Die Konkurrenz in Liga 2 - Saison 2026/2027
27.05.2026 - 21:33 Uhr
Nach einer sehr chaotischen Saison mit ganz wenigen Höhen aber mit sehr vielen Tiefen, einem unbefriedigenden 16. Platz aber einer gewonnenen Relegation gegen Drittligist Essen steht man erneut vor vielen Fragezeichen in Sachen Kaderplanung und Vereinsstruktur. Dennoch können die Planungen nun so nach und nach durch unseren neuen Geschäftsführer Sport Daniel Meyer angegangen werden. Doch was machen die anderen? Was treibt die Konkurrent in Liga 2?
Werfen wir mal einen Blick auf unsere zukünftige Konkurrenz:
Nach den Aufstiegen des FC Schalke 04, der SV Elversberg und des SC Paderborn in die 1. Liga haben uns mit Fortuna Düsseldorf und Preußen Münster 2 Vereine in Richtung 3. Liga verlassen.
Der SC Paderborn konnte sich als Zweitligadritter in zwei unfassbar langweiligen aber teils auch sehr spannenden Aufstiegs-Relegationsspielen samt hochdramatischem Ende gegen Bundesligist VfL Wolfsburg durchsetzen (0:0, 2:1) und wird somit in der neuen Saison zum dritten mal in der 1. Bundesliga spielen, Wolfsburg dagegen muss den Gang in Liga 2 antreten. Anders erging es uns als Abstiegs-Relegationsteilnehmer. Wir konnten uns am Ende gegen den Teilnehmer aus der 3. Liga, Rot-Weiss Essen, nur knapp (0:1, 2:0) aber verdient durchsetzen und stellten den Verbleib in der 2. Liga damit sicher.
Aus der 1. Liga kommen neben dem bereits genannten VfL Wolfsburg auch der 1.FC Heidenheim und der FC St. Pauli sowie aus der 3. Liga der VfL Osnabrück und der FC Energie Cottbus neu hinzu.
Hier die Übersicht der 18 Teilnehmer:
VfL Wolfsburg
1.FC Heidenheim
FC St. Pauli
Hannover 96
SV Darmstadt 98
1.FC Kaiserslautern
Hertha BSC
1.FC Nürnberg
VfL Bochum
Karlsruher SC
Dynamo Dresden
Holstein Kiel
Arminia Bielefeld
1.FC Magdeburg
Eintracht Braunschweig
Fürth
VfL Osnabrück
FC Energie Cottbus
Wie schätzt ihr die Zusammensetzung der kommenden Saison ein? Wo könnte es Überraschungen geben? Hier kann nun alles zu unserer Konkurrenz in der Saison 2026/2027 diskutiert werden.
Werfen wir mal einen Blick auf unsere zukünftige Konkurrenz:
Nach den Aufstiegen des FC Schalke 04, der SV Elversberg und des SC Paderborn in die 1. Liga haben uns mit Fortuna Düsseldorf und Preußen Münster 2 Vereine in Richtung 3. Liga verlassen.
Der SC Paderborn konnte sich als Zweitligadritter in zwei unfassbar langweiligen aber teils auch sehr spannenden Aufstiegs-Relegationsspielen samt hochdramatischem Ende gegen Bundesligist VfL Wolfsburg durchsetzen (0:0, 2:1) und wird somit in der neuen Saison zum dritten mal in der 1. Bundesliga spielen, Wolfsburg dagegen muss den Gang in Liga 2 antreten. Anders erging es uns als Abstiegs-Relegationsteilnehmer. Wir konnten uns am Ende gegen den Teilnehmer aus der 3. Liga, Rot-Weiss Essen, nur knapp (0:1, 2:0) aber verdient durchsetzen und stellten den Verbleib in der 2. Liga damit sicher.
Aus der 1. Liga kommen neben dem bereits genannten VfL Wolfsburg auch der 1.FC Heidenheim und der FC St. Pauli sowie aus der 3. Liga der VfL Osnabrück und der FC Energie Cottbus neu hinzu.
Hier die Übersicht der 18 Teilnehmer:
VfL Wolfsburg
1.FC Heidenheim
FC St. Pauli
Hannover 96
SV Darmstadt 98
1.FC Kaiserslautern
Hertha BSC
1.FC Nürnberg
VfL Bochum
Karlsruher SC
Dynamo Dresden
Holstein Kiel
Arminia Bielefeld
1.FC Magdeburg
Eintracht Braunschweig
Fürth
VfL Osnabrück
FC Energie Cottbus
Wie schätzt ihr die Zusammensetzung der kommenden Saison ein? Wo könnte es Überraschungen geben? Hier kann nun alles zu unserer Konkurrenz in der Saison 2026/2027 diskutiert werden.
