20.07.2026 - 00:02 | Quelle: Transfermarkt/dpa | Lesedauer: unter 5 Min.
Weltmeisterschaft
Ferran Torres
„Stolz auf diese Generation“ 

Torres' goldenes Tor: Spanien zum zweiten Mal Weltmeister – Argentinien entthront

Spanien ist zum zweiten Mal Weltmeister – Argentinien in Unterzahl entthront
©IMAGO

Spanien ist nach 2010 zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister. In einem lange einseitigen Finale gegen Titelverteidiger Argentinien setzten sich die Iberer nach dem 0:0 der regulären Spielzeit mit 1:0 nach Verlängerung durch. Der eingewechselte Ferran Torres vom FC Barcelona erlöste sein Team in East Rutherford kurz nach dem Seitenwechsel in der 106. Minute mit dem goldenen Tor, das Argentinien den erneuten Triumph nach 2022 verwehrte. Der 65 Jahre alte Luis de la Fuente gewann somit als ältester Trainer der WM-Historie den Titel.



Spaniens Trainer „stolz auf diese Generation“


Aus den Boxen dröhnte in den Minuten nach dem Abpfiff vor 80.663 Zuschauern - darunter auch US-Präsident Donald Trump und FIFA-Boss Gianni Infantino - der Party-Klassiker Eviva España. „Ich bin stolz, stolz auf diese Mannschaft und auf diese Generation, die sich mit dieser Spielidee durchgesetzt hat“, sagte Spaniens Trainer de la Fuente.




In der gesamten Verlängerung spielten die Südamerikaner nach der Gelb-Roten Karte für Chelseas Enzo Fernández (90.+3) in Unterzahl. Die erste Verwarnung hatte er vom slowenischen Schiedsrichter Slavko Vincic wegen Reklamierens gesehen. Am Ende platzt auch für den bei dieser WM mit acht Toren und vier Assists herausragenden Lionel Messi der Traum von der Titelverteidigung mit 39 Jahren. Es könnte sein letztes Länderspiel gewesen sein. Die Torjägerkrone sicherte sich tags zuvor im Spiel um Platz drei gegen England (4:6) Frankreichs Kylian Mbappé.



Die Argentinier hätten als drittes Team nach Italien (1934, 1938) und Brasilien (1958, 1962) den WM-Titel erfolgreich verteidigen können. Stattdessen wurde der Champion von 2022 entthront. Messi, der achtmalige Weltfußballer, war im Endspiel kaum zu sehen, in der Verlängerung senkte sich eine Flanke auf das Tornetz. Generell enttäuschte Argentiniens Offensive komplett und blieb über die ersten 110 Minuten vollkommen wirkungslos.


Argentinien setzt auf Messi, Spanien auf Kontrolle


Messi hatte die Argentinier bei seiner sechsten WM ins Finale getragen. Und das nicht nur mit seinen Toren und Vorlagen. Der Routinier ist für die Teamkollegen Idol und Fixpunkt gleichermaßen. Wann immer es eng für sie wurde, suchten sie den Ausnahmekönner in der Offensive. So kämpfte sich die Albiceleste in der K.o.-Phase Runde für Runde weiter. Mit späten Aufholjagden und zweimal sogar über die Verlängerung.



Die Spanier erwiesen sich als unüberwindbar. Nur ein Gegentor kassierten die ballsicheren Iberer im gesamten Turnier - beim 2:1 im Viertelfinale gegen Belgien. Wie sie beim souveränen 2:0 im Halbfinale die Offensiv-Zauberer aus Frankreich abkochten, war beeindruckend. Kein Wunder, dass de la Fuente im Endspiel auf exakt die gleiche Startelf setzte.


Wenig Spektakel im Duell der Trainer-Freunde


Spaniens Lamine Yamal und Argentiniens Messi standen schon vor der Partie im Fokus - nicht zuletzt wegen ihres legendären gemeinsamen Badewannen-Fotos vor knapp 19 Jahren. Und sie hatten auch gleich die ersten Szenen im Spiel.


