FC Bayern Hilfe e.V.
31.10.2019 - 11:07 Uhr
Die zahlreichen sozialen Aktivitäten des FC Bayern München haben einen gemeinsamen Namen: der „FC Bayern Hilfe e.V.“
fcbayern.com/fcb-hilfe-ev/de
Quelle: fcbayern.com
2005 wurde deshalb der FC Bayern Hilfe eV gegründet. Zweck des Vereins ist die selbstlose Unterstützung unschuldig in Not geratener Personen mit finanziellen Mitteln und die Beschaffung von Mitteln als Förderkörperschaft zur Förderung von Bildung und Erziehung, der Jugend- und Altenhilfe, des Sports und Unterstützung hilfsbedürftiger Personen durch eine andere steuerbegünstigte Körperschaft oder durch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
fcbayern.com/fcb-hilfe-ev/de
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Teec3 am 29.10.2020 um 15:04 Uhr bearbeitet Zeige Ergebnisse 1-3 von 3.
16.11.2019 - 14:53 Uhr
Umgezogen
Da ich das nicht länger im JHV diskutieren wollte, aber dieser Thread im Sinne wohltätiger Aktionen wohl thematisch generell passender ist, geht's erstmal hier weiter:
Ich denke dein Ansatz einer Beratung ist vom Ansatz her gar nicht verkehrt. Aber um das Problem zu verstehen, muss man etwas ausholen, damit es in seiner Dimension auch deutlich wird.
Ich hatte mich im Sommer etwas eingehender mit einem Kreisligisten in München beschäftigt und versucht, denen konstruktives Input zu geben. Das kam auch gut an, brachte hier und da nützliche Erkenntnisse, endet aber ganz schnell, sobald auch nur im Ansatz Geld damit zu tun hat. Das ist wirklich der größte Knackpunkt in den unteren Ligen.
In deren Beispiel weist die Bezirkssportanlage vielfältigen Sanierungsbedarf auf. Zugleich wird die BSA von insgesamt drei Vereinen genutzt. Darüber hinaus hat man als BSA Nutzer kein Baurecht, d.h. man kann nicht einmal in Eigeninitiative etwas verbessern, sondern wartet jahrelang händeringend auf die Stadt. Für eigenes Baurecht, bzw. um dringende Sanierungen vorzunehmen, müsste man selbst ein klassischer Pächter der Anlage sein. Und als Pächter muss man alljährlich 100-200k Euro für den gesamten Betrieb einer BSA und die Instandhaltung aufbringen, plus die Pacht, die auch nicht zum Spottpreis daherkommt.
Das kann dann kein Kreisligist mehr leisten.
Selbst bei einer tollen Phase, in der plötzlich mehr Geld reinkommt, muss man beachten, dass ein Downturn bei den Einnahmen sogleich die absehbare Insolvenz bedeutet. Man muss nämlich alljährlich rund 200k Euro nur für die Infrastruktur erwirtschaften und ist auf sich allein gestellt. Wer soll mit Einnahmen von meinetwegen 80k Euro im Jahr sowas stemmen? Das funktioniert einfach nicht.
Bleibt man dagegen einfacher Nutzer der BSA, bedeutet es, dass Sponsoring am Gelände automatisch durch alle drei Nutzer geteilt wird. Somit verursacht diese Ausgangslage im Fall der Sponsorengewinnung auch im Erfolgsfall ein "zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig".
Das ist in knappen Worten die Ausgangslage aller Münchener Stadtvereine.
Schaut man außerhalb der Stadtgrenzen, dann sieht man Sportanlagen ohne Sanierungsstau, also top modern und nur durch einen einzigen Verein genutzt. Diesem Verein fliegen dann auch die örtlichen Sponsoren zu, denn es gibt am Standort keinen Wettbewerb bzw. kaum Alternativen. Folglich gestaltet sich die Erlössteigerung dort weit angenehmer und man hat auch eine viel bessere Infrastruktur zur Verfügung, mit der sich richtig gut arbeiten lässt.
Nicht grundlos sind die Münchener Clubs erst ab der Bezirksliga abwärts zu finden, während Vereine aus dem Speckgürtel sogar bis rauf zur 3. Liga spielen (Haching, Garching, Heimstetten, usw.).
Das Problem des Münchener Stadtfußballs ist also zunächst ein infrastrukturelles, denn es gibt generell zu wenige Flächen, dafür auch viel zu viele Kleinvereine und in direkter Folge knappe Kapazitäten auf den BSA und zu alledem noch einen erschreckenden Sanierungsstau der maroden Anlagen.
Das sind nicht nur ungünstige Voraussetzungen, sondern man ist regelrecht zum Scheitern verurteilt.
Insofern sehe ich also weniger Nutzen durch eine reine Beratungsleistung, sondern eher den größten Vorteil in einer aktiven Unterstützung zur Finanzierung einer besseren Fußballinfrastruktur in MUC. Dies müsste mMn über eine private Stiftung erfolgen, sowie zugleich in aktive Beratung zur Erzielung höherer Erlöse durch die Vereine selbst münden.
