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Alles Gute, Jonas Boldt!

24.05.2019 - 11:17 Uhr
Alles Gute, Jonas Boldt! |#281
13.08.2019 - 10:32 Uhr
Zitat von berbertheo
Zitat von fanbeauftragter

Der DFB hat sich am 8.8. bereits klar positioniert


Richtig, aber doch ausschließlich zur Spielberechtigung. Wenn ich die Aussagen von Boldt in der Mopo richtig verstehe, wünscht er sich aber auch ein Zeichen gegen die - zumindest in Teilen - rassistische Unterschwelligkeit der Vorwürfe respektive der Diskussion darüber. Und von einem Verband, der sich das Thema so groß auf die Fahnen schreibt, kann man das vielleicht sogar erwarten.

Ich habe das exakt genau so verstanden und finde es sehr gut, dass Boldt das anspricht und zwar genau in dieser Dosierung, gerade weil und obwohl noch nicht ganz klar ist, was noch kommen könnte (s. Post oben von @bananen falke) .

Gleichzeitig erwarte ich nicht, dass von DFB oder DFL tatsächlich etwas kommt. Dafür haben sie nicht genug cochones in der Hose bzw. sind selbst zu ambivalent sobald es handlungsrelevant wird.

•     •     •

Wir kommen, um zu bleiben.
Alles Gute, Jonas Boldt! |#282
13.08.2019 - 10:33 Uhr
Zitat von berbertheo
Zitat von BallToGo

Wenn mir nicht etwas Entscheidendes entgangen ist, kann sich Boldts Forderung an DFB/DFL kaum darauf beziehen, ein Statement gegen Rassismus abzugeben oder das Blatt zu sanktionieren.

Er und der HSV haben sich zwar hinter den Spieler gestellt, aber dass sie dem Blatt oder den Redakteuren Rassismus vorgeworfen hätten, habe ich nicht wahrgenommen. Warum sollen DFB/DFL etwas machen, was der Verein selbst unterlässt?


Wie verstehst du dann diesen Teil:
Zitat von Jonas Boldt


„Der DFB und die DFL haben sich immer sehr stark gegen Rassismus engagiert. Ich würde mir da mal wünschen, dass ein Statement kommt, dass wir uns als HSV positioniert haben. Wir werden aktuell so ein bisschen im Regen stehen gelassen. Der Spieler ist in erster Linie auch ein Mensch. Wenn wir als Land offen sein wollen für Menschen, die es nicht so einfach gehabt haben wie wir, dann wäre es einfach mal ein gutes Beispiel, wenn ein klares Bekenntnis von allen Seiten folgen würde.“


Zugegeben, alles andere als absolut eindeutig. Die Mopo scheint hier auch Schwierigkeiten zu haben, Boldts Zitate sinnvoll in einen Kontext zu bringen. Hat vielleicht jemand einen Hinweis zu, O-Ton?

Aber so wird nicht nur Rassismus explizit genannt, sondern im letzten Abschnitt dann eben auch eine sozusagen "anti-rassistische" Grundeinstellung, die - sollte man sie ernst meinen - in einem solchen Fall dann ein klares Bekenntnis erfordert. Der HSV hat das bereits abgegeben und nicht nur auf einer formal-sachlichen, sondern auch auf einer menschlichen Ebene deutlich gemacht, welche Werte er vertritt. Dieser Teil fehlt bei DFB/DFL.

Und es gab/gibt einen rassistischen Unterton bei diesem Thema. Das heißt nicht, dass den Redakteuren oder der BILD das so vorgeworfen (werden kann). Das liegt an den Denkmustern unserer Gesellschaft und genau deswegen benötigt man ja ein solches Bekenntnis. Oder sieht hier irgendjemand eine öffentliche Gleichbehandlung im Diskurs von möglichen Verfehlungen z.B. deutscher und afrikanischer Menschen?


Natürlich zielt die Kampagne darauf, den rassistischen oder zumindest ausländerfeindlichen/-phoben Teil der Bevölkerung anzusprechen..
Dies anzuprangern hat Boldt mMn bislang "diplomatisch" vermieden. Er beschränkt sich darauf, den Menschen Jatta zu stützen.
Was also erwartet er konkret von DFB/DFL?
Alles Gute, Jonas Boldt! |#283
13.08.2019 - 10:40 Uhr
Zitat von BallToGo
Zitat von berbertheo

Zitat von BallToGo

Wenn mir nicht etwas Entscheidendes entgangen ist, kann sich Boldts Forderung an DFB/DFL kaum darauf beziehen, ein Statement gegen Rassismus abzugeben oder das Blatt zu sanktionieren.

