André Schubert [Trainer]
08.08.2016 - 13:18 Uhr
20.09.2016 - 06:50 Uhr
Zitat von Oskar01
Weil letzte Saison, letzte Saison war bzw. ist.
Zitat von franko1904
Darum war Mo in der vergangenen Saison in den Heimspielen so stark wo genau diese Taktik zum Zuge kommt?
Zitat von Oskar01
Nein, Schubert hat es verkackt.
Die ursprüngliche Frage war ja, ob es Auswirkungen auf eine Mannschaft hat, wenn in einem Spiel in dem jeder an seine Leistungsgrenze gehen sollte ein Spieler aufgestellt wird der das in jüngster Vergangenheit nicht nachweisen konnte. Zumal die gewählte taktische Ausrichtung nicht die Stärken gerade dieses Spielers präferiert.
.
Zitat von brothering01
klar Oskar, der MO hats verkackt...die anderen 10 waren ja top
ausserdem ist es natürlich easy jetzt nach dem spiel so zu argumentieren, hätts geklappt hättst klappe gehalten....easy
klar Oskar, der MO hats verkackt...die anderen 10 waren ja top
ausserdem ist es natürlich easy jetzt nach dem spiel so zu argumentieren, hätts geklappt hättst klappe gehalten....easy
Nein, Schubert hat es verkackt.
Die ursprüngliche Frage war ja, ob es Auswirkungen auf eine Mannschaft hat, wenn in einem Spiel in dem jeder an seine Leistungsgrenze gehen sollte ein Spieler aufgestellt wird der das in jüngster Vergangenheit nicht nachweisen konnte. Zumal die gewählte taktische Ausrichtung nicht die Stärken gerade dieses Spielers präferiert.
.
Darum war Mo in der vergangenen Saison in den Heimspielen so stark wo genau diese Taktik zum Zuge kommt?

Weil letzte Saison, letzte Saison war bzw. ist.
ja wie passt dann zusammen das man immer wieder anführt das Mo aufgrund der letzten Saison verdient hat zu spielen weil er es da zeigte was er drauf hat? Iwo wird's lächerlich wenn man nur händeringend nach Begründungen sucht um Schubert ein reindrücken zu können.
Fakt ist das wir 6 Punkte aus 3 Bundesligaspielen haben und im DFB Pokal eine Runde weiter sind. Wir stehen vor WOB, LEV und S04 und müssen nicht 10 Punkte oder mehr auf die aufholen nach einem versauten Saisonstart. Haben den besten Saisonstart seit glaube 44 Jahren hingelegt (4 Siege in ersten 4 Pflichtspielen) und eine neue Bestmarke seit 71 gesetzt mit 9 Heimsiegen in Folge.
Da mutet es wirklich lächerlich an immer und immer wieder die Platitüden zu bringen wie mies unser Trainer ist.
Und solange wir weiter mit dieser Heimbilanz unter die ersten 6 kommen ist das Saisonziel erreicht. Da ist mir schnuppe das man auswärts eine schlechte Bilanz hat. Zudem am Ende alle Punkte zusammengezählt werden
Ich freue mich aber schon auf morgen abend oder übermorgen wenn wir in Leipzig nicht gewinnen sollten.
20.09.2016 - 11:37 Uhr
Zitat von Oskar01
Auch für dich, ich habe eine Frage gestellt und wenn ich diese Frage stelle muss ich unterstellen das Schubert verkackt hat oder es mir einfach machen und davon ausgehen die Mannschaft hat verkackt.
Qualitative Überlegenheit spielt eine sehr große Rolle.
Muss man so offen in der Defensive sein und eins gegen eins spielen?
Wenn alle Spieler ans Limit gehen müssen, muss ich dann einen Spieler aufstellen der das in der laufenden Saison bisher nicht nachweisen konnte.
Meine Frage zielt ja genau auf das nicht erreichen der Leistungsgrenze ab. Wir haben es mit Fußballprofis zu tun und die wissen genau, ob die Waffen die ihnen der Trainer in die Hand gibt scharf sind oder nicht.
Meine Frage war konkret, aber eben unbequem.
Zitat von Spozzfreund
@Oskar01:
Hast Du selbst eine Antwort auf diese Frage und wenn ja, welche?
Wenn die Antwort NEIN ist (also die Aufstellung von Mo nicht ursächlich war), was ist denn dann der Grund, dass Schubert es verkackt hat (wie Du unterstellst bzw. eher feststellst)?
Was mich noch interessiert: Welche Rolle spielen in Deiner Bewertung der Niederlage die Aspekte "qualitative Überlegenheit des Gegners", "Nichterreichen der eigenen Leistungsgrenze durch unsere Spieler" sowie "fehlerhafte/unzureichende Umsetzung der Taktik von Schubert"?
Leg Dich mal fest und werde konkret, bitte.
Zitat von Oskar01
Ich unterstelle, dass Schubert es verkackt hat und stelle die Frage inwieweit die Ausstellung von Dahoud damit zu tun haben könnte.
Zitat von Spozzfreund
Mit so einer Sichtweise unterstellst Du, dass es eine Ursache für die Niederlage gab, und das war die Aufstellung Dahouds.
So eindimensional ist Fussball aber nicht. Und außerdem lässt Du die Spieler vollkommen aus der Verantwortung für ihr Handeln auf dem Platz.
Zitat von Oskar01
Nein, Schubert hat es verkackt.
....
Wenn es denn geklappt hätte wäre, Schubert der Held gewesen.
...
Zitat von brothering01
klar Oskar, der MO hats verkackt...die anderen 10 waren ja top
ausserdem ist es natürlich easy jetzt nach dem spiel so zu argumentieren, hätts geklappt hättst klappe gehalten....easy
klar Oskar, der MO hats verkackt...die anderen 10 waren ja top
ausserdem ist es natürlich easy jetzt nach dem spiel so zu argumentieren, hätts geklappt hättst klappe gehalten....easy
Nein, Schubert hat es verkackt.
....
Wenn es denn geklappt hätte wäre, Schubert der Held gewesen.
...
Mit so einer Sichtweise unterstellst Du, dass es eine Ursache für die Niederlage gab, und das war die Aufstellung Dahouds.
So eindimensional ist Fussball aber nicht. Und außerdem lässt Du die Spieler vollkommen aus der Verantwortung für ihr Handeln auf dem Platz.
Ich unterstelle, dass Schubert es verkackt hat und stelle die Frage inwieweit die Ausstellung von Dahoud damit zu tun haben könnte.
@Oskar01:
Hast Du selbst eine Antwort auf diese Frage und wenn ja, welche?
Wenn die Antwort NEIN ist (also die Aufstellung von Mo nicht ursächlich war), was ist denn dann der Grund, dass Schubert es verkackt hat (wie Du unterstellst bzw. eher feststellst)?
Was mich noch interessiert: Welche Rolle spielen in Deiner Bewertung der Niederlage die Aspekte "qualitative Überlegenheit des Gegners", "Nichterreichen der eigenen Leistungsgrenze durch unsere Spieler" sowie "fehlerhafte/unzureichende Umsetzung der Taktik von Schubert"?