Das übersteigt nicht nur die Möglichkeiten und das Know-How der Ehrenamtlichen, es ist geradezu absurd, so etwas noch als "normal darstellbar" zu betrachten.
Und eben weil wir bei diesem Thema von klassischem "Dickbrettbohren" reden, wäre hier eine aktive und öffentlichkeitswirksame Unterstützung des FCB, meinetwegen als extrem prominenter Schirmherr einer "Stiftung Münchener Amateurfußball" mit dazugehörigen gebündelten Sponsoren aus dem gesamten Stadtgebiet (zB MVV, MVG, SWM, Siemens, BMW, Allianz, Paulaner, Vinzenz Murr, Sparkasse, usw. usw.) sehr wertvoll.
Das dazu nötige Networking bzgl. potenter Sponsoren hat der FCB als Einziger in MUC tatsächlich selbst in der Hand, und auch aktive FCB Beratungsleistung wäre für die Vereine sehr viel wert. Ich denke der FCB könnte sein übergroßes Netzwerk an Unternehmen durchaus motivieren, um erhebliche Verbesserungen für den Stadtfußball Münchens über eine solche Stiftung in Gang zu setzen.
Ja, selbst kommunale Unterstützung wäre bei solch Publicity trächtigem Thema sehr wahrscheinlich. Die öffentliche Außenwirkung wäre jedenfalls enorm, weil diese Bündelung in der Stiftung wahrlich einzigartig wäre.
Und das wäre letztlich etwas mit bodenständigem Bezug zur Stadt München und dem Aspekt der aktiven Unterstützung innerhalb der engeren Fußballfamilie. Das wäre wahrhaftig ein "dem Fußball und der Heimatstadt wirklich etwas zurück geben".
Wenn es dabei hilft, Münchener Stadtvereine aus der totalen Bedeutungslosigkeit zu hieven, das bestehende infrastrukturelle Handicap zu überwinden, und wiedergutzumachen, was die Stadtpolitik über Jahrzehnte selbst aktiv verursachte, wäre dem Münchener Fußball und seinem Nachwuchs mehr geholfen als durch jede andere Maßnahme.
P.S.: Soweit meine spinnerten Ideen zu unserer Diskussion im JHV Thread

Zitat von Westfalian
..... Insofern gilt es zu überlegen, wie eine solche Unterstützung aussehen kann. Ich sähe das weniger in rein monetärer Unterstützung als vielmehr in Richtung Coaching und Beratung.
Die Stadt tut sich vermutlich einfacher mit Vollprofis bei den Bayern als mit ehrenamtlichen Amateuren (nicht despektierlich gemeint, aber idR sind Vorstände von kleinen Amateurclubs ehrenamtlich unterwegs und haben in bestimmten Bereichen zB Baurecht nicht die notwendige Kompetenz) konzeptionell zu arbeiten und Projekte umzusetzen.
Zum anderen musste ich mich wundern, dass einerseits der Bayern eV 10 Mio EUR Überschuss erwirtschaftet, andererseits wie andere auch von öffentlichen Geldern zur Förderung bestimmter Themen profitiert. Im Rahmen des Solidargedanken kann man überlegen, diese Zuschüsse auch umzuleiten, solange sie innerhalb Münchens verbleiben.
Zitat von Landauer
......
Ich sehe den Münchener Vereinsfußball mittlerweile als ernsthaft bedrohte Spezies und definitiv als unterstützungswürdig an. Da fällt mir erst als Allerletztes irgendeine Form von Rivalität dazu ein.
Diese Zeiten sind lang vorbei und sie werden auch nie wieder kommen.
Es gibt in MUC nur noch einen Club von Bedeutung, und das ist der FCB. Alle anderen haben es viel schwerer als anderswo weil in MUC die Flächen extrem teuer sind und die Stadtpolitik (Ude) den Münchener Fußball regelrecht hingerichtet hat.
Es wäre vielmehr angesagt, dass bei all unseren sozialen Taten im Rahmen der FCB Hilfe auch mal die innerstädtische Fußballfamilie in den niederen Ligen berücksichtigt wird und etwas für die darbenden Münchener Stadtclubs getan wird. Das sind unsere Sportsbrüder und allein wir baden in der dicken Kohle, während für die anderen nur noch Mitleid, aber keine gelebte Solidarität übrig bleibt. Das sollte mMn jedem echten Fußballer zu Denken geben.
......
Ich sehe den Münchener Vereinsfußball mittlerweile als ernsthaft bedrohte Spezies und definitiv als unterstützungswürdig an. Da fällt mir erst als Allerletztes irgendeine Form von Rivalität dazu ein.
Diese Zeiten sind lang vorbei und sie werden auch nie wieder kommen.
