Leistungsdaten:
Keine Daten
Alles Gute, Steffen Baumgart!
19.02.2024 - 15:40 Uhr
19.02.2024 - 23:28 Uhr
Die wichtigste Frage ist doch, Schiebermütze oder Fischerhut?
19.02.2024 - 23:47 Uhr
Um ganz ehrlich zu sein wird mir immer noch schlecht, wenn ich nur daran denke, dass man sich aus vollkommen freien Stücken von Tim Walter getrennt hat. Mir gefällt der Tausch immer noch nicht. Würde ihn Stand jetzt auf einer Skala von 1-10 vielleicht mit einer 3 bewerten.
Aber auch ich muss sagen, dass die Verpflichtung von Steffen Baumgart ein absoluter Homerun für einen Zweitligisten ist, dem der ganze Laden um die Ohren zu fliegen droht, wenn er den Aufstieg verpassen sollte. Mal losgelöst von der Walter-Entlassung ist das für mich schon eine 10 von 10, wenn man sich mal vor Augen führt wo man gerade steht.
Denn was bekommt man mit Steffen Baumgart?
Man bekommt einen Trainer:
- der sich sowieso schon voll mit seinen Vereinen identifiziert hat. Den Verein und den Sport lebt. Dass er schon von klein auf HSV-Fan war, wird dem Ganzen keinen Abbruch tun. Ganz im Gegenteil!
- der es versteht diese Identifikation auch der Mannschaft vorzuleben und damit den ganzen Verein auch anzustecken. Hier baut er auf einer großartigen Basis auf, die Tim Walter geschaffen hat. Aus dem Blickwinkel ist es doch schön zu wissen, dass man das dann mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit erhalten kann.
- der unter Umständen sogar auf den einen oder anderen Euro verzichtet hat, um hierher zu kommen.
- der bereits in Köln bei einem Verein über einen längeren Zeitraum erfolgreich gearbeitet hat, der ihn im großen und ganzen schon ganz gut darauf vorbereitet hat, was ihn hier in Hamburg erwartet.
- der den SC Paderborn erst vor dem Abstieg aus der 3. Liga bewahrt hat bevor ihm der Durchmarsch in die erste Bundesliga gelang. Und das wohlgemerkt ohne jegliche Trainererfahrung in den besten drei deutschen Ligen.
- der mit dem 1. FC Köln gleich in seinem ersten Jahr die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb erreichte (nachdem sich der FC in der Vorsaison unter Gisdol und Funkel gerade so durch die Relegation wurschtelte).
- der jetzt in Köln auch mal die Kehrseite der Medaille bei einem großen Traditionsverein kennengelernt hat, wenn es denn mal nicht so läuft. Daher ist zu hoffen, dass er daraus einiges für seine nächste Station mitgenommen hat. Um es mit den Worten von Tim Walter zu sagen: "Um daran zu arbeiten, wie man es beim nächsten Mal noch besser machen kann."
- der mit 52 Jahren jetzt auch irgendwie so im perfekten Traineralter ist. Jung genug, um noch eine länger Zeit frisch und dynamisch zu bleiben. Gleichzeitig aber auch schon erfahren genug, um Situationen nun von vorneherein besser einschätzen zu können und so unvorteilhafte Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen.
-der sich bereits genug Standing erarbeitet hat, dass er direkt Star und Aushängeschild des Vereins ist. Gepaart mit seinem Charakter kann man sich vorstellen, dass er sich nicht groß von einem Boldt, der (vielleicht etwas aktionistisch) um seinen Job kämpft, in seinen Aufgabenbereich reinquatschen lässt. Das war zuletzt vermutlich auch bei Walter anders, nachdem er in der Winterpause angezählt wurde. Das ist aus meiner Sicht ein riesiger Vorteil von Baumgart.
Natürlich ist es nicht sicher, dass er in Hamburg überhaupt funktioniert. Und schon gar nicht langfristig wie bei Tim Walter der Fall war. Aber er kommt immerhin mit der Empfehlung, dass keine seiner Mannschaften unterhalb der Bundesliga jemals in unruhige Gewässer kam (außer Paderborn in der 3. Liga, die er als Feuerwehrmann gerettet hat). Und das ist doch schon mal eine gute Grundlage, die man mit den ganzen spannenderen dänischen Lösungen nicht hätte. Dass dominante Vorstellungen in kleineren Ligen wie Dänemark, Schweiz oder den Niederlanden nicht unbedingt darauf schließen lassen können, was sie in Deutschland (und ganz besonders beim HSV) zu leisten im Stande sind, zeigen doch zum Beispiel Bosz und Seoane. Letzterer kam mit einer Empfehlung eines 2+ Punkteschnitts aus Luzern und Bern. Und mit Gladbach kommt er in der Liga gerade mal auf einen Punkt je Spiel, wobei man da schon noch nach unten schauen muss, wenn von den Kellerkindern mal einer einen Lauf startet. Und ich würde schon noch behaupten, dass er da weitaus besseres Material zur Verfügung hat als es Baumgart je hatte.
Und bei all den positiven Dingen, die ich hier aufgezählt habe (und die Liste ließe sich sicher endlos fortsetzen), fällt einigen nichts besseres ein als auf seinen mangelnden Englischkenntnissen herumzureiten?!? Das ist doch absurd! Dann soll man seinen Hauptfokus eben auf deutschsprachige Spieler im Scouting legen. Fertig! Wenn er damit erfolgreich sein kann, passt doch alles. Und ehrlich gesagt, sind mir deutsche Spieler grundsätzlich auch lieber als Spieler aus kleinen asiatischen und afrikanischen Fußballländern, die in den Länderspielpausen nicht nur im Training fehlen, sondern auch noch um die halbe Welt fliegen und mit Jetlag zu kämpfen haben. Dazu noch unnötige Abstellungen zum Asien- und Afrika-Cup mitten in der Saison. Das ist doch alles nicht schön.
Auch wenn ich Tim Walter immer noch eine Träne hinterherweine, freue ich mich darauf, dass Steffen Baumgart jetzt kommt.
Herzlich Willkommen bei Deinem HSV, Steffen Baumgart
PS Wenn du es schaffst Tim Walter bis zum Sommer 2025 aus meiner Signatur zu verdrängen, kaufe ich mir eine Schiebermütze, um sie vor dir zu ziehen
Aber auch ich muss sagen, dass die Verpflichtung von Steffen Baumgart ein absoluter Homerun für einen Zweitligisten ist, dem der ganze Laden um die Ohren zu fliegen droht, wenn er den Aufstieg verpassen sollte. Mal losgelöst von der Walter-Entlassung ist das für mich schon eine 10 von 10, wenn man sich mal vor Augen führt wo man gerade steht.
Denn was bekommt man mit Steffen Baumgart?
Man bekommt einen Trainer:
- der sich sowieso schon voll mit seinen Vereinen identifiziert hat. Den Verein und den Sport lebt. Dass er schon von klein auf HSV-Fan war, wird dem Ganzen keinen Abbruch tun. Ganz im Gegenteil!
- der es versteht diese Identifikation auch der Mannschaft vorzuleben und damit den ganzen Verein auch anzustecken. Hier baut er auf einer großartigen Basis auf, die Tim Walter geschaffen hat. Aus dem Blickwinkel ist es doch schön zu wissen, dass man das dann mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit erhalten kann.
- der unter Umständen sogar auf den einen oder anderen Euro verzichtet hat, um hierher zu kommen.
- der bereits in Köln bei einem Verein über einen längeren Zeitraum erfolgreich gearbeitet hat, der ihn im großen und ganzen schon ganz gut darauf vorbereitet hat, was ihn hier in Hamburg erwartet.
- der den SC Paderborn erst vor dem Abstieg aus der 3. Liga bewahrt hat bevor ihm der Durchmarsch in die erste Bundesliga gelang. Und das wohlgemerkt ohne jegliche Trainererfahrung in den besten drei deutschen Ligen.
- der mit dem 1. FC Köln gleich in seinem ersten Jahr die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb erreichte (nachdem sich der FC in der Vorsaison unter Gisdol und Funkel gerade so durch die Relegation wurschtelte).
- der jetzt in Köln auch mal die Kehrseite der Medaille bei einem großen Traditionsverein kennengelernt hat, wenn es denn mal nicht so läuft. Daher ist zu hoffen, dass er daraus einiges für seine nächste Station mitgenommen hat. Um es mit den Worten von Tim Walter zu sagen: "Um daran zu arbeiten, wie man es beim nächsten Mal noch besser machen kann."
- der mit 52 Jahren jetzt auch irgendwie so im perfekten Traineralter ist. Jung genug, um noch eine länger Zeit frisch und dynamisch zu bleiben. Gleichzeitig aber auch schon erfahren genug, um Situationen nun von vorneherein besser einschätzen zu können und so unvorteilhafte Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen.
