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André Schubert [Trainer]

08.08.2016 - 13:18 Uhr
Zeige Ergebnisse 21-30 von 174.
André Schubert [Trainer] |#21
28.08.2016 - 08:33 Uhr
Ich habe vor dem Spiel mit Unverständnis reagiert, als ich die Aufstellung gesehen habe. Warum setzt Schubert die gegen Bern so stark spielenden Hazard, Herrmann und Johnson nur auf die Bank? - Jetzt weiß ich es!

Klingt schon fast kurios, dass genau diese André Hahn, der für den Dreifachtorschützen Hazard ins Spiel kam, genau den Unterschied gegen verdammt starke Leverkusener ausgemacht hat.
Fast aber noch interessanter ist ja die Tatsache, dass Hahn und Hazard zwei völlig unterschiedliche Spieler sind und entsprechend die Offensive völlig anders ausgerichtet ist, je nachdem wer davon im Einsatz ist.

Das ist für mich ein klares Zeichen, wie Flexibel unsere Mannschaft gerade offensiv geworden ist. Wir können ohne Probleme zwischen verschiedenen Systemen hin- und her wechseln und können je nach Gegner das beste raussuchen und bleiben fabei völlig unberechenbar.
Dafür braucht es natürlich entsprechende Qualität in der Mannschaft. Wenn man sich zwischen einem Hahn und Hazard entscheiden muss und dazu noch Spieler wie Herrmann, Traore, Johnson etc. hat, dann merkt man mal wie stark der Kader ist!

Für so ein flexibles Offensivkonstrukt ist allerdings nicht nur die Qualität auf dem Platz entscheidend, sondern auch die auf der Trainerbank!
Was Schubert hier geschaffen hat, ist meiner Meinung nach schon sensationell. Wenn wir diese Flexibilität durch die Saison halten und auch noch verfeinern können, dann gehören wir ganz oben in die Tabelle.

Ich hoffe, dass man Schubert in den nächsten Wochen einen neuen Vertrag anbietet, um seinen klaren Standpunkt in der Mannschaft zu untermauern. Schubert ist der alleinige Boss und das darf man ohne schlechtes Gewissen auch allen zeigen.
André Schubert [Trainer] |#22
28.08.2016 - 10:44 Uhr
Zitat von Kleff
Zitat von Tequila-Sunrise

Zitat von Kleff

Vercoacht und trotzdem gewonnen.
Für mich gestern Wendt und Traore die vollkommen falsche Entscheidung...dann auch noch der behäbige Verstergaard rein, der beim gegentreffer zur Salzsäule erstarrte und normalerweise verlieren wird dann nach hinten raus.

Aber wenn es läuft, dann richtig!
Auftakt nach Maß mit voller Punktzahl auf allen Ebenen.
Das ist entscheidend und wir sind voll auf Kurs...ergebnistechchnisch gerne weiter so!


Vestergaard wurde doch bestimmt gebracht, dass die Anfälligkeit beim Defensivkopfball geringer wird. Dahingehend wurde vom Trainer schon richtig reagiert nach den Tah-Chancen, finde ich.


Und was ist mit Kramer und Strobl...eine andere Zuteilung bei Standards hätte da gereicht und sowas klärt man normal vor dem Spiel...Tah ist ja wohl kein unbekannter und Kiesling war noch nicht mal mit dabei...da brauche ich nicht mit Kanonen auf Spatzen (Vestergaard) schießen und schwäche mit dem ungelenken Vestergaard die Abwehr gegen die quirligen Leverkusenen.

Aber wie gesagt...ist ja nochmal so gerade gut gegangen. Letztendlich kräht da später kein Hahn nach. daumen-hoch


Dass Du viel mehr Ahnung vom Trainergeschäft hast und grundsätzlich alles besser weißt als Schubert und jeder andere Trainer auf diesem Planeten, ist sämtlichen Forumsteilnehmern hinlänglich bekannt. Da stellt sich nur eine Frage: Warum arbeitest Du nicht selbst als Trainer und verdienst mit Deinem sagenhaften Talent Millionen und holst Titel?

