Adeyemi als Türöffner? So viel darf Book beim BVB ausgeben – Spielraum durch Abschiede
Mit Ole Book hat Borussia Dortmund einen neuen Sportdirektor verpflichtet. Nach Angaben der „Sport Bild“ ist geregelt, wie viel Transferbudget den Verantwortlichen rund um den Nachfolger von Sebastian Kehl im Sommer zur Verfügung steht. Sofern keine Spielerverkäufe ins Haus stehen, sind dem Bericht zufolge Investitionen in Höhe von rund 25 Millionen Euro möglich. Wenn die Schwarz-Gelben Verkäufe tätigen, würde sich das Volumen für Neuzugänge erhöhen.
Als Kandidat auf einen vorzeitigen Abschied gilt Angreifer Karim Adeyemi, dessen 2027 endender Vertrag zwar eigentlich verlängert werden soll, der aber als ersetzbar betrachtet wird. Zudem beschäftige sich der 24-Jährige selbst mit einem Wechsel in die Premier League. Bei einem Verkauf würden dem BVB Einnahmen von rund 50 Mio. Euro winken – abzüglich Abgaben wie Honorare für Berater könnte sich das Transferbudget auf 50 Mio. bis 55 Mio. Euro erhöhen, rechnete das Magazin vor.
Grundsätzlich soll der Lizenzspieler-Etat für die kommende Saison angesichts der verpassten Qualifikation für das Champions-League-Achtelfinale von derzeit etwa 200 Mio. Euro um drei bis vier Prozent gesenkt werden. Dies stelle wegen der feststehenden Abschiede von Julian Brandt (29), Niklas Süle (30) und Salih Özcan (28) aber kein Problem dar, weil wegen der nicht zu verlängernden Arbeitspapiere rund 25 Mio. Euro eingespart würden. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit dem derzeit verletzten Routinier Emre Can (32) zu reduzierten Bezügen (20 Prozent weniger) ausgeweitet. Dies bedeute einen Spielraum von 30 Mio. Euro für die Dortmunder. Minus die 7 Mio. Euro an Einsparungen sowie die Profigehälter für die Youngster Justin Lerma (17), Kauã Prates (17) und Luca Reggiani (18), sodass am Ende rund 20 Mio. Euro für neue Gehälter zur Verfügung stehen, wie es heißt.
Die Devise bei der Verpflichtung von Neuzugängen sei es, zwei Unterschiedsspieler ausfindig zu machen. Zudem könnten zwei weitere Talente mit Potenzial dazustoßen – sofern vorher neuer Spielraum durch einen Spielerverkauf entstehe. Für diese Saison gab der BVB 99,7 Mio. Euro für neue Spieler und Festverpflichtungen aus, darunter Jobe Bellingham und Fábio Silva. 2024/25 waren es 90,2 Mio. Euro für Profis wie Maximilian Beier und Waldemar Anton, während 2023/24 68,6 Mio. Euro Ausgaben für Felix Nmecha, Marcel Sabitzer & Co. zu Buche standen. Um erneut in diese Größenordnungen vorzustoßen, müssten die Westfalen einen Profi wie Adeyemi veräußern. Prates und Lerma lässt sich der Klub bereits 16 Mio. Euro kosten.
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Letzte Beiträge Newsforum
Was 2011/12 passiert ist, war einmalig und natürlich nicht nachhaltig – genauso wie Leverkusen 2024.
Wir haben jede Saison eig immer so um die 30 Mio für Transfers zur Verfügung gehabt. Nur durch Verkäufe wie Bellingham, Sancho, Haaland oder Füllkrug und Malen hatten wir mehr zur Verfügung. Ist bei Leverkusen übrigens auch nicht anders. Die hatten auch nur mehr ausgeben können durch den Verkauf von Wirtz. Haben letztes Jahr einen Überschuss von 30 Mio erzielt und dieses Jahr wird ja Hincapie für ca. 50 Mio verkauft. Dadurch soll Leverkusen 80 Mio zur Verfügung haben. Leverkusen hatte in der Rewgel auch nur immer so 20 Mio ausgeben als sie eingenommen hatten. Von daher passen unsere Zahlen schon. Sollte man Adeyemi und Guirassy verkauft bekommen, sollte man schon so nochmal 50 Mio zur Verfügung haben.
Also mit Nmecha, Jobe, Silva und ich denke mit Carney plant man ganz klar weiterhin. Ob man mit Bensebaini oder Sabitzer verlängert, weiß ich nicht. Sabitzer war halt bei Leipzig richtig gut und bei Bayern solide. In der Nationalmannschaft ist er auch immer sehr gut. Denke das nächste Jahr wird das Silva Jahr werden.
