11 Bundes- und 15 Zweitligisten starten in neuer U21-Liga – Spiele ab September
Am 15. Juni war Anmeldeschluss für die neue U21-Liga, die Bundesliga Talent Series, die ab der Saison 2026/27 in Deutschland eingeführt wird. Aus der Bundesliga und 2. Bundesliga haben sich 26 Teams dafür gemeldet: Elf aus dem Ober- und 15 aus dem Unterhaus.
[...]Die andere 3 Teams (Union, Leipzig, Wolfsburg) ohne 2te Mannschaft nutzen die neue Liga.
Die Streuung von Qualität ist viel zu hoch. Du hast in der U19 teilweise Spieler, die werden zu internationalen Stars, gleichzeitig landen aber auch viele Mitspieler nach der U19 in der Oberliga oder Verbandsliga.
Dieses Modell wird jetzt nochmal um 2 Jahre verlängert. Die 4 Profis, die da mitkicken können, machen den Kohl nicht fett. Man sollte sich vielmehr überlegen wie man in Deutschland die Dichte von Talenten im Jugendbereich weiter stärkt durch gezielte Förderung und regemäßigen Spielen gegen Erwachsene. Solche ungemein wichtigen Erfahrungen sollten nicht nur ein Lennart Karl oder Samuele Inácio bekommen.
Ich halte relativ wenig von verlängertem Jugendfußball.
Die Streuung von Qualität ist viel zu hoch. Du hast in der U19 teilweise Spieler, die werden zu internationalen Stars, gleichzeitig landen aber auch viele Mitspieler nach der U19 in der Oberliga oder Verbandsliga.
Dieses Modell wird jetzt nochmal um 2 Jahre verlängert. Die 4 Profis, die da mitkicken können, machen den Kohl nicht fett. Man sollte sich vielmehr überlegen wie man in Deutschland die Dichte von Talenten im Jugendbereich weiter stärkt durch gezielte Förderung und regemäßigen Spielen gegen Erwachsene. Solche ungemein wichtigen Erfahrungen sollten nicht nur ein Lennart Karl oder Samuele Inácio bekommen.
Da muss ich dir leider komplett widersprechen.
Es gibt unzählige Beispiele von Spielern, die mit Anfang 20 aus Nachwuchsleistungszentren oder Bundesligavereinen aussortiert wurden, weil man ihnen das nötige Potenzial nicht zugetraut hat, und die später dennoch den Durchbruch geschafft haben. Ein aktuelles Beispiel ist sicherlich Undav.
Nicht jedes Talent ist mit 17 oder 18 Jahren bereits auf dem Niveau eines Lamine Yamal. Gerade die körperliche Entwicklung wird meiner Meinung nach häufig unterschätzt. Manche Spieler benötigen einfach mehr Zeit, um sich physisch und mental an den Profi Fußball anzupassen.
Deshalb halte ich diesen Ansatz für sinnvoll. Spieler, die das Talent mitbringen, aber noch nicht bereit für die Bundesliga sind, erhalten eine zusätzliche Entwicklungsstufe. So können sie auf einem guten Niveau Spielpraxis sammeln, anstatt mehrfach an verschiedene Vereine verliehen zu werden und sich jedes Jahr erneut an ein neues Umfeld anpassen zu müssen.
Ich finde es überraschend, dass Leverkusen nicht daran teilnimmt. Sie haben ja auch keine 2te Mannschaften.
Die andere 3 Teams (Union, Leipzig, Wolfsburg) ohne 2te Mannschaft nutzen die neue Liga.
Vor allem da Leverkusen auch Befürworter war und auch eine Mannschaft stellen wollte.
Im Jugendbereich hat sich sehr viel getan bei den Verantwortlichen im Sommer. Entweder hat ein Umdenken statt gefunden oder man hat es in der kurzen Zeit schlicht und einfach nicht geschafft.
Momentan hat Leverkusen auch "zu wenig" Trainingsgelände. Und der neue Campus musste wegen Protesten auch kleiner geplant werden. Vllt hat man auch nicht die Kapazität.
Allgemein bin ich Befürworter der U21 Liga, daher hätte ich Teilnahme begrüßt.
Am liebsten hätte ich es gehabt, wenn die U21-Liga die zweiten Teams ersetzt hätte.
Ich finde es überraschend, dass Leverkusen nicht daran teilnimmt. Sie haben ja auch keine 2te Mannschaften.
Die andere 3 Teams (Union, Leipzig, Wolfsburg) ohne 2te Mannschaft nutzen die neue Liga.
Vor allem da Leverkusen auch Befürworter war und auch eine Mannschaft stellen wollte.
Im Jugendbereich hat sich sehr viel getan bei den Verantwortlichen im Sommer. Entweder hat ein Umdenken statt gefunden oder man hat es in der kurzen Zeit schlicht und einfach nicht geschafft.