-der sich bereits genug Standing erarbeitet hat, dass er direkt Star und Aushängeschild des Vereins ist. Gepaart mit seinem Charakter kann man sich vorstellen, dass er sich nicht groß von einem Boldt, der (vielleicht etwas aktionistisch) um seinen Job kämpft, in seinen Aufgabenbereich reinquatschen lässt. Das war zuletzt vermutlich auch bei Walter anders, nachdem er in der Winterpause angezählt wurde. Das ist aus meiner Sicht ein riesiger Vorteil von Baumgart.
Natürlich ist es nicht sicher, dass er in Hamburg überhaupt funktioniert. Und schon gar nicht langfristig wie bei Tim Walter der Fall war. Aber er kommt immerhin mit der Empfehlung, dass keine seiner Mannschaften unterhalb der Bundesliga jemals in unruhige Gewässer kam (außer Paderborn in der 3. Liga, die er als Feuerwehrmann gerettet hat). Und das ist doch schon mal eine gute Grundlage, die man mit den ganzen spannenderen dänischen Lösungen nicht hätte. Dass dominante Vorstellungen in kleineren Ligen wie Dänemark, Schweiz oder den Niederlanden nicht unbedingt darauf schließen lassen können, was sie in Deutschland (und ganz besonders beim HSV) zu leisten im Stande sind, zeigen doch zum Beispiel Bosz und Seoane. Letzterer kam mit einer Empfehlung eines 2+ Punkteschnitts aus Luzern und Bern. Und mit Gladbach kommt er in der Liga gerade mal auf einen Punkt je Spiel, wobei man da schon noch nach unten schauen muss, wenn von den Kellerkindern mal einer einen Lauf startet. Und ich würde schon noch behaupten, dass er da weitaus besseres Material zur Verfügung hat als es Baumgart je hatte.
Und bei all den positiven Dingen, die ich hier aufgezählt habe (und die Liste ließe sich sicher endlos fortsetzen), fällt einigen nichts besseres ein als auf seinen mangelnden Englischkenntnissen herumzureiten?!? Das ist doch absurd! Dann soll man seinen Hauptfokus eben auf deutschsprachige Spieler im Scouting legen. Fertig! Wenn er damit erfolgreich sein kann, passt doch alles. Und ehrlich gesagt, sind mir deutsche Spieler grundsätzlich auch lieber als Spieler aus kleinen asiatischen und afrikanischen Fußballländern, die in den Länderspielpausen nicht nur im Training fehlen, sondern auch noch um die halbe Welt fliegen und mit Jetlag zu kämpfen haben. Dazu noch unnötige Abstellungen zum Asien- und Afrika-Cup mitten in der Saison. Das ist doch alles nicht schön.
Auch wenn ich Tim Walter immer noch eine Träne hinterherweine, freue ich mich darauf, dass Steffen Baumgart jetzt kommt.
Herzlich Willkommen bei Deinem HSV, Steffen Baumgart

PS Wenn du es schaffst Tim Walter bis zum Sommer 2025 aus meiner Signatur zu verdrängen, kaufe ich mir eine Schiebermütze, um sie vor dir zu ziehen

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dallas_Cowboys am 20.02.2024 um 00:07 Uhr bearbeitet
20.02.2024 - 00:08 Uhr
Fischbrötchen, dazu nen Franzbrötchen als Dessert, Mampf, dann noch Fischerhut und ne gelbe Wachsjacke, ja Moin Steffen.
Alle scheinen der Ansicht zu sein, es wäre bereits fix, dass er unser Trainer wird, ich warte da lieber noch etwas auf eine offizielle Meldung, ansonsten kann man sicherlich sagen, dass Steffen Baumgart sicherlich die naheliegendste Lösung ist.
Er kennt die zweite und erste Liga und den HSV, ist motiviert und möchte zu uns, hat eine ähnliche Art wie Tim Walter und eine ähnliche Philosophie vom Fußball. Manche halten ihn für ein Upgrade von Tim Walter, wo sich spielerisch nicht allzuviel ändern wird. Da wurden ja noch einige andere Namen gehandelt, aber grad eine externe Lösung mit einem Trainer der die Liga nicht kennt, wie die Dänenlösung hätte sicherlich bedeutend mehr Zeit gebraucht um sich auf den HSV und die Liga einzustellen, mit Baumgart wollte Boldt sicherlich noch die beste Chance auf einen Aufstieg in dieser Saison mitnehmen.
Ich mag Baumgart und hab nichts gegen ihn und halte ihn auch für einen guten Trainer, ich bin mir aber nicht sicher ob er aktuell der Trainer ist den unserer Mannschaft braucht, das sagt mir mein Gefühl, also bleibe ich erstmal vorsichtig. Allerdings bin ich der Ansicht, dass man auch keine Wunderdinge erwarten darf von ihm, das wäre einfach nicht fair. Dass die Mannschaft von heute auf Morgen ihre Defensivverhalten verbessert und die individuellen Fehler abstellt ist sehr unwarscheinlich. Wie bei Tim Walter muss man auch Steffen Baumgart (wenn er denn Trainer wird) die Zeit geben die Mannschaft zu formen. Da unsere Auftritte zuletzt doch sehr wild waren, wird das sicherlich seine Zeit brauchen.
Steffen Baumgart ist ja auch als Motivator bekannt, aber grad darin sah ich eher nicht unser Problem unter Tim Walter, eine Veränderung sehe ich vorrangig als Möglichkeit wenn das System gewechselt wird, wobei ich das 4-2-3-1 vorzugsweise mit Poreba und Reis im defensiven mit Benes davor gerne mal sehen würde. Ich hoffe einfach, dass endlich Stabilität in unser Spiel kommt, denn das brauchen wir mehr als Motivation denke ich, zumindest habe ich unsere Auftritte nicht als lustlos empfunden. Es ist ja auch nicht alles schlecht aber wir spielen zu wild und machen zuviele Fehler. Bin sehr gespannt was man aus dieser Mannschaft noch rausholen kann.
Für mich ist aktuell eher Boldt im Fokus, weil er es meiner Meinung nach nicht geschafft hat dem Kader qualitativ entscheidend zu verbessern. Wir müssen uns dringend verstärken zur nächsten Saison und Spieler die uns nicht weiterbringen im Gegenzug abgeben, da kommt viel Arbeit auf Boldt zu und er sollte endlich offensiver auf dem Transfermarkt agieren und nicht immer alles Last Minute versuchen irgendwie einzutüten. Auch sollte man gründlich schauen, für den Fall, dass der Aufstieg wieder verpasst wird, er nicht auch langsam mal seinen Zenit überschritten hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rautenseher am 20.02.2024 um 00:12 Uhr bearbeitet
20.02.2024 - 01:39 Uhr
Zitat von Zehner_UK
Ich finde das ja sehr befremdlich, wie man Baumgarts Zeit beim 1.FC Köln mit der vom Walter beim HSV vergleichen kann.
Der eine hat den Relegations-Teilnehmer 1.FC Köln übernommen und hat diesen dann in einen europäischen Wettbewerb geführt. Die zweite Saison endete solide im Mittelfeld. In der dritten Saison gab es Probleme aufgrund einer schwierigen Transferpolitik aufgrund von Finanzzwängen.
Wie kann man das mit Walters Zeit beim HSV vergleichen? Unter Walter hat der HSV nie sein Ziel erreicht. Auch im dritten Jahr gab es große Zweifel, daher hat man sich ja getrennt.
Baumgart ist mit Paderborn aufgestiegen. Mit Paderborn!!!!
Aber hier diskutiert man über Baumgarts angebliche schlechte "Englisch-Kenntnisse". Kannst du dir echt nicht ausdenken. Unglaublich.
Zitat von Wiiii
@Tafelberg Nicht von einem, nicht von zweien, aber schau dir doch die letzten 30 Jahre HSV-Trainerbank mal an… Ich bin es einfach leid immer wieder die gleiche Episode zu sehen, immer wieder bin ich komplett niedergeschlagen, wenn ein neuer Trainer einstellt wird und jedes Mal lese ich hier dasselbe, gebe dem ganzen eine Chance, gehe mit, entwickle Hoffnung und Euphorie und werde wieder niedergeschmettert, weil sich schlussendlich doch das vorhersehbare Szenario ergeben hat.
@Geissbock79 schreibt doch das, was alle, die sich informieren, wissen sollten: Baumgarts Geschichte in Köln ist 1-zu-1 dieselbe Geschichte, wie die vom HSV unter Water. Nur das noch diese Englisch-Komponente und schlechte Jugendförderung hinzukommt, was mit dem aktuellen Kader Null konform geht. Dem Kölner-User sei in diesem Fall wirklich ein Blick in den Walter-Thread ans Herz gelegt. Du wirst dich totlachen, solltest du - wovon auszugehen ist - den HSV zuletzt nicht verfolgt haben, ob der Parallelen.
Es ist nun einmal so, dass ich es auch nicht ertrage, wenn eine Fliege immer und immer wieder gegen eine Fensterscheibe fliegt, es treibt mich förmlich in den Wahnsinn. Auch wenn es mir schwer fällt, aber irgendwann schlage ich sie tot. An dem Punkt bin ich jetzt angelangt.