Sorry für diesen Sarkasmus, aber Schubert macht derzeit einen sehr guten Job, gewinnt ein Spiel nach dem anderem und wird trotzdem permanent von Leuten angefeindet, die selbst nur den ganzen Tag bei Mutti hinterm Ofen sitzen und nichts Anderes leisten als großspurige Besserwisser-Kommentare abzulassen.

Ein gönnerhafter, herablassender Kommentar nach dem Bern-Spiel ändert nichts an der grundsätzlichen Einstellung. Das hat Schubert wirklich nicht verdient.

•     •     •

Warum denn so ernst, he? Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht! Warum denn so ernst?
André Schubert [Trainer] |#23
28.08.2016 - 11:21 Uhr
Zitat von Kleff
Zitat von proximus85

...
Wie hättest du denn hinsichtlich Jantschke in der Halbzeit reagiert? Vestergaard gegen Bellarabi findet man wohl in keinem Lehrbuch.


Jantschke musste verletzt raus. Meine Option gegen ultrabewegliche LEV wäre Strobl zurück in die Kette, Dahoud auf die 6 und zeitgleich den schwachen Traore raus und dafür Johnson (für Balance def/of und natürlich Speed) und auf das zweite Tor lauern. Ist ja nicht so, als ob wir da keine Möglichkeiten haben. So aber konnten wir uns eine Zeit lang kaum noch befreien.
Erst als Johnson und Hazard rein kamen bekamen wir wieder Entlastung rein.


Das wäre auch eine Variante gewesen, angenommen er macht es und es klappt, dann sieht es so auch wie jetzt auch. Wenn es aber nicht klappt, dann werden die Stimmen laut und es könnte heißen:
  • Wieso wechselt er denn soviel und bringt alles durcheinander?
  • Strobl im defensiven Mittelfeld so stark, wieso wechselt er da die Position?
  • Dahoud bisher noch nicht bei 100%, wir führen, wieso wechselt er offensiv?


Bei der Entlastung und der Spielentwicklung bin ich bei dir, in der zweiten Halbzeit sind uns Struktur und Linie verloren gegangen. Ich denke Schubert hat sich für die defensivere und risikoärmere Variante entschieden. Was man aber noch berücksichtigen muss: Strobl ist situativ immer wieder in die 3er Kette zurück gefallen und hat Christensen geholfen, dies wäre mit Kramer und Mo so nicht mehr möglich gewesen.

Zitat von Kleff

Zitat von proximus85

...Also das Ding Vestergaard anzukreiden finde ich mutig.

Mach ich auch nicht...aber eine gute Figur gibt er da nicht ab...irgendwie ging das für ihn alles etwas zu schnell...deshalb der Vergleich mit der Salzsäule zwinker


Dann können wir das Törchen ja gleichverteilen auf die genannten Spieler, nur Elvedi fehlte glaube ich in der Aufzählung.

Allgemein:
Was ich gut fand ist, dass wir uns gegen individuell bessere Leverkusener sehr stark präsentiert und verkauft haben. Dass uns ihr Pressingspiel uns nicht liegt und wir gegen solche Gegner zuletzt immer schlecht aussahen, ist doch eine Entwicklung, welche Schubert positiv zuzuschreiben ist.

•     •     •

Der Fußball wie ich ihn liebe braucht Fans. Die Verantwortlichen des Geschäfts bzw. Systems suchen jedoch Kunden. Nachhaltig ist dies keine sinnvolle und konfliktarme Entwicklung.

Borussia Mönchengladbach - 1. FC Magdeburg - FC Liverpool - FC Barcelona
André Schubert [Trainer] |#24
28.08.2016 - 12:04 Uhr
Zitat von Kleff
Zitat von proximus85

...
Wie hättest du denn hinsichtlich Jantschke in der Halbzeit reagiert? Vestergaard gegen Bellarabi findet man wohl in keinem Lehrbuch.