Es gibt in MUC nur noch einen Club von Bedeutung, und das ist der FCB. Alle anderen haben es viel schwerer als anderswo weil in MUC die Flächen extrem teuer sind und die Stadtpolitik (Ude) den Münchener Fußball regelrecht hingerichtet hat.
Es wäre vielmehr angesagt, dass bei all unseren sozialen Taten im Rahmen der FCB Hilfe auch mal die innerstädtische Fußballfamilie in den niederen Ligen berücksichtigt wird und etwas für die darbenden Münchener Stadtclubs getan wird. Das sind unsere Sportsbrüder und allein wir baden in der dicken Kohle, während für die anderen nur noch Mitleid, aber keine gelebte Solidarität übrig bleibt. Das sollte mMn jedem echten Fußballer zu Denken geben.
..... Insofern gilt es zu überlegen, wie eine solche Unterstützung aussehen kann. Ich sähe das weniger in rein monetärer Unterstützung als vielmehr in Richtung Coaching und Beratung.
Die Stadt tut sich vermutlich einfacher mit Vollprofis bei den Bayern als mit ehrenamtlichen Amateuren (nicht despektierlich gemeint, aber idR sind Vorstände von kleinen Amateurclubs ehrenamtlich unterwegs und haben in bestimmten Bereichen zB Baurecht nicht die notwendige Kompetenz) konzeptionell zu arbeiten und Projekte umzusetzen.
Zum anderen musste ich mich wundern, dass einerseits der Bayern eV 10 Mio EUR Überschuss erwirtschaftet, andererseits wie andere auch von öffentlichen Geldern zur Förderung bestimmter Themen profitiert. Im Rahmen des Solidargedanken kann man überlegen, diese Zuschüsse auch umzuleiten, solange sie innerhalb Münchens verbleiben.
Da ich das nicht länger im JHV diskutieren wollte, aber dieser Thread im Sinne wohltätiger Aktionen wohl thematisch generell passender ist, geht's erstmal hier weiter:
Ich denke dein Ansatz einer Beratung ist vom Ansatz her gar nicht verkehrt. Aber um das Problem zu verstehen, muss man etwas ausholen, damit es in seiner Dimension auch deutlich wird.
Ich hatte mich im Sommer etwas eingehender mit einem Kreisligisten in München beschäftigt und versucht, denen konstruktives Input zu geben. Das kam auch gut an, brachte hier und da nützliche Erkenntnisse, endet aber ganz schnell, sobald auch nur im Ansatz Geld damit zu tun hat. Das ist wirklich der größte Knackpunkt in den unteren Ligen.
In deren Beispiel weist die Bezirkssportanlage vielfältigen Sanierungsbedarf auf. Zugleich wird die BSA von insgesamt drei Vereinen genutzt. Darüber hinaus hat man als BSA Nutzer kein Baurecht, d.h. man kann nicht einmal in Eigeninitiative etwas verbessern, sondern wartet jahrelang händeringend auf die Stadt. Für eigenes Baurecht, bzw. um dringende Sanierungen vorzunehmen, müsste man selbst ein klassischer Pächter der Anlage sein. Und als Pächter muss man alljährlich 100-200k Euro für den gesamten Betrieb einer BSA und die Instandhaltung aufbringen, plus die Pacht, die auch nicht zum Spottpreis daherkommt.
Das kann dann kein Kreisligist mehr leisten.
Selbst bei einer tollen Phase, in der plötzlich mehr Geld reinkommt, muss man beachten, dass ein Downturn bei den Einnahmen sogleich die absehbare Insolvenz bedeutet. Man muss nämlich alljährlich rund 200k Euro nur für die Infrastruktur erwirtschaften und ist auf sich allein gestellt. Wer soll mit Einnahmen von meinetwegen 80k Euro im Jahr sowas stemmen? Das funktioniert einfach nicht.
Bleibt man dagegen einfacher Nutzer der BSA, bedeutet es, dass Sponsoring am Gelände automatisch durch alle drei Nutzer geteilt wird. Somit verursacht diese Ausgangslage im Fall der Sponsorengewinnung auch im Erfolgsfall ein "zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig".
Das ist in knappen Worten die Ausgangslage aller Münchener Stadtvereine.
Schaut man außerhalb der Stadtgrenzen, dann sieht man Sportanlagen ohne Sanierungsstau, also top modern und nur durch einen einzigen Verein genutzt. Diesem Verein fliegen dann auch die örtlichen Sponsoren zu, denn es gibt am Standort keinen Wettbewerb bzw. kaum Alternativen. Folglich gestaltet sich die Erlössteigerung dort weit angenehmer und man hat auch eine viel bessere Infrastruktur zur Verfügung, mit der sich richtig gut arbeiten lässt.
Nicht grundlos sind die Münchener Clubs erst ab der Bezirksliga abwärts zu finden, während Vereine aus dem Speckgürtel sogar bis rauf zur 3. Liga spielen (Haching, Garching, Heimstetten, usw.).