Leistungsdaten
Lionel Messi
L. Messi Rechtsaußen
Argentinien
Argentinien
Gesamte Leistungsdaten
Alle Wettbewerbe
Spiele
207
Tore
125
Vorlagen
68


Ein Abschluss von Lamine Yamal landete in den Armen von Argentinien-Keeper Emiliano Martínez (5.). Im Gegenzug tauchte Messi, der als erster Spieler der WM-Historie sein drittes Finale von Beginn an bestritt, frei vor Unai Simón auf. Doch Spaniens Schlussmann eilte rechtzeitig aus seinem Kasten und klärte.


Marktwert
Lamine Yamal
Lamine Yamal Rechtsaußen
220,00 Mio. €


Ansonsten? Viele Pässe beim Europameister und zunächst nur wenig Spektakel. Die Spanier streuten auf dem viel kritisierten Finalrasen von East Rutherford ungewohnte Ungenauigkeiten ein, die auf Konter lauernden Argentinier konnten die Angebote aber nicht nutzen. Beiden Teams war der Respekt voreinander anzumerken.


Womöglich hatten de la Fuente und Scaloni ihre Mannschaften aber auch einfach perfekt auf den jeweiligen Gegner eingestellt. Die beiden Coaches sind befreundet. De la Fuente war einst Scalonis Lehrer, als der in einem Sonderprogramm des spanischen Verbands seinen Trainerschein machte.


Mitarbeiter
Luis de la Fuente
L. de la Fuente Alter: 65
Spanien
Spanien
Alle Saisons -
Alle Wettbewerbe
Spiele
50
Gewonnen
40
Unentschieden
7
Verloren
3


Cucurella einmal mehr ein Aktivposten


Die erste Halbzeit neigte sich bereits dem Ende zu, als die Spanier doch noch für Torgefahr sorgten. Torjäger Mikel Oyarzabal prüfte Torhüter Martínez mit einem Flachschuss aus knapp 20 Metern (39.).


Ein Versuch von Marc Cucurella zischte rechts am Gehäuse der Argentinier vorbei (43.). Spaniens Wuschelkopf war auch diesmal einer der auffälligsten Spieler auf dem Rasen.


Marktwert
Marc Cucurella
M. Cucurella Linker Verteidiger
60,00 Mio. €


Spanien erhöht den Druck, Fernández fliegt


Nach der stimmungsvollen Halbzeit-Show mit den Popstars Madonna, Shakira und Justin Bieber hofften die Fans im gigantischen Football-Stadion vor den Toren New Yorks auch auf mehr sportliche Unterhaltung. Spaniens Álex Baena versuchte sich direkt, sein Schuss war aber zu ungenau (46.).


Nach und nach entwickelten die Iberer mit ihrem Kombinationsspiel nun aber mehr Zug zum Tor. De la Fuente versuchte, die Offensive unter anderem durch die Hereinnahmen von Pedri und Torres vom FC Barcelona weiter anzukurbeln. Dazu zeigte der ansonsten herausragende Martínez im Tor der Argentinier Unsicherheiten - vor allem bei einem Schuss des früheren Leipzigers Dani Olmo (64.).


Torres trifft in der Verlängerung


Die Spanier erhöhten zunehmend den Druck, Martínez musste mehrfach eingreifen - auch gegen Lamine Yamal (90.+8). Von Argentinien kam offensiv weiter gar nichts. Als Fernández nach einem Foul vom Feld musste, ging es für den Titelverteidiger nur noch darum, sich ins Elfmeterschießen zu retten. Ein Tor des eingewechselten Spaniers Nico Williams zählte nicht, nachdem Nicolas Otamendi im Zweikampf mit Mikel Merino zuvor zu Boden gegangen war (96.).


