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Financial Fair Play

10.04.2012 - 21:12 Uhr
Da es so ein Thema noch nicht gibt, es aber für den VfL doch sehr interessant ist, habe ich es mal eröffnet ;)

Was ist Financial Fair Play (FFP)?
Immer weiter steigende Transferkosten, Handgelder und Gehälter stellen eine zunehmende Belastung für europäische Klubs dar. Um die Wirtschaftlichkeit der Vereine zu erhalten und eine gewisse Chancengleichheit auf europäische Ebene herzustellen, soll das Financial Fair Play zur Saison 2015/2016 in beiden europäischen Wettbewerben eingeführt werden.
Es sieht zum einen vor, dass Vereine in einem 3-Jahres-Zeitraum nicht mehr als 45 Millionen €uro Defizit erwirtschaften dürfen, die von einem privaten Investor oder Sponsor ausgeglichen werden dürfen. Diese Obergrenze soll in 3-Jahres-Intervallen stückweise reduziert werden. Positive Ausgaben, wie Investitionen in Stadioninfrastruktur oder Jugendarbeit zählen dabei nicht als Defizit.
Zum anderen, soll eine den Klubumsätzen individuell angepasste Transfer- und Gehaltsobergrenze eingeführt werden. So dürfte Man Utd mehr für Transfers und Gehälter ausgeben, als Rapid Bukarest. Zudem soll auf internationaler Ebene nur noch ein 25-Mann Kader zugelassen werden.
Das nicht Einhalten einer dieser Regularien, kann zum Ausschluss aus dem Wettbewerb führen.

Welche Folgen hat das FFP?
Durch das Festlegen einer Obergrenze für das Einnahmen/Ausgabenverhältnis können verschuldete Klubs leichter ihre Schulden durch langfristig angelegte Konsolidierungspläne abbauen. Vereine, denen eine Insolvenz droht, kommt das Financial Fair Play sehr entgegen, da sie nicht erheblich mehr sparen müssen, als ihre Konkurrenten und ihre Schulden trotzdem langfristig abbauen können.
Ein sehr wichtiger Punkt, der auch von Initiator Platini gefordert wird, ist das zusätzliche Fördern der Jugend. So zählen Ausgaben in die Jugend als positive Ausgaben und können theoretisch ohne Grenze getätigt werden, im Gegensatz zu horrenden Transferzahlungen. Die Klubs sind angehalten, ihre eigenen Stars zu züchten.
Eine negative Auswirkung könnte das Festschreiben eines Status Quo sein. Denn Vereine, die ohne Investoren dabei sind etwas aufzubauen, haben strukturelle Nachteile gegenüber Vereinen, die jährlich Geld durch den internationalen Wettbewerb einnehmen.

Wie wirkt sich das FFP auf den VfL aus?
Auf den VfL hätte das FFP in Zukunft möglicherweise Auswirkungen. Die Bilanz ist durch Merchandising etc. zwar nicht so negativ, wie sie durch das jährliche Transferminus wirkt. Doch muss sich der Verein mittelfristig von seinem Investor lösen, da sich die Bilanz über 3 Jahre hinweg nicht gut liest und einer Teilnahme am europäischen Geschäft möglicherweise im Wege steht. Man muss sich über Spieler Spielerverkäufe, gute Jugendarbeit und kluges Wirtschaften von VW rechtzeitig unabhängig machen, wie Bayer es in der Vergangenheit vorgemacht hat.
Zudem wird es für Magath nicht einfach sein, nur 25 Mann im Kader zu haben ;)

