Wahrscheinlichkeit
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Letzte Bewertung: 10.06.2026
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Wechselt Kennet Eichhorn zu RB Leipzig?
10.11.2025 - 18:21 Uhr
09.06.2026 - 12:36 Uhr
Zitat von Saint-Jules
Leipzig hat auf jeden Fall mittlerweile den Ruf Talentschmiede zu sein und als Sprungbrett zu den ganz großen zu funktionieren. Warum also nicht 4 Jahre Leipzig und dann Bayern Dortmund oder direkt Premier League?
Leipzig hat auf jeden Fall mittlerweile den Ruf Talentschmiede zu sein und als Sprungbrett zu den ganz großen zu funktionieren. Warum also nicht 4 Jahre Leipzig und dann Bayern Dortmund oder direkt Premier League?
Ich bin BVB Fan durch und durch, aber bei aller Liebe, ein Spieler mit seinem Potenzial wird nicht von Leipzig zu Dortmund wechseln. Das werden sich allerhöchstens die Bayern leisten können und selbst die werden sich strecken müssen falls Eichhorn sich gut entwickelt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Xavitovic am 09.06.2026 um 12:38 Uhr bearbeitet
09.06.2026 - 12:58 Uhr
Zitat von Saint-Jules
Leipzig hat auf jeden Fall mittlerweile den Ruf Talentschmiede zu sein und als Sprungbrett zu den ganz großen zu funktionieren. Warum also nicht 4 Jahre Leipzig und dann Bayern Dortmund oder direkt Premier League?
Leipzig hat auf jeden Fall mittlerweile den Ruf Talentschmiede zu sein und als Sprungbrett zu den ganz großen zu funktionieren. Warum also nicht 4 Jahre Leipzig und dann Bayern Dortmund oder direkt Premier League?
Nun ja, unter dem Buzzword "Talentschmiede" verstehe ich eher einen Verein, der mit exzellenter Ausbildung und überdurchschnittlicher Durchlässigkeit von Talenten besticht. Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen.
Eine Talentschmiede im klassischen Sinne ist Red Bull Leipzig meiner Wahrnehmung nach nicht, denn man bildet zwar aus, aber in keinster Weise für sich selbst. Und selbst die Talente, die laut Transfermarkt-Statistiken in der Leipziger Akademie ausgebildet worden sind und sich als gute Karrieren hingelegt haben wie Demirovic, Martel, Treu, Chabot oder Sieb, waren auch maximal drei Jahre in der Akademie. In vielen deutschen Top-Akademien ist das anders, wo viele Talente deutlich länger ausgebildet werden. Ich bin gespannt, wie sich das ändert, aber eins wird sich in Leipzig wahrscheinlich nicht ändern und das ist die Durchlässigkeit... dazu müsste man einen strategischen Pivot vollführen und daran hat Red Bull logischerweise kein Interesse angesichts der hohen Verluste und deshalb aus Fuschl am See bereits auferlegten Sparpolitik (einer weichen Sparpolitik natürlich)...
09.06.2026 - 13:08 Uhr
Zitat von SoSueMe
Nun ja, unter dem Buzzword "Talentschmiede" verstehe ich eher einen Verein, der mit exzellenter Ausbildung und überdurchschnittlicher Durchlässigkeit von Talenten besticht. Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen.
Eine Talentschmiede im klassischen Sinne ist Red Bull Leipzig meiner Wahrnehmung nach nicht, denn man bildet zwar aus, aber in keinster Weise für sich selbst. Und selbst die Talente, die laut Transfermarkt-Statistiken in der Leipziger Akademie ausgebildet worden sind und sich als gute Karrieren hingelegt haben wie Demirovic, Martel, Treu, Chabot oder Sieb, waren auch maximal drei Jahre in der Akademie. In vielen deutschen Top-Akademien ist das anders, wo viele Talente deutlich länger ausgebildet werden. Ich bin gespannt, wie sich das ändert, aber eins wird sich in Leipzig wahrscheinlich nicht ändern und das ist die Durchlässigkeit... dazu müsste man einen strategischen Pivot vollführen und daran hat Red Bull logischerweise kein Interesse angesichts der hohen Verluste und deshalb aus Fuschl am See bereits auferlegten Sparpolitik (einer weichen Sparpolitik natürlich)...
Zitat von Saint-Jules
Leipzig hat auf jeden Fall mittlerweile den Ruf Talentschmiede zu sein und als Sprungbrett zu den ganz großen zu funktionieren. Warum also nicht 4 Jahre Leipzig und dann Bayern Dortmund oder direkt Premier League?
Leipzig hat auf jeden Fall mittlerweile den Ruf Talentschmiede zu sein und als Sprungbrett zu den ganz großen zu funktionieren. Warum also nicht 4 Jahre Leipzig und dann Bayern Dortmund oder direkt Premier League?
Nun ja, unter dem Buzzword "Talentschmiede" verstehe ich eher einen Verein, der mit exzellenter Ausbildung und überdurchschnittlicher Durchlässigkeit von Talenten besticht. Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen.
Eine Talentschmiede im klassischen Sinne ist Red Bull Leipzig meiner Wahrnehmung nach nicht, denn man bildet zwar aus, aber in keinster Weise für sich selbst. Und selbst die Talente, die laut Transfermarkt-Statistiken in der Leipziger Akademie ausgebildet worden sind und sich als gute Karrieren hingelegt haben wie Demirovic, Martel, Treu, Chabot oder Sieb, waren auch maximal drei Jahre in der Akademie. In vielen deutschen Top-Akademien ist das anders, wo viele Talente deutlich länger ausgebildet werden. Ich bin gespannt, wie sich das ändert, aber eins wird sich in Leipzig wahrscheinlich nicht ändern und das ist die Durchlässigkeit... dazu müsste man einen strategischen Pivot vollführen und daran hat Red Bull logischerweise kein Interesse angesichts der hohen Verluste und deshalb aus Fuschl am See bereits auferlegten Sparpolitik (einer weichen Sparpolitik natürlich)...
"Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen."
Nun, das ist bei anderen Top-Vereinen der BL kaum anders. Oder was denkst du woher die ganzen Top-Talente dort kommen ? Es ist inzwischen usus diese von anderen Top-Akademien aus dem In- und Ausland abzuwerben und diese dann als die eigenen Talente darzustellen. Siehe Musiala oder Sancho.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DiegoD31 am 09.06.2026 um 13:17 Uhr bearbeitet
09.06.2026 - 13:17 Uhr
Nun ja, eine Talentschmiede wird man glaub ich auch nicht so schnell. Das braucht sicher lange Zeit, bis sich das im Nachwuchs einspielt.
Allerdings ist Leipzig in Bezug auf die Weiterentwicklung von Top-Talenten innerhalb der ersten Mannschaft ein Top-Verein. Dazu gibt es genug Beispiele in den letzten Jahren. Insofern Eichhorn gut in die Mannschaft reinfindet, so hat er alle Chancen für eine große Karriere.
Sollte er in diesem Transferfenster wechseln, so hätte er auch direkt die Möglichkeit auf die Champions-League. Das wäre dann zumindest betreffs der kommenden Saison der Vorteil gegenüber Leverkusen. Zudem kann man die Nähe zu Berlin auch als Vorteil sehen, denke in dem Alter bleibt man gern mit seinen Freunden in persönlichem Kontakt. Das würde in Leverkusen für ihn dann nicht mehr funktionieren.
Außerdem: Wer will schon in einem Verein spielen, der nach einem Konzern benannt ist?
Allerdings ist Leipzig in Bezug auf die Weiterentwicklung von Top-Talenten innerhalb der ersten Mannschaft ein Top-Verein. Dazu gibt es genug Beispiele in den letzten Jahren. Insofern Eichhorn gut in die Mannschaft reinfindet, so hat er alle Chancen für eine große Karriere.
Sollte er in diesem Transferfenster wechseln, so hätte er auch direkt die Möglichkeit auf die Champions-League. Das wäre dann zumindest betreffs der kommenden Saison der Vorteil gegenüber Leverkusen. Zudem kann man die Nähe zu Berlin auch als Vorteil sehen, denke in dem Alter bleibt man gern mit seinen Freunden in persönlichem Kontakt. Das würde in Leverkusen für ihn dann nicht mehr funktionieren.
Außerdem: Wer will schon in einem Verein spielen, der nach einem Konzern benannt ist?
09.06.2026 - 16:02 Uhr
Zitat von DiegoD31
"Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen."
Nun, das ist bei anderen Top-Vereinen der BL kaum anders. Oder was denkst du woher die ganzen Top-Talente dort kommen ? Es ist inzwischen usus diese von anderen Top-Akademien aus dem In- und Ausland abzuwerben und diese dann als die eigenen Talente darzustellen. Siehe Musiala oder Sancho.
Zitat von SoSueMe
Nun ja, unter dem Buzzword "Talentschmiede" verstehe ich eher einen Verein, der mit exzellenter Ausbildung und überdurchschnittlicher Durchlässigkeit von Talenten besticht. Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen.
Eine Talentschmiede im klassischen Sinne ist Red Bull Leipzig meiner Wahrnehmung nach nicht, denn man bildet zwar aus, aber in keinster Weise für sich selbst. Und selbst die Talente, die laut Transfermarkt-Statistiken in der Leipziger Akademie ausgebildet worden sind und sich als gute Karrieren hingelegt haben wie Demirovic, Martel, Treu, Chabot oder Sieb, waren auch maximal drei Jahre in der Akademie. In vielen deutschen Top-Akademien ist das anders, wo viele Talente deutlich länger ausgebildet werden. Ich bin gespannt, wie sich das ändert, aber eins wird sich in Leipzig wahrscheinlich nicht ändern und das ist die Durchlässigkeit... dazu müsste man einen strategischen Pivot vollführen und daran hat Red Bull logischerweise kein Interesse angesichts der hohen Verluste und deshalb aus Fuschl am See bereits auferlegten Sparpolitik (einer weichen Sparpolitik natürlich)...
Zitat von Saint-Jules
Leipzig hat auf jeden Fall mittlerweile den Ruf Talentschmiede zu sein und als Sprungbrett zu den ganz großen zu funktionieren. Warum also nicht 4 Jahre Leipzig und dann Bayern Dortmund oder direkt Premier League?
Leipzig hat auf jeden Fall mittlerweile den Ruf Talentschmiede zu sein und als Sprungbrett zu den ganz großen zu funktionieren. Warum also nicht 4 Jahre Leipzig und dann Bayern Dortmund oder direkt Premier League?
Nun ja, unter dem Buzzword "Talentschmiede" verstehe ich eher einen Verein, der mit exzellenter Ausbildung und überdurchschnittlicher Durchlässigkeit von Talenten besticht. Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen.
Eine Talentschmiede im klassischen Sinne ist Red Bull Leipzig meiner Wahrnehmung nach nicht, denn man bildet zwar aus, aber in keinster Weise für sich selbst. Und selbst die Talente, die laut Transfermarkt-Statistiken in der Leipziger Akademie ausgebildet worden sind und sich als gute Karrieren hingelegt haben wie Demirovic, Martel, Treu, Chabot oder Sieb, waren auch maximal drei Jahre in der Akademie. In vielen deutschen Top-Akademien ist das anders, wo viele Talente deutlich länger ausgebildet werden. Ich bin gespannt, wie sich das ändert, aber eins wird sich in Leipzig wahrscheinlich nicht ändern und das ist die Durchlässigkeit... dazu müsste man einen strategischen Pivot vollführen und daran hat Red Bull logischerweise kein Interesse angesichts der hohen Verluste und deshalb aus Fuschl am See bereits auferlegten Sparpolitik (einer weichen Sparpolitik natürlich)...
"Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen."
Nun, das ist bei anderen Top-Vereinen der BL kaum anders. Oder was denkst du woher die ganzen Top-Talente dort kommen ? Es ist inzwischen usus diese von anderen Top-Akademien aus dem In- und Ausland abzuwerben und diese dann als die eigenen Talente darzustellen. Siehe Musiala oder Sancho.
Es geht hier nicht unbedingt um andere Akademien, sondern darum, ob Leipzig eine Talentschmiede ist oder nicht. Antwort: für sich selbst nicht und für andere nur auf beschaulichem Niveau. Wie gesagt, es ging mir jetzt um den Begriff Talentschmiede, der für mich eine Durchlässigkeit zwischen U19 bzw. U23 und Profimannschaft als Fundament voraussetzt. Das ist bei RB Leipzig nicht gegeben, sie hat seit Gründung des Vereins nicht existiert und es ist fraglich, ob sie irgendwann einmal existieren wird aufgrund der nicht vorhandenen strategischen Ausrichtung als Talentschmiede.
Dem gegenüber stehen viele andere Akademien, die eben eine Rolle als Talentschmiede für den eigenen Verein darstellen und immer mal wieder einen Nachwuchsspieler für die eigene Profimannschaft produzieren, die einen weniger, die anderen mehr und natürlich ist das auch volatil und nur bei ganz wenigen Vereinen verstetigt. Es geht um die Strategie, wie sie zB ein Club wie Hertha, wie Paderborn oder auch Mainz seit vielen Jahren fahren, oder auch wie der FC Bayern seit ein paar Jährchen wieder. Der hat in relativ kurzer Zeit mit Pavlovic, Karl und Stanisic drei Eigengewächse integriert. Ein Gegenbeispiel stellt der BVB dar, der einige Jahre ebenfalls quasi keine Durchlässigkeit für eigene Talente hatte.
Wie gesagt, ich warte seit Jahren gespannt da drauf, ob sich das einmal ändert - an Fragen der Finanzen oder Kapazitäten kann es nicht scheitern - allein, ich bezweifle es, dass sich daran etwas ändern wird. Wie angesprochen, dafür bräuchte es eine sportliche Vision und die hat man in Leipzig bezüglich eigener Talente nie gehabt. Und ich kann es auch nachvollziehen. Warum sollte ein österreichisches Unternehmen an einer seiner Marketing-Niederlassungen in Deutschland in regionale Ausbildung investieren, die qualitativ für Bundesliga-Qualität reicht, wenn es ein Geschäftsmodell gibt, was sich mehr lohnt, nämlich den billigen Einkauf von Top-Talenten in breiten Talentmärkten wie Frankreich? Angesichts der fehlenden Verwurzelung von Red Bull Leipzig in Leipzig ist das alles nicht verwunderlich und erklärt eben auch den Unterschied, warum zB Hopp, VW oder Bayer deutlich strategischer und auch um ein Vielfaches erfolgreicher an ihren Standorten in Nachwuchsarbeit und Durchlässigkeit investiert haben: die lokale Verwurzelung ist hier der naheliegende Faktor, der Red Bull immer fehlen wird.
Fehlende Identifikation, fehlender Anspruch an sich selbst, fehlende Vision und das seit vielen Jahren. Deshalb erwarte ich auch keine Veränderungen.
10.06.2026 - 08:25 Uhr
Zitat von SoSueMe
Es geht hier nicht unbedingt um andere Akademien, sondern darum, ob Leipzig eine Talentschmiede ist oder nicht. Antwort: für sich selbst nicht und für andere nur auf beschaulichem Niveau. Wie gesagt, es ging mir jetzt um den Begriff Talentschmiede, der für mich eine Durchlässigkeit zwischen U19 bzw. U23 und Profimannschaft als Fundament voraussetzt. Das ist bei RB Leipzig nicht gegeben, sie hat seit Gründung des Vereins nicht existiert und es ist fraglich, ob sie irgendwann einmal existieren wird aufgrund der nicht vorhandenen strategischen Ausrichtung als Talentschmiede.
Dem gegenüber stehen viele andere Akademien, die eben eine Rolle als Talentschmiede für den eigenen Verein darstellen und immer mal wieder einen Nachwuchsspieler für die eigene Profimannschaft produzieren, die einen weniger, die anderen mehr und natürlich ist das auch volatil und nur bei ganz wenigen Vereinen verstetigt. Es geht um die Strategie, wie sie zB ein Club wie Hertha, wie Paderborn oder auch Mainz seit vielen Jahren fahren, oder auch wie der FC Bayern seit ein paar Jährchen wieder. Der hat in relativ kurzer Zeit mit Pavlovic, Karl und Stanisic drei Eigengewächse integriert. Ein Gegenbeispiel stellt der BVB dar, der einige Jahre ebenfalls quasi keine Durchlässigkeit für eigene Talente hatte.
Wie gesagt, ich warte seit Jahren gespannt da drauf, ob sich das einmal ändert - an Fragen der Finanzen oder Kapazitäten kann es nicht scheitern - allein, ich bezweifle es, dass sich daran etwas ändern wird. Wie angesprochen, dafür bräuchte es eine sportliche Vision und die hat man in Leipzig bezüglich eigener Talente nie gehabt. Und ich kann es auch nachvollziehen. Warum sollte ein österreichisches Unternehmen an einer seiner Marketing-Niederlassungen in Deutschland in regionale Ausbildung investieren, die qualitativ für Bundesliga-Qualität reicht, wenn es ein Geschäftsmodell gibt, was sich mehr lohnt, nämlich den billigen Einkauf von Top-Talenten in breiten Talentmärkten wie Frankreich? Angesichts der fehlenden Verwurzelung von Red Bull Leipzig in Leipzig ist das alles nicht verwunderlich und erklärt eben auch den Unterschied, warum zB Hopp, VW oder Bayer deutlich strategischer und auch um ein Vielfaches erfolgreicher an ihren Standorten in Nachwuchsarbeit und Durchlässigkeit investiert haben: die lokale Verwurzelung ist hier der naheliegende Faktor, der Red Bull immer fehlen wird.
