10.01.2026 - 17:33 | Quelle: TM/dpa | Lesedauer: unter 5 Min.
Bundesliga
Igor Matanovic
Union mit Comeback 

Freiburg dreht Partie gegen dezimierten HSV – Mainz verspielt Vorsprung, Heidenheim punktet

Bundesliga: Freiburg besiegt Hamburger SV, Mainz und Heidenheim punkten
©IMAGO

Der SC Freiburg hat vor heimischem Publikum zum Auftakt ins neue Jahr einen Rückstand gegen den Hamburger SV noch in einen Dreier umgemünzt und bleibt durch einen 2:1-Sieg gegen die Rothosen auch im vierten Pflichtspiel in Folge ungeschlagen. Schlusslicht Mainz 05 verspielte eine 2:0-Führung auswärts bei Union Berlin und musste sich am Ende mit einem Remis zufriedengeben. Der Vorletzte Heidenheim hielt den Vorsprung gegenüber den Rheinhessen durch ein 2:2-Unentschieden gegen den 1. FC Köln bei drei Punkten.



Der SC Freiburg hat sich dank Igor Matanovic erfolgreich aus der Winterpause zurückgemeldet. Die Breisgauer gewannen mit 2:1 (0:0) gegen den Hamburger SV, der weiter auf den ersten Auswärtssieg seit seiner Rückkehr in die Bundesliga wartet. Während die Breisgauer den Kontakt zum oberen Drittel halten, steckt der Aufsteiger im unteren Tabellenmittelfeld fest. Dabei gingen die Gäste in einer turbulenten zweiten Halbzeit durch Luka Vuskovic noch in Führung (48.). Doch beinahe im Gegenzug holte Lucas Höler einen Strafstoß heraus, den Vincenzo Grifo verwandelte. Die Szene hatte noch eine weitere Auswirkung: Daniel Elfadli sah für das Foul die Gelb-Rote Karte. Hamburg spielte fast eine Halbzeit in Unterzahl und kassierte spät das zweite Gegentor durch Matanovic (83.).



Schon in der Pressekonferenz vor dem Spiel hatte Trainer Merlin Polzin angedeutet, Winter-Neuzugang Damion Downs nur wenige Tage nach seiner Unterschrift beim HSV mit großer Wahrscheinlichkeit in den Kader zu berufen. Der HSV-Coach ging aber noch einen Schritt weiter und beorderte den 21-jährigen Angreifer in die Startelf. Das Spiel lief an Downs allerdings weitgehend vorbei. Zwar suchten ihn seine neuen Mitspieler immer wieder. Die Freiburger Abwehrspieler Philipp Lienhart und Matthias Ginter hatten den Stürmer jedoch gut im Griff.


Marktwert
Damion Downs
D. Downs Mittelstürmer
4,00 Mio. €


Auch die ersten Chancen gehörten nicht den Gästen. Eine verunglückte Flanke von Lukas Kübler flog gefährlich nahe am rechten Torpfosten vorbei (7.) und nur wenig später traf der aufgerückte Außenverteidiger aus spitzem Winkel die Latte. Die Gastgeber machten weiter Betrieb, scheiterten in Person von Höler aber auch an fehlender Kaltschnäuzigkeit (19./23.). Die Hamburger überließen dem Sport-Club den Ball und konzentrierten sich überwiegend auf die Defensivarbeit. Und wenn sie mal den Weg nach vorn suchten, fanden Fábio Vieira und Jean-Luc Dompé mit ihren Hereingaben ihren Meister in Abwehrchef Ginter. Acht Minuten vor der Pause musste SC-Keeper Noah Atubolu erstmals eingreifen. Nach einem Patzer von Lienhart tauchte Downs vor dem Schlussmann auf, doch Atubolu war vor dem Stürmer am Ball.



Die Partie entwickelte sich mehr und mehr zu einem Geduldsspiel, in das der HSV immer besser hineinfand. Das Tempo nahm zu, die Möglichkeiten häuften sich. Allerdings behielt Atubolu bis zur Pause immer wieder die Oberhand. Unmittelbar nach dem Wiederbeginn hatte der 23-Jährige beim Kopfball von Vuskovic das Nachsehen. Die Hamburger Führung war jedoch nur von kurzer Dauer: Grifo verwandelte den fälligen Strafstoß, Elfadli flog vom Platz.


