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Völler dachte nach WM an Rücktritt: „War nah dran“ – Kimmich bleibt wohl Kapitän unter Klopp

27.07.2026 - 12:52 Uhr
Dies ist der Diskussions-Thread zur News: Völler dachte nach WM an Rücktritt: „War nah dran“ – Kimmich bleibt wohl Kapitän unter Klopp.

Rudi Völler stand nach dem enttäuschenden Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM dicht vor einem Rücktritt als DFB-Sportdirektor. „Ich habe überlegt, ob es nach dieser WM noch Sinn macht, weiterzumachen und habe gewackelt. Ich war nah dran“, berichtete der [...]

Da hat Rudi wohl ein paar Dinge vergessen oder verdrängt.
Herr Nagelsmann hatte zu Beginn seiner Tätigkeit eine große Lobby und und es gab durchaus Hoffnung auf einen Neuanfang.
Aber schneller als gewünscht, und dann ganz extrem zur WM, hat sich Herr Nagelsmann von allem verabschiedet (Leistungsprinzip, nächste Generation heranführen usw) mit was er angetreten ist. Dazu noch seine trotzige und seltsame Art und die gesamthaft unprofessionelle Kommunikation, die im Neuer-Desaster gipfelte.
An allem hat auch der Rudi seinen Anteil, ein Rücktritt wäre absolut angemessen gewesen. Aber scheinbar braucht man ihn ja um die anderen alten weissen Männer beim DFB bei der Stange zu halten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von lupulu5 am 27.07.2026 um 13:08 Uhr bearbeitet
Und so fängt es an: Völler kann sich eine Änderung in der Kapitänsfrage nicht vorstellen. Öffnet jetzt frühzeitig wieder einen Fass.

Wir wollen "attraktiveren" Fußball sehen. Was ist denn attraktiv? Am Ende wollen die meist bei einer WM/EM doch erfolgreichen Fußball sehen. Dass Grundlegendes funktioniert. Hat Spanien den attraktiven Hurrafußball gespielt? (Manche sagen sicher ja, viele sagen sicher nein)

Attraktiver Fußball klingt nach "Schön spielen, damit keiner meckert".
Zitat von lupulu5
Da hat Rudi wohl ein paar Dinge vergessen oder verdrängt.
Herr Nagelsmann hatte zu Beginn seiner Tätigkeit eine große Lobby und und es gab durchaus Hoffnung auf einen Neuanfang.
Aber schneller als gewünscht, und dann ganz extrem zur WM, hat sich Herr Nagelsmann von allem verabschiedet (Leistungsprinzip, nächste Generation heranführen usw) mit was er angetreten ist. Dazu noch seine trotzige und seltsame Art und die gesamthaft unprofessionelle Kommunikation, die im Neuer-Desaster gipfelte.
An allem hat auch der Rudi seinen Anteil, ein Rücktritt wäre absolut angemessen gewesen. Aber scheinbar braucht man ihn ja um die anderen alten weissen Männer beim DFB bei der Stange zu halten.

Das ist es eben.... Vor, während und auch nach der EM war das Land komplett hinter ihm. Wir haben uns aufgeregt, das uns der Handelfmeter verwehrt worden ist, mit Nagelsmann wäre man aber auch durchs Feuer gegangen zu diesem Zeitpunkt.
Und soviel wie er richtig gemacht hat, hat er dann (wie du es auch schon gesagt hast) einfach alles eingerissen. Neuer war Quatsch, Sané ebenso. Goretzka? Umgang mit Undav? Alles strange und ohne erkennbaren Wert, dazu dann eben das blamable Turnier....
Rücktritt von Völler wäre ebenso nachvollziehbar und richtig gewesen, anscheinend hat er mit Klopp aber einen Fürsprecher gehabt und wenn Kloppo jetzt hier ENDLICH was nachhaltiges aufbauen kann, dann darf Völler gerne Teil davon sein.