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11.08.2026 - 14:17 Uhr
Zitat von Kleeblatt1903-
Der Vergleich zwischen Zoma und Futkeu ist wirklich spannend.
Futkeu hatte vor seiner letzten Marktwertanpassung bereits zwei gute Jahre in der 2. Bundesliga hinter sich und wurde als Torschützenkönig auf 7,5 Mio. € angehoben. Zoma hatte dagegen ein richtig gutes Jahr und wurde direkt auf 8 Mio. € taxiert.
Noch interessanter wird es beim Blick auf den Saisonstart: Futkeu hat letztes Jahr am ersten Spieltag zwei Tore gegen Dresden gemacht, Zoma jetzt drei. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass damals auch nur annähernd ein vergleichbarer Hype um Futkeu entstanden ist.
Beim Nachbarn entsteht dagegen innerhalb kürzester Zeit eine enorme Dynamik. In den sozialen Medien wird Zoma überall diskutiert, auf Transfermarkt werden teilweise schon Marktwerte von 15 Mio. € gefordert.
Ob Nürnberg so etwas gezielt fördert oder einfach nur sehr gut darin ist, diese Dynamik für sich zu nutzen, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber es ist schon beeindruckend, wie dort regelmäßig ein Hype um Spieler entsteht und sich dadurch gefühlt auch die Preisvorstellungen immer weiter nach oben verschieben.
Und das Verrückte ist. Am Ende werden, sie diese Summen tatsächlich bekommen
Der Vergleich zwischen Zoma und Futkeu ist wirklich spannend.
Futkeu hatte vor seiner letzten Marktwertanpassung bereits zwei gute Jahre in der 2. Bundesliga hinter sich und wurde als Torschützenkönig auf 7,5 Mio. € angehoben. Zoma hatte dagegen ein richtig gutes Jahr und wurde direkt auf 8 Mio. € taxiert.
Noch interessanter wird es beim Blick auf den Saisonstart: Futkeu hat letztes Jahr am ersten Spieltag zwei Tore gegen Dresden gemacht, Zoma jetzt drei. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass damals auch nur annähernd ein vergleichbarer Hype um Futkeu entstanden ist.
Beim Nachbarn entsteht dagegen innerhalb kürzester Zeit eine enorme Dynamik. In den sozialen Medien wird Zoma überall diskutiert, auf Transfermarkt werden teilweise schon Marktwerte von 15 Mio. € gefordert.
Ob Nürnberg so etwas gezielt fördert oder einfach nur sehr gut darin ist, diese Dynamik für sich zu nutzen, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber es ist schon beeindruckend, wie dort regelmäßig ein Hype um Spieler entsteht und sich dadurch gefühlt auch die Preisvorstellungen immer weiter nach oben verschieben.
Und das Verrückte ist. Am Ende werden, sie diese Summen tatsächlich bekommen
Vielleicht ist der Vergleich Zoma / Futkeu aus verschiedenen Gründen nicht das allerbeste Beispiel aber schaut euch doch mal die Jahrgänge der Nürnberger Startelf an.
1 x 2000
1 x 2001
2 x 2002
1 x 2003
1 x 2004
2 x 2005
1 x 2006
1 x 2007
Einzig Justvan ist vor 2000 geboren und fällt hier mit 28 etwas aus dem Muster.
Das ist genau der "Fürther Weg", den man hier zwar gebetsmühlenartig predigt aber nicht den ***** in der Hose hat diesen auch mit Leben zu füllen.
Zudem hat der Nachbar einen Trainer, der das mit tiefster Überzeugung lebt.
Hier ist abgesehen von einem ausgeliehenen Torhüter, der jetzt zwar gehyped wird aber von dessen Entwicklung man am Ende wenig haben wird weil andere davon profitieren, mit dem jüngsten Feldspieler Pohlmann ein einziger Spieler in der Startelf später als 2000 geboren.
Das ist traurig, das ist erschreckend, das ist beschämend.
Und das hat null Komma null mit fehlender Qualität zu tun weil wir sehr interessante und spannende junge Spieler im Kader haben, die vor Ihrem Wechsel zum Kleeblatt deutlich talentierter waren und deutlich mehr vorzuweisen hatten, als etliche Club-Spieler vor ihrem Wechsel nach Nürnberg bzw. Spieler, die dort jetzt in der Startelf stehen.