Er und der HSV haben sich zwar hinter den Spieler gestellt, aber dass sie dem Blatt oder den Redakteuren Rassismus vorgeworfen hätten, habe ich nicht wahrgenommen. Warum sollen DFB/DFL etwas machen, was der Verein selbst unterlässt?


Wie verstehst du dann diesen Teil:
Zitat von Jonas Boldt



„Der DFB und die DFL haben sich immer sehr stark gegen Rassismus engagiert. Ich würde mir da mal wünschen, dass ein Statement kommt, dass wir uns als HSV positioniert haben. Wir werden aktuell so ein bisschen im Regen stehen gelassen. Der Spieler ist in erster Linie auch ein Mensch. Wenn wir als Land offen sein wollen für Menschen, die es nicht so einfach gehabt haben wie wir, dann wäre es einfach mal ein gutes Beispiel, wenn ein klares Bekenntnis von allen Seiten folgen würde.“


Zugegeben, alles andere als absolut eindeutig. Die Mopo scheint hier auch Schwierigkeiten zu haben, Boldts Zitate sinnvoll in einen Kontext zu bringen. Hat vielleicht jemand einen Hinweis zu, O-Ton?

Aber so wird nicht nur Rassismus explizit genannt, sondern im letzten Abschnitt dann eben auch eine sozusagen "anti-rassistische" Grundeinstellung, die - sollte man sie ernst meinen - in einem solchen Fall dann ein klares Bekenntnis erfordert. Der HSV hat das bereits abgegeben und nicht nur auf einer formal-sachlichen, sondern auch auf einer menschlichen Ebene deutlich gemacht, welche Werte er vertritt. Dieser Teil fehlt bei DFB/DFL.

Und es gab/gibt einen rassistischen Unterton bei diesem Thema. Das heißt nicht, dass den Redakteuren oder der BILD das so vorgeworfen (werden kann). Das liegt an den Denkmustern unserer Gesellschaft und genau deswegen benötigt man ja ein solches Bekenntnis. Oder sieht hier irgendjemand eine öffentliche Gleichbehandlung im Diskurs von möglichen Verfehlungen z.B. deutscher und afrikanischer Menschen?


Natürlich zielt die Kampagne darauf, den rassistischen oder zumindest ausländerfeindlichen/-phoben Teil der Bevölkerung anzusprechen..
Dies anzuprangern hat Boldt mMn bislang "diplomatisch" vermieden. Er beschränkt sich darauf, den Menschen Jatta zu stützen.
Was also erwartet er konkret von DFB/DFL?


Ich würde es nicht auf den ausländerfeindlichen Teil der Bevölkerung beziehen, sondern - wie Aaron Hunt es benennt - die Kampagne einer bestimmten Zeitung nebst Sportanhängsel.
Die Kampagne kommt ja klar von der Bild und da dürfen DFB/ DFL (und gerne auch die Politik) mal Ross und Reiter benennen.
Alles Gute, Jonas Boldt! |#284
13.08.2019 - 10:56 Uhr
In den letzten Jahren wäre ein Spieler wie Sakai ablösefrei, womöglich noch mit Abfindung, gegangen.
Mit Boldt und Mutzel sind die Zeiten endlich vorbei.

•     •     •

Der Potterismus: Pathologische Besserwisserei. Äussert sich häufig in unerträglicher Zerfledderei
von ganzen Threads bis zur völligen Unlesbarkeit. Endet immer ohne Ergebnis, sofern man dem Befallenen nicht zustimmt.
Alles Gute, Jonas Boldt! |#285
13.08.2019 - 11:08 Uhr
Zitat von HSVGary
Zitat von BallToGo

Zitat von berbertheo

Zitat von BallToGo

Wenn mir nicht etwas Entscheidendes entgangen ist, kann sich Boldts Forderung an DFB/DFL kaum darauf beziehen, ein Statement gegen Rassismus abzugeben oder das Blatt zu sanktionieren.