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Zitat von lupulu5
Da hat Rudi wohl ein paar Dinge vergessen oder verdrängt.
Herr Nagelsmann hatte zu Beginn seiner Tätigkeit eine große Lobby und und es gab durchaus Hoffnung auf einen Neuanfang.
Aber schneller als gewünscht, und dann ganz extrem zur WM, hat sich Herr Nagelsmann von allem verabschiedet (Leistungsprinzip, nächste Generation heranführen usw) mit was er angetreten ist. Dazu noch seine trotzige und seltsame Art und die gesamthaft unprofessionelle Kommunikation, die im Neuer-Desaster gipfelte.
An allem hat auch der Rudi seinen Anteil, ein Rücktritt wäre absolut angemessen gewesen. Aber scheinbar braucht man ihn ja um die anderen alten weissen Männer beim DFB bei der Stange zu halten.


absolute Zustimmung!
Rücktritt wäre angemessen gewesen, aber aus meiner Sicht nicht zwingend notwendig, solange sich Kloppo eine weitere Zusammenarbeit vorstellen kann...

An Kimmich als Kapitän festzuhalten verstehe ich nicht. Der Mann wäre bei der nächsten WM 35 Jahre alt. Hier muss der Umbruch auch lieber früher als zu spät kommen.
Schade, dass Völler nach der WM und besonders nach seiner verkorksten Kommunikation im unmittelbaren Anschluss an das Ausscheiden nicht die Konsequenzen gezogen hat, die er selbst nun andeutet - seine sicherlich großen Verdienste um den deutschen Fußball in allen Ehren.

Er hat kurz nach dem neuerlichen Debakel über Nagelsmann gesagt: „Ich bin überzeugt, dass er wahrscheinlich der Richtige ist, weiterzumachen. (...) Für mich ist er die richtige Person am richtigen Ort.“ Nach allem, was auf Seiten des Bundestrainers an Überforderung zu spüren war, kommunikativ, operativ und spieltaktisch, habe ich es als Offenbarungseid Völlers empfunden, sich bar jeder Vernunft so schnell zu committen. Auch die heutigen Aussagen lassen ja eher den etwas befremdlichen Eindruck entstehen, als seien es aus Völlers Sicht bei Nagelsmann allein mediale, und weniger fachliche Probleme gewesen. Zum Glück hat man im Verband nicht auf Völler gehört, als es um Nagelsmanns Zukunft ging.

Was die Aussage über Kimmich und dessen Kapitänsamt betrifft, so hoffe ich inständig, dass dies mit Klopp abgestimmt ist. Ansonsten wäre das gleich das nächste Ärgernis. Es wirkt zumindest befremdlich, dass der neue Bundestrainer sich bei seiner Vorstellung am Freitag gar nicht auf individuelle Spielerrollen einlässt und das nach meinem Eindruck sehr bewusst auf die nächsten Wochen schiebt - übrigens begrüßenswert -, und der Sportdirektor drei Tage später bei so einer zentralen Personalie einen Pflock einschlägt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mr Fulham am 27.07.2026 um 13:26 Uhr bearbeitet
Das grundsätzliche Problem bei Rudi Völler ist für mich, dass der Personenkult um ihn, seine große Beliebtheit sowie seine unbestrittene Menschlichkeit und Loyalität oft über fragwürdige sportliche Entscheidungen und Aussagen hinwegtäuschen oder diese zumindest abmildern.

Diese Eigenschaften haben zweifellos ihre guten Seiten. Für maximalen sportlichen Erfolg halte ich ihn jedoch nicht für den richtigen Mann. Völler ist äußerst loyal gegenüber Trainern, Spielern und Menschen, die ihm nahestehen. Das macht ihn menschlich sympathisch, kann in einer sportlichen Führungsposition aber notwendige Konsequenz verhindern.

Auch während seiner Zeit in Leverkusen hatte ich häufig den Eindruck, dass er Bayer kleiner gemacht hat, als der Verein aufgrund seiner finanziellen Möglichkeiten und der Qualität des Kaders eigentlich war. Die Leverkusener mögen mich korrigieren, aber für mich war Völler einer der Hauptverantwortlichen für die damalige „Wohlfühloase Leverkusen“. Ambitionen? Fehlanzeige.
Champions League als Ziel ausgegeben mit dem zweitteuersten/drittteuersten Kader der Bundesliga über fast ein Jahrzehnt und wenn es am Ende tatsächlich nur die Europa League wurde, dann war es eben so. Schuld waren selten Trainer oder Spieler, häufig war angeblich eher die Erwartungshaltung der Fans das Problem laut Völler. Da konntest du dir selbst als außenstehender Fan nur an den Kopf greifen.

