WM 2022
10.11.2022 - 12:45 Uhr
Zitat von Heiner81
Es ist erstaunlich, wie wenig Druck die großen Fussnallnationen, lasst es nur Spanien, Deutschland, England, Italien und Frankreich sein, auf die FIFA ausüben können. Ohne diese Nationen würde jede WM deligitimiert werden. Da sich aber nicht einmal der DFB selbst gescheit organisiert bekommt, vielleicht auch keine Wunder.
Es ist erstaunlich, wie wenig Druck die großen Fussnallnationen, lasst es nur Spanien, Deutschland, England, Italien und Frankreich sein, auf die FIFA ausüben können. Ohne diese Nationen würde jede WM deligitimiert werden. Da sich aber nicht einmal der DFB selbst gescheit organisiert bekommt, vielleicht auch keine Wunder.
Ich muss sagen, damit hat der DFB ein weiteres Mal versagt.
Dass man vor der korrupten FIFA einknickt, weil mit Sanktionen, wie einer gelben Karte (!), "gedroht" wird, ist lächerlich, albern und peinlich zugleich. Die großen Verbände hätten gerade jetzt nochmal ein Zeichen setzen können. Stattdessen gibt man klein bei, womit Infantino seinen Kopf erneut durchgesetzt hat.
Es stimmt: Was wäre denn die FIFA ohne die großen europäischen Fußballnationen?
Das Kaspertheater wird immer größer.
Hat einer England gegen Iran gesehen. Ich leider nicht. Habe nur gelesen, dass die Spieler nicht die Hymne gesungen haben u d Zuschauer öffentlich gegen das Regime protestiert haben.
Da schäme ich mich echt, dass der DFB nicht ein Zeichen setzt aufgrund einer Sperre oder Abzug von Punkten.
Ich bin ganz ehrlich, wenn es um das Wohl meiner Familie oder mein Leben gehen würde, würde ich wahrscheinlich auch einknicken. Aber wegen Luxus oder sportlichen / beruflichen Erfolg würde ich nicht meine Seele verkaufen. Daher mein Respekt dem Iran und ich hoffe, dass es unsere Mannschaft doch macht u d der DFB einfach offiziell ablehnt, damit es nur einen Spieler trifft.
Füllkrug könnte es ja machen und dann nach Hause fahren. Wäre trotzdem dann Nationalspieler einer Wm gewesen
Da schäme ich mich echt, dass der DFB nicht ein Zeichen setzt aufgrund einer Sperre oder Abzug von Punkten.
Ich bin ganz ehrlich, wenn es um das Wohl meiner Familie oder mein Leben gehen würde, würde ich wahrscheinlich auch einknicken. Aber wegen Luxus oder sportlichen / beruflichen Erfolg würde ich nicht meine Seele verkaufen. Daher mein Respekt dem Iran und ich hoffe, dass es unsere Mannschaft doch macht u d der DFB einfach offiziell ablehnt, damit es nur einen Spieler trifft.
Füllkrug könnte es ja machen und dann nach Hause fahren. Wäre trotzdem dann Nationalspieler einer Wm gewesen

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Songokujam am 21.11.2022 um 16:32 Uhr bearbeitet Zitat von bassman
Ich muss sagen, damit hat der DFB ein weiteres Mal versagt.
Dass man vor der korrupten FIFA einknickt, weil mit Sanktionen, wie einer gelben Karte (!), "gedroht" wird, ist lächerlich, albern und peinlich zugleich. Die großen Verbände hätten gerade jetzt nochmal ein Zeichen setzen können. Stattdessen gibt man klein bei, womit Infantino seinen Kopf erneut durchgesetzt hat.
Es stimmt: Was wäre denn die FIFA ohne die großen europäischen Fußballnationen?
Das Kaspertheater wird immer größer.
Zitat von Heiner81
Es ist erstaunlich, wie wenig Druck die großen Fussnallnationen, lasst es nur Spanien, Deutschland, England, Italien und Frankreich sein, auf die FIFA ausüben können. Ohne diese Nationen würde jede WM deligitimiert werden. Da sich aber nicht einmal der DFB selbst gescheit organisiert bekommt, vielleicht auch keine Wunder.