Leg Dich mal fest und werde konkret, bitte.
Auch für dich, ich habe eine Frage gestellt und wenn ich diese Frage stelle muss ich unterstellen das Schubert verkackt hat oder es mir einfach machen und davon ausgehen die Mannschaft hat verkackt.
Qualitative Überlegenheit spielt eine sehr große Rolle.
Muss man so offen in der Defensive sein und eins gegen eins spielen?
Wenn alle Spieler ans Limit gehen müssen, muss ich dann einen Spieler aufstellen der das in der laufenden Saison bisher nicht nachweisen konnte.
Meine Frage zielt ja genau auf das nicht erreichen der Leistungsgrenze ab. Wir haben es mit Fußballprofis zu tun und die wissen genau, ob die Waffen die ihnen der Trainer in die Hand gibt scharf sind oder nicht.
Meine Frage war konkret, aber eben unbequem.
Die Frage ist doch nicht unbequem, sie ist völlig legitim.
So wie Du das jetzt formulierst, ist das aber keine ergebnisoffene Frage. Du hast Dich ja schon festgelegt: allein, dass Du die Aufstellungsfrage stellen musst, führt zu der Unterstellung, dass Schubert es verkackt hat. Verstehe ich nicht.
Ich wundere mich auch über das "Entweder/Oder" in Deiner Position: Entweder Schubert oder das Team. Und wenn Du letztgenannte Alternative mit dem Attribut "sich einfach machen" versiehst, entwertest Du sie als vordergründig, was wiederum implizit bedeutet, dass Du für Dich und Deine Meinung (bzw. Unterstellung, Schubert habe es verkackt) einen höheren Grad an Durchblick reklamierst - kommt für mich jedenfalls so rüber.
Und nochmals: mit dem Entweder/Oder entlässt Du die Mannschaft aus jeglicher (Mit-)Verantwortung. In diesem Zusammenhang darf man insbesondere nicht vergessen, dass Schubert die Führungsspieler in taktische Fragen einbindet. Sinngemäß hat er mal gesagt, dass er die Mannschaft kein System spielen lassen würde, dass sie nicht mit trage. Und von einem befreundeten Spieler weiß ich auch, dass das kein Märchen ist.
Zum Thema selbst:
Bei der Bewertung einer Entscheidung stellt man fairerweise auf den Zeitpunkt ab, in dem sie getroffen wurde und klammert alles aus, was sich danach ergeben hat. Ist immer so, wenn man über die Verantwortung oder Schuld eines anderen urteilen will.
Ich verstehe und akzeptiere die Meinung, dass der Plan, so mutig zu spielen, im Nachhinein nicht der richtige war. Einen Schuldvorwurf kann ich persönlich Schubert aber nur machen, wenn das VORHER klar war. Aus meiner Sicht machen es sich viele viel zu einfach, die vorher keine Entscheidung als Verantwortlicher treffen müssen, aber hinterher sagen, sie hätten es anders gemacht und mit einer Mischung aus Inbrunst und Chuzpe behaupten, ihr Plan wäre besser gewesen und das hätten auch alle vorher gewusst, nur eben leider die Blindschleiche von Trainer nicht. Ist ne allgemeine Feststellung, richtet sich nicht gegen Dich.
Wie gesagt, man kann den mutigen, offensiven Ansatz im Nachhinein als falsch ansehen. Aber der Plan war mE vorher plausibel, gleichermaßen erfolgversprechend wie ein anderer auch und damit vertretbar. Es hat schon mal fast funktioniert (auch wenn es Monate her ist), City hat wenn überhaupt in der Defensive Schwächen und wir sind ebenfalls offensiv stärker.
Ich kann Schubert daraus keinen Vorwurf machen. Das würde ich wahrscheinlich anders sehen, wenn wir es gegen Barca wieder so machen.
Die Aufstellung von Dahoud finde ich auch im Nachhinein nicht falsch. Es war einen Versuch wert, und er hat nicht geklappt. Und hier kommt mE der Spieler ins Boot, der nämlich seine bestmögliche Leistung abrufen muss, um zu rechtfertigen, dass er spielen durfte und ein anderer weichen musste. Auch der Spieler hat für das Team und seinen Erfolg ein Stückchen weit Verantwortung. Und wenn Dahoud nicht seine bestmögliche Leistung abgerufen hat, frage ich mich, warum allein der Trainer den Schwarzen Peter zugeschoben bekommt und einen Aufstellungsfehler begangen haben soll.
Zuletzt:
Für mich ist es ein richtig gutes Zeichen, dass Schubert relativ schnell erkannt hat, dass der Plan nicht funktionieren würde, die Spieler eigentlich schon nach dem ersten, spätestens aber nach dem zweiten Tor nicht mehr an sich glaubten, und Schubert noch in der 1 HZ taktische und personelle Veränderungen vorgenommen hat und dabei auch keine Scheu hatte, Kramer runterzunehmen.
21.09.2016 - 11:40 Uhr
Hallo Zusammen,
also was hier teilweise für eine Disskusion bezüglich des Trainers aufkommt, ist für mich Größtenteils unvorstellbar.
Ich habe im großen und ganzen nichts gegen Kritik, aber das der Trainer im ganzen in Frage gestellt wird ist für mich nicht mehr nachvollziehbar.
Alle Bundesligisten suchen immer einen Trainer, der Spieler weiter entwickeln kann, der eine Spielphilosophie hat, der mehrere Systeme einstudiert, der ein harmonisches Mannschaftsgefüge aufbaut und dabei auch Emotionen zeigt (eher ein Wunsch der Fans)
Das er Spieler weiter entwickelt hat, steht außer Frage. Beispiele: Dahoud ist unter Ihm zu eines der meistgefragten Talente Europas geworden. Stindel passt nach Favre viel besser ins System. Rafael spielt unter Ihm noch leichtfüßiger und meiner Meinung nach das beste Jahr seines Lebens, Hazard blüht förmlich auf, Korb schießt plötzlich Tore und bereitet vor, Jhonsen/Wendt haben ebenfalls ihre Vorlagen und Trefferquote angehoben.
Er hat definitiv eine Spielphilosophie und bemerkenswert finde ich das er die auch immer wieder mal Variiert und somit auch Lernbereitschaft während eines Spiels zeigt. Beispiel: Mancity auf viererkette umgestellt (auch wenn es nichts gebracht hat) ABER ER HAT WAS GEMACHT. Unter Favre haben sich alle beschwert, warum er so spät wechselt... Schubert reagiert sofort!!
Gegen Bremen den Schachzug mit Christensen auf der Sechs, fand ich einfach geil!!! So konnte blitzschnell auf eine viererkette umgestellt werden, sollte was schief laufen.
Die Mannschaft präsentiert sich trotz der extrem gestiegenen Konkurrenz als ein eingeschworener Haufen!! Kein rumgejammere, kein Theater!!
Dazu geht er an der Außenlinie meiner Meinung nach richtig mit seinen Emotionen um. Ist kein Vollpsycho, und reagiert auch hier meiner Meinung nach in den jeweiligen Spielsituationen mit den richtigen Emotionen.
