█ Eritrea- Red Sea Camels - Eritrean Premier League
06.09.2012 - 09:20 Uhr
09.02.2019 - 00:43 Uhr
Eritrea U20 spielt gegen Somalia U20 IN Mogadischu am 16.2.2019. Das wird das erste internationale Spiel In dem vom Bürgerkrieg geprägtem Land seit mehr als 30 Jahren. Die “Problemkinder” des afrikanischen Fußballs treffen aufeinander. Mal sehen wie es wird. Hier ist die Quelle von der BBC.
https://www.google.de/amp/s/www.bbc.co.uk/sport/amp/football/47156420
https://www.google.de/amp/s/www.bbc.co.uk/sport/amp/football/47156420
08.05.2019 - 15:46 Uhr
Eritrea hat ja in den letzten Jahren eher von ihren vielen abgesetzten Spielern von sich reden gemacht. Man kann nur hoffen, dass man für die nächste WM-Qualifikation einige "Europäer" nominieren kann, wie z.b. Henok Goitom, mittlerweile 34, aber gemäss den Daten, absolute Stütze und Team-Kapitän bei seinem Verein AIK Solna.
Offenbar ist Fussball sehr beliebt in Eritrea, denn auch ohne Legionäre konnte man in den 2000er Jahren einige beachtenswerte Ergebnisse erzielen. Fast hätte es sogar zur Qualifikation zum Afrika Cup 2008 gelangt, man wurde Zweiter hinter Angola - u.a. 2 Siege gegen Kenia; hätte man die Spiele gegen Swasiland gewonnen, wären sie als eines der besten Gruppenzweiten garantiert dabei gewesen. Ab da begann allerdings der Exodus vieler Spieler bei Auswärtsspielen.
Wenn man sich die Ergebnisse anschaut, hat Eritrea definitiv Potenzial, im Jahr 2000 0-0 gegen damals sehr starke Kameruner. Und immer wieder Achtungserfolge gegen mittelklassige Teams wie Sudan, Uganda, Kenia etc. Eritreas U17 konnte sich 2007 sogar für einen Afrika Cup qualifizieren, indem es Teams wie Ägypten, Libyen und Sambia ausschaltete! Damals war der Trainer Dorian Marin auch für die A-Nationalmannschaft tätig, die fast die Afrika-Cup-Qualifikation gelang.
Insofern ist es eigentlich sehr schade, dass es wegen der nationalen Politik des Landes und des Verbandes so krass scheitert. In den 2010er Jahren hat Eritrea kaum Spiele bestreitet, wegen eben diesem Flüchtlingsproblem.
Gemäss der Seite eritrean football (Danke football_heart) scheint sich aber nun einiges wieder zu tun, u.a. werden vermehrt Spiele im Jugendbereich organisiert. Der erwähnte PEACE Cup ist allerdings abgesagt worden.
Nicht zu vergessen ist auch, dass die Hauptstadt Asmara auf 2300 Metern Höhe liegt, damit also ein entscheidender Höhenvorteil gegeben ist.
Offenbar ist Fussball sehr beliebt in Eritrea, denn auch ohne Legionäre konnte man in den 2000er Jahren einige beachtenswerte Ergebnisse erzielen. Fast hätte es sogar zur Qualifikation zum Afrika Cup 2008 gelangt, man wurde Zweiter hinter Angola - u.a. 2 Siege gegen Kenia; hätte man die Spiele gegen Swasiland gewonnen, wären sie als eines der besten Gruppenzweiten garantiert dabei gewesen. Ab da begann allerdings der Exodus vieler Spieler bei Auswärtsspielen.
Wenn man sich die Ergebnisse anschaut, hat Eritrea definitiv Potenzial, im Jahr 2000 0-0 gegen damals sehr starke Kameruner. Und immer wieder Achtungserfolge gegen mittelklassige Teams wie Sudan, Uganda, Kenia etc. Eritreas U17 konnte sich 2007 sogar für einen Afrika Cup qualifizieren, indem es Teams wie Ägypten, Libyen und Sambia ausschaltete! Damals war der Trainer Dorian Marin auch für die A-Nationalmannschaft tätig, die fast die Afrika-Cup-Qualifikation gelang.
Insofern ist es eigentlich sehr schade, dass es wegen der nationalen Politik des Landes und des Verbandes so krass scheitert. In den 2010er Jahren hat Eritrea kaum Spiele bestreitet, wegen eben diesem Flüchtlingsproblem.
Gemäss der Seite eritrean football (Danke football_heart) scheint sich aber nun einiges wieder zu tun, u.a. werden vermehrt Spiele im Jugendbereich organisiert. Der erwähnte PEACE Cup ist allerdings abgesagt worden.
Nicht zu vergessen ist auch, dass die Hauptstadt Asmara auf 2300 Metern Höhe liegt, damit also ein entscheidender Höhenvorteil gegeben ist.
22.12.2019 - 16:40 Uhr
Laut der Facebookseite von "Eritrean Football" (wird von Auslandseritreern betrieben) sind gleich sieben Spieler nicht nach Eritrea vom CECAFA Cup zurückgekehrt.
04.11.2023 - 05:37 Uhr
Eritrea wird nicht an der WM-Qualifikation 2026 teilnehmen, wie einige Medien berichten. Offiziell scheint es aber noch nicht zu sein.