Es gibt allerdings auch einen für mich ziemlich eindeutigen, wenn auch sehr konstruierten Grund, warum ich glaube, dass Baumgart der Aufstieg gelingt. Ich nenne es in privaten Kreisen das HSV-Dilemma. Der HSV hat immer dann Glück, wenn er richtig schlecht arbeitet, also einen Belohungseffekt nach einer eigentlich (und schließlich auch langfristig) schlechten Aktion, aber umso mehr Pech, wenn eigentlich mal etwas im Sinne der Langfristigkeit richtig gemacht wurde. So wird es immer diese unsäglichen Schwankungen geben und maximal kurz- bis mittelfristig gedacht. Langfristig geht es geglättet stetig bergab. Nach all den Jahrzehnten finde ich es nur noch frustrierend und hatte ich unter Hannes Wolf schon, den Moment, dass ich keine Spiele mehr schauen wollte, weil ich es einfach nicht mehr ertrage, komme ich wieder an einen ähnlichen Punkt, wobei sich diesmal wirklich sehr viel angestaut hat.
Von der Liga würde ich das Fan-sein nicht abhängig machen. Aber für mich wirkt das Versagen mittlerweile seit vielen, vielen Jahren doch sehr vorhersehbar - auch wenn es das in Gänze nie wirklich ist - und dann reicht es auch irgendwann.
@Hannes994 Witzig, hast du den Spruch auf Facebook aufgeschnappt? Muss ich mir merken. @tomg Nein, er wird jetzt alle in den Bann ziehen oder so, voller Support und so, und dann kommen die Fackeln und Mistgabeln wieder aus dem Keller, denn der Pöbel hat mal wieder Lust auf rollende Köpfe.
Sollen sich doch alle belustigen und in Missgunst suhlen, ich wünsche dem Verein so oder so und wie gesagt das beste, aber auch die Fans, dieses Forum, das gemeine Umfeld, es fühlt sich schon länger nicht mehr so an, wie damals. Von daher ist vielleicht auch etwas auseinander gewachsen.
@Tafelberg Nicht von einem, nicht von zweien, aber schau dir doch die letzten 30 Jahre HSV-Trainerbank mal an… Ich bin es einfach leid immer wieder die gleiche Episode zu sehen, immer wieder bin ich komplett niedergeschlagen, wenn ein neuer Trainer einstellt wird und jedes Mal lese ich hier dasselbe, gebe dem ganzen eine Chance, gehe mit, entwickle Hoffnung und Euphorie und werde wieder niedergeschmettert, weil sich schlussendlich doch das vorhersehbare Szenario ergeben hat.
@Geissbock79 schreibt doch das, was alle, die sich informieren, wissen sollten: Baumgarts Geschichte in Köln ist 1-zu-1 dieselbe Geschichte, wie die vom HSV unter Water. Nur das noch diese Englisch-Komponente und schlechte Jugendförderung hinzukommt, was mit dem aktuellen Kader Null konform geht. Dem Kölner-User sei in diesem Fall wirklich ein Blick in den Walter-Thread ans Herz gelegt. Du wirst dich totlachen, solltest du - wovon auszugehen ist - den HSV zuletzt nicht verfolgt haben, ob der Parallelen.
Es ist nun einmal so, dass ich es auch nicht ertrage, wenn eine Fliege immer und immer wieder gegen eine Fensterscheibe fliegt, es treibt mich förmlich in den Wahnsinn. Auch wenn es mir schwer fällt, aber irgendwann schlage ich sie tot. An dem Punkt bin ich jetzt angelangt.
Es gibt allerdings auch einen für mich ziemlich eindeutigen, wenn auch sehr konstruierten Grund, warum ich glaube, dass Baumgart der Aufstieg gelingt. Ich nenne es in privaten Kreisen das HSV-Dilemma. Der HSV hat immer dann Glück, wenn er richtig schlecht arbeitet, also einen Belohungseffekt nach einer eigentlich (und schließlich auch langfristig) schlechten Aktion, aber umso mehr Pech, wenn eigentlich mal etwas im Sinne der Langfristigkeit richtig gemacht wurde. So wird es immer diese unsäglichen Schwankungen geben und maximal kurz- bis mittelfristig gedacht. Langfristig geht es geglättet stetig bergab. Nach all den Jahrzehnten finde ich es nur noch frustrierend und hatte ich unter Hannes Wolf schon, den Moment, dass ich keine Spiele mehr schauen wollte, weil ich es einfach nicht mehr ertrage, komme ich wieder an einen ähnlichen Punkt, wobei sich diesmal wirklich sehr viel angestaut hat.
Von der Liga würde ich das Fan-sein nicht abhängig machen. Aber für mich wirkt das Versagen mittlerweile seit vielen, vielen Jahren doch sehr vorhersehbar - auch wenn es das in Gänze nie wirklich ist - und dann reicht es auch irgendwann.
@Hannes994 Witzig, hast du den Spruch auf Facebook aufgeschnappt? Muss ich mir merken. @tomg Nein, er wird jetzt alle in den Bann ziehen oder so, voller Support und so, und dann kommen die Fackeln und Mistgabeln wieder aus dem Keller, denn der Pöbel hat mal wieder Lust auf rollende Köpfe.
Sollen sich doch alle belustigen und in Missgunst suhlen, ich wünsche dem Verein so oder so und wie gesagt das beste, aber auch die Fans, dieses Forum, das gemeine Umfeld, es fühlt sich schon länger nicht mehr so an, wie damals. Von daher ist vielleicht auch etwas auseinander gewachsen.
Ich finde das ja sehr befremdlich, wie man Baumgarts Zeit beim 1.FC Köln mit der vom Walter beim HSV vergleichen kann.
Der eine hat den Relegations-Teilnehmer 1.FC Köln übernommen und hat diesen dann in einen europäischen Wettbewerb geführt. Die zweite Saison endete solide im Mittelfeld. In der dritten Saison gab es Probleme aufgrund einer schwierigen Transferpolitik aufgrund von Finanzzwängen.
Wie kann man das mit Walters Zeit beim HSV vergleichen? Unter Walter hat der HSV nie sein Ziel erreicht. Auch im dritten Jahr gab es große Zweifel, daher hat man sich ja getrennt.
Baumgart ist mit Paderborn aufgestiegen. Mit Paderborn!!!!
Aber hier diskutiert man über Baumgarts angebliche schlechte "Englisch-Kenntnisse". Kannst du dir echt nicht ausdenken. Unglaublich.
Mit kleinen Vereinen ist es offensichtlich einfacher aufzusteigen, als mit dem "großen HSV", wie wir regelmäßig von den Fans der kleinen Klubs genannt werden. Welche Vereine sind denn seit unserem Abstieg vor uns ins Ziel eingelaufen? Neben Bielefeld und Bochum sowie den Dickschiffen Köln, Stuttgart, Schalke und Bremen waren das Heidenheim (zweimal), Darmstadt, Kiel, Fürth, Paderborn und Union. Warum? Weil dort in Ruhe gearbeitet werden kann. Wenig mediale Aufmerksamkeit, kein ständig nervöses Umfeld und kein Druck des "aufsteigen müssens".
Und bei uns? Ständig Querelen, jedes Husten wird von Medien, Fans, Experten bis ins Detail analysiert, bei zwei Siegen in Folge kennt die Euphorie keine Grenzen während ein schwaches Spiel ausreicht, um alles in Frage zu stellen. Bei gefühlt jedem verlorenen Zweikampf werden Spieler und Trainer öffentlich verbal gekreuzigt und der Erwartungsdruck ist so hoch, dass bisher noch in jeder Saison in der Rückrunde die Nerven der Spieler versagt haben. Hinzukommt, dass für die kleinen Klubs Spiele gegen den HSV Pokalcharakter haben und die Mannschaften dieser Vereine gegen uns weit über ihrem normalen Niveau spielen - siehe Osnabrück oder Rostock.
Wenn es Baumgart schafft, diesen Widrigkeiten zu trotzen und in so kurzer Zeit irgendwie auf Platz 2 zu klettern oder die Relegation zu packen, hat er in Hamburg ein Denkmal verdient. Angesichts unserer Zweitliga-Historie wäre das aus meiner Sicht der größte Erfolg der Vereinsgeschichte seit der Qualifikation für die CL 2006.
20.02.2024 - 04:59 Uhr
Zitat von Gallertprinz
Mit kleinen Vereinen ist es offensichtlich einfacher aufzusteigen, als mit dem "großen HSV", wie wir regelmäßig von den Fans der kleinen Klubs genannt werden. Welche Vereine sind denn seit unserem Abstieg vor uns ins Ziel eingelaufen? Neben Bielefeld und Bochum sowie den Dickschiffen Köln, Stuttgart, Schalke und Bremen waren das Heidenheim (zweimal), Darmstadt, Kiel, Fürth, Paderborn und Union. Warum? Weil dort in Ruhe gearbeitet werden kann. Wenig mediale Aufmerksamkeit, kein ständig nervöses Umfeld und kein Druck des "aufsteigen müssens".