Jantschke musste verletzt raus. Meine Option gegen ultrabewegliche LEV wäre Strobl zurück in die Kette, Dahoud auf die 6 und zeitgleich den schwachen Traore raus und dafür Johnson (für Balance def/of und natürlich Speed) und auf das zweite Tor lauern. Ist ja nicht so, als ob wir da keine Möglichkeiten haben. So aber konnten wir uns eine Zeit lang kaum noch befreien.
Erst als Johnson und Hazard rein kamen bekamen wir wieder Entlastung rein.

Zitat von proximus85

...Also das Ding Vestergaard anzukreiden finde ich mutig.

Mach ich auch nicht...aber eine gute Figur gibt er da nicht ab...irgendwie ging das für ihn alles etwas zu schnell...deshalb der Vergleich mit der Salzsäule zwinker


Ich zitiere mal eure Kommentare, da hier sachlich argumentiert wird.

Ich hatte mich auch gewundert bei der Aufstellung, allerdings haben wir 17-18 Mann im Kader die man alle spielen lassen kann und habe daher erst einmal Vertrauen in den Trainer und das Team gehabt.
Kommen wir zu Jantschke: Ich verstehe Kleff wenn er sagt er hätte Strobl zurückgezogen und Dahoud auf die 6 gestellt, dies wäre die offensichtliche naheliegende Option gewesen.

Dem entgegne ich aber mit einer anderen These.
Kramer und Strobl haben sehr viel dazu beigetragen, das das Spiel so war wie es war. Leverkusen und Borussia haben das Spiel über 90 Minuten immer wieder versucht eng zu machen, damit sich der Gegner nicht entfalten kann. Strobl hat zwar zeitweise etwas Probleme den Ball an den eigenen Mann zu bringen, es aber ganz gut hinbekommen.

Dahoud hat mich hingegen in dieser Saison noch nicht überzeugt (ok, gegen die Berner Fahnenstangen hätte auch Pirmin Zurbriggen geglänzt) und wäre in meinen Augen ein Risiko gewesen. Strobl also dort zu belassen kann ich gut nachvollziehen.
Vestergarrd hingegen hat auch nicht richtig überzeugt, ABER bei ihm denke ich das wir ihn noch ganz dringend brauchen werden und er durch Einsatzzeiten sich ins Team kämpfen muss und lernen auf dieser Ebene mit zu halten. Vieles sieht bei ihm ungelenk aus, dennoch ist er auch ein Kämpfer und seine Spieleröffnung funktioniert hier und da auch.
Jede Minute die der Trainer ihn gibt, wird ihn besser und wertvoller für ihn machen, gerade in solchen Spielen. Beim Stande von 5:0 brauche ich ihn nicht unbedingt.

Traore und Hahn sind halt reinrotiert. Ich habe das Gefühl das sich langsam Tauschpärchen bilden. Traore-Herrmann, Wendt-Johnson, Hazard-Hahn, Jantschke-Vestergarrd. Dahoud muss wieder Leistung zeigen und dann wird er Strobl verdrängen können.
Gesetzte seinen zu sein: Sommer, Elvedi (Ersatz vielleicht mal Korb), Christensen, Kramer, Raffael und Stindl

•     •     •

Hall of fame !

* * * Borussen-League-Sieger 2019 * * *
* * * Meister 1. Liga 2016 * * *

* * *Tippspiel Saison 14/15 22. Spieltag:
Igor Demo87 - UweRahn 0:9
Schalke 04 gegen Werder Bremen 1 : 1
SC Freiburg gegen TSG Hoffenheim 1 : 1
Hamburger SV gegen Bor. M`Gladbach 1 : 1
André Schubert [Trainer] |#25
28.08.2016 - 15:02 Uhr
Ich finde es wirklich erstaunlich, wie manche immer noch ein Haar in einem ganzen Pool voll Suppe suchen.
Für mich gibt es bislang absolut keinerlei Anhaltspunkte, dass mit Schubert, seiner Taktik, seiner Person oder zwischen ihm und der Mannschaft irgendetwas nicht stimmt.

