Mexiko holt zum zehnten Mal Gold Cup - Jiménez & Álvarez drehen Rückstand gegen USA
Die mexikanische Nationalmannschaft hat zum zehnten Mal den Gold Cup gewonnen und ihren Titel von 2023 verteidigt. Das Team von Trainer Javier Aguirre setzte sich am Sonntag (Ortszeit) in Houston im US-Bundesstaat Texas vor knapp 71.000 Zuschauern im ausverkauften NRG Stadion im Endspiel des Kontinentalturniers mit 2:1 (1:1) [...]
Deshalb auch verdient gewonnen.
Ich für meinen Teil habe durch die mediale Präsenz der Klub WM auch nichts vom Gold Cup gehört. Stelle ich mir Marketing technisch sehr ungünstig vor...
Sehe ich das richtig, dass der Gold Cup jetzt parallel zur Klub WM stattfand? Gab es da nicht dann auch personelle Überschneidung?
Ich für meinen Teil habe durch die mediale Präsenz der Klub WM auch nichts vom Gold Cup gehört. Stelle ich mir Marketing technisch sehr ungünstig vor...
Jo, abgesehen von Pulisic, der wohl nicht wollte, natürlich Weah und McKennie von Juve wegen der Klub-WM, Musah, Reyna, Scally, Balogun..also haben schon einige gefehlt aus verschiedenen Gründen.
Joa und warum spielte da eigentlich Saudi Arabien mit?
Es werden schon seit einigen Austragungen Gäste eingeladen. Katar war ja auch schon 1-2 Mal rund um die WM 2022 dabei. Sprich Promo für die Saudis und die werden bisschen Kohle an die CONCACAF bezahlt haben und sich unter Wettkampfbedingungen dort messen zu dürfen.
Sehe ich das richtig, dass der Gold Cup jetzt parallel zur Klub WM stattfand? Gab es da nicht dann auch personelle Überschneidung?
Ich für meinen Teil habe durch die mediale Präsenz der Klub WM auch nichts vom Gold Cup gehört. Stelle ich mir Marketing technisch sehr ungünstig vor...
Parallel und parallel im gleichen Land. Definitiv sehr unglücklich. Eigentlich wäre es im Vorfeld der WM im nächsten Jahr ja mal spannend gewesen, wenn die Aufmerksamkeit hier mehr auf dem Gold Cup gelegen hätte und auch die USA mit dem besten Team hätten spielen können.
Sehe ich das richtig, dass der Gold Cup jetzt parallel zur Klub WM stattfand? Gab es da nicht dann auch personelle Überschneidung?
Ich für meinen Teil habe durch die mediale Präsenz der Klub WM auch nichts vom Gold Cup gehört. Stelle ich mir Marketing technisch sehr ungünstig vor...
Jo, abgesehen von Pulisic, der wohl nicht wollte, natürlich Weah und McKennie von Juve wegen der Klub-WM, Musah, Reyna, Scally, Balogun..also haben schon einige gefehlt aus verschiedenen Gründen.
Die MLS spielt gleichzeitig auch noch, gestern war parallel zum Gold Cup Finale ein voller Spieltag.
Das Zeitfenster für Turniere im Sommer ist halt Mitte Juni bis Mitte Juli und wenn man wie der Gold Cup alle 2 Jahre aufgetragen wird, ist das scheduling nicht so flexibel. Deshalb waren die Spiele der Club WM alle an der Ostküste (plus Rose Bowl und Seattle) und der Gold Cup westlich von St. Louis.
Was das internationale Marketing angeht, muss man realistisch sagen, außerhalb von Mittelamerika interessiert sich eh kaum jemand für den Gold Cup. Das schließt die USA ein, beim Finale in Houston gestern war das Verhältnis auf den Rängen vermutlich mindestens 3:1 für Mexiko.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Namoor am 07.07.2025 um 09:48 Uhr bearbeitet Einziges Spiel vom Gold Cup, dass ich mir mal angeschaut habe. Puh, ziemlich biederes Niveau von beiden. Mit einem besseren MLS Kader wird die USA eine überschaubare WM spielen, das war gestern nur hinten rein stellen und versuchen durch zu kommen. Auch Mexiko wenig einfallsreich, aber immer noch eine Klasse besser als die USA.
Deshalb auch verdient gewonnen.
Du musst aber auch berücksichtigen, dass bei den USA entscheidende Spieler aufgrund der Klub-WM oder aus anderen Gründen gefehlt haben: Christian Pulisic, Yunus Musah, Timothy Weah, Weston McKennie alleine. Das sind Leistungsträger der Mannschaft. Dazu sind Folarin Balogun und Joe Scally ausgefallen. Das sind dann schon 6 potenzielle Stammspieler, die alle in Europa ihr Geld verdienen und bei guten Klubs spielen (Milan, Juve, Monaco, Mönchengladbach). Ist dann natürlich in der Breite des Kaders für die USA schwierig aufzufangen.
Wenn man aber liest, wer mittlerweile für die USA spielt: Chris Richards, Joe Scally, Tyler Adams, Weston McKennie, Yunus Musah, Giovanni Reyna, Paxten Aaronson, Diego Luna, Brenden Aaronson, Malik Tillman, Christian Pulisic, Timothy Weah, Damion Downs, Folarin Balogun (spielen bis auf Luna alle in Europas Top-5-Ligen), dazu noch ein paar ganz interessante Talente (Alex Freeman). Dann muss man schon sagen, dass sich da qualitativ was getan hat. Mit Pocchettino auch einen international erfolgreichen Trainer. Da passiert schon was in den USA. Auch wenn Fußball natürlich niemals Basketball, Football und Baseball ablösen wird. Aber wenn die Amerikaner den Fußball noch weiter fördern und die MLS weniger als Rentnerliga und mehr als Talenteliga ausbauen, dann kann da schon richtig was entstehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 00Frederik am 07.07.2025 um 09:56 Uhr bearbeitet 




