Kreuzbandriss
Werder verkündet Saison-Aus für Stürmer Topp – „Vor allem für Keke eine bittere Nachricht“
©IMAGO
Für Werder Bremens Jungstürmer Keke Topp ist die Saison beendet. Am Donnerstag mussten die Hanseaten einen Kreuzbandriss beim 22-Jährigen verkünden. Passiert sei die Verletzung am gleichen Tag im Training. „Für uns aber auch vor allem für Keke eine bittere Nachricht. Wir werden ihn mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen, um ihn auf seinem langen Weg zu begleiten“, betonte Peter Niemeyer, Leiter Profifußball bei Werder.
Topp kam bei Werder in dieser Saison erneut meist nicht über die Jokerrolle hinaus. In seiner zweiten Spielzeit an der Weser verbuchte der ehemalige Schalker 13 Einwechslungen, bei denen er ein Tor und eine Vorlage beisteuerte. Teil der Startelf war der in Bremervörde geborene Profi lediglich siebenmal.
Gar nicht zum Einsatz kam Topp in der laufenden Meisterschaftsrunde ebenfalls siebenmal, darunter die letzte Bundesliga-Partie in Wolfsburg, in der den Bremern ein befreiender 1:0-Sieg gelang. Topp, der die Werder-Jugend 2021 für Schalke verließ und 2024 für 2 Millionen Euro von den Grün-Weißen zurückgeholt wurde, hatte in dieser Saison zudem zweimal für die zweite Mannschaft auf dem Platz gestanden und dabei zwei Treffer und einen Assist geliefert.
Werder gehen die Stürmer aus – Njinmah bewährt sich als Neuner
Werders Bundesliga-Team gehen unterdessen die Stürmer aus. Winter-Neuzugang Jovan Milosevic (22) fehlte in den vergangenen drei Partien, Sommer-Leihe Victor Boniface (25) ist wegen eines Knorpelschadens schon länger und in der Restsaison auch kein Thema mehr. Beim 1:0 in Wolfsburg besetzte Justin Njinmah (25) das Sturmzentrum und erzielte den Siegtreffer. Als Joker für ihn brachte Trainer Daniel Thioune Sturmtalent Salim Musah (20), wie auch schon eine Woche zuvor bei der 0:2-Heimniederlage gegen Mainz.
„Der Trainer sieht mich eher auf Außen“, hatte zuletzt Njinmah seinen Einsatz auf der Neunerposition kommentiert. Er verriet: „Ich spiele grundsätzlich am liebsten in der Spitze. Das war auch vor dem Spiel ein Thema zwischen Daniel und mir. Ich habe ihm aber gesagt: ‚Vertrau‘ mir, ich kann Stürmer spielen‘. Nach dem Spiel meinte ich dann zu Daniel: ,Siehste‘.“
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