Kritik von Fans oder Journalisten begegnete er dabei nicht selten ausgesprochen gereizt. Statt sich sachlich mit ihr auseinanderzusetzen, verteidigte er fast reflexartig den Verein, den Trainer oder die Mannschaft.

Beim DFB erkenne ich ein ähnliches Muster. Er stand nahezu bedingungslos hinter Nagelsmann und vermittelte lange den Eindruck, unabhängig von den sportlichen Ergebnissen an ihm festhalten zu wollen. Erst als der öffentliche Druck zu groß wurde und selbst er kurz davor war seine Stelle zu verlieren bzw. niederzulegen, war diese Haltung nicht mehr aufrechtzuerhalten.

Ich schätze Rudi Völler als Menschen sehr. Von Personen, die ihn persönlich kennen, hört man fast ausschließlich Positives. Aber genau diese Ruhe, Gemütlichkeit und Loyalität, die ihn menschlich auszeichnen, sind für mich in einer Position mit langfristiger sportlicher Gesamtverantwortung nicht immer von Vorteil.

Als Trainer kann ein solcher Menschenfänger durchaus erfolgreich sein, weil die Spieler ihm vertrauen und für ihn durchs Feuer gehen. Als Sportdirektor oder Geschäftsführer muss man jedoch dauerhaft hohe Maßstäbe setzen, unangenehme Entscheidungen treffen und im Zweifel den sportlichen Erfolg über persönliche Loyalitäten stellen. Dafür ist Rudi Völler meiner Meinung nach nicht der richtige Typ. Ganz im Gegenteil.
Warum hatte Nagelsmann keine Lobby mehr?

Es war ein Drama in gleich mehreren Akten, die stetig aufeinander aufgebaut haben und genau zu diesem Ergebnis geführt haben.
Dabei fällt es schwer genau zu sagen, wo es angefangen hat, weil bis zur EM war ein positiver Trend zu erkennen, worauf man sicherlich hätte aufbauen können.
Dann ging es aber in die genau entgegengesetzte Richtung. Es gab Aussagen, die sich im ersten Moment sehr gut angehört haben, dann aber ihre Wertigkeit verloren haben, weil Nagelsmann sich nicht daran gehalten hat. Das fing mit dem Leistungsprinzip ab, was offenbar nicht für alle ging und wurde fortgesetzt mit den unwürdigen Theatern über Neuer/Baumann und Undav.
Es wäre sicherlich noch irgendwie zu retten gewesen, wenn Nagelsmann dabei nicht für jemand aufgetreten wäre, der alleine den Fußball verstanden hat, unfehlbar ist und seine Entscheidungen irgendwie nachvollziehbar erklärt hätte. Aber nein, er hat das Ganze lieber von oben herab gemacht, wirkte bei der verständlichen Kritik nicht offen, sondern zunehmend gereizt und die Bezeichnungen "bockiges Kind" und "Besserwisser" kamen nicht von ungefähr.

Nagelsmann selbst, hat mit seinen Aussagen und dem nicht dazu passenden Handeln dafür gesorgt, dass seine Glaubwürdigkeit nicht mehr exsitent war, man ihn deswegen nicht mehr getraut hat und es daher auch keinen sinnvollen Ansatz gegeben hat mit ihm weiterzumachen und dabei zu Glauben, dass es besser wird.

Die Darstellung von Völler ist so typisch deutsch geworden, Hauptsache man kann irgendwie eine Opferrolle einnehmen. Nagelsmann musste natürlich nur gehen, weil ihm die Lobby gefehlt hat, dabei wird mit keinem Wort erwähnt, dass hart daran gearbeitet wurde, Fehler gemacht wurden, damit auch das letzte Bisschen Lobby wegfällt.
Natürlich ist Nagelsmann nicht alleinverantwortlich, aber er hat seinen Teil dazu beigetragen und hat soweit ich es mitbekommen habe bis heute noch kein Wort geäußert, was irgendwie selbstkritisch war.
Er hat die "Mannschaft" zusammengestellt, er hatte beim Turnier zu keinem Zeitpunkt einen Plan oder einer Idee, wie er eventuell doch noch positiv den Spielfluss oder Turnierverlauf hätte beeinflussen können ...
Sorry auch wenn sich gerade - auch zu viel - auf Nagelsmann eingeschossen wird, in welcher Welt ist bei all den Umständen und Geschehnissen da noch der kleinste Hauch, der jemanden dazu veranlässt zu glauben, dass es mit Nagelsmann dann plötzlich doch in die gewünschte Richtung geht?
Dann müsste man in die Politik, die schaffen das vielleicht noch irgendwie so jemanden mit durchzuziehen.
Zitat von Mr Fulham
Schade, dass Völler nach der WM und besonders nach seiner verkorksten Kommunikation im unmittelbaren Anschluss an das Ausscheiden nicht die Konsequenzen gezogen hat, die er selbst nun andeutet - seine sicherlich großen Verdienste um den deutschen Fußball in allen Ehren.