Dieses ganze Gehabe von wegen "hmm Schubert ist ein schwerer Charakter, muss Schubert gehen, was stimmt bei Schubert nicht" war alles reine Mediensülze, die daran einen Punkt gefunden haben, den die immer und immer wieder aufwärmen und zum Running Gag machen können, ohne dass nur ein Fünkchen belegbarer Wahrheitsgehalt daran war.

Schubert ist bislang bei Borussia unglaublich erfolgreich, wirkt in Interviews sehr sympathisch und trifft sehr klare Aussagen, klatscht mit allen Spielern bei Auswechslungen ab, redet mit ihnen, gibt ihnen auch während des Spiels Impulse, freut sich bei jedem Tor, als hätte ein 5-jähriger grade sein neues Matchboxauto bekommen, hatte nach kurzer Zeit letzte Saison vom Team und auch vor allem von Xhaka starke Rückendeckung, die nachher auch noch Eberl deutlich bekräftigt hat, Schubert lässt einen offensiven, modernen und sehr variablen Fußball spielen und hat damit bislang den besten Punkteschnitt aller aktuellen Bundesligatrainer.

Mir geht diese Diskussion, die eigentlich gar keine Diskussion ist und sie auch gar nicht wert ist so auf den Keks, dass ich mich fast schon dazu gedrängt fühle mit diesem Post vielleicht ein bisschen Klarheit zu verschaffen. Lasst den Mann einfach seine exzellente Arbeit weiter so machen wie bisher.

Man nenne mir nur einen plausiblen und vor allem eindeutigen Grund, der nicht wieder wie im Deutschunterricht früher so oder so gedeutet werden kann, dass mit Schubert oder zwischen ihm und der Mannschaft irgendwas nicht stimmt.

•     •     •

Arango: "Jeder Trainer hat sein eigenes Konzept und das von Frontzeck funktioniert halt einfach nicht"
Favre: "Ich bin noch fit, ich könnte noch spielen"
Meyer: "Wir mussten das Training eine halbe Stunde unterbrechen, weil die Spieler sich so gefreut haben. Einige haben sogar geweint"

Pro: BMG, Plymouth Argyle, MSV, Millwall
Anti: RB, SAP, VW

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Simsenson am 28.08.2016 um 15:04 Uhr bearbeitet
André Schubert [Trainer] |#26
28.08.2016 - 15:27 Uhr
Zitat von UweRahn
Zitat von Koalakoning

Zitat von Kleff

Vercoacht und trotzdem gewonnen.

Völliger Käse (und mit Käse kenne ich mich aus zwinker ).

Meiner Meinung nach: Mit Hazards Einwechslung die richtige Reaktion gezeigt und somit den Sieg eingewechselt.

Desweiteren zu deiner Meinung, dass nicht unsere stärkste 11 auf dem Platz stand: Ja, habe ich vor dem Spiel auch so gesehen. Und trotzdem haben wir knapp gegen Leverkusen gewonnen, obwohl wir nicht die stärkste 11 auf dem Platz hatten und Schubert nicht coachen kann. ugly

Entweder ist Schubert kein so schlechter Trainer oder Eberl hat uns einen unfassbar guten Kader zusammengestellt. Ich sage es ist eine Mischung aus beidem, garniert mit einer Portion Glück, die gestern den Unterschied gemacht hat.

Bei den Aussagen mancher weniger User hier bin ich sowas von froh, dass die bei Borussia niemals was zu sagen haben werden. smile


Du greifst einen Satz eines Users heraus und antwortest darauf mit "Völliger Käse", ohne dabei auf seinen Ansatz ein zu gehen. Er hat nämlich nicht das gesamte Spiel gemacht (mit vercoacht), sondern eine ganz andere Sache.