Er und der HSV haben sich zwar hinter den Spieler gestellt, aber dass sie dem Blatt oder den Redakteuren Rassismus vorgeworfen hätten, habe ich nicht wahrgenommen. Warum sollen DFB/DFL etwas machen, was der Verein selbst unterlässt?


Wie verstehst du dann diesen Teil:
Zitat von Jonas Boldt




„Der DFB und die DFL haben sich immer sehr stark gegen Rassismus engagiert. Ich würde mir da mal wünschen, dass ein Statement kommt, dass wir uns als HSV positioniert haben. Wir werden aktuell so ein bisschen im Regen stehen gelassen. Der Spieler ist in erster Linie auch ein Mensch. Wenn wir als Land offen sein wollen für Menschen, die es nicht so einfach gehabt haben wie wir, dann wäre es einfach mal ein gutes Beispiel, wenn ein klares Bekenntnis von allen Seiten folgen würde.“


Zugegeben, alles andere als absolut eindeutig. Die Mopo scheint hier auch Schwierigkeiten zu haben, Boldts Zitate sinnvoll in einen Kontext zu bringen. Hat vielleicht jemand einen Hinweis zu, O-Ton?

Aber so wird nicht nur Rassismus explizit genannt, sondern im letzten Abschnitt dann eben auch eine sozusagen "anti-rassistische" Grundeinstellung, die - sollte man sie ernst meinen - in einem solchen Fall dann ein klares Bekenntnis erfordert. Der HSV hat das bereits abgegeben und nicht nur auf einer formal-sachlichen, sondern auch auf einer menschlichen Ebene deutlich gemacht, welche Werte er vertritt. Dieser Teil fehlt bei DFB/DFL.

Und es gab/gibt einen rassistischen Unterton bei diesem Thema. Das heißt nicht, dass den Redakteuren oder der BILD das so vorgeworfen (werden kann). Das liegt an den Denkmustern unserer Gesellschaft und genau deswegen benötigt man ja ein solches Bekenntnis. Oder sieht hier irgendjemand eine öffentliche Gleichbehandlung im Diskurs von möglichen Verfehlungen z.B. deutscher und afrikanischer Menschen?


Natürlich zielt die Kampagne darauf, den rassistischen oder zumindest ausländerfeindlichen/-phoben Teil der Bevölkerung anzusprechen..
Dies anzuprangern hat Boldt mMn bislang "diplomatisch" vermieden. Er beschränkt sich darauf, den Menschen Jatta zu stützen.
Was also erwartet er konkret von DFB/DFL?


Ich würde es nicht auf den ausländerfeindlichen Teil der Bevölkerung beziehen, sondern - wie Aaron Hunt es benennt - die Kampagne einer bestimmten Zeitung nebst Sportanhängsel.
Die Kampagne kommt ja klar von der Bild und da dürfen DFB/ DFL (und gerne auch die Politik) mal Ross und Reiter benennen.


Da habe ich mich wohl mi!verständlich ausgedrückt.
Natürlich geht es um die Urheber der Kampagne und nicht um die Adressaten und Mitläufer.
Alles Gute, Jonas Boldt! |#286
13.08.2019 - 11:13 Uhr
Zitat von HSVGary
Zitat von BallToGo

Zitat von berbertheo

Zitat von BallToGo

Wenn mir nicht etwas Entscheidendes entgangen ist, kann sich Boldts Forderung an DFB/DFL kaum darauf beziehen, ein Statement gegen Rassismus abzugeben oder das Blatt zu sanktionieren.

Er und der HSV haben sich zwar hinter den Spieler gestellt, aber dass sie dem Blatt oder den Redakteuren Rassismus vorgeworfen hätten, habe ich nicht wahrgenommen. Warum sollen DFB/DFL etwas machen, was der Verein selbst unterlässt?


Wie verstehst du dann diesen Teil:
Zitat von Jonas Boldt




„Der DFB und die DFL haben sich immer sehr stark gegen Rassismus engagiert. Ich würde mir da mal wünschen, dass ein Statement kommt, dass wir uns als HSV positioniert haben. Wir werden aktuell so ein bisschen im Regen stehen gelassen. Der Spieler ist in erster Linie auch ein Mensch. Wenn wir als Land offen sein wollen für Menschen, die es nicht so einfach gehabt haben wie wir, dann wäre es einfach mal ein gutes Beispiel, wenn ein klares Bekenntnis von allen Seiten folgen würde.“


Zugegeben, alles andere als absolut eindeutig. Die Mopo scheint hier auch Schwierigkeiten zu haben, Boldts Zitate sinnvoll in einen Kontext zu bringen. Hat vielleicht jemand einen Hinweis zu, O-Ton?