Er hat kurz nach dem neuerlichen Debakel über Nagelsmann gesagt: „Ich bin überzeugt, dass er wahrscheinlich der Richtige ist, weiterzumachen. (...) Für mich ist er die richtige Person am richtigen Ort.“ Nach allem, was auf Seiten des Bundestrainers an Überforderung zu spüren war, kommunikativ, operativ und spieltaktisch, habe ich es als Offenbarungseid Völlers empfunden, sich bar jeder Vernunft so schnell zu committen. Auch die heutigen Aussagen lassen ja eher den etwas befremdlichen Eindruck entstehen, als seien es aus Völlers Sicht bei Nagelsmann allein mediale, und weniger fachliche Probleme gewesen. Zum Glück hat man im Verband nicht auf Völler gehört, als es um Nagelsmanns Zukunft ging.

Was die Aussage über Kimmich und dessen Kapitänsamt betrifft, so hoffe ich inständig, dass dies mit Klopp abgestimmt ist. Ansonsten wäre das gleich das nächste Ärgernis. Es wirkt zumindest befremdlich, dass der neue Bundestrainer sich bei seiner Vorstellung am Freitag gar nicht auf individuelle Spielerrollen einlässt und das nach meinem Eindruck sehr bewusst auf die nächsten Wochen schiebt - übrigens begrüßenswert -, und der Sportdirektor drei Tage später bei so einer zentralen Personalie einen Pflock einschlägt.


Gut zusammengefasst. Man kann wirklich nur hoffen, dass die Geschichte bzgl Kimmich mit Klopp abgesprochen ist. Wobei auch wenn, finde ich es befremdlich, dass Völler das nun ausplaudert. Wie du schon sagst: Klopp hat zu einzelnen Personalien nichts gesagt. Was ich sehr begrüße. Darum geht es nämlich im Moment überhaupt nicht. Und ich finde es gut, wenn die Spieler mal wieder etwas Spannung erfahren und nicht einfach qua Namen nominiert werden. Alles muss auf den Prüfstand. Dazu gehört ganz klar auch die Teamhierarchie und damit die Rolle von Kimmich. Das er immer alles gibt: unbestritten. Gleichzeitig steht er sinnbildlich für das Versagen der Nationalmannschaft der letzten Jahre. Mich würde echt interessieren, ob und wie er die beleidigte Leberwurst namens Leon G. adressiert hat. In erster Linie Thema von JN. Trotzdem ist der Kapitän ja auch ein stückweit für das Teamklima zuständig.

Ich denke Klopp hat nun so viel Macht und Vertrauen, dass die Rolle von Völler eher nebensächlich ist. Aber seine ersten Worte haben leider schon wieder ein Geschmäckle und seine ganze Darstellung rund um das Thema JN war gelinde gesagt fragwürdig... "Er ist wahrscheinlich der Richtige..."

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Pain is inevitable. Suffering is optional.

Robert Enke --- Andreas Biermann --- Beware of the Black Dog

Death to all but Metal. 🤘🏿🖤😉

FC Bayern München --- Jahn Regensburg --- Eintracht Bamberg

502 bad gateway
Warum wird Klopp immer noch als Beschäftigter von dem Dosenclub geführt?
Ich mag das Wappen nicht mehr sehen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pangeas am 27.07.2026 um 14:52 Uhr bearbeitet
Zitat von Monaco_Franze
Zitat von Mr Fulham

Schade, dass Völler nach der WM und besonders nach seiner verkorksten Kommunikation im unmittelbaren Anschluss an das Ausscheiden nicht die Konsequenzen gezogen hat, die er selbst nun andeutet - seine sicherlich großen Verdienste um den deutschen Fußball in allen Ehren.

