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Uwe Koschinat
Geburtsdatum 01.09.1971
Alter 54
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Rot-Weiss Essen

Uwe Koschinat [Trainer]

12.12.2024 - 13:58 Uhr
Uwe Koschinat ist neuer Trainer von Rot-Weiss Essen: Der 53-Jährige übernimmt das Profiteam und leitet bereits am heutigen Donnerstag, 12. Dezember, 14 Uhr, erstmals das Training. Seine Premiere als RWE-Cheftrainer wird er am Sonntag, 15. Dezember, im Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück erleben.
Herzlich willkommen in Essen und viel Erfolg bei der Mission Klassenerhalt, Uwe!

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gottschalkelf am 12.12.2024 um 14:00 Uhr bearbeitet
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Uwe Koschinat [Trainer] |#1
12.12.2024 - 16:09 Uhr
Ich oute mich mal als Uwe Koschinat Fan, auch wenn ich Ihn für unsere aktuelle Trainersuche nicht auf dem Schirm hatte. Die kritische Stimmung gegenüber ihm kann ich auch nicht ganz nachvollziehen und würde Sie mit der aktuellen schlechten Stimmung rund um die Hafenstraße begründen. Natürlich wirken zwei Abstiege in Folge erstmal sehr abschreckend, aber hier muss aus meiner Sicht auch mal etwas genauer hinschauen:

In Bielefeld war er der dritte Trainer innerhalb einer verkorksten Saison. Und hat die Mannschaft auf Rang 16 übernommen. Bis zu seiner Einstellung hatte die Arminia einen Punkteschnitt von 0,91 unter ihm hat die Arminia in den letzten 11 Spielen einen Punkteschnitt von 1,18 erzielen können. Unterm Strich konnte er die Punkteausbeute damit verbessern und den Abstand auf die direkten Abstiegsplätze vergrößern für den direkten Klassenerhalt hat es, aber nicht gereicht. In der Relegation ist man, dann aber ehrlicherweise gegen Wehen Wiesbaden kläglich gescheitert, aber zu dem Zeitpunkt war es aus meiner Sicht längst schon kein sportliches Scheitern mehr, sondern viel mehr ein psychologisches scheitern mit dem zweiten Abstieg binnen ein Jahres vor Augen. Wenn ich mich richtig erinnere wären sogar einige Arminia Fans gerne mit ihm in die 3.Liga gegangen so schlecht kann die Arbeit also nicht gewesen sein.

Kommen wir zum Osnabrücker Abstieg. Aus meiner Sicht ist der VfL mit einer guten 3.Liga Mannschaft in die 2.Liga Saison gestartet, sodass ein scheitern im Vorfeld absehbar war. So ist es aus meiner Sicht nicht verwunderlich das zunächst Tobias Schweinsteiger und danach Koschinat um Unterfangen Klassenerhalt gescheitert sind. Schweinsteiger hat aus den ersten 13 Spielen einen Punkteschnitt von 0,54 geholt, während Koschinat einen Punkteschnitt von 1,05 holen konnte, was ich für die Mannschaft des VfLs für okay halte. Die Verantwortlichen des VfLs haben das offenbar ähnlich gesehen und sich dazu entschieden mit Koschinat in die 3.Liga zu gehen. Die aktuelle 3.Liga Saison ist natürlich eine Vollkatastrophe, aber inwieweit Koschinat dort in die Kaderplanung involviert war kann ich nicht beurteilen. Sein Nachfolger Pit Reimers ist, aber auch an den Kader gescheitert und seine Statistik noch schlechter als die von Koschinat. Bei seinen Stationen zuvor bei Fortuna Köln, in Sandhausen und beim 1.FC Saarbrücken hat er aus meiner Sicht weitestgehend einen guten-Job gemacht.