Das Problem des Münchener Stadtfußballs ist also zunächst ein infrastrukturelles, denn es gibt generell zu wenige Flächen, dafür auch viel zu viele Kleinvereine und in direkter Folge knappe Kapazitäten auf den BSA und zu alledem noch einen erschreckenden Sanierungsstau der maroden Anlagen.
Das sind nicht nur ungünstige Voraussetzungen, sondern man ist regelrecht zum Scheitern verurteilt.
Insofern sehe ich also weniger Nutzen durch eine reine Beratungsleistung, sondern eher den größten Vorteil in einer aktiven Unterstützung zur Finanzierung einer besseren Fußballinfrastruktur in MUC. Dies müsste mMn über eine private Stiftung erfolgen, sowie zugleich in aktive Beratung zur Erzielung höherer Erlöse durch die Vereine selbst münden.
Das übersteigt nicht nur die Möglichkeiten und das Know-How der Ehrenamtlichen, es ist geradezu absurd, so etwas noch als "normal darstellbar" zu betrachten.
Und eben weil wir bei diesem Thema von klassischem "Dickbrettbohren" reden, wäre hier eine aktive und öffentlichkeitswirksame Unterstützung des FCB, meinetwegen als extrem prominenter Schirmherr einer "Stiftung Münchener Amateurfußball" mit dazugehörigen gebündelten Sponsoren aus dem gesamten Stadtgebiet (zB MVV, MVG, SWM, Siemens, BMW, Allianz, Paulaner, Vinzenz Murr, Sparkasse, usw. usw.) sehr wertvoll.
Das dazu nötige Networking bzgl. potenter Sponsoren hat der FCB als Einziger in MUC tatsächlich selbst in der Hand, und auch aktive FCB Beratungsleistung wäre für die Vereine sehr viel wert. Ich denke der FCB könnte sein übergroßes Netzwerk an Unternehmen durchaus motivieren, um erhebliche Verbesserungen für den Stadtfußball Münchens über eine solche Stiftung in Gang zu setzen.
Ja, selbst kommunale Unterstützung wäre bei solch Publicity trächtigem Thema sehr wahrscheinlich. Die öffentliche Außenwirkung wäre jedenfalls enorm, weil diese Bündelung in der Stiftung wahrlich einzigartig wäre.
Und das wäre letztlich etwas mit bodenständigem Bezug zur Stadt München und dem Aspekt der aktiven Unterstützung innerhalb der engeren Fußballfamilie. Das wäre wahrhaftig ein "dem Fußball und der Heimatstadt wirklich etwas zurück geben".
Wenn es dabei hilft, Münchener Stadtvereine aus der totalen Bedeutungslosigkeit zu hieven, das bestehende infrastrukturelle Handicap zu überwinden, und wiedergutzumachen, was die Stadtpolitik über Jahrzehnte selbst aktiv verursachte, wäre dem Münchener Fußball und seinem Nachwuchs mehr geholfen als durch jede andere Maßnahme.
P.S.: Soweit meine spinnerten Ideen zu unserer Diskussion im JHV Thread


Dieser Beitrag wurde zuletzt von Landauer am 16.11.2019 um 14:55 Uhr bearbeitet
16.11.2019 - 18:17 Uhr
Zitat von Landauer
Umgezogen
Da ich das nicht länger im JHV diskutieren wollte, aber dieser Thread im Sinne wohltätiger Aktionen wohl thematisch generell passender ist, geht's erstmal hier weiter:
Ich denke dein Ansatz einer Beratung ist vom Ansatz her gar nicht verkehrt. Aber um das Problem zu verstehen, muss man etwas ausholen, damit es in seiner Dimension auch deutlich wird.
Ich hatte mich im Sommer etwas eingehender mit einem Kreisligisten in München beschäftigt und versucht, denen konstruktives Input zu geben. Das kam auch gut an, brachte hier und da nützliche Erkenntnisse, endet aber ganz schnell, sobald auch nur im Ansatz Geld damit zu tun hat. Das ist wirklich der größte Knackpunkt in den unteren Ligen.
In deren Beispiel weist die Bezirkssportanlage vielfältigen Sanierungsbedarf auf. Zugleich wird die BSA von insgesamt drei Vereinen genutzt. Darüber hinaus hat man als BSA Nutzer kein Baurecht, d.h. man kann nicht einmal in Eigeninitiative etwas verbessern, sondern wartet jahrelang händeringend auf die Stadt. Für eigenes Baurecht, bzw. um dringende Sanierungen vorzunehmen, müsste man selbst ein klassischer Pächter der Anlage sein. Und als Pächter muss man alljährlich 100-200k Euro für den gesamten Betrieb einer BSA und die Instandhaltung aufbringen, plus die Pacht, die auch nicht zum Spottpreis daherkommt.
Das kann dann kein Kreisligist mehr leisten.