Es ist erstaunlich, wie wenig Druck die großen Fussnallnationen, lasst es nur Spanien, Deutschland, England, Italien und Frankreich sein, auf die FIFA ausüben können. Ohne diese Nationen würde jede WM deligitimiert werden. Da sich aber nicht einmal der DFB selbst gescheit organisiert bekommt, vielleicht auch keine Wunder.
Ich muss sagen, damit hat der DFB ein weiteres Mal versagt.
Dass man vor der korrupten FIFA einknickt, weil mit Sanktionen, wie einer gelben Karte (!), "gedroht" wird, ist lächerlich, albern und peinlich zugleich. Die großen Verbände hätten gerade jetzt nochmal ein Zeichen setzen können. Stattdessen gibt man klein bei, womit Infantino seinen Kopf erneut durchgesetzt hat.
Es stimmt: Was wäre denn die FIFA ohne die großen europäischen Fußballnationen?
Das Kaspertheater wird immer größer.
dito! Es wäre so einfach gewesen ein Zeichen zu setzen. Millionen Zuschauer weltweit und dann ein Kapitän der DFB-Elf der eine gelbe Karte kassiert weil er sich im Namen der DFB-Elf für Minderheiten einsetzt. Und verdammt noch einmal, selbst wenn er die rote Karte gesehen hätte, vielleicht sogar sein Stellvertreter usw., dann hätten wir vielleicht gegen Japan verloren, na und? Ich hätte die Mannschaft gefeiert.
Natürlich finden weltweit Ungerechtigkeiten statt, aber schon lange nicht so komprimiert wie bei diesem Turnier. Kapital vs. Mensch! Und nicht nur Kapital vs. Mensch, sondern auch Kapital vs. Klima. Die UEFA und der DFB haben Stellung bezogen, leider nicht so wie man es sich erwünscht hätte. Ein sehr trauriger Tag im Weltfußball, wenn nicht einmal Männer denen eigentlich nichts passiert keine Stellung gegen Ungerechtigkeiten nehmen können/dürfen.
Ich werde keine Minute WM-Fußball gucken, für mich die einzige Lösung.
Diese WM ist ein No-Go.
Man muss sich nur mal bewusst machen, was die Iraner heute gemacht haben und welchen Preis sie dafür bezahlen werden/könnten.
Die Bestrafung für das "Nichtmitsingen" der Hymne reicht von Geldstrafen über Gefängnis und nie wieder Fußball spielen bis zur Schau-Hinrichtung auf irgendeinem schmutzigen Marktplatz.
Und unser toller Verband macht sich wegen Gelben Karten in die Buxe ... und das strunzdumme Gelaber vom Bierhoff ist einfach nur unfassbar.
Die Bestrafung für das "Nichtmitsingen" der Hymne reicht von Geldstrafen über Gefängnis und nie wieder Fußball spielen bis zur Schau-Hinrichtung auf irgendeinem schmutzigen Marktplatz.
Und unser toller Verband macht sich wegen Gelben Karten in die Buxe ... und das strunzdumme Gelaber vom Bierhoff ist einfach nur unfassbar.
Zitat von ImmerWiederDA
Ich möchte der überwiegenden Mehrheit der Aussagen hier zustimmen.
Die Vorbereitung des deutschen Teams zur WM und nun auch die ersten Spiele habe ich nicht verfolgt. Ja, bewußt boykottiert, mit einem weinenden Auge.
Ich muss sagen, dass es mir nach den heutigen Entwicklungen und den dazugehörigen Stellungnahmen des DFB und seiner Vertreter nun einfach fallen wird, dies so zu belassen. Das ist nicht mehr mein Fussball. Das finde ich wirklich schade, aber es ist so.
Mein Respekt gilt der Mannschaft des Iran! Was für ein mutiges Auftreten. Ich ziehe meinen Hut!
Ich möchte der überwiegenden Mehrheit der Aussagen hier zustimmen.