Bei immer stärker werdendem Schneefall erhöhten die Gastgeber in Überzahl den Druck - und belohnten sich durch Matanovic. Der 22-Jährige sorgte mit dem achten Freiburger Jokertor in dieser Saison für den umjubelten Lucky Punch, auf den der HSV trotz intensiver Bemühungen keine Antwort mehr fand.


Mainz-Remis bei Fischers Rückkehr zu Union


Trainer Urs Fischer hat bei seiner Rückkehr ins Stadion An der Alten Försterei den Aufwärtstrend mit dem FSV Mainz 05 fortgesetzt, den ersten Ligasieg mit seinem neuen Team aber verpasst. Die Rheinhessen trennten sich am 16. Spieltag von Fischers Ex-Klub 1. FC Union Berlin mit 2:2 (1:0). In der Tabelle bleiben die 05er unter Fischer (59) auf dem letzten Platz und warten nun seit zwölf Ligapartien auf einen Sieg. Der Rückstand auf den 1. FC Heidenheim auf Rang 17 beträgt weiter drei Punkte. Drei sind es nun auch auf den 1. FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz.



Nadiem Amiri (30. Minute) und der ehemalige Unioner Benedict Hollerbach (69.) mit seinem ersten Mainzer Bundesliga-Tor erzielten vor 22.012 Zuschauer die Treffer für die Rheinhessen. Woo-yeong Jeong (77.) und Marin Ljubicic (86.) konnten für die Gastgeber mit ihren Toren in einer dramatischen Schlussphase aber die Niederlage noch abwenden.


Youngster El Mala rettet Köln Punkt in Heidenheim


Die Ergebniskrise des 1. FC Köln setzt sich auch im neuen Fußballjahr fort. Zum Auftakt nach der Winterpause kam der Aufsteiger nicht über ein 2:2 (1:2) beim stark abstiegsgefährdeten 1. FC Heidenheim hinaus und ist damit nun schon seit sieben Bundesliga-Spielen sieglos. Nach einem Pausen-Rückstand rettete immerhin das erst zur Halbzeit eingewechselte Toptalent Said El Mala den Kölnern das Remis (48. Minute). In der ersten Hälfte waren die Heidenheimer dank eines Traumtors von Marvin Pieringer (15.) und Julian Niehues (26.) zweimal in Führung gegangen. Eric Martel hatte das zwischenzeitliche 1:1 erzielt (18.).


Marktwert
Said El Mala
S. El Mala Linksaußen
45,00 Mio. €


Nach einer Flanke von Jan Schöppner traf Pieringer mit dem Rücken zum Tor - halb im Fallen, halb per Fallrückzieher. Selbst seine Teamkollegen hielten sich verblüfft die Hand vor den Mund. Diese sehenswerte Aktion war der Auftakt zu einer turbulenten Phase mit drei Toren in elf Minuten. Nach einem Kopfball-Aufsetzer von Verteidiger Martel war auch Heidenheims Torhüter Diant Ramaj geschlagen, der bei Kölner Chancen zuvor glänzend reagiert hatte. Doch die Truppe von Trainer Frank Schmidt ließ sich vom Ausgleich nicht beeindrucken. Niehues setzte nach einem Eckball und einem zunächst abwehrten Schuss erfolgreich nach. Ausgerechnet von Kölns Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey sprang der Ball ins Tor. Der Defensivspieler gab wie Sturm-Talent Fynn Schenten, der am Samstag bei Transfermarkt seinen ersten Marktwert erhielt, sein Debüt.


Marktwert
Fynn Schenten
F. Schenten Mittelstürmer
1,00 Mio. €


Seit dem 2. November (4:1 gegen den Hamburger SV) sind die Kölner in der Bundesliga ohne Erfolg - und waren nach dem Seitenwechsel bemüht, diesen Negativtrend zu stoppen. El Mala brachte nicht nur wegen seines Treffers zum 2:2 Schwung ins Kölner Spiel. Nach seiner Einwechslung brauchte der Youngster nur zwei Minuten, um sich mit seinem Treffer aus der Distanz in den Fokus zu spielen. Anschließend verfehlte Jakub Kaminski nur knapp, Ragnar Ache scheiterte an FCH-Keeper Ramaj. Die Partie blieb bis zum Schluss spannend und hätte sich noch in beide Richtungen entwickeln können. Ramaj verhinderte in der Schlussphase vor 15.000 Zuschauern den Kölner Siegtreffer.