Und bei uns? Ständig Querelen, jedes Husten wird von Medien, Fans, Experten bis ins Detail analysiert, bei zwei Siegen in Folge kennt die Euphorie keine Grenzen während ein schwaches Spiel ausreicht, um alles in Frage zu stellen. Bei gefühlt jedem verlorenen Zweikampf werden Spieler und Trainer öffentlich verbal gekreuzigt und der Erwartungsdruck ist so hoch, dass bisher noch in jeder Saison in der Rückrunde die Nerven der Spieler versagt haben. Hinzukommt, dass für die kleinen Klubs Spiele gegen den HSV Pokalcharakter haben und die Mannschaften dieser Vereine gegen uns weit über ihrem normalen Niveau spielen - siehe Osnabrück oder Rostock.
Wenn es Baumgart schafft, diesen Widrigkeiten zu trotzen und in so kurzer Zeit irgendwie auf Platz 2 zu klettern oder die Relegation zu packen, hat er in Hamburg ein Denkmal verdient. Angesichts unserer Zweitliga-Historie wäre das aus meiner Sicht der größte Erfolg der Vereinsgeschichte seit der Qualifikation für die CL 2006.
Zitat von Zehner_UK
Ich finde das ja sehr befremdlich, wie man Baumgarts Zeit beim 1.FC Köln mit der vom Walter beim HSV vergleichen kann.
Der eine hat den Relegations-Teilnehmer 1.FC Köln übernommen und hat diesen dann in einen europäischen Wettbewerb geführt. Die zweite Saison endete solide im Mittelfeld. In der dritten Saison gab es Probleme aufgrund einer schwierigen Transferpolitik aufgrund von Finanzzwängen.
Wie kann man das mit Walters Zeit beim HSV vergleichen? Unter Walter hat der HSV nie sein Ziel erreicht. Auch im dritten Jahr gab es große Zweifel, daher hat man sich ja getrennt.
Baumgart ist mit Paderborn aufgestiegen. Mit Paderborn!!!!
Aber hier diskutiert man über Baumgarts angebliche schlechte "Englisch-Kenntnisse". Kannst du dir echt nicht ausdenken. Unglaublich.
Zitat von Wiiii
@Tafelberg Nicht von einem, nicht von zweien, aber schau dir doch die letzten 30 Jahre HSV-Trainerbank mal an… Ich bin es einfach leid immer wieder die gleiche Episode zu sehen, immer wieder bin ich komplett niedergeschlagen, wenn ein neuer Trainer einstellt wird und jedes Mal lese ich hier dasselbe, gebe dem ganzen eine Chance, gehe mit, entwickle Hoffnung und Euphorie und werde wieder niedergeschmettert, weil sich schlussendlich doch das vorhersehbare Szenario ergeben hat.
@Geissbock79 schreibt doch das, was alle, die sich informieren, wissen sollten: Baumgarts Geschichte in Köln ist 1-zu-1 dieselbe Geschichte, wie die vom HSV unter Water. Nur das noch diese Englisch-Komponente und schlechte Jugendförderung hinzukommt, was mit dem aktuellen Kader Null konform geht. Dem Kölner-User sei in diesem Fall wirklich ein Blick in den Walter-Thread ans Herz gelegt. Du wirst dich totlachen, solltest du - wovon auszugehen ist - den HSV zuletzt nicht verfolgt haben, ob der Parallelen.
Es ist nun einmal so, dass ich es auch nicht ertrage, wenn eine Fliege immer und immer wieder gegen eine Fensterscheibe fliegt, es treibt mich förmlich in den Wahnsinn. Auch wenn es mir schwer fällt, aber irgendwann schlage ich sie tot. An dem Punkt bin ich jetzt angelangt.
Es gibt allerdings auch einen für mich ziemlich eindeutigen, wenn auch sehr konstruierten Grund, warum ich glaube, dass Baumgart der Aufstieg gelingt. Ich nenne es in privaten Kreisen das HSV-Dilemma. Der HSV hat immer dann Glück, wenn er richtig schlecht arbeitet, also einen Belohungseffekt nach einer eigentlich (und schließlich auch langfristig) schlechten Aktion, aber umso mehr Pech, wenn eigentlich mal etwas im Sinne der Langfristigkeit richtig gemacht wurde. So wird es immer diese unsäglichen Schwankungen geben und maximal kurz- bis mittelfristig gedacht. Langfristig geht es geglättet stetig bergab. Nach all den Jahrzehnten finde ich es nur noch frustrierend und hatte ich unter Hannes Wolf schon, den Moment, dass ich keine Spiele mehr schauen wollte, weil ich es einfach nicht mehr ertrage, komme ich wieder an einen ähnlichen Punkt, wobei sich diesmal wirklich sehr viel angestaut hat.
Von der Liga würde ich das Fan-sein nicht abhängig machen. Aber für mich wirkt das Versagen mittlerweile seit vielen, vielen Jahren doch sehr vorhersehbar - auch wenn es das in Gänze nie wirklich ist - und dann reicht es auch irgendwann.
@Hannes994 Witzig, hast du den Spruch auf Facebook aufgeschnappt? Muss ich mir merken. @tomg Nein, er wird jetzt alle in den Bann ziehen oder so, voller Support und so, und dann kommen die Fackeln und Mistgabeln wieder aus dem Keller, denn der Pöbel hat mal wieder Lust auf rollende Köpfe.
Sollen sich doch alle belustigen und in Missgunst suhlen, ich wünsche dem Verein so oder so und wie gesagt das beste, aber auch die Fans, dieses Forum, das gemeine Umfeld, es fühlt sich schon länger nicht mehr so an, wie damals. Von daher ist vielleicht auch etwas auseinander gewachsen.
@Tafelberg Nicht von einem, nicht von zweien, aber schau dir doch die letzten 30 Jahre HSV-Trainerbank mal an… Ich bin es einfach leid immer wieder die gleiche Episode zu sehen, immer wieder bin ich komplett niedergeschlagen, wenn ein neuer Trainer einstellt wird und jedes Mal lese ich hier dasselbe, gebe dem ganzen eine Chance, gehe mit, entwickle Hoffnung und Euphorie und werde wieder niedergeschmettert, weil sich schlussendlich doch das vorhersehbare Szenario ergeben hat.
@Geissbock79 schreibt doch das, was alle, die sich informieren, wissen sollten: Baumgarts Geschichte in Köln ist 1-zu-1 dieselbe Geschichte, wie die vom HSV unter Water. Nur das noch diese Englisch-Komponente und schlechte Jugendförderung hinzukommt, was mit dem aktuellen Kader Null konform geht. Dem Kölner-User sei in diesem Fall wirklich ein Blick in den Walter-Thread ans Herz gelegt. Du wirst dich totlachen, solltest du - wovon auszugehen ist - den HSV zuletzt nicht verfolgt haben, ob der Parallelen.
Es ist nun einmal so, dass ich es auch nicht ertrage, wenn eine Fliege immer und immer wieder gegen eine Fensterscheibe fliegt, es treibt mich förmlich in den Wahnsinn. Auch wenn es mir schwer fällt, aber irgendwann schlage ich sie tot. An dem Punkt bin ich jetzt angelangt.
Es gibt allerdings auch einen für mich ziemlich eindeutigen, wenn auch sehr konstruierten Grund, warum ich glaube, dass Baumgart der Aufstieg gelingt. Ich nenne es in privaten Kreisen das HSV-Dilemma. Der HSV hat immer dann Glück, wenn er richtig schlecht arbeitet, also einen Belohungseffekt nach einer eigentlich (und schließlich auch langfristig) schlechten Aktion, aber umso mehr Pech, wenn eigentlich mal etwas im Sinne der Langfristigkeit richtig gemacht wurde. So wird es immer diese unsäglichen Schwankungen geben und maximal kurz- bis mittelfristig gedacht. Langfristig geht es geglättet stetig bergab. Nach all den Jahrzehnten finde ich es nur noch frustrierend und hatte ich unter Hannes Wolf schon, den Moment, dass ich keine Spiele mehr schauen wollte, weil ich es einfach nicht mehr ertrage, komme ich wieder an einen ähnlichen Punkt, wobei sich diesmal wirklich sehr viel angestaut hat.
Von der Liga würde ich das Fan-sein nicht abhängig machen. Aber für mich wirkt das Versagen mittlerweile seit vielen, vielen Jahren doch sehr vorhersehbar - auch wenn es das in Gänze nie wirklich ist - und dann reicht es auch irgendwann.
@Hannes994 Witzig, hast du den Spruch auf Facebook aufgeschnappt? Muss ich mir merken. @tomg Nein, er wird jetzt alle in den Bann ziehen oder so, voller Support und so, und dann kommen die Fackeln und Mistgabeln wieder aus dem Keller, denn der Pöbel hat mal wieder Lust auf rollende Köpfe.
