Lichtenberg 47: Reiniger über Regionalliga-Aufstieg, verpasste Titel & Karriereende
Eine lange Karriere naht sich dem Ende. „Mr. Lichtenberg“ alias Sebastian Reiniger wird im Sommer seine Fußballschuhe an den berühmten Nagel hängen. Der 37-Jährige, mit 271 Einsätzen auf Platz 2 der ewigen Pflichtspieleinsätze der NOFV-Oberliga Nord (seit 2008) hinter Mannschaftskamerad Christian Gawe, möchte das Kapitel mit dem Regionalliga-Aufstieg krönen. Sven Bauer sprach mit dem Mittelstürmer, der seit 2011 für Lichtenberg 47 aktiv ist, über Höhen und Tiefen, Wehmut und Dankbarkeit.
Transfermarkt: Herr Reiniger, Sie werden im Sommer Ihre sportliche Laufbahn beenden. Seit wann tragen Sie sich mit dem Gedanken und was gab letztlich den Ausschlag?
Sebastian Reiniger: Der Gedanke ist seit Beginn der letzten Sommerpause immer präsenter geworden. Wenn man so lange Fußball gespielt hat, merkt man irgendwann, dass der Körper mehr Aufwand braucht, um Woche für Woche auf dem Niveau zu funktionieren. Gleichzeitig verändert sich natürlich auch das Leben neben dem Platz. Den endgültigen Ausschlag hat für mich aber nicht ein einzelner Moment gegeben, sondern eher das Gefühl, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Ich wollte nicht warten, bis es irgendwann nur noch aus Vernunft oder körperlichen Gründen passiert, sondern selbstbestimmt aufhören. Mit einem guten Gefühl, in einem Verein, der mir extrem viel bedeutet. Lichtenberg 47 war über viele Jahre mein sportliches Zuhause, und deshalb fühlt es sich richtig an, meine aktive Laufbahn hier zu beenden.
Transfermarkt: Was wird Ihnen am meisten fehlen?
Reiniger: Ganz klar die Kabine. Dieses tägliche Miteinander, die Sprüche, die Spannung vor dem Spiel, gemeinsam Siege zu feiern und auch Niederlagen zusammen zu verarbeiten. Das ist etwas, das man außerhalb des Fußballs so kaum findet. Natürlich werde ich auch den Wettkampf vermissen, dieses Gefühl, am Wochenende auf dem Platz zu stehen und alles reinzuwerfen. Aber vor allem sind es die Menschen und die gemeinsamen Momente, die bleiben.
Transfermarkt: Wie fielen die Reaktionen darauf aus?
Reiniger: Die Reaktionen waren sehr wertschätzend und teilweise auch emotional. Viele haben Verständnis gezeigt, weil sie wissen, wie lange ich das jetzt gemacht habe und wie viel Aufwand dahintersteckt. Gleichzeitig habe ich auch gespürt, dass es den Leuten nicht egal ist und das bedeutet mir sehr viel. Es zeigt mir, dass die Zeit hier nicht nur sportlich, sondern auch menschlich Spuren hinterlassen hat.
Transfermarkt: Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Mit welchen Emotionen werden Sie in den Saisonendspurt gehen?
Reiniger: Mit sehr gemischten Emotionen. Auf der einen Seite ist da natürlich Wehmut, weil mir bewusst ist, dass viele Dinge jetzt zum letzten Mal passieren: die letzten Trainingseinheiten, die letzten Heimspiele, die letzten Momente in der Kabine als aktiver Spieler. Das wird sicher nicht spurlos an mir vorbeigehen. Auf der anderen Seite überwiegen aber Dankbarkeit und Vorfreude. Ich habe das große Glück, meine Laufbahn gesund, bewusst und bei einem Verein zu beenden, der mir sehr viel bedeutet. Deshalb möchte ich den Saisonendspurt nicht nur als Abschied sehen, sondern nochmal alles genießen und mit der Mannschaft sportlich das Bestmögliche rausholen. Wenn man aufhört, wenn es am schönsten ist, dann möchte ich genau dieses Gefühl auch mitnehmen und in diesem Fall wäre das für mich der Aufstieg in die Regionalliga. Der für mich persönlich perfekte Abschluss.
Transfermarkt: Bleiben Sie dem Fußball in irgendeiner Form erhalten oder brauchen Sie erst einmal eine „sportliche“ Pause?
Reiniger: Dem Fußball bleibe ich auf jeden Fall erhalten, nur nicht mehr als aktiver Spieler. Ich werde bei Lichtenberg 47 eine andere Funktion übernehmen, worauf ich mich sehr freue. Für mich steht aber fest: Ich werde nirgendwo anders mehr Fußball spielen. Wenn ich aufhöre, dann bewusst und konsequent. Sportlich wird es trotzdem nicht langweilig, denn ich habe vor einem Jahr mit Tennis und Golf begonnen und möchte mich diesen beiden Sportarten künftig intensiver widmen.