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Letzte Beiträge Newsforum

Ondrasek Fresno Rams (Fresno City College) Ondrasek 12.01.2026 - 10:29
Zitat von Matrazi
Zitat von Ondrasek

Zitat von Matrazi

Zitat von Ondrasek

Zitat von Matrazi

Zitat von Hennes1910

Da hätte Stobbe sich sofort zur Legende machen können, wenn er zur Halbzeit den Schäng gemacht hätte. Ich leg mich da fest, mit Kwasniok steigen wir ab, und zwar direkt und frühzeitig. Da kann er kultig sein wie er will, da ist sämtliches Momentum verloren gegangen - und wo er jetzt scheinbar auch noch die Kabine verliert, sollte man einfach handeln. Lasst ihn gegen die Bayern noch verlieren, aber sondiert schonmal den Markt.


Heidenheim ist gut in Form und besonders auswärts ein unangenehmer Gegner. Ich finde der FC hat heute wirklich nicht schlecht gespielt und zudem zweifach Moral bewiesen. Sehe die Situation von außen trotz der großen Personalrotation nicht so schwarz wie du.

Quatsch, "Heidenheim gut in Form...".
Die Mannschaft die in Heidenheim ihren Sitz hat, by the way war sie heute das Heimteam, war heute ein schwacher Bundesligist. Zwar machen die ein Tor per Ostersonntags-Schuss, aber ansonsten hat der FC so planlos gespielt dass die noch zahlreiche weitere Chancen hatten. Welche sie mit dem Kader in der Bundesliga nie kriegen dürfen.
In Halbzeit 2 gings zwar in der Hinsicht, das heisst aber nicht dass die taktische Ausrichtung vom FC ausreichend war. Nach vorn planlos, dabei dank Trainer-Statement weder einen Kainz noch einen Waldschmidt auf der Bank...

Dass der FC diese Saison wirklich Richtung Abstieg trudelt glaub ich nicht so recht. Da müssen erst mal 3 Mannschaften aus der Auswahl Hamburger SV, FC Augsburg, FC St. Pauli, Heidenheim, und Mainz 05 am FC vorbeiziehen. Das möcht´ ich erst mal sehen, die genannten sind nämlich echt auch nicht gut (Mainz evtl ausgenommen..).
Trotzdem bin ich ähnlicher Ansicht wie der Vorposter hinsichtlich der Stimmung: Kwasniok kriegt das nicht mehr grade gebogen am Geißbockheim. Keine gefestigte Autorität, befeuert diese Schwäche auch noch mit seltsamen Entscheidungen (und der ein- oder anderen Aussage)...
Wenn der FC mit ´n bisschen Abstand überm Strich bleibt, was ich für möglich halte, bleibt Kwasniok bis Saisonende schätze ich.


7 Punkte aus 5 Spielen (inkl. Bayern) sind für mich durchaus respektabel und ein klarer Aufwärtstrend zu den Vorwochen. Und genau Heidenheim war heute das Heimteam. Daher hat der FC Köln heute auswärts bei vor allem dort unangenehmen Heidenheimern gespielt zwinker Zuhause haben sie immerhin 9 ihrer 12 Punkte geholt.

Statistiken kann ich mir auch drehen. Warum nicht 6 Spiele nehmen, damit Heim- und Auswärtsspiele gleich gewichtet sind.
Ja, es haben schon Mannschaften in Heidenheim Punkte gelassen. Eintracht Frankfurt und der SC Freiburg z. B.. Das ändert aber nichts daran dass die Mannschaft aus Heidenheim HEUTE kein guter Bundesligist war.


Hat auch niemand behauptet, dass sie ein „guter“ Bundesligist sind. Aber dennoch musst du eben auch dort erstmal gewinnen. Heidenheim hat sich die letzten Jahre verdient, respektiert zu werden. Wenn die Anspruchshaltung des FC im ersten Jahr zurück ist, vermeintlich schwächere Gegner in der Liga an die Wand spielen zu müssen, dann ist die Enttäuschung natürlich vorprogrammiert.

Ne? "gut in Form" hat eine völlig andere Bedeutung? Kooomisch 🤔

Ich kann dir sagen dass der FC in der Lage ist deutlich besser zu spielen als der Gegner am Samstag. Aber wenn man sein Potenzial (trotz der Ausfälle) nicht optimal nutzt, dann kommt halt sowas dabei raus: nur ein Punkt gegen eine Mannschaft mit deutlich weniger Leistungsvermögen.
SVWEdenHazard SV Werder Bremen SVWEdenHazard 12.01.2026 - 03:57
Zitat von Dauro
Zitat von SVWEdenHazard

Zitat von Dauro

Zitat von SVWEdenHazard

Da hat der Hsv einmal in dieser Saison Pech mit dem Schiedsrichter und schon ist das Geschrei groß. Kann man die Schiedsrichterfehlentscheidungen noch tauschen? Dann würde ich gerne direkt zuschlagen.

