Peter Niemeyer
09.08.2010 - 19:18 Uhr
Geburtsort: Hörstel
Geburtsdatum: 22.11.1983
Alter: 27
Größe: 1,91m
Nationalität: Deutschland
Position: Mittelfeld
Positionsdetails: defensives Mittelfeld
Fußart: beidfüßig
Spielerberater: me(h)rsport GmbH & Co. KG
Homepage: www.peter-niemeyer.com
Marktwert: 2.250.000 €
Vertrag: 30.6.2014
Erfolge:
08/09: Deutscher Pokalsieger
Profil: http://www.transfermarkt.de/de/peter-niemeyer/profil/spieler_4691.html
Leistungsdaten: http://www.transfermarkt.de/de/peter-niemeyer/leistungsdaten/spieler_4691.html
Transfers: http://www.transfermarkt.de/de/peter-niemeyer/transfers/spieler_4691.html
Erfolge: http://www.transfermarkt.de/de/peter-niemeyer/erfolge/spieler_4691.html
Marktwertverlauf: http://www.transfermarkt.de/de/peter-niemeyer/mwverlauf/spieler_4691.html
Geburtsdatum: 22.11.1983
Alter: 27
Größe: 1,91m
Nationalität: Deutschland
Position: Mittelfeld
Positionsdetails: defensives Mittelfeld
Fußart: beidfüßig
Spielerberater: me(h)rsport GmbH & Co. KG
Homepage: www.peter-niemeyer.com
Marktwert: 2.250.000 €
Vertrag: 30.6.2014
Erfolge:
08/09: Deutscher Pokalsieger
Profil: http://www.transfermarkt.de/de/peter-niemeyer/profil/spieler_4691.html
Leistungsdaten: http://www.transfermarkt.de/de/peter-niemeyer/leistungsdaten/spieler_4691.html
Transfers: http://www.transfermarkt.de/de/peter-niemeyer/transfers/spieler_4691.html
Erfolge: http://www.transfermarkt.de/de/peter-niemeyer/erfolge/spieler_4691.html
Marktwertverlauf: http://www.transfermarkt.de/de/peter-niemeyer/mwverlauf/spieler_4691.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von PES am 01.07.2012 um 01:02 Uhr bearbeitet Zeige Ergebnisse 1-6 von 6.
13.09.2010 - 13:26 Uhr
Zitat von Weserbogen:
Moin,
ich wollte mal Fragen wie sich der Peter bei euch macht.
Wie schon nach dem 2. Spieltag im Bremen-Forum geschrieben, Niemeyer ist auf Anhieb ein echter Fixpunkt im Team geworden. Er scheut keinen Zweikampf und hat eine sehr gute Balleroberung am Boden wie in der Luft. Beweist in vielen Szenen eine erstaunliche Übersicht, und spielt trotz vieler Seitenwechsel kaum Fehlpässe. Hat in den ersten 2 Spielen 2 Tore eingeleitet und eins direkt vorbereitet. Mehr kann man nicht erwarten, und auch in der ersten Liga dürften Lustenberger und Niemeyer mehr als konkurenzfähig sein.
Es mag sein, dass es für ihn in Bremen nicht möglich war, an Frings vorbeizukommen. Auf der Position wechselt man ja auch normalerweise eher ungern, weil sie für das Aufbauspiel so wichtig ist.
Moin,
ich wollte mal Fragen wie sich der Peter bei euch macht.
Wie schon nach dem 2. Spieltag im Bremen-Forum geschrieben, Niemeyer ist auf Anhieb ein echter Fixpunkt im Team geworden. Er scheut keinen Zweikampf und hat eine sehr gute Balleroberung am Boden wie in der Luft. Beweist in vielen Szenen eine erstaunliche Übersicht, und spielt trotz vieler Seitenwechsel kaum Fehlpässe. Hat in den ersten 2 Spielen 2 Tore eingeleitet und eins direkt vorbereitet. Mehr kann man nicht erwarten, und auch in der ersten Liga dürften Lustenberger und Niemeyer mehr als konkurenzfähig sein.
Es mag sein, dass es für ihn in Bremen nicht möglich war, an Frings vorbeizukommen. Auf der Position wechselt man ja auch normalerweise eher ungern, weil sie für das Aufbauspiel so wichtig ist.
