Van Gaals Rundumschlag gegen United: „Wenn andere Leute Spieler kaufen, hat man Problem“
Die niederländische Trainerlegende Louis van Gaal hat die Führung seines Ex-Klubs Manchester United nach der schlechtesten Premier-League-Saison der Vereinsgeschichte scharf kritisiert. Der englische Traditionsverein sei zu sehr vom kommerziellen Erfolg getrieben und entferne sich immer weiter von dem, was [...]
Klar, auf den Trainer hören ist richtig und wichtig, aber Trainer sind 1-3 Jahres Themen in der Masse. Der Kader wird aber dauerhaft ausgerichtet, selbst wenn manche Spieler nach 2-3 Spielzeiten weg sind.
Irgendwie passt das nicht zusammen. EtH war sicher der Trainer, dem man die meisten Wünsche erfüllt hat und was kam dabei raus? Nichts.
Klar, auf den Trainer hören ist richtig und wichtig, aber Trainer sind 1-3 Jahres Themen in der Masse. Der Kader wird aber dauerhaft ausgerichtet, selbst wenn manche Spieler nach 2-3 Spielzeiten weg sind.
Ein Trainer muss doch sein eigenes Personal formen; dementsprechend ist es üblich in England, dass der Trainer - der Manager - seine eigenen Leute zusammenstellt, quasi, selbst die Spieler kauft.
Irgendwie passt das nicht zusammen. EtH war sicher der Trainer, dem man die meisten Wünsche erfüllt hat und was kam dabei raus? Nichts.
Klar, auf den Trainer hören ist richtig und wichtig, aber Trainer sind 1-3 Jahres Themen in der Masse. Der Kader wird aber dauerhaft ausgerichtet, selbst wenn manche Spieler nach 2-3 Spielzeiten weg sind.
Bei ten Hag hast du absolut recht. Da haben sich Vereinsbosse komplett ver@rachen lassen und Unsummen für Spieler gezahlt, die bei seinem Sohn und seinem Agenten unter Vertrag standen. Als LvG noch Trainer war, war das aber vllt noch ein wenig anders.
Ich hoffe und glaube immer noch an Amorin und das er das Ruder umdrehen kann, jetzt wo er endlich mal eine Transferphase beeinflussen kann.
Irgendwie passt das nicht zusammen. EtH war sicher der Trainer, dem man die meisten Wünsche erfüllt hat und was kam dabei raus? Nichts.
Klar, auf den Trainer hören ist richtig und wichtig, aber Trainer sind 1-3 Jahres Themen in der Masse. Der Kader wird aber dauerhaft ausgerichtet, selbst wenn manche Spieler nach 2-3 Spielzeiten weg sind.
Er sagte aber das bei United derzeit die Besitzer vieles Entschieden haben was Transfers angeht das ist was er anprangert.
Zudem sagt er auch nicht das nur der Trainer entscheiden soll sonders das er auch mitsprache haben sollte und es möglich gemacht werden sollte auch Wünsche zu erfüllen natürlich wo es Sinnvoll ist.
Wenn ich mich recht erinnere ist er auch ein Kritiker vom Trainermanger System das der Trainer auch gleichzetig der Kaderplaner ist. Deswegen soll sich United auch an Liverpool ein Beispiel nehmen dort haben sich die Besitzer raus gehalten und überlassen es den Sportdirektor/technischer Direktor und dem Trainer das Geschäft auf den Rasen.
Und er hat ja recht man sieht ja bei Clubs wo die Besitzer sich immer mehr ins Geschäfft einmischen das es oftmals Berg ab geht.
Wenn es mit dem neuen Trainer dann nicht funktioniert, wird der nächste geholt, aber der halbe Kader (oder noch mehr) passt nicht zu dessen Spielphilosophie. Dann werden gute Spieler rausgeworfen, neue geholt, und das ganze beginnt von vorne. So ist das absolut zum Scheitern verurteilt.