Selbst bei einer tollen Phase, in der plötzlich mehr Geld reinkommt, muss man beachten, dass ein Downturn bei den Einnahmen sogleich die absehbare Insolvenz bedeutet. Man muss nämlich alljährlich rund 200k Euro nur für die Infrastruktur erwirtschaften und ist auf sich allein gestellt. Wer soll mit Einnahmen von meinetwegen 80k Euro im Jahr sowas stemmen? Das funktioniert einfach nicht.
Bleibt man dagegen einfacher Nutzer der BSA, bedeutet es, dass Sponsoring am Gelände automatisch durch alle drei Nutzer geteilt wird. Somit verursacht diese Ausgangslage im Fall der Sponsorengewinnung auch im Erfolgsfall ein "zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig".
Das ist in knappen Worten die Ausgangslage aller Münchener Stadtvereine.
Schaut man außerhalb der Stadtgrenzen, dann sieht man Sportanlagen ohne Sanierungsstau, also top modern und nur durch einen einzigen Verein genutzt. Diesem Verein fliegen dann auch die örtlichen Sponsoren zu, denn es gibt am Standort keinen Wettbewerb bzw. kaum Alternativen. Folglich gestaltet sich die Erlössteigerung dort weit angenehmer und man hat auch eine viel bessere Infrastruktur zur Verfügung, mit der sich richtig gut arbeiten lässt.
Nicht grundlos sind die Münchener Clubs erst ab der Bezirksliga abwärts zu finden, während Vereine aus dem Speckgürtel sogar bis rauf zur 3. Liga spielen (Haching, Garching, Heimstetten, usw.).
Das Problem des Münchener Stadtfußballs ist also zunächst ein infrastrukturelles, denn es gibt generell zu wenige Flächen, dafür auch viel zu viele Kleinvereine und in direkter Folge knappe Kapazitäten auf den BSA und zu alledem noch einen erschreckenden Sanierungsstau der maroden Anlagen.
Das sind nicht nur ungünstige Voraussetzungen, sondern man ist regelrecht zum Scheitern verurteilt.
Insofern sehe ich also weniger Nutzen durch eine reine Beratungsleistung, sondern eher den größten Vorteil in einer aktiven Unterstützung zur Finanzierung einer besseren Fußballinfrastruktur in MUC. Dies müsste mMn über eine private Stiftung erfolgen, sowie zugleich in aktive Beratung zur Erzielung höherer Erlöse durch die Vereine selbst münden.
Das übersteigt nicht nur die Möglichkeiten und das Know-How der Ehrenamtlichen, es ist geradezu absurd, so etwas noch als "normal darstellbar" zu betrachten.
Und eben weil wir bei diesem Thema von klassischem "Dickbrettbohren" reden, wäre hier eine aktive und öffentlichkeitswirksame Unterstützung des FCB, meinetwegen als extrem prominenter Schirmherr einer "Stiftung Münchener Amateurfußball" mit dazugehörigen gebündelten Sponsoren aus dem gesamten Stadtgebiet (zB MVV, MVG, SWM, Siemens, BMW, Allianz, Paulaner, Vinzenz Murr, Sparkasse, usw. usw.) sehr wertvoll.
Das dazu nötige Networking bzgl. potenter Sponsoren hat der FCB als Einziger in MUC tatsächlich selbst in der Hand, und auch aktive FCB Beratungsleistung wäre für die Vereine sehr viel wert. Ich denke der FCB könnte sein übergroßes Netzwerk an Unternehmen durchaus motivieren, um erhebliche Verbesserungen für den Stadtfußball Münchens über eine solche Stiftung in Gang zu setzen.
Ja, selbst kommunale Unterstützung wäre bei solch Publicity trächtigem Thema sehr wahrscheinlich. Die öffentliche Außenwirkung wäre jedenfalls enorm, weil diese Bündelung in der Stiftung wahrlich einzigartig wäre.
Und das wäre letztlich etwas mit bodenständigem Bezug zur Stadt München und dem Aspekt der aktiven Unterstützung innerhalb der engeren Fußballfamilie. Das wäre wahrhaftig ein "dem Fußball und der Heimatstadt wirklich etwas zurück geben".
Wenn es dabei hilft, Münchener Stadtvereine aus der totalen Bedeutungslosigkeit zu hieven, das bestehende infrastrukturelle Handicap zu überwinden, und wiedergutzumachen, was die Stadtpolitik über Jahrzehnte selbst aktiv verursachte, wäre dem Münchener Fußball und seinem Nachwuchs mehr geholfen als durch jede andere Maßnahme.
P.S.: Soweit meine spinnerten Ideen zu unserer Diskussion im JHV Thread

Umgezogen
Zitat von Westfalian
..... Insofern gilt es zu überlegen, wie eine solche Unterstützung aussehen kann. Ich sähe das weniger in rein monetärer Unterstützung als vielmehr in Richtung Coaching und Beratung.