Ich hoffe auf eine rege Diskussion (falls sich überhaupt jemand dafür interessiert).
Financial Fair Play |#1
08.03.2014 - 14:28 Uhr
Neuerdings will aber auch die Uefa mit ihrem "Financial Fairplay" verstärkt darauf achten, dass es bei der Finanzierung der europäischen Klubs keine allzu großen Ungerechtigkeiten gibt. Sie wird damit zunächst einmal in England oder Spanien alle Hände voll zu tun haben. Irgendwann könnten die Uefa-Kontrolleure aber auch mal auf die Idee kommen, beim VfL vorbeizuschauen,...
Die Sueddeutsche würdigt die allofsche Konsolidierung, führt sie aber auch auf die Notwendigkeit zurück, die sich durch das FFP ergibt.
Financial Fair Play |#2
19.05.2014 - 19:05 Uhr
Sanz' Interview ist nichts hinzuzufügen. Wir haben keinen Scheich als Sponsor, sondern ein ansässiges, heimatverbundenes Unternehmen, dass den VfL als Werbepartner nutzt und nicht alimentiert. Durch internationale Präsenz dürfte sich der marktgerechte Sponsorwert sogar nochmal erhöhen, was den VfL mehr als nur auf die sichere Seite des FFP rückt.
Zitat von Tara_noastra
Sanz' Interview ist nichts hinzuzufügen. Wir haben keinen Scheich als Sponsor, sondern ein ansässiges, heimatverbundenes Unternehmen, dass den VfL als Werbepartner nutzt und nicht alimentiert. Durch internationale Präsenz dürfte sich der marktgerechte Sponsorwert sogar nochmal erhöhen, was den VfL mehr als nur auf die sichere Seite des FFP rückt.

 


Auch wenn "Die Welt" alle Wochen wieder gegen den VfL wettert und ach-so-seriöse Wirtschaftsexperten heranzieht, sehe ich für die Zukunft keinerlei Probleme beim VfL.
Wie Sanz schon erläutert hat, erhält VW durch den VfL immer wieder Medienpräsenz, auch wenn es manchmal nur in der Sportschau oder bei Sky ist.  Ich finde die gesamte Debatte über das angebliche Verstoßen unserer Wolfsburger gegen das FFP so unnötig wie die Zeitlupen im Live TV mit anschließender Hätte-Wenn- und Aber Debatte.


In München werden ebenfalls hohe Gelder bezahlt, Telekom mit 25 Millionen, Audi auch dabei, sowie die Allianz, die das Stadion beinahe im Alleingang abbezahlt hat und da redet niemand über FFP oder sonstigen Käse.

Besorgniserregend bleiben natürlich Manchester City, Paris und neuerdings natürlich Monaco. Hier werden Millionen wie Kanonenpulver verschleudert und das einzige was dabei herrausspringt, sind nationale Meisterschaften aber auch das frühe Ausscheiden im Internationalen Wettbewerb.


Würde K.A. dreistellige Millionenbeträge in die Hand nehmen, hätten wir zurecht Probleme. Aber so wie es aktuell läuft, kann man jedes Jahr 2-3 DeBruyne kaufen und braucht sich keine Sorgen zu machen, zumal die DFL nichts zu beanstanden hat. Oder habt ihr in letzter Zeit etwas von Auflagen für die Wölfe gehört?


Das Sponsoring ist gerechtfertigt und basta.

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" Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch das Pech dazu "
Financial Fair Play |#3
19.05.2014 - 19:06 Uhr
Sanz' Interview ist nichts hinzuzufügen. Wir haben keinen Scheich als Sponsor, sondern ein ansässiges, heimatverbundenes Unternehmen, dass den VfL als Werbepartner nutzt und nicht alimentiert. Durch internationale Präsenz dürfte sich der marktgerechte Sponsorwert sogar nochmal erhöhen, was den VfL mehr als nur auf die sichere Seite des FFP rückt.
Zitat von Tara_noastra
Sanz' Interview ist nichts hinzuzufügen. Wir haben keinen Scheich als Sponsor, sondern ein ansässiges, heimatverbundenes Unternehmen, dass den VfL als Werbepartner nutzt und nicht alimentiert. Durch internationale Präsenz dürfte sich der marktgerechte Sponsorwert sogar nochmal erhöhen, was den VfL mehr als nur auf die sichere Seite des FFP rückt.

 


Auch wenn "Die Welt" alle Wochen wieder gegen den VfL wettert und ach-so-seriöse Wirtschaftsexperten heranzieht, sehe ich für die Zukunft keinerlei Probleme beim VfL.
Wie Sanz schon erläutert hat, erhält VW durch den VfL immer wieder Medienpräsenz, auch wenn es manchmal nur in der Sportschau oder bei Sky ist.  Ich finde die gesamte Debatte über das angebliche Verstoßen unserer Wolfsburger gegen das FFP so unnötig wie die Zeitlupen im Live TV mit anschließender Hätte-Wenn- und Aber Debatte.