Mit seiner Art kann ich ihn mir auch sehr gut bei uns vorstellen. Er wird den Jungs sicherlich viel weniger durchgehen lassen als Dabrowski, ist aber auch niemand wie Antwerpen der mit dem Hammer bestehend Strukturen kurz und klein schlägt. Ich habe Koschinat immer als einen Trainer wahrgenommen, der extrem viel wert auf die Basics (insbesondere Fitness) legt. Ihm ist eine stabile defensive wichtig und eine maximale Intensität, Dabrowski hat zwar immer von dieser gesprochen, aber ich glaube Koschinat versteht dann schon etwas anderes darunter. Ich denke wir werden viel intensiver und höher als unter Dabrowski pressen, zuletzt haben wir ja fast komplett auf ein Pressing verzichtet. Die Mannschaft, bekommt zwar nicht ihren gewünschten offensiv Trainer, aber wird mit Sicherheit deutlich mehr und höhere Ballbesitz gewinne haben. Ich denke Koschinat wird es erstmal dabei belassen auf die einfachen Dinge in den nächsten beiden Spielen wert zu legen und dann im Winter mit entsprechenden Neuzugängen versuchen sein Spielstil zu implementieren.

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Uwe Koschinat [Trainer] |#2
12.12.2024 - 18:03 Uhr
Zitat von Gottschalkelf
Ich oute mich mal als Uwe Koschinat Fan, auch wenn ich Ihn für unsere aktuelle Trainersuche nicht auf dem Schirm hatte. Die kritische Stimmung gegenüber ihm kann ich auch nicht ganz nachvollziehen und würde Sie mit der aktuellen schlechten Stimmung rund um die Hafenstraße begründen.

Uwe Koschinat bringe ich bis heute in erster Linie immer noch mit seiner erfolgreichen Zeit beim SC Fortuna Köln in Verbindung. Dort übernahm er ab 01.07.2011 das Traineramt und wurde in der Saison 2013/14 Meister der Regionalliga West. Damals waren dort noch namhafte Vereine wie RWE und Alemannia Aachen am Start. Nach 36 Spieltagen hatte der SC 76 Punkte und damit sieben mehr als der Titelverteidiger Sportfreunde Lotte auf dem Konto: Abschlusstabelle 2013/14.

In der anschliessenden Relegation traf man auf die Zweitvertretung des FC Bayern München. Nach einem 1:0 Erfolg im Kölner Südstadion, kam es am 01.06.2014 zum Rückspiel im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße. Als Ylli Sallahi in der 88. Minute seinen zweiten Treffer in dieser Partie erzielte, standen die Bayern mit 1 3/4 Beinen in der 3. LIga. Doch dann markierte Oliver Laux in der Nachspielzeit mit freundlicher Unterstützung des Bayern-Torhüters das 2:1. Der Rest war pure Ekstase: FortunaTV - Relegation 3. Liga: Die Nachspielzeit von München (4:38).

Damals galt noch die Auswärtstorregelung und somit war die Fortuna zum ersten mal seit der Saison 2001/02 in der damaligen Regionalliga Nord, wieder drittklassig. Zuvor war der Verein sogar einmal drei Spielzeiten nur noch in der 5. Liga unterwegs. Uwe Koschinat gelang es in der Folgezeit, den SC trotz der bescheidenen finanziellen Möglichkeiten in der 3. Liga zu etablieren. Sportlicher Höhepunkt während dieser Zeit war die Saison 2017/18, als man mit Platz 8 die beste Platzierung in der eingleisigen 3. Liga erreichte. Am 06.10.2018 gewann Fortuna Köln am 0:1 beim VfR Aalen. Die SC hatte nach 11 Spieltagen 14 Punkte und belegte damit Rang 11. Koschinat zog es aber zum großen Bedauern der Verantwortlichen beim SC in die 2. Bundesliga (Trainerwechsel: Sandhausen holt Koschinat von Fortuna Köln) und die Südstädter stiegen am Saisonende als Tabellenneunzehnter mit sechs Zählern Rückstand auf das rettende Ufer ab. Trotzdem gab es seitdem auch weiterhin durchgehend eine Kölner Mannschaft in Liga 3. Denn die Viktoria schaffte parallel dazu den langersehnten Sprung in Liga 3 und ist bis heute ununterbrochen dort vertreten.

Auch ich möchte mich hiermit offiziell als Koschinat-Fan outen. Einen großen Vorteil sehe ich darin, dass dieser sowohl die 3. Liga, wie auch die RL West kennt. Sollte RWE tatsächlich absteigen, dann hätte man gleich einen erfahrenen Trainer bei der Hand der genau weiß, wie man den Verein am besten sofort wieder in die 3. Liga hochbringt. Von daher denke ich mal, dass der bis 2026 unterschriebene Vertrag auch ligaunabhängig Gültigkeit hat. Dass er den nächsten Gegner VfL Osnabrück kennt, ist sicher nicht verkehrt. Im übrigen bin ich froh, dass Marco Antwerpen in Osnabrück und nicht bei RWE gelandet ist. Ich kann mit ihm als Person - im Gegensatz zu Koschinat - einfach überhaupt nichts anfangen.