14.09.2010 - 13:26 Uhr
Naja, ein Talent ist er mit fast 27 sicher nicht mehr, und auch vor Bargfrede hat er in Bremen keine große Rolle gespielt. Ich denke das liegt zum Teil auch an Schaaf, der positiv formuliert seiner ersten Elf möglichst oft und lange vertraut. Niemeyer ist ja bei weitem nicht der erste und auch in der letzten Transferperiode nicht der einzige, der auf seinen Einbau ins Team irgendwann nicht mehr warten wollte. Natürlich spielt Bremen CL und will vorne mit dabeisein, da muss das vielleicht auch so sein. Und wie gesagt, es liegt denke ich auch an der Position - einen Stürmer oder Aussenbahnspieler wirfst Du eher mal in eine Partie rein als einen TW, IV oder DZM.
Finde es aber dennoch erstaunlich, wie schnell Niemeyer eingeschlagen ist, gerade weil er quasi die Nahtstelle sein muss und nicht einfach nur mitspielen kann. Das Team war ja neu, nicht nur für ihn, und er hatte keine Spielpraxis. Zudem hat er sich auch beachtlich gesteigert, im ersten Spiel noch einige vogelwilde technische Mängel, zuletzt war davon nichts mehr zu sehen. Ist auf jeden Fall einer der 4, 5 Spieler bei uns, die für die 2. Liga eindeutig überqualifiziert sind und dadurch natürlich mächtig Selbstvertrauen tanken können.
Finde es aber dennoch erstaunlich, wie schnell Niemeyer eingeschlagen ist, gerade weil er quasi die Nahtstelle sein muss und nicht einfach nur mitspielen kann. Das Team war ja neu, nicht nur für ihn, und er hatte keine Spielpraxis. Zudem hat er sich auch beachtlich gesteigert, im ersten Spiel noch einige vogelwilde technische Mängel, zuletzt war davon nichts mehr zu sehen. Ist auf jeden Fall einer der 4, 5 Spieler bei uns, die für die 2. Liga eindeutig überqualifiziert sind und dadurch natürlich mächtig Selbstvertrauen tanken können.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kypdurron am 14.09.2010 um 13:27 Uhr bearbeitet
30.09.2010 - 17:59 Uhr
Timbuktu, Serbien, Schweiz, Kolumbien - scheizzegal Hauptsache Deutschland!
Gut das wir den Ayew, Pato und solche Leute nicht geholt haben als sie noch "unbekannt" waren. Ich glaube die kamen auch aus der Nähe von Timbuktu... auf solche sollte man echt verzichten! Sowieso alles überteuerte Versager. Stattdessen sollten wir ausschliesslich mit dem eigenen Nachwuchs arbeiten und höchstens die Restrampe anderer Verein abgrasen.
Man sollte erstmal durchzählen ob man mit den "Junge Reservisten mit Potenzial" überhaupt 11 Mann zusammenkriegt. :rolleyes Bei Mainz klappt das ja auch. :D
Gut das wir den Ayew, Pato und solche Leute nicht geholt haben als sie noch "unbekannt" waren. Ich glaube die kamen auch aus der Nähe von Timbuktu... auf solche sollte man echt verzichten! Sowieso alles überteuerte Versager. Stattdessen sollten wir ausschliesslich mit dem eigenen Nachwuchs arbeiten und höchstens die Restrampe anderer Verein abgrasen.
Man sollte erstmal durchzählen ob man mit den "Junge Reservisten mit Potenzial" überhaupt 11 Mann zusammenkriegt. :rolleyes Bei Mainz klappt das ja auch. :D
Dieser Beitrag wurde zuletzt von randberliner am 30.09.2010 um 18:04 Uhr bearbeitet
04.02.2011 - 09:27 Uhr
Naja ich erkenne schon einen Unterschied zwischen der Äußerung von Niemeyer und denen von Ebert und Beichler...
Zum einen sehe ich einen etwas anderen Kontext: Die beiden letzteren haben sich explizit in einem etwas längeren Interview zu ihrer Situation geäußert, während es sich bei Niemeyer imho lediglich um eine Art von "ich bin wieder fit"-Meldung handelt.