Dann erlöste Torres die Spanier direkt zum Start der zweiten Halbzeit in der Verlängerung. Per Direktabnahme verwandelte der Joker mit links und machte damit Spaniens zweiten WM-Triumph perfekt - 2010 hatte Andrés Iniesta gegen die Niederlande ebenfalls das 1:0-Siegtor in der Verlängerung geschossen. Danach traute sich Argentinien mehr, doch zum Ausgleich reichte es nicht.


Marktwert
Ferran Torres
F. Torres Mittelstürmer
55,00 Mio. €


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phelps Borussia Dortmund phelps 23.07.2026 - 00:45
Zitat von UlmerBVB1986
Zitat von phelps

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Zitat von phelps

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Zitat von phelps

Zitat von Shakes

Von was für einem Kontext redest du hier denn? Der Kontext, dass es das mediale Zugpferd der WM ist?
Der Kontext, dass der amerikanische Präsident den FIFA-Präsidenten um Überpüfung bittet?

Wenn man sich das Messi-Foul anschaut, dann wird deutlich, dass es ein klares Rot ist: keine Chance auf den Ball, Trefferbild mit offener Sohle.
Dazu kommt noch, dass man hier wohl von Vorsatz sprechen muss. Kaum ein Mensch auf diesem Planeten verfügt über eine derarigtige präzise Motorik in seinen Beinen. Hier war das Tempo niedrig und Messi hatte alle Möglichkeiten dem Treffer auszuweichen. Stattdessen sieht man in der Zeitlupe deutlich, dass sein Unterschenkkel sogar noch nach vorn geht, um den Gegner noch weiter oben zu treffen, bzw. ihm auf's Bein zu steigen.

Ich kann niemanden ernst nehmen, der versucht das abzustreiten, und mir tun alle Leute leid, die hier Messi und die Argentinier weiter in Schutz nehmen.


Der Algerier ist bereits am Fallen, und Messi sah da nun mal eine Chance, irgendwie an den Ball zu kommen. Der Kontakt von ihm war ja nicht hart, er zog seinen Fuß sofort zurück. Ich meine ja nicht mal, dass so etwas keine rote Karte sein sollte, sondern dass es nun mal zur Linie der Schiedsrichter bei der WM gepasst hat, die in anderen Fällen ebenfalls nicht rot gezeigt haben.


Vielleicht schaust du es dir nochmals an:

Ab Sekunde 21, da sieht man das Messi niemals die Chance hatte an den Ball zu kommen. Das der Algerier vor dem Treffer bereits runter geht soll was genau zeigen? Halte bei Sekunde 22 an und schau ob der Ball ist. In keiner Welt wäre er noch an den Ball gekommen. Hier hat nur der Name den Spieler vor einer glatte roten Karte geschützt. Hier haben SR und VAR beide mal eben weggeschaut! Das mit dem Bein wegziehen kommt bei Sekunde 23... mag ja sein dass die aktion mutwillig in Kauf genommen und nicht absichtlich war, dennoch bleibt es ein Foul, das mit rot hätte bestraft werden müssen.
Welche Linie bei der WM? Ach, ich weiß was du meinst, die "wir igorieren mal eben das Regelwerk" Linie. Ich darf an das Eröffnungsspiel erinnern, mit drei Platzverweise, die alle korrekt waren. Das wäre eine korrekte Linie gewesen.

https://www.ardmediathek.de/video/sportschau-fifa-wm-2026/haette-messi-fuer-dieses-foul-rot-sehen-muessen/das-erste/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvOTg3YjUzMjMtNzc2ZC00NzM5LTkzODgtZjZiMWYxODEzNGU4