Wenn eine Mannschaft in der Bundesligageschichte ( in sage und schreibe 54 Jahren), die ersten drei oder vier Spiele verloren hat, gab es keine die in den Europapokal kam. Er hat uns in die Championsleague geführt!!!
Wir sind eine Macht im eigenen Stadion und die Fans werden dort regelmäßig mit klasse Fußball verwöhnt!!
So und jetzt die Kritik: das einzige was er meiner Meinung nach noch hinbekommen muss, ist eine bessere defensive Struktur mit der Dreierkette hin zu bekommen. Doch wie auch schon aufgezeigt ist er hier ja gewillt etwas zu machen und ist EBEN NICHT WIE ANDERE Trainer stur und Lernressistent!!
Er hat bis jetzt bei uns noch nichts ansatzweise kaputt gemacht. Wir liegen mit ihm als Trainer, voll im SOLL.
Aber gut es scheint so als wünschen sich hier einige ein Theater wie auf Schalke. Ansonsten kann ich mir die aufblühende Unruhe gegen den Trainer nicht erklären.
Wenn dann mal die Mannschaft unter Ihm nicht einen einstelligen Platz nach ca. 15 Spielen hat, dann denke ich ist Kritik vielleicht mehr angebracht. Aber vorher schon ein Theater vom Zaun zu brechen wie z.B. bei Schalke und Keller (Auch hier war Schalke erfolgreicher, als danach) ist für mich einfach nicht verständlich und auch nicht förderlich für unseren Verein.
In diesem Sinne
Auf die Macht vom Niederrhein
also was hier teilweise für eine Disskusion bezüglich des Trainers aufkommt, ist für mich Größtenteils unvorstellbar.
Ich habe im großen und ganzen nichts gegen Kritik, aber das der Trainer im ganzen in Frage gestellt wird ist für mich nicht mehr nachvollziehbar.
Alle Bundesligisten suchen immer einen Trainer, der Spieler weiter entwickeln kann, der eine Spielphilosophie hat, der mehrere Systeme einstudiert, der ein harmonisches Mannschaftsgefüge aufbaut und dabei auch Emotionen zeigt (eher ein Wunsch der Fans)
Das er Spieler weiter entwickelt hat, steht außer Frage. Beispiele: Dahoud ist unter Ihm zu eines der meistgefragten Talente Europas geworden. Stindel passt nach Favre viel besser ins System. Rafael spielt unter Ihm noch leichtfüßiger und meiner Meinung nach das beste Jahr seines Lebens, Hazard blüht förmlich auf, Korb schießt plötzlich Tore und bereitet vor, Jhonsen/Wendt haben ebenfalls ihre Vorlagen und Trefferquote angehoben.
Er hat definitiv eine Spielphilosophie und bemerkenswert finde ich das er die auch immer wieder mal Variiert und somit auch Lernbereitschaft während eines Spiels zeigt. Beispiel: Mancity auf viererkette umgestellt (auch wenn es nichts gebracht hat) ABER ER HAT WAS GEMACHT. Unter Favre haben sich alle beschwert, warum er so spät wechselt... Schubert reagiert sofort!!
Gegen Bremen den Schachzug mit Christensen auf der Sechs, fand ich einfach geil!!! So konnte blitzschnell auf eine viererkette umgestellt werden, sollte was schief laufen.
Die Mannschaft präsentiert sich trotz der extrem gestiegenen Konkurrenz als ein eingeschworener Haufen!! Kein rumgejammere, kein Theater!!
Dazu geht er an der Außenlinie meiner Meinung nach richtig mit seinen Emotionen um. Ist kein Vollpsycho, und reagiert auch hier meiner Meinung nach in den jeweiligen Spielsituationen mit den richtigen Emotionen.
Wenn eine Mannschaft in der Bundesligageschichte ( in sage und schreibe 54 Jahren), die ersten drei oder vier Spiele verloren hat, gab es keine die in den Europapokal kam. Er hat uns in die Championsleague geführt!!!
Wir sind eine Macht im eigenen Stadion und die Fans werden dort regelmäßig mit klasse Fußball verwöhnt!!
So und jetzt die Kritik: das einzige was er meiner Meinung nach noch hinbekommen muss, ist eine bessere defensive Struktur mit der Dreierkette hin zu bekommen. Doch wie auch schon aufgezeigt ist er hier ja gewillt etwas zu machen und ist EBEN NICHT WIE ANDERE Trainer stur und Lernressistent!!
Er hat bis jetzt bei uns noch nichts ansatzweise kaputt gemacht. Wir liegen mit ihm als Trainer, voll im SOLL.
Aber gut es scheint so als wünschen sich hier einige ein Theater wie auf Schalke. Ansonsten kann ich mir die aufblühende Unruhe gegen den Trainer nicht erklären.
Wenn dann mal die Mannschaft unter Ihm nicht einen einstelligen Platz nach ca. 15 Spielen hat, dann denke ich ist Kritik vielleicht mehr angebracht. Aber vorher schon ein Theater vom Zaun zu brechen wie z.B. bei Schalke und Keller (Auch hier war Schalke erfolgreicher, als danach) ist für mich einfach nicht verständlich und auch nicht förderlich für unseren Verein.
In diesem Sinne
Auf die Macht vom Niederrhein
21.09.2016 - 16:50 Uhr
Es würde unserem Forum gut tun, wenn wir mehr Argumente untereinander austauschen und weniger in einem Schwarz-Weiß-Denken verharren würden. Ein pauschales „Schubert ist gut/schlecht“ bringt uns nämlich keinen Schritt weiter. Ich denke, wir sind uns einig, dass er weder ein Trainergott noch ein absoluter Vollpfosten ist. Nach verlorenen Spielen hat er sicher nicht alles falsch gemacht, so wie er nach Siegen sicherlich nicht alles richtig gemacht hat.
Ich empfinde die Arbeit von Schubert bislang als sehr gut und versuche im Folgenden zu erklären, wie ich zu dieser Meinung komme.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat Schubert mit 1,91 den besten Punkteschnitt aller bisherigen Borussia-Trainer. Favre hatte beispielsweise einen Schnitt von 1,63. Wenn man den Punkteschnitt als wichtigsten Bemessungsfaktor für den Erfolg eines Trainers betrachtet, so kann man Schubert eigentlich kein schlechtes Zeugnis attestieren. Nachzulesen gibt es das unter: http://www.rp-online.de/sport/fussball/borussia/borussia-moenchengladbach-und-seine-trainer-andre-schubert-liegt-vorne-bid-1.1212641
Hinter Ancelotti hat Schubert sogar den zweitbesten Punkteschnitt aller aktuellen Trainer. Da gibt es meiner Meinung nach nichts zu meckern.