Stand heute weigere ich mich aber ganz entschieden, die nächsten Wochen immer wieder das absolute Worst-Case-Szenario an die Wand zu malen. Zumal der Rückstand auf das rettende Ufer gerade mal drei Zähler beträgt. So sehr ich Dabro für die geleistete Arbeit auch dankbar bin: Seine Freistellung war nach dem 0:3 gegen den TSV 1860 München leider unausweichlich. Die Mannschaft braucht jetzt dringend einen Impuls von Außen. Extrem wichtig wird es sein, dass alle RWE-Fans wie ein Mann hinter dem neuen Trainer sowie der Mannschaft stehen und sie in dieser schwierigen Situation bedingungslos unterstützen. Wenn dieser Schulterschluss gelingt dann bin ich zuversichtlich, dass RWE am Ende die Klasse halten wird. Ich muss hier keinem von Euch erzählen wie immens wichtig es wäre, nicht wieder in die RL West abzusteigen. Das würde den ganzen Verein in seiner Entwicklung (auch im Hinblick auf den anvisierten Stadionausbau) ganz erheblich zurückwerfen.

Ich wünsche Uwe Koschinat maximalen sportlichen Erfolg an der Hafenstrasse. 🙂

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🤍🩵TSV 1860 München: DM: 1966🤍🩵
Pokalsieger: 1942,1964,1996 (HP), 2020 (LP)
💙🤍1. FC Magdeburg: EP-Sieger: 08. Mai 1974 💙🤍
DDR-Meister: 1972,1974,1975
Pokalsieger: 7x, LP-Sieger: 11x, Drittligameister: 2018, 2022

Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 12.12.2024 um 18:12 Uhr bearbeitet
Uwe Koschinat [Trainer] |#3
05.09.2025 - 14:31 Uhr
Createfootball hat für die WAZ sehr schön aufgearbeitet, warum unser Saisonstart in die Hose gegangen ist und unser taktischer Ansatz nicht mehr aufgeht:

• Wir haben mehr Ballbesitz als in der Vorsaison, weil unsere Gegner uns mehr den Ball überlassen.
• RWE ist effizienter in der Chancenverwertung und erspielt sich mehr Chancen.
• Das Tempo und der Tiefgang in unserem Spiel wurden erhöht.
• Die Flankenanzahl hat sich extrem erhöht.
• Die gegnerische Box ist kaum besetzt, weshalb die meisten Flanken ins Leere gehen.
• Wir lassen doppelt so viele Großchancen für den Gegner zu wie in der letzten Saison, obwohl wir unser Pressing und unsere Zweikampfquote verbessert haben.
• Die Schienenspieler stehen deutlich höher als in der letzten Saison. Dadurch hat sich die Flankenanzahl zwar enorm erhöht, allerdings werden wir hierdurch sehr oft überspielt und der Gegner ist frei durch.

Wir betreiben einen unheimlichen Aufwand, um den Ball in die gegnerische Box zu befördern. Dieser Aufwand verpufft allerdings zumeist, weil die Box überhaupt nicht besetzt ist und wir auch kaum zweite Bälle gewinnen. Über die Außenpositionen sind wir defensiv enorm verwundbar – durch den hohen Aufwand und die einfache Besetzung auf der Außenbahn. Unseren Innenverteidigern fehlt völlig das Tempo, um die hochstehenden Schienenspieler ausgleichen zu können. Hierdurch wird eine fatale Kettenreaktion ausgelöst: Unsere Außenverteidiger werden überspielt, und die Gegner können mit Tempo auf unsere Dreierkette zulaufen, die aufgrund ihres Tempodefizits dann in der Regel ganz schlecht aussieht. So hat die Dreierkette natürlich keinen defensiven Mehrwert und beschneidet uns zeitgleich noch in unserem Offensivspiel, weil wir für sie einen Offensivspieler opfern. Unsere Gegner wissen das und stellen die zentralen Anspielstationen für unsere Dreierkette zu, wodurch unser Offensivspiel lahmt und wir nur mit langen Bällen nach vorne agieren können – oder über die Außenbahn kommen müssen, die bei uns nur einfach besetzt ist.

