der Türkei durchlaufen hat und sich dann aber für Deutschland entscheidet ist daher nicht das worauf ich hinaus wollte, sondern mir ging es um die innerdeutsche (mit Migrationshintergrund oder ohne) Betrachtung der Entscheidung eines Spielers für die Türkei oder für Deutschland zu spielen.
Und da denke ich, dass in Deutschland solch eine Entscheidung für oder gegen die Türkei/Deutschland oftmals überhöht wahrgenommen wird und man daraus irgendwelche Schlüsse ableitet, welches Land über das sportliche hinaus dem Spieler nun besser gefällt.
In diesem Zusammenhang wäre zum Beispiel Wanner zu nennen, sollte sich er für Österreich entscheiden, denke ich, würde das weniger bis gar nicht zu einem Politikum führen, wo man irgendwelche staatsbürgerlichen Präferenzen versuchen würde aus der Entscheidung und dem entsprechenden Statements abzuleiten.
Ja, da schwingt bei deutsch-türkischen Spielern die Integrationsdebatte eher mit als bei bspw. Ländern der EU. Aber ich würde vermuten, dass es bei ähnlich gelagerten Fällen in der Türkei ähnliche Missfallensbekundungen gäbe. Jedenfalls erscheint mir dort die Nation nicht weniger "überhöht".
Verstehe was du meinst, denke wir sind da auch beieinander.
Will das Thema jetzt aber nicht weiter aufblasen, weil genau darum ging es mir ja eigentlich, dass es eben keine Thema sein sollte, ob ein deutsch-türke sich nun für DE oder TÜ entscheidet.
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