Sollen sich doch alle belustigen und in Missgunst suhlen, ich wünsche dem Verein so oder so und wie gesagt das beste, aber auch die Fans, dieses Forum, das gemeine Umfeld, es fühlt sich schon länger nicht mehr so an, wie damals. Von daher ist vielleicht auch etwas auseinander gewachsen.
Ich finde das ja sehr befremdlich, wie man Baumgarts Zeit beim 1.FC Köln mit der vom Walter beim HSV vergleichen kann.
Der eine hat den Relegations-Teilnehmer 1.FC Köln übernommen und hat diesen dann in einen europäischen Wettbewerb geführt. Die zweite Saison endete solide im Mittelfeld. In der dritten Saison gab es Probleme aufgrund einer schwierigen Transferpolitik aufgrund von Finanzzwängen.
Wie kann man das mit Walters Zeit beim HSV vergleichen? Unter Walter hat der HSV nie sein Ziel erreicht. Auch im dritten Jahr gab es große Zweifel, daher hat man sich ja getrennt.
Baumgart ist mit Paderborn aufgestiegen. Mit Paderborn!!!!
Aber hier diskutiert man über Baumgarts angebliche schlechte "Englisch-Kenntnisse". Kannst du dir echt nicht ausdenken. Unglaublich.
Mit kleinen Vereinen ist es offensichtlich einfacher aufzusteigen, als mit dem "großen HSV", wie wir regelmäßig von den Fans der kleinen Klubs genannt werden. Welche Vereine sind denn seit unserem Abstieg vor uns ins Ziel eingelaufen? Neben Bielefeld und Bochum sowie den Dickschiffen Köln, Stuttgart, Schalke und Bremen waren das Heidenheim (zweimal), Darmstadt, Kiel, Fürth, Paderborn und Union. Warum? Weil dort in Ruhe gearbeitet werden kann. Wenig mediale Aufmerksamkeit, kein ständig nervöses Umfeld und kein Druck des "aufsteigen müssens".
Und bei uns? Ständig Querelen, jedes Husten wird von Medien, Fans, Experten bis ins Detail analysiert, bei zwei Siegen in Folge kennt die Euphorie keine Grenzen während ein schwaches Spiel ausreicht, um alles in Frage zu stellen. Bei gefühlt jedem verlorenen Zweikampf werden Spieler und Trainer öffentlich verbal gekreuzigt und der Erwartungsdruck ist so hoch, dass bisher noch in jeder Saison in der Rückrunde die Nerven der Spieler versagt haben. Hinzukommt, dass für die kleinen Klubs Spiele gegen den HSV Pokalcharakter haben und die Mannschaften dieser Vereine gegen uns weit über ihrem normalen Niveau spielen - siehe Osnabrück oder Rostock.
Wenn es Baumgart schafft, diesen Widrigkeiten zu trotzen und in so kurzer Zeit irgendwie auf Platz 2 zu klettern oder die Relegation zu packen, hat er in Hamburg ein Denkmal verdient. Angesichts unserer Zweitliga-Historie wäre das aus meiner Sicht der größte Erfolg der Vereinsgeschichte seit der Qualifikation für die CL 2006.
ganz genau!!
20.02.2024 - 06:46 Uhr
Ufff, ich muß schon sehr ehrlich staunen und zugeben wieviel positive Renommee der Steffen genießt, nicht nur aus den HSV-Reihen sondern bundesweit.
Habe jetzt wieviele Male es gelesen bei TM, von Fans anderer Vereine, a la "Glückwunsch zum Aufstieg, jetzt habt ihr endlich den richtigen Trainer"!
Sogar sind wir schon aufgestiegen und haben uns in der Buli u.a. etabliert
.
Wow, wenn das so einfach wäre, entweder kennt ihr aussenstehende den HSV nicht so genau, oder verfolgt ihn nur "halbherzig", also nicht aus der Nähe, denn was wir gut können ist, das wir die Spieler, Trainer, Funktionäre etc. dorthin kriegen können, wo wir sie haben wollen, auch den Baumgart werden wir uns am Ende "zurechtbiegen"
.
Der letzte Absatz natürlich ein kleiner Spass um die Ecke
.
Man wird es sehen, wohin der Weg des HSV's mit Steffen Baumgart führt, gewissen Skepsis beherberge ich in mir, mache ich keinen Hehl draus, muß mir erstmal die ersten Spiele über Wochen anschauen und ein Bild machen, dann weiss man mehr und kann eventuell die Dinge besser einordnen.
Bin jetzt seit fast 42 Jahren HSV fan, und handhabe es immer so, das VORHER und DANACH von Spielern, Trainern, Funktionäre etc.interessiert mich die Bohne, ihre Erfolge etc., haben sie, werden sie alles zurücklassen, erst wenn sie beim HSV anheuern, schaue ich was geht, für was man imstande ist beim HSV zu leisten, da bin ich mal gespannt, ob SB die Lorbeeren dann auch in real abholt, schaue ich genau auf die Finger.
Wird wohl eine spannende Geschichte.
Wem alles schon in der Vergangenheit beim HSV genug Chancen eingeräumt wurde in den Jahrzehnten als Trainer, warum dann net einem Baumgart, da sind wir uns einig.
Gehen wir die Sache mal an, der Rest wird sich zeigen.
Hoffentlich geht der Weg richtung Sommer schnurstracks in die Bundesliga, kurz vor der EM 2024 vor der eigenen Türe.
Viel Erfolg Steffen Baumgart, mit dir können wir anscheinend "nur gewinnen".
Ach so, moin.
LG
Ibrahim
Habe jetzt wieviele Male es gelesen bei TM, von Fans anderer Vereine, a la "Glückwunsch zum Aufstieg, jetzt habt ihr endlich den richtigen Trainer"!
Sogar sind wir schon aufgestiegen und haben uns in der Buli u.a. etabliert
. Wow, wenn das so einfach wäre, entweder kennt ihr aussenstehende den HSV nicht so genau, oder verfolgt ihn nur "halbherzig", also nicht aus der Nähe, denn was wir gut können ist, das wir die Spieler, Trainer, Funktionäre etc. dorthin kriegen können, wo wir sie haben wollen, auch den Baumgart werden wir uns am Ende "zurechtbiegen"
. Der letzte Absatz natürlich ein kleiner Spass um die Ecke
. Man wird es sehen, wohin der Weg des HSV's mit Steffen Baumgart führt, gewissen Skepsis beherberge ich in mir, mache ich keinen Hehl draus, muß mir erstmal die ersten Spiele über Wochen anschauen und ein Bild machen, dann weiss man mehr und kann eventuell die Dinge besser einordnen.
Bin jetzt seit fast 42 Jahren HSV fan, und handhabe es immer so, das VORHER und DANACH von Spielern, Trainern, Funktionäre etc.interessiert mich die Bohne, ihre Erfolge etc., haben sie, werden sie alles zurücklassen, erst wenn sie beim HSV anheuern, schaue ich was geht, für was man imstande ist beim HSV zu leisten, da bin ich mal gespannt, ob SB die Lorbeeren dann auch in real abholt, schaue ich genau auf die Finger.
Wird wohl eine spannende Geschichte.
Wem alles schon in der Vergangenheit beim HSV genug Chancen eingeräumt wurde in den Jahrzehnten als Trainer, warum dann net einem Baumgart, da sind wir uns einig.
Gehen wir die Sache mal an, der Rest wird sich zeigen.
Hoffentlich geht der Weg richtung Sommer schnurstracks in die Bundesliga, kurz vor der EM 2024 vor der eigenen Türe.
Viel Erfolg Steffen Baumgart, mit dir können wir anscheinend "nur gewinnen".
Ach so, moin.
LG
Ibrahim
20.02.2024 - 07:42 Uhr
Zitat von MaxMedizinball
Vielleicht verstehe ich den Witz einfach nicht (ist im Internet manchmal etwas schwierig) aber Tom Sanne ist so ziemlich das komplette Gegenstück zu dem von SB präferierten Stürmertypus. Bei Köln war doch vorne alles groß und körperlich stark um Bälle als Zielspieler festzumachen oder Flanken reinzuschädeln.
Zitat von Swoop
Bin ja echt schon neugierig, ob die Inthronisierung von Steffen Baumgart möglicherweise die Tür für Tom Sanne ein Stückchen weiter öffnet, da die beiden vom Spielertyp und den physischen Voraussetzungen dann ja doch nicht soooo weit auseinanderliegen!?
Bin ja echt schon neugierig, ob die Inthronisierung von Steffen Baumgart möglicherweise die Tür für Tom Sanne ein Stückchen weiter öffnet, da die beiden vom Spielertyp und den physischen Voraussetzungen dann ja doch nicht soooo weit auseinanderliegen!?
Vielleicht verstehe ich den Witz einfach nicht (ist im Internet manchmal etwas schwierig) aber Tom Sanne ist so ziemlich das komplette Gegenstück zu dem von SB präferierten Stürmertypus. Bei Köln war doch vorne alles groß und körperlich stark um Bälle als Zielspieler festzumachen oder Flanken reinzuschädeln.