Die Vorbereitung des deutschen Teams zur WM und nun auch die ersten Spiele habe ich nicht verfolgt. Ja, bewußt boykottiert, mit einem weinenden Auge.
Ich muss sagen, dass es mir nach den heutigen Entwicklungen und den dazugehörigen Stellungnahmen des DFB und seiner Vertreter nun einfach fallen wird, dies so zu belassen. Das ist nicht mehr mein Fussball. Das finde ich wirklich schade, aber es ist so.
Mein Respekt gilt der Mannschaft des Iran! Was für ein mutiges Auftreten. Ich ziehe meinen Hut!
Bemerkenswert. Anders kann man kaum beschreiben was hier gerade passiert. Vielleicht noch mit Kontrollverlust oder totaler Hysterie. Und das von mehr als einer Seite.
Da will der DFB mit einer eigens kreierten Binde ein Zeichen setzen und zuckt zurück sobald es wehtun könnte.
Da stehen Iraner vor der Kamera und setzen ein Zeichen, gerade weil es wehtun könnte.
Da fühlt sich eine Journalistin des ÖR, die finanziert aus meinen Gebühren nach Katar reist, bemüßigt eine Regenbogenbinde zu tragen. Hieß es nicht irgendwann, guter Journalismus macht sich mit keiner Sache gemein, und sei die Sache auch noch so gut?
Da entgleitet der Fifa eine Diskussion, die vor 12 Jahren bereits hätte geführt werden müssen. Und mit jeder Maßnahme wirkt sie noch hilfloser - Infantino ganz vorne mit dabei.
Da definieren die vollen katarischen Stadien das Wort „voll“ gänzlich neu.
Ach ja, Bela Rethy.
Da diskutieren Fans und Medien deutschlandweit über die Sinnhaftigkeit einer Vergabe vor 12 Jahren, während sie in der Zwischenzeit Russlands Putin in dessen Stadien mit Popcorn vorm Fernseher genießen durften und unser ganzes zukünftiges Wirtschaften auf dessen Blutgas ausgerichtet wurde.
…
Manchmal kann ich den Comedian aus Watchmen sehr gut nachvollziehen. Es ist alles ein Witz.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Prsut-I-Sir am 22.11.2022 um 07:48 Uhr bearbeitet Zitat von Prsut-I-Sir
Bemerkenswert. Anders kann man kaum beschreiben was hier gerade passiert. Vielleicht noch mit Kontrollverlust oder totaler Hysterie. Und das von mehr als einer Seite.
Da will der DFB mit einer eigens kreierten Binde ein Zeichen setzen und zuckt zurück sobald es wehtun könnte.
Da stehen Iraner vor der Kamera und setzen ein Zeichen, gerade weil es wehtun könnte.
Da fühlt sich eine Journalistin des ÖR, die finanziert aus meinen Gebühren nach Katar reist, bemüßigt eine Regenbogenbinde zu tragen. Hieß es nicht irgendwann, guter Journalismus macht sich mit keiner Sache gemein, und sei die Sache auch noch so gut?
Da entgleitet der Fifa eine Diskussion, die vor 12 Jahren bereits hätte geführt werden müssen. Und mit jeder Maßnahme wirkt sie noch hilfloser - Infantino ganz vorne mit dabei.
Da definieren die vollen katarischen Stadien das Wort „voll“ gänzlich neu.
Ach ja, Bela Rethy.
Da diskutieren Fans und Medien deutschlandweit über die Sinnhaftigkeit einer Vergabe vor 12 Jahren, während sie in der Zwischenzeit Russlands Putin in dessen Stadien mit Popcorn vorm Fernseher genießen durften und unser ganzes zukünftiges Wirtschaften auf dessen Blutgas ausgerichtet wurde.
…
Manchmal kann ich den Comedian aus Watchmen sehr gut nachvollziehen. Es ist alles ein Witz.
Zitat von ImmerWiederDA
Ich möchte der überwiegenden Mehrheit der Aussagen hier zustimmen.
Die Vorbereitung des deutschen Teams zur WM und nun auch die ersten Spiele habe ich nicht verfolgt. Ja, bewußt boykottiert, mit einem weinenden Auge.
