Red Bull Salzburg trennt sich von Trainer Lijnders: Zur Winterpause nur Fünfter
Pepijn Lijnders ist nicht länger Trainer des einstigen österreichischen Serienmeisters Red Bull Salzburg. Der Vizemeister teilte am Montag die sofortige Freistellung des 41-jährigen Niederländers mit. Lijnders hatte die Salzburger erst im Sommer übernommen, zuvor arbeitete er jahrelang als Assistent von Jürgen Klopp beim FC Liverpool. Mit einem Schnitt von 1,64 Punkten in 28 Pflichtspielen weist er die schwächste Ausbeute aller Salzburg-Cheftrainer seit dem Einstieg Red Bulls 2005 auf, löst Kurt Jara (1,74) ab.
Unter seiner Führung qualifizierte sich das Team zwar für die Champions League, in der Ligaphase waren die Bullen bislang aber zumeist chancenlos – Salzburg hat nach sechs Spielen drei Punkte auf dem Konto – und in der Bundesliga belegen sie nach 16 Spieltagen nur den fünften Tabellenrang. Gemeinsam mit Lijnders muss auch Co-Trainer Vítor Matos gehen.
Die Geschäftsführer Stephan Reiter und Rouven Schröder sagten über die Entlassung: „Wir haben bereits vor einiger Zeit mit unserer angekündigten Analyse einer leider nicht zufriedenstellenden Herbstsaison begonnen. Dabei konnte man deutlich erkennen, dass wir in viel zu vielen Spielen weit von unseren eigenen Ansprüchen und Zielen entfernt waren. So sind wir letztlich zur Überzeugung gelangt, dass unsere Mannschaft einen neuen Impuls unter neuer Führung benötigt, auch wenn wir bis zum Schluss noch auf einen Turnaround gehofft haben. Bei Pep möchten wir uns für seine Arbeit bedanken. Er hat viel Einsatz und Leidenschaft investiert und uns auch wichtige Impulse zur Weiterentwicklung gegeben. Nunmehr arbeiten wir sehr intensiv an der Trainersuche und werden, sobald in der Hinsicht eine Entscheidung gefallen ist, diese auch kundtun. Klar ist, dass wir den Trainingsstart am 03. Jänner 2025 bereits mit unserem neuen Coach beginnen wollen.“
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Nachdem es jetzt auch im zweiten Anlauf, diesmal unter Topbedingungen, wieder nicht funktioniert hat, muss man wohl erkennen, dass er ein guter Co-Trainer ist aber als Proficheftrainer nicht geeignet. Mehr Lernzeit braucht er ja eigentlich auch nicht nach 8,5 Jahren Co-Trainer auf höchstem Level.
Der Sache nach gebe ich dir natürlich Recht, allerdings weiß ich nicht ganz, welches zweite Mal du meinst, immerhin war seine Zeit bei NEC nun kein kompletter Rohrkrepierer, wenngleich sicherlich hinter den Ansprüchen des direkten Wiederaufstiegs zurückbleibend.
In jedem Fall wüsste ich gern, ob DVAG-Klopp als GLOBAL HEAD OF SOCCER den Anruf in der Mozartstadt tätigen durfte/musste

Naja er hat diese Zeit selbst als Reinfall bezeichnet und wenn du ein Team übernimmst, was Aufstiegsafvorit ist, auf Platz 2 bei deiner Übernahme liegt nach ca der Hälfte der Saison mit 40 Punkten aus 19 Spielen und du dann nach 1,7 Punkten im Schnitt in der Rückrunde Dritter wirst und die Playoffs in der ersten Runde verkackst, dass es dann schon ziemlich mies war

Der Umstand, dass er im direkten Anschluss zu Klopp zurück ist (für 6 weitere Jahre) und vermutlich weiterhin dort wäre wenn Klopp sich nicht aus Liverpool verabschiedet hätte, zeigt eigentlich, dass Cheftrainer auf hohem Niveau damals die falsche Entscheidung für ihn war und sich das diesen Sommer wiederholt hat.
Er wird sich jetzt die Frage stellen müssen, ob er erneut auf hohem Niveau Co-Trainer werden möchte oder auf niedrigerem Niveau Chef. Ist ja auch keine Schande erfolgreicher Co-Trainer zu sein, siehe Peter Hermann
oder Michael Henke, der als zweimaliger Champions League Sieger jetzt bei Grashoppers erneut Co-Trainer von Tomas Oral ist.
- Geb./Alter:
- 24.01.1983 (43)
-
Nat.:
- Akt. Verein:
- Deutschland
- Aktuelle Funktion:
- Co-Trainer
- Vertrag bis:
- 31.07.2030
- Im Amt seit:
- 15.08.2026
- Gesamtmarktwert:
- 105,25 Mio. €
- Wettbewerb:
- Bundesliga
- Tabellenstand:
- 3.
- Trainer:
- Danny Röhl
- Kadergröße:
- 31
- Letzter Transfer:
- Umut Tohumcu