Über taktische Ausrichtung und unsere Spielphilosophie lässt sich vortrefflich streiten. Ich bin mir selbst noch nicht ganz sicher, was ich von der Dreierkette halten soll. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir viel leichter Gegentore kassieren, was aber auch an unserem veränderten Spielstil insgesamt liegen kann. Wir spielen wohl insgesamt risikoreicher, was uns die Zahl unserer erzielten Tore zeigt. Wir schießen mittlerweile schon recht häufig mal mehr als drei Tore in einem Spiel, was bei Favre eher eine Seltenheit war. Umgekehrt kassieren wir durch unser risikoreiches Spiel mehr Gegentore. Das Bollwerk, dass wir bis zu Schubert hatten (die letzten Spiele unter Favre mal ausgeklammert) ist nicht mehr so sattelfest. Was mich an der Dreierkette auch ein bisschen stört ist, dass ich das Gefühl habe, dass wir unser personelles Potenzial nicht optimal ausschöpfen. Beispielsweise fand ich unsere linke Seite mit Wendt und Johnson einfach bockstark. Auch Spieler wie Herrmann scheinen nicht unbedingt von der Umstellung zu profitieren. Umgekehrt lässt sich argumentieren, dass ein Hazard im neuen System aufblüht. Es ist also schwierig einzuschätzen, was nun besser ist. Mir gefällt die Idee zwischen beiden Systemen variieren zu können, sehr gut.
Unser Spielstil ist meiner Meinung nach durch Schubert attraktiver geworden. Es passiert schlichtweg mehr auf dem Platz, was mir als Zuschauer sehr gut gefällt. Natürlich würde ich lieber jedes Spiel hässlich gewinnen als mit schönstem Fußball zu verlieren, aber wenn man an dieser Stelle wieder auf den Punkteschnitt verweist, so gibt es auch hier keinen Anlass zu einem Kritikhagel.
Kommen wir zum Auftreten unserer Mannschaft. Da gibt es leider ein Heim-Auswärts-Gefälle. Bei so manchem Heimspiel habe ich das Gefühl, dass wir auch den FC Barcelona an die Wand spielen könnten. Bei Auswärtsspielen hat man hingegen den Eindruck, dass uns auch eine Altherrenkreisligatruppe schlagen könnte. Ich glaube, das ist auch der Punkt, der so viele Schubertkritiker auf den Schirm ruft. Es fehlt uns etwas an Konstanz. Aber ich denke, das ist Jammern auf hohem Niveau. Auch da habe ich lieber bei 5 Spielen lieber zwei richtig schlechte (wie gegen Manchester und Freiburg) und drei richtig gute (Bern, Leverkusen, Bremen) als fünfmal ein Unentschieden.
Schließlich will ich noch auf die „Soft-skills“ von Schubert eingehen. An der Außenlinie finde ich ihn wirklich gut. Er lebt das Spiel voll mit ohne dabei sich wie ein vollkommener ***** aufzuführen und scheint der Mannschaft auch während des Spiels zu helfen (ich erinnere mich an viel Kommunikation, sei es durch Rufe oder kleine Zettelchen). In Interviews und Pressekonferenzen macht Schubert auf mich einen intelligenten und aufgeräumten Eindruck.
Also von mir aus, könnte Herr Schubert noch ein paar Jährchen bleiben
Ich empfinde die Arbeit von Schubert bislang als sehr gut und versuche im Folgenden zu erklären, wie ich zu dieser Meinung komme.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat Schubert mit 1,91 den besten Punkteschnitt aller bisherigen Borussia-Trainer. Favre hatte beispielsweise einen Schnitt von 1,63. Wenn man den Punkteschnitt als wichtigsten Bemessungsfaktor für den Erfolg eines Trainers betrachtet, so kann man Schubert eigentlich kein schlechtes Zeugnis attestieren. Nachzulesen gibt es das unter: http://www.rp-online.de/sport/fussball/borussia/borussia-moenchengladbach-und-seine-trainer-andre-schubert-liegt-vorne-bid-1.1212641
Hinter Ancelotti hat Schubert sogar den zweitbesten Punkteschnitt aller aktuellen Trainer. Da gibt es meiner Meinung nach nichts zu meckern.
Über taktische Ausrichtung und unsere Spielphilosophie lässt sich vortrefflich streiten. Ich bin mir selbst noch nicht ganz sicher, was ich von der Dreierkette halten soll. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir viel leichter Gegentore kassieren, was aber auch an unserem veränderten Spielstil insgesamt liegen kann. Wir spielen wohl insgesamt risikoreicher, was uns die Zahl unserer erzielten Tore zeigt. Wir schießen mittlerweile schon recht häufig mal mehr als drei Tore in einem Spiel, was bei Favre eher eine Seltenheit war. Umgekehrt kassieren wir durch unser risikoreiches Spiel mehr Gegentore. Das Bollwerk, dass wir bis zu Schubert hatten (die letzten Spiele unter Favre mal ausgeklammert) ist nicht mehr so sattelfest. Was mich an der Dreierkette auch ein bisschen stört ist, dass ich das Gefühl habe, dass wir unser personelles Potenzial nicht optimal ausschöpfen. Beispielsweise fand ich unsere linke Seite mit Wendt und Johnson einfach bockstark. Auch Spieler wie Herrmann scheinen nicht unbedingt von der Umstellung zu profitieren. Umgekehrt lässt sich argumentieren, dass ein Hazard im neuen System aufblüht. Es ist also schwierig einzuschätzen, was nun besser ist. Mir gefällt die Idee zwischen beiden Systemen variieren zu können, sehr gut.
Unser Spielstil ist meiner Meinung nach durch Schubert attraktiver geworden. Es passiert schlichtweg mehr auf dem Platz, was mir als Zuschauer sehr gut gefällt. Natürlich würde ich lieber jedes Spiel hässlich gewinnen als mit schönstem Fußball zu verlieren, aber wenn man an dieser Stelle wieder auf den Punkteschnitt verweist, so gibt es auch hier keinen Anlass zu einem Kritikhagel.
Kommen wir zum Auftreten unserer Mannschaft. Da gibt es leider ein Heim-Auswärts-Gefälle. Bei so manchem Heimspiel habe ich das Gefühl, dass wir auch den FC Barcelona an die Wand spielen könnten. Bei Auswärtsspielen hat man hingegen den Eindruck, dass uns auch eine Altherrenkreisligatruppe schlagen könnte. Ich glaube, das ist auch der Punkt, der so viele Schubertkritiker auf den Schirm ruft. Es fehlt uns etwas an Konstanz. Aber ich denke, das ist Jammern auf hohem Niveau. Auch da habe ich lieber bei 5 Spielen lieber zwei richtig schlechte (wie gegen Manchester und Freiburg) und drei richtig gute (Bern, Leverkusen, Bremen) als fünfmal ein Unentschieden.
Schließlich will ich noch auf die „Soft-skills“ von Schubert eingehen. An der Außenlinie finde ich ihn wirklich gut. Er lebt das Spiel voll mit ohne dabei sich wie ein vollkommener ***** aufzuführen und scheint der Mannschaft auch während des Spiels zu helfen (ich erinnere mich an viel Kommunikation, sei es durch Rufe oder kleine Zettelchen). In Interviews und Pressekonferenzen macht Schubert auf mich einen intelligenten und aufgeräumten Eindruck.