Transfermarkt: Sie könnten Ihre Karriere mit dem Aufstieg in die Regionalliga krönen. Aktuell liegen Sie mit 47 auf dem zweiten Rang, einen Zähler hinter Tasmania. Wer wird sich Ihrer Meinung nach durchsetzen?
Reiniger: Das wäre natürlich ein Traumabschluss und die perfekte Krönung meiner aktiven Laufbahn. Tasmania Berlin spielt eine starke Saison und steht verdient dort oben, aber wir haben uns ebenfalls in diese Position gebracht und wissen, welche Qualität in unserer Mannschaft steckt. Ich glaube, dass am Ende die Mannschaft aufsteigt, die in den entscheidenden Momenten am stabilsten bleibt und mit dem Druck am besten umgeht. Natürlich hoffe ich, dass wir das sind. Wir haben die Mentalität, die Erfahrung und den Glauben daran, bis zum Schluss alles möglich zu machen.
Transfermarkt: Worauf wird es in den drei Partien ankommen und wo sehen Sie Ihr Team vorne?
Reiniger: In den letzten drei Spielen wird es vor allem auf Nervenstärke, Konzentration und Konstanz ankommen. Man darf sich nicht verrückt machen lassen, weder von der Tabelle noch von anderen Ergebnissen. Entscheidend ist, dass wir bei uns bleiben, unsere Leistung abrufen und in den wichtigen Momenten klar bleiben. Ich sehe uns vor allem in unserer Geschlossenheit und Erfahrung stark. Wenn wir unsere Intensität hochhalten, als Team auftreten und in beiden Strafräumen konsequent sind, dann bin ich überzeugt, dass der Aufstieg gelingen wird.
Reiniger über den möglichen Regionalliga-Aufstieg Lichtenbergs
Transfermarkt: Falls der Aufstieg gelingen sollte: Was müsste sich in Lichtenberg tun, um längerfristig in der vierthöchsten Spielklasse zu verweilen?
Reiniger: Ein Aufstieg wäre für den gesamten Verein natürlich ein riesiger Erfolg. Gleichzeitig muss man ehrlich sagen, dass die Regionalliga nochmal eine andere Hausnummer ist, sowohl sportlich, organisatorisch als auch wirtschaftlich. Um dort längerfristig bestehen zu können, braucht es nicht nur eine gute Mannschaft, sondern stabile Strukturen drumherum. Wichtig wäre aus meiner Sicht, dass der Verein seine Identität behält und trotzdem Schritt für Schritt professioneller wird. Dazu gehören eine breitere Kaderplanung, gute Trainingsbedingungen, klare Abläufe im Umfeld und natürlich auch wirtschaftliche Stabilität. Man darf nach einem Aufstieg nicht alles überdrehen, sondern muss realistisch bleiben und nachhaltig arbeiten. Lichtenberg 47 hat eine besondere Basis mit viel Herz, viel Zusammenhalt und Menschen, die den Verein leben. Wenn es gelingt, diese Werte mit mehr Professionalität und Kontinuität zu verbinden, dann kann der Verein auch in der Regionalliga bestehen.
Transfermarkt: Seit 2011 kicken Sie beim SV und haben dort viel erlebt. Zuvor waren Sie im Seniorenbereich nur noch bei Union Berlin aktiv. Hatten Sie nie das Gefühl, höherklassig anzugreifen, gar die Hauptstadt zu verlassen?
Reiniger: Natürlich denkt man als ehrgeiziger Fußballer immer mal darüber nach, was vielleicht noch möglich wäre und es gab auch Möglichkeiten in dieser Richtung. Aber für mich war Fußball irgendwann nicht nur eine Frage der Spielklasse. Es ging immer auch darum, wo ich mich wohlfühle, wo ich gebraucht werde und wo ich mit voller Überzeugung spielen kann. Bei Lichtenberg 47 habe ich genau das gefunden. Ich konnte Verantwortung übernehmen, war sportlich gefordert und habe mich menschlich extrem wohlgefühlt. Deshalb hatte ich nie das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Ich habe meine Entscheidungen bewusst getroffen und rückblickend würde ich diesen Weg wieder genauso gehen.

Transfermarkt: Sie sind quasi „Mr. Lichtenberg“. Was macht diesen Verein so besonders, dass Sie sich dort so wohl gefühlt haben?