Aber so wird nicht nur Rassismus explizit genannt, sondern im letzten Abschnitt dann eben auch eine sozusagen "anti-rassistische" Grundeinstellung, die - sollte man sie ernst meinen - in einem solchen Fall dann ein klares Bekenntnis erfordert. Der HSV hat das bereits abgegeben und nicht nur auf einer formal-sachlichen, sondern auch auf einer menschlichen Ebene deutlich gemacht, welche Werte er vertritt. Dieser Teil fehlt bei DFB/DFL.

Und es gab/gibt einen rassistischen Unterton bei diesem Thema. Das heißt nicht, dass den Redakteuren oder der BILD das so vorgeworfen (werden kann). Das liegt an den Denkmustern unserer Gesellschaft und genau deswegen benötigt man ja ein solches Bekenntnis. Oder sieht hier irgendjemand eine öffentliche Gleichbehandlung im Diskurs von möglichen Verfehlungen z.B. deutscher und afrikanischer Menschen?


Natürlich zielt die Kampagne darauf, den rassistischen oder zumindest ausländerfeindlichen/-phoben Teil der Bevölkerung anzusprechen..
Dies anzuprangern hat Boldt mMn bislang "diplomatisch" vermieden. Er beschränkt sich darauf, den Menschen Jatta zu stützen.
Was also erwartet er konkret von DFB/DFL?


Ich würde es nicht auf den ausländerfeindlichen Teil der Bevölkerung beziehen, sondern - wie Aaron Hunt es benennt - die Kampagne einer bestimmten Zeitung nebst Sportanhängsel.
Die Kampagne kommt ja klar von der Bild und da dürfen DFB/ DFL (und gerne auch die Politik) mal Ross und Reiter benennen.


Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.
Natürlich geht es um die Urheber der Kampagne, und nicht um die Leute, die darauf aufspringen.
Und ja, man sollte Ross und Reiter und deren Motivation nennen, aber auch als HSV.
Alles Gute, Jonas Boldt! |#287
18.08.2019 - 12:21 Uhr
Ich denke, Hecking macht derzeit einen den Umständen entsprechenden guten Job. Mein Eindruck ist, dass er insbesondere auch für die PR zuständig ist, vielleicht nur intuitiv, vielleicht abgestimmt aufgrund seiner regelmäßigen Außendarstellungen iZm den PK, spielbezogenen Interviews. Zu einer Äußerung möchte ich dann trotzdem kurz Stellung nehmen.

I.S. Zusammenarbeit mit Boldt und Mutzel machte er gestern folgende Äußerungen:
Zitat von Dieter Hecking



Wir haben in diesem Sommer 27 Transfers getätigt, nämlich 16 Abgänge und elf Neuzugänge. Das ist außergewöhnlich viel, das ist ein richtig großer Umbruch, den Jonas Boldt und Michael Mutzel gestemmt haben. Ihre Arbeit muss man hierbei wirklich einmal hervorheben, sie geben wirklich alles, um das Beste für den HSV herauszuholen und haben einen tollen Job gemacht. ich habe mit vielen guten Sportdirektoren zusammengearbeitet - aber die beiden müssen sich überhaupt nicht dahinter verstecken.

https://www.rautenperle.com/content/hecking-sieht-personell-noch-handlungsbedarf
(Eingekürzt auf HSV.de, https://www.hsv.de/news/meldungen/saison-2019-20/spieltage/3-spieltag-vs-vfl-bochum/nachbericht-hsv-vfl-bochum-dieter-hecking-nur-so-koe/)

Bezüglich dieser Aussage bedarf es m.E. schon etwas Objektivität, um nicht gleich zu Legendenbildungen zu kommen.