Fehlende Identifikation, fehlender Anspruch an sich selbst, fehlende Vision und das seit vielen Jahren. Deshalb erwarte ich auch keine Veränderungen.
Zitat von DiegoD31
"Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen."
Nun, das ist bei anderen Top-Vereinen der BL kaum anders. Oder was denkst du woher die ganzen Top-Talente dort kommen ? Es ist inzwischen usus diese von anderen Top-Akademien aus dem In- und Ausland abzuwerben und diese dann als die eigenen Talente darzustellen. Siehe Musiala oder Sancho.
Zitat von SoSueMe
Nun ja, unter dem Buzzword "Talentschmiede" verstehe ich eher einen Verein, der mit exzellenter Ausbildung und überdurchschnittlicher Durchlässigkeit von Talenten besticht. Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen.
Eine Talentschmiede im klassischen Sinne ist Red Bull Leipzig meiner Wahrnehmung nach nicht, denn man bildet zwar aus, aber in keinster Weise für sich selbst. Und selbst die Talente, die laut Transfermarkt-Statistiken in der Leipziger Akademie ausgebildet worden sind und sich als gute Karrieren hingelegt haben wie Demirovic, Martel, Treu, Chabot oder Sieb, waren auch maximal drei Jahre in der Akademie. In vielen deutschen Top-Akademien ist das anders, wo viele Talente deutlich länger ausgebildet werden. Ich bin gespannt, wie sich das ändert, aber eins wird sich in Leipzig wahrscheinlich nicht ändern und das ist die Durchlässigkeit... dazu müsste man einen strategischen Pivot vollführen und daran hat Red Bull logischerweise kein Interesse angesichts der hohen Verluste und deshalb aus Fuschl am See bereits auferlegten Sparpolitik (einer weichen Sparpolitik natürlich)...
Zitat von Saint-Jules
Leipzig hat auf jeden Fall mittlerweile den Ruf Talentschmiede zu sein und als Sprungbrett zu den ganz großen zu funktionieren. Warum also nicht 4 Jahre Leipzig und dann Bayern Dortmund oder direkt Premier League?
Leipzig hat auf jeden Fall mittlerweile den Ruf Talentschmiede zu sein und als Sprungbrett zu den ganz großen zu funktionieren. Warum also nicht 4 Jahre Leipzig und dann Bayern Dortmund oder direkt Premier League?
Nun ja, unter dem Buzzword "Talentschmiede" verstehe ich eher einen Verein, der mit exzellenter Ausbildung und überdurchschnittlicher Durchlässigkeit von Talenten besticht. Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen.
Eine Talentschmiede im klassischen Sinne ist Red Bull Leipzig meiner Wahrnehmung nach nicht, denn man bildet zwar aus, aber in keinster Weise für sich selbst. Und selbst die Talente, die laut Transfermarkt-Statistiken in der Leipziger Akademie ausgebildet worden sind und sich als gute Karrieren hingelegt haben wie Demirovic, Martel, Treu, Chabot oder Sieb, waren auch maximal drei Jahre in der Akademie. In vielen deutschen Top-Akademien ist das anders, wo viele Talente deutlich länger ausgebildet werden. Ich bin gespannt, wie sich das ändert, aber eins wird sich in Leipzig wahrscheinlich nicht ändern und das ist die Durchlässigkeit... dazu müsste man einen strategischen Pivot vollführen und daran hat Red Bull logischerweise kein Interesse angesichts der hohen Verluste und deshalb aus Fuschl am See bereits auferlegten Sparpolitik (einer weichen Sparpolitik natürlich)...
"Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen."
Nun, das ist bei anderen Top-Vereinen der BL kaum anders. Oder was denkst du woher die ganzen Top-Talente dort kommen ? Es ist inzwischen usus diese von anderen Top-Akademien aus dem In- und Ausland abzuwerben und diese dann als die eigenen Talente darzustellen. Siehe Musiala oder Sancho.
Es geht hier nicht unbedingt um andere Akademien, sondern darum, ob Leipzig eine Talentschmiede ist oder nicht. Antwort: für sich selbst nicht und für andere nur auf beschaulichem Niveau. Wie gesagt, es ging mir jetzt um den Begriff Talentschmiede, der für mich eine Durchlässigkeit zwischen U19 bzw. U23 und Profimannschaft als Fundament voraussetzt. Das ist bei RB Leipzig nicht gegeben, sie hat seit Gründung des Vereins nicht existiert und es ist fraglich, ob sie irgendwann einmal existieren wird aufgrund der nicht vorhandenen strategischen Ausrichtung als Talentschmiede.
Dem gegenüber stehen viele andere Akademien, die eben eine Rolle als Talentschmiede für den eigenen Verein darstellen und immer mal wieder einen Nachwuchsspieler für die eigene Profimannschaft produzieren, die einen weniger, die anderen mehr und natürlich ist das auch volatil und nur bei ganz wenigen Vereinen verstetigt. Es geht um die Strategie, wie sie zB ein Club wie Hertha, wie Paderborn oder auch Mainz seit vielen Jahren fahren, oder auch wie der FC Bayern seit ein paar Jährchen wieder. Der hat in relativ kurzer Zeit mit Pavlovic, Karl und Stanisic drei Eigengewächse integriert. Ein Gegenbeispiel stellt der BVB dar, der einige Jahre ebenfalls quasi keine Durchlässigkeit für eigene Talente hatte.