Ich hol das mal aus dem Sanne-Thread hierher. M. E. muss man hier differenzieren zwischen Paderborn-Baumgart und Köln-Baumgart. Manche vergessen irgendwie, dass Baumgart in Paderborn ganz anders spielen ließ als sich das in Köln entwickelt hat. Stichwort: Anpassung. Das ist auch bisschen meine Hoffnung in puncto SB, dessen Anstellung ich prinzipiell eher kritisch gegenüberstehe. Aber: In Paderborn hatte er noch viel über 1 vs. 1 und Steckpässe in die Spitze spielen lassen, bevor er seinen Stil in Köln dann an die großen Stoßstürmer angepasst hat und auf Flanken umstellte. Bei Paderborn hatte er schnelle Außenspieler (Awntji-Adjej bspw.) und vorne standen Michel, Pröger oder Srbenji (verzeiht Schreibfehler bei Spielernamen).
In dem Sinne ist es nicht komplett verquer zu glauben, dass Baumgart hier vlt. auch einen Hybrid findet oder was ganz Neues? Mal sehen.
20.02.2024 - 07:42 Uhr
Zitat von Ceddo90
Ich möchte an dieser Stelle den Artikel nochmal aufgreifen und dich fragen, lieber Miller, wieso den Artikel nur bis dahin zitiert hast? Oder hast Du ihn nicht weiter gelesen?
Klingt für mich, als würde da durchaus ein legitimer Workaround bestehen. Es kann also mit allen Spielern kommuniziert werden, aber es ist praktischer, wenn auf Deutsch kommuniziert wird. Finde ich legitim. Soweit ich mich erinnere, sind in Barcelona und Madrid auch Spanisch die Kabinensprache.
Auch spannend finde ich diese Aussage hier:
Klingt für mich langfristig gut, kurzfristig könnte das spannend werden, da wir doch so über den einen oder anderen Schönwetter-Fussballer verfügen. Aber ich glaube, SB und Jatta wird Liebe auf den ersten Blick sein
Zitat von Miller
Steffen Baumgart hat sich zur Kaderplanung des 1. FC Köln geäußert. Dabei verriet der Trainer, warum sich der Effzeh fast ausschließlich nach Spielern umsieht, die Deutsch sprechen.
"Der Grund ist der Trainer", sagte Baumgart dazu in einem Interview mit dem Geissblog: "Der spricht nur Deutsch. Mein Englisch ist nicht gut. Und ich lebe von dem, was ich sage und wie ich es sage. Deshalb ist das sehr wichtig für mich."
https://www.google.com/amp/s/amp.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/2303/Artikel/steffen-baumgart-sprachprobleme-beschraenken-koeln.html
Und das wird ihm in Hamburg um die Ohren fliegen.
Da werden sich die Medien drauf stürzen, wenn der Erfolg ausbleibt.
Steffen Baumgart hat sich zur Kaderplanung des 1. FC Köln geäußert. Dabei verriet der Trainer, warum sich der Effzeh fast ausschließlich nach Spielern umsieht, die Deutsch sprechen.
"Der Grund ist der Trainer", sagte Baumgart dazu in einem Interview mit dem Geissblog: "Der spricht nur Deutsch. Mein Englisch ist nicht gut. Und ich lebe von dem, was ich sage und wie ich es sage. Deshalb ist das sehr wichtig für mich."
https://www.google.com/amp/s/amp.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/2303/Artikel/steffen-baumgart-sprachprobleme-beschraenken-koeln.html
Und das wird ihm in Hamburg um die Ohren fliegen.
Da werden sich die Medien drauf stürzen, wenn der Erfolg ausbleibt.
Ich möchte an dieser Stelle den Artikel nochmal aufgreifen und dich fragen, lieber Miller, wieso den Artikel nur bis dahin zitiert hast? Oder hast Du ihn nicht weiter gelesen?
Zitat von Steffen Baumgart
Geht es gar nicht anders, müssen die Co-Trainer des 51-Jährigen zur Tat schreiten: "René Wagner und Kevin McKenna sprechen Englisch, am Ende bekomme ich es also für alle rüber, aber es sollte hauptsächlich Deutsch gesprochen werden."
Geht es gar nicht anders, müssen die Co-Trainer des 51-Jährigen zur Tat schreiten: "René Wagner und Kevin McKenna sprechen Englisch, am Ende bekomme ich es also für alle rüber, aber es sollte hauptsächlich Deutsch gesprochen werden."
Klingt für mich, als würde da durchaus ein legitimer Workaround bestehen. Es kann also mit allen Spielern kommuniziert werden, aber es ist praktischer, wenn auf Deutsch kommuniziert wird. Finde ich legitim. Soweit ich mich erinnere, sind in Barcelona und Madrid auch Spanisch die Kabinensprache.
Auch spannend finde ich diese Aussage hier:
Zitat von Steffen Baumgart
Neben der Sprache gehe es ihm vor allem darum, dass potenzielle Neuzugänge auch wirklich unbedingt nach Köln wechseln möchten.
"Die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, musst du jeden Tag wollen", so Baumgart: "Wenn du jeden Tag auf diese Art und Weise trainierst, tut das weh. Die Spieler müssen darüber hinaus Fähigkeiten haben, die unserem Spiel entgegenkommen. Sie brauchen eine vernünftige Geschwindigkeit, Zweikampfhärte und das Vermögen, laufen zu können."
Neben der Sprache gehe es ihm vor allem darum, dass potenzielle Neuzugänge auch wirklich unbedingt nach Köln wechseln möchten.
"Die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, musst du jeden Tag wollen", so Baumgart: "Wenn du jeden Tag auf diese Art und Weise trainierst, tut das weh. Die Spieler müssen darüber hinaus Fähigkeiten haben, die unserem Spiel entgegenkommen. Sie brauchen eine vernünftige Geschwindigkeit, Zweikampfhärte und das Vermögen, laufen zu können."
Klingt für mich langfristig gut, kurzfristig könnte das spannend werden, da wir doch so über den einen oder anderen Schönwetter-Fussballer verfügen. Aber ich glaube, SB und Jatta wird Liebe auf den ersten Blick sein

Dass Baumgart sich notfalls auch mit dem Co-Trainer behelfen kann, ist nett, aber das sollte das absolute Mindestmaß an Kommunikationsfähigkeit sein.
Nichtsdestotrotz werden wir gemäß dieser Aussagen zukünftig auf vielversprechende Talente verzichten müssen, weil Baumgart deren fehlende Deutsch-Kenntnisse als Ausschlusskiretirum empfindet. Das können wir uns schlicht nicht erlauben. Von Boldt erwarte ich wiederum, dass er auf solche Einwände keine Rücksicht nimmt, doch dann wären Konflikte praktisch vorprogrammiert.
Ich finde es merkwürdig, dass solch ein berechtigter Kritikpunkt an der Personalie Baumgart hier von einigen nur müde belächelt wird. Das hat auch nichts mit Löchern in den Jeans zu tun, da es hier um fehlende Fähigkeiten geht, die tatsächlich die tägliche Arbeit beeinträchtigen.
20.02.2024 - 07:44 Uhr
Also bei mir hinterlässt die voraussichtliche Verpflichtung Baumgarts nur ein großes ?
Ein ? wieso uns halb Fussballdeutschland in diesem Thread schon zum sicheren Aufstieg garantiert - kennen die unsere Mannschaft bzw. Defensive
Ein anschließendes ? wieso unter Baumgart jetzt alles gut sein sollte, was unter Walter der ja ähnlich offensiv ausgerichteten Fußball spielen hat lassen, von außen betrachtet oftmals mit dem Stempel "arrogant" in die Stereotypen-Schublade gelegt wurde
Ein ? was die langfristige Ausrichtung angeht. Kurzfristig kann ich mir den Kerl total als Motivator vorstellen, der den Jungs Beine macht, dass sie sich auf dem Platz voll reinhauen und zusammenreißen, weil sie ein bisschen Bammel haben sich dann dem Trainer zu stellen, weil sie vom Plan abgewichen sind.
Ein ? wie bei seinem gewünschten Stil (Offensivpressing) die Defensive dennoch stabilisiert werden soll, denn die Räume die offenbart werden, kennt jeder 2. Liga Trainer ganz genau, denn ohne tief-stehen-und-kontern kann kein Team das als Ziel Ligaverbleib hat auf Dauer gegen die größeren Clubs bestehen.
Köln war in der Bundesliga selten der Papierfavorit, auch Paderborn seinerzeit nicht - beim HSV erwartet man 3 Punkte plus spielerisches Spektakel (zumindest laut Benotung aus Redaktionszentralen in Franken).
Kein ? bekommen die fehlenden Englischkenntnisse, da im Profifussball viele Profis aus unterschiedlichen Nationen am Start sind und auch ohne Sprachkenntnisse viel verstehen, bzw. es in professionellen Clubs dafür auch weitere Angestellte (Co-Trainer!) gibt die das fachliche in anderen Sprachen transportieren können.
