Leistungsdaten:
Keine Daten
Alles Gute, Steffen Baumgart!
19.02.2024 - 15:40 Uhr
07.06.2024 - 12:56 Uhr
Diesen kann ich bezogen auf die gesamte Saison ebenso wenig erkennen. Aber eben auch keinen negativen.
Baumgart hat die Saison nicht gerettet, aber eben auch nicht verloren. Er hat sie nahezu identisch fortgeführt von den nackten Ergebnisse mehr, wohl jedoch mit anderen Parametern.
Deswegen wird von mir auch kein Statement kommen, dass er der richtige sei. Ich weiß es einfach nicht.
Aber deswegen wehre ich mich auch gegen die Aussage, er sei definitiv der Falsche. Und diese letzte Aussage trat ja vermehrt auf, bis Kuntz sagte, dass er bleiben wird. Seitdem wird teilweise relativiert, was ja auch gar nicht anders geht.
07.06.2024 - 14:23 Uhr
Zitat von sportberein
Das ist dann natürlich eine Sisyphosarbeit für Baumgart, wenn er Fans überzeugen soll, die einen 4:3-Sieg, bei dem die meisten HSV-Fans zugegeben haben, dass Pauli deutlich stärker war, höher einschätzen als ein hochverdientes und taktisch überzeugendes 1:0.
Zählt das jetzt als UNO-Reverse Karte?
Zitat von Gallertprinz
Und ich würde mich freuen, wenn wieder ein Fußball präsentiert wird, den man sich gerne anschaut. Das 4:3 gegen St. Pauli letztes Jahr als Beispiel war Rock'n'Roll. Der 1:0 Derbysieg dieses Jahr war Magerkost.
Und ich würde mich freuen, wenn wieder ein Fußball präsentiert wird, den man sich gerne anschaut. Das 4:3 gegen St. Pauli letztes Jahr als Beispiel war Rock'n'Roll. Der 1:0 Derbysieg dieses Jahr war Magerkost.
Das ist dann natürlich eine Sisyphosarbeit für Baumgart, wenn er Fans überzeugen soll, die einen 4:3-Sieg, bei dem die meisten HSV-Fans zugegeben haben, dass Pauli deutlich stärker war, höher einschätzen als ein hochverdientes und taktisch überzeugendes 1:0.
Zählt das jetzt als UNO-Reverse Karte?
Keine Ahnung, ob das Uno-Reverse-Karte ist.
Zu den Stadtderbys: Das 4:3 gegen St. Pauli war wie eine Achterbahnfahrt in einem Freizeitpark. Und Achterbahnen sind definitiv die Hauptattraktion.
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los. Vom 1. bis zum 16. Spieltag lag der Gegentorschnitt bei 1,06. Dafür ist man dann aber z.B. beim 1:0 gegen Heidenheim im stehen eingeschlafen, obwohl das ein sehr souveräner Sieg war. Wild wurde es ab dem ersten Spiel nach der Vuskovic-Sperre (4:2 gegen Sandhausen) mit 45:28 Toren in 18 Spielen. Erst ab diesem Zeitpunkt wurde es dauerhaft rappelvoll (weniger als 50.000 Zuschauer in vier der acht Heimspiele vom 1. bis 16. Spieltag vs. über 55.000 Zuschauern in allen Heimspielen ab dem 17. Spieltag). Am Rande bemerkt: der Punkteschnitt vor und nach der Vuskovic-Sperre war identisch (jeweils 1,94).
In diesem Zusammenhang finde ich übrigens Nagelsmanns Aussagen auf der PK zur Vorstellung des EM-Kaders interessant. Auf die Frage, was für ihn eine erfolgreiche EM sei, meinte er, dass er in erster Linie von seiner Mannschaft unterhalten werden möchte. Er bezeichnete Fußball als Teil der Unterhaltungsbranche und wünscht sich mitreißende Spiele. Einen Titel, der durch lauter mühsame 1:0 zustande kommt, würde ihn nicht vollständig zufriedenstellen. Mit anderen Worten: ein Halbfinalaus mit tollem Fußball ist im Zweifelsfall besser, als ein Titel, der mit langweiligem Minimalisten-Fußball erreicht wird.
07.06.2024 - 15:02 Uhr
Zitat von Gallertprinz
Und ich würde mich freuen, wenn wieder ein Fußball präsentiert wird, den man sich gerne anschaut. Das 4:3 gegen St. Pauli letztes Jahr als Beispiel war Rock'n'Roll. Der 1:0 Derbysieg dieses Jahr war Magerkost.
...
Zu den Stadtderbys: Das 4:3 gegen St. Pauli war wie eine Achterbahnfahrt in einem Freizeitpark. Und Achterbahnen sind definitiv die Hauptattraktion.
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los.
...