Fazit:
Die Erfolgstaktik aus der letzten Rückrunde geht nicht mehr auf. Durch den aufgezwungenen Ballbesitz bekommen wir nicht mehr die Räume, die wir für diesen Spielstil benötigen. Der Offensivaufwand, den wir betreiben müssen, um dies auszugleichen, sorgt dafür, dass die defensive Stabilität flöten geht. Ich sehe auch keine einfachen Anpassungen in der Systematik mit der Dreierkette, die dazu führen könnten, dass dieser Spielstil wieder erfolgreich wird. Hierfür fehlt uns einfach die Schnelligkeit bei den Innenverteidigern. Mit unseren Innenverteidigern lässt sich die Dreierkette nur sehr tief stehend spielen – dies führt dazu, dass der Abstand zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen zu groß wird. Alternativ müssten die Schienenspieler deutlich defensiver agieren, wodurch unsere Offensive zum Erliegen kommen würde.

Leider war genau das bereits vor Saisonbeginn abzusehen, weshalb ich sehr froh war, dass wir in der Saisonvorbereitung im 4-2-3-1 agiert haben. Dieses System passt auch viel besser zu unserem Kader und kaschiert einige Schwächen. Was aber noch viel wichtiger ist: Die Stärken unserer Offensivspieler kommen in diesem System viel besser zum Tragen. Umso unverständlicher ist es für mich, wie Koschinat zum Saisonstart auf die Idee gekommen ist, wieder das 3-4-2-1 auszupacken. Dass man diese Taktik noch gegen 1860 München und Borussia Dortmund verwendet, kann ich nachvollziehen, aber spätestens gegen Havelse oder Aachen fehlt mir hierfür jegliches Verständnis.

Dafür, dass wir den Saisonauftakt in den Sand gesetzt haben, trägt für mich Koschinat die Hauptverantwortung – und er ist sehenden Auges ins Verderben gelaufen. Ob er diese Entscheidung aus Trotz, Nibelungentreue oder einfach aufgrund mangelnden Muts getroffen hat, spielt dabei keine Rolle. Klar ist: Er muss diese Fehlentscheidung sofort korrigieren, ansonsten müssen die handelnden Personen reagieren. Sollte Koschinat weiter an seinem entzauberten System festhalten, sehe ich das Regensburg-Spiel bereits als Jobendspiel für ihn. Sollte er sich zur Umstellung entscheiden, wird man ihm sicherlich 2–3 Spiele zubilligen müssen – viel mehr dürften es allerdings nicht sein.

Ich hoffe jedenfalls, dass Uwe sich in Sachen System bewegt, weil ich ihn nur ungern verlieren würde. Er passt von seiner Art einfach unfassbar gut zur Hafenstraße und hat in der letzten Rückrunde einen unfassbaren Job bei uns gemacht. Dennoch zählen Erfolge aus der Vergangenheit nicht mehr – und Uwe muss jetzt sofort liefern, ansonsten dürfte seine Amtszeit spätestens in ein paar Wochen enden. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass Uwe in dieser Saison bisher einen richtig schlechten Job macht und uns durch sein Coaching bereits einige Punkte gekostet hat.

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Uwe Koschinat [Trainer] |#4
07.11.2025 - 09:42 Uhr
Zitat von Haarzopfer

Das ist schon richtig. Nichts desto trotz werden Ziele in der Regel quantifiziert und nicht emotionalisiert. Und da stehen wir aktuell doch sehr gut da. Zudem: Warum sollte man die Weiterentwicklung der Mannschaft bereits nach dem 13. Spieltag bzw. der Hinrunde final beurteilen? Man schaue nur auf die letzte Saison und siehe, welche Sprünge möglich sind.
Und der Markt bietet aktuell m.E. auch keine sonderlich attraktiven Alternativen.

Ich war gestern Abend auf einer Sponsorenveranstaltung im Stadion. Klare Ansage war "Lizenzspieleretat kontinuierlich auf 3-Jahressicht auf 9 Millionen Euro, um innerhalb dieser Zeit dann den Aufstieg angehen zu können". Das ist erst einmal ein kommunizierter Fakt, der mich noch weniger daran glauben lässt, dass man sich auf Biegen und Brechen von Koschinat trennen bzw. eine Alternative an der Linie möchte.