Momentan hat Leverkusen auch "zu wenig" Trainingsgelände. Und der neue Campus musste wegen Protesten auch kleiner geplant werden. Vllt hat man auch nicht die Kapazität.
Allgemein bin ich Befürworter der U21 Liga, daher hätte ich Teilnahme begrüßt.
Am liebsten hätte ich es gehabt, wenn die U21-Liga die zweiten Teams ersetzt hätte.
Ich denke auch, dass die Umsetzung jetzt zu schnell ging, um sich dort noch anzuschließen. Wie sähe ein Kader aktuell überhaupt aus, der U21 spielen kann, ohne dass die Spieler der ersten Mannschaft nicht zur Verfügung stehen? Es bringt dann auch nichts, sich mit U19/17 Spielern dort regelmäßig abschlachten zu lassen.
Da es ja kein System mit Auf- und Abstieg ist, besteht hier auch die Möglichkeit, sich später noch anzuschließen, sofern man dann eine konkurrenzfähige Mannschaft hat.
Wieso heißt das Ding "Talent Series"?
Vermutlich aus dem gleichen Grund, aus dem du nicht "FantastischerDaniel" heißt. FantasticDan klingt besser...
Grundsätzlich verstehe ich aber was du meinst, man hätte vermutlich auch einen deutschen Begriff dafür finden können, anstatt einen Anglizismus zu bemühen.
Auch wenn mir spontan da irgendwie nicht viel einfällt...
Ich halte relativ wenig von verlängertem Jugendfußball.
Die Streuung von Qualität ist viel zu hoch. Du hast in der U19 teilweise Spieler, die werden zu internationalen Stars, gleichzeitig landen aber auch viele Mitspieler nach der U19 in der Oberliga oder Verbandsliga.
Dieses Modell wird jetzt nochmal um 2 Jahre verlängert. Die 4 Profis, die da mitkicken können, machen den Kohl nicht fett. Man sollte sich vielmehr überlegen wie man in Deutschland die Dichte von Talenten im Jugendbereich weiter stärkt durch gezielte Förderung und regemäßigen Spielen gegen Erwachsene. Solche ungemein wichtigen Erfahrungen sollten nicht nur ein Lennart Karl oder Samuele Inácio bekommen.
Da muss ich dir leider komplett widersprechen.
Es gibt unzählige Beispiele von Spielern, die mit Anfang 20 aus Nachwuchsleistungszentren oder Bundesligavereinen aussortiert wurden, weil man ihnen das nötige Potenzial nicht zugetraut hat, und die später dennoch den Durchbruch geschafft haben. Ein aktuelles Beispiel ist sicherlich Undav.
Nicht jedes Talent ist mit 17 oder 18 Jahren bereits auf dem Niveau eines Lamine Yamal. Gerade die körperliche Entwicklung wird meiner Meinung nach häufig unterschätzt. Manche Spieler benötigen einfach mehr Zeit, um sich physisch und mental an den Profi Fußball anzupassen.
Deshalb halte ich diesen Ansatz für sinnvoll. Spieler, die das Talent mitbringen, aber noch nicht bereit für die Bundesliga sind, erhalten eine zusätzliche Entwicklungsstufe. So können sie auf einem guten Niveau Spielpraxis sammeln, anstatt mehrfach an verschiedene Vereine verliehen zu werden und sich jedes Jahr erneut an ein neues Umfeld anpassen zu müssen.
Ja, diese Spätentwickler gibt es, und es sind nicht wenige.
Sie müssen es nicht wie Undav unbedingt in die Nationalmannschaft schaffen, aber haben einige gute Jahre im Profifussball. Zudem gibt der Körper hinten raus oft noch mehr her als bei den Spielern, die schon in jungen Jahren den großen Belastungen im Akademie-Zirkus ausgesetzt waren - und da sind wir beim Punkt. Diese Spätentwickler schaffen es oft dann, nachdem sie "einen zweiten Anlauf" fernab der NLZs genommen haben und eignen sich folglich eine ganz andere Spielweise an.
Gerade denen macht es später am meisten Spaß ihnen zuzuschauen, weil sie sich unvorhersehbarer bewegen, unkonventionelle Entscheidungen treffen. Das ist erfrischend und stellt das jeweilige Gegenüber vor Probleme, weil nicht nach Schema F vorgegangen wird. Beispiele, die mir hierfür in den Kopf kommen sind z. B. Sven Michel oder Fabian Schleusener. Im übrigen oft Akteure, von denen man sich auch gerne Interviews anhört, weil da einfach durchklingt, dass da jemand die Lebensrealitäten besser kennt als das typische NLZ-Erzeugnis.
Ob diese Karrieren so funktioniert hätten, wenn man sie noch länger im Einflussbereich und durchorchestrierten Alltag des NLZ gelassen hätte, wage ich zu bezweifeln.
Daher würde ich das so nicht unterschrieben, dass diese neue Liga als Sprungbrett für Spätzünder prädestiniert ist.