Mit anderen Worten: ein Halbfinalaus mit tollem Fußball ist im Zweifelsfall besser, als ein Titel, der mit langweiligem Minimalisten-Fußball erreicht wird.
Und ich würde mich freuen, wenn wieder ein Fußball präsentiert wird, den man sich gerne anschaut. Das 4:3 gegen St. Pauli letztes Jahr als Beispiel war Rock'n'Roll. Der 1:0 Derbysieg dieses Jahr war Magerkost.
...
Zu den Stadtderbys: Das 4:3 gegen St. Pauli war wie eine Achterbahnfahrt in einem Freizeitpark. Und Achterbahnen sind definitiv die Hauptattraktion.
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los.
...
Mit anderen Worten: ein Halbfinalaus mit tollem Fußball ist im Zweifelsfall besser, als ein Titel, der mit langweiligem Minimalisten-Fußball erreicht wird.
Was fängt man mit diesen Worten nun an?
Erstmal die Frage, ob das ernst gemeint ist oder Satire darstellen soll?
Es wirkt erstmal überraschend und somit liegt der Verdacht der Satire auf der Hand.
Wenn es denn ernst gemeint sein soll, was wäre die Konsequenz?
Keine Top-Verteidiger wie Vuskovic mehr zu verpflichten, weil dann hinten die 0 stehen würde und somit das Spiel recht langweilig wäre?
Also quasi - gute Verteidiger sind Gift für die Fanseele?
Sie rauben dem Spiel die Spannung, da man keine Gegentore mehr fängt.
PS:
Zu Nagelsmann:
Klar, dass er dies sagt. Damit verpflichtet er sich nicht zum Titel sondern zur Unterhaltung. Wäre ja dumm von ihm anderes zu behaupten.
Schauen wir mal, wie es wird und ob Nagelsmann dann bei einem Viertel- oder Halbfinalaus mit Spielen mit wenigen Toren freiwillig zurück tritt, da es dann ja weder Unterhaltung noch Titel gab.
07.06.2024 - 15:26 Uhr
Zitat von Gallertprinz
Keine Ahnung, ob das Uno-Reverse-Karte ist.
Zu den Stadtderbys: Das 4:3 gegen St. Pauli war wie eine Achterbahnfahrt in einem Freizeitpark. Und Achterbahnen sind definitiv die Hauptattraktion.
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los. Vom 1. bis zum 16. Spieltag lag der Gegentorschnitt bei 1,06. Dafür ist man dann aber z.B. beim 1:0 gegen Heidenheim im stehen eingeschlafen, obwohl das ein sehr souveräner Sieg war. Wild wurde es ab dem ersten Spiel nach der Vuskovic-Sperre (4:2 gegen Sandhausen) mit 45:28 Toren in 18 Spielen. Erst ab diesem Zeitpunkt wurde es dauerhaft rappelvoll (weniger als 50.000 Zuschauer in vier der acht Heimspiele vom 1. bis 16. Spieltag vs. über 55.000 Zuschauern in allen Heimspielen ab dem 17. Spieltag). Am Rande bemerkt: der Punkteschnitt vor und nach der Vuskovic-Sperre war identisch (jeweils 1,94).
In diesem Zusammenhang finde ich übrigens Nagelsmanns Aussagen auf der PK zur Vorstellung des EM-Kaders interessant. Auf die Frage, was für ihn eine erfolgreiche EM sei, meinte er, dass er in erster Linie von seiner Mannschaft unterhalten werden möchte. Er bezeichnete Fußball als Teil der Unterhaltungsbranche und wünscht sich mitreißende Spiele. Einen Titel, der durch lauter mühsame 1:0 zustande kommt, würde ihn nicht vollständig zufriedenstellen. Mit anderen Worten: ein Halbfinalaus mit tollem Fußball ist im Zweifelsfall besser, als ein Titel, der mit langweiligem Minimalisten-Fußball erreicht wird.
Zitat von sportberein
Das ist dann natürlich eine Sisyphosarbeit für Baumgart, wenn er Fans überzeugen soll, die einen 4:3-Sieg, bei dem die meisten HSV-Fans zugegeben haben, dass Pauli deutlich stärker war, höher einschätzen als ein hochverdientes und taktisch überzeugendes 1:0.
Zählt das jetzt als UNO-Reverse Karte?
Zitat von Gallertprinz
Und ich würde mich freuen, wenn wieder ein Fußball präsentiert wird, den man sich gerne anschaut. Das 4:3 gegen St. Pauli letztes Jahr als Beispiel war Rock'n'Roll. Der 1:0 Derbysieg dieses Jahr war Magerkost.
Und ich würde mich freuen, wenn wieder ein Fußball präsentiert wird, den man sich gerne anschaut. Das 4:3 gegen St. Pauli letztes Jahr als Beispiel war Rock'n'Roll. Der 1:0 Derbysieg dieses Jahr war Magerkost.