Wie gesagt, ich warte seit Jahren gespannt da drauf, ob sich das einmal ändert - an Fragen der Finanzen oder Kapazitäten kann es nicht scheitern - allein, ich bezweifle es, dass sich daran etwas ändern wird. Wie angesprochen, dafür bräuchte es eine sportliche Vision und die hat man in Leipzig bezüglich eigener Talente nie gehabt. Und ich kann es auch nachvollziehen. Warum sollte ein österreichisches Unternehmen an einer seiner Marketing-Niederlassungen in Deutschland in regionale Ausbildung investieren, die qualitativ für Bundesliga-Qualität reicht, wenn es ein Geschäftsmodell gibt, was sich mehr lohnt, nämlich den billigen Einkauf von Top-Talenten in breiten Talentmärkten wie Frankreich? Angesichts der fehlenden Verwurzelung von Red Bull Leipzig in Leipzig ist das alles nicht verwunderlich und erklärt eben auch den Unterschied, warum zB Hopp, VW oder Bayer deutlich strategischer und auch um ein Vielfaches erfolgreicher an ihren Standorten in Nachwuchsarbeit und Durchlässigkeit investiert haben: die lokale Verwurzelung ist hier der naheliegende Faktor, der Red Bull immer fehlen wird.
Fehlende Identifikation, fehlender Anspruch an sich selbst, fehlende Vision und das seit vielen Jahren. Deshalb erwarte ich auch keine Veränderungen.
Nun, das werden wir sehen. Auch wir als Fans wünschen uns, dass da endlich mehr bei rum/raus kommt. Es werden viele Talente aus der Region geholt und gefördert, das eben auch schon frühzeitig. Ob es dann für den Sprung zur BL reicht, merkt man eben erst in der U19/U17. Die teilweise teuer dazu gekauften Talente aus dem Ausland haben oft viel Talent, aber dann eben auch enormen Druck von Anfang an es schaffen zu müssen.
Fakt ist: Unser NLZ muss mit den Rahmenbedingungen einfach mehr Ertrag bringen. Zugleich muss man aber auch sagen, dass der Sprung von der U19 zur BL-Mannschaft bei uns schon enorm ist und da wir eben keinen Unterbau in Form einer U23 haben bleibt für viele Spieler daher leider nur der Wechsel zu einem Verein der dies hat oder eben mit deren 1. Mannschaft in der 2./3. Liga spielt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DiegoD31 am 10.06.2026 um 08:30 Uhr bearbeitet
10.06.2026 - 11:11 Uhr
Zitat von SoSueMe
Es geht hier nicht unbedingt um andere Akademien, sondern darum, ob Leipzig eine Talentschmiede ist oder nicht. Antwort: für sich selbst nicht und für andere nur auf beschaulichem Niveau. Wie gesagt, es ging mir jetzt um den Begriff Talentschmiede, der für mich eine Durchlässigkeit zwischen U19 bzw. U23 und Profimannschaft als Fundament voraussetzt. Das ist bei RB Leipzig nicht gegeben, sie hat seit Gründung des Vereins nicht existiert und es ist fraglich, ob sie irgendwann einmal existieren wird aufgrund der nicht vorhandenen strategischen Ausrichtung als Talentschmiede.
Dem gegenüber stehen viele andere Akademien, die eben eine Rolle als Talentschmiede für den eigenen Verein darstellen und immer mal wieder einen Nachwuchsspieler für die eigene Profimannschaft produzieren, die einen weniger, die anderen mehr und natürlich ist das auch volatil und nur bei ganz wenigen Vereinen verstetigt. Es geht um die Strategie, wie sie zB ein Club wie Hertha, wie Paderborn oder auch Mainz seit vielen Jahren fahren, oder auch wie der FC Bayern seit ein paar Jährchen wieder. Der hat in relativ kurzer Zeit mit Pavlovic, Karl und Stanisic drei Eigengewächse integriert. Ein Gegenbeispiel stellt der BVB dar, der einige Jahre ebenfalls quasi keine Durchlässigkeit für eigene Talente hatte.
Wie gesagt, ich warte seit Jahren gespannt da drauf, ob sich das einmal ändert - an Fragen der Finanzen oder Kapazitäten kann es nicht scheitern - allein, ich bezweifle es, dass sich daran etwas ändern wird. Wie angesprochen, dafür bräuchte es eine sportliche Vision und die hat man in Leipzig bezüglich eigener Talente nie gehabt. Und ich kann es auch nachvollziehen. Warum sollte ein österreichisches Unternehmen an einer seiner Marketing-Niederlassungen in Deutschland in regionale Ausbildung investieren, die qualitativ für Bundesliga-Qualität reicht, wenn es ein Geschäftsmodell gibt, was sich mehr lohnt, nämlich den billigen Einkauf von Top-Talenten in breiten Talentmärkten wie Frankreich? Angesichts der fehlenden Verwurzelung von Red Bull Leipzig in Leipzig ist das alles nicht verwunderlich und erklärt eben auch den Unterschied, warum zB Hopp, VW oder Bayer deutlich strategischer und auch um ein Vielfaches erfolgreicher an ihren Standorten in Nachwuchsarbeit und Durchlässigkeit investiert haben: die lokale Verwurzelung ist hier der naheliegende Faktor, der Red Bull immer fehlen wird.
Fehlende Identifikation, fehlender Anspruch an sich selbst, fehlende Vision und das seit vielen Jahren. Deshalb erwarte ich auch keine Veränderungen.
Zitat von DiegoD31
"Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen."