Naja, da dieser Satz auch alleinstehend voran gestellt wurde, galt er für mich als pauschale Quintessenz zum gestrigen Spiel.

Klar kann man der Meinung sein, dass Schubert die falschen Flügelspieler aufgestellt hat - gerade da ist ja die Auswahl auch ziemlich groß bei uns zwinker - und auch vor dem Spiel sind hier ja schon einige sehr sicher gewesen, dass das nix wird. (Hier habe ich übrigens manchmal das gleiche Gefühl wie bei Löw: Man versteht gewisse Dinge nicht und dieses Unverständnis mündet dann in Unsicherheit und Abneigung.)
Die Einwechslung Vestergaards kann man nach den Kopfbällen von Tah auch verstehen, hätte der nämlich im Duell gegen Jantschke getroffen, hätte man hier sicher auch wieder rumgeheult, warum man denn mit Jantschke so einen relativ kleinen IV aufbietet, obwohl es da Luftkampfexperten beim Gegner gibt.

Unterm Strich muss man aber sagen: Das Spiel war recht ausgeglichen mit ganz leichter Tendenz und auch dem Quäntchen Glück zu unseren Gunsten. Und wenn man als Reaktion auf den späten Ausgleich - der im übrigen auch nicht gerade unglücklich zustande kam, aus Leverkusener Sicht - den Assistgeber zum Siegtreffer einwechselt, dann bleiben am Ende des Tages 3 Punkte und die Tatsache, dass man u.a. durch Maßnahmen des Trainers bis kurz vor Spielende gewonnen hat.

Das ist für mich dann auch einfach mehr Wert, als einen Kader zu nominieren, bei dem dann von 1-2 Leuten die Tagesform nicht 100% beträgt, das kann man nämlich vorher nicht unbedingt wissen. Daher finde ich die Reaktionen auf gewisse Situationen oder auch eigene Fehler viel bedeutender, als sich hinterher selbstgefällig hinzustellen und eine Plattitüde rauszuhauen, die quasi besagt, man habe trotz des Trainers gewonnen. Schubert hat auf den Ausgleich reagiert und nach dem Spiel kann man auch sagen, dass er richtig reagiert hat. Im besten Fall lernt sogar selbst Schubert aus Fehlern, so er denn der Meinung ist, welche gemacht zu haben.

Was mich aber bei dieser Sache eh stört: Ja, wir wollen jedes Spiel gewinnen. Aber den Kader muss man auch bei Laune halten und dafür auch etwas rotieren. Hätten wir mit der Aufstellung von Mittwoch verloren, würde Schubert das doch genau andersrum um die Ohren geballert ("Wir haben so einen riesigen Kader und Schubert nutzt das nicht...").

Ich hoffe diese ausführlichere Stellungnahme erfüllt deine Anforderungen an dieses Forum besser. zwinker

P.S.: Desweiteren empfinde ich den vorher von mir zitierten Post des Users auch als exzellentes Beispiel dafür, dass man IMMER ein Haar in der Suppe finden kann, wenn man nur möchte. Kein Mensch ist eine zu 100% exakt funktionierende Maschine und frei von Fehlern. Nach einem Sieg gegen den letztjährigen 3ten, den diese Saison manche schon mindestens auf Augenhöhe mit dem BVB sehen/sahen, ist es wohl nicht so ungewöhnlich, dass nicht alles klappt, man darf ja auch die Qualität des Gegners nicht vergessen.
André Schubert [Trainer] |#27
28.08.2016 - 19:36 Uhr
Zitat von Antares
Zitat von Poda81

Ich vergöttere Mo's Spiel aber gestern hätte seine Einwechslung unsere zentrale unnötig destabilisiert, das wäre m.E. ein zu großes Risiko gewesen, Strobl und langer haben da einfach zu gut funktioniert. Von daher in dieser Hinsicht alles richtig gemacht. Und so schlecht fand ich Vestergaard im übrigen gar nicht.