Das ist dann natürlich eine Sisyphosarbeit für Baumgart, wenn er Fans überzeugen soll, die einen 4:3-Sieg, bei dem die meisten HSV-Fans zugegeben haben, dass Pauli deutlich stärker war, höher einschätzen als ein hochverdientes und taktisch überzeugendes 1:0.
Zählt das jetzt als UNO-Reverse Karte?
Keine Ahnung, ob das Uno-Reverse-Karte ist.
Zu den Stadtderbys: Das 4:3 gegen St. Pauli war wie eine Achterbahnfahrt in einem Freizeitpark. Und Achterbahnen sind definitiv die Hauptattraktion.
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los. Vom 1. bis zum 16. Spieltag lag der Gegentorschnitt bei 1,06. Dafür ist man dann aber z.B. beim 1:0 gegen Heidenheim im stehen eingeschlafen, obwohl das ein sehr souveräner Sieg war. Wild wurde es ab dem ersten Spiel nach der Vuskovic-Sperre (4:2 gegen Sandhausen) mit 45:28 Toren in 18 Spielen. Erst ab diesem Zeitpunkt wurde es dauerhaft rappelvoll (weniger als 50.000 Zuschauer in vier der acht Heimspiele vom 1. bis 16. Spieltag vs. über 55.000 Zuschauern in allen Heimspielen ab dem 17. Spieltag). Am Rande bemerkt: der Punkteschnitt vor und nach der Vuskovic-Sperre war identisch (jeweils 1,94).
In diesem Zusammenhang finde ich übrigens Nagelsmanns Aussagen auf der PK zur Vorstellung des EM-Kaders interessant. Auf die Frage, was für ihn eine erfolgreiche EM sei, meinte er, dass er in erster Linie von seiner Mannschaft unterhalten werden möchte. Er bezeichnete Fußball als Teil der Unterhaltungsbranche und wünscht sich mitreißende Spiele. Einen Titel, der durch lauter mühsame 1:0 zustande kommt, würde ihn nicht vollständig zufriedenstellen. Mit anderen Worten: ein Halbfinalaus mit tollem Fußball ist im Zweifelsfall besser, als ein Titel, der mit langweiligem Minimalisten-Fußball erreicht wird.
Spektakel sollte aber eher das Nebenprodukt von guter Arbeit sein, kann aber nicht das Ziel sein.
Dazu zwei Beispiele: Deutschland 2014, viele knappe Arbeitssiege, dank einstudierter Standarts, aber dann auch ein spektakuläres 7:1
Leverkusen diese Saison: viele knappe späte Siege, geduldig herausgespielt, manchmal dann auch ein furioses 5:0
07.06.2024 - 20:28 Uhr
Zitat von Gallertprinz
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los. Vom 1. bis zum 16. Spieltag lag der Gegentorschnitt bei 1,06. Dafür ist man dann aber z.B. beim 1:0 gegen Heidenheim im stehen eingeschlafen, obwohl das ein sehr souveräner Sieg war. Wild wurde es ab dem ersten Spiel nach der Vuskovic-Sperre (4:2 gegen Sandhausen) mit 45:28 Toren in 18 Spielen. Erst ab diesem Zeitpunkt wurde es dauerhaft rappelvoll (weniger als 50.000 Zuschauer in vier der acht Heimspiele vom 1. bis 16. Spieltag vs. über 55.000 Zuschauern in allen Heimspielen ab dem 17. Spieltag). Am Rande bemerkt: der Punkteschnitt vor und nach der Vuskovic-Sperre war identisch (jeweils 1,94
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los. Vom 1. bis zum 16. Spieltag lag der Gegentorschnitt bei 1,06. Dafür ist man dann aber z.B. beim 1:0 gegen Heidenheim im stehen eingeschlafen, obwohl das ein sehr souveräner Sieg war. Wild wurde es ab dem ersten Spiel nach der Vuskovic-Sperre (4:2 gegen Sandhausen) mit 45:28 Toren in 18 Spielen. Erst ab diesem Zeitpunkt wurde es dauerhaft rappelvoll (weniger als 50.000 Zuschauer in vier der acht Heimspiele vom 1. bis 16. Spieltag vs. über 55.000 Zuschauern in allen Heimspielen ab dem 17. Spieltag). Am Rande bemerkt: der Punkteschnitt vor und nach der Vuskovic-Sperre war identisch (jeweils 1,94
Das macht dann auch die Aussage von Boldt „mit Vuskovic wären wir aufgestiegen“ noch fragwürdiger, wenn der Punkteschnitt danach der gleiche war. Vorher fand ich den Spruch nur asozial gegenüber Jonas David.