Ich spreche von den ähnlichen Fouls wie dem von Messi gegen Algerien. Die gab es schon zuhauf bei dieser WM, und nur die absoluten Härtefälle, in denen der Fuß des Gegners sehr gefährlich und brutal bearbeitet wurde (Madibo gegen Kanada und Balogun gegen Bosnien, auch wenn letzteres offentsichtlich unabsichtlich war), wurden mit Rot geahndet und die anderen eben nicht, und die heißen zufälligerweise nicht alle Messi. Und ich finde schon, dass man sagen könnte, dass Messi da noch eine Chance auf den Ball sieht, keine gute, aber immer noch eine Chance, und er zog ja sofort zurück und brachte kaum Druck auf das Bein des Gegners auf.
Dennoch, klar, wären das zum Beispiel in der Bundesliga fast alles rote Karten gewesen, aber mit der Linie der Schiris bei dieser WM eben nicht.
Das Beispiel zum Anfangsspiel finde ich etwas unpassend: 2 mal Rot wegen Foul als letzter Mann und eine rote Karte für einen sehr absichtlich aussehenden Schlag ins Gesicht des Gegners. Von solchen Vergehen spreche ich gar nicht.


Du hast dir das VIdeo ja noch immer nicht angesehen wenn du noch immer von einer Chance auf den Ball schreibst.

Was ich mit der Linie aus dem ersten Spiel meine: Platzverweise für die entsprechende Szenen aussprechen, gemäß Regelwerk! Ohne Ausnahme. Du schreibst ja selbst "Linie der SR": "wir igorieren mal eben das Regelwerk" Linie - hatte ich ja schon geschrieben. Oder es gab eine entsprechende Anweisung von ganz oben.


Ich sprach ja von der Sicht von Messi in dieser Szene. Es ist natürlich sehr einfach, sich das von außen anzuschauen, aber dennoch passt die Beurteilung des Schiris zu den restlichen Foul-Szenen, und damit meine ich genau solche Fouls, in denen der Spieler auf Wade/Bein/Fuß des Gegners aufkommt.
Gab es Anweisungen an die Schiris, bevor die WM losging, in solchen Situationen mehr auf Kontext und tatsächliche Härte zu achten? Ja, davon bin ich überzeugt, sonst hätte es ja 10-15 rote Karten mehr gegeben. Und das ist auch nichts Neues. Der explizite Schutz vom Torwart, der zum Beispiel dafür gesorgt hat, dass das Tor von Tah gegen Paraguay nicht zählt, ist so eigentlich auch nicht im Regelwerk der IFAB (Regelhüter der Fußballregeln) aufgeführt.
Ob das gut ist und ob man es mögen möchte, ist eine andere Frage.


Dann werfen wir für die nächste WM das Regelbuch einfach weg und gut ist. Brot und Spiele nach dem Vorbild Roms.

10 der 15 deiner rote Karten dann gegen Argentinien?!


Ähm, nein, ich meine die 10–15 roten Karten (vielleicht auch mehr), die dann an alle Spieler gegangen wären, die sich ähnliche Fouls wie der von Messi gegen Algerien über das ganze Turnier über geleistet haben …
UlmerBVB1986 Borussia Dortmund UlmerBVB1986 22.07.2026 - 08:32
Zitat von phelps
Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von phelps

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Zitat von phelps

Zitat von Shakes

Von was für einem Kontext redest du hier denn? Der Kontext, dass es das mediale Zugpferd der WM ist?
Der Kontext, dass der amerikanische Präsident den FIFA-Präsidenten um Überpüfung bittet?

Wenn man sich das Messi-Foul anschaut, dann wird deutlich, dass es ein klares Rot ist: keine Chance auf den Ball, Trefferbild mit offener Sohle.
Dazu kommt noch, dass man hier wohl von Vorsatz sprechen muss. Kaum ein Mensch auf diesem Planeten verfügt über eine derarigtige präzise Motorik in seinen Beinen. Hier war das Tempo niedrig und Messi hatte alle Möglichkeiten dem Treffer auszuweichen. Stattdessen sieht man in der Zeitlupe deutlich, dass sein Unterschenkkel sogar noch nach vorn geht, um den Gegner noch weiter oben zu treffen, bzw. ihm auf's Bein zu steigen.

Ich kann niemanden ernst nehmen, der versucht das abzustreiten, und mir tun alle Leute leid, die hier Messi und die Argentinier weiter in Schutz nehmen.