Kehl hat schon zwei junge Talente geholt. Denke das Transferbudget fließt erstmal in einen IV und vielleicht in einen 6er.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Summe das Budget ist. Zumal auch eigentlich jeder weiß, dass man für diese Summe weder 2 Unterschiedsspieler noch 2 Talente bekommt, geschweige denn alle 4.
Wenn wir so ein Budget haben, bei all den Einnahmen sollte man einmal gucken, wo die ganzen Einnahmen versickern.
Die Zahl klingt in der Tat erstmal gering, ist aber einerseits nicht überraschend und gleichzeitig nicht der Betrag, den man am Ende für Transfers ausgeben wird.
Im Vorjahr geisterte auch lange die Zahl 25-30 Mio Transferbudget durch die Medien. Letztendlich hat diese Zahl sogar nahezu exakt gestimmt.
- 99,7 Mio Ausgaben
- 76.5 Mio Einnnahmen
sprich man hat 23.2 Mio investiert
Man muss zudem bedenken, dass mit Prates und Lerma 16 Mio bereits weg sind. Gleichzeitig ist man in der CL und DFB Pokal sehr früh ausgeschieden, hat also Einnahmen von 10-20 Mio verpasst.
Kommen wir nun zu den guten Nachrichten:
Natürlich bekommt man auch mit 25 Mio Transferbudget wichtige Kaderergänzungen, nur muss man gleichzeitig auch Verkäufe tätigen:
Rechnung:
Adeyemi (Paris): 40 Mio
Guirassy (Milan): 35 Mio
= 75 Mio Einnahmen
Man muss folgende Kaderlücken schließen:
- Süle / IV
- Brandt / OM
- Adeyemi / ST
- Guirassy / ST
Heißen die Neuzugänge nun:
- Potulski: 20-25 Mio / IV
- Sancho: 0 Mio / OM
- Tresoldi: 30 Mio / ST
- Ponomarenko: 15 Mio / ST
Summe: 70 Mio
hätte man sogar noch etwas Geld (ca. 30 Mio) übrig. Diese Summe würde ich persönlich in einen Spielmacher (Subiabre, Karetsas) investieren, halte es jedoch für wahrscheinlicher, dass Kovac sich mit dem Wunsch nach einem neuen 6er durchsetzen wird. (Jashari oder Stankovic)
Damit hätte man erneut keinen Spielmacher verpflichtet und die aus meiner Sicht größte Baustelle mal wieder offen gelassen. Aber hier muss man dann auch ein Stück weit in Book vertrauen.
Ich halte es auch nicht für ausgeschlossen, dass Spieler wie Silva oder Chukwuemeka (falls dieser eine starke WM spielen sollte) im Sommer bereits wieder verkauft werden. Silva könnte man bspw. für einen Bruchteil der Einnahmen durch Ben Farhat ersetzen.
Denke nicht, dass Dortmund bei Abgängen von Guirassy und Adeyemi zwei Stürmer kaufen würde. Man hat Silva, Beier, Inacio und holt dann wahrscheinlich noch einen weiteren. Die Frage ist auch, wie wir nächstes Jahr spielen werden. 3er oder 4er Kette bzw. mit einem oder zwei Stürmer? Aktuell kommen auch unsere 4 Stürmer nicht alle zum Zug (Beier, Adeyemi, Guirassy und Silva). Man hat zudem noch weitere Baustellen wie IV (Süle wegfall, ungewisse Situation mit Schlotterbeck). Links haben wir Bensebaini, Svensson, Prates und Schlotterbeck und mittig halt Anton sowie Can und rechts Ryerson, Couto und Reggiani. Da muss noch was passieren. Auf der 6 und der 10 soll auch noch was kommen. Denke übrigens, dass ein Sancho noch kommen wird. Ob er als 10er oder als Winger eingeplant sein wird weiß ich nicht. Was passiert mit Duranville?
- Geb./Alter:
- 18.01.2002 (24)
-
Nat.:
- Akt. Verein:
- FC Barcelona
- Vertrag bis:
- 30.06.2031
- Position:
- Rechtsaußen
- Marktwert:
- 40,00 Mio. €
- Geb./Alter:
- 17.02.1986 (40)
-
Nat.:
- Akt. Verein:
- Borussia Dortmund
- Aktuelle Funktion:
- Sportdirektor
- Vertrag bis:
- 30.06.2029
- Im Amt seit:
- 25.03.2026
- Gesamtmarktwert:
- 529,20 Mio. €
- Wettbewerb:
- Bundesliga
- Trainer:
- Niko Kovac
- Kadergröße:
- 28
- Letzter Transfer:
- Joey Veerman