Letztendlich war es ein Fehler von Boldt, sich so in die Arbeit von Walter einzumischen mit der „tiefgehenden Anslyse“. Von daher finde ich die Herangehensweise von Kuntz auch gut, dass er Baumgart eher sein Ding machen lassen will. Auch wenn das hier unpopulär ist.
07.06.2024 - 20:52 Uhr
Zitat von sportberein
Das macht dann auch die Aussage von Boldt „mit Vuskovic wären wir aufgestiegen“ noch fragwürdiger, wenn der Punkteschnitt danach der gleiche war. Vorher fand ich den Spruch nur asozial gegenüber Jonas David.
Letztendlich war es ein Fehler von Boldt, sich so in die Arbeit von Walter einzumischen mit der „tiefgehenden Anslyse“. Von daher finde ich die Herangehensweise von Kuntz auch gut, dass er Baumgart eher sein Ding machen lassen will. Auch wenn das hier unpopulär ist.
Zitat von Gallertprinz
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los. Vom 1. bis zum 16. Spieltag lag der Gegentorschnitt bei 1,06. Dafür ist man dann aber z.B. beim 1:0 gegen Heidenheim im stehen eingeschlafen, obwohl das ein sehr souveräner Sieg war. Wild wurde es ab dem ersten Spiel nach der Vuskovic-Sperre (4:2 gegen Sandhausen) mit 45:28 Toren in 18 Spielen. Erst ab diesem Zeitpunkt wurde es dauerhaft rappelvoll (weniger als 50.000 Zuschauer in vier der acht Heimspiele vom 1. bis 16. Spieltag vs. über 55.000 Zuschauern in allen Heimspielen ab dem 17. Spieltag). Am Rande bemerkt: der Punkteschnitt vor und nach der Vuskovic-Sperre war identisch (jeweils 1,94
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los. Vom 1. bis zum 16. Spieltag lag der Gegentorschnitt bei 1,06. Dafür ist man dann aber z.B. beim 1:0 gegen Heidenheim im stehen eingeschlafen, obwohl das ein sehr souveräner Sieg war. Wild wurde es ab dem ersten Spiel nach der Vuskovic-Sperre (4:2 gegen Sandhausen) mit 45:28 Toren in 18 Spielen. Erst ab diesem Zeitpunkt wurde es dauerhaft rappelvoll (weniger als 50.000 Zuschauer in vier der acht Heimspiele vom 1. bis 16. Spieltag vs. über 55.000 Zuschauern in allen Heimspielen ab dem 17. Spieltag). Am Rande bemerkt: der Punkteschnitt vor und nach der Vuskovic-Sperre war identisch (jeweils 1,94
Das macht dann auch die Aussage von Boldt „mit Vuskovic wären wir aufgestiegen“ noch fragwürdiger, wenn der Punkteschnitt danach der gleiche war. Vorher fand ich den Spruch nur asozial gegenüber Jonas David.
Letztendlich war es ein Fehler von Boldt, sich so in die Arbeit von Walter einzumischen mit der „tiefgehenden Anslyse“. Von daher finde ich die Herangehensweise von Kuntz auch gut, dass er Baumgart eher sein Ding machen lassen will. Auch wenn das hier unpopulär ist.
Das Problem durch die Vuskovic Sperre war auch weniger der Vuskovic Ausfall an sich, sondern der Zeitraum nach dem Nürnberg-Spiel in der Rückrunde. Bis dahin waren Schonlau - David und Meffert gesetzt und jede Woche in der Startelf, danach begann eine massive Rotationsphase, in der mal Bascho, mal David, mal Meffert, dann Muheim, dann wieder Schonlau, dann wieder Meffert, dann wieder David, dann wieder Montero fehlte.
Da hatten wir in 10 Wochen 8 oder 9 verschiedene Viererketten + 6er Kombinationen und die durchschnittlichen Gegentore sind von irgendwie 1.15, mit David und Schonlau, auf 1.6 oder 1.7 mit der Rotation angestiegen.
Das Problem am Vuskovic Ausfall, war nebst dem Qualitätsverlust, vor Allem den Qualitätsverlust in der Breite.
Wäre Vuskovic nicht ausgefallen, hätte ihn bei ner Sperre oder einer kurzen Verletzung für 2-3 Wochen David ersetzen können und es wäre zwar aufgefallen, aber unser Spiel wäre nicht zusammengebrochen.
Als dann aber auch David/Schonlau zeitweise wegbrachen, ist alles zusammengebrochen und wenn Meffert fehlt ist eh Land unter.
Meffert, Schonlau, Benes, Glatzel, Muheim sind die 5 Spieler Achse, von denen absolut keiner ausfallen darf, ohne dass wir wirklich mehrere Stufen schlechter werden und Meffert und Schonlau sind da nochmal extra herauszuheben.