Es ist richtig, dem Trainer nicht zu viel Macht bei Transfers zu geben (außer er hat sich über Jahre bewiesen, wie ein Pep, Arteta, Klopp...), aber man benötigt eine Spielidee, holt dafür die Spieler UND den Trainer.. wenn der Trainer nicht funktioniert, dann holt man einen neuen mit der gleichen/ähnlichen Spielidee. So hat man wenigstens mit wenigen Anpassungen einen homogenen Kader.
Ich halte es für richtig, an Amorim festzuhalten. Man sollte auch unabhängig von den Ergebnissen auf jeden Fall bis zum Ende der Saison an ihm festhalten, um zu sehen, ob sich da langsam eine Philosophie entwickelt. Falls nicht muss man auf jeden Fall einen Trainer mit ähnlicher Spielweise holen, ansonsten bricht man nie aus diesem "Circle of Doom" aus.
Irgendwie passt das nicht zusammen. EtH war sicher der Trainer, dem man die meisten Wünsche erfüllt hat und was kam dabei raus? Nichts.
Klar, auf den Trainer hören ist richtig und wichtig, aber Trainer sind 1-3 Jahres Themen in der Masse. Der Kader wird aber dauerhaft ausgerichtet, selbst wenn manche Spieler nach 2-3 Spielzeiten weg sind.
Er sagte aber das bei United derzeit die Besitzer vieles Entschieden haben was Transfers angeht das ist was er anprangert.
Zudem sagt er auch nicht das nur der Trainer entscheiden soll sonders das er auch mitsprache haben sollte und es möglich gemacht werden sollte auch Wünsche zu erfüllen natürlich wo es Sinnvoll ist.
Aber genau das hatte EtH und auch das hat keinen Erfolg gebracht. An irgendwelche Vorgaben müssen sich alle Beteiligten halten, sonst endet man mit einem so zusammengewürfelten Haufen wie United ihn aktuell eben hat.
Das Argument "Der englische Traditionsverein sei zu sehr vom kommerziellen Erfolg getrieben" kann man vielleicht unterschreiben, aber dann sollte man Liverpool nicht als Gegenbeispiel nennen, dort hat FSG ziemlich lange aktiv nach einem Käufer bzw. neuen Shareholdern gesucht (was immer damit einhergeht die Bilanzen "zu optimieren") bis sie vorletzte Saison mit Dynastie jemanden gefunden haben der investieren wollte.
Irgendwie passt das nicht zusammen. EtH war sicher der Trainer, dem man die meisten Wünsche erfüllt hat und was kam dabei raus? Nichts.
Klar, auf den Trainer hören ist richtig und wichtig, aber Trainer sind 1-3 Jahres Themen in der Masse. Der Kader wird aber dauerhaft ausgerichtet, selbst wenn manche Spieler nach 2-3 Spielzeiten weg sind.
Bei ten Hag hast du absolut recht. Da haben sich Vereinsbosse komplett ver@rachen lassen und Unsummen für Spieler gezahlt, die bei seinem Sohn und seinem Agenten unter Vertrag standen. Als LvG noch Trainer war, war das aber vllt noch ein wenig anders.
Ich hoffe und glaube immer noch an Amorin und das er das Ruder umdrehen kann, jetzt wo er endlich mal eine Transferphase beeinflussen kann.
Ed Woodward ist der Name.. der kommt aus dem Bankengeschäft und hat zwischen 2013 und 2022 die Fäden in den Händen gehabt. Er hat über eine Millarde in Transfers gesteckt und verbrannt.. als er ging kam Rangnick und wer da jetzt entscheidet, weiß ich leider nicht.
aber als Van Gaal, Mourinho und Co dort Trainer waren, hat Woodward und sein Team entschieden welche Spieler geholt worden sind. Da gab es keine Fußballexpertise. Man muss aber sagen, dass Manchester United unter seiner Zeit trotz schlechter Ergebnisse ordentlich Geld umgesetzt hat.
