| Real Sociedad
31.07.2012 - 13:08 Uhr
15.08.2024 - 06:55 Uhr
Für die Txuri-urdin aus Donosti beginnt die neue Spielzeit am Sonntag daheim gegen Rayo Vallecano. Dabei war es im Verein diesen Sommer unruhiger als in den vergangenen Jahren, drohte zwischenzeitlich gar ein halber Exodus der Leistungsträger. Letztlich wurde dieser teilweise abgefangen. Le Normand zog zwar erwartbar von dannen, doch blieb immerhin Identifikationsfigur Martín Zubimendi, trotz lukrativem Angebot aus Liverpool, in Gipuzkoa. Einzig die Personalie Mikel Merino ist weiter zu klären, der aber wohl zu Arsenal geht.
Den vakanten Platz von Le Normand in der Innenverteidigung besetzte man bisher nicht durch einen externen Neuzugang, sondern vertraut auf das 18-jährige Ausnahmetalent Jon Martín, der jetzt den Sprung zu den Profis vollziehen soll. Linksverteidiger Javi López verpflichtete Erreala vom baskischen Rivalen Alavés als Ersatz des sympathischen Schotten Tierney, dessen Leihe ablief.
In weiser Voraussicht eines Abgangs von Mikel Merino holte man aus Salzburg den zentralen Mittelfeldspieler Luka Sucic, der für Box-to-Box-Aufgaben vorgesehen ist. Ansonsten erhofft man sich hier eine weitere positive Entwicklung von Turrientes, der bereits vergangene Rückrunde zu überzeugen wusste. Beim offensiven Part im Mittelfeld gibt es hinter Brais ein paar Fragezeichen. Zakharyan fehlt erstmal länger verletzt mit einem Sehnenriss und Robert Navarro wurde aufgrund der Vertragssituation nicht einmal in der Liga registriert. Dafür erhalten Maguna und Mikel Goti ihre Chance, die auch eine ordentliche Vorbereitung absolvierten.
Der einzige Neuzugang für die Offensive ist bis dato Sergio Gómez, der von Man City kam. Er ist wohl laut einiger Real-Fans mehr für den Angriff gedacht als für die Defensive, kann aber generell viele verschiedene Positionen einnehmen. Daneben ist die Stürmerfrage selbst so spät in der Transferphase nicht geklärt. Medienberichten zufolge würde man gerne noch einen Mittelstürmer verpflichten, doch vorher mindestens einen aus Umar Sadiq und Carlos Fernández verkaufen. Es droht also eine weitere Saison mit Angreifern, die besser im Halbraum sind, oder welchen, deren Qualität eher zweifelhaft erscheint.
Alles in allem verfügt der Kader weiterhin über genügend Qualität um damit den internationalen Wettbewerb zu erreichen, gar Vierter zu werden. Die Abgänge von Le Normand und (wahrscheinlich) Merino schmerzen, doch der Verbleib von Zubimendi war wichtiger, ein Big Point. Dass Pacheco, Jon Martín und Turrientes den nächsten Schritt machen sowie die Klärung der Stürmerfrage sind in meinen Augen Eckpfeiler für das Fortführen der Erfolgsstory unter Imanol Alguacil.
Den vakanten Platz von Le Normand in der Innenverteidigung besetzte man bisher nicht durch einen externen Neuzugang, sondern vertraut auf das 18-jährige Ausnahmetalent Jon Martín, der jetzt den Sprung zu den Profis vollziehen soll. Linksverteidiger Javi López verpflichtete Erreala vom baskischen Rivalen Alavés als Ersatz des sympathischen Schotten Tierney, dessen Leihe ablief.