Bei den Abgängen (m.E. 17) wurde nichts „getätigt“ bei auslaufenden Verträgen (Holtby, Lasogga), bei auslaufenden Leihen (Mangala, Hwang, Lacroix), bei bereits verkauften Spielern (Arp, Kostic). Bei den Spielern der zweiten Reihe sehe ich jetzt nichts weltbewegendes (Pfeiffer, Ferati, Opoku, Behrens, Porath, Steinmann, Drawz), ähnlich bei Sakai und Bates. Bei letzteren war es eher ein normaler Job, positiv aus meiner Sicht, dass man z.T. wohl Rückkaufoptionen vereinbart, Sakai nicht verschenkt und bei Bates keine Kaufoption vereinbart hat. Santos wollte unbedingt weg, letztlich hat man nicht die Ablöse generiert, die man ursprünglich haben wollte, war vielleicht aber auch nur eine Wunschvorstellung und eben nicht realistisch. Die Nachfrage war wohl auch überschaubar, sein Berater dürfte hier sehr aktiv gewesen sein (https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article226547693/Hoffmann-Douglas-Santos-Berater-Millionen-Transfer-Wechsel-Zenit-St-Petersburg.html). Der Beitrag von Boldt und Mutzel kann ich hier nicht einschätzen.

Negativ ist eher, dass es nicht geschafft wurde die teuren Spieler Wood und Papadoupolos zu verkaufen, was sicher schwierig ist, ebenso sind die nicht mehr erwünschten Spieler Pollersbeck, Ito und Janjicic immer noch auf der payroll, kann sich aber bis zum 2.9. noch ändern.

Bei den Zugängen sind Hinterseer, Gyamerah, Heuer-Fernandez, Dudziak und Kinsombi sind noch unter Becker verpflichtet worden bzw. es hatte schon die entscheidenden Gespräche gegeben. Mutzel und Boldt waren da z.T. noch gar nicht da. Leibold und Ewerton waren wohl Wunschspieler von Hecking und aufgrund der gegebenen Vertragsklauseln auch eher leicht zu bekommen. Bei Amaechi muss es bereits im Herbst 2018 erste Gespräche gegeben haben, so dass Becker/Spors hier sicher einen Anteil haben, Mutzel wird dann die möglicherweise entscheidenden Gespräche geführt haben. Bei Kittel, Fein und Letschert dürfte der Beitrag von Boldt/Mutzel bei 100% liegen, wobei auch hier die Rolle Hecking‘s nicht zu unterschätzen sein dürfte:
Zitat von Sonny Kittel



Die neue sportliche Führung des Zweitligisten um Sportvorstand Jonas Boldt und Coach Dieter Hecking hatte es ihm angetan: „Seit dem ersten Gespräch haben sie mir ein super Gefühl gegeben, dass ich hier richtig aufgehoben bin und der HSV der nächste und beste Schritt für mich ist.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article195512999/Sonny-Kittel-HSV-ist-der-beste-Schritt-fuer-mich.html

Insgesamt ist der Beitrag vom Team Boldt/Mutzel iZm der Kaderveränderungen nicht so hoch wie es hier von Hecking „verkauft“ wird. Dies soll gar keine Kritik sein, die Situation ist einfach durch den Zeitablauf bedingt, viele Entscheidungen waren - zurecht - einfach früh getroffen worden. So sollte man es dann aber auch darstellen. Für eine Bewertung ist es deshalb noch viel zu früh. Das die Zusammenarbeit positiv bewertet wird, ist etwas anderes.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fanbeauftragter am 18.08.2019 um 12:39 Uhr bearbeitet
Alles Gute, Jonas Boldt! |#288
18.08.2019 - 12:38 Uhr
Zitat von fanbeauftragter
Santos wollte unbedingt weg, letztlich hat man nicht die Ablöse generiert, die man ursprünglich haben wollte, war vielleicht aber auch nur eine Wunschvorstellung und eben nicht realistisch. Die Nachfrage war wohl auch überschaubar, sein Berater dürfte hier sehr aktiv gewesen sein (https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article226547693/Hoffmann-Douglas-Santos-Berater-Millionen-Transfer-Wechsel-Zenit-St-Petersburg.html). Der Beitrag von Boldt und Mutzel kann ich hier nicht einschätzen.