Der Algerier ist bereits am Fallen, und Messi sah da nun mal eine Chance, irgendwie an den Ball zu kommen. Der Kontakt von ihm war ja nicht hart, er zog seinen Fuß sofort zurück. Ich meine ja nicht mal, dass so etwas keine rote Karte sein sollte, sondern dass es nun mal zur Linie der Schiedsrichter bei der WM gepasst hat, die in anderen Fällen ebenfalls nicht rot gezeigt haben.


Vielleicht schaust du es dir nochmals an:

Ab Sekunde 21, da sieht man das Messi niemals die Chance hatte an den Ball zu kommen. Das der Algerier vor dem Treffer bereits runter geht soll was genau zeigen? Halte bei Sekunde 22 an und schau ob der Ball ist. In keiner Welt wäre er noch an den Ball gekommen. Hier hat nur der Name den Spieler vor einer glatte roten Karte geschützt. Hier haben SR und VAR beide mal eben weggeschaut! Das mit dem Bein wegziehen kommt bei Sekunde 23... mag ja sein dass die aktion mutwillig in Kauf genommen und nicht absichtlich war, dennoch bleibt es ein Foul, das mit rot hätte bestraft werden müssen.
Welche Linie bei der WM? Ach, ich weiß was du meinst, die "wir igorieren mal eben das Regelwerk" Linie. Ich darf an das Eröffnungsspiel erinnern, mit drei Platzverweise, die alle korrekt waren. Das wäre eine korrekte Linie gewesen.

https://www.ardmediathek.de/video/sportschau-fifa-wm-2026/haette-messi-fuer-dieses-foul-rot-sehen-muessen/das-erste/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvOTg3YjUzMjMtNzc2ZC00NzM5LTkzODgtZjZiMWYxODEzNGU4


Ich spreche von den ähnlichen Fouls wie dem von Messi gegen Algerien. Die gab es schon zuhauf bei dieser WM, und nur die absoluten Härtefälle, in denen der Fuß des Gegners sehr gefährlich und brutal bearbeitet wurde (Madibo gegen Kanada und Balogun gegen Bosnien, auch wenn letzteres offentsichtlich unabsichtlich war), wurden mit Rot geahndet und die anderen eben nicht, und die heißen zufälligerweise nicht alle Messi. Und ich finde schon, dass man sagen könnte, dass Messi da noch eine Chance auf den Ball sieht, keine gute, aber immer noch eine Chance, und er zog ja sofort zurück und brachte kaum Druck auf das Bein des Gegners auf.
Dennoch, klar, wären das zum Beispiel in der Bundesliga fast alles rote Karten gewesen, aber mit der Linie der Schiris bei dieser WM eben nicht.
Das Beispiel zum Anfangsspiel finde ich etwas unpassend: 2 mal Rot wegen Foul als letzter Mann und eine rote Karte für einen sehr absichtlich aussehenden Schlag ins Gesicht des Gegners. Von solchen Vergehen spreche ich gar nicht.


Du hast dir das VIdeo ja noch immer nicht angesehen wenn du noch immer von einer Chance auf den Ball schreibst.

Was ich mit der Linie aus dem ersten Spiel meine: Platzverweise für die entsprechende Szenen aussprechen, gemäß Regelwerk! Ohne Ausnahme. Du schreibst ja selbst "Linie der SR": "wir igorieren mal eben das Regelwerk" Linie - hatte ich ja schon geschrieben. Oder es gab eine entsprechende Anweisung von ganz oben.


Ich sprach ja von der Sicht von Messi in dieser Szene. Es ist natürlich sehr einfach, sich das von außen anzuschauen, aber dennoch passt die Beurteilung des Schiris zu den restlichen Foul-Szenen, und damit meine ich genau solche Fouls, in denen der Spieler auf Wade/Bein/Fuß des Gegners aufkommt.
Gab es Anweisungen an die Schiris, bevor die WM losging, in solchen Situationen mehr auf Kontext und tatsächliche Härte zu achten? Ja, davon bin ich überzeugt, sonst hätte es ja 10-15 rote Karten mehr gegeben. Und das ist auch nichts Neues. Der explizite Schutz vom Torwart, der zum Beispiel dafür gesorgt hat, dass das Tor von Tah gegen Paraguay nicht zählt, ist so eigentlich auch nicht im Regelwerk der IFAB (Regelhüter der Fußballregeln) aufgeführt.
Ob das gut ist und ob man es mögen möchte, ist eine andere Frage.