In weiser Voraussicht eines Abgangs von Mikel Merino holte man aus Salzburg den zentralen Mittelfeldspieler Luka Sucic, der für Box-to-Box-Aufgaben vorgesehen ist. Ansonsten erhofft man sich hier eine weitere positive Entwicklung von Turrientes, der bereits vergangene Rückrunde zu überzeugen wusste. Beim offensiven Part im Mittelfeld gibt es hinter Brais ein paar Fragezeichen. Zakharyan fehlt erstmal länger verletzt mit einem Sehnenriss und Robert Navarro wurde aufgrund der Vertragssituation nicht einmal in der Liga registriert. Dafür erhalten Maguna und Mikel Goti ihre Chance, die auch eine ordentliche Vorbereitung absolvierten.
Der einzige Neuzugang für die Offensive ist bis dato Sergio Gómez, der von Man City kam. Er ist wohl laut einiger Real-Fans mehr für den Angriff gedacht als für die Defensive, kann aber generell viele verschiedene Positionen einnehmen. Daneben ist die Stürmerfrage selbst so spät in der Transferphase nicht geklärt. Medienberichten zufolge würde man gerne noch einen Mittelstürmer verpflichten, doch vorher mindestens einen aus Umar Sadiq und Carlos Fernández verkaufen. Es droht also eine weitere Saison mit Angreifern, die besser im Halbraum sind, oder welchen, deren Qualität eher zweifelhaft erscheint.
Alles in allem verfügt der Kader weiterhin über genügend Qualität um damit den internationalen Wettbewerb zu erreichen, gar Vierter zu werden. Die Abgänge von Le Normand und (wahrscheinlich) Merino schmerzen, doch der Verbleib von Zubimendi war wichtiger, ein Big Point. Dass Pacheco, Jon Martín und Turrientes den nächsten Schritt machen sowie die Klärung der Stürmerfrage sind in meinen Augen Eckpfeiler für das Fortführen der Erfolgsstory unter Imanol Alguacil.
31.08.2024 - 06:21 Uhr
Nach dem holprigen Saisonstart, mit zwei Heimniederlagen gegen Rayo und Alavés, hat sich Reala zum Ende der Transferperiode doppelt verstärkt. Für die Innenverteidigung wollte Imanol noch einen erfahrenen Mann. Gerade mit Hinblick auf die schwachen Auftritte zuletzt von Zubeldia und Elustondo vielleicht keine schlechte Entscheidung, doch wird darunter die Einsatzzeit von Jon Martín leiden. Zunächst war der Deutsche Mats Hummels ein heißes Thema, doch der Routinier sagte kurzfristig ab. Dafür verpflichtete man Nayef Aguerd per Leihe von West Ham. Hochgewachsener Hühne, Linksfuß, mit internationaler Erfahrung.
Fürs Sturmzentrum wurde man nach langem Warten endlich fündig. Der 20-jährige Isländer Orri Óskarsson kommt für 20 Mio. € aus Kopenhagen. Real Sociedad geht hier ein großes Risiko ein, für ein so unbeschriebenes Blatt. Gilt als talentiert, aber persönlich hätte ich den erfahreneren Borja Mayoral bevorzugt. Zumal man mit Karrika über ein ähnliches Talent im gleichen Altersspektrum verfügt.
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In der Europa League trifft Real Sociedad auf reihenweise Traditionsvereine. Geile Lose. Im Anoeta empfängt man Ajax, PAOK, Dynamo Kyiv und Anderlecht. Auswärts gehts zu Lazio, Maccabi Tel Aviv, Viktoria Plzeň und OGC Nice. Von der Attraktivität her hätte es für die Realzales kaum besser laufen können. Rom, Pilsen und Nizza sind tolle Städte zum Reisen. Ajax, Anderlecht und PAOK bringen sicherlich eine große Anhängerschaft ins Baskenland. Und viel Konfliktpotenzial.
Fürs Sturmzentrum wurde man nach langem Warten endlich fündig. Der 20-jährige Isländer Orri Óskarsson kommt für 20 Mio. € aus Kopenhagen. Real Sociedad geht hier ein großes Risiko ein, für ein so unbeschriebenes Blatt. Gilt als talentiert, aber persönlich hätte ich den erfahreneren Borja Mayoral bevorzugt. Zumal man mit Karrika über ein ähnliches Talent im gleichen Altersspektrum verfügt.