Ich muss sagen, dass es mir nach den heutigen Entwicklungen und den dazugehörigen Stellungnahmen des DFB und seiner Vertreter nun einfach fallen wird, dies so zu belassen. Das ist nicht mehr mein Fussball. Das finde ich wirklich schade, aber es ist so.
Mein Respekt gilt der Mannschaft des Iran! Was für ein mutiges Auftreten. Ich ziehe meinen Hut!
Ich möchte der überwiegenden Mehrheit der Aussagen hier zustimmen.
Die Vorbereitung des deutschen Teams zur WM und nun auch die ersten Spiele habe ich nicht verfolgt. Ja, bewußt boykottiert, mit einem weinenden Auge.
Ich muss sagen, dass es mir nach den heutigen Entwicklungen und den dazugehörigen Stellungnahmen des DFB und seiner Vertreter nun einfach fallen wird, dies so zu belassen. Das ist nicht mehr mein Fussball. Das finde ich wirklich schade, aber es ist so.
Mein Respekt gilt der Mannschaft des Iran! Was für ein mutiges Auftreten. Ich ziehe meinen Hut!
Bemerkenswert. Anders kann man kaum beschreiben was hier gerade passiert. Vielleicht noch mit Kontrollverlust oder totaler Hysterie. Und das von mehr als einer Seite.
Da will der DFB mit einer eigens kreierten Binde ein Zeichen setzen und zuckt zurück sobald es wehtun könnte.
Da stehen Iraner vor der Kamera und setzen ein Zeichen, gerade weil es wehtun könnte.
Da fühlt sich eine Journalistin des ÖR, die finanziert aus meinen Gebühren nach Katar reist, bemüßigt eine Regenbogenbinde zu tragen. Hieß es nicht irgendwann, guter Journalismus macht sich mit keiner Sache gemein, und sei die Sache auch noch so gut?
Da entgleitet der Fifa eine Diskussion, die vor 12 Jahren bereits hätte geführt werden müssen. Und mit jeder Maßnahme wirkt sie noch hilfloser - Infantino ganz vorne mit dabei.
Da definieren die vollen katarischen Stadien das Wort „voll“ gänzlich neu.
Ach ja, Bela Rethy.
Da diskutieren Fans und Medien deutschlandweit über die Sinnhaftigkeit einer Vergabe vor 12 Jahren, während sie in der Zwischenzeit Russlands Putin in dessen Stadien mit Popcorn vorm Fernseher genießen durften und unser ganzes zukünftiges Wirtschaften auf dessen Blutgas ausgerichtet wurde.
…
Manchmal kann ich den Comedian aus Watchmen sehr gut nachvollziehen. Es ist alles ein Witz.
Dazu möchte ich mich äußern.
Es tut schon ein bisschen weh, die WM nicht zu verfolgen, aber insgesamt reizt es mich doch wenig, dieses verkaufte Event im Winter zu sehen. Noch dazu mit den ganzen Verboten, die da aufgestellt wurden (da sagt ein mancher, wir seien eine Verbotsdiktatur, weil man rät (!), nicht jeden Tag Fleisch zu essen
). Damit überleitend direkt zum Bindenverbot. Die Erwartung an die Binde war gering, niemand hat dem Bedeutung beigemessen, jetzt kommt die Fifa, verbietet das, das Ding gewinnt an Bedeutung und schon knickt man ein. Peinlich!
Die Iraner wahnsinnig mutig in meinen Augen. Bühne perfekt genutzt und schon vor Anpfiff gewonnen. Menschen- und Frauenrechte sind keine linke Ideologie!
Dass sich Journalismus mit nichts gemein macht, ist ein nettes Zitat von Hanns Friedrich, aber kein Credo des Journalismus an sich. Ich denke auch, dass man als Vor-Ort-Reporterin weniger der reinen Nachrichtenübertragung verpflichtet ist, als die Sprecher*innen der Tagesschau.
Nächster Punkt: Die WM in Katar wird seit der Bekanntgabe kritisiert. Es gibt haufenweise Dokumentationen, vor allem vom ÖR. Ist doch klar, dass die Berichterstattung nun höher frequentiert stattfindet, wo das Turnier doch gerade virulent ist.
