Könnte Rekordtransfer werden
Lieberknecht kapiert Unruhe um Yardımcı nicht – Kaufpflicht greift nur bei FCK-Aufstieg
©IMAGO
Der Transfer von Erencan Yardımcı hat beim 1. FC Kaiserslautern für viel Aufruhr gesorgt. Durch die Kaufpflicht, die Teil der Leihe von der TSG Hoffenheim ist, könnte der Mittelstürmer zum teuersten Einkauf der Vereinsgeschichte werden. Dass aus diesem Grund viel über den Neuzugang gesprochen wird, nervt Trainer Torsten Lieberknecht.
„Ich kapiere die ganze Unruhe um diese Klausel überhaupt nicht. Mich interessiert das null, mich interessiert nur der Junge. Wir merken, dass er einfach nur Fußball spielen und für den FCK Bestleistungen bringen will. Alle anderen Diskussionen und Spekulationen interessieren nicht, daran verschwenden wir keine Gedanken“, wird der 52-Jährige von der „Bild“ zitiert.
5 Millionen Euro wären bei einem festen Transfer am Saisonende fällig, 500.000 Euro flossen bereits in diesem Sommer als Leihgebühr. Seit 2001 hält Lincoln mit 4 Mio. Euro die Bestmarke am Betzenberg, die teuersten Spieler der letzten Jahre überschritten nie die Grenze von 2 Mio. Euro. Yardımcı liegt möglicherweise deutlich darüber, im Falle einer Verpflichtung würde aber auch einiges an Geld in der FCK-Kasse vorhanden sein. Denn laut der „Bild“ greift die Pflicht nur, wenn Kaiserslautern den Aufstieg in die Bundesliga schaffen sollte.
Die Sorgen einiger Fans, sich bei Yardımcı die Finger zu verbrennen, sind daher unbegründet. „Wir wissen, was wir vereinbart haben, und damit ist es gut. Der Junge will Fußball spielen, das wollte er in Braunschweig, das hätte er gerne in Hoffenheim gemacht. Jetzt ist er bei uns. Er wird nicht als ‚Finanzspieler‘ gesehen, sondern als jemand, der sicher zeigen wird, dass er dieses FCK-Trikot gerne trägt“, betonte Lieberknecht.
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