In München werden ebenfalls hohe Gelder bezahlt, Telekom mit 25 Millionen, Audi auch dabei, sowie die Allianz, die das Stadion beinahe im Alleingang abbezahlt hat und da redet niemand über FFP oder sonstigen Käse.

Besorgniserregend bleiben natürlich Manchester City, Paris und neuerdings natürlich Monaco. Hier werden Millionen wie Kanonenpulver verschleudert und das einzige was dabei herrausspringt, sind nationale Meisterschaften aber auch das frühe Ausscheiden im Internationalen Wettbewerb.


Würde K.A. dreistellige Millionenbeträge in die Hand nehmen, hätten wir zurecht Probleme. Aber so wie es aktuell läuft, kann man jedes Jahr 2-3 DeBruyne kaufen und braucht sich keine Sorgen zu machen, zumal die DFL nichts zu beanstanden hat. Oder habt ihr in letzter Zeit etwas von Auflagen für die Wölfe gehört?


Das Sponsoring ist gerechtfertigt und basta.

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" Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch das Pech dazu "
Financial Fair Play |#4
18.11.2014 - 10:30 Uhr
Platz 3: VfL Wolfsburg – Lizenzspieler-Etat: 75 Millionen Euro

Wenn die Zahlen stimmen, wäre es ein Zeichen für das krasse Ungleichgewicht zwischen Traditions- und Werksvereinen: Im vergangenen Jahr zahlte der VfL Wolfsburg seinen Spielern noch 50 Millionen Euro. Zur aktuellen Saison kann es sich VW offenbar leisten, mit einem Schlag satte 25 (!) Millionen Euro draufzulegen – für neue Stars wie Bendtner und Co. Ein Glück für die Wölfe, dass das Financial Fairplay noch nicht für die Bundesliga gilt.

Und das ohne Cl. rolleyesuglyugly

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Seit 1992. Niederbayerischer BVB Fan aus Überzeugung!


Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sascha191083 am 18.11.2014 um 10:42 Uhr bearbeitet
Financial Fair Play |#5
06.12.2014 - 07:45 Uhr
Wegen Financial Fair Play: Wolfsburg im Visier der UEFA

Der Europa-League-Teilnehmer VfL Wolfsburg ist in das Visier der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gerückt. Die Ermittlungskammer des Verbands fordert von den Wölfen weitere Nachweise zur Wirtschaftlichkeit. Dabei geht es besonders um die die Einhaltung der Financial-Fairplay-Regeln. Dies gab die UEFA am Freitag bekannt. Beim VfL sieht man der Aufforderung gelassen entgegen.
Mal gespannt wie es sich bis Februar 2015 entwickeln wird. Ich denke nicht, das wir dagegen verstoßen und man von Klaus Allofs weiß, das man wirtschaftlich besser dabei ist als in der Vergangenheit.

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2.Bundesliga - VfL Wolfsburg

------------------ Glatzel ------------------
--- Reese ------ Damar -----Shiogai/xXx ---
-------- Rexhbecaj ----- Dardai ----------
------------------- Souza -------------------
- Maehle --- xXx ----- Wahl --- Kumbedi -
------------------ Zielinski -----------------
Bank: Pervan,Wellenreuther,Zehnter,Fischer,Angely,Arnold,Hensel,Hornby
Abgänge: Gerhardt,Svanberg,Amoura,Grabara,Vavro und Jenz
Financial Fair Play |#6
08.12.2014 - 11:37 Uhr
Vergangenen Freitag wurde bekannt, dass die europäische Fußball-Union UEFA den VfL Wolfsburg ins Visier seines Financial Fair Plays genommen hat. Die Wölfe wurden aufgefordert ihre Bilanzen offenzulegen. VfL-Manager Klaus Allofs macht sich diesbezüglich jedoch laut eigener Aussagen keine Sorgen.
http://www.bulinews.de/2014/12/08/vfl-wolfsburg-klaus-allofs-macht-sich-keine-sorgen-wegen-uefa-untersuchung/

Klausi bleibt gelassen...
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