Also von mir aus, könnte Herr Schubert noch ein paar Jährchen bleiben
22.09.2016 - 13:26 Uhr
Hallo Borussen,
ich frag mich manchmal wirklich ob das real ist, was ich hier lese!!!
Ob tatsächlich hier Leute sind die eigentlich Anhänger eines anderen Vereins sind und hier "undercuver" mit Gladbachraute Theater streuen wollen, weil es bei uns so ruhig ist und so gut läuft. Ich könnte mich echt wegschmeißen vor lachen. 1,91 Punkte insgesamt und momentan 1,75 (macht rund 60 am Jahresende)
Natürlich kommen jetzt wieder welche und sagen "ähhhhh du weißt ja nicht was die nächsten Spiele noch kommt, wie kannst du von 60 Punkten sprechen"
Boah Leute das ist aber stand jetzt!!! Woher wollt ihr wissen das es schlechter wird?!!!! Woher nimmt IHR euch das recht Heraus, trotz dieser FAKTEN von einer schlechten Entwicklung in der Zukunft zu sprechen??? Er hat stand HEUTE eine TOP-BILANZ!!!
Das Genörgel ist ja schon fast Schalke NIVEAU, nur das die tatsächlich null Punkte haben mit unserem "Wunschtrainer". Ist Weinzierl jetzt ein schlechter Trainer?? Ich wage es zu bezweifeln, aber er liefert im Moment NICHT ab. Schubert liefert aber ab!!!
Mal gucken, ob z.B. Weinzierl bei Schalke oder Nouri bei Bremen den Bock so umstoßen können wie es in 54 Jahren Bundesligageschichte nur EINER geschafft hat. Wer war es ??? Ja genau der Schubert!!!
Des Weiteren halte ich Schubert für einen absoluten Fachmann, der eine Menge Ideen hat und man ein Spielsystem sieht. Hab jetzt aber echt keinen Bock es auszuführen, weil es hier viele schon aufgezeigt haben, aber noch mehr es anscheinend nicht wahrnehmen wollen oder können.
Für mich sind viele hier nicht objektiv, weil Sie vielleicht nicht mit seiner Art klar kommen. Wobei er sich selbst hier weiter entwickelt hat. Was meint ihr wie viele Spieler unsympathisch wären, wenn sie nicht schon im kleinstalter einen Berater gehabt hätten.
Das Objektivstes sind aber nun mal Zahlen und Fakten!! Wobei ich aber nochmal betonen möchte das ich davon überzeugt bin das er ein absoluter Fachmann ist und das auch immer besser seinen Spielern vermitteln kann.
Er ist definitiv schnell in den Großen Schuh von Favre hereingewachsen und für mich füllt er diesen schon fast aus. Wenn ihr ihn mal noch ein bisschen Zeit gebt und er weiter lernen "darf", bin ich überzeugt das er es noch besser machen kann.
In diesem Sinne
Auf die Macht vom Niederrhein
ich frag mich manchmal wirklich ob das real ist, was ich hier lese!!!
Ob tatsächlich hier Leute sind die eigentlich Anhänger eines anderen Vereins sind und hier "undercuver" mit Gladbachraute Theater streuen wollen, weil es bei uns so ruhig ist und so gut läuft. Ich könnte mich echt wegschmeißen vor lachen. 1,91 Punkte insgesamt und momentan 1,75 (macht rund 60 am Jahresende)
Natürlich kommen jetzt wieder welche und sagen "ähhhhh du weißt ja nicht was die nächsten Spiele noch kommt, wie kannst du von 60 Punkten sprechen"
Boah Leute das ist aber stand jetzt!!! Woher wollt ihr wissen das es schlechter wird?!!!! Woher nimmt IHR euch das recht Heraus, trotz dieser FAKTEN von einer schlechten Entwicklung in der Zukunft zu sprechen??? Er hat stand HEUTE eine TOP-BILANZ!!!
Das Genörgel ist ja schon fast Schalke NIVEAU, nur das die tatsächlich null Punkte haben mit unserem "Wunschtrainer". Ist Weinzierl jetzt ein schlechter Trainer?? Ich wage es zu bezweifeln, aber er liefert im Moment NICHT ab. Schubert liefert aber ab!!!
Mal gucken, ob z.B. Weinzierl bei Schalke oder Nouri bei Bremen den Bock so umstoßen können wie es in 54 Jahren Bundesligageschichte nur EINER geschafft hat. Wer war es ??? Ja genau der Schubert!!!
Des Weiteren halte ich Schubert für einen absoluten Fachmann, der eine Menge Ideen hat und man ein Spielsystem sieht. Hab jetzt aber echt keinen Bock es auszuführen, weil es hier viele schon aufgezeigt haben, aber noch mehr es anscheinend nicht wahrnehmen wollen oder können.
Für mich sind viele hier nicht objektiv, weil Sie vielleicht nicht mit seiner Art klar kommen. Wobei er sich selbst hier weiter entwickelt hat. Was meint ihr wie viele Spieler unsympathisch wären, wenn sie nicht schon im kleinstalter einen Berater gehabt hätten.
Das Objektivstes sind aber nun mal Zahlen und Fakten!! Wobei ich aber nochmal betonen möchte das ich davon überzeugt bin das er ein absoluter Fachmann ist und das auch immer besser seinen Spielern vermitteln kann.
Er ist definitiv schnell in den Großen Schuh von Favre hereingewachsen und für mich füllt er diesen schon fast aus. Wenn ihr ihn mal noch ein bisschen Zeit gebt und er weiter lernen "darf", bin ich überzeugt das er es noch besser machen kann.
In diesem Sinne
Auf die Macht vom Niederrhein
24.09.2016 - 18:32 Uhr
So. Nachdem einige schon wieder ernsthaft über einen Verbleib von Schubert diskutieren wollten kann der Thread nun auch mal hochkommen.
Diese Saison: 9 Spiele (davon 5 Auswärtsspiele)
- 2 Niederlagen
- 1 Unentschieden
- 6(!) Siege
Er hat uns in die Champions League geführt und Heute, wenn auch etwas langweilig, taktisch hervorragend zu 3 Punkten gegen unangenehme Ingolstädter.
Wer nun weder Schubert vertraut noch Eberl, dass er bei Schubert das richtige Gespür hat soll bitte sich selbst hinterfragen. Ich hoffe das Diskussion zum Trainerjob für die nächsten Jahre Tabu sind wie damals bei Favre.
Kritik zu den Wechseln oder der Taktik sind selbstverständlich Okay, aber bitte KEINE Trainerdiskussionen mehr.
Danke!
Diese Saison: 9 Spiele (davon 5 Auswärtsspiele)
- 2 Niederlagen
- 1 Unentschieden
- 6(!) Siege
Er hat uns in die Champions League geführt und Heute, wenn auch etwas langweilig, taktisch hervorragend zu 3 Punkten gegen unangenehme Ingolstädter.