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In der Europa League trifft Real Sociedad auf reihenweise Traditionsvereine. Geile Lose. Im Anoeta empfängt man Ajax, PAOK, Dynamo Kyiv und Anderlecht. Auswärts gehts zu Lazio, Maccabi Tel Aviv, Viktoria Plzeň und OGC Nice. Von der Attraktivität her hätte es für die Realzales kaum besser laufen können. Rom, Pilsen und Nizza sind tolle Städte zum Reisen. Ajax, Anderlecht und PAOK bringen sicherlich eine große Anhängerschaft ins Baskenland. Und viel Konfliktpotenzial.
31.08.2024 - 11:51 Uhr
Ja Borja Mayoral wäre kurzfristig sicher ein höherer Erfolgsgarant mit seiner Erfahrung. Aber hinter Oskarsson waren auch einige Topvereine wie Manchester City her. Wenn er also auf Sicht durchstartet wie Isak vormals, könnte er vielleicht der dringend nötige Torjäger werden.
Für die Abwehr ist Jon Martin wohl noch zu grün, er ist ja erst 18 Jahre und soll im ersten Jahr erst mal von einem erfahrenen Innenverteidiger lernen. Das die Abwehr ohne Le Normand mächtig wackelt, hat man leider in den ersten drei Spielne ja schon gesehen. Javi Lopez kann mich da auf der linken Seiten auch noch nicht überzeugen. Jon Pacheco bisher leider auch weit von seiner Form entfernt. Dafür Sergio Gomez bisher schon eine richtig gute Verstärkung. Im Mittelfeld fehlt halt Leader Merino an allen Ecken und Enden.
Für die Abwehr ist Jon Martin wohl noch zu grün, er ist ja erst 18 Jahre und soll im ersten Jahr erst mal von einem erfahrenen Innenverteidiger lernen. Das die Abwehr ohne Le Normand mächtig wackelt, hat man leider in den ersten drei Spielne ja schon gesehen. Javi Lopez kann mich da auf der linken Seiten auch noch nicht überzeugen. Jon Pacheco bisher leider auch weit von seiner Form entfernt. Dafür Sergio Gomez bisher schon eine richtig gute Verstärkung. Im Mittelfeld fehlt halt Leader Merino an allen Ecken und Enden.
24.04.2025 - 15:33 Uhr
https://www.realsociedad.eus/es/noticias/detalle/no-continuara-la-proxima-temporada
Imanol Alguacil und Real Sociedad werden zum Saisonende getrennte Wege gehen.
Damit endet eine der erfolgreichsten Ären der Vereinsgeschichte. Seit Monaten steht zudem der Abgang von Sportdirektor Roberto Olabe im kommenden Sommer fest. Außerdem mal schauen ob man mit Martín Zubimendi den besten Spieler des Kaders erneut halten kann. Da wird sich einiges verändern in Donosti.
Halte ich für den richtigen und konsequenten Weg. Sportlich gab es zuletzt Rückschritte, wofür auch Imanol mitverantwortlich ist. Die eine oder andere Personalentscheidung ist nicht ganz nachzuvollziehen. Jon Martín muss Starter in der Innenverteidigung sein. Offensiv ist das sehr mau bei Erreala. Dazu kommen Neuzugänge (wofür Olabe zuständig war), die nicht so einschlugen wie erhofft.
Erik Bretos wird neuer Sportdirektor, das steht bereits fest. Bis dato war dieser Chefscout des Vereins. Als Imanol-Nachfolger ist der erste in den Ring geworfene Name Míchel von Girona.
Imanol Alguacil und Real Sociedad werden zum Saisonende getrennte Wege gehen.
Damit endet eine der erfolgreichsten Ären der Vereinsgeschichte. Seit Monaten steht zudem der Abgang von Sportdirektor Roberto Olabe im kommenden Sommer fest. Außerdem mal schauen ob man mit Martín Zubimendi den besten Spieler des Kaders erneut halten kann. Da wird sich einiges verändern in Donosti.
