Winkler verlässt Hertha zum RSC Anderlecht – Nächste Millionenablöse für Berliner
Die Euphorie um den erfolgreichen Saisonstart bei Hertha BSC dürfte zumindest etwas getrübt werden, denn mit Marten Winkler verlässt der nächste Leistungsträger den Hauptstadtklub. Der 23 Jahre alte Offensivspieler, der in der Akademie der Berliner ausgebildet wurde, wechselt zum belgischen Topklub
Die gute Nachricht: Adewumi ist mit seinem Tor ja auch schon gut angekommen und mit Ndi steht noch ein ganz viel versprechendes Talent bereit. Dennoch sollte Hertha schauen, dass sie jetzt neben einem LV und MS auch noch einen Flügelspieler bis Transferende verpflichten, weil eine gewisse Breite notwendig ist.
Danke für alles, Matte. Du hast gerade im letzten Jahr eine wirklich starke Entwicklung genommen.
Hertha ist pleite. Keine Chance das abzulehnen. Also ja, es sieht so schlimm aus.
Bitte keine Fake-News verbreiten. Hertha ist nicht pleite, ansonsten könnten sie auch nicht am Spielbetrieb teilnehmen. Hertha war auf einen Verkauf von Winkler auch nicht zwingend angewiesen, dafür hat Hertha bereits ausreichend eingenommen. Es gab finanzielle Argumente, ihn gehen zu lassen, das ist richtig. Und er wollte gehen, das hat er schon früh kommuniziert. Das hat der Verein nach so vielen Jahren, die Winkler bei Hertha ist, respektiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zweiohrmensch am 17.08.2026 um 21:43 Uhr bearbeitet Um die Finanzen steht es schon schlecht und Hertha zieht halt den Plan durch und geht endlich den richtigen Weg. Dazu wird noch was passieren, aber das kann eben bis zum letzten Tag dauern. Wir wollen auch wieder eigenkapital haben was dazukommt. Und ein 4 Mio angebot für Winkler muss man eben dann auch annehmen da kommt man nicht drum herum. Das er nicht länger bleiben wollte war eh klar und gegen Heidenheim hat man das sehr gut gesehen das es sein letztes Spiel war. Da nimmt man die ablöse gerne mit und 4 Mios sind aktuell nicht wenig.
Ernstgemeinte Frage:
Vielleicht verstehe ich den Satz mit dem Eigenkapital falsch oder interpretiere ihn zu direkt, aber: Ihr müsst doch sogar Eigenkapital haben bzw. aufbauen, wenn zu wenig vorhanden, oder? Ist das nicht eine der Regeln bei der Lizenzierung, dass so und so viel Prozent Eigenkapital vorliegen muss? (So oder so ähnlich.)
Bei Hertha liegt das Eigenkapital im Minusbereich (ca. 30 Millionen). Für die Lizenzvergabe musste ein Abbau von 10% nachgewiesen und sehr viel mit der DFL verhandelt werden. Hertha mag nach den Kriterien der DFL, der Eigenwahrnehmung und meinerwege auch formaljuristisch nicht pleite sein, navigiert aber mit extremer Schlagseite auf hoher See. Zum Glück wurde (und wird) dort im Nachwuchsbereich gut gearbeitet.