Zum anderen sehe ich persönlich schon einen Unterschied zwischen Aussagen a la "ich wäre enttäuscht, wenn blablabla" oder "Ich spiele nur nicht, weil der Trainer ein Problem mit mir hat, obwohl ich doch so ein Supertyp bin" und dem Satz von Niemeyer, da dieser keine persönliche Spitze in Richtung Coach enthält, wie sie nach meinem Empfinden bei den anderen zu finden ist.
Darüber hinaus war die Verletzung von der PN wieder genesen ist bei weitem nicht so gravierend wie die der beiden anderen und letztendlich dürfte Niemeyer auch einen gewissen Kredit aufgrund der bisher gezeigten Leistungen genießen.
Naja, im Grunde sind das aber alles auch nur Spitzfindigkeiten. Wer mag, kann hier sicherlich eine Ungleichbehandlung erkennen (sollte PN am Samstag spielen), für mich sieht die Sache trotzdem etwas anders aus...
Zum einen sehe ich einen etwas anderen Kontext: Die beiden letzteren haben sich explizit in einem etwas längeren Interview zu ihrer Situation geäußert, während es sich bei Niemeyer imho lediglich um eine Art von "ich bin wieder fit"-Meldung handelt.
Zum anderen sehe ich persönlich schon einen Unterschied zwischen Aussagen a la "ich wäre enttäuscht, wenn blablabla" oder "Ich spiele nur nicht, weil der Trainer ein Problem mit mir hat, obwohl ich doch so ein Supertyp bin" und dem Satz von Niemeyer, da dieser keine persönliche Spitze in Richtung Coach enthält, wie sie nach meinem Empfinden bei den anderen zu finden ist.
Darüber hinaus war die Verletzung von der PN wieder genesen ist bei weitem nicht so gravierend wie die der beiden anderen und letztendlich dürfte Niemeyer auch einen gewissen Kredit aufgrund der bisher gezeigten Leistungen genießen.
Naja, im Grunde sind das aber alles auch nur Spitzfindigkeiten. Wer mag, kann hier sicherlich eine Ungleichbehandlung erkennen (sollte PN am Samstag spielen), für mich sieht die Sache trotzdem etwas anders aus...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rotschopff am 04.02.2011 um 09:28 Uhr bearbeitet
11.12.2011 - 16:58 Uhr
Quelle: spielverlagerung.de
Es war der zehnte September dieses Jahres, als Dortmunds ewig lange Heimserie riss.
Nach über einem Jahr hatten der Meister wieder zuhause verloren und der Gegner war nicht der FC Bayern und auch nicht der Erzrivale aus Gelsenkirchen – Hertha BSC Berlin hatte die schwarzgelbe Festung zum Einsturz gebracht. Verantwortlich dafür war neben Stürmer Raffael und Torhüter Kraft besonders einer: Peter Niemeyer. Defensiv mit einer starken Leistung und dem zweiten Treffer beim 2:1-Auswärtssieg war er der Matchwinner; wirkliches Lob gab es dennoch nicht, wie so oft war das Thema nach einem solchen Spiel etwas anderes, hier waren es das Fehlen Götzes und die Formschwäche Dortmunds, welche verantwortlich gemacht wurden. Ein weiteres Mal blieb Niemeyer unerwähnt.
Wer ist er überhaupt?
1983 in Mettingen geboren, arbeitete sich der ehemalige deutsche U-Nationalspieler über SV Teuto Riesenbeck und Borussia Emsdetten ins Ausland, im zarten Alter von 15 Jahren kam er zu Twente Enschede. Im Alter von zwanzig Jahren debütierte er in der obersten niederländischen Spielklasse und bestritt in fünf Jahren über 100 Spiele, was ihm einen Platz im U21-EM-Kader 2006 besorgte. Für eine halbe Millionen € wechselte er ein halbes Jahr später zum deutschen Topverein Werder Bremen, wo er als großes Talent und künftiger Stammspieler im defensiven Mittelfeld betrachtet wurde, doch aufgrund zahlreicher Verletzungen und Formkrisen lief er nur 30mal in drei Jahren für die Norddeutschen auf.