Die Male vor Tim Walter hätte ich Steffen Baumgart sehr gerne verpflichtet. Sicher es schadet auch jetzt nicht einen Trainer zu haben der intrinsisch motiviert ist für seinen Club alles sportlich mögliche rauszuholen. Ein Trainer der auch in der Bundesliga gezeigt hat, dass er mindestens mithalten kann. Der dort aber auch durchblicken hat lassen, dass die Durchlässigkeit der Jugendteams nicht sein erstes Prinzip ist (auch irgendwo verständlich) und sich irgendwann abgenutzt hat.
Skeptisch war ich auch Tim Walter gegenüber, der hat mich in seiner Amtszeit dann voll überzeugt. Abnutzungserscheinungen hatte man auch da wahrnehmen können, allerdings hatte ich persönlich durchaus ein gewisses Grundvertrauen in Walter, dass er sich nicht nur mit dem Verein, sondern auch der langfristigen Strategie voll angefreundet hat und sich dementsprechend auch selbst nie "zu" wichtig genommen hat.
Wenn Baumgart alle positiven Aspekte die ihm vorauseilen einbringen kann, werden die ? verschwinden und ! entstehen. Aber dennoch bleibt aufgrund der mitunter gut vorgetragenen Beiträge aus Köln mehr Zweifel als vor sagen wir 2,5 Jahren. Ich würde es analog zu betrachten wie ich seinerzeit Aaron Hunt gesehen habe. Der hat mich persönlich am Ende auch überzeugt und ist auch durch die große Tür zum Abschied gegangen und hat nicht den Hinterausgang benutzt.
Trotz allem Viel Erfolg bei unserem HSV!
Ein ? wieso uns halb Fussballdeutschland in diesem Thread schon zum sicheren Aufstieg garantiert - kennen die unsere Mannschaft bzw. Defensive
Ein anschließendes ? wieso unter Baumgart jetzt alles gut sein sollte, was unter Walter der ja ähnlich offensiv ausgerichteten Fußball spielen hat lassen, von außen betrachtet oftmals mit dem Stempel "arrogant" in die Stereotypen-Schublade gelegt wurde
Ein ? was die langfristige Ausrichtung angeht. Kurzfristig kann ich mir den Kerl total als Motivator vorstellen, der den Jungs Beine macht, dass sie sich auf dem Platz voll reinhauen und zusammenreißen, weil sie ein bisschen Bammel haben sich dann dem Trainer zu stellen, weil sie vom Plan abgewichen sind.
Ein ? wie bei seinem gewünschten Stil (Offensivpressing) die Defensive dennoch stabilisiert werden soll, denn die Räume die offenbart werden, kennt jeder 2. Liga Trainer ganz genau, denn ohne tief-stehen-und-kontern kann kein Team das als Ziel Ligaverbleib hat auf Dauer gegen die größeren Clubs bestehen.
Köln war in der Bundesliga selten der Papierfavorit, auch Paderborn seinerzeit nicht - beim HSV erwartet man 3 Punkte plus spielerisches Spektakel (zumindest laut Benotung aus Redaktionszentralen in Franken).
Kein ? bekommen die fehlenden Englischkenntnisse, da im Profifussball viele Profis aus unterschiedlichen Nationen am Start sind und auch ohne Sprachkenntnisse viel verstehen, bzw. es in professionellen Clubs dafür auch weitere Angestellte (Co-Trainer!) gibt die das fachliche in anderen Sprachen transportieren können.
Die Male vor Tim Walter hätte ich Steffen Baumgart sehr gerne verpflichtet. Sicher es schadet auch jetzt nicht einen Trainer zu haben der intrinsisch motiviert ist für seinen Club alles sportlich mögliche rauszuholen. Ein Trainer der auch in der Bundesliga gezeigt hat, dass er mindestens mithalten kann. Der dort aber auch durchblicken hat lassen, dass die Durchlässigkeit der Jugendteams nicht sein erstes Prinzip ist (auch irgendwo verständlich) und sich irgendwann abgenutzt hat.
Skeptisch war ich auch Tim Walter gegenüber, der hat mich in seiner Amtszeit dann voll überzeugt. Abnutzungserscheinungen hatte man auch da wahrnehmen können, allerdings hatte ich persönlich durchaus ein gewisses Grundvertrauen in Walter, dass er sich nicht nur mit dem Verein, sondern auch der langfristigen Strategie voll angefreundet hat und sich dementsprechend auch selbst nie "zu" wichtig genommen hat.
Wenn Baumgart alle positiven Aspekte die ihm vorauseilen einbringen kann, werden die ? verschwinden und ! entstehen. Aber dennoch bleibt aufgrund der mitunter gut vorgetragenen Beiträge aus Köln mehr Zweifel als vor sagen wir 2,5 Jahren. Ich würde es analog zu betrachten wie ich seinerzeit Aaron Hunt gesehen habe. Der hat mich persönlich am Ende auch überzeugt und ist auch durch die große Tür zum Abschied gegangen und hat nicht den Hinterausgang benutzt.
Trotz allem Viel Erfolg bei unserem HSV!
20.02.2024 - 08:04 Uhr
Zitat von Gallertprinz
Mit kleinen Vereinen ist es offensichtlich einfacher aufzusteigen, als mit dem "großen HSV", wie wir regelmäßig von den Fans der kleinen Klubs genannt werden. Welche Vereine sind denn seit unserem Abstieg vor uns ins Ziel eingelaufen? Neben Bielefeld und Bochum sowie den Dickschiffen Köln, Stuttgart, Schalke und Bremen waren das Heidenheim (zweimal), Darmstadt, Kiel, Fürth, Paderborn und Union. Warum? Weil dort in Ruhe gearbeitet werden kann. Wenig mediale Aufmerksamkeit, kein ständig nervöses Umfeld und kein Druck des "aufsteigen müssens".
Und bei uns? Ständig Querelen, jedes Husten wird von Medien, Fans, Experten bis ins Detail analysiert, bei zwei Siegen in Folge kennt die Euphorie keine Grenzen während ein schwaches Spiel ausreicht, um alles in Frage zu stellen. Bei gefühlt jedem verlorenen Zweikampf werden Spieler und Trainer öffentlich verbal gekreuzigt und der Erwartungsdruck ist so hoch, dass bisher noch in jeder Saison in der Rückrunde die Nerven der Spieler versagt haben. Hinzukommt, dass für die kleinen Klubs Spiele gegen den HSV Pokalcharakter haben und die Mannschaften dieser Vereine gegen uns weit über ihrem normalen Niveau spielen - siehe Osnabrück oder Rostock.
Wenn es Baumgart schafft, diesen Widrigkeiten zu trotzen und in so kurzer Zeit irgendwie auf Platz 2 zu klettern oder die Relegation zu packen, hat er in Hamburg ein Denkmal verdient. Angesichts unserer Zweitliga-Historie wäre das aus meiner Sicht der größte Erfolg der Vereinsgeschichte seit der Qualifikation für die CL 2006.
Zitat von Zehner_UK
Ich finde das ja sehr befremdlich, wie man Baumgarts Zeit beim 1.FC Köln mit der vom Walter beim HSV vergleichen kann.
Der eine hat den Relegations-Teilnehmer 1.FC Köln übernommen und hat diesen dann in einen europäischen Wettbewerb geführt. Die zweite Saison endete solide im Mittelfeld. In der dritten Saison gab es Probleme aufgrund einer schwierigen Transferpolitik aufgrund von Finanzzwängen.
Wie kann man das mit Walters Zeit beim HSV vergleichen? Unter Walter hat der HSV nie sein Ziel erreicht. Auch im dritten Jahr gab es große Zweifel, daher hat man sich ja getrennt.
Baumgart ist mit Paderborn aufgestiegen. Mit Paderborn!!!!
Aber hier diskutiert man über Baumgarts angebliche schlechte "Englisch-Kenntnisse". Kannst du dir echt nicht ausdenken. Unglaublich.
Zitat von Wiiii
@Tafelberg Nicht von einem, nicht von zweien, aber schau dir doch die letzten 30 Jahre HSV-Trainerbank mal an… Ich bin es einfach leid immer wieder die gleiche Episode zu sehen, immer wieder bin ich komplett niedergeschlagen, wenn ein neuer Trainer einstellt wird und jedes Mal lese ich hier dasselbe, gebe dem ganzen eine Chance, gehe mit, entwickle Hoffnung und Euphorie und werde wieder niedergeschmettert, weil sich schlussendlich doch das vorhersehbare Szenario ergeben hat.
@Geissbock79 schreibt doch das, was alle, die sich informieren, wissen sollten: Baumgarts Geschichte in Köln ist 1-zu-1 dieselbe Geschichte, wie die vom HSV unter Water. Nur das noch diese Englisch-Komponente und schlechte Jugendförderung hinzukommt, was mit dem aktuellen Kader Null konform geht. Dem Kölner-User sei in diesem Fall wirklich ein Blick in den Walter-Thread ans Herz gelegt. Du wirst dich totlachen, solltest du - wovon auszugehen ist - den HSV zuletzt nicht verfolgt haben, ob der Parallelen.