08.06.2024 - 12:09 Uhr
Zitat von sportberein
Das macht dann auch die Aussage von Boldt „mit Vuskovic wären wir aufgestiegen“ noch fragwürdiger, wenn der Punkteschnitt danach der gleiche war. Vorher fand ich den Spruch nur asozial gegenüber Jonas David.
Letztendlich war es ein Fehler von Boldt, sich so in die Arbeit von Walter einzumischen mit der „tiefgehenden Anslyse“. Von daher finde ich die Herangehensweise von Kuntz auch gut, dass er Baumgart eher sein Ding machen lassen will. Auch wenn das hier unpopulär ist.
Zitat von Gallertprinz
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los. Vom 1. bis zum 16. Spieltag lag der Gegentorschnitt bei 1,06. Dafür ist man dann aber z.B. beim 1:0 gegen Heidenheim im stehen eingeschlafen, obwohl das ein sehr souveräner Sieg war. Wild wurde es ab dem ersten Spiel nach der Vuskovic-Sperre (4:2 gegen Sandhausen) mit 45:28 Toren in 18 Spielen. Erst ab diesem Zeitpunkt wurde es dauerhaft rappelvoll (weniger als 50.000 Zuschauer in vier der acht Heimspiele vom 1. bis 16. Spieltag vs. über 55.000 Zuschauern in allen Heimspielen ab dem 17. Spieltag). Am Rande bemerkt: der Punkteschnitt vor und nach der Vuskovic-Sperre war identisch (jeweils 1,94
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los. Vom 1. bis zum 16. Spieltag lag der Gegentorschnitt bei 1,06. Dafür ist man dann aber z.B. beim 1:0 gegen Heidenheim im stehen eingeschlafen, obwohl das ein sehr souveräner Sieg war. Wild wurde es ab dem ersten Spiel nach der Vuskovic-Sperre (4:2 gegen Sandhausen) mit 45:28 Toren in 18 Spielen. Erst ab diesem Zeitpunkt wurde es dauerhaft rappelvoll (weniger als 50.000 Zuschauer in vier der acht Heimspiele vom 1. bis 16. Spieltag vs. über 55.000 Zuschauern in allen Heimspielen ab dem 17. Spieltag). Am Rande bemerkt: der Punkteschnitt vor und nach der Vuskovic-Sperre war identisch (jeweils 1,94
Das macht dann auch die Aussage von Boldt „mit Vuskovic wären wir aufgestiegen“ noch fragwürdiger, wenn der Punkteschnitt danach der gleiche war. Vorher fand ich den Spruch nur asozial gegenüber Jonas David.
Letztendlich war es ein Fehler von Boldt, sich so in die Arbeit von Walter einzumischen mit der „tiefgehenden Anslyse“. Von daher finde ich die Herangehensweise von Kuntz auch gut, dass er Baumgart eher sein Ding machen lassen will. Auch wenn das hier unpopulär ist.
Immer wieder erstaunlich, wie leicht manche Vorwürfe fallen, ohne an sich selbst ähnliche Ansprüche zu stellen.
Der Vergleich zwischen der Aussage Boldts mit der von Kuntz ist irgendwie Äpfel mit Kakaobohnen vergleichen. Warten wir ab, wie Kuntz sich nach zweieinhalb Jahren Baumgart äußert.
Die Kritik an Kuntz Aussagen kann ich nachvollziehen. Man muss glaube ich nicht die Meinung von Kuntz in jedem Bereich teilen. Am Ende ist es aber unwichtig. Abgesehen von der unklaren Umsetzung, entscheidend ist, ob man Erfolg hat. Das werden wir erfahren.
08.06.2024 - 12:52 Uhr
Zitat von WillyWinzig04
Was fängt man mit diesen Worten nun an?
Erstmal die Frage, ob das ernst gemeint ist oder Satire darstellen soll?
Es wirkt erstmal überraschend und somit liegt der Verdacht der Satire auf der Hand.
Wenn es denn ernst gemeint sein soll, was wäre die Konsequenz?
Keine Top-Verteidiger wie Vuskovic mehr zu verpflichten, weil dann hinten die 0 stehen würde und somit das Spiel recht langweilig wäre?
Also quasi - gute Verteidiger sind Gift für die Fanseele?
Sie rauben dem Spiel die Spannung, da man keine Gegentore mehr fängt.
PS:
Zu Nagelsmann:
Klar, dass er dies sagt. Damit verpflichtet er sich nicht zum Titel sondern zur Unterhaltung. Wäre ja dumm von ihm anderes zu behaupten.
Schauen wir mal, wie es wird und ob Nagelsmann dann bei einem Viertel- oder Halbfinalaus mit Spielen mit wenigen Toren freiwillig zurück tritt, da es dann ja weder Unterhaltung noch Titel gab.