Halte ich für den richtigen und konsequenten Weg. Sportlich gab es zuletzt Rückschritte, wofür auch Imanol mitverantwortlich ist. Die eine oder andere Personalentscheidung ist nicht ganz nachzuvollziehen. Jon Martín muss Starter in der Innenverteidigung sein. Offensiv ist das sehr mau bei Erreala. Dazu kommen Neuzugänge (wofür Olabe zuständig war), die nicht so einschlugen wie erhofft.
Erik Bretos wird neuer Sportdirektor, das steht bereits fest. Bis dato war dieser Chefscout des Vereins. Als Imanol-Nachfolger ist der erste in den Ring geworfene Name Míchel von Girona.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Txikia am 24.04.2025 um 15:34 Uhr bearbeitet
27.04.2025 - 11:40 Uhr
Mittlerweile steht der neue Trainer für die kommende Saison offiziell fest. Sergio Francisco tritt die Nachfolge des scheidenden Imanol Alguacil an. Damit bleibt sich Real Sociedad treu und vertraut bei der Besetzung der sportlichen Führung weiter auf das eigene Haus.
Sergio Francisco war seit dem Abgang von Xabi Alonso 2022 Trainer von Sanse, der zweiten Mannschaft, und zuvor Trainer der dritten Mannschaft. Unter ihm blieb Sanse weiterhin sportlich erfolgreich, Spieler wurden besser und das Team war stets wettbewerbsfähig. Er ist kein reiner Systemtrainer sondern passte sich in Formation und Taktik immer wieder dem Gegner an. Das klassische 4-2-3-1 wurde genauso wie ein 4-4-2 oder eine 5er/3er-Abwehrkette praktiziert.
Vielleicht gibt es dadurch auch für den einen oder anderen Spieler von Sanse jetzt im Sommer die Chance zu den Profis aufzusteigen. Nur ist das Talent in der zweiten Mannschaft momentan eher überschaubar und der Kader der ersten Mannschaft relativ breit besetzt.
Rechtsverteidiger Iñaki Rupérez könnte nach einer guten Saison seine Chance erhalten. Ansonsten die Mittelfeldspieler Mikel Rodriguez und Mikel Goti sowie Arkaitz Mariezkurrena, der zuletzt schon unter Imanol regelmäßig bei den Profis mitwirkte.
Sergio Francisco war seit dem Abgang von Xabi Alonso 2022 Trainer von Sanse, der zweiten Mannschaft, und zuvor Trainer der dritten Mannschaft. Unter ihm blieb Sanse weiterhin sportlich erfolgreich, Spieler wurden besser und das Team war stets wettbewerbsfähig. Er ist kein reiner Systemtrainer sondern passte sich in Formation und Taktik immer wieder dem Gegner an. Das klassische 4-2-3-1 wurde genauso wie ein 4-4-2 oder eine 5er/3er-Abwehrkette praktiziert.
Vielleicht gibt es dadurch auch für den einen oder anderen Spieler von Sanse jetzt im Sommer die Chance zu den Profis aufzusteigen. Nur ist das Talent in der zweiten Mannschaft momentan eher überschaubar und der Kader der ersten Mannschaft relativ breit besetzt.
Rechtsverteidiger Iñaki Rupérez könnte nach einer guten Saison seine Chance erhalten. Ansonsten die Mittelfeldspieler Mikel Rodriguez und Mikel Goti sowie Arkaitz Mariezkurrena, der zuletzt schon unter Imanol regelmäßig bei den Profis mitwirkte.
26.05.2025 - 19:42 Uhr
Takefusa Kubo hat seinen Berater gewechselt, wird künftig von Sport360 vertreten. Bin mal gespannt, was das für die Zukunft bedeutet - ob er weiter bei Sociedad bleibt oder ein neues Abenteuer wagt. Dürfte sicherlich einige Interessenten geben 🇯🇵
25.08.2025 - 00:21 Uhr
Im ersten Liga-Heimspiel der Saison konnte La Real einen Fehlstart vermeiden und holte noch ein 2:2-Unentschieden gegen Espanyol. In einer schwachen ersten Hälfte geriet man durch individuelle Fehler und offensive Ideenlosigkeit (einziger Lichtblick in Hälfte eins war noch Barrenetxea) mit 0:2 in Rückstand - insbesondere der durch verfrühtes Einlaufen mehrerer Verteidiger wiederholte Elfmeter, den Remiro im zweiten Versuch dann nicht mehr parieren konnte, war ein echter Nackenschlag für die Txuri-Urdin.