Wenn Dahoud tatsächlich gestern ein zu hohes Risiko gewesen wäre und sein Spiel eine "unnötige Destabilisierung" darstellt, hätte der Spieler aber m.E. nich annähernd die Qualität, die ihm hier zugestanden wird, und man sollte sich ganz schnell von irgendwelchen Unsummen im Falle seines Verkaufs verabschieden ...

Gegen welchen Gegner und in welcher Konstellation kann man Mo denn risikolos bringen?
Nach einer 3:0-Führung mit zwei Absicherungen neben ihm zu Hause gegen Darmstadt ...?zwinker


Ich gehöre auch zu denen, denen das Risiko zu hoch gewesen wäre. Ich kann dir auch schreiben warum...

Jantschke muss verletzt ausgewechselt werden. Wir haben die Mitte im Griff gehabt, mit Kramer und Strobl. Mo ist ein anderer Spielertyp als Strobl. Ich spreche jetzt nicht von Qualität, einfach ein anderer Typ. Wenn ich Strobl zurückgezogen hätte und Mo auf die sechs gestellt hätte, hätten sich in der Abwehr UND und der Mittelfeldzentrale, die sehr sehr gut funktioniert hat, ergeben. So war es nur die notwendige Änderung in der Abwehr. Und Vestergaards Qualitäten sehe ich im übrigen als mindestens ausreichend für dieses Spiel an. Warum dieses zusätzliche Risiko eingehen?
Das zentrale Mittelfeld HAT super funktioniert. Ich hätte keine Änderung vorgenommen, wenn ich nicht dazu gezwungen worden wäre. Unnötig. Das hat auch nichts mit Mo's Qualität zu tun. Im übrigen bin ich über Mo nicht überrascht. Ich rechne sogar mit einer ganz durchwachsenen Saison bei ihm. Aber das geht für dieses Spiel zu weit.

•     •     •

Frage nicht, was Borussia für dich tun kann, sondern was du für Borussia tun kannst.
André Schubert [Trainer] |#28
28.08.2016 - 19:54 Uhr
Ne Kollegen, irgendwo muss dann mit der Verteidigung dieses "Trainers" auch mal gut sein. Es haben nun ausreichend genug Experten hier deutlich und detailliert aufgezeigt, warum Schubert dieses Spiel gegen Bayer VERCOACHT hat. Das haben hier nicht irgendwelche Dampfplauderer aufgezeigt sondern Menschen, die weitaus mehr Erfahrung als AS in diesem Bereich haben und die Mannschaft täglich studieren.

Der Stuhl von Schubert wackelt und zwar bedenklich. Im Hintergrund werden sicherlich schon geeignete Kandidaten kontaktiert werden. Ganz oben auf der Liste wird Weinzierl stehen. Dessen Qualitäten wurden hier bereits ausführlich aufgezeigt, als man es vergangene Saison verpasst hat Schubert zu entlassen, trotz der enttäuschenden Leistungen. Bereits am ersten Spieltag konnte man sehen, wie groß die Unterschiede der beiden Trainer sind. Während Schubert trotz falscher Auf- und Umstellungen gegen eine Thekenmannschaft wie Leverkusen nur mit mehr Glück als Verstand einen unverdienten Dreier einfahren konnte, sah es bei Schalke ganz ander aus. Weinzierl schickte eine perfekte Elf auf das Feld, die gegen den Meisteranwärter aus Frankfurt nur mit extrem viel Pech um den verdienten Lohn der 3 Punkte gebracht wurde.