Das ist einzig und alleine eine Frage der Philosophie und des Trainers.
Junge Spieler werden brauchen Spielzeit und vor allem Vertrauen.
Sie brauchen das Gefühl, dass auch in einer schwierigen Phase hinter ihnen gestanden wird und sie sich auch Schwankungen erlauben und selbstverständlich Fehler machen dürfen, die für die Entwicklung ja elementar wichtig sind.
Das ist aber hier nicht der Fall. Es werden fast immer ältere Spieler vorgezogen, die Startelf war von Tag 1 mehr oder weniger klar und wenn ein junger Spieler mal den einen oder anderen Fehler macht, wird er sofort aus der Mannschaft genommen, im Umfeld wird seine Qualität in Frage gestellt und Michael Fischer schreibt ihn nieder.
Miro Klose stellt bei jeder Gelegenheit, vermutlich auch aus eigener Erfahrung, heraus und betont wie groß das Vertrauen in seine jungen Spieler ist.
Hier werden permanent die sogenannten etablierten Spieler in den Himmel gelobt und als unersetzlich bezeichnet und solche Erfolgsgeschichten werden durch Spieler wie Srbeny oder Dehm verhindert, die wenn man sich ihre Vita und die Entwicklung der letzten Jahre ansieht wahrscheinlich nicht mal Zweitligadurchschnitt sind.
Und dann braucht man sich eben nicht wundern, wenn man auf St. Pauli eben wieder weniger gelaufen ist als der Gegner, obwohl dieser deutlich mehr Ballbesitz hatte und eben wieder in allen entscheidenden Statistiken 2. Sieger war.
Dass dann eben 10 Kilometer weiter immer wieder solche Geschichten geschrieben werden und das hier kaum mehr gelingt ist dann eben kein Zufall sondern einfach nur das Ergebnis der philosophiebedingten Planung und der Art und Weise mit welcher Überzeugung man das dann durchzieht.
12.08.2026 - 08:47 Uhr
Zitat von Deruntere
Und was hats Nürnberg bisher gebracht? Man hat keine einzige Saison um den Aufstieg mitgespielt, obwohl man die besseren Spieler hatte und deutlich mehr Geld. Die letzten 5 Jahre: 8, 14, 12, 10, 8. Bei uns: 1. liga, 12, 8, 13, 16. (Btw wären die beinahe 2020 abgestiegen in der Relegation..) Ja, die letzten 2 Jahre ist definitiv ein Trend richtung Nürnberg deutlich erkennbar, aber so krass es darzustellen, als würde bei uns gehen, ist dann auch falsch. Und wenn sie dieses Jahr nicht aufsteigen, sind ja auch neben Zoma wieder 5 Spieler weg wie jede Saison ^^.
Was es uns gebracht hat? Reduzierung des negativen Eigenkapitals zu einem mehr als positiven. Ein weit ausgeglichener Kader als in den Jahren zuvor. Zum Schluss eben auch klare sportliche Fortschritte. Zitat von Atom-Otto
Vielleicht ist der Vergleich Zoma / Futkeu aus verschiedenen Gründen nicht das allerbeste Beispiel aber schaut euch doch mal die Jahrgänge der Nürnberger Startelf an.
1 x 2000
1 x 2001
2 x 2002
1 x 2003
1 x 2004
2 x 2005
1 x 2006
1 x 2007
Einzig Justvan ist vor 2000 geboren und fällt hier mit 28 etwas aus dem Muster.
Das ist genau der "Fürther Weg", den man hier zwar gebetsmühlenartig predigt aber nicht den ***** in der Hose hat diesen auch mit Leben zu füllen.
Zudem hat der Nachbar einen Trainer, der das mit tiefster Überzeugung lebt.
Hier ist abgesehen von einem ausgeliehenen Torhüter, der jetzt zwar gehyped wird aber von dessen Entwicklung man am Ende wenig haben wird weil andere davon profitieren, mit dem jüngsten Feldspieler Pohlmann ein einziger Spieler in der Startelf später als 2000 geboren.
Das ist traurig, das ist erschreckend, das ist beschämend.