Ich möchte gern sehen, wer sich um Russland groß gekümmert hat, bevor es sich zum Ziel gesetzt hat, die Ukraine auszulöschen. Dass wir dort in einer Abhängigkeit sind, war vielfach gewünscht, toleriert und akzeptiert. Die Lage in Russland war doch zum Zeitpunkt der Vergabe eine ganz andere. Da war die Annektion von ukrainischem Terretorium doch gar nicht bekannt. Die Annexion von Gebieten in Georgien wurde weitgehend als legitim betrachtet. Im Nachgang wissen wir es natürlich alle besser, dennoch ist es mit der Vergabe nach Katar überhaupt nicht zu vergleichen, auch in Anbetracht der klimatischen Bedingungen, der nicht existentiellen Infrastruktur und der fehlenden Fußballkultur.
Leichter Widerspruch @RWD-B2 Das was in das Wort "Menschenrechte" mittlerweile alles hineininterpretiert wird, hat mit linker Ideologie zu tun. Welche Menschenrechte sind denn gemeint - die der UN Charta? Dann viel Erfolg bei der Suche nach Regenbogenkonzepten. Und selbst das, was dort bereits definiert ist, unterliegt den Auslegungsformen der jeweiligen Kultur. Katar ist ein muslimisches Land, sunnitischer Ausprägung in der die Scharia in irgendeiner Form Teil der Gesetzgebung ist. Welche Erwartungen werden an dieses Land gestellt, wie sich Frauenrechte, LGBTQ Rechte extra zur WM dauerhaft zu verändern haben und ist das realistisch?
Die FIFA und deren Verbände hätten darüber reden, welche Mindestanforderungen an einen, wie auch immer definierten Katalog von Menschenrechten für die Vergabe eines Turniers erforderlich sind....
Genau. Aber jetzt ist es irgendwie auch ein wenig spät. Oder wie Klopp sagt, das hätte alles vor 12 Jahren diskutiert werden können.
Eigentlich müsste sich die Kritik viel stärker an die FIFA richten, als an Katar. Der DFB müsste zusammen mit anderen großen Verbänden Maßnahmen erarbeiten und Konsequenzen ziehen, hatte ich schon so geschrieben.
Übrigens: "Dass wir dort in einer Abhängigkeit sind, war vielfach gewünscht, toleriert und akzeptiert" - bezieht sich genauso auf das aktuelle Gas-Abkommen mit Katar.
Nachtrag zum Videoausschnitt von Klopp: Ich gehe absolut mit, dass es die Erwartungen an die Spieler übertrieben sind. Das entwertet allerdings nicht den Protest derjenigen, die sich trotzdem dafür entscheiden.
Die FIFA und deren Verbände hätten darüber reden, welche Mindestanforderungen an einen, wie auch immer definierten Katalog von Menschenrechten für die Vergabe eines Turniers erforderlich sind....

Genau. Aber jetzt ist es irgendwie auch ein wenig spät. Oder wie Klopp sagt, das hätte alles vor 12 Jahren diskutiert werden können. Eigentlich müsste sich die Kritik viel stärker an die FIFA richten, als an Katar. Der DFB müsste zusammen mit anderen großen Verbänden Maßnahmen erarbeiten und Konsequenzen ziehen, hatte ich schon so geschrieben.
Übrigens: "Dass wir dort in einer Abhängigkeit sind, war vielfach gewünscht, toleriert und akzeptiert" - bezieht sich genauso auf das aktuelle Gas-Abkommen mit Katar.
Nachtrag zum Videoausschnitt von Klopp: Ich gehe absolut mit, dass es die Erwartungen an die Spieler übertrieben sind. Das entwertet allerdings nicht den Protest derjenigen, die sich trotzdem dafür entscheiden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Heiner81 am 22.11.2022 um 08:46 Uhr bearbeitet Zitat von Prsut-I-Sir
Yap, halte von diesem Statement gar nichts. Ist Frau Neumann als Aktivistin oder Journalistin dort? Letzteres sogar noch aus öffentlichen Mitteln finanziert. Dazu noch Partikularinteressen vertretend (man mag es kaum glauben, aber nicht jeder Mensch ist gleichzeitig auch inhaltlich mit den Positionen der Buchstaben-Lobby einverstanden). Was soll das?