Nach 56 Minuten "erlöste" Sergio Francisco dann den an diesem Abend komplett indisponierten Luka Sucic und wechselte ihn und Turrientes aus. Die frischen Kräfte brachten mehr Ordnung (Gorrotxategi) und offensive Durchschlagskraft (Óskarsson) ins Spiel von La Real. Nachdem Barrenetxea seine starke Leistung mit einem Tor gekrönt hatte, besorgte Óskarsson mit einem feinen Abschluss den Ausgleich zum 2:2. Mit noch 20 Minuten regulärer Spielzeit auf der Uhr warf man noch mal frische Kräfte ins Spiel, insbesondere Brais Méndez sorgte für weitere Belebung, Guedes blieb bei seinem 10-minütigen Heimdebüt unauffällig.
Am Ende blieb es beim angesichts der desolaten ersten Halbzeit verdienten 2:2, nach der taktischen Umstellung im Zuge der ersten Wechsel konnte man zumindest den Großteil der zweiten Hälfte überzeugen und zeigte eine Leistung, die Hoffnung macht.
Nach 56 Minuten "erlöste" Sergio Francisco dann den an diesem Abend komplett indisponierten Luka Sucic und wechselte ihn und Turrientes aus. Die frischen Kräfte brachten mehr Ordnung (Gorrotxategi) und offensive Durchschlagskraft (Óskarsson) ins Spiel von La Real. Nachdem Barrenetxea seine starke Leistung mit einem Tor gekrönt hatte, besorgte Óskarsson mit einem feinen Abschluss den Ausgleich zum 2:2. Mit noch 20 Minuten regulärer Spielzeit auf der Uhr warf man noch mal frische Kräfte ins Spiel, insbesondere Brais Méndez sorgte für weitere Belebung, Guedes blieb bei seinem 10-minütigen Heimdebüt unauffällig.
Am Ende blieb es beim angesichts der desolaten ersten Halbzeit verdienten 2:2, nach der taktischen Umstellung im Zuge der ersten Wechsel konnte man zumindest den Großteil der zweiten Hälfte überzeugen und zeigte eine Leistung, die Hoffnung macht.
07.09.2025 - 21:12 Uhr
Viel Aufwand, aber wenig zwingende Torchancen, und hinten das entscheidende Tor kassiert - so würde ich die Partie bei Aufsteiger Oviedo zusammenfassen, die mit 0:1 verloren ging. Auch die taktischen Umstellungen - im Mittelfeld Gorrotxategi von Beginn an, Sucic und Turrientes wurde zu seinen Gunsten und für die Doppelspitze Oyarzabal und Óskarsson (neu) auf die Bank "verbannt" - konnten die Niederlage in Asturien nicht verhindern, und so wartet La Real immer noch auf den ersten Saisonsieg.
Auf die Probleme im Mittelfeld wurde dann prompt zwei Tage später am Deadline Day reagiert. Mit Yangel Herrera (für 11 Mio. € von Girona) und Carlos Soler (für 6 Mio. € von Paris SG) wurde für moderate Ablösesummen erfahrenes Personal fürs Zentrum verpflichtet. Liest sich erst mal als solides Business, hoffentlich können die beiden uns helfen, schnell in ruhige Fahrwasser - sprich das gesicherte Tabellenmittelfeld - zu gelangen.
Die nächsten Wochen haben es jedenfalls in sich: zunächst wartet im Heimspiel Real Madrid, dann geht es zum "Dauerrivalen" um die europäischen Plätze Betis Sevilla, nach einer schon als "Pflichtsieg" anzusehenden Heimaufgabe gegen Mallorca wartet dann das Auswärtsspiel beim FC Barcelona.