Ich kann deine Annahme absolut nachvollziehen und finde sie auch realistisch.
ALLERDINGS: Haben wir viele Spielerverträge, die nur noch dieses Jahr gültig sind und nur im Aufstiegsfall verlängert werden.
Das heißt: Schaffen wir den Aufstieg dieses Jahr nicht, werden wir im nächsten Sommer einen weiteren Kaderumbruch erleben, und wir alle wissen, was das für etwaige Aufstiegsambitionen bedeutet.
Es geht nicht immer nur darum, welchen Etat man zur Verfügung stellt, sondern auch darum, in welcher Lage man sich befindet. Und die ist einfach so, dass es dieses Jahr keinen Aufstiegsfavoriten gibt und daher es dieses Jahr recht "einfach" scheint, oben mitzumischen. So wie es momentan in der 2. Liga aussieht wird es nächstes Jahr 2 extrem starke Absteiger geben.

Ich glaube zwar auch nicht, dass der Verein zwingend alles auf den Aufstieg setzt (der in der 3. Liga eh nicht planbar ist), aber durchaus darauf bedacht ist, aufzusteigen. Ganz besonders, wenn wir in der Winterpause Schlagdistanz haben und sich abzeichnet, dass ein Aufstieg absolut möglich und verhältnismäßig "einfach" zu realisieren wäre.
Das zeigen insbesondere Vertragsverlängerungen und Spielerverpflichtungen. Dazu auch passend Aussagen wie von Alonso: "Wir werden noch in den DFB-Pokal einziehen" (sprich: Platz 1–4). Die Mannschaft will aufsteigen. Das ist relativ offensichtlich und zwischen den Zeilen herauslesbar.

Der Verein muss sich also entscheiden, ob er Kontinuität im Kader wünscht (Aufstiegsfall) oder Kontinuität auf der Trainerposition. Meiner Meinung nach ist beides nach aktuellem Stand nicht miteinander vereinbar, da mir noch nicht untergekommen ist, dass man mit einem solchen Fußball aufsteigt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Philip_S am 07.11.2025 um 09:44 Uhr bearbeitet
Uwe Koschinat [Trainer] |#5
09.02.2026 - 11:37 Uhr
Die Vertragsverlängerung mit Uwe Koschinat entwickelt sich immer mehr zum Boomerang für unseren Verein und die Verantwortlichen. Seit seiner Verlängerung hat Koschinat die zuvor erkennbare Weiterentwicklung mit Anlauf wieder eingerissen. Mittlerweile spricht nicht nur die ausbleibende Entwicklung gegen ihn, sondern auch die Ergebnisse sind nicht mehr gut. Acht Spiele ungeschlagen mag auf den ersten Blick ordentlich klingen, aber die Kehrseite der Medaille sind nur drei Siege aus diesen Spielen. Das ist nicht die Statistik einer Spitzenmannschaft, sondern graues Mittelfeld.

Direkt nach seiner Vertragsverlängerung hat Koschinat das 4-2-3-1 aufgegeben und damit auch den etwas offensiveren, ballbesitzorientierten Fußball. Seitdem spielen wir destruktiven Fußball, getreu dem Motto „Die Null muss stehen und vorne hilft der liebe Gott“. Das Problem ist nur: Die Null stand dabei gerade einmal ein einziges Mal und defensiv wirken wir über weite Strecken alles andere als stabil. Bei einer so defensiven Ausrichtung darfst du keine acht Gegentore in sechs Spielen kassieren. Für diese defensive Instabilität opfert unser Trainer dann auch noch einen Offensivspieler und limitiert uns damit zusätzlich nach vorne.