Das dürfte keinen verwundern. Aus dem "Nordkorea Afrikas" kommt nach außen so gut wie nichts. Seit 2019 keine Länderspiele mehr, auch vom Ligenfussball weiß man nichts.
Ein entscheidender Punkt zum Rückzug dürfte sein, dass Eritrea durch den Qualimodus 10 Spiele(!) garantiert hätte. Da die Flucht von Spielern immer ein Problem in der Vergangenheit war, wäre das wohl nicht stemmbar gewesen, wenn bei jedem Auswärtsspiel Spieler flüchten.
Es ist ganz traurig, was da passiert. Während das andere Krisenland Somalia langsam sich entwickelt ( im Oktober 3 Testspiele absolviert), ist in Eritrea überhaupt nichts an Aktivität zu sehen. Man könnte eventuell eine Elf überwiegend aus Exil-Eritreern (so wie Somalia) formen, aber offenbar ist das auch nicht im Interesse des Verbandes - wenn dieser überhaupt ihre Arbeit macht.
Das dürfte keinen verwundern. Aus dem "Nordkorea Afrikas" kommt nach außen so gut wie nichts. Seit 2019 keine Länderspiele mehr, auch vom Ligenfussball weiß man nichts.
Ein entscheidender Punkt zum Rückzug dürfte sein, dass Eritrea durch den Qualimodus 10 Spiele(!) garantiert hätte. Da die Flucht von Spielern immer ein Problem in der Vergangenheit war, wäre das wohl nicht stemmbar gewesen, wenn bei jedem Auswärtsspiel Spieler flüchten.
Es ist ganz traurig, was da passiert. Während das andere Krisenland Somalia langsam sich entwickelt ( im Oktober 3 Testspiele absolviert), ist in Eritrea überhaupt nichts an Aktivität zu sehen. Man könnte eventuell eine Elf überwiegend aus Exil-Eritreern (so wie Somalia) formen, aber offenbar ist das auch nicht im Interesse des Verbandes - wenn dieser überhaupt ihre Arbeit macht.
26.03.2026 - 00:05 Uhr
Eritrea meldet sich zurück! 2:0-Sieg gegen Eswatini in der AFCON-Quali
Endlich wieder internationale Bühne für die „Red Sea Boys“! Nach einer langen Durststrecke hat die eritreische Nationalmannschaft heute ihr Comeback gefeiert und im Hinspiel der Afrika-Cup-Qualifikation direkt ein Ausrufezeichen gesetzt. Gegen Eswatini gab es einen verdienten 2:0 Sieg auf marokkanischem Boden.
Die wichtigsten Eckdaten zum Spiel:
• Ergebnis: 2:0 (Hinspielsieg verschafft eine super Ausgangslage).
• Kader-Struktur: Auffällig war die hohe Dichte an Legionären. Der Verband setzt verstärkt auf Spieler, die in ausländischen Ligen aktiv sind, was dem Spiel sichtlich mehr taktische Reife verliehen hat.
• Ausblick: Mit diesem Polster im Rücken ist der Einzug in die Gruppenphase der Qualifikation zum Greifen nah.
Endlich wieder internationale Bühne für die „Red Sea Boys“! Nach einer langen Durststrecke hat die eritreische Nationalmannschaft heute ihr Comeback gefeiert und im Hinspiel der Afrika-Cup-Qualifikation direkt ein Ausrufezeichen gesetzt. Gegen Eswatini gab es einen verdienten 2:0 Sieg auf marokkanischem Boden.
Die wichtigsten Eckdaten zum Spiel:
• Ergebnis: 2:0 (Hinspielsieg verschafft eine super Ausgangslage).
• Kader-Struktur: Auffällig war die hohe Dichte an Legionären. Der Verband setzt verstärkt auf Spieler, die in ausländischen Ligen aktiv sind, was dem Spiel sichtlich mehr taktische Reife verliehen hat.
• Ausblick: Mit diesem Polster im Rücken ist der Einzug in die Gruppenphase der Qualifikation zum Greifen nah.
22.04.2026 - 22:31 Uhr
Update: GRUPPENPHASE!!!
Wir haben es tatsächlich gepackt! Nach dem Sieg im Hinspiel haben die Red Sea Boys auch auswärts in Eswatini nachgelegt. 2:1 gewonnen (4:1 insgesamt).
• Ali Suleiman ist momentan Mr. Zuverlässig, seine Tore haben uns direkt in die Gruppenphase geschossen.
• Die Defensive stand bis zur Nachspielzeit extrem sicher. Man merkt einfach, dass die Jungs durch ihre Auslandserfahrung taktisch auf einem ganz anderen Level sind.
• Quali-Gruppenphase: Endlich wieder gegen die Großen Afrikas! Das ist genau die Bühne, die wir nach der langen Pause gebraucht haben.
Wir haben es tatsächlich gepackt! Nach dem Sieg im Hinspiel haben die Red Sea Boys auch auswärts in Eswatini nachgelegt. 2:1 gewonnen (4:1 insgesamt).
• Ali Suleiman ist momentan Mr. Zuverlässig, seine Tore haben uns direkt in die Gruppenphase geschossen.
• Die Defensive stand bis zur Nachspielzeit extrem sicher. Man merkt einfach, dass die Jungs durch ihre Auslandserfahrung taktisch auf einem ganz anderen Level sind.
• Quali-Gruppenphase: Endlich wieder gegen die Großen Afrikas! Das ist genau die Bühne, die wir nach der langen Pause gebraucht haben.
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