Die Stadt tut sich vermutlich einfacher mit Vollprofis bei den Bayern als mit ehrenamtlichen Amateuren (nicht despektierlich gemeint, aber idR sind Vorstände von kleinen Amateurclubs ehrenamtlich unterwegs und haben in bestimmten Bereichen zB Baurecht nicht die notwendige Kompetenz) konzeptionell zu arbeiten und Projekte umzusetzen.
Zum anderen musste ich mich wundern, dass einerseits der Bayern eV 10 Mio EUR Überschuss erwirtschaftet, andererseits wie andere auch von öffentlichen Geldern zur Förderung bestimmter Themen profitiert. Im Rahmen des Solidargedanken kann man überlegen, diese Zuschüsse auch umzuleiten, solange sie innerhalb Münchens verbleiben.
Zitat von Landauer
......
Ich sehe den Münchener Vereinsfußball mittlerweile als ernsthaft bedrohte Spezies und definitiv als unterstützungswürdig an. Da fällt mir erst als Allerletztes irgendeine Form von Rivalität dazu ein.
Diese Zeiten sind lang vorbei und sie werden auch nie wieder kommen.
Es gibt in MUC nur noch einen Club von Bedeutung, und das ist der FCB. Alle anderen haben es viel schwerer als anderswo weil in MUC die Flächen extrem teuer sind und die Stadtpolitik (Ude) den Münchener Fußball regelrecht hingerichtet hat.
Es wäre vielmehr angesagt, dass bei all unseren sozialen Taten im Rahmen der FCB Hilfe auch mal die innerstädtische Fußballfamilie in den niederen Ligen berücksichtigt wird und etwas für die darbenden Münchener Stadtclubs getan wird. Das sind unsere Sportsbrüder und allein wir baden in der dicken Kohle, während für die anderen nur noch Mitleid, aber keine gelebte Solidarität übrig bleibt. Das sollte mMn jedem echten Fußballer zu Denken geben.
......
Ich sehe den Münchener Vereinsfußball mittlerweile als ernsthaft bedrohte Spezies und definitiv als unterstützungswürdig an. Da fällt mir erst als Allerletztes irgendeine Form von Rivalität dazu ein.
Diese Zeiten sind lang vorbei und sie werden auch nie wieder kommen.
Es gibt in MUC nur noch einen Club von Bedeutung, und das ist der FCB. Alle anderen haben es viel schwerer als anderswo weil in MUC die Flächen extrem teuer sind und die Stadtpolitik (Ude) den Münchener Fußball regelrecht hingerichtet hat.
Es wäre vielmehr angesagt, dass bei all unseren sozialen Taten im Rahmen der FCB Hilfe auch mal die innerstädtische Fußballfamilie in den niederen Ligen berücksichtigt wird und etwas für die darbenden Münchener Stadtclubs getan wird. Das sind unsere Sportsbrüder und allein wir baden in der dicken Kohle, während für die anderen nur noch Mitleid, aber keine gelebte Solidarität übrig bleibt. Das sollte mMn jedem echten Fußballer zu Denken geben.
..... Insofern gilt es zu überlegen, wie eine solche Unterstützung aussehen kann. Ich sähe das weniger in rein monetärer Unterstützung als vielmehr in Richtung Coaching und Beratung.
Die Stadt tut sich vermutlich einfacher mit Vollprofis bei den Bayern als mit ehrenamtlichen Amateuren (nicht despektierlich gemeint, aber idR sind Vorstände von kleinen Amateurclubs ehrenamtlich unterwegs und haben in bestimmten Bereichen zB Baurecht nicht die notwendige Kompetenz) konzeptionell zu arbeiten und Projekte umzusetzen.
Zum anderen musste ich mich wundern, dass einerseits der Bayern eV 10 Mio EUR Überschuss erwirtschaftet, andererseits wie andere auch von öffentlichen Geldern zur Förderung bestimmter Themen profitiert. Im Rahmen des Solidargedanken kann man überlegen, diese Zuschüsse auch umzuleiten, solange sie innerhalb Münchens verbleiben.
Da ich das nicht länger im JHV diskutieren wollte, aber dieser Thread im Sinne wohltätiger Aktionen wohl thematisch generell passender ist, geht's erstmal hier weiter:
Ich denke dein Ansatz einer Beratung ist vom Ansatz her gar nicht verkehrt. Aber um das Problem zu verstehen, muss man etwas ausholen, damit es in seiner Dimension auch deutlich wird.
Ich hatte mich im Sommer etwas eingehender mit einem Kreisligisten in München beschäftigt und versucht, denen konstruktives Input zu geben. Das kam auch gut an, brachte hier und da nützliche Erkenntnisse, endet aber ganz schnell, sobald auch nur im Ansatz Geld damit zu tun hat. Das ist wirklich der größte Knackpunkt in den unteren Ligen.