Auf die Probleme im Mittelfeld wurde dann prompt zwei Tage später am Deadline Day reagiert. Mit Yangel Herrera (für 11 Mio. € von Girona) und Carlos Soler (für 6 Mio. € von Paris SG) wurde für moderate Ablösesummen erfahrenes Personal fürs Zentrum verpflichtet. Liest sich erst mal als solides Business, hoffentlich können die beiden uns helfen, schnell in ruhige Fahrwasser - sprich das gesicherte Tabellenmittelfeld - zu gelangen.
Die nächsten Wochen haben es jedenfalls in sich: zunächst wartet im Heimspiel Real Madrid, dann geht es zum "Dauerrivalen" um die europäischen Plätze Betis Sevilla, nach einer schon als "Pflichtsieg" anzusehenden Heimaufgabe gegen Mallorca wartet dann das Auswärtsspiel beim FC Barcelona.
07.10.2025 - 20:44 Uhr
Nach acht Spieltagen geht La Real als Neunzehnter punktgleich mit Schlusslicht Mallorca in die Länderspielpause. Das 0:1 gegen Rayo war der vorläufige Tiefpunkt einer bislang enttäuschenden Saison. Gegen die Madrilenen hatte man lange Zeit mehr vom Spiel, ohne jedoch wirklich Torgefahr zu entwickeln. Durch den Lucky Punch von Espino setzte es dann fast schon folgerichtig die fünfte Niederlage der noch jungen Saison. Die Mannschaft wirkt sichtlich verunsichert und es fehlen der Esprit und die Ideen in der Offensive. Mir strahlt auch Sergio Francisco zu wenig aus, im Interview mit AS nach dem Spiel flüchtete er sich in Ausreden, dass man mit Rayo eine der laufintensivsten Mannschaften der La Liga bespielen musste und dass die Punkteausbeute nicht die bisherigen Leistungen widerspiegelt. In den Kommentarspalten erklären viele Fans seine Amtszeit als gescheitert und stellen fest, dass die Primera Division noch eine Nummer zu groß für ihn ist - ein Gefühl, das sich auch bei mir bereits breitgemacht hat. Nachdem nun zwei Tage seit der Niederlage vergangen sind und sich diesbezüglich nichts getan hat, dürfte man auch nach der Länderspielpause auf Francisco setzen...
Zur Nebensache verkam angesichts dieser Sorgen die Pokalauslosung. Hier geht es in der ersten Runde der Copa zu den Amateuren von SD Negreira.
Zur Nebensache verkam angesichts dieser Sorgen die Pokalauslosung. Hier geht es in der ersten Runde der Copa zu den Amateuren von SD Negreira.
14.12.2025 - 22:51 Uhr
Hinter Real Sociedad liegen bewegte Wochen, die heute - tabellarisch knapp oberhalb der Abstiegsränge angekommen - in der Freistellung von Trainer Sergio Francisco gipfelten. Bis Weihnachten wird Jon Ansotegi, bisheriger Coach von Sanse (Real Sociedad B) mit Imanol Agirretxe als Co-Trainer das Team betreuen, laut Marca sind Pellegrino Matarazzo und Thiago Motta die heißesten Kandidaten auf den Cheftrainerposten.
Aber der Reihe nach:
Nachdem es Mitte Oktober mit nur einem Sieg aus neun Spielen in La Liga bereits ziemlich düster aussah, konnte sich La Real durch einen 2:1-Arbeitssieg gegen Sevilla etwas Luft verschaffen, wobei hier Oyarzabal mit beiden Treffern die Lebensversicherung war und der Elfmeter zum 1:0 den bis dahin behäbigen Offensivbemühungen schmeichelte. Im Derbi Vasco eine Woche später gelang dann ein echtes Highlight. Trotz Dauer-Nieselregen im Anoeta entwickelte sich ein schwungvoller Schlagabtausch mit vielen kleinen Nickligkeiten, Fouls, Abstaubertoren - kurzum alles was zu einem Derby gehört. Für große Emotionen war endgültig gesorgt, als Gorrotxategi den Ball im zweiten Anlauf zum entscheidenden 3:2 unter das Dach des Athletic-Tores hämmerte. Nach dem Spiel gab es noch eine kurze Rudelbildung auf dem Platz, dann war für La Real feiern vor der eigenen Kurve angesagt. Mit diesem Heimspiel-Doppelpack schien zumindest ergebnistechnisch ein Befreiungsschlag gelungen zu sein.