Nun, das ist bei anderen Top-Vereinen der BL kaum anders. Oder was denkst du woher die ganzen Top-Talente dort kommen ? Es ist inzwischen usus diese von anderen Top-Akademien aus dem In- und Ausland abzuwerben und diese dann als die eigenen Talente darzustellen. Siehe Musiala oder Sancho.
Zitat von SoSueMe
Nun ja, unter dem Buzzword "Talentschmiede" verstehe ich eher einen Verein, der mit exzellenter Ausbildung und überdurchschnittlicher Durchlässigkeit von Talenten besticht. Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen.
Eine Talentschmiede im klassischen Sinne ist Red Bull Leipzig meiner Wahrnehmung nach nicht, denn man bildet zwar aus, aber in keinster Weise für sich selbst. Und selbst die Talente, die laut Transfermarkt-Statistiken in der Leipziger Akademie ausgebildet worden sind und sich als gute Karrieren hingelegt haben wie Demirovic, Martel, Treu, Chabot oder Sieb, waren auch maximal drei Jahre in der Akademie. In vielen deutschen Top-Akademien ist das anders, wo viele Talente deutlich länger ausgebildet werden. Ich bin gespannt, wie sich das ändert, aber eins wird sich in Leipzig wahrscheinlich nicht ändern und das ist die Durchlässigkeit... dazu müsste man einen strategischen Pivot vollführen und daran hat Red Bull logischerweise kein Interesse angesichts der hohen Verluste und deshalb aus Fuschl am See bereits auferlegten Sparpolitik (einer weichen Sparpolitik natürlich)...
Zitat von Saint-Jules
Leipzig hat auf jeden Fall mittlerweile den Ruf Talentschmiede zu sein und als Sprungbrett zu den ganz großen zu funktionieren. Warum also nicht 4 Jahre Leipzig und dann Bayern Dortmund oder direkt Premier League?
Leipzig hat auf jeden Fall mittlerweile den Ruf Talentschmiede zu sein und als Sprungbrett zu den ganz großen zu funktionieren. Warum also nicht 4 Jahre Leipzig und dann Bayern Dortmund oder direkt Premier League?
Nun ja, unter dem Buzzword "Talentschmiede" verstehe ich eher einen Verein, der mit exzellenter Ausbildung und überdurchschnittlicher Durchlässigkeit von Talenten besticht. Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen.
Eine Talentschmiede im klassischen Sinne ist Red Bull Leipzig meiner Wahrnehmung nach nicht, denn man bildet zwar aus, aber in keinster Weise für sich selbst. Und selbst die Talente, die laut Transfermarkt-Statistiken in der Leipziger Akademie ausgebildet worden sind und sich als gute Karrieren hingelegt haben wie Demirovic, Martel, Treu, Chabot oder Sieb, waren auch maximal drei Jahre in der Akademie. In vielen deutschen Top-Akademien ist das anders, wo viele Talente deutlich länger ausgebildet werden. Ich bin gespannt, wie sich das ändert, aber eins wird sich in Leipzig wahrscheinlich nicht ändern und das ist die Durchlässigkeit... dazu müsste man einen strategischen Pivot vollführen und daran hat Red Bull logischerweise kein Interesse angesichts der hohen Verluste und deshalb aus Fuschl am See bereits auferlegten Sparpolitik (einer weichen Sparpolitik natürlich)...
"Während die Ausbildung bei Red Bull Leipzig besser und konstanter geworden ist aufgrund der hohen Investitionen, geht die Durchlässigkeit gegen null und lässt vermuten, dass sie nicht zur sportlichen Strategie gehört. Die sieht eher vor, noch besser ausgebildete Talente aus dem Ausland, die schon über Profierfahrung verfügen, einzukaufen, zu verbessern und für mehr Geld weiterzuverkaufen."
Nun, das ist bei anderen Top-Vereinen der BL kaum anders. Oder was denkst du woher die ganzen Top-Talente dort kommen ? Es ist inzwischen usus diese von anderen Top-Akademien aus dem In- und Ausland abzuwerben und diese dann als die eigenen Talente darzustellen. Siehe Musiala oder Sancho.
Es geht hier nicht unbedingt um andere Akademien, sondern darum, ob Leipzig eine Talentschmiede ist oder nicht. Antwort: für sich selbst nicht und für andere nur auf beschaulichem Niveau. Wie gesagt, es ging mir jetzt um den Begriff Talentschmiede, der für mich eine Durchlässigkeit zwischen U19 bzw. U23 und Profimannschaft als Fundament voraussetzt. Das ist bei RB Leipzig nicht gegeben, sie hat seit Gründung des Vereins nicht existiert und es ist fraglich, ob sie irgendwann einmal existieren wird aufgrund der nicht vorhandenen strategischen Ausrichtung als Talentschmiede.
Dem gegenüber stehen viele andere Akademien, die eben eine Rolle als Talentschmiede für den eigenen Verein darstellen und immer mal wieder einen Nachwuchsspieler für die eigene Profimannschaft produzieren, die einen weniger, die anderen mehr und natürlich ist das auch volatil und nur bei ganz wenigen Vereinen verstetigt. Es geht um die Strategie, wie sie zB ein Club wie Hertha, wie Paderborn oder auch Mainz seit vielen Jahren fahren, oder auch wie der FC Bayern seit ein paar Jährchen wieder. Der hat in relativ kurzer Zeit mit Pavlovic, Karl und Stanisic drei Eigengewächse integriert. Ein Gegenbeispiel stellt der BVB dar, der einige Jahre ebenfalls quasi keine Durchlässigkeit für eigene Talente hatte.