Unter Kritikern bereits als Grobmotoriker oder bisweilen auch ewiges Talent verschrien suchte Niemeyer sein Heil durch eine Leihe im Jahr 2010 – freiwillig wechselte er eine Liga nach unten zu Hertha BSC Berlin. Es sollte eine perfekte Beziehung werden. Auf der Suche nach passenden Spielern für den Aufstieg in die Bundesliga suchte die alte Dame nach einem Innenverteidiger und dachte, diesen in Niemeyer gefunden zu haben, doch der über 1.90 große Hüne eroberte sich seinen Platz im defensiven Mittelfeld und galt als die Schlüsselfigur in der Zweitliga-Meistermannschaft. 28 Spiele, drei Tore und konstant gute Leistungen machten ihn so unverzichtbar, dass die Hertha die Kaufoption gar nicht ziehen musste: der Wiederaufstieg hatte ihnen diese Aufgabe dankenswerterweise abgenommen.
Seine Rolle bei der Hertha – eine Beziehung für die Ewigkeit
Wie erwähnt fungiert Niemeyer als Spieler im defensiven Mittelfeld und obwohl er ein relativ altmodischer Vertreter dieser Position ist, so kann er sich dennoch im modernen Konterspiel der Hertha zurechtfinden. Seine Stärke liegt neben seiner Athletik auch im Bereich des defensiven Zweikampfes, dem defensiven Stellungsspiel und der Einfachheit, wie er seine Rolle spielt. Da ihm lange Bälle á la Xabi Alonso schlicht nicht liegen, konzentriert er seine Pässe auf den nähesten Umkreis und das ist keineswegs eine Schwäche: er macht dies mit einer Sicherheit und Schnelligkeit, dass er das Hertha-Spiel nicht behindert, sondern eine Rolle wie einst Claude Makelele übernimmt. Der Begründer des Erfolges rein defensiver und einfach spielender Sechser war die kleinere Variante von Peter Niemeyer, welcher sich in dieser Saison allenfalls noch mit Christian Lell von den unkonstanten Mannschaftsleistungen der Hertha abhebt.
Trotz unterschiedlichster Gegner und Spielumstände scheint Niemeyer immer seine Rolle auf seine Art und Weise zu spielen – konstant, solide, unauffällig. Wenige Spieler im modernen Fußball schaffen es unter unterschiedlichsten taktischen Voraussetzungen ihrem Team einen planbaren und wichtigen Wert zu geben, mit welchem der Trainer planen und an dem sich die Mitspieler orientieren können. Eigentlich der perfekte Kapitän und auch charakterlich wäre er für diese Rolle prädestiniert: seine Interviews zeigen, mit welcher Ruhe und Intelligenz Peter Niemeyer sich nicht nur durch die Fußballwelt begibt. Harmlose Scherze mit seinen Zimmerkollegen und Journalisten sind ebenso an der Tagesordnung wie ein gutes Buch, besonders für das Finanzwesen interessiert sich der defensive Mittelfeldspieler. Nach der Karriere will er sein Abitur beenden und eventuell sogar studieren, Informatik wäre wohl eine mögliche Studienrichtung, generell setzt er sich für mehr Bildung im Fußball und gegen das Proletenimage ein: ganz einfach durch seine Anwesenheit in diesem Geschäft. Auf seiner Internetseite kann man unter der Rubrik “Porträt” verschiedene Dinge über den Herthaner erfahren – seien es Hobbys wie seine Hunde und Golf oder wundervolle Aussagen wie „Im August 2010 wechselte ich zu Hertha BSC Berlin, um an dem großartigen Projekt „direkter Wiederaufstieg in die 1. Fußballbundesliga“ mitzuwirken. Die Freude über das Erreichen dieses Ziels im Mai 2011 war unbeschreiblich“, die perfekt zu seinem integren Charakter passen. Nun tut Niemeyer in gewisser Weise das, was er als Kind werden wollte: er ist Polizist, bei der Hertha. Neunzig Minuten auf Patrouille, Woche für Woche, bewacht er den Strafraum seines Teams, bewaffnet mit seiner Intelligenz und der Grätsche. Peter Niemeyer, der klassische Prototyp eines unbesungenen Helden.
http://spielverlagerung.de/2011/12/10/adventskalender-turchen-10-peter-niemeyer/ Nach über einem Jahr hatten der Meister wieder zuhause verloren und der Gegner war nicht der FC Bayern und auch nicht der Erzrivale aus Gelsenkirchen – Hertha BSC Berlin hatte die schwarzgelbe Festung zum Einsturz gebracht. Verantwortlich dafür war neben Stürmer Raffael und Torhüter Kraft besonders einer: Peter Niemeyer. Defensiv mit einer starken Leistung und dem zweiten Treffer beim 2:1-Auswärtssieg war er der Matchwinner; wirkliches Lob gab es dennoch nicht, wie so oft war das Thema nach einem solchen Spiel etwas anderes, hier waren es das Fehlen Götzes und die Formschwäche Dortmunds, welche verantwortlich gemacht wurden. Ein weiteres Mal blieb Niemeyer unerwähnt.