Und das hat null Komma null mit fehlender Qualität zu tun weil wir sehr interessante und spannende junge Spieler im Kader haben, die vor Ihrem Wechsel zum Kleeblatt deutlich talentierter waren und deutlich mehr vorzuweisen hatten, als etliche Club-Spieler vor ihrem Wechsel nach Nürnberg bzw. Spieler, die dort jetzt in der Startelf stehen.
Das ist einzig und alleine eine Frage der Philosophie und des Trainers.
Junge Spieler werden brauchen Spielzeit und vor allem Vertrauen.
Sie brauchen das Gefühl, dass auch in einer schwierigen Phase hinter ihnen gestanden wird und sie sich auch Schwankungen erlauben und selbstverständlich Fehler machen dürfen, die für die Entwicklung ja elementar wichtig sind.
Das ist aber hier nicht der Fall. Es werden fast immer ältere Spieler vorgezogen, die Startelf war von Tag 1 mehr oder weniger klar und wenn ein junger Spieler mal den einen oder anderen Fehler macht, wird er sofort aus der Mannschaft genommen, im Umfeld wird seine Qualität in Frage gestellt und Michael Fischer schreibt ihn nieder.
Miro Klose stellt bei jeder Gelegenheit, vermutlich auch aus eigener Erfahrung, heraus und betont wie groß das Vertrauen in seine jungen Spieler ist.
Hier werden permanent die sogenannten etablierten Spieler in den Himmel gelobt und als unersetzlich bezeichnet und solche Erfolgsgeschichten werden durch Spieler wie Srbeny oder Dehm verhindert, die wenn man sich ihre Vita und die Entwicklung der letzten Jahre ansieht wahrscheinlich nicht mal Zweitligadurchschnitt sind.
Und dann braucht man sich eben nicht wundern, wenn man auf St. Pauli eben wieder weniger gelaufen ist als der Gegner, obwohl dieser deutlich mehr Ballbesitz hatte und eben wieder in allen entscheidenden Statistiken 2. Sieger war.
Dass dann eben 10 Kilometer weiter immer wieder solche Geschichten geschrieben werden und das hier kaum mehr gelingt ist dann eben kein Zufall sondern einfach nur das Ergebnis der philosophiebedingten Planung und der Art und Weise mit welcher Überzeugung man das dann durchzieht.
Zitat von Kleeblatt1903-
Der Vergleich zwischen Zoma und Futkeu ist wirklich spannend.
Futkeu hatte vor seiner letzten Marktwertanpassung bereits zwei gute Jahre in der 2. Bundesliga hinter sich und wurde als Torschützenkönig auf 7,5 Mio. € angehoben. Zoma hatte dagegen ein richtig gutes Jahr und wurde direkt auf 8 Mio. € taxiert.
Noch interessanter wird es beim Blick auf den Saisonstart: Futkeu hat letztes Jahr am ersten Spieltag zwei Tore gegen Dresden gemacht, Zoma jetzt drei. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass damals auch nur annähernd ein vergleichbarer Hype um Futkeu entstanden ist.
Beim Nachbarn entsteht dagegen innerhalb kürzester Zeit eine enorme Dynamik. In den sozialen Medien wird Zoma überall diskutiert, auf Transfermarkt werden teilweise schon Marktwerte von 15 Mio. € gefordert.
Ob Nürnberg so etwas gezielt fördert oder einfach nur sehr gut darin ist, diese Dynamik für sich zu nutzen, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber es ist schon beeindruckend, wie dort regelmäßig ein Hype um Spieler entsteht und sich dadurch gefühlt auch die Preisvorstellungen immer weiter nach oben verschieben.
Und das Verrückte ist. Am Ende werden, sie diese Summen tatsächlich bekommen
Der Vergleich zwischen Zoma und Futkeu ist wirklich spannend.
Futkeu hatte vor seiner letzten Marktwertanpassung bereits zwei gute Jahre in der 2. Bundesliga hinter sich und wurde als Torschützenkönig auf 7,5 Mio. € angehoben. Zoma hatte dagegen ein richtig gutes Jahr und wurde direkt auf 8 Mio. € taxiert.
Noch interessanter wird es beim Blick auf den Saisonstart: Futkeu hat letztes Jahr am ersten Spieltag zwei Tore gegen Dresden gemacht, Zoma jetzt drei. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass damals auch nur annähernd ein vergleichbarer Hype um Futkeu entstanden ist.
Beim Nachbarn entsteht dagegen innerhalb kürzester Zeit eine enorme Dynamik. In den sozialen Medien wird Zoma überall diskutiert, auf Transfermarkt werden teilweise schon Marktwerte von 15 Mio. € gefordert.