Wer nun weder Schubert vertraut noch Eberl, dass er bei Schubert das richtige Gespür hat soll bitte sich selbst hinterfragen. Ich hoffe das Diskussion zum Trainerjob für die nächsten Jahre Tabu sind wie damals bei Favre.
Kritik zu den Wechseln oder der Taktik sind selbstverständlich Okay, aber bitte KEINE Trainerdiskussionen mehr.
Danke!
24.09.2016 - 21:05 Uhr
Kennt Ihr das auch: Man sitzt im Stadion, Borussia spielt ein ansehnliches Spiel und führt verdient 2:0. Es sitzt immer - wirklich immer - einer neben einem oder hinter einem der irgendwas zu meckern hat. "Der Mo ist hinten aber auch sowas von schlampig... Rennt doch mal, steht nicht so doof herum... Den hätte ich mit dem Holzbein gemacht..." So ähnlich geht mir das hier im Schubert-Thread seit vielen, vielen Monaten.
Man sollte mit den Leuten gar keine Diskussion anfangen. Bringt nichts. Die stehen auch in der 88. Minute auf, um noch schnell weg zu kommen und nicht im Stau zu stehen. Ich stehe mit meiner Brut dann immer noch 10 Minuten und warte, bis die Mannschaft vorbei gelaufen kommt zum Klatschen. Danach gibt´s noch ´ne Wurst, dann ist der Verkehrt auch weg. Es gibt diese Leute, man kann sie nicht ändern, man kann mit ihnen zwar diskkutieren, ist danach aber schlecht gelaunt. Ich frage mich immer, warum die überhaupt ins Stadion (oder in dieses Forum) gehen.
Zum Schubert am heutigen Tag: Überraschend defensiv aufgestellt und eingestellt. Schubert scheint von seinem sehr auf Kontrolle und Offensive bedachtem Stil abzuweichen und auch mal "schmutzigen" Fußball zu akzeptieren. Die vielen taktischen Änderungen und die starke Rotation fand ich mutig und habe befürchtet, dass es die Spieler damit überfordert (Das war übrigens meine einzige Befürchtung bezüglich Schubert: Zu viel zu wollen und die Spieler zu überfordern). Ich habe mich da geirrt. Die Mannschaft hat das super umgesetzt und fast keine Großchance der Ingostädter zugelassen. Kein Augenschmaus aber ein verdienter Arbeitssieg.
Und außerdem habe ich gar nichts, gegen eine Trainerdiskussion. Lasst uns gerne über einzelne Fehler und Verbesserungen diskutieren. Was hätten wir "Vollprofis" anders gemacht, wo kann sich Schubert verbessern. Aber hier direkt oder indirekt Schubert als schlechten Trainer darzustellen begreife ich nicht.
Cheers vom Erfolgsfan. 2:0!!!
Man sollte mit den Leuten gar keine Diskussion anfangen. Bringt nichts. Die stehen auch in der 88. Minute auf, um noch schnell weg zu kommen und nicht im Stau zu stehen. Ich stehe mit meiner Brut dann immer noch 10 Minuten und warte, bis die Mannschaft vorbei gelaufen kommt zum Klatschen. Danach gibt´s noch ´ne Wurst, dann ist der Verkehrt auch weg. Es gibt diese Leute, man kann sie nicht ändern, man kann mit ihnen zwar diskkutieren, ist danach aber schlecht gelaunt. Ich frage mich immer, warum die überhaupt ins Stadion (oder in dieses Forum) gehen.
Zum Schubert am heutigen Tag: Überraschend defensiv aufgestellt und eingestellt. Schubert scheint von seinem sehr auf Kontrolle und Offensive bedachtem Stil abzuweichen und auch mal "schmutzigen" Fußball zu akzeptieren. Die vielen taktischen Änderungen und die starke Rotation fand ich mutig und habe befürchtet, dass es die Spieler damit überfordert (Das war übrigens meine einzige Befürchtung bezüglich Schubert: Zu viel zu wollen und die Spieler zu überfordern). Ich habe mich da geirrt. Die Mannschaft hat das super umgesetzt und fast keine Großchance der Ingostädter zugelassen. Kein Augenschmaus aber ein verdienter Arbeitssieg.
Und außerdem habe ich gar nichts, gegen eine Trainerdiskussion. Lasst uns gerne über einzelne Fehler und Verbesserungen diskutieren. Was hätten wir "Vollprofis" anders gemacht, wo kann sich Schubert verbessern. Aber hier direkt oder indirekt Schubert als schlechten Trainer darzustellen begreife ich nicht.
Cheers vom Erfolgsfan. 2:0!!!

25.09.2016 - 07:46 Uhr
Zitat von EifelBorusse80
Sehe ich ganz genauso
Dafür sind wir und das Forum ja auch da, um zu diskutieren.
Deswegen würde ich das gerne aufnehmen und frage mich.....da einige heute bzw gestern von einer taktischen Glanzleistung oder ähnlichem gesprochen haben, wie man diese "greifen" kann?
Ich fand eher, das wir uns mit dieser Aufstellung jedliche spielerische stärke genommen haben und erst mit Hazard´s Einwechslung, konnte Dahoud seine "Ideen" auch besser umsetzen und wir zwingender nach vorne spielen. Ist natürlich immer schwer weil auch jeder andere Ansichten hat und der Sieg gibt Schubert natürlich "recht".
Allerdings kann man sicherlich auch in der Euphorie mal etwas kritisch hinterfragen.
Es war wir einige erwähnten heute wirklich ein Arbeitssieg, aber gerade die erste Halbzeit war doch wieder sehr sehr schwach.
Ich bin kein Schubert "hater" und ich gönne es ihm, uns und dem Verein wenn wir alle gemeinsam Erfolg haben weil es mir letztendlich "Wurst" ist, welcher Trainer für uns die nötigen Punkte einfährt. Aber manchmal kommen mir seine Aufstellungen sehr befremdlich vor.
Zitat von BMG_Erfolgsfan
..........Und außerdem habe ich gar nichts, gegen eine Trainerdiskussion. Lasst uns gerne über einzelne Fehler und Verbesserungen diskutieren. Was hätten wir "Vollprofis" anders gemacht, wo kann sich Schubert verbessern. Aber hier direkt oder indirekt Schubert als schlechten Trainer darzustellen begreife ich nicht.
..........Und außerdem habe ich gar nichts, gegen eine Trainerdiskussion. Lasst uns gerne über einzelne Fehler und Verbesserungen diskutieren. Was hätten wir "Vollprofis" anders gemacht, wo kann sich Schubert verbessern. Aber hier direkt oder indirekt Schubert als schlechten Trainer darzustellen begreife ich nicht.
Sehe ich ganz genauso
Dafür sind wir und das Forum ja auch da, um zu diskutieren. Deswegen würde ich das gerne aufnehmen und frage mich.....da einige heute bzw gestern von einer taktischen Glanzleistung oder ähnlichem gesprochen haben, wie man diese "greifen" kann?
Ich fand eher, das wir uns mit dieser Aufstellung jedliche spielerische stärke genommen haben und erst mit Hazard´s Einwechslung, konnte Dahoud seine "Ideen" auch besser umsetzen und wir zwingender nach vorne spielen. Ist natürlich immer schwer weil auch jeder andere Ansichten hat und der Sieg gibt Schubert natürlich "recht".