Es ist nun einmal so, dass ich es auch nicht ertrage, wenn eine Fliege immer und immer wieder gegen eine Fensterscheibe fliegt, es treibt mich förmlich in den Wahnsinn. Auch wenn es mir schwer fällt, aber irgendwann schlage ich sie tot. An dem Punkt bin ich jetzt angelangt.
Es gibt allerdings auch einen für mich ziemlich eindeutigen, wenn auch sehr konstruierten Grund, warum ich glaube, dass Baumgart der Aufstieg gelingt. Ich nenne es in privaten Kreisen das HSV-Dilemma. Der HSV hat immer dann Glück, wenn er richtig schlecht arbeitet, also einen Belohungseffekt nach einer eigentlich (und schließlich auch langfristig) schlechten Aktion, aber umso mehr Pech, wenn eigentlich mal etwas im Sinne der Langfristigkeit richtig gemacht wurde. So wird es immer diese unsäglichen Schwankungen geben und maximal kurz- bis mittelfristig gedacht. Langfristig geht es geglättet stetig bergab. Nach all den Jahrzehnten finde ich es nur noch frustrierend und hatte ich unter Hannes Wolf schon, den Moment, dass ich keine Spiele mehr schauen wollte, weil ich es einfach nicht mehr ertrage, komme ich wieder an einen ähnlichen Punkt, wobei sich diesmal wirklich sehr viel angestaut hat.
Von der Liga würde ich das Fan-sein nicht abhängig machen. Aber für mich wirkt das Versagen mittlerweile seit vielen, vielen Jahren doch sehr vorhersehbar - auch wenn es das in Gänze nie wirklich ist - und dann reicht es auch irgendwann.
@Hannes994 Witzig, hast du den Spruch auf Facebook aufgeschnappt? Muss ich mir merken. @tomg Nein, er wird jetzt alle in den Bann ziehen oder so, voller Support und so, und dann kommen die Fackeln und Mistgabeln wieder aus dem Keller, denn der Pöbel hat mal wieder Lust auf rollende Köpfe.
Sollen sich doch alle belustigen und in Missgunst suhlen, ich wünsche dem Verein so oder so und wie gesagt das beste, aber auch die Fans, dieses Forum, das gemeine Umfeld, es fühlt sich schon länger nicht mehr so an, wie damals. Von daher ist vielleicht auch etwas auseinander gewachsen.
@Tafelberg Nicht von einem, nicht von zweien, aber schau dir doch die letzten 30 Jahre HSV-Trainerbank mal an… Ich bin es einfach leid immer wieder die gleiche Episode zu sehen, immer wieder bin ich komplett niedergeschlagen, wenn ein neuer Trainer einstellt wird und jedes Mal lese ich hier dasselbe, gebe dem ganzen eine Chance, gehe mit, entwickle Hoffnung und Euphorie und werde wieder niedergeschmettert, weil sich schlussendlich doch das vorhersehbare Szenario ergeben hat.
@Geissbock79 schreibt doch das, was alle, die sich informieren, wissen sollten: Baumgarts Geschichte in Köln ist 1-zu-1 dieselbe Geschichte, wie die vom HSV unter Water. Nur das noch diese Englisch-Komponente und schlechte Jugendförderung hinzukommt, was mit dem aktuellen Kader Null konform geht. Dem Kölner-User sei in diesem Fall wirklich ein Blick in den Walter-Thread ans Herz gelegt. Du wirst dich totlachen, solltest du - wovon auszugehen ist - den HSV zuletzt nicht verfolgt haben, ob der Parallelen.
Es ist nun einmal so, dass ich es auch nicht ertrage, wenn eine Fliege immer und immer wieder gegen eine Fensterscheibe fliegt, es treibt mich förmlich in den Wahnsinn. Auch wenn es mir schwer fällt, aber irgendwann schlage ich sie tot. An dem Punkt bin ich jetzt angelangt.
Es gibt allerdings auch einen für mich ziemlich eindeutigen, wenn auch sehr konstruierten Grund, warum ich glaube, dass Baumgart der Aufstieg gelingt. Ich nenne es in privaten Kreisen das HSV-Dilemma. Der HSV hat immer dann Glück, wenn er richtig schlecht arbeitet, also einen Belohungseffekt nach einer eigentlich (und schließlich auch langfristig) schlechten Aktion, aber umso mehr Pech, wenn eigentlich mal etwas im Sinne der Langfristigkeit richtig gemacht wurde. So wird es immer diese unsäglichen Schwankungen geben und maximal kurz- bis mittelfristig gedacht. Langfristig geht es geglättet stetig bergab. Nach all den Jahrzehnten finde ich es nur noch frustrierend und hatte ich unter Hannes Wolf schon, den Moment, dass ich keine Spiele mehr schauen wollte, weil ich es einfach nicht mehr ertrage, komme ich wieder an einen ähnlichen Punkt, wobei sich diesmal wirklich sehr viel angestaut hat.
Von der Liga würde ich das Fan-sein nicht abhängig machen. Aber für mich wirkt das Versagen mittlerweile seit vielen, vielen Jahren doch sehr vorhersehbar - auch wenn es das in Gänze nie wirklich ist - und dann reicht es auch irgendwann.
@Hannes994 Witzig, hast du den Spruch auf Facebook aufgeschnappt? Muss ich mir merken. @tomg Nein, er wird jetzt alle in den Bann ziehen oder so, voller Support und so, und dann kommen die Fackeln und Mistgabeln wieder aus dem Keller, denn der Pöbel hat mal wieder Lust auf rollende Köpfe.
Sollen sich doch alle belustigen und in Missgunst suhlen, ich wünsche dem Verein so oder so und wie gesagt das beste, aber auch die Fans, dieses Forum, das gemeine Umfeld, es fühlt sich schon länger nicht mehr so an, wie damals. Von daher ist vielleicht auch etwas auseinander gewachsen.
Ich finde das ja sehr befremdlich, wie man Baumgarts Zeit beim 1.FC Köln mit der vom Walter beim HSV vergleichen kann.
Der eine hat den Relegations-Teilnehmer 1.FC Köln übernommen und hat diesen dann in einen europäischen Wettbewerb geführt. Die zweite Saison endete solide im Mittelfeld. In der dritten Saison gab es Probleme aufgrund einer schwierigen Transferpolitik aufgrund von Finanzzwängen.
Wie kann man das mit Walters Zeit beim HSV vergleichen? Unter Walter hat der HSV nie sein Ziel erreicht. Auch im dritten Jahr gab es große Zweifel, daher hat man sich ja getrennt.
Baumgart ist mit Paderborn aufgestiegen. Mit Paderborn!!!!
Aber hier diskutiert man über Baumgarts angebliche schlechte "Englisch-Kenntnisse". Kannst du dir echt nicht ausdenken. Unglaublich.
Mit kleinen Vereinen ist es offensichtlich einfacher aufzusteigen, als mit dem "großen HSV", wie wir regelmäßig von den Fans der kleinen Klubs genannt werden. Welche Vereine sind denn seit unserem Abstieg vor uns ins Ziel eingelaufen? Neben Bielefeld und Bochum sowie den Dickschiffen Köln, Stuttgart, Schalke und Bremen waren das Heidenheim (zweimal), Darmstadt, Kiel, Fürth, Paderborn und Union. Warum? Weil dort in Ruhe gearbeitet werden kann. Wenig mediale Aufmerksamkeit, kein ständig nervöses Umfeld und kein Druck des "aufsteigen müssens".
Und bei uns? Ständig Querelen, jedes Husten wird von Medien, Fans, Experten bis ins Detail analysiert, bei zwei Siegen in Folge kennt die Euphorie keine Grenzen während ein schwaches Spiel ausreicht, um alles in Frage zu stellen. Bei gefühlt jedem verlorenen Zweikampf werden Spieler und Trainer öffentlich verbal gekreuzigt und der Erwartungsdruck ist so hoch, dass bisher noch in jeder Saison in der Rückrunde die Nerven der Spieler versagt haben. Hinzukommt, dass für die kleinen Klubs Spiele gegen den HSV Pokalcharakter haben und die Mannschaften dieser Vereine gegen uns weit über ihrem normalen Niveau spielen - siehe Osnabrück oder Rostock.
Wenn es Baumgart schafft, diesen Widrigkeiten zu trotzen und in so kurzer Zeit irgendwie auf Platz 2 zu klettern oder die Relegation zu packen, hat er in Hamburg ein Denkmal verdient. Angesichts unserer Zweitliga-Historie wäre das aus meiner Sicht der größte Erfolg der Vereinsgeschichte seit der Qualifikation für die CL 2006.
Da machst du es dir aber sehr einfach. Es ist viel schwieriger mit Paderborn, Heidenheim oder Darmstadt aufzusteigen als mit dem HSV. Denn beim HSV gibt der Kader deutlich mehr her.
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