In deren Beispiel weist die Bezirkssportanlage vielfältigen Sanierungsbedarf auf. Zugleich wird die BSA von insgesamt drei Vereinen genutzt. Darüber hinaus hat man als BSA Nutzer kein Baurecht, d.h. man kann nicht einmal in Eigeninitiative etwas verbessern, sondern wartet jahrelang händeringend auf die Stadt. Für eigenes Baurecht, bzw. um dringende Sanierungen vorzunehmen, müsste man selbst ein klassischer Pächter der Anlage sein. Und als Pächter muss man alljährlich 100-200k Euro für den gesamten Betrieb einer BSA und die Instandhaltung aufbringen, plus die Pacht, die auch nicht zum Spottpreis daherkommt.
Das kann dann kein Kreisligist mehr leisten.
Selbst bei einer tollen Phase, in der plötzlich mehr Geld reinkommt, muss man beachten, dass ein Downturn bei den Einnahmen sogleich die absehbare Insolvenz bedeutet. Man muss nämlich alljährlich rund 200k Euro nur für die Infrastruktur erwirtschaften und ist auf sich allein gestellt. Wer soll mit Einnahmen von meinetwegen 80k Euro im Jahr sowas stemmen? Das funktioniert einfach nicht.
Bleibt man dagegen einfacher Nutzer der BSA, bedeutet es, dass Sponsoring am Gelände automatisch durch alle drei Nutzer geteilt wird. Somit verursacht diese Ausgangslage im Fall der Sponsorengewinnung auch im Erfolgsfall ein "zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig".
Das ist in knappen Worten die Ausgangslage aller Münchener Stadtvereine.
Schaut man außerhalb der Stadtgrenzen, dann sieht man Sportanlagen ohne Sanierungsstau, also top modern und nur durch einen einzigen Verein genutzt. Diesem Verein fliegen dann auch die örtlichen Sponsoren zu, denn es gibt am Standort keinen Wettbewerb bzw. kaum Alternativen. Folglich gestaltet sich die Erlössteigerung dort weit angenehmer und man hat auch eine viel bessere Infrastruktur zur Verfügung, mit der sich richtig gut arbeiten lässt.
Nicht grundlos sind die Münchener Clubs erst ab der Bezirksliga abwärts zu finden, während Vereine aus dem Speckgürtel sogar bis rauf zur 3. Liga spielen (Haching, Garching, Heimstetten, usw.).
Das Problem des Münchener Stadtfußballs ist also zunächst ein infrastrukturelles, denn es gibt generell zu wenige Flächen, dafür auch viel zu viele Kleinvereine und in direkter Folge knappe Kapazitäten auf den BSA und zu alledem noch einen erschreckenden Sanierungsstau der maroden Anlagen.
Das sind nicht nur ungünstige Voraussetzungen, sondern man ist regelrecht zum Scheitern verurteilt.
Insofern sehe ich also weniger Nutzen durch eine reine Beratungsleistung, sondern eher den größten Vorteil in einer aktiven Unterstützung zur Finanzierung einer besseren Fußballinfrastruktur in MUC. Dies müsste mMn über eine private Stiftung erfolgen, sowie zugleich in aktive Beratung zur Erzielung höherer Erlöse durch die Vereine selbst münden.
Das übersteigt nicht nur die Möglichkeiten und das Know-How der Ehrenamtlichen, es ist geradezu absurd, so etwas noch als "normal darstellbar" zu betrachten.
Und eben weil wir bei diesem Thema von klassischem "Dickbrettbohren" reden, wäre hier eine aktive und öffentlichkeitswirksame Unterstützung des FCB, meinetwegen als extrem prominenter Schirmherr einer "Stiftung Münchener Amateurfußball" mit dazugehörigen gebündelten Sponsoren aus dem gesamten Stadtgebiet (zB MVV, MVG, SWM, Siemens, BMW, Allianz, Paulaner, Vinzenz Murr, Sparkasse, usw. usw.) sehr wertvoll.
Das dazu nötige Networking bzgl. potenter Sponsoren hat der FCB als Einziger in MUC tatsächlich selbst in der Hand, und auch aktive FCB Beratungsleistung wäre für die Vereine sehr viel wert. Ich denke der FCB könnte sein übergroßes Netzwerk an Unternehmen durchaus motivieren, um erhebliche Verbesserungen für den Stadtfußball Münchens über eine solche Stiftung in Gang zu setzen.
Ja, selbst kommunale Unterstützung wäre bei solch Publicity trächtigem Thema sehr wahrscheinlich. Die öffentliche Außenwirkung wäre jedenfalls enorm, weil diese Bündelung in der Stiftung wahrlich einzigartig wäre.
Und das wäre letztlich etwas mit bodenständigem Bezug zur Stadt München und dem Aspekt der aktiven Unterstützung innerhalb der engeren Fußballfamilie. Das wäre wahrhaftig ein "dem Fußball und der Heimatstadt wirklich etwas zurück geben".