Reiniger: Der Begriff ehrt mich natürlich sehr, auch wenn ich mich selbst gar nicht so bezeichnen würde. Aber wenn man so lange bei einem Verein ist, dann entsteht automatisch eine besondere Verbindung. Lichtenberg 47 ist für mich nie nur ein Fußballverein gewesen, sondern über viele Jahre ein Stück zuhause. Besonders macht den Verein vor allem die Nähe und die Ehrlichkeit. Hier kennt man die Menschen, hier wird nicht alles künstlich aufgeblasen, sondern vieles entsteht aus Leidenschaft, Zusammenhalt und echter Arbeit. Es gibt viele Leute im Umfeld, die unglaublich viel Herzblut investieren, oft ohne große Bühne. Genau das habe ich immer geschätzt. Ich habe mich hier wohlgefühlt, weil ich das Gefühl hatte, gebraucht zu werden und etwas mitgestalten zu können. Lichtenberg ist ein Verein mit Ecken und Kanten, aber genau das macht ihn authentisch. Für mich war es immer ein Umfeld, in dem Fußball noch sehr ehrlich gelebt wird.
Reinigers Highlights mit Lichtenberg: Aufstiegsspiel, Pokalfinale & Co.
Transfermarkt: Wenn Sie Ihre Laufbahn einmal Revue passieren lassen. Was war Ihr bedeutendstes Spiel?
Reiniger: Wenn ich ein Spiel herausnehmen müsste, dann wäre es das Spiel um den Regionalliga-Aufstieg gegen Tennis Borussia. Das war sportlich für den Verein ein unglaublich bedeutender Moment, weil es um sehr viel ging und die ganze Anspannung rund um dieses Spiel enorm war. Solche Spiele vergisst man nicht. Weiterhin würde ich für mich persönlich mein erstes Spiel nach meiner Kreuzbandverletzung nennen. Diese Emotion nach der langen Wartezeit und der harten Arbeit lässt sich für mich persönlich kaum in Worte fassen. Dort habe ich für mich noch einmal spüren können, wie sehr ich diesen Sport liebe.
Transfermarkt: Gibt es eine Partie, an die Sie ungern zurückdenken?
Reiniger: Das Pokalendspiel gegen den BFC. Wir waren der unterklassige Verein und haben ein sensationelles Spiel gemacht. Gerade deshalb war es so bitter, weil wir große Chancen hatten, das Spiel vielleicht sogar für uns zu entscheiden. Ich selbst habe auch Möglichkeiten vergeben, die ich im Nachhinein gerne anders gelöst hätte. Das hat schon einige Wochen etwas mit mir gemacht, weil man weiß, wie nah man an einem besonderen Moment war. Solche Spiele tun weh.
Transfermarkt: Wer war Ihr bester Trainer?
Reiniger: Uwe Lehmann.
Transfermarkt: Und Ihr bester Mit- beziehungsweise Gegenspieler?
Reiniger: Christian Gawe als Mit- und Gegenspieler. Das ist allerdings schwer zu benennen, da ich mit so vielen herausragenden Spielern kicken durfte.
Transfermarkt: Die beste Kulisse, vor der Sie je aufspielen durften?
Reiniger: Da würde ich auf jeden Fall unsere Heimkulisse nennen. Wenn man die Entwicklung der letzten Jahre sieht, ist das wirklich besonders. Unsere Fans sind toll, emotional und gleichzeitig total wertschätzend. Man merkt, dass zwischen Mannschaft, Verein und Umfeld eine echte Verbindung entstanden ist. Besonders die Heimspiele gegen Sparta Lichtenberg im Bezirksderby hatten immer eine besondere Atmosphäre. Auswärts bleiben mir die Spiele bei Chemie Leipzig in Erinnerung. Ein besonderer Ort und ein Verein mit herausragenden Fans. Aber die schönste Kulisse ist für mich ganz klar die eigene bei Lichtenberg 47.
Transfermarkt: Gibt es einen unerfüllten sportlichen Wunsch, den Sie immer hatten?
Reiniger: Den Gewinn des Berliner Pokals.
Transfermarkt: Es gibt immer Menschen, sportlich und privat, die einen großen Anteil an der sportlichen Karriere haben. Wer ist es bei Ihnen?
Reiniger: Da gibt es mehrere Menschen. Ganz vorne stehen meine Eltern, die mich seit meiner Kindheit gefördert und unterstützt haben. Ohne diesen Rückhalt wäre mein Weg im Fußball so sicher nicht möglich gewesen. Dann natürlich meine Partnerin, die ich kurz vor meinem Wechsel zu Lichtenberg kennengelernt habe und die diese gesamte Zeit mit mir gegangen ist. Fußball bedeutet auch für das private Umfeld viel Aufwand und Verzicht, deshalb bin ich ihr sehr dankbar. Mein Sohn spielt ebenfalls eine riesige Rolle. Er ist mein größter Fan und das gibt dem Ganzen noch einmal eine besondere Bedeutung. Sportlich möchte ich Uwe Lehmann und Benjamin Plötz nennen. Beide haben mich viele Jahre begleitet, geprägt und unterstützt, sportlich, aber auch menschlich.