Auf das 1:1 bei Elche folgte dann auch ein 3:1-Auswärtssieg, als man bei Osasuna seine Chancen clever zu nutzen wusste und Barrenetxea per Treffer Marke "Tor des Jahres" von der Mittellinie den Deckel drauf machte. Dies sollte jedoch der bisher letzte Höhepunkt bleiben. Oyarzabal fiel seitdem verletzt aus und die drei folgenden Partien gingen allesamt verloren:
- gegen Villarreal ein später K.O. in der 90+5. Minute nachdem man sich von einem 0:2 zurückgekämpft hatte
- bei Alavés ein 0:1 bei dem man erst in der letzten halben Stunde so etwas wie Torgefahr entwickeln konnte
- am vergangenen Freitag gegen Girona ein 1:2 - nach okayer erster Hälfte verfiel man in der zweiten Hälfte wieder in Lethargie und die Wechsel von erfahrenen Spielern auf junge Kräfte verpufften alle wirkungslos
Nachdem Sergio Francisco zu Beginn der Saison von Spiel zu Spiel die Startaufstellung stark verändert hatte, schien er in den letzten Wochen mit dem 4-1-4-1 und auch personell seine erste Elf gefunden zu haben. Gorrotxategi hat sich als junger Sechser gut entwickelt und auch Gonçalo Guedes konnte sich zuletzt als Torschütze auszeichnen (zuletzt als falsche Neun gegen Girona), auch Carlos Soler ist inzwischen angekommen und tut dem Team mit seiner Erfahrung gut. Man muss Francisco auch zugute halten dass viele nominelle Leistungsträger verletzt waren oder es noch sind (aktuell Oyarzabal, Oskarsson und Herrera).
Doch trotz der Ausfälle haben uns Patzer wie gegen Villarreal oder Girona, oder zu schwache Auftritte wie bei Elche und Alavés einfach zu viele Punkte gekostet. Die Einwechslungen wirken zuweilen etwas planlos, und die jungen Spieler die Francisco regelmäßig reinwarf (z.B. Turrientes und Karrikaburu) konnten das Team nicht tragen, solange der Deckel auf den Spielen nicht drauf war geschweige denn wenn man zurücklag. Währenddessen ist Luka Sucic komplett außen vor - dies mag nicht komplett von ungefähr kommen, da er Real Sociedad für sich als Sprungbrett zu größeren Teams bezeichnet haben soll - doch diese Demontage in einer sportlich angespannten Lage wirkt natürlich nicht gerade glücklich. Hier und da eine gute Halbzeit oder ein Spiel das mit Spielglück gewonnen wird war am Ende einfach zu wenig, um den Weg mit Sergio Francisco weiterzugehen.
Im Pokal konnte man sich auch jeweils mit einer B-Elf ins Sechzehntelfinale spielen, hier standen mit Negreira und Reus aber bisher auch keine schweren Gegner an. Am Dienstag wartet das Auswärtsspiel bei Drittligist CD Eldense als erste Aufgabe für Interimstrainer Ansotegi.