Zitat von Gallertprinz
Und ich würde mich freuen, wenn wieder ein Fußball präsentiert wird, den man sich gerne anschaut. Das 4:3 gegen St. Pauli letztes Jahr als Beispiel war Rock'n'Roll. Der 1:0 Derbysieg dieses Jahr war Magerkost.
...
Zu den Stadtderbys: Das 4:3 gegen St. Pauli war wie eine Achterbahnfahrt in einem Freizeitpark. Und Achterbahnen sind definitiv die Hauptattraktion.
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los.
...
Mit anderen Worten: ein Halbfinalaus mit tollem Fußball ist im Zweifelsfall besser, als ein Titel, der mit langweiligem Minimalisten-Fußball erreicht wird.
Und ich würde mich freuen, wenn wieder ein Fußball präsentiert wird, den man sich gerne anschaut. Das 4:3 gegen St. Pauli letztes Jahr als Beispiel war Rock'n'Roll. Der 1:0 Derbysieg dieses Jahr war Magerkost.
...
Zu den Stadtderbys: Das 4:3 gegen St. Pauli war wie eine Achterbahnfahrt in einem Freizeitpark. Und Achterbahnen sind definitiv die Hauptattraktion.
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los.
...
Mit anderen Worten: ein Halbfinalaus mit tollem Fußball ist im Zweifelsfall besser, als ein Titel, der mit langweiligem Minimalisten-Fußball erreicht wird.
Was fängt man mit diesen Worten nun an?
Erstmal die Frage, ob das ernst gemeint ist oder Satire darstellen soll?
Es wirkt erstmal überraschend und somit liegt der Verdacht der Satire auf der Hand.
Wenn es denn ernst gemeint sein soll, was wäre die Konsequenz?
Keine Top-Verteidiger wie Vuskovic mehr zu verpflichten, weil dann hinten die 0 stehen würde und somit das Spiel recht langweilig wäre?
Also quasi - gute Verteidiger sind Gift für die Fanseele?
Sie rauben dem Spiel die Spannung, da man keine Gegentore mehr fängt.
PS:
Zu Nagelsmann:
Klar, dass er dies sagt. Damit verpflichtet er sich nicht zum Titel sondern zur Unterhaltung. Wäre ja dumm von ihm anderes zu behaupten.
Schauen wir mal, wie es wird und ob Nagelsmann dann bei einem Viertel- oder Halbfinalaus mit Spielen mit wenigen Toren freiwillig zurück tritt, da es dann ja weder Unterhaltung noch Titel gab.
Wer redet denn davon, dass man keine guten Verteidiger haben soll? Habe ich in irgendeiner Form gesagt, dass das Ziel darin bestehen muss, möglichst viele Gegentore zu bekommen?
Es geht doch nur um die Frage des Spielstils. Mehr Offensive erhöht natürlich das Risiko. Aber gerade dann ist es sehr wichtig, schnelle und zweikampfstarke Verteidiger und einen Top-Torwart zu haben, um durchbrechende Gegner bei eigenem Ballverlust doch noch zu stoppen. 2021/22 haben wir nicht aufgrund einer defensiven Spielweise die wenigsten Gegentore bekommen, sondern weil Heuer Fernandes, Schonlau und Vuskovic einen überragenden Job gemacht haben.
Die Frage ist doch, wofür man den Fernseher anschaltet. Für Pal Dardai-Minimalistenfußball oder für die Griechenland-Spiele bei der EM 2004, denen ein Tor pro Spiel für den Titel reichte? Oder für Deutschland beim Sommermärchen 2006 bzw. die Happel-Spiele jeweils mit voller pulle Offensivfußball?
Happel ist aus meiner Sicht ein perfektes Beispiel. In seiner ersten HSV-Saison trotz 45 Gegentoren Meister, darunter das spektakuläre 4:3 beim FC Bayern. Mit teils wilden und furiosen Spielen ins UEFA Cup-Finale gestürmt (6:3 in Utrecht, 2:3 und 3:1 gegen Aberdeen, 3:2 gegen Xamax, 5:1 gegen FK Radnicki). Gerade weil wir Weltklasse-Verteidiger und einen Weltklasse-Torwart hatten, war dieser risikoreiche Spielstil überhaupt machbar.
Zusammenfassend: beim Fußball geht es in erster Linie darum, Tore zu schießen. Insofern war mir das 4:3 gegen St. Pauli wesentlich lieber als das 1:0 in der abgelaufenen Saison. Somit hoffe ich, dass Baumgart kommende Saison den Angriffsfußball spielen lässt, der bei seiner Verpflichtung angekündigt wurde.