Wie gesagt, ich warte seit Jahren gespannt da drauf, ob sich das einmal ändert - an Fragen der Finanzen oder Kapazitäten kann es nicht scheitern - allein, ich bezweifle es, dass sich daran etwas ändern wird. Wie angesprochen, dafür bräuchte es eine sportliche Vision und die hat man in Leipzig bezüglich eigener Talente nie gehabt. Und ich kann es auch nachvollziehen. Warum sollte ein österreichisches Unternehmen an einer seiner Marketing-Niederlassungen in Deutschland in regionale Ausbildung investieren, die qualitativ für Bundesliga-Qualität reicht, wenn es ein Geschäftsmodell gibt, was sich mehr lohnt, nämlich den billigen Einkauf von Top-Talenten in breiten Talentmärkten wie Frankreich? Angesichts der fehlenden Verwurzelung von Red Bull Leipzig in Leipzig ist das alles nicht verwunderlich und erklärt eben auch den Unterschied, warum zB Hopp, VW oder Bayer deutlich strategischer und auch um ein Vielfaches erfolgreicher an ihren Standorten in Nachwuchsarbeit und Durchlässigkeit investiert haben: die lokale Verwurzelung ist hier der naheliegende Faktor, der Red Bull immer fehlen wird.
Fehlende Identifikation, fehlender Anspruch an sich selbst, fehlende Vision und das seit vielen Jahren. Deshalb erwarte ich auch keine Veränderungen.
so viele Worte um so einen totalen hanebüchenen Unsinn abzusondern..........
als ob die Zahl ein, zwei, oder drei Spieler, die es aus der Jugend in die Profimannschaft schaffen, der Beweis für Identifikation, Anspruch und Vision wären.....oder für fehlendes Investment in die regionale Talenteförderung.
dieser kranke Hass auf alles, was mit RB zu tun hat, bringt manche Leute echt dazu, einen ignoranten Mist abzusondern, es ist nur noch traurig.
Kaum ein Club in Deutschland investiert so viel in den Nachwuchs und den regionalen Nachwuchs, wie eben RB Leipzig.
15 Nachwuchsteams, von U8 bis U19, das wahrscheinlich beste und modernste Trainingszentrum für die Kids und jungen Leute in Deutschland, ein riesiger und hervorragender Trainerstab plus medizinische und physiologische Betreuung.
Ja glaubt irgendwer, dass man das ausschließlich deswegen macht, damit dann alle drei Jahre ein Spieler in die Profi Mannschaft aufrückt? da werden gut 300 jungen Menschen, von denen die überwiegende Zahl nie Profi werden wird und das auch gar nicht anstrebt, auf höchstem sportlichen Level betreut.
und nein, die wurden nicht in aller Welt zusammen gekauft, die kommen zum überwiegenden Teil aus Leipzig und der Region.
und die Nachwuchsteams sind auch in ihren Altersklassen gut bis sehr gut unterwegs. U17 stand letztes Jahr im Finale zur deutschen Meisterschaft. U19 war dieses Jahr auf Platz 1 in der Hauptrunde und ist mit viel Pech im Viertelfinale ausgeschieden. etliche RB Nachwuchsspieler spielen in den Deutschen Nachwuchs NTs. (zb gab es letztes Jahr alleine aus der U17 von RB 10 Spieler, die in das deutsche U17 NT berufen wurden).
Ja, man wartet auf Spieler, die dann den letzten Schritt machen. ist ja nicht so, als würde das RB nicht selbst gerne sehen. aber hier zu verbreiten, das läge am fehlenden Investment in die Nachwuchsarbeit und die Region, ist ganz einfach eine dummdreiste Lügengeschichte.
10.06.2026 - 12:27 Uhr
Quelle: Florian Plettenberg
10.06.2026 - 12:44 Uhr
Zitat von SoSueMe
Es geht hier nicht unbedingt um andere Akademien, sondern darum, ob Leipzig eine Talentschmiede ist oder nicht. Antwort: für sich selbst nicht und für andere nur auf beschaulichem Niveau. Wie gesagt, es ging mir jetzt um den Begriff Talentschmiede, der für mich eine Durchlässigkeit zwischen U19 bzw. U23 und Profimannschaft als Fundament voraussetzt. Das ist bei RB Leipzig nicht gegeben, sie hat seit Gründung des Vereins nicht existiert und es ist fraglich, ob sie irgendwann einmal existieren wird aufgrund der nicht vorhandenen strategischen Ausrichtung als Talentschmiede.
Dem gegenüber stehen viele andere Akademien, die eben eine Rolle als Talentschmiede für den eigenen Verein darstellen und immer mal wieder einen Nachwuchsspieler für die eigene Profimannschaft produzieren, die einen weniger, die anderen mehr und natürlich ist das auch volatil und nur bei ganz wenigen Vereinen verstetigt. Es geht um die Strategie, wie sie zB ein Club wie Hertha, wie Paderborn oder auch Mainz seit vielen Jahren fahren, oder auch wie der FC Bayern seit ein paar Jährchen wieder. Der hat in relativ kurzer Zeit mit Pavlovic, Karl und Stanisic drei Eigengewächse integriert. Ein Gegenbeispiel stellt der BVB dar, der einige Jahre ebenfalls quasi keine Durchlässigkeit für eigene Talente hatte.
Wie gesagt, ich warte seit Jahren gespannt da drauf, ob sich das einmal ändert - an Fragen der Finanzen oder Kapazitäten kann es nicht scheitern - allein, ich bezweifle es, dass sich daran etwas ändern wird. Wie angesprochen, dafür bräuchte es eine sportliche Vision und die hat man in Leipzig bezüglich eigener Talente nie gehabt. Und ich kann es auch nachvollziehen. Warum sollte ein österreichisches Unternehmen an einer seiner Marketing-Niederlassungen in Deutschland in regionale Ausbildung investieren, die qualitativ für Bundesliga-Qualität reicht, wenn es ein Geschäftsmodell gibt, was sich mehr lohnt, nämlich den billigen Einkauf von Top-Talenten in breiten Talentmärkten wie Frankreich? Angesichts der fehlenden Verwurzelung von Red Bull Leipzig in Leipzig ist das alles nicht verwunderlich und erklärt eben auch den Unterschied, warum zB Hopp, VW oder Bayer deutlich strategischer und auch um ein Vielfaches erfolgreicher an ihren Standorten in Nachwuchsarbeit und Durchlässigkeit investiert haben: die lokale Verwurzelung ist hier der naheliegende Faktor, der Red Bull immer fehlen wird.