Dann werfen wir für die nächste WM das Regelbuch einfach weg und gut ist. Brot und Spiele nach dem Vorbild Roms.

10 der 15 deiner rote Karten dann gegen Argentinien?!
Loop360 Loop360 21.07.2026 - 20:11
Zitat von NicolaiBVB
Zitat von Loop360

Ich sags nochmal und wieder, dieses Spanien ist unschlagbar. Wenn man sich das Passspiel ansieht, das ist wie ein Ball, der sich im Spinnennetzsystem rumbewegt. Das kann einfach niemande so. Dieses Team wird die Ära von 2008 bis 2012 definitiv toppen und wenn man das Jahrhundertteam von damals sieht, die haben bei der Titelverteidigung der EM ja teilweise die Gegner ins Nirvana geschossen. 4:0 gegen Italien. Dieses jetzige Team wird wohl genau die selbe Entwicklung nehmen. Also den EM-Pokal 2028 und WM-Pokal 2030 kann man denen im Prinzip gleich nach Spanien schicken.
Die nächsten Jahre wird das bei Ländernspielturnieren eine langweilige Einbahnstraße. Man kann sagen die sind das Manchester City der Nationalmannschaften. Spannung wird es in den nächsten vier Jahren bei den Turnieren leider mal wieder nicht geben dank Spanien.


Weil ja Manchester City in der Premier League und Champions League alles dominiert. Nicht wahr? Alleine diesen Verein als Argument zu erwähnen macht überhaupt keinen Sinn. Ich sehe keinen Unterschied zwischen 2008 und 2010 bzw. 2024 und 2026. Wenn überhaupt sehe ich das spanische Team schwächer als damals. Es wird Spannung geben bei Turnieren. Jetzt im Taumel um den Sieg der Spanier zu übertreiben hilft niemandem.


Das mit City war in Bezug auf die Premier League bezogen als Vergleich. Und wenn du keinen Unterschied von 2008 bis 2010 siehst, dann habe ich ja recht, auch hier findet eine total Dominanz statt. Das muss man leider sagen. Und das ist ja nicht nur bei den Männern und so, in den Jugendbereichen aber auch bei den Frauen die Weltmeisterinnen geworden sind. Der Spanische Fussball ist lichtjahre enteilt. Ich hätte es auch gern anders und kann mit Spanien nix anfangen aber wenn du glaubst die EM 2028 und WM 2030 wird nicht nach Spanien wandern, dann glaubst du an den Osterhasen. Es wird langweilig, mach dir keine Hoffnungen.
Ferran Torres
Paris Saint-Germain
Ferran Torres
Geb./Alter:
29.02.2000 (26)
Nat.:  Spanien
Akt. Verein:
Paris Saint-Germain
Vertrag bis:
30.06.2031
Position:
Mittelstürmer
Marktwert:
55,00 Mio. €
Luis de la Fuente
Spanien
Luis de la Fuente
Geb./Alter:
21.06.1961 (65)
Nat.:  Spanien
Akt. Verein:
Spanien
Aktuelle Funktion:
Trainer
Vertrag bis:
31.07.2028
Im Amt seit:
01.01.2023
Spanien
Gesamtmarktwert:
1,29 Mrd. €
Kadergröße:
26
Argentinien
Gesamtmarktwert:
852,50 Mio. €
Kadergröße:
26
Weltmeisterschaft

Finale   |  So., 19.07.2026    | 21:00 Uhr

Finale
19.07.26
21:00 Uhr

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