Wenn es dabei hilft, Münchener Stadtvereine aus der totalen Bedeutungslosigkeit zu hieven, das bestehende infrastrukturelle Handicap zu überwinden, und wiedergutzumachen, was die Stadtpolitik über Jahrzehnte selbst aktiv verursachte, wäre dem Münchener Fußball und seinem Nachwuchs mehr geholfen als durch jede andere Maßnahme.
P.S.: Soweit meine spinnerten Ideen zu unserer Diskussion im JHV Thread


Nach dem, was Du schilderst muss man der Stadt und damit ihrem OB ein Armutszeugnis in Sachen Förderung des Amateurfussballs ausstellen.
Offenbar muss da neben einem Coaching intensiv an den Strukturen gearbeitet werden um Gelder zielgerichtet einzusetzen und dort ankommen zu lassen, wo sie benötigt werden.
Eine Stiftung als Sammelbox und zentralem Anker zur Förderung klingt erstmal gut. Daneben gilt es offenbar private Spenden und öffentliche Mittel so zu kanalisieren, dass ein möglichst hoher Anteil in die Spielstätten fliesst und beim Spender steuerentlastend wirkt.
Grds denke ich, wo ein Wille ist, findet man einen Weg. Dafür müsste auch die Stadt informell beratend tätig werden im Rahmen eines Konstruktiven Gedankenaustausches. Es mutet skuril an, wenn einerseits der SAP Garden im Olympiapark als Prestigeobjekt gefeiert wird, andererseits aber die Sportanlagen vor aller Augen langsam verrotten.
16.11.2019 - 18:58 Uhr
Zitat von Westfalian
Nach dem, was Du schilderst muss man der Stadt und damit ihrem OB ein Armutszeugnis in Sachen Förderung des Amateurfussballs ausstellen..
Nach dem, was Du schilderst muss man der Stadt und damit ihrem OB ein Armutszeugnis in Sachen Förderung des Amateurfussballs ausstellen..
Das Lob gebührt den Regierungen Ude und Kronawitter. Udes Vorgänger (ab 1972 OB) war auch schon kein Freund solcher Themen, aber Ude war ein regelrechter Feind des Fußballs. Unter seiner Regierung wurden aus drei städtischen Fußballstadien (OLY, Dante, GWS) zwei komplett für den Fußball gesperrt und das GWS sollte sogar abgerissen werden. Das wurde nur von der CDU verhindert.
Heute gibt es nur noch das zum Ama-Stadion zurückgebaute GWS, das Reiter nun für den Profibetrieb mit 30 mio umbauen will. Dahinter existiert gar kein städtisches Stadion mehr, in dem man Regionalliga, oder sogar Bayernliga spielen könnte. Es gibt weder ein 2,5k Stadion, noch genügen andere Anlagen den BFV Auflagen in punkto Fantrennung.
München ist eine völlige Diaspora für den Fußball, weil über viel zu viele Jahre die Privatisierungskarte seitens Ude gespielt wurde und Kronawitter einzig auf Wohnungsbau schaute.
OB Reiter versucht das nun zu reparieren, aber wenn fünf Dekaden aufgewendet wurden um die Infrastrukltur zu zerstören/vernachlässigen, dann dauert die Umkehr mindestens ebenso lange.
Zitat von Westfalian
Es mutet skuril an, wenn einerseits der SAP Garden im Olympiapark als Prestigeobjekt gefeiert wird, andererseits aber die Sportanlagen vor aller Augen langsam verrotten.
Es mutet skuril an, wenn einerseits der SAP Garden im Olympiapark als Prestigeobjekt gefeiert wird, andererseits aber die Sportanlagen vor aller Augen langsam verrotten.
Daran ist nichts skurril, das ist gelebte Praxis in München. Nur was überregional im Fokus steht, bekommt Aufmerksamkeit. Der Rest ist seit Jahrzehnten völlig egal.
Sogar der Audi Dome (Oly 72 - Rudi Sedlmayer Halle) war ein Fall für die Abrissbirne und sollte bis zum Abriss als Disco genutzt werden. "Gerettet" wurde das Ding vom FCB, der zwecks größerem Basketball Einstieg seinen Teilhaber Audi umgarnte, das Ding mit Millionenaufwand zu sanieren. Die Stadt hätte das wohl nie getan, sondern einfach abgerissen.
Auch hier gilt, dass OB Reiter für einen Paradigmenwechsel steht. Der kümmert sich als erster OB seit rund 50 Jahren ernsthaft um bessere Infrastruktur im Fußball. Aber bis das bei den vorhandenen Budgets, und dem gleichzeitigen Investitionsstau beim ÖPNV was wird, bin ich schon unter der Erde. Es kann eigentlich nur dann innerhalb der nächsten 20 Jahre was werden, wenn auch die private Hand auf positive Weise mithilft. Deshalb auch derartige Überlegungen von mir.
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