Allerdings kann man sicherlich auch in der Euphorie mal etwas kritisch hinterfragen.
Es war wir einige erwähnten heute wirklich ein Arbeitssieg, aber gerade die erste Halbzeit war doch wieder sehr sehr schwach.
Ich bin kein Schubert "hater" und ich gönne es ihm, uns und dem Verein wenn wir alle gemeinsam Erfolg haben weil es mir letztendlich "Wurst" ist, welcher Trainer für uns die nötigen Punkte einfährt. Aber manchmal kommen mir seine Aufstellungen sehr befremdlich vor.
Schubert betonte vorher das die Ingolstädter ganz schwer zu bespielen sind. Das es wie gegen RBL auf viele Dinge im Mittelfeld ankommt und man verhindern will/muss das die zu Torchancen kommen da sie ein hohes und aggressives Pressing spielen um dann in der Umschaltphase mit dem schnellen Leckie tierisch Alarm machen zu können.
Zum einen rotierte Schubert aufgrund der bisherigen sowie kommenden Belastungen einige Spieler rein bzw. wieder raus. Wählte auch durch die Hereinnahme eines Dahoud eine vorischtige defenivere Taktik. Grade gegen so Gegner wie Ingolstadt kannste bei zu viel Offensive ins offenen Messer rennen.
Ich finde wir haben gestern trotz anderem "System" eine Favreähnliche Fußball gespielt. Geduldig und doch effektiv sowie kontrolliert. Das Tor war glücklich aber entsprabg einer hereingave die fast schon zum Tor führte , also fällt es mir schwer das als absoluten Glücksfall zu sehen. Davor schon hatte Stindl eine zu kurze Fußspitze und Hahn Pech bei der Abnahme mit links. Die Schanzer hatten über die volle Spielzeit nur eine richtige Chance und die in der ersten Minute. Danach hat man sie gut bekämpft und erfolgreich daran gehindert Chancen zu kreieren.
Und "erst" in der zweiten Hz (fand ich) taute Mo etwas mehr auf und zeigte in Ansätzen was er drauf hat wenn er will. Er wurde minütlich stärker. DAS fehlte natürlich in der ersten Hz. Mit der Hereinnahme von Hazard wählte Schubert dann die spielerische Variante mit schnellen Vorstößen nachdem zuuvor Hahn die Schanzer hinten körperlich gut beackerte. Es ist toll 2 so komplett unterschiedliche Ausrichtungen spielen zu können und sie auch zu nutzen. Macht es dem Gegner sehr schwer zu reagieren finde ich.
Vesterggard für Stindl war eher eine Vorsichtsmaßnahme glaube ich, aber auch dadurch gab es keinen Riß im Spiel. Christensen kommt immer besser in die Rolle hinein die man ihn spielen lassen will. Defensiv ein IV und offensiv ein zusätzlicher Mittelfeldspieler mit dem man weiter nach vorne agieren kann ohne die defensive STabilität zu verlieren.
Die Hereinnahme von Korb (in die Startelf) anstelle Traores war überfällig nach den letzten Leistungen Traores. So stand man defensiv rechts im Verbund mit Jantschke besser. Offensiv hatte Korb Pech beim Pfostenschuss.
Und dann muss man auch mal sehen wie SWchubert während des Süiels mitarbeitet und fiebert. Er erkennt Mängel und versucht dirtekt auf die Spieler einzuwirken. Ob und inwieweit das Erfolg hat kann man streiten aber zumindest zeigt er das er das Spiel liest und Änderungen vornehmen will, nicht nur durch Wechsel.
Natürlich will jeder lieber Spektakel sehen wie die erste Hz gegen Bremen, aber wer sind wir das einzufordern? Wir können/sollten auch mit so einem Sieg zufrieden sein zumal es gegen einen Gegner ging gegen den wir vorher noch nicht einmal ein Tor schossen. Jeder Punkt zählt und das waren 3 mehr im Sack. Das zählt.
25.09.2016 - 08:00 Uhr
Zitat von EifelBorusse80
Sehe ich ganz genauso
Dafür sind wir und das Forum ja auch da, um zu diskutieren.
Deswegen würde ich das gerne aufnehmen und frage mich.....da einige heute bzw gestern von einer taktischen Glanzleistung oder ähnlichem gesprochen haben, wie man diese "greifen" kann?
Ich fand eher, das wir uns mit dieser Aufstellung jedliche spielerische stärke genommen haben und erst mit Hazard´s Einwechslung, konnte Dahoud seine "Ideen" auch besser umsetzen und wir zwingender nach vorne spielen. Ist natürlich immer schwer weil auch jeder andere Ansichten hat und der Sieg gibt Schubert natürlich "recht".
Allerdings kann man sicherlich auch in der Euphorie mal etwas kritisch hinterfragen.
Es war wir einige erwähnten heute wirklich ein Arbeitssieg, aber gerade die erste Halbzeit war doch wieder sehr sehr schwach.
Ich bin kein Schubert "hater" und ich gönne es ihm, uns und dem Verein wenn wir alle gemeinsam Erfolg haben weil es mir letztendlich "Wurst" ist, welcher Trainer für uns die nötigen Punkte einfährt. Aber manchmal kommen mir seine Aufstellungen sehr befremdlich vor.
Zitat von BMG_Erfolgsfan
..........Und außerdem habe ich gar nichts, gegen eine Trainerdiskussion. Lasst uns gerne über einzelne Fehler und Verbesserungen diskutieren. Was hätten wir "Vollprofis" anders gemacht, wo kann sich Schubert verbessern. Aber hier direkt oder indirekt Schubert als schlechten Trainer darzustellen begreife ich nicht.
..........Und außerdem habe ich gar nichts, gegen eine Trainerdiskussion. Lasst uns gerne über einzelne Fehler und Verbesserungen diskutieren. Was hätten wir "Vollprofis" anders gemacht, wo kann sich Schubert verbessern. Aber hier direkt oder indirekt Schubert als schlechten Trainer darzustellen begreife ich nicht.
Sehe ich ganz genauso
Dafür sind wir und das Forum ja auch da, um zu diskutieren. Deswegen würde ich das gerne aufnehmen und frage mich.....da einige heute bzw gestern von einer taktischen Glanzleistung oder ähnlichem gesprochen haben, wie man diese "greifen" kann?
Ich fand eher, das wir uns mit dieser Aufstellung jedliche spielerische stärke genommen haben und erst mit Hazard´s Einwechslung, konnte Dahoud seine "Ideen" auch besser umsetzen und wir zwingender nach vorne spielen. Ist natürlich immer schwer weil auch jeder andere Ansichten hat und der Sieg gibt Schubert natürlich "recht".
Allerdings kann man sicherlich auch in der Euphorie mal etwas kritisch hinterfragen.
Es war wir einige erwähnten heute wirklich ein Arbeitssieg, aber gerade die erste Halbzeit war doch wieder sehr sehr schwach.