Ob Nürnberg so etwas gezielt fördert oder einfach nur sehr gut darin ist, diese Dynamik für sich zu nutzen, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber es ist schon beeindruckend, wie dort regelmäßig ein Hype um Spieler entsteht und sich dadurch gefühlt auch die Preisvorstellungen immer weiter nach oben verschieben.
Und das Verrückte ist. Am Ende werden, sie diese Summen tatsächlich bekommen
Vielleicht ist der Vergleich Zoma / Futkeu aus verschiedenen Gründen nicht das allerbeste Beispiel aber schaut euch doch mal die Jahrgänge der Nürnberger Startelf an.
1 x 2000
1 x 2001
2 x 2002
1 x 2003
1 x 2004
2 x 2005
1 x 2006
1 x 2007
Einzig Justvan ist vor 2000 geboren und fällt hier mit 28 etwas aus dem Muster.
Das ist genau der "Fürther Weg", den man hier zwar gebetsmühlenartig predigt aber nicht den ***** in der Hose hat diesen auch mit Leben zu füllen.
Zudem hat der Nachbar einen Trainer, der das mit tiefster Überzeugung lebt.
Hier ist abgesehen von einem ausgeliehenen Torhüter, der jetzt zwar gehyped wird aber von dessen Entwicklung man am Ende wenig haben wird weil andere davon profitieren, mit dem jüngsten Feldspieler Pohlmann ein einziger Spieler in der Startelf später als 2000 geboren.
Das ist traurig, das ist erschreckend, das ist beschämend.
Und das hat null Komma null mit fehlender Qualität zu tun weil wir sehr interessante und spannende junge Spieler im Kader haben, die vor Ihrem Wechsel zum Kleeblatt deutlich talentierter waren und deutlich mehr vorzuweisen hatten, als etliche Club-Spieler vor ihrem Wechsel nach Nürnberg bzw. Spieler, die dort jetzt in der Startelf stehen.
Das ist einzig und alleine eine Frage der Philosophie und des Trainers.
Junge Spieler werden brauchen Spielzeit und vor allem Vertrauen.
Sie brauchen das Gefühl, dass auch in einer schwierigen Phase hinter ihnen gestanden wird und sie sich auch Schwankungen erlauben und selbstverständlich Fehler machen dürfen, die für die Entwicklung ja elementar wichtig sind.
Das ist aber hier nicht der Fall. Es werden fast immer ältere Spieler vorgezogen, die Startelf war von Tag 1 mehr oder weniger klar und wenn ein junger Spieler mal den einen oder anderen Fehler macht, wird er sofort aus der Mannschaft genommen, im Umfeld wird seine Qualität in Frage gestellt und Michael Fischer schreibt ihn nieder.
Miro Klose stellt bei jeder Gelegenheit, vermutlich auch aus eigener Erfahrung, heraus und betont wie groß das Vertrauen in seine jungen Spieler ist.
Hier werden permanent die sogenannten etablierten Spieler in den Himmel gelobt und als unersetzlich bezeichnet und solche Erfolgsgeschichten werden durch Spieler wie Srbeny oder Dehm verhindert, die wenn man sich ihre Vita und die Entwicklung der letzten Jahre ansieht wahrscheinlich nicht mal Zweitligadurchschnitt sind.
Und dann braucht man sich eben nicht wundern, wenn man auf St. Pauli eben wieder weniger gelaufen ist als der Gegner, obwohl dieser deutlich mehr Ballbesitz hatte und eben wieder in allen entscheidenden Statistiken 2. Sieger war.
Dass dann eben 10 Kilometer weiter immer wieder solche Geschichten geschrieben werden und das hier kaum mehr gelingt ist dann eben kein Zufall sondern einfach nur das Ergebnis der philosophiebedingten Planung und der Art und Weise mit welcher Überzeugung man das dann durchzieht.
Und was hats Nürnberg bisher gebracht? Man hat keine einzige Saison um den Aufstieg mitgespielt, obwohl man die besseren Spieler hatte und deutlich mehr Geld. Die letzten 5 Jahre: 8, 14, 12, 10, 8. Bei uns: 1. liga, 12, 8, 13, 16. (Btw wären die beinahe 2020 abgestiegen in der Relegation..) Ja, die letzten 2 Jahre ist definitiv ein Trend richtung Nürnberg deutlich erkennbar, aber so krass es darzustellen, als würde bei uns gehen, ist dann auch falsch. Und wenn sie dieses Jahr nicht aufsteigen, sind ja auch neben Zoma wieder 5 Spieler weg wie jede Saison ^^.