08.06.2024 - 13:09 Uhr
Zitat von isdasso
Immer wieder erstaunlich, wie leicht manche Vorwürfe fallen, ohne an sich selbst ähnliche Ansprüche zu stellen.
Der Vergleich zwischen der Aussage Boldts mit der von Kuntz ist irgendwie Äpfel mit Kakaobohnen vergleichen. Warten wir ab, wie Kuntz sich nach zweieinhalb Jahren Baumgart äußert.
Die Kritik an Kuntz Aussagen kann ich nachvollziehen. Man muss glaube ich nicht die Meinung von Kuntz in jedem Bereich teilen. Am Ende ist es aber unwichtig. Abgesehen von der unklaren Umsetzung, entscheidend ist, ob man Erfolg hat. Das werden wir erfahren.
Zitat von sportberein
Das macht dann auch die Aussage von Boldt „mit Vuskovic wären wir aufgestiegen“ noch fragwürdiger, wenn der Punkteschnitt danach der gleiche war. Vorher fand ich den Spruch nur asozial gegenüber Jonas David.
Letztendlich war es ein Fehler von Boldt, sich so in die Arbeit von Walter einzumischen mit der „tiefgehenden Anslyse“. Von daher finde ich die Herangehensweise von Kuntz auch gut, dass er Baumgart eher sein Ding machen lassen will. Auch wenn das hier unpopulär ist.
Zitat von Gallertprinz
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los. Vom 1. bis zum 16. Spieltag lag der Gegentorschnitt bei 1,06. Dafür ist man dann aber z.B. beim 1:0 gegen Heidenheim im stehen eingeschlafen, obwohl das ein sehr souveräner Sieg war. Wild wurde es ab dem ersten Spiel nach der Vuskovic-Sperre (4:2 gegen Sandhausen) mit 45:28 Toren in 18 Spielen. Erst ab diesem Zeitpunkt wurde es dauerhaft rappelvoll (weniger als 50.000 Zuschauer in vier der acht Heimspiele vom 1. bis 16. Spieltag vs. über 55.000 Zuschauern in allen Heimspielen ab dem 17. Spieltag). Am Rande bemerkt: der Punkteschnitt vor und nach der Vuskovic-Sperre war identisch (jeweils 1,94
Die Tim Walter-Achterbahnfahrten gingen jedoch erst zum Ende der Hinrunde - konkret ab der Vuskovic-Sperre - los. Vom 1. bis zum 16. Spieltag lag der Gegentorschnitt bei 1,06. Dafür ist man dann aber z.B. beim 1:0 gegen Heidenheim im stehen eingeschlafen, obwohl das ein sehr souveräner Sieg war. Wild wurde es ab dem ersten Spiel nach der Vuskovic-Sperre (4:2 gegen Sandhausen) mit 45:28 Toren in 18 Spielen. Erst ab diesem Zeitpunkt wurde es dauerhaft rappelvoll (weniger als 50.000 Zuschauer in vier der acht Heimspiele vom 1. bis 16. Spieltag vs. über 55.000 Zuschauern in allen Heimspielen ab dem 17. Spieltag). Am Rande bemerkt: der Punkteschnitt vor und nach der Vuskovic-Sperre war identisch (jeweils 1,94
Das macht dann auch die Aussage von Boldt „mit Vuskovic wären wir aufgestiegen“ noch fragwürdiger, wenn der Punkteschnitt danach der gleiche war. Vorher fand ich den Spruch nur asozial gegenüber Jonas David.
Letztendlich war es ein Fehler von Boldt, sich so in die Arbeit von Walter einzumischen mit der „tiefgehenden Anslyse“. Von daher finde ich die Herangehensweise von Kuntz auch gut, dass er Baumgart eher sein Ding machen lassen will. Auch wenn das hier unpopulär ist.
Immer wieder erstaunlich, wie leicht manche Vorwürfe fallen, ohne an sich selbst ähnliche Ansprüche zu stellen.
Der Vergleich zwischen der Aussage Boldts mit der von Kuntz ist irgendwie Äpfel mit Kakaobohnen vergleichen. Warten wir ab, wie Kuntz sich nach zweieinhalb Jahren Baumgart äußert.
Die Kritik an Kuntz Aussagen kann ich nachvollziehen. Man muss glaube ich nicht die Meinung von Kuntz in jedem Bereich teilen. Am Ende ist es aber unwichtig. Abgesehen von der unklaren Umsetzung, entscheidend ist, ob man Erfolg hat. Das werden wir erfahren.
Auf die Provokationen werde ich nicht eingehen.
Kuntz war selbst Trainer und weiß deshalb, wie man als Trainer am besten arbeiten kann.
Boldt hat keinen Trainerschein, aber wollte medienwirksam viel Einfluss auf den Trainer nehmen. Das ist einfach nach hinten losgegangen.