Wer ist er überhaupt?
1983 in Mettingen geboren, arbeitete sich der ehemalige deutsche U-Nationalspieler über SV Teuto Riesenbeck und Borussia Emsdetten ins Ausland, im zarten Alter von 15 Jahren kam er zu Twente Enschede. Im Alter von zwanzig Jahren debütierte er in der obersten niederländischen Spielklasse und bestritt in fünf Jahren über 100 Spiele, was ihm einen Platz im U21-EM-Kader 2006 besorgte. Für eine halbe Millionen € wechselte er ein halbes Jahr später zum deutschen Topverein Werder Bremen, wo er als großes Talent und künftiger Stammspieler im defensiven Mittelfeld betrachtet wurde, doch aufgrund zahlreicher Verletzungen und Formkrisen lief er nur 30mal in drei Jahren für die Norddeutschen auf.
Unter Kritikern bereits als Grobmotoriker oder bisweilen auch ewiges Talent verschrien suchte Niemeyer sein Heil durch eine Leihe im Jahr 2010 – freiwillig wechselte er eine Liga nach unten zu Hertha BSC Berlin. Es sollte eine perfekte Beziehung werden. Auf der Suche nach passenden Spielern für den Aufstieg in die Bundesliga suchte die alte Dame nach einem Innenverteidiger und dachte, diesen in Niemeyer gefunden zu haben, doch der über 1.90 große Hüne eroberte sich seinen Platz im defensiven Mittelfeld und galt als die Schlüsselfigur in der Zweitliga-Meistermannschaft. 28 Spiele, drei Tore und konstant gute Leistungen machten ihn so unverzichtbar, dass die Hertha die Kaufoption gar nicht ziehen musste: der Wiederaufstieg hatte ihnen diese Aufgabe dankenswerterweise abgenommen.
Seine Rolle bei der Hertha – eine Beziehung für die Ewigkeit
Wie erwähnt fungiert Niemeyer als Spieler im defensiven Mittelfeld und obwohl er ein relativ altmodischer Vertreter dieser Position ist, so kann er sich dennoch im modernen Konterspiel der Hertha zurechtfinden. Seine Stärke liegt neben seiner Athletik auch im Bereich des defensiven Zweikampfes, dem defensiven Stellungsspiel und der Einfachheit, wie er seine Rolle spielt. Da ihm lange Bälle á la Xabi Alonso schlicht nicht liegen, konzentriert er seine Pässe auf den nähesten Umkreis und das ist keineswegs eine Schwäche: er macht dies mit einer Sicherheit und Schnelligkeit, dass er das Hertha-Spiel nicht behindert, sondern eine Rolle wie einst Claude Makelele übernimmt. Der Begründer des Erfolges rein defensiver und einfach spielender Sechser war die kleinere Variante von Peter Niemeyer, welcher sich in dieser Saison allenfalls noch mit Christian Lell von den unkonstanten Mannschaftsleistungen der Hertha abhebt.