Yap, halte von diesem Statement gar nichts. Ist Frau Neumann als Aktivistin oder Journalistin dort? Letzteres sogar noch aus öffentlichen Mitteln finanziert. Dazu noch Partikularinteressen vertretend (man mag es kaum glauben, aber nicht jeder Mensch ist gleichzeitig auch inhaltlich mit den Positionen der Buchstaben-Lobby einverstanden). Was soll das?
Denk da nochmal drüber nach, du widersprichst dir nämlich selbst.
Erstens wird der DFB massiv aus öffentlichen Mitteln gefördert und zweitens sind die Spieler auch keine "Aktivisten" und trotzdem erwartet man von ihnen -wie du es nennst- "Partikularinteressen" zu vertreten und der "Buchstabenlobby" als Medium zu dienen.
Zitat von DAbleiben
Journalismus darf zum einen auch Kommentare abgeben.
In diesem Fall war es kein Kommentar sondern ein Statement.
Ein Statement für bei uns allgemein anerkannte Werte der Menschenrechte. Und das nichtmals LGTBQI sondern gegen Diskriminierung von Frauen, Homosexualität und gegen Rassismus.
Dies mit negativ gemeinte "Aktivismus" zu beschreiben halte ich für unpassend.
Journalismus darf zum einen auch Kommentare abgeben.
In diesem Fall war es kein Kommentar sondern ein Statement.
Ein Statement für bei uns allgemein anerkannte Werte der Menschenrechte. Und das nichtmals LGTBQI sondern gegen Diskriminierung von Frauen, Homosexualität und gegen Rassismus.
Dies mit negativ gemeinte "Aktivismus" zu beschreiben halte ich für unpassend.
Wer ist „uns“? Uns Deutschen? Uns in Deutschland lebenden? Uns Linken und Libertären? Wen meinst Du?
Alleine aus rechtlicher Sicht fällt die „Ehe für alle“ bspw. nicht unter das Thema Menschenrechte, so urteilte der EUGH. Es verbleibt bei den EU-Staaten dies zu regeln wie sie möchten. Somit stehen einige Aspekte unter dieser Flagge die mit Menschenrechten schlicht nichts zu tun haben. Und damit ist es ein politisches Symbol.
Bist du denn auch offen für „Statements“ der politischen Gegenseite? Ein „All lives Matter“-Cap während die USA spielen beispielsweise? Ich wünsche mit beides nicht.
Ich sehe da weiterhin einen Unterschied zwischen:
- Kritik an Fifa und Kritik an Qatar
- einer WM und Einkauf von Gas
Ich Weiss auch wer die ersten wären, die sich über einen generellen Ausschluss des Einkaufs von Gas aus Qatar beschweren würden.
Aber solange Bashing von Habeck euch mehr Spass macht als die Lage in Qatar zu kritisieren ist ja alles gut.
Gerade User die sonst immer gerne alle anderen Themen heranziehen um Probleme aufgrund von groesser en Zusammenhängen nicht ansprechen zu wollen, machen es sich hier mal ganz einfach. Wo ist denn da die sonst so eingefordert Konsistenz?
- Kritik an Fifa und Kritik an Qatar
- einer WM und Einkauf von Gas
Ich Weiss auch wer die ersten wären, die sich über einen generellen Ausschluss des Einkaufs von Gas aus Qatar beschweren würden.
Aber solange Bashing von Habeck euch mehr Spass macht als die Lage in Qatar zu kritisieren ist ja alles gut.
Gerade User die sonst immer gerne alle anderen Themen heranziehen um Probleme aufgrund von groesser en Zusammenhängen nicht ansprechen zu wollen, machen es sich hier mal ganz einfach. Wo ist denn da die sonst so eingefordert Konsistenz?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAbleiben am 23.11.2022 um 10:28 Uhr bearbeitet
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