Ist ja auch nicht so, dass der Sieg von Freiburg nicht trotzdem hochverdient gewesen ist. Das 1:0 kam aus dem nichts und ansonsten gab es kaum Torchancen, besonders in der ersten Halbzeit in Gleichzahl nicht.

Aber man muss dem Hsv zu Gute halten, dass sie es selbst mit schlechten Leistungen schaffen, ordentliche Ergebnisse rauszuholen. 2:1 in Freiburg zu verlieren ist auf jeden Fall kein schlechtes Ergebnis.

Für euch reicht das eben nur mit einem angeblichen Habdelfmeter für Torchancen gegen uns, weil eure Truppe komplett unfähig ist.

Als Bremer wäre ich beim Thema Schiedsrichter eh ganz ruhig. Kaum eine Mannschaft bekommt mehr Punkte geschenkt als die Bremer.

War auch das schwächste Saisonspiel von uns und der Hsv hat gut gekämpft, dass es mit dem Handelfmeter trotzdem nur zu einem 3:3 gereicht hätte, würde mir eher zu denken geben.
Die meisten Hamburger haben das auch realistisch eingeschätzt und nach dem Derby habt ihr ja auch wieder die Normalform erreicht.
Der Rest ist natürlich Quatsch und unnötige Provokation von dir, da gehe ich mal nicht drauf ein.
Wenn Normalform ein Punkt gegen Frankfurt und eine Niederlage durch Schiedsrichterentscheidungen in Freiburg ist passt das schon.

In Heidenheim habt ihr schon mehr Glück als Verstand gehabt, sonst hätten die euch aus dem Stadion geschossen. Glaube andere Spiele waren nicht so viel besser.

Die Niederlage lag ja nicht am Schiedsrichter dafür muss man nur das Spiel gesehen haben und/oder sich die Statistiken ansehen.
Aber bei dem was du hier schreibst, wundert es mich nicht.

Sehr lustig wie du verzweifelt versuchst zu provozieren übrigens.
Dauro Hamburger SV Dauro 11.01.2026 - 14:32
Zitat von SVWEdenHazard
Zitat von Dauro

Zitat von SVWEdenHazard

Da hat der Hsv einmal in dieser Saison Pech mit dem Schiedsrichter und schon ist das Geschrei groß. Kann man die Schiedsrichterfehlentscheidungen noch tauschen? Dann würde ich gerne direkt zuschlagen.

Ist ja auch nicht so, dass der Sieg von Freiburg nicht trotzdem hochverdient gewesen ist. Das 1:0 kam aus dem nichts und ansonsten gab es kaum Torchancen, besonders in der ersten Halbzeit in Gleichzahl nicht.

Aber man muss dem Hsv zu Gute halten, dass sie es selbst mit schlechten Leistungen schaffen, ordentliche Ergebnisse rauszuholen. 2:1 in Freiburg zu verlieren ist auf jeden Fall kein schlechtes Ergebnis.

Für euch reicht das eben nur mit einem angeblichen Habdelfmeter für Torchancen gegen uns, weil eure Truppe komplett unfähig ist.

Als Bremer wäre ich beim Thema Schiedsrichter eh ganz ruhig. Kaum eine Mannschaft bekommt mehr Punkte geschenkt als die Bremer.

War auch das schwächste Saisonspiel von uns und der Hsv hat gut gekämpft, dass es mit dem Handelfmeter trotzdem nur zu einem 3:3 gereicht hätte, würde mir eher zu denken geben.
Die meisten Hamburger haben das auch realistisch eingeschätzt und nach dem Derby habt ihr ja auch wieder die Normalform erreicht.
Der Rest ist natürlich Quatsch und unnötige Provokation von dir, da gehe ich mal nicht drauf ein.
Wenn Normalform ein Punkt gegen Frankfurt und eine Niederlage durch Schiedsrichterentscheidungen in Freiburg ist passt das schon.

In Heidenheim habt ihr schon mehr Glück als Verstand gehabt, sonst hätten die euch aus dem Stadion geschossen. Glaube andere Spiele waren nicht so viel besser.
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