Der Verein gibt ja eine Spielphilosophie vor und der Trainer wir nach dieser Philosophie ausgewählt (funktioniert natürlich nicht, wenn man die Trainer nur nach der größe ihrer Namen einstellt). Daher soll dann der Trainer die Kaderplaner von seinen Vorstellungen überzeugen - die natürlich dann auch zusätzlich noch wirtschaftlich in den gesetzten Rahmen passen müssen.
Überzeugt der Trainer nicht, oder sind die Spieler zu teuer, muss der Trainer damit leben.
Seit der Glazer-Übernahme Anfang der 2000er ist dieser ruhmreiche Fußballclub doch primär eine Piggy-Bank der Anteilseigner geworden, bei dem eine Familie, die dafür de facto keine eigenen Finanzmittel aufwenden musste, den Verein als illustre Geldquelle verwendet hat. Da nun neben dieser überaus sympathischen und in der Working Class Historie des Vereins und ganz Greater Manchesters tief verwurzelten Dynastie auch noch ein skrupelloser Multimilliardär getreten ist, der dem Verein jedwede Legitimität jenseits der kommerziellen Zielerreichung raubt, indem er die Verbindungen mit der lokalen Umgebung kappt, ein Einkaufsparadies aus der Asche des Theater of Dreams errichten möchte und den Rest der Zeit im Steuerfluchtort Monaco residiert, kann nun wirklich nicht erwartet werden, dass der Verein eine kohärente, in sich schlüssige und langfristig nachhaltige Kaderpolitik betreibt.
Da geht es schließlich auch um Märkte, die erschlossen werden müssen und um Kicker, die ernsthaft bereit dazu sind, nach einer langen, ernüchternden Saison für X-Millionen Sonderzahlungen durch Kuala Lumpur und Hong Kong zu touren und sich dort auf Ackern gegen irgendwelche "Auswahlmannschaften" zu blamieren.
Da brauch es schon einen spezifischen Typus Spieler und Verantwortlicher, die sich Sir Jim und seine abstrusen Transformationsprozesse antun wollen.
Diese Spieler bekommst du nur, wenn du sie in Al-Hilal-Manier mit Geld zuschmeißt und dann sind es nicht unbedingt die Leute, die ernsthaft ein Interesse daran haben 110% für die Fans am Stretford End zu lassen.
Auf einer Sachebene und jenseits der Polemik:
Letztes Jahr wurden ten Hag sämtliche Spieler geholt, die er haben wollte, obwohl er bereits zu diesem Zeitpunkt eine Lame Duck war. Ashworth kam, wurschtelte ein wenig, wurde vom großen Maestro Sir Jim gefeuert.
Am Ende zahlten die 25 Mio dann die Fans, deren Tickets einfach mal auf min. 66 Pfund hochgejazzt wurden und die prekär und kostengünstig angestellten Backroom-Staff-Member, die Sir Jim naturgemäß in schönster Elon Musk-DOGE-Manier feuern MUSSTE, weil der Verein sonst "bust" gehen würde.
Bei dem Umsatz, bei dem Gewinn. Klar, Sir Jim. Wenn du das so sagst, muss das ja stimmen. Bist quasi allwissend.
Ergo: Ja, Trainer sollten in die Kaderplanung involviert sein. Sie sollten dies aber nur, wenn es einen langfristigen und sinnvollen Plan gibt. Reiner Aktionismus bringt da wenig.
Für die Verantwortlichen gilt es jetzt, sich zu fragen, wie überzeugt sie von Amorim WIRKLICH sind. 100%? Dann kauft halt Spieler für sein heiliges 343, denn davon wird er nicht abrücken.
Wenn nicht, dann entlasst ihn halt jetzt, installiert einen sinnvollen Nachfolger und kauft IHM die Spieler, die SEINEM Spielsystem entsprechen.
So macht es jeder einigermaßen sinnvoll arbeitende Club auch. Nur brauch es dafür halt auch ein Umfeld, in dem sich ein Minderheitseigentümer nicht zum Pseudo-Diktator aufschwingt und ins operative Geschäft funkt. Daran dürfte es dann nämlich am Ende mit Ashcroft und ten Hag auch gehapert haben. Sir Jim und seinem Veto.