Bilanz mit Dreierkette:
10 Spiele – 2 Siege – 6 Unentschieden – 2 Niederlagen – Punkteschnitt 1,2

Bilanz mit Viererkette:
13 Spiele – 8 Siege – 4 Unentschieden – 1 Niederlage – Punkteschnitt 2,15

Eigentlich müsste man den Sieg gegen Wehen Wiesbaden sogar der Viererkette zurechnen, weil wir dieses Spiel erst nach der Umstellung gewonnen haben. Dann läge der Punkteschnitt mit Dreierkette nur bei einem Punkt pro Spiel, dass ist die Bilanz eines Absteigers. Für mich ist es völlig unverständlich, wie Koschinat bei diesen Zahlen weiterhin überzeugt sein kann, dass die Dreierkette der richtige Weg ist. In der Hinrunde stellte er nach dem Aachen-Spiel auf Druck von Spielern und Verantwortlichen auf die Viererkette um. Diesmal, mit der Vertragsverlängerung im Rücken, befürchte ich, dass er stur bleibt.

Ein weiteres Problem ist das Mindset. Koschinat lebt eine sehr vorsichtige Herangehensweise vor, Risiko scheint für ihn ein Fremdwort zu sein. Steht es kurz vor Schluss unentschieden, wird der Punkt lieber gesichert, statt auf den Sieg zu gehen. Bei einer Führung wird häufig sofort Tempo und Risiko aus dem Spiel genommen, um das Ergebnis zu verwalten. Das führt zwangsläufig zu dieser Unentschiedenflut. Mit der Drei-Punkte-Regel ist so ein Ansatz schlicht ineffizient. Es wäre sinnvoller, mehr Risiko zu gehen: Selbst wenn man dann Spiele verliert, bringen zusätzliche Siege am Ende deutlich mehr.

Ich plädiere für eine sofortige Trennung von Koschinat. Die kommenden Spiele sind zu wichtig, um sie in seine Hände zu legen. Zudem bringt er die Mannschaft aktuell keinen Schritt weiter. Man sollte ihm für die vergangene Saison und die damalige Stabilisierung danken und das Kapitel jetzt beenden.

In diesem Sinne: Bitte handeln Sie, Herr Pfeifer und Herr Steegmann, bevor es zu spät ist.

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Uwe Koschinat [Trainer] |#6
21.02.2026 - 19:48 Uhr
Ich möchte es auch gar nicht mehr analysieren. Woche für Woche macht Koschinat die selben Fehler. Mit diesem Mann wird man nichts aufbauen und auch nicht aufsteigen. Da ich auf keine Niederlage in Rostock hoffen möchte, um endlich von diesem Trainer erlöst zu werden, kann ich nur eindringlich an unsere Verantwortlichen appellieren ihn spätestens am Montag freizustellen.

Koschinat raus!!!

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Uwe Koschinat [Trainer] |#7
22.02.2026 - 19:28 Uhr
Zitat von Rheinfussball
Zitat von Gottschalkelf

Ich möchte es auch gar nicht mehr analysieren. Woche für Woche macht Koschinat die selben Fehler. Mit diesem Mann wird man nichts aufbauen und auch nicht aufsteigen. Da ich auf keine Niederlage in Rostock hoffen möchte, um endlich von diesem Trainer erlöst zu werden, kann ich nur eindringlich an unsere Verantwortlichen appellieren ihn spätestens am Montag freizustellen.

Koschinat raus!!!


Grundsätzlich mag ich Deine Beiträge,
allerdings bist Du immer der erste der "jeden" Trainer rauswerfen willst.

Klar war das gestern nicht gut aber man hat sich doch nicht aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet.

Bis ein Neuer die Mannschaft umkrempelt und in die Erfolgsspur bringt können Wochen vergehen.

Ich möchte hier nicht alles wiederholen, was im Laufe der Saison bereits geschrieben wurde. Fakt ist jedoch: Auch unsere Spieler und Verantwortlichen haben Koschinat im Saisonverlauf mehr als kritisch gesehen. Nach dem Spiel gegen Wiesbaden gab es Gespräche zwischen Mannschaft, Trainer und sportlicher Leitung, weil man mit der taktischen Ausrichtung unzufrieden war. Auf Druck der Mannschaft wurde schließlich auf ein 4-2-3-1 umgestellt.

Der Erfolg stellte sich jedoch nicht sofort ein. In der Folge soll man sich bereits nach dem Hinspiel gegen Osnabrück konkret mit mehreren Trainern unterhalten haben. Intern stand wohl fest, dass Koschinat gehen muss, sollte das Spiel gegen Rostock nicht gewonnen werden. Danach stabilisierte sich das System zunehmend, die Mannschaft kam in einen Flow und der Trainer konnte seine Position wieder festigen.