08.06.2024 - 17:25 Uhr
Zitat von undHoch
Die einen sind asozial und die anderen gehen auf Provokationen nicht ein. Das Glashaus fällt derweil lachend in sich zusammen.
Der Sportvorstand braucht keinen Trainerschein um eine Analyse seines Bereichs einzufordern. Wie dies dann konkret umgesetzt wurde und wer da die Akteure waren wissen wir nicht. Daher wäre ich mit einem Urteil da nicht so vorschnell.
Dass man nur als ehemaliger Trainer weiß was ein Trainer am besten braucht würde ich genauso bezweifeln. Es gibt da sicherlich unterschiedliche Typen, die einen sind mehr Teamspieler, die anderen finden es wichtig möglichst unabhängig zu agieren. Kuntz hat ja auch nicht gesagt, dass er sich nicht einmischen wird, im Gegenteil, er sprach explizit davon einen Sparingspartner abgeben zu wollen. Und wenn man schon in den Ring steigen muss um seine Konzepte zu messen, dann ist das sicherlich etwas anderes als völlig unabhängig arbeiten.
Letztlich ist das alles Kaffeesatzleserei. Wir wissen nicht was damals zwischen Walter und Boldt konkret kommuniziert wurde und wir wissen nicht wie jetzt Baumgart und Kuntz ihre Zusammenarbeit entwickeln. Das können wir wenn überhaupt erst in ein paar Monaten erahnen. Fänds ganz cool daher mal etwas abzurüsten im Vokabular und Leute nicht als asozial zu bezeichnen. Denn das ist eigentlich das einzig offenkundig problematische in dem Kontext.
Zitat von sportberein
Auf die Provokationen werde ich nicht eingehen.
Kuntz war selbst Trainer und weiß deshalb, wie man als Trainer am besten arbeiten kann.
Boldt hat keinen Trainerschein, aber wollte medienwirksam viel Einfluss auf den Trainer nehmen. Das ist einfach nach hinten losgegangen.
Auf die Provokationen werde ich nicht eingehen.
Kuntz war selbst Trainer und weiß deshalb, wie man als Trainer am besten arbeiten kann.
Boldt hat keinen Trainerschein, aber wollte medienwirksam viel Einfluss auf den Trainer nehmen. Das ist einfach nach hinten losgegangen.
Die einen sind asozial und die anderen gehen auf Provokationen nicht ein. Das Glashaus fällt derweil lachend in sich zusammen.
Der Sportvorstand braucht keinen Trainerschein um eine Analyse seines Bereichs einzufordern. Wie dies dann konkret umgesetzt wurde und wer da die Akteure waren wissen wir nicht. Daher wäre ich mit einem Urteil da nicht so vorschnell.
Dass man nur als ehemaliger Trainer weiß was ein Trainer am besten braucht würde ich genauso bezweifeln. Es gibt da sicherlich unterschiedliche Typen, die einen sind mehr Teamspieler, die anderen finden es wichtig möglichst unabhängig zu agieren. Kuntz hat ja auch nicht gesagt, dass er sich nicht einmischen wird, im Gegenteil, er sprach explizit davon einen Sparingspartner abgeben zu wollen. Und wenn man schon in den Ring steigen muss um seine Konzepte zu messen, dann ist das sicherlich etwas anderes als völlig unabhängig arbeiten.
Letztlich ist das alles Kaffeesatzleserei. Wir wissen nicht was damals zwischen Walter und Boldt konkret kommuniziert wurde und wir wissen nicht wie jetzt Baumgart und Kuntz ihre Zusammenarbeit entwickeln. Das können wir wenn überhaupt erst in ein paar Monaten erahnen. Fänds ganz cool daher mal etwas abzurüsten im Vokabular und Leute nicht als asozial zu bezeichnen. Denn das ist eigentlich das einzig offenkundig problematische in dem Kontext.
„David spürte, dass es Zeit ist für eine Veränderung. Zudem fühlte er sich als Sündenbock für den verpassten Aufstieg hingestellt.“ Abendblatt
Ich kann eine Aussage von Boldt als asozial bezeichnen, das heißt nicht dass ich den Menschen Boldt an sich asozial nenne. Die Aussage war eines Sportvorstands nicht würdig, weder fachlich noch menschlich gesehen.
Der Punkt ist, man hätte auch trotz des Vuskovic Ausfalls aufsteigen können. Aber dann hätte Boldt eigene Fehler zugeben müssen anstatt so eine oberflächliche Ausrede zu benutzen.
Ist natürlich alles spekulativ, aber die tiefgründige Analyse für Walter war nicht erfolgreich, eher umgekehrt. Das kann man Stand jetzt feststellen. Vielleicht weil dadurch die Autorität des Trainers verloren ging. Den Fehler macht Kuntz stand jetzt nicht
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