Aber der Reihe nach:
Nachdem es Mitte Oktober mit nur einem Sieg aus neun Spielen in La Liga bereits ziemlich düster aussah, konnte sich La Real durch einen 2:1-Arbeitssieg gegen Sevilla etwas Luft verschaffen, wobei hier Oyarzabal mit beiden Treffern die Lebensversicherung war und der Elfmeter zum 1:0 den bis dahin behäbigen Offensivbemühungen schmeichelte. Im Derbi Vasco eine Woche später gelang dann ein echtes Highlight. Trotz Dauer-Nieselregen im Anoeta entwickelte sich ein schwungvoller Schlagabtausch mit vielen kleinen Nickligkeiten, Fouls, Abstaubertoren - kurzum alles was zu einem Derby gehört. Für große Emotionen war endgültig gesorgt, als Gorrotxategi den Ball im zweiten Anlauf zum entscheidenden 3:2 unter das Dach des Athletic-Tores hämmerte. Nach dem Spiel gab es noch eine kurze Rudelbildung auf dem Platz, dann war für La Real feiern vor der eigenen Kurve angesagt. Mit diesem Heimspiel-Doppelpack schien zumindest ergebnistechnisch ein Befreiungsschlag gelungen zu sein.
Auf das 1:1 bei Elche folgte dann auch ein 3:1-Auswärtssieg, als man bei Osasuna seine Chancen clever zu nutzen wusste und Barrenetxea per Treffer Marke "Tor des Jahres" von der Mittellinie den Deckel drauf machte. Dies sollte jedoch der bisher letzte Höhepunkt bleiben. Oyarzabal fiel seitdem verletzt aus und die drei folgenden Partien gingen allesamt verloren:
- gegen Villarreal ein später K.O. in der 90+5. Minute nachdem man sich von einem 0:2 zurückgekämpft hatte
- bei Alavés ein 0:1 bei dem man erst in der letzten halben Stunde so etwas wie Torgefahr entwickeln konnte
- am vergangenen Freitag gegen Girona ein 1:2 - nach okayer erster Hälfte verfiel man in der zweiten Hälfte wieder in Lethargie und die Wechsel von erfahrenen Spielern auf junge Kräfte verpufften alle wirkungslos
Nachdem Sergio Francisco zu Beginn der Saison von Spiel zu Spiel die Startaufstellung stark verändert hatte, schien er in den letzten Wochen mit dem 4-1-4-1 und auch personell seine erste Elf gefunden zu haben. Gorrotxategi hat sich als junger Sechser gut entwickelt und auch Gonçalo Guedes konnte sich zuletzt als Torschütze auszeichnen (zuletzt als falsche Neun gegen Girona), auch Carlos Soler ist inzwischen angekommen und tut dem Team mit seiner Erfahrung gut. Man muss Francisco auch zugute halten dass viele nominelle Leistungsträger verletzt waren oder es noch sind (aktuell Oyarzabal, Oskarsson und Herrera).
Doch trotz der Ausfälle haben uns Patzer wie gegen Villarreal oder Girona, oder zu schwache Auftritte wie bei Elche und Alavés einfach zu viele Punkte gekostet. Die Einwechslungen wirken zuweilen etwas planlos, und die jungen Spieler die Francisco regelmäßig reinwarf (z.B. Turrientes und Karrikaburu) konnten das Team nicht tragen, solange der Deckel auf den Spielen nicht drauf war geschweige denn wenn man zurücklag. Währenddessen ist Luka Sucic komplett außen vor - dies mag nicht komplett von ungefähr kommen, da er Real Sociedad für sich als Sprungbrett zu größeren Teams bezeichnet haben soll - doch diese Demontage in einer sportlich angespannten Lage wirkt natürlich nicht gerade glücklich. Hier und da eine gute Halbzeit oder ein Spiel das mit Spielglück gewonnen wird war am Ende einfach zu wenig, um den Weg mit Sergio Francisco weiterzugehen.
Im Pokal konnte man sich auch jeweils mit einer B-Elf ins Sechzehntelfinale spielen, hier standen mit Negreira und Reus aber bisher auch keine schweren Gegner an. Am Dienstag wartet das Auswärtsspiel bei Drittligist CD Eldense als erste Aufgabe für Interimstrainer Ansotegi.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von III-Draakon am 14.12.2025 um 22:53 Uhr bearbeitet
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