Das Ganze gipfelte schließlich in einer überstürzten Vertragsverlängerung – und das ausgerechnet kurz vor der Jahreshauptversammlung, auf der diese dann offiziell verkündet wurde. Der Zeitpunkt wirkte dabei alles andere als zufällig, sondern vielmehr wie der Versuch, im Vorfeld Fakten zu schaffen und die latente Unzufriedenheit zu überdecken.

Seitdem wirkt es jedoch, als würde Koschinat wieder in alte Muster zurückfallen. Er kehrte umgehend zur ursprünglichen taktischen Ausrichtung zurück. Ein unbequemer Spieler wie Arslan wurde von heute auf morgen aussortiert. Leider ist er nicht der Einzige: Auch Bazzoli, Martinovic, Mause und inzwischen Schmidt wurden außen vor gelassen. Man kann davon ausgehen, dass diese Entwicklung intern nicht überall auf Begeisterung stößt – insbesondere, da nach der Vertragsverlängerung erneut vieles über den Haufen geworfen wurde. Das nährt zumindest die Hoffnung, dass die Verantwortlichen irgendwann die Reißleine ziehen.

Das erste halbe Jahr war stark. In dieser Saison zeigt sich allerdings deutlich, warum es Koschinat seit Jahren nirgendwo langfristig schafft, etwas aufzubauen, und warum er als Trainer gilt, der eher für kurzfristige Effekte steht als für nachhaltige Entwicklung.

Wie viele andere bin ich überzeugt, dass Koschinat bei Weitem nicht das Maximum aus diesem Kader herausholt. Ein Aufstieg erscheint mit ihm äußerst unrealistisch. Deshalb sehe ich kaum Risiko in einer sofortigen Freistellung. Das größere Risiko liegt meines Erachtens darin, aus falsch verstandener Kontinuität an ihm festzuhalten – und damit die Chance auf den Aufstieg zu verspielen sowie einem möglichen neuen Trainer die Gelegenheit zu nehmen, die Mannschaft mit Blick auf den Sommer frühzeitig kennenzulernen.

Aus diesen Gründen plädiere ich klar für eine sofortige Freistellung.

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Uwe Koschinat [Trainer] |#8
25.02.2026 - 09:58 Uhr
zu Pfeiffer könnt Ihr ja bei uns im Forum viel lesen, fast alle waren froh als er weg war... vor allem weil er sich die Kaderplanung unter anderem gekrallt hat und die total gegen die Wand gefahren hat, das wir damals nicht abgestiegen sind, ist heute noch ein wunder. Ich hoffe für euch, das es diesmal besser laufen wird auf Dauer.

als außenstehender finde ich aber auch das Koschinat einfach kein Trainer ist mit dem man aufsteigen kann. frage mich aber auch warum diverse Spieler verpflichtet wurden, die an sich aber gar nicht gewollt waren. man hat 4 echte Stürmer im Kader aber keiner ist so richtig gewollt. Wofür waren die Wintertransfers gut? habe da nicht einen einzigen verstanden außer man spielt wieder 4/3/3 oder 4/4/2 dann könnte Abiama und Schmidt etwas sein. aber für das aktuelle sehe ich keinen gewinn für euch.

aber bin nur außenstehender und hoffe man verzeiht mir das vorbeischauen
Uwe Koschinat [Trainer] |#9
17.05.2026 - 12:13 Uhr
Wenn man schon auf Wolke sieben war (beim Stand von 3:1 bei uns in Cottbus), noch 3:5 verlor, danach gleich 2 mal in Folge richtig brutal "auf die Fresse"bekommen hat (Saarbrücken, Stuttgart II, ...was für Niederschläge!!!) und dann aber wieder aufsteht, sich zurück auf Platz 3 kämpft und die Relegationschance an sich zieht nötigt das meinen absoluten, ehrlichen Respekt ab.
Es gibt viele Trainer die in solchen Situationen mit der Mannschaft untergehen ohne irgendwie gegensteuern zu können. Koschinat hat aus meiner (neutralen) Sicht (aus der Ferne) auch ganz viel richtig gemacht.
Viel Glück euch in der Relegation!

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"Sage niemals :" Es ist nur ein Spiel ! "

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Max_Mustermann am 17.05.2026 um 12:15 Uhr bearbeitet
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