Er hat kurz nach dem neuerlichen Debakel über Nagelsmann gesagt: „Ich bin überzeugt, dass er wahrscheinlich der Richtige ist, weiterzumachen. (...) Für mich ist er die richtige Person am richtigen Ort.“ Nach allem, was auf Seiten des Bundestrainers an Überforderung zu spüren war, kommunikativ, operativ und spieltaktisch, habe ich es als Offenbarungseid Völlers empfunden, sich bar jeder Vernunft so schnell zu committen. Auch die heutigen Aussagen lassen ja eher den etwas befremdlichen Eindruck entstehen, als seien es aus Völlers Sicht bei Nagelsmann allein mediale, und weniger fachliche Probleme gewesen. Zum Glück hat man im Verband nicht auf Völler gehört, als es um Nagelsmanns Zukunft ging.

Was die Aussage über Kimmich und dessen Kapitänsamt betrifft, so hoffe ich inständig, dass dies mit Klopp abgestimmt ist. Ansonsten wäre das gleich das nächste Ärgernis. Es wirkt zumindest befremdlich, dass der neue Bundestrainer sich bei seiner Vorstellung am Freitag gar nicht auf individuelle Spielerrollen einlässt und das nach meinem Eindruck sehr bewusst auf die nächsten Wochen schiebt - übrigens begrüßenswert -, und der Sportdirektor drei Tage später bei so einer zentralen Personalie einen Pflock einschlägt.


Gut zusammengefasst. Man kann wirklich nur hoffen, dass die Geschichte bzgl Kimmich mit Klopp abgesprochen ist. Wobei auch wenn, finde ich es befremdlich, dass Völler das nun ausplaudert. Wie du schon sagst: Klopp hat zu einzelnen Personalien nichts gesagt. Was ich sehr begrüße. Darum geht es nämlich im Moment überhaupt nicht. Und ich finde es gut, wenn die Spieler mal wieder etwas Spannung erfahren und nicht einfach qua Namen nominiert werden. Alles muss auf den Prüfstand. Dazu gehört ganz klar auch die Teamhierarchie und damit die Rolle von Kimmich. Das er immer alles gibt: unbestritten. Gleichzeitig steht er sinnbildlich für das Versagen der Nationalmannschaft der letzten Jahre. Mich würde echt interessieren, ob und wie er die beleidigte Leberwurst namens Leon G. adressiert hat. In erster Linie Thema von JN. Trotzdem ist der Kapitän ja auch ein stückweit für das Teamklima zuständig.

Ich denke Klopp hat nun so viel Macht und Vertrauen, dass die Rolle von Völler eher nebensächlich ist. Aber seine ersten Worte haben leider schon wieder ein Geschmäckle und seine ganze Darstellung rund um das Thema JN war gelinde gesagt fragwürdig... "Er ist wahrscheinlich der Richtige..."


Kimmich hier als Sündenbock aufbauen zu wollen finde ich unfair, zum einen weil da noch 10 andere auf dem Feld waren und zum anderen, weil er von den 14 Spielen, die er bei großen Turnieren gemacht hat, nur 2 auf siner besten Position gemacht hat. Bei allen anderen 12 hat er sich ohne zu meckern in den Dienst der Mannschaft gestellt und da gespielt, wo ihn die Trainer hingestellt haben. Ich kann nach wie vor nicht nachvollziehen, wie das Märchen aufkam, er wäre ein guter RV. Kompany ist übringens nicht auf die Idee gekommen, obwohl wir während der Saison verletzungsbedingt durchaus Probleme auf der Position hatten.
Und die Nagelsmannsche Idee mit dieser Hybrid-Position setzt dem Ganzen dann die Krone auf, das ist so dumm, dass es weh tut. Man löst ein Problem nicht wirklich (RV) und schafft dadurch mindestens vier neue (keine Nutzung des eingespieltes Mittelfelds Kimmich+Pavlovic, RV-Position bei schnellem Umschalten des Gegners nicht besetzt, der Rechtsaußen hat keine Unterstützung (kein Überlaufen usw.) und der Kapitän wird enteiert, weil er nicht auf seiner besten Position spielen darf).
Klar sieht Kimmich da unter dem Strich nicht gut aus, aber ist das wirklich seine Verantwortung? Ich finde nicht.
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