Klar sprechen wir hier über einen Fußballverein und das sportliche muss irgendwann im Mittelpunkt stehen. Es ist aber halt nicht nur das. Wir hatten bzw. haben noch immer ein jährliches Defizit, welches uns gezwungen hat Spieler wie Jeltsch, Brown und Uzun zu verkaufen. Diese Transfers und Reduzierungen in der Verwaltung haben dazu geführt, dass wir nicht jeden Spieler sofort verkaufen müssen.
Zum Ende der Ära Hecking waren wir eigentlich wieder da, wo man unter Palikuca schon war. Mit dem großen Unterschied, dass das NLZ weiter war. Aber der Kader war falsch zusammengestellt, unausgeglichen und nur mit Namen, aber weniger Qualität besetzt.
Mit Joti & Klose hat man sich auf nen klare Rebuild verständigt und zieht diesen im dritten Jahr komplett durch. Sportlich hatte man genug Tiefen drin, aber letztendlich konnte man sich jährlich steigern. Der Aufstieg ist dieses Jahr auch kein Thema, dazu gehört schon auch ne gute Portion Glück. Sportlich muss man aber weiter Schritte nach vorne machen. Wie dann der Kader nächsten Sommer aussieht, kann dir keiner sagen.
Auf deine Frage zurück zu kommen, was es uns gebracht hat. Wir haben im Verein wieder einen klaren Plan. Mit JTA hat man einen starken Scouting Partner, finanziell ist man endlich wieder auf gesunden Beinen und wir haben aktuell einen Kader, auf den die Fans wieder Bock haben. Für mich, aber da bin ich als Fan biased, ist das ein großer Fortschritt.
12.08.2026 - 10:24 Uhr
Zitat von thesaint610
Auf deine Frage zurück zu kommen, was es uns gebracht hat. Wir haben im Verein wieder einen klaren Plan. Mit JTA hat man einen starken Scouting Partner, finanziell ist man endlich wieder auf gesunden Beinen und wir haben aktuell einen Kader, auf den die Fans wieder Bock haben. Für mich, aber da bin ich als Fan biased, ist das ein großer Fortschritt.
Auf deine Frage zurück zu kommen, was es uns gebracht hat. Wir haben im Verein wieder einen klaren Plan. Mit JTA hat man einen starken Scouting Partner, finanziell ist man endlich wieder auf gesunden Beinen und wir haben aktuell einen Kader, auf den die Fans wieder Bock haben. Für mich, aber da bin ich als Fan biased, ist das ein großer Fortschritt.
Genau so ist es nämlich. Und das sind genau die 3 Jahre, die der Nachbar uns voraus ist. Der Großteil der Startelf von letzten Sonntag war schon in der vergangenen Saison da. Weil man es über die Jahre geschafft hat, Strukturen in einer Mannschaft zu schaffen. Da fällt es auch leichter, Talente zu integrieren.
Vergleicht man das mit unserer Situation, sieht man, dass wir gerade ganz wo anders herkommen. Wir kämpfen seit 2 Jahren ums sportliche Überleben und es regierte das Chaos. Man hat bald 50 Kaderbewegungen, da kann es keine Strukturen in einer Mannschaft geben. Das wird Zeit brauchen und zwar mehr als nur einen Sommer. Aber die vielen Abgänge und, dass man dazu auch einiges an Transfereinnahmen generieren konnte, gibt Hoffnung, dass jetzt die Basis für den Fürther Weg gelegt wird.
Ein guter Saisonstart und ruhiges Fahrwasser sind elementar, um die Talente in einer stabilen Mannschaft reifen zu lassen. Bei Existenzängsten geht das nur bei außergewöhnlichen Talenten. Man hat jahrelang auf alteingesessene Leistungsträger gesetzt und den Moment der Trennung verpasst.
Man hat jetzt mit Pohlmann, Appelkamp, Banse und Will eine Achse, die die nächsten 2-3 Jahre Stabilität reinbringen kann. Mit Dal, Reich, Keller, Zank, Avlayici und vll Megeed sechs Spieler, die in einer stabilen Saison reinkommen werden. Und dann braucht es weiter 2-3 Jahre, um diesen Weg konsequent weiterzugehen und Qualität aufzubauen. Dann klappt es auch mit den Transfereinnahmen wieder.
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