Es ist also nur noch eine Frage von Wochen, maximal Monaten, bis die Anhänger der Borussia von diesen seltsamen und nutzlosen Aufstellungen erlöst werden. Auch muss man sich dann nicht mehr fragen, warum Schubert anders jubelt oder Spieler abklatscht als sein Vorgänger, der heilige Lucien.
André Schubert [Trainer] |#29
28.08.2016 - 19:59 Uhr
Zitat von altborusse
Zitat von CoTrainer

Vielleicht haben die ganzen Schubert-Basher die ganzen Jahre der Bedeutungslosigkeit vergessen (oder Sie haben diese eventuell gar nicht erlebt?) - keine Ahnung rolleyes


Es gibt Pro-Basher und Contra-Basher!

Die Pro's nerven mit ihrem ewigen Pro-Gesülze (keiner ist besser) genau wie die andere Fraktion! rolleyes

Wer sind die nervigen Pro-Basher, ich kenne keinen der gesagt hat er versteht alles was AS macht, ich kenne keinen der LF seinen Anteil am Erfog von BMG abgesprochen hat, aber ein Spiel als vercoacht abstempeln das wir gegen den Vizemeisteranwärter nach großen Kampf für uns entschieden haben ist, ich sage es nochmal, arm.

•     •     •



André Schubert [Trainer] |#30
28.08.2016 - 20:09 Uhr
Die wenigsten hier hatten wohl diese Aufstellung auf dem Zettel, allerdings gibt Spiel und Ergebnis dem Trainer recht.
Man sollte auch bedenken, dass viele hier Bedenken bzgl. der frühen englischen Wochen hatten und deshalb schon die Ansetzung der Freundschaftsspiele kritisierten.
Deshalb müste doch eigentlich, kurz nach dem Sieg gegen Bern, eine Rotation, gerade bei unserem ausgeglichenen Kader, auf einigen Positionen vollkommen im Sinne dieser Kritiker sein.
Hahn oder Hazard scheinen momentan beliebig austauschbar, treffen tun sie beide. Hahn darüberhinaus als Kämpfer wichtig, Hazard eher als feinere Klinge.
Welche gegen welchen Gegner sticht ist ein Stück weit Geschmackssache, der Gedanke wuselige Spieler gegen große IV zu stellen ist ebenso denkbar, wie mit einem ähnlich wuchtigen Kämpfertypen auch körperlich dagegenzuhalten.
Erinnert man sich an die englische Woche, ist der Verzicht auf Hazard in der Startelf logische Konsequenz der Dichte in unserem Kader.
Auch die Wechsel auf Außen sind so zu erklären.
Es gilt alle Spieler auf einem ähnlichen Level mitzunehmen. Stammelf war gestern und wer das als Zurücksetzung empfindet ist im falschen Kader.
Jetzt haben viele im Team ihr Erfolgserlebnis und wir 4 Pflichtspielsiege in Folge.
Dahoud scheint da im Moment etwas außen vor zu sein, ob er im Training nicht so mitzieht oder vielleicht einen kleinen moralischen Durchhänger hat, wer will das beurteilen?
Vielleicht war auch wirklich der Grundgedanke von Schubert mit Strobl mehr Defensive und Kopfballstärke in die Zentrale zu bringen. Ob auf den Gegner bezogen oder generell muss man abwarten.
Denn über allem steht der Gedanke in dieser Saison defensiv stabiler zu sein. Vielleicht war der Einsatz von Dahoud in der letzten Saison doch mehr den Verletzten und der damit verbundenen Versetzung von Nordtveit in die IV geschuldet.
Aber das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, genauso gut könnte Dahoud jetzt in den nächsten 10 Spielen starten und Kramer den defensiveren Part in der Zentrale übernehmen.
Ich begrüsse diese Wahlmöglichkeiten in einem extrem tiefen Kader, muss mich aber, genauso wie jeder hier, daran gewöhnen, dass auch ohne Verletzungen viel gewechselt wird und mal einer der beliebteren Spieler sitzt.
Vielleicht geht deshalb tatsächlich in unseren Augen mal ein Spiel verloren, es ist eben ein schnelles und unwiderlegbares Argument.
Aber solange dies nicht der Fall ist, erfüllt der Trainer genau die Vorgaben und nutzt seinen Kader.
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