Dann lass Dir diese Quelle ans Herz gelegt sein:

Besonders Jonas Boldt übernahm nach seiner Verpflichtung als HSV-Sportvorstand schnell selbst die Zügel in die Hand und forcierte die Verhandlungen mit Zenits Sportdirektor Javier Ribalta, den er schon länger kennt. Nummer zwei: Dem Vernehmen nach soll Haase ein Zenit-Angebot über „nur“ zehn Millionen Euro akquiriert haben. Und während der eine oder andere HSV-Verantwortliche bereits zustimmen wollte, legte Boldt sein Veto ein, um nachzuverhandeln.

https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article226536047/Millionen-Aerger-um-den-Santos-Wechsel-nach-Russland.html

Zitat von fanbeauftragter
Negativ ist eher, dass es nicht geschafft wurde die teuren Spieler Wood und Papadoupolos zu verkaufen


Die Ablöse bei Papadoupolos müsste ja etwas größer sein:

Knapp zwei Jahre ist es jetzt her, dass der ehemalige HSV-Trainer Markus Gisdol den griechischen Haudegen "um jeden Preis" haben, sprich kaufen wollte. Die damaligen Verantwortlichen des HSV zahlten schließlich 6,5 Millionen Euro – und sicherten Leverkusen zudem eine höchst fragwürdige Weiterverkaufsklausel zu. So müssen die Hamburger Bayer einen zusätzlichen Millionenbetrag überweisen, sollten sie Papadopoulos vor Vertragsende abgeben. Im Klartext bedeutet das: Selbst wenn der HSV den Topverdiener ablösefrei ziehen lassen und ein Teil des Gehalts übernehmen würde, müsste der Club zusätzlich auch noch Leverkusen ausbezahlen. Ein absurdes Szenario, das sich keinesfalls rechnen kann.

https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article226436845/HSV-Kyriakos-Papadopoulos-hoechst-fragwuerdige-Klausel-Verkauf-Transfer-Innenverteidigung-Bayer-Leverkusen.html

Ich verstehe ja Deinen Ansatz, aber wir werden als Außenstehende mit teils halbgaren Quellen z.B. nie den Anteil von Mutzel seriös auflösen können und da halte ich mich dann auch mit Beurteilungen zurück. Dass Boldt nicht alleine für den "Umbruch" zuständig ist, wird auch Hecking wissen, aber es geht sicherlich auch um einen Prozess, der intern passiert und dazu gibt es noch weniger Pressemeldungen, sondern nur die Aussagen Boldts zu Beginn, dass eben auch sowas auf seiner Agenda steht.

Relativieren, schön und gut, aber bisher würde ich Boldt auch eine gute Arbeit attestieren, ohne damit auszudrücken, dass Becker und Mutzel daran keinen Anteil hatten. Das wollte Hecking in Bezug auf Becker sicherlich auch nicht erreichen, passt auch nicht zu ihm.

•     •     •

Immer wieder singen wir Deine Lieder - singen von Leidenschaft und von Tradition.
Du sollst siegen - und das in allen Spielen - deswegen vorwärts, Hamburg - los, schieß ein Tor! Schalalala...
Alles Gute, Jonas Boldt! |#289
18.08.2019 - 13:07 Uhr
Hecking selbst wurde ja quasi von Becker verpflichtet, weiß also sehr genau, dass Boldt für viele der Veränderungen nicht verantwortlich ist. Deswegen sollte man die Aussage in der Hinsicht nicht überbewerten. Es war ihm wohl eher wichtig darzustellen, dass auf der Ebene gut gearbeitert wird. Und auch das Lob, wenn jetzt noch ein oder zwei Verstärkungen kommen sollten, sind die finanziellen Anstrengungen unter den aktuellen Voraussetzungen schon extrem, zugleich sinken die Chancen für Spieler, die noch ein wenig herangeführt werden müssten.
Unter diesen Voraussetzungen muss die Leistung auf dem Platz dann natürlich auch stimmen.

•     •     •

"Wer es nicht schafft, gegen den HSV zu punkten, sollte nicht auf dem Rücken eines Flüchtlings, der niemandem etwas getan hat, versuchen, einen Vorteil herauszuholen, sondern besser auf die eigenen sportlichen Fehler schauen"

Thioune, Fußball-Spruch des Jahres 2020
Alles Gute, Jonas Boldt! |#290
19.08.2019 - 09:30 Uhr
Sonst gibt's nichts wichtigeres? Soll Hecking sich auch noch bei den Gründervätern bedanken?

Meine Güte, ein Trainer lobt seinen Sportvorstand + Direktor und es wird darüber diskutiert ob er nicht auch hätte den alten Sportvorstand mitloben sollen? Wenn's weiter nichts ist.

•     •     •

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