Trotz unterschiedlichster Gegner und Spielumstände scheint Niemeyer immer seine Rolle auf seine Art und Weise zu spielen – konstant, solide, unauffällig. Wenige Spieler im modernen Fußball schaffen es unter unterschiedlichsten taktischen Voraussetzungen ihrem Team einen planbaren und wichtigen Wert zu geben, mit welchem der Trainer planen und an dem sich die Mitspieler orientieren können. Eigentlich der perfekte Kapitän und auch charakterlich wäre er für diese Rolle prädestiniert: seine Interviews zeigen, mit welcher Ruhe und Intelligenz Peter Niemeyer sich nicht nur durch die Fußballwelt begibt. Harmlose Scherze mit seinen Zimmerkollegen und Journalisten sind ebenso an der Tagesordnung wie ein gutes Buch, besonders für das Finanzwesen interessiert sich der defensive Mittelfeldspieler. Nach der Karriere will er sein Abitur beenden und eventuell sogar studieren, Informatik wäre wohl eine mögliche Studienrichtung, generell setzt er sich für mehr Bildung im Fußball und gegen das Proletenimage ein: ganz einfach durch seine Anwesenheit in diesem Geschäft. Auf seiner Internetseite kann man unter der Rubrik “Porträt” verschiedene Dinge über den Herthaner erfahren – seien es Hobbys wie seine Hunde und Golf oder wundervolle Aussagen wie „Im August 2010 wechselte ich zu Hertha BSC Berlin, um an dem großartigen Projekt „direkter Wiederaufstieg in die 1. Fußballbundesliga“ mitzuwirken. Die Freude über das Erreichen dieses Ziels im Mai 2011 war unbeschreiblich“, die perfekt zu seinem integren Charakter passen. Nun tut Niemeyer in gewisser Weise das, was er als Kind werden wollte: er ist Polizist, bei der Hertha. Neunzig Minuten auf Patrouille, Woche für Woche, bewacht er den Strafraum seines Teams, bewaffnet mit seiner Intelligenz und der Grätsche. Peter Niemeyer, der klassische Prototyp eines unbesungenen Helden.
Schöner Artikel über unseren 'unsung hero'.
11.02.2012 - 23:24 Uhr
Zitat von Blau-Weiss:
Zitat von danielzu:
wer auch immer du bist, du willst uns verarschen und hast nicht richtig hingeschaut. man niemeyer ist einer der wenigen echten charaktere dieser mannschaft. ich war im stadion, das spiel ist aus alle gehen in richtung kabine außer??? richtig, Peter Niemeyer. er steht alleine auf dem rasen und heult. der meint das ernst. genauso wie mijatovic und hubnik, diese beiden waren zusammen mit nie in der fankurve und haben sich für diese scheiße entschuldigt
Für mich ist es kein Führungsspieler, der nach einer Niederlage wie ein begossener Pudel zu den Fans geht und "sich entschuldigt", sondern AUF DEM PLATZ die Ärme hochkrempelt und das tut Niemeyer, wie so viele andere Spieler einfach nicht!!!
Mit Niemeyer hat man auch einen echten Charakter im Team, der nicht große Reden schwingen muss.
Für mich ist Niemeyer Kandidat Nr.1, wenn man Mijatovic die Binde wegnehmen sollte.
Er ist neben Kraft für mich der einzige, der absolut unumstritten ist und sich immer voll reinhängt. gegen Hannover hat er sich aus seinem Formtief GEKÄMPFT gegen Gladbach dort weitergemacht und heute der einzige, der die Eier hatte zu zeigen wie es bei ihm wirklich aussieht.
Der ist wirklich mit "Herz und Seele" dabei...
Was man von den meisten anderen Spielern in diesem seelenlosen Haufen nicht sagen kann!
Zitat von danielzu:
wer auch immer du bist, du willst uns verarschen und hast nicht richtig hingeschaut. man niemeyer ist einer der wenigen echten charaktere dieser mannschaft. ich war im stadion, das spiel ist aus alle gehen in richtung kabine außer??? richtig, Peter Niemeyer. er steht alleine auf dem rasen und heult. der meint das ernst. genauso wie mijatovic und hubnik, diese beiden waren zusammen mit nie in der fankurve und haben sich für diese scheiße entschuldigt
Für mich ist es kein Führungsspieler, der nach einer Niederlage wie ein begossener Pudel zu den Fans geht und "sich entschuldigt", sondern AUF DEM PLATZ die Ärme hochkrempelt und das tut Niemeyer, wie so viele andere Spieler einfach nicht!!!
Mit Niemeyer hat man auch einen echten Charakter im Team, der nicht große Reden schwingen muss.
Für mich ist Niemeyer Kandidat Nr.1, wenn man Mijatovic die Binde wegnehmen sollte.
Er ist neben Kraft für mich der einzige, der absolut unumstritten ist und sich immer voll reinhängt. gegen Hannover hat er sich aus seinem Formtief GEKÄMPFT gegen Gladbach dort weitergemacht und heute der einzige, der die Eier hatte zu zeigen wie es bei ihm wirklich aussieht.
Der ist wirklich mit "Herz und Seele" dabei...
Was man von den meisten anderen Spielern in diesem seelenlosen Haufen nicht sagen kann!
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