Fehlende Identifikation, fehlender Anspruch an sich selbst, fehlende Vision und das seit vielen Jahren. Deshalb erwarte ich auch keine Veränderungen.
Es geht hier nicht unbedingt um andere Akademien, sondern darum, ob Leipzig eine Talentschmiede ist oder nicht. Antwort: für sich selbst nicht und für andere nur auf beschaulichem Niveau. Wie gesagt, es ging mir jetzt um den Begriff Talentschmiede, der für mich eine Durchlässigkeit zwischen U19 bzw. U23 und Profimannschaft als Fundament voraussetzt. Das ist bei RB Leipzig nicht gegeben, sie hat seit Gründung des Vereins nicht existiert und es ist fraglich, ob sie irgendwann einmal existieren wird aufgrund der nicht vorhandenen strategischen Ausrichtung als Talentschmiede.
Dem gegenüber stehen viele andere Akademien, die eben eine Rolle als Talentschmiede für den eigenen Verein darstellen und immer mal wieder einen Nachwuchsspieler für die eigene Profimannschaft produzieren, die einen weniger, die anderen mehr und natürlich ist das auch volatil und nur bei ganz wenigen Vereinen verstetigt. Es geht um die Strategie, wie sie zB ein Club wie Hertha, wie Paderborn oder auch Mainz seit vielen Jahren fahren, oder auch wie der FC Bayern seit ein paar Jährchen wieder. Der hat in relativ kurzer Zeit mit Pavlovic, Karl und Stanisic drei Eigengewächse integriert. Ein Gegenbeispiel stellt der BVB dar, der einige Jahre ebenfalls quasi keine Durchlässigkeit für eigene Talente hatte.
Wie gesagt, ich warte seit Jahren gespannt da drauf, ob sich das einmal ändert - an Fragen der Finanzen oder Kapazitäten kann es nicht scheitern - allein, ich bezweifle es, dass sich daran etwas ändern wird. Wie angesprochen, dafür bräuchte es eine sportliche Vision und die hat man in Leipzig bezüglich eigener Talente nie gehabt. Und ich kann es auch nachvollziehen. Warum sollte ein österreichisches Unternehmen an einer seiner Marketing-Niederlassungen in Deutschland in regionale Ausbildung investieren, die qualitativ für Bundesliga-Qualität reicht, wenn es ein Geschäftsmodell gibt, was sich mehr lohnt, nämlich den billigen Einkauf von Top-Talenten in breiten Talentmärkten wie Frankreich? Angesichts der fehlenden Verwurzelung von Red Bull Leipzig in Leipzig ist das alles nicht verwunderlich und erklärt eben auch den Unterschied, warum zB Hopp, VW oder Bayer deutlich strategischer und auch um ein Vielfaches erfolgreicher an ihren Standorten in Nachwuchsarbeit und Durchlässigkeit investiert haben: die lokale Verwurzelung ist hier der naheliegende Faktor, der Red Bull immer fehlen wird.
Fehlende Identifikation, fehlender Anspruch an sich selbst, fehlende Vision und das seit vielen Jahren. Deshalb erwarte ich auch keine Veränderungen.
Ab wann zählt ein Spieler für dich als eigenes Talent des Vereins, ab der U7 oder ab der U19, oder irgendwo zwischendrin?
Schau doch hier mal bei tm.de auf die Vereinsseite von RB Leipzig, dann findet man unter "Historie" den Unterteil "Vermischtes", dort klickst du dann auf "Jugendarbeit". Da siehst du dann beispielsweise, wie viele Spieler aus der Jugend von RB Leipzig jetzt in welchen Vereinen spielen.
Da findest du zum Beispiel Tom Krauß und Eric Martel (beide 1. FC Köln). Zählst du Demirovic und Chabot (beide VfB Stuttgart) auch zur Jugend von RB? Zählst du Philipp Treu (SC Freiburg) zur Jugend von RB, oder von Freiburg, oder von Lautern?
Fehlender Anspruch? Fehlende Vision? Redest du von Union Berlin?
10.06.2026 - 14:44 Uhr
Good Point aber viele RB Talente schaffen es nicht in die erste Mannschaft. Fehlende Vision, Anspruch,... ist es nicht aber man setzt nicht gut genug auf Talente. Aber lass das sich noch ein paar Jahre entwickeln und vielleicht kann RB eine eigene Identität entwickeln. Dann hat man vielleicht den ganzen Hass "weg gearbeitet". Dadurch wird man für Talente interessanter.
Aber der Hauptgrund hier ist ja Kennet Eichhorn. Nach den verschiedensten Quellen (einstimmend von Sky und Kicker) soll er zu Bayer Leverkusen wechseln. Aktuell ist er gerade beim Gesundheitscheck.
Aber eigentlich ist für Talente die Champions League eine super Bühne aber vielleicht zu früh?! Kann auch sein, dass Kennet bei Bayer L. seine Chancen Stamm zu spielen höher sieht.🤷
Aber der Hauptgrund hier ist ja Kennet Eichhorn. Nach den verschiedensten Quellen (einstimmend von Sky und Kicker) soll er zu Bayer Leverkusen wechseln. Aktuell ist er gerade beim Gesundheitscheck.
Aber eigentlich ist für Talente die Champions League eine super Bühne aber vielleicht zu früh?! Kann auch sein, dass Kennet bei Bayer L. seine Chancen Stamm zu spielen höher sieht.🤷
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