Quo vadis SVWW
25.09.2011 - 17:24 Uhr
so, das Elend mal'ne Nacht sacken gelassen...
Eins ist richtig: Das Spiel war besser als das gegen Burghausen. klar, weil Saarbrücken offener agiert hat. Waren wir deshalb besser als SB? Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass SB nicht mehr getan hat als nötig. Haben uns zwar laufen lassen, aber bis auf zwei/dreimal war da nie wirklich Gefahr dahinter. Unsere Jungs haben schon gewollt, nur umsetzen können sie es nicht. Gegen eine solche Mannschaft auswärts kriegt man nicht mehr als die genannten Chancen, die müssen dann aber auch genutzt werden.
Und das ist das Grundproblem überhaupt: Wieso kacken ALLE unsere Stürmer, die wir in den letzten Jahren hatten, ab? Vorher gehts, nachher gehts, nur bei uns geht nichts!? Ich versteh das nicht. Oder vielleicht doch?
Mir ist gestern mal wieder extrem aufgefallen, dass unsere Offensive sehr sehr oft mit dem Rücken zum Tor steht. Was dann heißt - erst mal annehmen, umdrehen, gucken... Das dauert viel zu lange und der Ball ist weg oder nicht mehr verwertbar. Was dagegen hilft? Flanken von der Grundlinie aus - dann stehen die Spieler hinter'm Ball. Aber das passiert nicht. Weil: Keine Spieler dafür da. Brosinski... dem weint der Trainer ganz schrecklich hinterher. Aber kann es nur an ihm liegen? Er wechselte frühzeitig (zwar 1 Tag vor Trainingsauftakt aber dennoch über 2 Monate vor Transferende). Zeit genug also, um sich genau da umzusehen. Aber wir holten genau das nicht. Und nun flennen wir. Mintzel ist platt, wenn man da nicht aufpasst, kriegt der noch'n Herzkasper. Janjic ist lieber in der Mitte unterwegs, warum sah man gestern ja. Smeekes auf rechts... rennt zwar, aber gescheit flanken kann er nicht. Ist, wenn überhaupt, lieber links unterwegs. Da spielt er aber nicht.
Unsere Außen sind also im Moment nicht wirklich von Nutzen. Bleibt das Spiel durch die Mitte. Dafür bräuchte es einen, der gezielte Pässe spielen kann. Abraham ist nicht mehr, also bleibt Christ übrig. Pässe in die Schnittstellen... Nutzt aber nix, weil die Laufwege nicht bekannt sind. Also stehen die Offensiven mit dem Rücken zum Tor und müssen gucken. Was heißt.. (siehe oben).
Oder die dritte Alternative: Lang und weit. Aber auch hier müssen sie mit dem Rücken zum Tor... und die Weiterleitung auf die Außen...
Also müssten wir unser Glück in Standards suchen. Aber auch die sind so harmlos, dass selbst ein Kreisklassetorwart diese hohlen Tauben vom Himmel pflücken kann. Kein Schmackes hinter den Schüssen.
Und wenn dann noch "Einzelfehler" dazukommen, ist es doch eigentlich klar, warum wir die Hütte nicht treffen.
Wie man das abstellen kann? Üben üben üben. Immer wieder. Spielzüge, Taktik... bis zum Erbrechen. Aber das können wir nicht, weil unser Kader so klein ist, dass im Training nicht mal ein 10 gegen 10 möglich ist.
Die Spieler sind völlig von der Rolle. Mir haben sie gestern sehr leid getan. Mal wieder das Selbstbewusstsein unter der Nullgrenze. Psychologischer Aufbau ist nötig. Kann das der Trainer?
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