Transfermarkt: Sie haben den Fußball auf und neben dem Platz in allen Facetten kennengelernt. Was würden Sie aus Ihrer Sicht am heutigen Spiel ändern?
Reiniger: Ich würde mir wünschen, dass der Fußball in manchen Bereichen wieder etwas mehr bei sich selbst bleibt. Natürlich hat sich das Spiel weiterentwickelt, es ist schneller, taktischer und professioneller geworden und vieles davon ist auch positiv. Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass rund um den Fußball zu viel bewertet, kommentiert und dramatisiert wird. Gerade junge Spieler stehen heute viel früher unter Druck, sich ständig beweisen und präsentieren zu müssen. Auf dem Platz würde ich mir wünschen, dass wieder etwas mehr Mut, Persönlichkeit und Eigenverantwortung zugelassen werden. Nicht jeder Fehler darf sofort ein Problem sein. Fußball lebt auch von Kreativität, Risiko und Typen, die Dinge ausprobieren. Neben dem Platz wäre mir wichtig, dass man wieder stärker auf Werte wie Verlässlichkeit, Respekt und Vereinsidentifikation schaut. Am Ende bleibt Fußball ein Mannschaftssport und er funktioniert am besten, wenn Menschen nicht nur wegen der nächsten Gelegenheit zusammenkommen, sondern wirklich für etwas stehen.
Transfermarkt: Ein Fußballprofi sind Sie nie geworden. Was hat Ihnen dazu gefehlt beziehungsweise was würden Sie Kindern und Jugendlichen raten, um den Sprung nach ganz oben zu schaffen?
Reiniger: Im Nachhinein ist das schwer an einem einzigen Punkt festzumachen. Ich glaube, dass auf dem Weg zum Profi sehr viele Dinge zusammenkommen müssen: Qualität, Mentalität, Disziplin, der richtige Zeitpunkt, das passende Umfeld, Gesundheit und eben auch ein bisschen Glück. Vielleicht hat mir in bestimmten Phasen eben Qualität, die letzte Konsequenz oder der richtige Moment gefehlt, um diesen finalen Schritt zu machen. Aber ich hadere damit nicht. Ich bin dankbar für meinen Weg und für alles, was ich durch den Fußball erleben durfte. Kindern und Jugendlichen würde ich raten: Habt große Träume, aber arbeitet ehrlich dafür. Talent allein reicht nicht. Entscheidend ist, wie man trainiert, wie man mit Rückschlägen umgeht und ob man bereit ist, auch dann dranzubleiben, wenn es unbequem wird. Gleichzeitig sollte man nie die Freude verlieren. Wer nur an Karriere, Berater, Verträge oder den nächsten Schritt denkt, vergisst manchmal, warum er überhaupt angefangen hat. Bleibt lernbereit, hört auf Menschen, die es ehrlich mit euch meinen, und entwickelt euch auch als Persönlichkeit. Am Ende schaffen es nur wenige ganz nach oben, aber der Fußball kann jedem etwas mitgeben, wenn man ihn mit Leidenschaft, Respekt und Demut lebt.
Transfermarkt: Abseits des Platzes: Wie geht es mit Ihnen dort weiter?
Reiniger: Abseits des Platzes wird sich für mich sicher einiges verändern, weil Fußball über so viele Jahre meinen Rhythmus bestimmt hat. Training, Spiele, Kabine, Wochenenden. Das war ein großer Teil meines Lebens. Deshalb wird es bestimmt Momente geben, in denen mir genau das fehlen wird. Gleichzeitig freue ich mich aber auch auf die neue Zeit und darauf, Dinge bewusster wahrzunehmen, die in den letzten Jahren manchmal hintenangestanden haben. Ich möchte meine Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden noch bewusster nutzen. Gerade die Menschen im privaten Umfeld tragen so eine Laufbahn immer mit, mit viel Verständnis, Verzicht und Unterstützung. Deshalb freue ich mich darauf, ihnen künftig auch etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit zurückgeben zu können. Dem Verein möchte ich trotzdem weiter verbunden bleiben. Ich werde versuchen, Lichtenberg 47 in anderer Funktion zu unterstützen und meinen Teil dazu beizutragen, den Verein weiter voranzubringen. Der Fußball verschwindet also nicht aus meinem Leben, er bekommt nur eine andere Rolle. Und sportlich werde ich sicher nicht komplett ruhig sitzen. Mit Tennis und Golf habe ich zwei neue Herausforderungen gefunden, denen ich mich künftig etwas intensiver widmen möchte.
Transfermarkt: Wir bedanken uns recht herzlich für das Gespräch und wünschen Ihnen für die weitere Zukunft alles Gute.
Interview: Sven Bauer (Lapdog)
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