Ich bin kein Schubert "hater" und ich gönne es ihm, uns und dem Verein wenn wir alle gemeinsam Erfolg haben weil es mir letztendlich "Wurst" ist, welcher Trainer für uns die nötigen Punkte einfährt. Aber manchmal kommen mir seine Aufstellungen sehr befremdlich vor.
Ich fand die Aufstellung gestern auch merkwürdig. Leider konnte ich nur die 2te Hälfte sehen, aber nach allem was ich gelesen habe, war das ein sehr favreeskes Spiel.
Mit Korb und Johnson hat Schubert gut was für die defensive Stabilität getan, wir haben hinten so gut wie nix zugelassen und dafür eben auch vorne nicht die Chancen erspielt, wie sonst häufig.Das kann natürlich auch daran liegen, dass wir mit Raffael unser Genie da vorn drin geschont haben, was ich ebenfalls begrüße, aber er fehlt natürlich. Diese (erzwungene?) Ausrichtung hat auch sehr gut geklappt, wie man am "endlich mal zu Null" und kompakt gestanden sehen kann. Mit dieser Spielweise hätte wohl im Vorfeld keiner, auch nicht Kauczinski, gerechnet, was uns nochmal einen Vorteil gebracht haben dürfte. Natürlich ist Ingolstadt aber nicht Dortmund, dass die was können, haben sie aber gegen die Bazis gezeigt. Und das Bayernspiel wird den Ingolstädtern auch nochmal Aufwind gegeben haben.
Dahoud wieder von Anfang an zu bringen und nicht erneut Christensen im DM auflaufen zu lassen hat mir ebenfalls gefallen, die Einstellung der Mannschaft war gut, die Aufgabenverteilung hat geklappt und es wurde den Bällen nachgegangen.
Ich habe insgesamt eine gut auf- und eingestellte Mannschaft gesehen, die den Gegner klar im Griff hatte und mit 2 Toren und 2 Pfostentreffern (die ich gesehen habe) sowie quasi nix zugelassen auch als verdienter Sieger vom Platz ist. Der Ticker vom Kicker nennt mir übrigens auch in HZ 1 keine gefährliche Aktion von Ingolstädterseite. Edit: Doch, nach 45 Sekunden eine.
Eine Meisterleistung sehe ich darin von Trainerseite nicht, um mal auf deine Frage zurückzukommen. Aber wir waren solide eingestellt, die "Basics"
haben gestimmt, wir hatten einen Matchplan. So ein Spiel wie gestern gegen einen solchen Gegner zuhause _musst_ du gewinnen, gegen einen solchen Gegner der uns traditionell nicht liegt, also mit Pressing und hinten dicht,das _musst_ du aber auch erstmal gewinnen. Wer gestern von einem schlechten Spiel spricht, der ist erst seit letztem Oktober Borussenfan, weil er sich unter Favre ansonsten die Augen ausgestochen hätte.
Es ist jedenfalls schön zu sehen, dass die Mannschaft noch kompakt stehen kann, was man in der Vergangenheit berechtigt in Zweifel ziehen konnte und es wäre schön, wenn man das bestätigen könnte. Ich würde die defensiveren Außen und die Kombination Kramer/Dahoud gerne mal mit Stindl davor und dann Raffael und Hazard davor sehen, auf rechts Johnson für Wendt. Dann hätte man gut gesichert und vorne drin 3 die mit Dahoud und Johson kombinieren können, auf dem Papier klingt das sehr gut. P.S.:
Ich muss aber sagen, dass man auch beim Lesen unseres Forums einfach mal einen Schnitt machen sollte, ähnlich wie bei der Bereinigung von Extremwerten einer Statistik. Der Großteil ist ja sehr wohl in der Lage abzuwägen und ein realistisches Urteil zu bilden. Dann hat man noch die Jubel-, die Allesmist- und die Ichwilljanichtmeckernundbinneutralaber... - Kommentare, da weiß man schon vorher, was drinsteht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kastenmaier83 am 25.09.2016 um 08:05 Uhr bearbeitet
25.09.2016 - 08:06 Uhr
Zitat von EifelBorusse80
Ich bin kein Schubert "hater" und ich gönne es ihm, uns und dem Verein wenn wir alle gemeinsam Erfolg haben weil es mir letztendlich "Wurst" ist, welcher Trainer für uns die nötigen Punkte einfährt. Aber manchmal kommen mir seine Aufstellungen sehr befremdlich vor.
Ich bin kein Schubert "hater" und ich gönne es ihm, uns und dem Verein wenn wir alle gemeinsam Erfolg haben weil es mir letztendlich "Wurst" ist, welcher Trainer für uns die nötigen Punkte einfährt. Aber manchmal kommen mir seine Aufstellungen sehr befremdlich vor.
Als im letzten Winter die Trainerdiskussion ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte - damals wegen der Anzahl der Gegentore - wies ich bereits darauf hin, dass es letztlich eine Glaubensfrage ist. Viele meinten damals: wenn er die Anzahl der Gegentore reduziert, ist ja alles in Ordnung. Ich habe damals gesagt, dass diejenigen nie mit dem Trainer warm werden und auch dann nicht zufrieden sein werden, wenn die Defensive objektiv stabilisiert wurde. Jetzt haben wir einen Gegentor-Schnitt auf Favre Niveau (von den Punkten ganz zu schweigen) und siehe da, die „Diskussion“ ist lebendiger denn je.
An deinem letzten Absatz zeigt sich deutlich, dass Schubert bei einigen halt nie mehr als geduldet sein wird (“Wurscht“). Das ist soweit auch okay, man kann ja niemanden zu Begeisterung oder Sympathie zwingen, will ich auch gar nicht. Aber dann muss man nicht probieren, dass immer objektiv festzumachen zu wollen. Gerade nach einem souveränen Arbeitssieg, die so wichtig für eine erfolgreiche Saison sind, wie nur was. Bremen haben wir am die Wand gespielt (übrigens ohne Dahoud), aber selbst da war es dann wieder einigen nicht recht. Wie gesagt ich finde das nicht schlimm, aber man wird diese Situation nicht mit Zahlen, Daten, Argumenten o.ä. lösen können, deswegen erfreue ich mich einfach an der erfolgreichen Borussia und überlasse die Trainerdiskussion fortan wieder anderen.
Was mir nur - insgesamt ein wenig Sorgen macht - ist der „Keller-Effekt“. Keller hatte guten Erfolg mit der Chaostruppe (und er hat fußballerisch m.E. nicht im Ansatz Schubert's Niveau). Aber der ist über Jahre von den Fans „zernagt“ worden. Bis die schwache Führung des Vereins dem nachgegeben hat. Da wie keine schwache Führung haben, habe ich eher Angst, dass Schubert trotz erfolgreicher Arbeit irgendwann keinen Bock mehr hat. Und ob wir wieder so ein Glück haben werden, den richtigen Trainer quasi unwissend schon parat zu haben, weiß ich nicht.
Wie ist es Schalke eigentlich seit Keller ergangen?
Schönen Sonntag alle miteinander und reingehauen.
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